+++ Fanclub-News 2010-2011 +++

2011

22

2. Fanclub- und Freunde- Wandertag

August



Nach langer Ankündigung und Planung war es soweit, der 2. Fanclub- und Freunde- Wandertag, rings um die Lessingstadt Kamenz, stand am 21. August 2011 an. 23 Personen waren der Einladung des Wanderleiters gefolgt und machten sich auf den Weg in die Lessingstadt.

Bereits 9.00 Uhr trafen sich 18 Wanderfreunde auf dem Dresdner Hauptbahnhof um sich mit dem Zug auf in Richtung Kamenz zu machen. Dort wurden sie nach einer fröhlichen Zugfahrt von fünf weiteren Wanderfreunden und dem Wanderleiter empfangen. Nach kurzer Begrüßung ging die Tour los. Bevor der Hutberg erklommen wurde, gab es für die Gäste aus der Landeshauptstadt einen kleinen Stadtrundgang. Angelaufen wurde die älteste Schule, das Rathaus, der "Andreasbrunnen", die St. Marien Kirche, das Geburtshaus von G. E. Lessing, der "Rote Turm" und der Pichschuppen mit dem Malzhaus.

Danach ging es auf Strecke, wir bestiegen den Hutberg. Der Aufstieg brachte alle, nicht nur wegen der Temperaturen, ins Schwitzen. So waren alle froh als sie den Gipfel erreicht hatten. Ein Teil der Truppe machte sich daran, den "Lessingturm" (Aussichtsturm) zu erklimmen, der andere Teil entspannte unterhalb des Turmes.

Nach der Pause war Lückersdorf unser nächstes Ziel. Dort wurde zur Freude aller das mitgebrachte Bierfass angestochen. Als es geleert war, ging es weiter zum Heidelberg. Von dort war unser Ziel, der Biergarten der Gaststätte "Zur Eisenbahn" in Wiesa, in greifbarer Nähe. Dort angekommen ließen sich alle die extra für uns zubereiteten gebackenen Rippchen schmecken. Der Inhaber des Gasthofes gab uns noch eine kleine Vorführung der hauseigenen Schrankenanlage und der Modellbahnanlage im Gastraum.

Gestärkt gingen wir dann auf unsere letzte Etappe zurück zum Bahnhof von Kamenz. Am Bahnhof angekommen waren alle froh, die 10,2 Kilometer bei schwülwarmem Wetter geschafft zu haben und schmiedeten auch schon neue Ideen für eine Wanderstrecke im nächsten Jahr.

Nun sehen alle der am 14.Oktober beginnenden Saison entgegen.

Bis dahin, "gut Schritt"

Der Wanderleiter
Johannes

Fotos dazu anschauen? hier in der "Galerie"

2011

31

Traumsommer - Sommertraum
Kein Sport, aber Spaß im Waldbad

Juli




Vroni und Jörg hatten geladen, doch nur der "harte Kern" war ihrer Einladung ins Waldbad Langebrück gefolgt. Ab 11.00 Uhr waren Beachvolleyball, Badminton, Tischtennis und natürlich Baden geplant. Doch bei 13 °C Außentemperatur und strömendem Dauerregen fiel all das im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser. Sieht so der Hochsommer in Deutschland auch zukünftig aus? Dann sollten wir wohl unsere Veranstaltungen nur noch unter Hallendächern planen…





Die leider einzig möglichen sportlichen Betätigungen waren der Sprint vom anfangs gemütlichen Unterstand mit Biertischgarnitur zur Badklause und das Stemmen des Regenschirms gegen den Wind.








Zur Begrüßung erhielten wir von Achim einen interessanten Abriss zur Geschichte des Waldbades seit der Gründung im Jahre 1912. Natürlich hatten es sich die Gastgeber nicht nehmen lassen, für alle Anwesenden ein kleines Catering zu organisieren. Beim Plaudern verging die Zeit wie im Flug und nach einer heißen Suppe in der Gaststätte gab es auch keine blauen Lippen mehr.

Statt wie geplant die kleinen und großen Bälle fliegen zu lassen, machten verschiedene Kartenspiele die Runde und so wurde es noch ein gemütlicher Nachmittag und Abend, bis wir uns bei den "Allerhärtesten" verabschiedeten, die bei diesem Traumsommerwetter sogar im Bad übernachteten.



2011

9

Volleyball im XXL

Juli

Den beim Sponsoren-Volleyballturnier als Preis gewonnenen Gutschein fürs XXL galt es noch einzulösen und so trafen sich einige der sportlichsten Fanclubmitglieder & friends gestern Abend zu Volleyball und Kartoffelecken.


Sommerzeit = Urlaubszeit, das merkte man nicht nur am leeren Veranstaltungsort, sondern auch an der Zahl der Beteiligten in unseren Reihen.
Zwei Stunden Kurzweil auf dem Feld und "nur" eine (leichte?) Knieverletzung, so das Fazit des Abends. Von 20.00 bis 22.00 Uhr kämpften die acht Aktiven um jeden Punkt und wurden vom Schiedsrichter Dieter und drei Zuschauern mit einer Mini-Laola unter die Dusche geschickt.

Bei den nun schon legendären Kartoffelecken und ein paar kühlen Getränken war es anschließend wieder mal schön, in der so volleyballarmen Zeit miteinander zu plaudern. Nicht zuletzt über die nächsten geplanten Veranstaltungen im Juli, August und September.

2011

27

Saisonabschluss im Großen Garten

Mai

Am Mittwoch Nachmittag trafen sich unsere Volleyballmädels (bis auf Linda, die für die Deutschen A-Jugend-Meisterschaften trainieren musste) und der Fanclub zum gemeinsamen Saisonabschluss. Zunächst ging es mit der Parkeisenbahn eine Runde durch den Großen Garten. Wir hatten sogar unseren eigenen Fahrer dabei: Lukas, der Lokomotivführer!

Nach der Rundfahrt gings auf eine Wiese zum „Picknicken“. Bei strahlendem Sonnenschein und kühlen Getränken haben wir die Saison noch mal Revue passieren lassen. Anna und Dani schauten wenig später auch noch vorbei. Sie kamen direkt aus Berlin, wo sich Anna einer Voruntersuchung für ihre bevorstehende OP unterziehen musste.

Jetzt konnten wir uns bei den Mädels für die tolle Saison bedanken. Es gab einen riesigen Korb mit Süßigkeiten für unsere Naschkatzen. Diesen wollten die Mädels eigentlich in die Kabine stellen, aber so weit schaffte er es gar nicht. Der Korb wurde gleich an Ort und Stelle „geschlachtet“!

Da wir gerade beim Bedanken waren, haben wir auch gleich noch unsere 2 Fleissbienen vom Fanclub Frank und Peter geehrt. Für ihre unermüdliche Arbeit und die langen Telefonate hinter den Kulissen haben sie viel Freizeit opfern müssen. Als Dank gab es eine Flasche Wein und einen Kinogutschein, damit die Beiden mal wieder einen schönen Abend mit ihren Frauen verbringen können, mal ganz ohne Volleyball.

Zum Ende hin haben wir uns dann alle noch bei Dani verabschiedet und ihr viel Glück für die Zukunft gewünscht. Sie muss ja leider ihre Volleyballkarriere wegen einer Schulterverletzung beenden und geht deshalb zurück in die USA zu ihrer Familie. Bei Anna Cmaylo hieß es Daumen drücken. Sie wird heute in Berlin operiert und uns dann hoffentlich zu Saisonbeginn wieder topfit zur Verfügung stehen.

2011

17

Wahl zur „Spielerin des Jahres 2011

Mai



Alljährlich zum Ende der Saison führt unser Fanclub die Wahl zur „Spielerin des Jahres“ durch.

Nach einem Punktesystem votet jedes Fanclubmitglied für seine Favoritinnen.


In erster Linie stehen natürlich die Leistungen über die gesamte Saison im Vordergrund, aber sicher ist immer auch ein wenig Subjektivität mit enthalten, vielleicht auch das eine oder andere kleine Sympathie-Pünktchen...

Es fällt nicht immer leicht, aus einem tollen Team noch einmal drei Spielerinnen besonders hervorzuheben. In diesem Jahr ging es deshalb auch wieder recht eng zu. Die Wanderpokale erhielten:


1. Platz: Kerstin Tzscherlich

2. Platz: Anna Cmaylo

3. Platz: Grit Müller






Foto oben: H.-U. Kilisch
Foto unten: Ronny

2011

6

Stammtisch in neuer Talkrunde am 5. April 2011

April



Am 5. April 2011 fand der 3. Stammtisch der Saison 2010/2011 im Foyer der Margon-Arena statt.

Geladen waren von der Stamm-Mannschaft Saskia Hippe, Grit Müller, Linda Helterhoff und Friederike Thieme, die nachgerückten Damen vom VCO Silvia Sperl und Pia Walkenhorst sowie der Vorstandsvorsitzende Dr. Jörg Dittrich
und Scout Janek Matthes.

Nach der Vorstellung der Anwesenden erklärte Grit auf die Frage, ob der Modus des Ligabetriebs mehr Lust oder Last ist, dass ein Team, das auf Platz 1 einkommt, auch in den Play-offs zeigen wird, dass es siegen kann. Wir drücken dazu fest die Daumen.

Janek gab einen interessanten Einblick in die Arbeit eines Scouts, über Videoprogramme zur Analyse und die bei den Spielerinnen "heißgeliebten" Videovorbereitungen auf den kommenden Gegner.

"Back to the roots" hieß es bei Frieda, die mit der Position der Außenangreiferin jetzt mehr als zufrieden ist und durchblicken ließ, ihren Vertrag beim DSC gern zu verlängern.

Sassi sieht zunächst als Hauptziele die Meisterschale und ihren Schulabschluss, bevor sie nach Europa schaut.

Linda erklärte den anwesenden 42 Gästen, dass sie seit Januar einen gewaltigen Leistungssprung gemacht hat und sich freut, derzeit spielen zu können.

Pia hat noch ein paar Wochen Muskelaufbautraining vor sich, liegt aber voll im Rehaplan. Vielleicht gibt es noch eine Einsatzchance am Ende dieser Saison.

Silvia gab einen kurzen "Karriereabriss" und hofft, in der nächsten Saison in der ersten Bundesliga zu spielen.

Viele Fragen gab es an Dr. Jörg Dittrich zum bisherigen Saisonverlauf. Er beantwortete u.a. Fragen zum Angebot und Verkauf von Fanartikeln und über Werbung von mehr Zuschauern sowie die mangelnde Fernsehpräsenz des Volleyballs.

Nach ca. 90 Minuten verabschiedeten wir unsere Gäste.


2011

4

Sponsorenturnier am 03.04.2011

April


Nach einem schönen Spiel am Samstag unserer Mädels gegen Stuttgart, wollten wir es Ihnen einfach nachmachen und hochklassigen Fan - Volleyball beim alljährlichen Sponsorenturnier des DSC bieten.


Mit breiter Brust stellten wir uns den fast allen perfekt eingespielten 29 Teams. Tage zuvor hatten wir ja auch ein wenig trainiert, aber wie sich herausstellte, nicht intensiv genug. So mussten wir uns in der Vorrunde schon das erste Mal geschlagen geben. Doch wir sahen es sportlich und schmetterten dann in Runde zwei los. Heike, Torsten, Olli, Ruben, Uwe, Jörg, Lukas, Julia, Alex und meine Wenigkeit gaben natürlich nie auf, denn der Olympische Gedanke zählte.

Am Schluss muss man sagen, mit Platz 27 kann man leben. Anerkennend fanden wir, dass die Mädels uns einen Gutschein zum Volleyball spielen im XXL überreicht haben.

Mit dem Satz des Tages " Es ist doch scheißegal - Hauptsache wir sind gesund geblieben"

Frank

2011

6

Haxe essen, um zu vergessen, ...

März


…dass wir eigentlich heute früh zeitig nach Halle/W. hätten fahren können, wenn…



Allem Wenn und Aber zum Trotz hatte der Fanclub zum Neujahrsempfang beschlossen, das verpasste Pokalendspiel gemeinsam mit unseren Freunden und auch Spielerinnen bzw. deren Eltern in gemütlicher Runde anzuschauen. Und so brauchten wir auch kein Navigationsgerät, um auf der Bodenbacher Straße "unsere" Gaststätte zu finden. Die Stimmung war toll und die Frage stand, wer wohl das Finale gewinnen würde. Suhl oder Stuttgart? Auch gab es die unterschiedlichsten Prognosen für die eine oder andere Mannschaft.

Unser kleines Tippspiel widerspiegelte eigentlich die Meinung Aller: Außer einem "Mutigen" hatte keiner auf der Rechnung, dass Stuttgart die Suhlerinnen glatt mit 3:0 vom Parkett fegen würde.

Da nach einem deftigen Haxenessen ein wenig Sport gut tut, hatten sich Johannes und sein Vater ein nettes Spiel einfallen lassen, bei dem der Spaß und die Bewegung nicht zu kurz kamen.

Fazit: Ein schöner Nachmittag, aber nächstes Jahr wären wir trotzdem gern wieder live dabei!
Fotos dazu findet ihr unter "Galerie"

2011

13

Unsere erste Auswärtsfahrt nach langer Pause

Februar



12. Februar, um 15.00 Uhr sitzen wir im Bus. Es ist die erste vom Fanclub organisierte Auswärtsfahrt zu einem Punktspiel seit langer Zeit. Schön, dass das Angebot so gut angenommen wurde. Weitere Fahrten werden folgen.

Schon in der ersten Kurve stürzt ein mit viel Liebe gebackener Kuchen aus dem Gepäckfach. Das geht ja gleich gut los! Wir haben viel Spaß unterwegs und die Stimmung ist bestens. In Thüringen fallen die ersten Flocken und Suhl erreichen wir bei geschlossener Schneedecke.

Nicht nur die Außentemperaturen sind frostig, sondern auch das Klima in der Wolfsgrube. Suhl hat Bodyguards eingestellt, die man sonst nur bei Boxkämpfen sieht. Dass ein Sicherheitsdienst notwendig ist, um die Einhaltung der Regeln zu überwachen, ist klar. Aber so etwas? Von freundschaftlicher und familiärer Atmosphäre wie bei den anderen Bundesligisten ist keine Spur zu sehen. Über den Spielverlauf könnt ihr euch gern unter "Spielberichte" informieren. Leider verliert der DSC mit 3:2. Die Heimfahrt verlief mit Analysen und Prognosen und der Hoffnung, dass die Mädels wieder zu alter Form finden.

Jetzt stehen erst mal zwei Heimspiele ins Haus, bevor der nächste Fanbus am 26. Februar nach Erfurt rollt. Die ersten Reservierungen sind schon notiert. Kurz vor 2.00 Uhr kamen wir wieder in Dresden an. Ein Dankeschön an Frank, der sich um die Organisation der Fahrt und die Optionen auf Wiederholung gekümmert hat und an Marius, den Fahrer, der uns sicher hin und zurück gebracht hat. Danke auch an die Caterer und vielen anderen Helfer, die zum Gelingen dieser Fahrt beigetragen haben.

Nachtrag: Nach der Veröffentlichung dieses Artikels wurde uns von offizieller Seite des VfB Suhl und auch vom Fanclub Dynamics Suhl eine Erklärung abgegeben, warum dieses extrem verschärfte Sicherheitsaufgebot in der Wolfsgrube notwendig war. Es hat leider im Vorfeld Ausschreitungen mit Unverbesserlichen gegeben, so dass sich die Geschäftsführung des VfB zu diesem Schritt gezwungen sah, um die Sicherheit von Spielerinnen, Schiedsrichtern und Zuschauern zu gewährleisten.
Wir bitten im Namen des Fanclubs alle mitgereisten Fans um Verständnis für diese Maßnahmen.


2010

12

Die Hoffnung stirbt zuletzt oder:
Kult(to)ur in Belgien

Dezember

Auf großer Fahrt vom 9. bis 11. Dezember 2010



Donnerstag: Abenteuerliche Anreise und toller 3:0-Sieg der Mädels

Freitag: Antwerpen und Gent

Samstag: Heimreise



Donnerstag, 09.12.2010

So richtig ruhig geschlafen hat in der Nacht vor der Abfahrt wohl keiner. Am Tage in und um Dresden noch Tauwetter, dann Regen und in der Nacht etliche Zentimeter Neuschnee. Kurz nach 6.00 Uhr hatten wir am Neustädter Bahnhof unsere Trommeln, Taschen und viel gute Laune verstaut. Alle Mann (16 Stück) und 5 Frauen an Bord fuhren wir im Schneegestöber auf die Autobahn. Wechselnde Fahrbahnverhältnisse, Schnee, Nebel und Laster en gros; das volle Programm an einem winterlichen Donnerstagmorgen. Doch wie sich später herausstellte, sollte das nur der Anfang einer Odyssee mit Happy End sein.

In Nordhausen verabschiedete sich unser erster Fahrer von uns und ab ging es von Lenkpause zu Lenkpause gen Westen. Navigationssystem? Kaputt! Autoatlas? Fehlanzeige? Hoch leben die Busse von TRD-Reisen! Bei der ersten größeren Rast hing der rechte Scheibenwischer nach unten und verweigerte fortan seinen Dienst. Keine 100 km weiter quittierte die Toilettentür ihren Dienst. Nicht gerade entspannt erreichten wir 15.30 Uhr den nächsten Stopp in Venlo in den Niederlanden. Hier wurde zu unserer Freude der Scheibenwischer repariert und auch die Bordtoilette war wieder nutzbar. Doch als wir 15.50 Uhr abfahren wollten, schloss die hintere Bustür nicht mehr. Ratschläge von 16 Männern (alle im Zweitberuf Autoschlosser) brachten nicht den gewünschten Erfolg. Von den Mitarbeitern der Tankstelle kam nach zig erfolglosen Telefonaten und Reparaturversuchen unseres Busfahrers der entscheidende Tipp: "In 5 km gibt es einen Scania-Service, vielleicht können die euch helfen."

Also Jacken an und mit offener Tür die Autobahn entlang. Einzelheiten erspare ich mir an dieser Stelle. 17.20 Uhr rollten wir mit abgeschlossener Tür und voller Euphorie (um ein gern gegebenes Trinkgeld und 2 Flaschen Sekt leichter) gen Belgien. Gute Wünsche und Daumendrücken aus Dresden von unseren daheimgebliebenen Fanclubmitgliedern und vom auf uns wartenden DSC begleiteten uns. Aber wie sollten wir bloß ohne Navigationssystem die Sporthalle in Beveren finden?

Am Mittwochabend hatte mich meine Neugier nach der Fahrtroute gepackt. Ein kurzer Blick ins Internet und die Strecke wurde noch ausgedruckt. Dass dieses Stück Papier unsere Rettung sein sollte, konnte ich zu diesem Zeitpunkt nicht ahnen. (Der Zettel wird einen Ehrenplatz erhalten, versprochen!) Von allen zum Navigator ernannt gelang es uns schließlich, das Hotel in der Rushhour von Antwerpen anzusteuern.

Nur noch gut 1 ½ Stunden bis zum Spielbeginn! Das Hotelpersonal reagierte professionell und innerhalb kürzester Zeit hielten wir Ausdrucke zur Route in den Händen. Die 15 km hatten es jedoch noch einmal in sich. Nur rund 3 km vom Ziel entfernt halfen uns letztlich die einzigen Gäste eines China-Restaurants, die total versteckt liegende Halle zu finden.
Unbeschreiblicher Jubel brach aus, als ein winziges Hinweisschild mit "De Meerminnen" auftauchte, dem offiziellen Namen des Gemeindezentrums von Beveren. Einige verwinkelte Gassen weiter standen wir auf dem Parkplatz.

Glänzende Augen unserer Spielerinnen und die herzliche Begrüßung durch Alle rund ums DSC-Team ließen die Anspannung bei uns abfallen. Auch unserem Kalle aus Melle fiel ein Stein vom Herzen. Er hatte stundenlang erst am Hotel und dann in der Halle einsam mit einer Trommel auf uns gewartet. Plakate aufhängen, Trommeln aufstellen, Fahne aufziehen, das alles war in wenigen Minuten erledigt. Auch das Wiedersehen mit den belgischen Fans, die in Dresden zum Final Four waren, verlief sehr herzlich.

Und dann ging es schon los in der sehr abenteuerlichen Halle auf schwankender Tribüne mit 600 Zuschauern. Unsere Mädels starteten hoch konzentriert ins Spiel und bauten souverän ihre Führung aus. Trotz Aufholjagd der Kieldrechterinnen stand es am Ende 1:0 für unsere Mädels. Wer nun erwartet hatte, dass die Frauen von Asterix den DSC hart in Bedrängnis bringen würden, sah sich "enttäuscht". Auch das nette belgische Publikum hoffte auf eine Steigerung ihres Teams. Doch nur phasenweise hielt der Gegner dem Dresdner Druck stand. Dank unserer drei weitgereisten Trommeln hatten wir auch die akustische Hoheit und die hinter uns sitzenden Asterix-Fans das Nachsehen, wenn wir mal wieder alle im Stehen unser Team vorwärts peitschten. Zwei schwer nachvollziehbare Entscheidungen der Schiedsrichter auf beiden Seiten und ein kurzer Ausfall der Spielstandsaufzeichnung und der damit verbundenen Unterbrechung brachten den DSC nicht von der Erfolgsspur. Als der dritte Satz schlussendlich auch an den DSC ging, quittierte das Alex Waibl mit einem Wort: "Sensationell!"

Unsere legendäre alte www.dscfans.de-Werbung vom Final Four in Dresden überlebte den Ansturm der 600 Asterix-Fans leider nicht. Sicher nicht in böser Absicht fand sie sich dann unter den Traversen wieder. Wir nahmen es mit Humor, denn unsere neue Werbetafel hatten wir vorsorglich in Dresden gelassen.

Nach dem Schlusspfiff leerte sich die Halle ebenso schnell wie bei uns in Dresden, aber keiner ging nach Hause. Im Obergeschoß der Halle gab es einen Pub, in dem der Bär steppte. So etwas hatten wir noch nicht erlebt! Wie schrieb mir doch Philip von Asterix unlängst in seiner E-Mail? Zitat: "In Belgien, zuerst bauen wir die Kantine und dort rund um die Sporthalle..."

Nachdem wir unseren Durst gestillt hatten und unsere Mädels schon auf dem Weg zu ihrem Hotel waren, trafen wir uns mit den Spielerinnen und Fans der Gegner. Zwei Dresdner Christstollen, ein Kalender und ein Buch über Dresden wechselten die Besitzer. Im Gegenzug gab es tolle Autogrammfotos von Asterix und einen Riesenkorb voller Partybrötchen für unsere Fans. Wir waren ständig im Mittelpunkt der belgischen Journalisten, die uns versprachen, Fotos zu schicken. Riesige Bilder der Asterix-Spielerinnen rollte ein Fotograf zum Anschauen auf dem Hallenboden für uns aus. Über soviel Gastfreundschaft kann man nur staunen. Doch jede "Party" hat ein Ende und das wieder funktionierende Navi brachte uns zielstrebig zum Hotel. Gegen 1.00 Uhr gingen dann wohl bei allen die Lichter aus. Fast 14 Stunden Autobahnfahrt forderten ihren Tribut.

Freitag, 10.12.2010

Nach dem Frühstück trafen wir uns pünktlich um 9.30 Uhr am Bus zur Tour durch das 1291 gegründete Antwerpen und später weiter nach Gent. Leider meinte es der Wettergott anfangs nicht so gut mit uns. Unser Reiseführer Christian stellte daraufhin sofort das Programm um und tatsächlich, nach der Stadtrundfahrt hörte der Regen (fast) auf. Die fundierte und engagierte Führung fand bei Allen großen Anklang. Drei Jahreszahlen noch einmal an dieser Stelle: 1315 wurde Antwerpen in den Bund der Hanse aufgenommen, 1460 hier die erste europäische Börse eröffnet und die Stadt 1585 durch die Spanier besetzt. Von der Schelde führte unser Stadtrundgang schließlich zum Markt. Erst die Entscheidung, im legendären "Engel", DER Kultkneipe von Antwerpen, ein königliches Bier zu trinken oder in der ab 1352 erbauten Kathedrale Rubens´s "Aufrichtung und Abnahme vom Kreuz" anzuschauen, teilte die Gruppe. Unsere Frauen (und auch einige Männer) folgten noch dem Ruf der belgischen Schokolade, bevor es weiter nach Gent ging. Auf der Fahrt gab es einen kleinen Exkurs über Belgien und anschließend im Restaurant "Kapitelhuis" Flämische Karbonade mit belgischen Fritjes. Rezept zum Nachkochen gefällig? "Flämische Karbonade"
Zu Deutsch: Lecker Gulasch mit Pommes. Vor- und Nachspeise nicht zu vergessen. Im Anschluss daran folgten wir Christian zu einem interessanten Rundgang durch die St. Bavo-Kathedrale mit dem berühmten Genter Altar der van Eyck-Brüder von 1432 und durch die wunderschöne Altstadt. Hier alles Gesehene aufzuschreiben würde die Seite sprengen. Erwähnenswert vielleicht stellvertretend die Fleischhalle von 1501 und die Gildehäuser am Markt. Zum Abschluss gab es noch einen Glühwein auf dem winzig kleinen Weihnachtsmarkt und danach ging es zurück zum Hotel in Antwerpen.

Nach einer kurzen Pause begaben wir uns zu Fuß ins nahe gelegene Jachthafenviertel auf der Suche nach einer Lokalität für unsere große Gruppe. Im "Den Hannekesnest" (Piratennest) wurden wir fündig. Am Ende des Abends lag uns die Kellnerin zu Füßen: "Gute Deutsche, morgen bitte wiederkommen!" Und als wir im Hotel auf die Uhr schauten, war es schon Samstag…

Sonnabend, 11.12.2010

9.15 Uhr Check out und "Bye, bye Kalle!" Unser "verrücktes" Fanclubmitglied startete kurz nach uns zurück ins heimische Münsterland. Mit funktionierendem Navigationssystem erreichten wir zügig die Autobahn in Antwerpen und kamen gut voran. Ab dem Ruhrgebiet tauchten vereinzelt die ersten größeren Schneefleckchen am Straßenrand auf. Um 15.15 Uhr lag das leicht verschneite Kassel in strahlendem Sonnenschein vor uns. Wenige Minuten später musste ich schon die Augen in die Hand nehmen, um weiterzuschreiben. Die Hälfte hatten wir geschafft, bald ging es ins Eichfeld. Gut gelaunt und ohne Stau erreichten wir (rechtschaffen müde) um 19.30 Uhr unseren Ausgangspunkt, den Neustädter Bahnhof. Eisiger Wind blies uns ins Gesicht. Aber wen stört das schon nach diesen tollen Erlebnissen. Ein großes Dankeschön an Alle, die dazu beigetragen haben!

Peter, stellvertretend für alle 22 mitgereisten "Volleyball-Verrückten"

PS: Schaut auch mal in der Fotogalerie vorbei!

2010

5

Volleyballspiel im XXL

November



Unter dem Motto
"Fanclub & friends"
fand wieder im XXL
unser Volleyballspiel statt








Der Fanclub des DSC hatte zum Volleyballspielen ins XXL geladen, was wieder richtig Spaß gemacht hat. Diesmal mit sehr zahlreicher Teilnahme unserer Fanclubmitglieder und Freunde. Die gut gemischten Mannschaften (sogar mit Auswechselspielern) gaben ihr Bestes und kämpften um jeden Ball. Auch einige unserer Volleyball begeisterten Damen waren diesmal mit von der Partie und standen ihre "Volleyballfrau". Leider gab es auf Grund der hohen sportlichen Einsatzbereitschaft eine Verletzung unseres Torstens, der nach erster Hilfe (Eisbeutel) tapfer weiter kämpfte. An dieser Stelle Gute Besserung!
Nach dem ersten Spiel, Stand 3:0, gab es auf Grund von Protesten (Zitat Ruben: "Ich will auch mal gewinnen! ") eine neue Verteilung. Auch in diesem Spiel wurde um jeden Punkt gekämpft und Schwächere (so genannte "Gelegenheitsspieler") lautstark angefeuert. Natürlich durfte auch unser Schiedsrichter Dieter nicht fehlen, der mit einer Pfeife "bewaffnet" über das Spiel wachte und dabei sichtlich Spaß hatte. Bloß gut, dass er sich am Tag ausgiebig für dieses Match ausgeruht hatte! Ich kann nur sagen, dass im dritten Spiel die Mannschaften schon so gut eingespielt waren, dass sich unsere Mädels vielleicht über einige Spielzüge gefreut hätten.
Zum Abschluss gab es auch diesmal einen geselligen Ausklang bei leckerem Bier und natürlich auch Kartoffelspalten. Also, ich glaube hier gilt nicht der Spruch: "Da können wir es nicht mehr machen! " sondern "Das können wir mal wieder machen! "

Sabine Schulz

2010

17

1. Wandertag "Fanclub & friends"

Oktober

Nach der witterungsbedingten Absage einer geplanten Wanderung im August war es nun endlich so weit. Der 1. Wandertag des Fanclubs gemeinsam mit Freunden stand an. 11 Fanclubmitglieder und 5 weitere Anhänger des kleinen gelb-blauen Balls waren der Einladung des Wanderleiters zu einer Tour um Altenberg gefolgt.

Entlang der Strecke zwischen Radebeul und Reick stiegen alle 16 Teilnehmer unserer Tour in die S-Bahn zu, um ab Heidenau mit der Regionalbahn weiter nach Altenberg zu fahren. Unser erstes Ziel war vom Bahnhof aus schnell erreicht: die Sommerrodelbahn, die von uns auch gleich getestet wurde. Nach einer (frostigen) Fahrt und dem ersten wärmenden Schluck aus der Thermoskanne nahmen wir Kurs in Richtung Kahleberg. Das Wetter meinte es gut mit uns und so genossen wir die Tour bei herrlichem Sonnenschein. Oben angekommen bot sich ein herrlicher Rundblick über das Erzgebirge und ins Tal auf die Galgenteiche. Nach diesem "schweren" Teilstück gab es schließlich die lang ersehnte Rast mit vielen Leckereien, die von allen Spendern liebevoll vorbereitet worden waren. Vielen Dank an Alle! Trotz starken Windes ließen wir es uns schmecken. Als plötzlich der "Kahlebergexpress" (kleine Bimmelbahn) um die Ecke bog und unzählige Touristen entlud, machten wir uns nach einem schnellen Gruppenfoto hurtig auf den Weg und zogen weiter in Richtung Zinnwald. Unterwegs kamen uns gute Ideen zu Aktionen, die wir in der bald beginnenden Saison in der "Margonarena" durchführen wollen.

Zur Mittagszeit kehrten wir in die Beerenhütte ein, wo wir eine Grußkarte an den DSC sandten. Gut gestärkt brachen wir dann zu unserer letzten Etappe zurück nach Altenberg auf. Am Bahnhof angekommen schloss sich der Kreis unserer ca. 10 Kilometer langen Wanderung. Mit dem Zug ging es wieder über Heidenau und weiter nach Dresden bzw. Radebeul.

Unisono waren wir uns einig, dass es eine Neuauflage des Wandertags "Fanclub & friends" geben muss. Ein Wandergebiet, das weniger bekannt ist, machte bereits die Runde: die Wälder um Kamenz.

„Gut Schritt“
Wanderleiter Johannes

2010

13

"Beach & Grill"

September

72 Tage vor dem eigentlichen Start unseres DSC um Meisterschaftspunkte feierten wir am Montagabend schon mal eine kleine Saisoneröffnung. Der Fanclub hatte die Mannschaft, Trainer, Betreuer, Geschäftsführung und den Vorstand zu einem gemütlichen Beisammensein eingeladen. Da es in den letzten Wochen auch personelle Veränderungen beim DSC gegeben hatte, bot sich gleichzeitig die Möglichkeit, einander kennen zu lernen.

Am Morgen sah alles noch nach einer Regenschlacht aus, doch pünktlich am Nachmittag verzogen sich die grauen Wolken. 17.00 Uhr warteten schon viele fleißige Helfer, um die Partyzelte, Biertischgarnituren und das Grillequipment aufzubauen. Die sportlichsten Fanclubmitglieder fanden sich nach getaner Arbeit auf dem Beachvolleyballfeld nebenan ein und hatten großen Spaß bei einem (nicht allzu ernst zu nehmenden) Match. Auf dem Nebenplatz „trainierte“ die neue Zuspielerin für die Saison 2024/25, Mickis kleine Tochter. Leider war der Sand sehr nass und auch kalt und die Dusche danach zur Erwärmung notwendig.

In der Zwischenzeit informierte sich Klaus Wegener, Chef-Redakteur vom Volleyball Magazin, über unseren Fanclub. Er war eigentlich gekommen, um ein Interview mit Mareen zu führen und fand das Miteinander von Mannschaft und Fans einfach Klasse. Letztendlich war das unvorhergesehene Werbung für unseren Fanclub.

Nach und nach trafen die hungrigen Spielerinnen nach ihrem Training ein und die Grillmeister waren im Dauereinsatz. Im beheizten Zelt herrschte eine lockere Atmosphäre und so konnte jeder seine Fragen loswerden. Unsere neue Mittelblockerin, Anna Cmaylo (gesprochen Änna Smeilo) hatte von Anfang an keine Berührungsängste und begeisterte alle durch ihre sympathische Art.

Ein kleiner Höhepunkt war die Übergabe eines Maskottchens für die kommende Saison an den Mannschaftskapitän. Ein großer Pinguin mit Fanclub-T-Shirt soll in Zukunft mit auf Reisen gehen, wenn wir Fans nur daheim am Liveticker die Daumen drücken können. Kiki hatte den flauschigen Gesellen dann auch sehr schnell in ihr Herz geschlossen. Jörg Dittrich, der neue Vorstandsvorsitzende, ergriff bei dieser Gelegenheit auch das Wort. Sein erklärtes Ziel, Deutscher Meister zu werden, wollen wir als Fanclub mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln natürlich unterstützen.

22.00 Uhr gingen dann die Lichter aus und der Abbau zügig vonstatten. Unser Dankeschön gilt allen fleißigen Helfern, die dazu beigetragen haben, dass es ein so schöner Abend geworden ist.

Nachtrag (15.09.2010)
Ein Dankeschön an Steffen Grimm von der Dresdner Morgenpost, dessen nachfolgender liebevoller Text in der MOPO zu lesen war:

Das DSC-Maskottchen hat Nachwuchs bekommen
DRESDEN - So schnell kann's gehen: Das stets gut gelaunte so gern tanzende DSC-Maskottchen Dschingu hat Nachwuchs bekommen!
Der kleine Pinguin wurde den Bundesliga-Volleyballerinnen beim gemeinsamen Grillabend vom Fanclub "Blaues Wunder" überreicht. In der neuen Saison soll "Little Dschingu" dann während der Spiele auf der Bank Platz nehmen und Stefanie Karg & Co. natürlich Glück bringen. Zu seinem ersten Einsatz könnte der Plüschi nächste Woche kommen, wenn der DSC am internationalen Turnier in Wroclaw teilnimmt, wo er gleich zum Auftakt auf den letzten und auch nächsten EC-Kontrahenten Asterix Kieldrecht aus Belgien trifft. SteffenGrimm, Dresdner Morgenpost

2010

5

Fototermin des Fanclubs

September

Kaiserwetter am "Blauen Wunder" hatten wir bestellt und bekommen.
23 Fanclubmitglieder waren am Sonntagvormittag unserem Ruf gefolgt zum Fototermin an dem Bauwerk Dresdens, das namensgebend für unseren Fanclub ist. Bevor die offiziellen Fotos unsere Website dann zum Saisonstart 2010/2011 zieren werden, gibt es schon einen kleinen Vorgeschmack in der "Galerie".

Uns allen hat es viel Spaß gemacht mit der professionell arbeitenden Jule und wir sind schon gespannt auf die Bilder.

Nach getaner "Arbeit" konnte, wer noch Zeit hatte, sich im Biergarten für den Heimweg stärken. Und ein wenig über Volleyball zu klönen, war auch mal wieder schön...

Peter