+++ EM-Tagebuch 2015 +++


Volleyball - Europameisterschaft
der Damen

2015

2015

5

Monis EM-Report Teil 5

Oktober


Die Zeit in Rotterdam vergeht wie im Flug. Heute früh heißt es schon wieder Abschied nehmen und Ihr wollt sicher wissen, was wir so unternommen haben.

Spielbeginn war in der Rotterdamer Ahoy-Halle am Samstag um 15.30 Uhr und am Finaltag um 14.30 Uhr. Im Gegensatz zu Antwerpen gab es keine nummerierten Sitzplätze, sondern nur freie Wahl innerhalb der verschiedenen Preiskategorien. Unsere niederländischen Freunde hatten uns empfohlen, um 13.00 bzw. 12.00 Uhr an der Halle zu sein.

Kontakt zu den Spielerinnen gab es kaum, am Halbfinaltag haben wir Myrthe, Robin, Anne und Femke ganz kurz persönlich zum Finaleinzug gratulieren können.

Durch den frühen Spielbeginn und das Anstehen vor der Halle blieb nicht mehr viel Zeit für große Unternehmungen.

Am Samstag waren wir mal Shoppen, denn ein paar Souvenirs für die Daheimgebliebenen mussten ja besorgt werden und gestern früh waren wir in der Miniworld Rotterdam. Dieses Erlebnis zeigt typisch niederländische Landschaften, die wichtigsten Rotterdamer Gebäude, fahrende Züge und Autos und viele bewegliche Szenen. Es ist eine sehr interessante Ausstellung.

Eine Besonderheit gibt es noch bei den öffentlichen Verkehrsmitteln. Es gibt keine Einzelfahrscheine, sondern nur Chipkarten. Unsere war Bestandteil der Visitor-Travelcard. Bei jedem Betreten von Bus oder Bahn muss an einem Lesegerät "eingecheckt" und beim Verlassen auch wieder "ausgecheckt" werden. Wenn man das vergisst, wird die Karte ungültig. In den Verkehrsmitteln sind auch immer Kontrolleure, aber diese sind ausgesprochen freundlich und hilfsbereit.

Als Erinnerung an diese EM bleibt die tolle Stimmung aus der Ahoy, für uns der A capella Gesang der niederländischen Nationalhymne von knapp 10.000 Oranje-Zuschauern, die tolle Lasershow vor Spielbeginn und die sportlichen Leistungen aller Teams.

Freuen wir uns auf ein Wiedersehen mit einigen Spielerinnen in der Bundesliga.


Übrigens die nächste EM findet in Aserbaidschan und Georgien statt.















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2015

4

Monis EM-Report Teil 4

Oktober


Auf nach Rotterdam

Am Freitag gegen 13.00 Uhr ging es mit einem Bus von Eurolines nach Rotterdam. Die Fahrzeit betrug rund 60 Minuten. Rotterdam ist im Gegensatz zu Antwerpen eine moderne Stadt mit vielen Hochhäusern und recht futuristisch anmutenden Gebäuden.













Da uns der Weitergott hold war, nutzten wir den Nachmittag für einen Ausflug zum Euromast, dem Rotterdamer Wahrzeichen. Nach einem gemeinsamen Abendessen in einem türkisch-mazedonischen Restaurant verging auch dieser Urlaubstag wie im Flug. Rotterdam ist im Gegensatz zu Antwerpen eine moderne Stadt mit vielen Hochhäusern und recht futuristisch anmutenden Gebäuden.

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2015

1

Monis EM-Report Teil 3

Oktober


Tag 3 in Antwerpen

Bei schönem Wetter haben wir heute eine Stadtrundfahrt unternommen. An der Haltestelle gab es ein Wiedersehen mit Angelina Hübner, vielen besser bekannt als Grüni. Wir werden sie auch heute Abend in der Halle treffen.

Wir melden uns erst aus Rotterdam wieder. Morgen ziehen wir dorthin um.
















Zum Spiel Türkei gegen Deutschland ein paar Anmerkungen vom heimischen TV-Bildschirm, den man mitten im 3. Satz gegen den PC tauschen musste, da die Fußballübertragungen natürlich wichtiger sind... Danke Sport1!:

Satz 1: Hier hatte das deutsche Team einfach zu viel Respekt vorm Gegner und fand nur schwer zum eigenen Spiel. Am Ende gewannen diesen Satz die Türkinnen verdient mit 25:20.

Satz 2: Starker Auftritt unserer Mädels, nach gutem Spiel hätte der Satzsieg noch höher ausfallen können, aber auch ein 25:21 war stark!

Satz 3: Der türkische Trainer musste kurz nacheinander 2 Auszeiten nehmen, denn Deutschland punktete und punktete sich zum Satzsieg mit 25:20.

Satz 4: Trotz harter Gegenwehr endete der Satz mit 25:23 für den Gegner...

Satz 5: Der Favorit setzte sich am Ende mit 15:12 durch, schade für die gut kämpfende deutsche Nationalmannschaft und alle Fans!

Eine Schlussbetrachtung: Bedauerlich, dass die Spiele von den nervigen Videobeweisen zerrissen werden und ebenso schade, dass in Kürze wohl die Akteurinnen mit Badekappe spielen werden, wenn Haare im Netz zum Punkt für den Gegner führen...

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2015

1

Monis EM-Report Teil 2

Oktober


Tag 2 in Antwerpen

An jedem letzten Mittwoch im Monat ist in Antwerpen eintrittsfreier Museumstag. Wir nutzten diese Gelegenheit und besuchten das Peter-Paul-Rubens-Haus unweit unseres Hotels. Kulturell gestärkt bummelten wir danach durch die Altstadt. Dabei kamen wir natürlich nicht an den vielen Schokoladenläden vorbei - Antwerpen ist auch eine "süße Versuchung"!!! Aber nicht nur unsere kleine Gruppe war unterwegs. Am historischen Rathaus liefen uns die Wiesbadener Fans mit lautem Hallo über den Weg.

Am frühen Nachmittag ging es dann per Straßenbahn (einem sehr alten Triebwagen, der in Dresden nur zur Stadtrundfahrt genutzt wird) ca. 20 Minuten quer durch die Stadt zum Sportpalais. In einem Teil davon ist die Lottoarena untergebracht, wo die Spiele stattfinden. Das Gebäude ist ein relativ schmuckloser Betonklotz, im Inneren grau mit vielen steilen Treppen. Die Halle öffnete eine Stunde vor Spielbeginn.

Auf jeder Etage gibt es Imbissstände, aber wenig Auswahl. Hotdog, süße Waffeln und eine Art Pizzabrot. Auch die Preise sind für unsere Verhältnisse sehr teuer. Oder sind wir von der Margon Arena zu sehr verwöhnt?


Die Zuschauerzahl beim Spiel unserer Schmetterlinge war sehr überschaubar, sprich enttäuschend. Wir saßen im "Elternblock", um die Mädels gemeinsam anzufeuern.

Nach dem Spiel haben wir uns noch mit den ungarischen Fans unterhalten und ein gemeinsames Erinnerungsfoto geschossen, ganz zur Freude der umstehenden Security und Cateringmitarbeiter. So schön und freundschaftlich ist der Volleyballsport.

Das 2. Spiel, Belgien gegen Tschechien, haben wir uns dann auch noch angesehen. Die Halle war auch nur zur Hälfte besetzt. Um bessere Fernsehbilder zu erreichen, wurde der 2. Rang geschlossen und die unteren Sitzreihen aufgefüllt.

Ob es zum Viertelfinale besser wird?

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2015

30

Monis EM-Report Teil 1

September


Früh 04.00 Uhr trafen sich 7 Volleyballverrückte auf dem Dresdner Hbf, um mit dem Zug nach Antwerpen zu fahren.

Pünktlich ging es los. Bis Bebra lief es planmäßig, danach wegen eines Personenschadens auf den Gleisen nicht mehr. Erst Umleitung nach Kassel, dann nur bis Fulda und nicht bis Frankfurt. Es musste improvisiert werden. Mit einem anderen ICE ging es dann weiter bis Frankfurt. Dann hatten wir aber Glück im Unglück und erreichten unseren planmäßigen Zug nach Arnhem in den Niederlanden. Von da weiter über Roosendaal nach Antwerpen.

Nach etwa 14 Stunden haben wir schließlich im Hotel "Ibis Centrum" eingecheckt.

Den Abend ließen wir bei Pizza, Wein, Bier und Cola gemütlich beim Italiener ausklingen. Geschafft fielen wir in die Betten.

Weiter geht's morgen...

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