+++ Fanclub-News 2011-2012 +++

2012

20

Von Hřensko in die Böhmische Schweiz
3. Wandertag "Fanclub & friends"

August



"Achim" hat Schuld. Nein, nicht unser Fanclubmitglied. Das Hoch "Achim"!
Aber der Reihe nach.

Gestern hatten sich 19 Fanclubmitglieder und Freunde des Fanclubs auf den Weg gemacht, um die Schönheiten der Böhmischen Schweiz zu erkunden. Dass wir unser Programm letztlich einkürzen mussten, verdanken wir besagtem Hoch "Achim". Extreme eines Jahres zu erwischen, ist typisch für unsere Fanclubaktivitäten im Sommer. Letztes Jahr haben wir zum Badfest in Langebrück bei Dauerregen gefroren und gestern mussten wir der Hitze ein wenig Tribut zollen.


Von Hřensko aus führte unsere Wanderung stetig bergan nach Mezná. Auf dem Weg boten sich herrliche Blicke auf den Kamm oberhalb des Gabrielensteigs. Die Pension "Na vyhlídce" in Mezná verkraftete gerade so den Ansturm von fast 20 durstigen Wanderern, doch für ein reguläres Mittagessen war nach dem ausgiebigen Frühstück am Waldrand noch keiner bereit.

Unter den Sonnenschirmen ließ es sich trotzdem gut aushalten und wir diskutierten die beiden Möglichkeiten der Fortsetzung unserer Tour. Ursprünglich war geplant, via Mezní Louka das Tal der Kamenice zu erwandern und über die Wilde Klamm (Divoká soutěska) und Edmundsklamm (Edmundova soutěska) zurück zum Ausgangspunkt unserer Tour zu gelangen.

Besagter "Achim" jedoch hatte etwas dagegen und wir stiegen die Runde abkürzend bereits von Mezná aus steil ins kühle Tal hinunter. Bei nunmehr sehr angenehmem Klima folgten wir dem Verlauf der Kamenice zur Kahnabfahrtstelle an der Edmundsklamm. Nach dem schweren Hochwasser 2010, das alle Holzboote und die Wehre vernichtet hatte, fährt man nunmehr leider mit hellgrünen Plastikschiffen, die sich so gar nicht in die traumvolle Landschaft einpassen wollen.

Schließlich fanden wir alle Platz unter den Sonnenschirmen eines Restaurants in Hřensko. Um 18.34 Uhr ging es ab Schöna wieder per Zug heimwärts. Nimmt man Dresden Hbf als Ausgangs- und Zielpunkt, waren wir rund 11 Stunden unterwegs, doch für einige Wanderfreunde war ja wesentlich früheres Aufstehen und spätere Ankunft daheim angesagt.

Bleibt noch eins: Dankeschön zu sagen, dass alle der Hitze getrotzt und zum Gelingen dieses Wandertages beigetragen haben.

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2012

13

Beachvolleyball in Radebeul

Juli

Alexander Waibl hatte angeboten, in der Sommerpause mit Trainertipps nicht zu geizen, wenn der Fanclub zum Beachvolleyball ruft.

Am vergangenen Dienstag war es dann so weit. In Radebeul hatten die Spieler des Fanclubs gleich den gesamten Trainerstab der Erstligamannschaft sowie 5 Spielerinnen zur Verfügung, um sich Tricks und Kniffe zu erfragen.

Frieda ließ es sich nicht nehmen, auch im Sand um Punkte zu kämpfen. Derweil wurde der Grill von Bernd und Erhard angeheizt und Sabine war ständig auf Achse, um Leckereien, Bänke und Tische anzukarren. Ihr gebührt das größte Lob für die Organisation neben Frank, der nicht nur das Treffen organisiert hatte. Er und Dieter teilten sich in den Fahrdienst zum Krankenhaus Radebeul. Was war passiert? Ronnys Ferse hatte unliebsame Bekanntschaft mit einer großen Glasscherbe gemacht und Uwe musste als Rettungssanitäter ran. Auf der Website eines Sport-Fanclubs den Slogan auszugeben: "Sport ist Mord!" liegt uns fern, aber wir sind alle froh, dass nicht noch mehr passiert ist und wünschen Ronny gute Besserung.

Ein Dank auch an Heike, Vroni und Erhard für die kulinarischen Genüsse.

In der relativen kleinen Runde vergingen die 4 Stunden wie im Fluge. Die Trainer gaben bereitwillig Auskunft zum Stand der Vorbereitung, zu Ab- und Zugängen beim DSC und vor allem Alex freut sich schon auf das Turnier in Dipps, das ca. 2 Wochen vor Saisonbeginn steigt.

Die Mädels hatten viel Spaß, mal wieder einen Ball in den Händen zu halten, ist dies doch gegenwärtig kaum beim Training gefragt. Mareen meinte, dass die 4 kommenden Urlaubswochen (leider?!) auch jede Menge Training beinhalten.

Das Wetter war uns ebenfalls hold und erst auf der Heimfahrt türmten sich wieder Wolkenberge auf.

Fazit: Ein schöner Abend, der Appetit auf mehr gemacht hat.

Radebeul Radebeul Radebeul
Radebeul Radebeul Radebeul

2012

29

Sportfreunde helfen Sportfreunden
Oberelbemarathon

April


Mit der Frage "Sportfreunde helfen doch Sportfreunden, oder?" hatte sich Gabriele Clauss, die Leiterin Marketing der VVO GmbH an den Fanclub gewandt. Der langjährige Sponsor unserer DSC-Mädels unterstützt auch den Oberelbemarathon und zur Organisation dieses Laufs werden immer fleißige Hände gebraucht. Und so nahmen die Dinge ihren Lauf...

Es ist mal wieder früher Morgen, als bei acht freiwilligen Helfern aus unseren Reihen die Wecker klingeln. Kaiserwetter ist angesagt und schon vor 8.00 Uhr treffen wir uns am Gasthof in Zschieren.
Michaela, unsere "Chefin" heute weist uns und rund 10 weitere Helfer ein. Tische werden aufgebaut, Äpfel und Bananen aufgeschnitten, Müsliriegel ausgepackt. Isotonische Getränke und Tee werden angerührt und Wasser in Becher gefüllt.

Da aufgrund des heißen Wetters viele Läufer auf ihren Start in Königstein verzichtet haben und "nur" den Halbmarathon laufen, kommt schon bald eine riesige Wand aus Läufern auf uns zu.
Wie es gelungen ist, in so kurzer Zeit Hunderte Menschen zu versorgen, bleibt uns immer noch ein Rätsel, aber wir haben es gemeinsam geschafft.

Unwahrscheinlich, wie schnell neue Becher bereitstanden mit dem wichtigsten am heutigen Tag: Wasser!

Oberelbemarathon Oberelbemarathon Oberelbemarathon


Nach dem ersten Riesenansturm wurden hunderte weggeworfene Becher eingesammelt und anschließend alles wieder vorbereitet für die Läufer des Vollmarathon.

Wie viele Flaschen aufgeschraubt worden sind, wie viele Becher gefüllt worden sind, keine Ahnung. Wie oft die Schüsseln für die Schwämme zum Erfrischen befüllt worden sind, wir haben es nicht gezählt. Aber wie viel Dank allen Helfern von den Läufern entgegengebracht wurde, dafür gibt es nur ein Wort: phänomenal!

Sechs Stunden Höchstleistung liegen hinter uns, als unsere Fanclubriege mit Michaela noch in den Biergarten abbiegt, um diese Stunden noch einmal Revue passieren zu lassen. Am Ende bleibt ein einmaliges Erlebnis.

Sportfreunde helfen Sportfreunden. Michaela würde gern im kommenden Jahr wieder auf uns zählen.

Oberelbemarathon Oberelbemarathon Oberelbemarathon
Oberelbemarathon Oberelbemarathon Oberelbemarathon

2012

19

Saisonabschluss

April





Am Sonntagabend erhielt der Fanclub auf der Jahresabschlussfeier des DSC als Dankeschön für seine Arbeit eine liebevoll gestaltete Einladung von den Mädels zum Bowlingspielen. Bedingt durch den engen Terminkalender der Nationalspielerinnen fand das Treffen bereits gestern statt.

Leider fehlten schon Anna, die drei Holländerinnen und auch Steffi Kestner. Alle anderen einschließlich Trainerteam und Till gingen mit an den Start.

Zu Beginn wurde ein Lostopf initiiert, die Anwesenden auf 5 Bahnen verteilt und anschließend mehr oder wenig ernst um Punkte gekämpft. Jeder feuerte jeden an, es wurde um "Trainertipps" gebeten, wenn die Kegel hoffnungslos standen und viel geplaudert. In so gelöster Stimmung erlebt man die Mannschaft immer nur dann, wenn der Druck des Spielbetriebs von ihren Schultern genommen ist.

Nach drei Runden gab es weder Gewinner noch Verlierer. Herausragende Punktzahlen konnten Kiki, Frieda und Nici sowie Conny vom Fanclub vorzeigen. Alex erklärte alle zu Siegern, bat alle, sich im Kreis aufzustellen und dankte in der Runde noch einmal für die tolle Stimmung, die der Fanclub die Saison über in die Margon Arena getragen hat.

Abschiede tun weh, wenn sie endgültig sind, noch mehr...

Aber das Unvermeidliche ließ sich nicht aufschieben. Tesha, Nici und Gritti werden ihren Weg gehen, da sind wir uns sicher! Ein kleines Geschenk (Danke Sabine für deine tollen Ideen!) gab es für die drei noch mit auf den Weg und so manches Autogramm musste geschrieben werden.

In kleiner Runde trudelte der schöne Abend aus. Tesha erzählte, was sie nach ihrer Rückkehr in Dresden tun wird, Grit und Kerstin blieben auch noch ein wenig länger und im Fanclub machten die ersten Ideen für die neue Saison die Runde.

Jetzt wünschen wir aber allen zusammen erst einmal eine wunderschöne Zeit bis zum Herbst, unseren Nationalspielerinnen maximale Erfolge in der Olympiaqualifikation und treffender hätte es Frank nicht formulieren können: "Auch der Fanclub fährt mal für vier Wochen runter." Was so nicht ganz stimmt, da rund ein Viertel unserer Mitglieder zum Oberelbemarathon an der Strecke die Schar der Helfer verstärken wird.

Wir sehen uns!

Saisonabschluss Saisonabschluss Saisonabschluss
Saisonabschluss Saisonabschluss Saisonabschluss

2012

17

Spielerin der Saison

April


Wenige Stunden nach dem letzten Spiel unserer Mädels als sich die Traurigkeit über die Niederlage ein wenig gelegt hatte, ehrte der Fanclub wie jedes Jahr die von ihm gewählten Spielerinnen der Saison.

Platz drei belegte unsere Heimkehrerin Anne Matthes, die sich über die Saison steigerte und zu einer festen Größe im Team wurde.



Dieses Jahr auf Platz zwei unsere Tzscherli. Kerstin biss sich trotz gesundheitlicher Probleme immer wieder durch und gab wie gewohnt alles für die Mannschaft.

Die Nr. 1 für uns, wen wundert es, ist Judith. Die niederländische Frohnatur machte nicht nur Punkt um Punkt im Spiel sondern punktete auch mit ihrer natürlichen und freundlichen Art bei den Fans.



Herzlichen Glückwunsch an die Siegerinnen und auch an alle anderen Mädels.
Denn eigentlich seid ihr für uns alle die Nr. 1.




2012

22

Einstimmen auf die Playoffs!
2. Stammtisch der Saison 2011/2012

März




Kurz vor den Playoffs gab es gestern noch einmal die Möglichkeit den DSC-Volleyballerinnen ein paar Fragen zu stellen. Das Renault Autohaus Anders war anlässlich seines 85-jährigen Jubiläums Gastgeber des Stammtischs. Eingeladen waren Mareen, Frieda, Tzscherli, Tesha, Grit, Anna, Katha, Magda, Trainer Alex Waibl und Athletiktrainer Janek Matthes. Nach einigen vergeblichen Anläufen schaffte es diesmal auch Jens Tietböhl dabei zu sein.
Abteilungschef Jörg Dietrich und Geschäftsführerin Sandra Zimmermann ließen es sich auch nicht nehmen vorbei zu schauen. So konnten sie sich den DSC-Sponsor mal etwas genauer ansehen.

Der Abend begann mit einer kurzen Einleitung von Herrn Anders. Er meinte, dass in den letzten 85 Jahren noch nie so viel sportliche Prominenz im Autohaus zu Gast war. Danach durften die Mädels ans Buffet. Es gab belegte Baguettes, frisches Obst und Erfrischungsgetränke.

Auch die ca. 70 anwesenden Zuschauer kamen in den Genuss dieser Leckereien und konnten mit einem kleinen Unkostenbeitrag sogar noch etwas für die Nachwuchstalente des DSC beitragen.

Nachdem sich alle gestärkt hatten, konnte die Fragerunde beginnen. Zunächst wurde Alex Waibl nachträglich noch einmal zum Geburtstag gratuliert. Er bekam eine Flasche Rotwein und einen Gourmetgutschein.

Danach erzählte uns Magda, dass sie durch ihre Mutter (ehemalige Bundesligaspielerin) zum Volleyball gekommen ist. Sie begann ihre Karriere beim VV Grimma und wechselte 2008 nach Dresden.
Katha landete zunächst beim Eishockey ("Hat mir keinen Spaß gemacht!"), bevor sie zum Volleyball kam.

Von Anna erfuhren wir, dass ihre Verletzung hartnäckiger war als geplant. Sie ist seit 1,5 Wochen wieder im Training, kann aber noch kein komplettes Spiel absolvieren. Auf die Frage, ob sie denn auch Außenangriff spielen kann, antwortete sie: "Ich bin keine Annahmespielerin. In meinem Herzen bin ich noch Mittelblockerin."

Jens Tietböhl gab uns einen kleinen Einblick zum VCO Berlin. Er meinte: "Das VCO-Projekt hat nur eine Zukunft, wenn die besten jungen Spielerinnen zusammenspielen!"

Alex Waibl erklärte uns die verschiedenen Mannschaftsmodelle der Bundesligisten. Er persönlich bevorzuge das DSC-Konzept auf den eigenen Nachwuchs zu bauen. Er mag es junge Spielerinnen zu formen. Außerdem ist ihm wichtig, dass die Spielerinnen charakterlich ins Team passen.

Herr Anders gab dann noch die Anregung, zukünftige Stammtische bei anderen DSC-Sponsoren auszurichten. So könnten sich alle Parteien (DSC, Sponsoren und Fans) besser kennenlernen.

Zum Abschluss gab es noch Blumen für unsere Mädels und Katha überreichte im Namen der Mannschaft einen signierten Volleyball an das Autohaus.

Von unserer Stelle geht auch noch mal ein großes Dankeschön an Herrn Anders, seine Frau und die vielen fleißigen Helfer, die diesen Event auf die Beine gestellt haben.

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2012

4

Pokalendspielkontrastprogramm Vol. 2
Bowling-Nachmittag des Fanclubs

März



Während sich der Schweriner SC und die Roten Raben aus Vilsbiburg im Pokalfight in Halle/W. "bekämpften", zog es uns ebenfalls zu einer kleinen sportlichen Betätigung.
In der Bowlingarena auf der Südhöhe lag allerdings unser Anspruch mehr auf der Seite des geselligen Beisammenseins und so war auch niemand ernstlich enttäuscht, wenn mal ein Ball daneben ging.

Gegen Markus mit 253 Punkten in zwei Spielen konnten wir alle nicht dagegenhalten und so gab es schließlich einen Sieger und viele, viele Zweitplatzierte. Der olympische Gedanke zählte und nach den zwei Stunden, die wie im Fluge vergingen, rutschten wir von der Bowlingbahn an einen Tisch und plauderten noch ein Stündchen.

2013 wäre es schön, mal wieder gen NRW zu fahren, vielleicht tun uns die Mädels in der kommenden Saison den Gefallen. Nach dem selbst organisierten "Public viewing" 2011 und dem Bowlingnachmittag 2012 gehen uns nämlich langsam die Ideen aus...

2012

23

Eine langjährige Tradition von Fanclub und DSC-Volleyballerinnen:
Unsere gemeinsame Glühweinfete

Februar


Einer der absoluten Höhepunkte unseres Fanclublebens fand gestern statt: Die traditionelle Glühweinfete.
Lange mussten wir in diesem Jahr ausharren, bevor sich ein Termin finden ließ. Wen wunderte es, bei dieser Saison voller Spieltage in Bundesliga, DVV-Pokal und Champions-League und den damit verbundenen langen Reisen. Nicht zu vergessen die hohe Belastung unserer Nationalspielerinnen der Oranje und der deutschen Auswahl.

Umso schöner, dass gestern die meisten Spielerinnen, alle Trainer sowie unser Scout daran teilnehmen konnten.

Schon 17.30 Uhr war Tische rücken angesagt im Untergeschoss der Margon Arena. Viele Helfer aus den Reihen des Fanclubs fassten mit an, gestalteten wieder einmal mit wunderschöner Deko eine gemütliche Tafel. Schnittenplatten wurden vorbereitet, Getränke bereitgestellt und der Glühweinkocher trat langsam in Aktion. Ab 19.00 Uhr trafen unsere hungrigen Mädels nach dem Training ein. Die niederländische Fraktion wollte gar nicht glauben, dass wir alles selbst auf die Beine gestellt hatten, waren sie doch das erste Mal dabei.

Nach kurzen Begrüßungsreden von Frank und Kerstin wurde das Büfett gestürmt…
In herzlicher Atmosphäre plauderten alle miteinander, wurde von vergangenen Spielen und Wünschen für die Zukunft erzählt. Es gab wohl niemanden, der bedauerte, dass die Zeit viel zu schnell vergangen war. Ein paar Gruppenfotos und viele Erinnerungsbilder von unseren Idolen wurden geschossen, bevor sich alle voneinander verabschiedeten.

Doch nicht für lange, denn schon am Samstag steigt das nächste Spiel daheim und am Mittwoch, dem 29.02.2012 erwarten wir euch alle, liebe Fans, wenn es 19.00 Uhr heißt: Willkommen zum 1. Stammtisch der Saison.

An dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön an alle fleißigen Helfer, die zum Gelingen dieses Abends beigetragen haben!

Glühweinfete Glühweinfete Glühweinfete
Glühweinfete Glühweinfete Glühweinfete

2012

30

Karneval im Januar oder: 1300 km für einen Sieg!
Ein Wochenende mit DSChingu-Tours in Aachen

Januar



Samstag, 28. Januar 2012, wieder einmal zeigte das Thermometer Minusgrade an. Der angekündigte Schnee hing zum Glück noch in den grauen Wolken. Doch ansonsten war es wie meistens, wenn wir auf große Fahrt gehen. Eben Winter. Gefühlt mitten in der Nacht hieß es für alle Aufstehen und pünktlich 5.00 Uhr rollten wir vom Treffpunkt Hauptbahnhof los.

Rainer, unser Busfahrer von TRD-Reisen begrüßte uns auf der Fahrt nach Aachen und gab die geplante Reiseroute bekannt. Einsetzender Regen bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt zwangen uns jedoch zur Änderung und so ging es durch die verschneiten Berge des Eichsfeld statt über die vereiste Autobahn um Chemnitz. Um es vorweg zu nehmen: Es wurden zwei entspannte Fahrten.

Für Kurzweil sorgte ein französischer Spielfilm und für alle "Blödbommel", die ihn kennen hier noch mal: Wir waren mit dem "Busch" unterwegs, hääää!" Wer jetzt Bahnhof verstanden hat, dem empfehlen wir "Willkommen bei den Sch`tis"…

So verging die Fahrt wie im Fluge und schon 13.30 Uhr standen wir vorm Hotel. Tzscherli und Grit staunten nicht schlecht, als wir 30 Fans die kleine Lobby "stürmten". So früh hatten sie mit uns noch nicht gerechnet. Im Klartext; Unsere Schmetterlinge waren im gleichen Hotel untergebracht wie wir und so konnten wir einen klitzekleinen Einblick erhalten in die Vorbereitung der Mädels auf das Auswärtsspiel: kleine Mahlzeiten, Physio, …

Bei dem herrlichen Sonnenschein wollten wir jedoch der nahe gelegenen historischen Innenstadt noch unsere Aufwartung machen. Auf eigene Faust und mit unterschiedlichen Zielen ging es los. Einige testeten die kulinarischen Höhepunkte Aachens, andere gingen auf Kulturtrip.

Kurz vor 17.00 Uhr trafen wir uns wieder im Hotel um die Trommeln im Mannschaftsbus zu verstauen. Das sollte noch von großem Vorteil für uns sein. Mit Aachens überfüllten Bussen die Sporthalle der Städtischen Mies-van-der-Rohe-Schule zu erreichen, gelang uns nicht wirklich auf Anhieb. Einer der mitreisenden Fans hingegen hatte alles richtig gemacht. Er ist gelaufen und war lange vor uns an der Halle. Weitere Details ersparen wir uns, alle waren jedoch froh, als in der Dunkelheit aus der Ferne vertraute Trommelgeräusche erklangen.

Vor der Spielstätte trafen wir noch auf ein paar Holländerinnen und Holländer, was uns bei der geografischen Nähe nicht weiter verwunderlich erschien. Dass es sich um die "Robin-Judith-Femke-Fans" handelte, wussten wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Doch dann wurde der Dresdner Fanblock um mehr als 15 Familienangehörige und Freunde vergrößert. DSC-Schals wechselten die Besitzer und die niederländische Fraktion machte mit uns Stimmung, als wären sie schon seit Jahren bei uns im Fanclub.

Über das Spiel selbst könnt ihr unter Spielberichte mehr erfahren. Vielleicht noch ein paar Bemerkungen am Rande: Wir durften den besten Hallensprecher der Liga erleben; das Einbinden der eigenen und mitgereisten Fans in das Event "Volleyball-Punktspiel" gelang ihm wie keinem Anderen! Die Aachener Originale, die "Lappenclowns" waren super toll drauf wie auch alle anderen Aachener Zuschauer und wie schon bei den Spielberichten erwähnt, aber immer noch "Großes Kino" für uns alle: Das Alemannia-Team kam zum Abklatschen mit den Dresdner Fans! So etwas haben wir noch nie erlebt.

Die lange Zeit, bis unser Bus in Richtung Hotel fuhr, nutzten wir für Gespräche mit Aachener Fans, den Holländern, unseren Mädels, dem Aachener Trainer, den netten Betreuern, Servicepersonal usw. Ein großes Dankeschön Aachen für den wundervollen Abend, der natürlich (und das wollen wir hier nicht vergessen) durch den Sieg unserer Mädels gekrönt wurde. Letztere machten sich dann müde aber glücklich auf die Heimreise und auch wir mussten nach einigen Siegerbierchen irgendwann sagen: "Auf Wiedersehen, wir kommen gern wieder!"

Die Busfahrt zum Hotel verlief anfänglich recht entspannt, doch den letzten Teil der Strecke legten wir, liebevoll tituliert als "Nächtlicher Karnevalsumzug mit Trommeln", zu Fuß zurück. Hmmm...
Schnell noch ein Imbiss und ein Drink in der Hotelbar, dann gingen die Lichter aus.

Nach kurzer Nacht und einem ausgiebigen Frühstück checkten wir 9.30 Uhr aus und standen pünktlich 10.00 Uhr am Elisenbrunnen in der Altstadt. Hier war der Treffpunkt für den Stadtrundgang, der unser Kult(to)ur-Programm abrundete. In zwei Gruppen machten wir bei leider trübem Wetter Aachen unsicher, erfuhren viel zur Geschichte der Stadt ab den Zeiten der Römer, über Ahha, Öcher Platt, Klenkes (bei Interesse können hier Mr. Google und die Wikipedia-Seite von Aachen weiterhelfen), über die Thermalquellen von Bad Aachen, die 31 städtischen Brunnen. Wir sahen das Rathaus und andere historische Gebäude. Um eine Kostprobe der Aachener Printen kamen wir eben sowenig herum wie um das Muss eines jeden Touristen: den Besuch des ursprünglich als Pfalzkapelle Karls des Großen errichteten Aachener Doms.

Bereits am Samstag jährte sich der Tod Karls des Großen zum 1198. Mal und wie an jedem letzten Januarwochenende, so fand auch während unseres Besuchs das Karlsfest statt. Zu diesem Anlass wird das sehenswerte Rathaus festlich geschmückt und alle Räume stehen den Besuchern zur Besichtigung offen.

Unsere Stippvisite in Aachen endete um 14.00 Uhr, als die Trommeln und Taschen sicher im Bauch unseres Busses verstaut waren und wir uns gen Osten aufmachten. Durch verschneite Landschaften ging es zügig heimwärts und wir erreichten vollgepackt mit Eindrücken unsere Heimat nach noch nicht einmal 8 Stunden Fahrt.

Ein großes Dankeschön an alle, die zum Gelingen der DSChingu-Tour 2012 beigetragen haben.

Übrigens planen die Aachener in der nächsten Saison eine größere Fanreise nach Dresden, wir freuen uns darauf!

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2011

22

2. Fanclub- und Freunde- Wandertag

August


Nach langer Ankündigung und Planung war es soweit, der 2. Fanclub- und Freunde- Wandertag, rings um die Lessingstadt Kamenz, stand am 21. August 2011 an. 23 Personen waren der Einladung des Wanderleiters gefolgt und machten sich auf den Weg in die Lessingstadt.

Bereits 9.00 Uhr trafen sich 18 Wanderfreunde auf dem Dresdner Hauptbahnhof um sich mit dem Zug auf in Richtung Kamenz zu machen. Dort wurden sie nach einer fröhlichen Zugfahrt von fünf weiteren Wanderfreunden und dem Wanderleiter empfangen. Nach kurzer Begrüßung ging die Tour los. Bevor der Hutberg erklommen wurde, gab es für die Gäste aus der Landeshauptstadt einen kleinen Stadtrundgang. Angelaufen wurde die älteste Schule, das Rathaus, der "Andreasbrunnen", die St. Marien Kirche, das Geburtshaus von G. E. Lessing, der "Rote Turm" und der Pichschuppen mit dem Malzhaus.

Danach ging es auf Strecke, wir bestiegen den Hutberg. Der Aufstieg brachte alle, nicht nur wegen der Temperaturen, ins Schwitzen. So waren alle froh als sie den Gipfel erreicht hatten. Ein Teil der Truppe machte sich daran, den "Lessingturm" (Aussichtsturm) zu erklimmen, der andere Teil entspannte unterhalb des Turmes.

Nach der Pause war Lückersdorf unser nächstes Ziel. Dort wurde zur Freude aller das mitgebrachte Bierfass angestochen. Als es geleert war, ging es weiter zum Heidelberg. Von dort war unser Ziel, der Biergarten der Gaststätte "Zur Eisenbahn" in Wiesa, in greifbarer Nähe. Dort angekommen ließen sich alle die extra für uns zubereiteten gebackenen Rippchen schmecken. Der Inhaber des Gasthofes gab uns noch eine kleine Vorführung der hauseigenen Schrankenanlage und der Modellbahnanlage im Gastraum.

Gestärkt gingen wir dann auf unsere letzte Etappe zurück zum Bahnhof von Kamenz. Am Bahnhof angekommen waren alle froh, die 10,2 Kilometer bei schwülwarmem Wetter geschafft zu haben und schmiedeten auch schon neue Ideen für eine Wanderstrecke im nächsten Jahr.

Nun sehen alle der am 14.Oktober beginnenden Saison entgegen.

Bis dahin, "gut Schritt"

Der Wanderleiter
Johannes

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2011

31

Traumsommer - Sommertraum
Kein Sport, aber Spaß im Waldbad

Juli



Vroni und Jörg hatten geladen, doch nur der "harte Kern" war ihrer Einladung ins Waldbad Langebrück gefolgt. Ab 11.00 Uhr waren Beachvolleyball, Badminton, Tischtennis und natürlich Baden geplant. Doch bei 13 °C Außentemperatur und strömendem Dauerregen fiel all das im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser. Sieht so der Hochsommer in Deutschland auch zukünftig aus? Dann sollten wir wohl unsere Veranstaltungen nur noch unter Hallendächern planen…





Die leider einzig möglichen sportlichen Betätigungen waren der Sprint vom anfangs gemütlichen Unterstand mit Biertischgarnitur zur Badklause und das Stemmen des Regenschirms gegen den Wind.







Zur Begrüßung erhielten wir von Achim einen interessanten Abriss zur Geschichte des Waldbades seit der Gründung im Jahre 1912. Natürlich hatten es sich die Gastgeber nicht nehmen lassen, für alle Anwesenden ein kleines Catering zu organisieren. Beim Plaudern verging die Zeit wie im Flug und nach einer heißen Suppe in der Gaststätte gab es auch keine blauen Lippen mehr.

Statt wie geplant die kleinen und großen Bälle fliegen zu lassen, machten verschiedene Kartenspiele die Runde und so wurde es noch ein gemütlicher Nachmittag und Abend, bis wir uns bei den "Allerhärtesten" verabschiedeten, die bei diesem Traumsommerwetter sogar im Bad übernachteten.