+++ Spielberichte Saison 2017-2018 +++

2018

17

Zurück in der Erfolgsspur
Dresdner SC - Ladies in Black Aachen 3 : 0

Februar


Nach der glatten 3:0 Niederlage in Schwerin, war die Frage vor dem Spiel, wie die Dresdner Mannschaft die englischen Wochen und das harte Training für einen möglichen Erfolg im Pokalfinale in der Hauptrunde verkraftet? Es gab an diesem Spieltag ein herzliches Wiedersehen mit der Aachener Mannschaft und den besten Fans der Liga. Und doch war es diesmal anders. Die Ladies liefen in Grün auf und die Fans kamen ohne Lappenclowns nach Dresden.

Unser Trainer schickte im ersten Satz Madison, Piia, Eva, Ivana, Katharina, Saša und Myrthe auf das Spielfeld. Unsere Mannschaft fand schwer ins Spiel. Beim 0:3 duckte sich Myrthe weg und schenkte damit Aachen ein Ass. Den ersten Punkt erspielte Eva zum 1:3. Einem Ass von der heute sehr auffällig spielenden Ivana brachte uns wieder heran. Mit einem klasse Blockpunkt zum 8:6 von Saša begann die erste technische Auszeit. Nach einer 3 Punkte Führung konnten die Ladies wieder aufschließen dank der Unzulänglichkeiten im Dresdner Spiel. So duckte sich Katharina beim 12:12 wie Myrthe zum 0:3 weg und Aachen erzielte ein weiteres Ass. Zwei technische Fehler in Folge brachten die grünen Ladies wieder in Front zum 13:14. Nach der zweiten technischen Auszeit war auf Aachener Seite die Fehlerquote höher als auf der Dresdner. Den entscheidenden Punkt in diesem Satz erspielte Katharina.

Der zweite Satz verlief bis zum 9:9 ausgeglichen. Danach spielte Dresden deutlich besser als die Aachener Mannschaft ohne selbst zu glänzen. Den letzten Punkt erspielte wieder Katharina.

Wie in den Sätzen zuvor ging Aachen in Führung. Das war keine Kunst, denn Evas Aufschlag landete im Aus. Dieser Satz war geprägt von vielen technischen Fehlern auf beiden Seiten. Wie auch im letzten Satz stand es beim 9:9 unentschieden. Die geringere Fehlerquote auf Dresdner Seite brachte in der ausverkauften Margon Arena das 25:20 und damit den 3:0 Erfolg für unsere Damen. Im dritten Satz kamen Mareen für Piia und Marrit für Eva kurzzeitig ins Spiel. Als beste Spielerinnen wurden Mckenzie Adams auf Aachener Seite und Madison ausgezeichnet. Ivana hätte es auch werden können.

Für das CEV-Cup-Spiel am kommenden Mittwoch gegen Stuttgart wird diese Leistung nicht zum Sieg reichen.

- Bernd -

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2018

7

Dresdnerinnen im CEV-Cup-Viertelfinale
Dresdner SC - TS Volley Düdingen 3 : 1

Februar


Das Hinspiel hatte unsere Manschaft klar mit 3:0 gewonnen, es reichten also 2 Gewinnsätze zum Weiterkommen. Mit dieser Ausgangslage konnten die Mädels und das Trainerteam ganz entspannt an diese Aufgabe herangehen. Wir haben Alex im Vorfeld auch ganz relaxt auf der Trainerbank sitzen sehen.

Unter den Augen von 2531 Zuschauern, davon ca. 25 mitgereiste, recht fröhliche Gästefans, einer rumänischen Schiedsrichterin und einem zypriotischen Co-Schiedsrichter begann die Partie pünktlich 19.00 Uhr.

Unsere Starting-Six: Mareen, Marrit, Piia, Ivana, Schwabi, Sasa und als Libera diesmal Michelle.

Der Anfang verlief auch wie gewünscht, doch ab dem 11. Punkt drehte sich das Spiel. Unsere Gäste kamen immer besser ins Spiel und gegen die amerikanische Diagonalangreiferin Danielle der Schweizer fanden unsere Mädels oft kein Mittel. Frühzeitige Auszeiten und die Einwechslung von Eva für Marrit brachten nicht den erhofften Erfolg. Bis zum 23:24 kämpfte sie sich heran, doch dann kam der 25. Punkt für die Schweizer. Unsere Gästefans waren aus dem Häuschen und zogen gleich mit einer Polonaise vor ihren Block.

Den 2. Satz begann der TS Volley gleich wieder druckvoll, erst mit dem 6. Punkt gelang unseren Mädels der Ausgleich. Aber das war noch nicht der Durchbruch. Madison kam für Mareen und Eva für Sasa, später dann Marrit wieder für Eva. Erst nach der 2. technischen Auszeit konnten sich unsere Mädels absetzen und der Satz wurde mit 25:20 gewonnen.

In der 2. Zwischenpause gab es ein Zuschauergewinnspiel, bei dem auch eine Mitspielerin der Gästefans eine Chance bekam. Das hat mir sehr gefallen, trägt es doch zur Fanfreundschaft der einzelnen Mannschaften bei, auch über Ländergrenzen hinweg. Es fehlte noch ein Gewinnsatz, der im 3. unbedingt realisiert werden sollte. Auch hier gab es jetzt wieder eine Veränderung. Barbara kam ins Spiel für Sasa, dazu Madison, Piia, Eva, Ivana, Schwabi und Michelle. Nach anfänglichen Schwierigkeiten bis zur Mitte des Satzes gelang endlich das Spiel unserer Mannschaft und sie konnten sich teilweise bis auf 6 Punkte absetzen. Marrit wurde nochmal für Eva eingewechselt und der Satz endete wohlverdient mit 25:18.

Jetzt war das Ziel Viertelfinale mit dem Gegner Stuttgart am 21.02.18 in eigener Halle geschafft. Aber es musste ja noch ein 1 Satz gespielt werden. Hier bekamen alle anderen Spielerinnen außer Myrthe ihre Chance. Und unsere " jungen Wilden" machten ihre Sache sehr gut. Wenn auch noch nicht jeder Treffer gelang, waren sie doch mit großem Ehrgeiz bei der Sache und beendeten den Satz mit 25:22.

Wir wünschen uns noch viele solche Einsätze der "Kleinen-Großen"!

Ein Nachtrag noch zu Danielle. Sie war punktbeste Spielerin diese Rückrundenspiels, also noch vor unserer Piia.

- Monika -

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2018

3

DSC mit Heimsieg
Dresdner SC - Rote Raben Vilsbiburg 3 : 0

Februar


Vor dem Spiel wurde unter den Fans diskutiert. Hatte der DSC die klare 0:3 Niederlage in Stuttgart verkraftet und ist Piia wieder gesund? Beide Fragen konnten später mit einem Ja beantwortet werden. Die Mannschaft von Vilsbiburg ist in diesem Jahr schlecht einzuschätzen. In Vilsbiburg gewann Dresden deutlich mit 3:0. Anfang Januar liefen die Vilsbiburgerinnen in Schwerin als Sieger vom Feld 2:3. Die 3000 Besucher warteten gespannt auf den Anpfiff.

Unsere Mannschaft spielte mit Barbara, Marrit, Madison, Piia, Katharina, Saša und Myrthe als Libera. Unsere Volleyballerinnen hatten zu Beginn des ersten Satzes etwas Mühe ins Spiel zu finden. Piia gelang der erste Punkt für Dresden zum 1:3 mit einem Ball genau ins Eck. 2 starke Aufschläge von Marrit und ein gut stehender Block bedeuteten die erste Dresdner Führung 4:3. Nach dem 10:10 begann Madison mit einer Aufschlagserie zum 16:10, darunter ein Ass. Vilsbiburg konnte noch mal auf 16:15 verkürzen. Unsere Frauen spielten den Satz souverän zu Ende. Den letzten Punkt zum 25:18 erspielte Saša.

Im zweiten Satz spielten unsere Damen wie im Rausch bis zum 18:4. Visbiburg fand gegen die stark gespielten Aufschläge kein Mittel. Danach ließ der DSC den Satz ruhig ausklingen. Saša machte wieder den entscheidenden letzten Punkt zum 25:13. Einstellig kann der DSC nur gegen Schwerin.

Im dritten Satz mußte Alex beim Stand von 1:4 die Mannschaft erst einmal wieder wachrütteln. Bei den Spielständen 7:6 und 8:6 gelangen Schwabi zwei Asse hintereinander. Beim Spielstand von 19:15 wollte die zweite Schiedsrichterin eine Ballberührung von Schwabi gesehen haben. Deshalb gab es lange Diskussionen mit Katharina dem Schiedsrichter und Alex sah gelb. Der Punkt wurde Vilsbiburg zugesprochen und die Dresdner Mannschaft brauchte eine Weile um wieder ins Spiel zurück zu finden. So kam Vilsbiburg noch einmal heran. Das Spiel endete mit zwei Blockpunkten zum 25:19.

Alex kam ohne Auswechslungen aus. Als beste Spielerinnen wurden Piia und Lena Stigrot ausgezeichnet.

- Bernd -

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2018

21

DSC siegt weiter...
Dresdner SC - VC Wiesbaden 3 : 0

Januar


Dieser Spieltag bescherte den Volleyballfans die Generalprobe für das Pokalfinale. 2903 Zuschauer kamen in die Margon Arena. Wieder wurde unsere ehemalige Libera Lisa Stock frenetisch gefeiert. Mit ihr kam auch Selma Hetmann wieder nach Dresden. Auch Sie hatte die Dresdner Nachwuchsschule des VCO besucht. Am 18.01.2018 konnte man in der Sächsischen Zeitung ein Interview über sie lesen. Diese Woche hatte sich der VC Wiesbaden mit der neuen Mittelblockerin Tanja Sredic verstärkt. Sie ersetzte die schwer erkrankte Jennifer Keddy, der wir auf diesem Wege gute Besserung wünschen.

Der Dresdner SC begann den ersten Satz mit Mareen, Piia, Eva, Ivana, Katharina, Saša und Myrthe. Den ersten Punkt erspielte Schwabi. Dresden führte mehrfach mit 3 Punkten Vorsprung. Kimberly Drewniok sorgte mit einer Aufschlagserie für die erste Wiesbadener Führung 12:13. Alex nahm eine Auszeit und der folgenden Aufschlag von Kimberly landete im Aus. Die letzten Punkte des Satzes erspielt ausnahmslos der DSC. 23:20 gute Blockarbeit, 24:20 ein Piia-Lupfer und den letzten Punkt erspielte Ivana.

Im zweiten Satz begann Mareen mit einer Aufschlagserie. Dazu kam noch ein Wiesbadener Aufstellungsfehler zum 4:0. In dieser Zeit funktionierte bei Wiesbaden nichts. Ein weiterer Aufstellungsfehler beim 9:3 verdeutlichte es noch einmal. Den Vorsprung verwaltete unsere Mannschaft bis zum Ende des Satzes. Beim Spielstand von 19:12 wurde Tanja Sredic erstmals eingewechselt. Die letzten Punkte erspielten Piia 23:17 (ein Ball zu Piia geht immer), Mareen mit einer Finte zum 24:17 und den Schlusspunkt setzte wieder Ivana.

Im dritten Satz korrigierte der Schiedsrichter seine Entscheidung nach einem Einspruch unserer Spielerinnen nach Rücksprache mit dem Linienrichter 2:1. Der spannende Satz verlief ausgeglichen. Beim 9:8 schlug Schwabi den Ball an Lisas Kopf. Lisa wurde kurz schwarz vor den Augen. Nach einer Wiesbadener Auszeit mit kurzer Behandlung konnte Sie das Spiel fortsetzen. Schwabi setzte den Schlusspunkt, 27:25.

Bis auf den zweiten Satz war es ein mitreißendes Spiel. Als beste Spielerinnen wurden Ivana und Tanja Großer ausgezeichnet. Bei der kompakten Dresdner Mannschaftsleitung hatte mir auch Piia gut gefallen. Ein Ball auf Piia geht immer...

Unser Fanclub überreichte dem DSC in einer Spielpause eine 300-Euro-Spende für das Nachwuchs-Crowdfunding Projekt.

- Bernd -

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2018

18

Erneut Mühe gegen Potsdam
Dresdner SC - SC Potsdam 3 : 1

Januar



Das gestrige Spiel als VVO-Spieltag, DSC gegen den SC Potsdam, wurde groß in allen Volleyballmedien und der Presse angekündigt und live im Fernsehen übertragen.

Hatte doch Potsdam als einzige Mannschaft in den bisherigen Spielen der Saison 2017/18 unserer Mannschaft gleich im Eröffnungsspiel am 14.10.2017 eine Niederlage zugefügt.

Wenn man das Pokalviertelfinale außer Acht lässt, war eine Revanche fällig. Außerdem wollten doch die Mädels und der Trainerstab um Alex die darauf folgende Siegesserie fortsetzen und den Platz an der Sonne, sprich die Tabellenführung behalten.

Unter den Augen vom Hauptschiedsrichter aus München und seinem Assistenten aus Jena (also mal nicht die "üblichen Verdächtigen") und 2600 Zuschauern begannen Barbara, Madison, Piia, Eva, Ivana, Schwabi und Myrthe sehr druckvoll den 1. Satz.

Schnell stand es 5:1, doch plötzlich drehte sich das Spiel. Beim Spielstand von 8:7 hatte unsere Mannschaft letztmalig in diesem Satz die Führung inne. Zwischenzeitlich betrug der Abstand 5 Punkte, bedingt durch schlechte Annahme und ungenügendem Druck in den Angriffen. Da halfen keine frühzeitigen Auszeiten und auch der Wechsel von Maren und Domi für Madison und Piia brachten nicht den erhofften Erfolg. So endete der 1. Satz mit 22:25.

Sollte es Potsdam wieder gelingen und die Blamage in der eigenen Halle folgen?

Alex musste in Satz 2 reagieren und er brachte Mareen für Madison und Saša für Barbara. Der Wechsel zeigte bis zum 10:6 Wirkung. Aber Potsdam bewies Stärke und hatte unsere Schwachstellen sofort erkannt und die Führung schmolz dahin. Beim 10:9 wurde dann Schwabi durch Marrit ersetzt. Das brachte den ersehnten Erfolg und mit 25:19 den Satzausgleich.

Den 3. Satz spielten jetzt Mareen, Marrit, Piia, Eva, Ivana, Saša und Myrthe. Dank des guten und variablen Zuspiels von Mareen (auch wenn mal ungewohnt eine Finte von ihr im Netz landete!) und der jetzt geschlossenen Mannschaftsleistung wurde mit dem 25:20 die Satzführung erreicht.

Mit den Mädels aus Satz 3 ging es im vierten auch gleich weiter. Potsdam zeigte jetzt kaum noch Gegenwehr.

Aufgefallen ist mir eine versuchte Ballannahme im Bereich unserer Trainerbank. In Windeseile machten Andrea, Goran und der Physio der herannahenden Spielerin Platz. Eine sehr sportliche Leistung am Spielfeldrand!

Schnell ging auch der 4. Satz vorbei und mit 25:11 konnte ein weiterer Sieg gefeiert werden.

MVP des Spiels wurde natürlich Mareen, die jetzt das Ranking in der Bundesliga anführt. Beste Punktesammlerin ist weiterhin Piia.

Wir möchten als Fanclub nicht versäumen, dem Potsdamer Trainer, Davide Carli, zur Geburt seinen Sohnes zu gratulieren! Alles Gute für Mutter und Kind!

- Monika -

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2018

15

Jubiläum bei www.dscfans.de und DSC siegt in Münster
USC Münster - Dresdner SC 1 : 3

Januar



Nach Rückkehr unserer Fans aus Münster ist nun der 250. Spielbericht online.
Seit dem 20. März 2010 berichten wir von den meisten Spielen unserer Mädels in der Bundesliga, dem nationalen DVV-Pokal und den Auftritten in europäischen Wettbewerben.

Knapp 20 DSC-Fans aus Ost und West waren an den Berg Fidel gereist, um sich das Volleyballspiel des Tabellen-Fünften USC Münster gegen den Tabellenführer Dresdner SC anzusehen. Im familiären Klima in der mit 1333 Zuschauern gefüllten Sporthalle ist man stets gern zu Gast. Unsere ehemaligen Spielerinnen Juliane und Mareike winkten uns bereits vor dem Spiel zu.


Unsere Mannschaft begann den ersten Satz mit Mareen, Piia, Eva, Ivana, Katharina, Saša und Myrthe. Mareike punktete mit einer "Mareen-Finte" zum 5:5. Nach dem Spielstand 6:6 spielten unsere Volleyballdamen überlegen. Piia setzte mit dem 17:25 den Schlusspunkt in diesem Satz.

Die Dresdner Mädels begannen im zweiten Satz wie die Feuerwehr. 0:1 Katharina, 0:2 Piia, 0:3 ein Blockpunkt. Jetzt nahm der Münsteraner Trainer Teun Buijs bereit die erste Auszeit. Aber Katharina punktete mit einem Lupfer zum 0:4. Ballannahme war in diesem Spielabschnitt auf der gegnerischen Seite ein Fremdwort. Mareen spielt auch erfolgreich eine Finte zum 5:12. Nach der Auszeit von Münster beim Stand von 11:19 ließen unsere Volleyball-Asse den Satz ruhig ausklingen. Den 25. Punkt erzielte Mareike mit einem Aufschlag ins Netz zum 18:25. Zu dieser Zeit sah Katharina schon fast wie die MVP-Siegerin aus.

Der dritte Satz begann wieder mit einer Dresdner Führung, 2:6. Jetzt wurde die bis dahin pausierende Juliane für Roosa Laakkonen eingewechselt. Unsere Mannschaft erhöhte den Vorsprung bis zum 3:9. Mit der Einwechslung von Ines Bathen kam langsam Sicherheit in das Münsteraner Spiel und die Angriffe wurden stärker. So wie sich die Münsteraner Spielweise verbesserte, so nahmen auf Dresdner Seite die Schwächen in der Ballannahme zu. Der Satz endete 25:22 für Münster.

Nach einem 3-Punktevorsprung beim 3:6 im vierten Satz führten plötzlich wieder die Münsteranerinnen. Die immer schwächer werdende Katharina wurde beim Spielstand von 11:9 für Münster ausgewechselt. Für Sie spielte jetzt Marrit das Match zu Ende. Nach dem Stand von 13:13 bekamen unsere Damen das Spiel langsam wieder in den Griff. Marrit erzielte auch den Siegpunkt zum 19:25 Endstand.

Nach dem Spiel klatschte Mareike noch vor der Dresdner Mannschaft bei uns Dresdner Fans ab, erst danach lief sie zu Ihren Heim-Fans. Als beste Spielerinnen wurden die erst 17-jährige Lina Alsmeier und Mareen ausgezeichnet.

In der Halle wurden auch Spielervermittler Theo Hofland und unsere ehemalige Zuspielerin Laura Dijkema gesichtet. Es blieb genügend Zeit, sich über den Sieg und die 3 Punkte zu freuen, mit unseren ehemaligen Spielerinnen und den Münsteraner Fans zu plaudern, bevor wir uns wieder auf den Heimweg machten. 22 Uhr waren wir wieder wohlbehalten in Dresden angekommen.

- Bernd -

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2018

7

Einstellig nur gegen Schwerin und Bye, bye Günter !
Dresdner SC - VCO Berlin 3 : 0

Januar


Die jungen wilden Volleyballerinnen des VC Olympia Berlin waren am Freitag in der Margon Arena zu Gast. Die deutschen Nachwuchstalente spielen einerseits gegen die besten Spielerinnen der 1. Volleyball Bundesliga, anderseits haben Sie bisher alle Spiele verloren. Nur 5 Sätze konnten die Berliner Damen in 9 Spielen für sich entscheiden. Ich könnte mir vorstellen, dass man als junge Spielerin irgendwann die Lust verliert, wenn es am Ende nur um die Höhe der Niederlage geht. Insgesamt 2553 Zuschauer verfolgten dieses ungleiche Duell.

Unser Trainer Alex hatte die Mannschaft im Vergleich zum letzten Spieltag etwas verändert. Das Spiel begann mit Mareen, Dominika, Piia, Ivana, Katharina, Saša und Michelle als Libera. Die Dresdnerinnen führten schnell mit 6:0. Zur zweiten technischen Auszeit baute unsere Mannschaft diesen Vorsprung auf 16:4 aus! Die Frage war jetzt, wird der Satz einstellig gewonnen? Wurde er nicht. Im Dresdner Spiel schlichen sich einige Nachlässigkeiten ein. So endete der Satz 25:15. Einstellig geht halt nur gegen Schwerin.

Im zweiten Satz hielten die Berlinerinnen bis zum 5:5 mit. Danach begann eine Aufschlagserie von der sehr gut spielenden Dominika. Zur zweiten Technischen Auszeit stand es 16:9. Im Laufe dieses Satzes wurde Camilla eingewechselt. Dresden gewann den Satz mit 25:13.

Im dritten Satz blieb die gut aufgelegte Camilla im Spiel. Nach einer Berliner 0:3-Führung, drehten die Dresdner Damen wieder auf und gewannen diesen Satz mit dem ersten Matchball von Katharina 25:14 und damit das Spiel.

Eingewechselt wurden außerdem Marrit, Madison und Rica.

Vor der Verkündung der besten Spielerinnen des Abends ergriff Jörg Dittrich das Wort. Er verabschiedete emotional unseren langjährigen Hallensprecher Günter Rudolph. Mit Alex drehte Günter eine Ehrenrunde in der Margon Arena an den Befall klatschenden Fans vorüber. Günter, wir danken Dir. Uns werden Deine DSC-Rufe fehlen.

Als beste Spielerinnen wurden Vanessa Agbortabi auf Berliner und Camilla auf Dresdner Seite ausgezeichnet.

- Bernd -

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2017

21

DSC fährt zum Pokalfinale nach Mannheim
Dresdner SC - SSC Palmberg Schwerin 3 : 2

Dezember


Beinahe wären unsere Mädels am gestrigen Abend Opfer der eigenen Nervosität geworden und hätten sich um den Lohn ihrer Arbeit gebracht. Die Annahme war eine einzige Katastrophe, endlos viele Aufschläge landeten im Aus oder im Netz. Aber auch auf Seiten der Gäste gab es ein stetes Auf und Ab. Im für viele Zuschauer "vorweggenommenen Finale" eine Achterbahnfahrt der Gefühle für Spielerinnen, Trainer und Publikum. Von wegen und "beschauliche Adventszeit"...

Personell und trommeltechnisch hatte sich der Schweriner Anhang noch einmal verstärkt im Vergleich zum Punktspiel vor 2 Wochen. Und auch Felix Koslowski schien sein Team besser eingestellt zu haben. Ein Raunen der Zuschauer erfüllte die Halle bereits beim 0:2, als Schwabi der Ball bei der Annahme weit versprang. Der Punkt zum 6:5 sollte im ersten Durchgang die letzte Führung unserer Mädels gewesen sein, danach dominierte Schwerin das Spiel und den Gegner nach Belieben.

Mareen, Piia, Eva, Ivana, Katharina, Saša und Myrthe, die Alex zu Beginn aufs Feld geschickt hatte, zeigten sich sichtlich beeindruckt. Spielerwechsel und Auszeiten brachten keine entscheidenden Impulse und so ging der Satz folgerichtig und auch in der Höhe verdient mit 17:25 an die Gäste.

Im zweiten Satz konnte der DSC lange Zeit zwar kaum in Führung gehen, blieb aber stetig mit nur einem Punkt Rückstand dran (7:8, 15:16). Nach der zweiten technischen Auszeit gelangen vier Punkte in Folge und das Blatt wendete sich. Jetzt schlichen sich auf Schweriner Seite Fehler ein, die unsere Mädels bestraften. Den Schlusspunkt zum 25:23 setzte Greta Szakmáry mit einem Aufschlag ins Netz.

Wer jetzt glaubte, das Eis sei gebrochen, sah sich enttäuscht. Ein völlig verschüchterter DSC lag ruckzuck mit 3:12 hinten. Zwei kurz hintereinander genommenen Auszeiten von Alex folgten fünf Dresdner Punkte am Stück, Hoffnung keimte. Doch mehr als zwei Punkte Differenz ließen die Mecklenburgerinnen nicht zu. Das 18:25 am Ende bedeutete also, den nächsten Durchgang zu gewinnen und erneut das Tiebreak zu erzwingen oder aus dem Pokalfight auszuscheiden.

Entsprechend engagiert und erhobenen Hauptes marschierte unser Sechser aufs Feld. Erstmalig im Spiel gingen sie zu Beginn in Führung (3:0) und auch das Glück war auf ihrer Seite, als der Ball auf der Netzkante zu verharren schien und zum umjubelten 5:2 ins Schweriner Feld fiel. Kurz nach der Auszeit beim 8:2 Schrecksekunde für die Gäste. Louisa Lippmann rutschte auf der Schulter bis zur Bande, blieb kurz liegen und wurde ausgewechselt. Beim Stand von 12:7 kehrte sie zurück und machte sofort einen Punkt für ihr Team. In die zweite Auszeit ging es beim Stand von 16:12 und den krönenden Abschlusspunkt setzte Mareen: 25:21.

Tiebreak. Wieder einmal. Bernd schrieb nach dem Punktspiel: „Mit dem Sieg am 06.12.2017 hat es die Dresdner Mannschaft gezeigt, dass Schwerin schlagbar ist.“

1:0, 1:1, Barbara hämmert den Ball zum 2:1 ins Schweriner Feld. Piia erhöht auf 3:1 und es folgt das 4:1. Auszeit Schwerin. Den Seitenwechsel macht Schwabi mit dem Punkt zum 8:4 klar. Bevor es mit dem Aufschlag von Dominika weitergeht, gibt es die zweite Schweriner Auszeit. Diesmal eine erfolgreiche Unterbrechung des Dresdner Spielflusses, denn der Ball landet im Netz. Jetzt punktet der Gegner erfolgreich, verkürzt auf 8:7. Barbara und Mareen blocken wenig später gut zum 10:7. Noch 5 Punkte müssen her! Denise Hanke am Aufschlag bedeutet immer Gefahr und schon ist Schwerin wieder auf zwei Punkte heran, 12:10. Ein starker Aufschlag von Schwabi verspringt der annehmenden Spielerin (14:10) und ein Block von Barbara und Piia zum 15:10 lässt die ausverkaufte Margon Arena zum Tollhaus werden.

Tränen auf der gelb-blauen, Freudentänze auf der rot-schwarzen Seite – so ist der Sport nun mal.

Die MVP-Medaillen konnten Jelena Oluic und unsere Barbara mit nach Hause nehmen.

Bevor am 28. Dezember das Auswärtsspiel in Erfurt auf dem Plan steht, bleibt vielleicht doch ein wenig Zeit für "beschauliche Weihnachtstage".

- Peter -

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2017

17

Außer Dresdner Stollen nichts für die Gäste zu holen...
Dresdner SC - VfB Suhl LOTTO THÜRINGEN 3 : 0

Dezember


Auf der Suhler Internetseite konnte man Folgendes lesen:

"Beim Gastgeber Dresdner SC, der unter der Woche erfolgreich im Europapokal die deutschen Farben vertrat, wird man sicherlich die Südthüringerinnen nicht unterschätzen, aber vielleicht lässt DSC-Trainer Alexander Waibl auf Grund der Mehrfachbelastungen innerhalb seiner Stammsechs personell etwas rotieren. Und dann sollte das VfB-Team die Chancen nutzen und vielleicht etwas mehr, als nur einen „Dresdner Stollen“ vom legendären „Striezelmarkt“ mit nach Hause bringen."

Aber: Außer „Dresdner Stollen“ gab es für die Suhler Mannschaft und Fans in Dresden nicht zu holen!

Die Frage vor dem Match war, wen schickt Alex nach den schweren letzten Spielen aufs Feld? 2600 Zuschauer wollten es genauer wissen.

Für Marrit und Michelle war es ja ein besonderer Spieltag. Sie traten in der letzten Saison noch für die Suhler Mannschaft an.

Alex schenkte heute Barbara, Dominika, Marrit, Madison, Piia, Saša und Libera Michelle das Vertrauen. Suhl führte beim 3:4 im 1. Satz das einzige Mal. Danach erarbeiteten sich unsere Volleyballerinnen einen leichten Punktevorsprung. Die letzten beiden Punkte des Satzes erspielten Dominika mit einem schönen Angriff ins Eck und Marrit zum 25:20.

Der zweite Satz begann wie der Erste mit einem Punkt von Piia. Die Suhlerinnen gestalteten diesen Satz länger offen und führten mehrmals. Das Spiel lief in der Mitte des zweiten Satzes nicht auf besonders hohem Niveau. Nach dem Spielstand von 22:22 mühte sich der DSC zum 25:23.

Im dritten Satz verwaltete unsere Mannschaft einen kleinen Punktevorsprung bis zum Satz- und Spielgewinn. 25:22.

Alex wechselte im Laufe des Spieles Mareen, Rica, Ivana und Camilla ein. Als beste Spielerinnen wurden Krista Marie DeGeest auf Suhler und Madison auf Dresdner Seite ausgezeichnet.

- Bernd -

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2017

13

Erstaunlich klare Angelegenheit
Dresdner SC - Pays d’Aix Venelles VB 3 : 0

Dezember


In dieser Saison spielt der DSC erstmals seit 2011 nicht in der Champions League. Aus der Zeit, als Mareen in Frankreich zuspielte, waren mir die Mannschaften dort als stark in Erinnerung geblieben.

Man durfte also gespannt sein, wie sich der französische Pokalsieger in Dresden präsentieren würde...

Mit Pays d’Aix Venelles VB reiste auch unsere letztjährige Zuspielerin Lucie Smutna an. Sie wurde mit großem Applaus in Dresden von 2649 Zuschauern begrüßt.

Unser Team begann den ersten Satz mit Mareen, Piia, Eva, Ivana, Katharina, Saša und Myrthe. Nach einem kurzen Abtasten beider Mannschaften bis zum 5:5 spielte unsere Mannschaft wesentlich konzentrierter als die Gäste aus Frankreich. Der Satz endete 25:13.

Den zweiten Satz konnte der französische Pokalsieger länger ausgeglichen gestalten. Alex nahm beim Stand von 19:18 eine Auszeit. Er fand die richtigen Worte und unsere Spielerinnen die richtigen Spielideen. Ivana sorgte mit einer Aufschlagserie, darunter mehrere Asse für die Entscheidung des Satzes 25:18.

Im dritten Satz zogen unsere DSC Frauen schnell auf und davon. Bei den Gästen lief nicht mehr viel zusammen. In diesem Satz durften auch Madison und Rica Spielpraxis sammeln. Piia beendete mit dem Punkt zum 25:20 das Spiel.

- Bernd -

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2017

7

Wer zu früh feiert...
Dresdner SC - SSC Palmberg Schwerin 3 : 2

Dezember


Der Nikolaustag bescherte uns das Spitzenspiel Dresdner SC gegen den Meister SSC Palmberg Schwerin. Seit 1997 trafen gestern beide Teams zum 68. Mal aufeinander. 36 Erfolgen des SSC standen 31 des DSC gegenüber. Es galt also, die Statistik etwas aufzubessern. Die beiden Spitzen-Diagonalspielerinnen Piia und Louisa schenkten sich nichts und es war auch kein Spiel für schwache Nerven.
In der ausverkauften Halle hatten sich auch ca. 60 Schweriner Fans eingefunden. Das ist für ein normales Punktspiel in der Wochenmitte eine tolle Leistung. In so einer Konstellation kann ich mich nicht erinnern, dass von Dresden ein Fan-Bus gestartet wäre und das für 35 Euro inklusive Eintrittskarte… Hut ab!

Den ersten Satz begannen unsere Damen mit veränderter Aufstellung im Vergleich zu den vergangenen Spielen. Die zuletzt verletzte Ivana war wieder in der Startformation und auch im Zuspiel gab es eine Veränderung. Madison stand in der Startformation!

Doch der Reihe nach. Am Eingang bekam jeder Zuschauer eine rote Nikolausmütze vom Hauptsponsor. Und wohl die meisten Besucher des Spiels rechneten mit einem engen Match.

Der Dresdner SC begann das Spiel mit Barbara, Madison, Piia, Eva, Ivana, Katharina und Myrthe.

Der DSC ging mit 1:0 durch einen Schweriner Angriff ins Aus in Führung. Auch die nächsten Punkte erspielte Schwerin. Nur wurden jetzt keine Geschenke mehr verteilt. Beim 1:4 wurde Piia geblockt. Beim 3:5 gelang Louisa ein Punkt gegen Piia. In der ersten technischen Auszeit forderte Alex von den Zuspielerinnen Veränderungen. Die nächsten 2 Punkte erspielte Piia. 13:12. Louisa spielte den Ball an die Antenne und Felix nahm eine Auszeit. Auch er war mit dem Zuspiel nicht zufrieden und führte ein Einzelgespräch mit Denise. Beim Spielstand von 13:17 wechselte Alex Mareen für Madison ein. Am Schweriner Satz-Sieg änderte das nichts mehr, 20:25.

Mareen blieb im zweiten Satz im Spiel und der DSC führte schnell mit 6:0. Daraufhin wechselte Felix von der ersten auf die zweite Reihe. Die Dresdner Wechselbank ist aktuell in so einer Situation besser besetzt. Dresden gewann den Satz ohne Mühen mit 25:7!

Dritter Satz, ich schrieb mir in die Aufzeichnungen, "Schwerin spielt jetzt wieder mit der 1. Reihe. Jetzt wird es spannend…"
Nach dem 1:0 griff Louisa gegen Piia an, 1:1. Ansonsten ähnelte der Satz dem Ersten. Beim 11:12 erspielte Myrthe mit einem leichten Ball (endlich wieder) einen Punkt ("siehe Interview Myrthe"). Dresden verlor trotzdem den Satz mit 21:25. Zu dieser Zeit war der Siegeswille bei Schwerin deutlich größer.

Im 4. Satz ging Schwerin sofort in Führung. Zur 1. technischen Auszeit führte der SSC bereits 4:8. Jetzt waren die Schweriner Fans gut zu hören, denn die über 2900 Dresdner Fans waren zu leise. Hier gab es noch Reserven.
Bei der Dresdner Auszeit beim 15:18 sah Schwerin fast wie der Gewinner aus. Ihre Fans feierten schon den fast-Sieg mit entsprechenden Gesängen. Nachdem Schwerin einen Angriff ins Aus spielte stand es 22:22. Jetzt hielt es niemand mehr auf seinem Platz und von Schwerin war kaum noch was zu hören. Die Halle stand. Auch in den ruhigeren Bereichen hielt es niemanden mehr auf den Sitzen. Nach 3 Schweriner Matchbällen bei 22:24, 23:24 und 24:25 gewannen unsere Frauen den Satz nach großer Energieleistung mit 27:25.

Im 5. Satz führte nach Unsicherheiten in der Annahme Schwerin 0:2. Nach dem 1:4 nahm Alex eine Auszeit. Die Spielerinnen wechselten nach einem Ass von Marie Schölzel die Seiten, 6:8. Beim Stand von 10:9 nach einem Schwabi-Angriff führte unsere Mannschaft erstmalig in diesem Satz. Jetzt zeigte die Körpersprache, wer die zwei Sieger-Punkte am Nikolaustag mit nach Hause nehmen wollte. Louisa ging am Ende etwas die Luft aus. Beim Schweriner Anschlusspunkt zum 14:13 kam Alex zu Fall. Nur einen Punkt später, nach einem Angriff des SSC ins Aus, konnte der Dresdner Sieg gefeiert werden.

Die Schiedsrichter hatten im gesamten Spiel ein gutes Auge. Als beste Spielerinnen wurden Louisa und Mareen ausgezeichnet. Das Duell Piia gegen Louisa gewann Louisa. Da Volleyball aber eine Teamsportart ist, gewann Dresden zwei und Schwerin einen Nikolauspunkt.

In einem Interview vor dem Spiel hielt Denise den Sieg im Pokalspiel am 20.12.2017 für wichtiger. Mit dem Sieg am 06.12.2017 hat es die Dresdner Mannschaft gezeigt, dass Schwerin schlagbar ist. Wiederholen wir die tolle Stimmung am 20.12.2017, dann ist auch ein erneuter Sieg gegen Schwerin möglich.

Achtung! Auch zu diesem Pokalspiel benötigen alle eine neue Eintrittskarte!

- Bernd -


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2017

26

Halbfinaleinzug ohne größere Mühe
Dresdner SC - SC Potsdam 3 : 1

November


Unter den 2200 Zuschauern hatte sich auch ein Dutzend Potsdamer Fans bei grauem Regenwetter in der Margon Arena eingefunden. Alex schickte als "Starting Six" Barbara, Mareen, Piia, Eva, Katharina, Saša und Myrthe aufs Feld. Also die Spielerinnen, die seit Wochen das Vertrauen des Trainers genießen.

Satz 1:
Nach dem ersten Abtasten setzte sich der DSC mit 8:4 kurzzeitig ab, um aber nach einem Ass der Potsdamerinnen zum 12:11-Anschluss fast den Ausgleich zu kassieren. Zum Glück fehlten wenige Zentimeter beim folgenden Aufschlag zu einem erneuten Ass für den Potsdamer SC und es stand 13:11. Ein überlegter Heber von Piia brachte den 16:13-Zwischenstand. Sorgenfalten dann beim 21:20, als der DSC den Ball in den gegnerischen Block hämmerte. Beim Stand von 22:20 wurde Camilla Weitzel (Nr. 17) eingewechselt. Die letzten beiden Dresdner Punkte im Satz bewerkstelligte einmal mehr Piia, Endstand 25:22.

Satz 2:
Bis zum 10:10 führten die Gäste nur zweimal (0:1 und 7:8), dann hatte Dresden seinen Lauf. Beim Stand von 17:14 noch mal ein paar klärende Worte in einer Auszeit von Alex, dann zum Ende kurz dem Gegner ein paar Punkte abgegeben, schlussendlich aber den Satz mit 25:19 heimgeschaukelt.

Satz 3:
Nach einer 8:5-Führung zur ersten technischen Auszeit schlichen sich in allen Mannschaftsteilen Unsauberkeiten und kleinere Fehler ein. Ob in den gegnerischen Block geschlagene Bälle oder wackelige Annahmen, der DSC begann zu schwimmen. Folgerichtig das 14:16 zur zweiten TA. Auch Wechsel und Auszeiten änderten nichts, Dresden musste den Satz mit 21:25 verloren geben.

Satz 4:
Im nun folgenden Durchgang gab es nichts mehr für die Gastmannschaft zu holen. Der DSC spielte wie ausgewechselt, 8:6 und 16:8 die Zwischenstände. Mit einem deutlichen 25:16 ging der Satz klar an unsere Mädels.

Nach dem Spiel konnten die Fans die Jahreskalender signieren lassen. Warum dafür zwei Männer der Security abkommandiert wurden, können wir uns nur so erklären: Die atemberaubenden Bilder auf dem sehr gelungenen Kalender und unsere attraktiven Damen in Natura wirken einfach umwerfend. Oder?

- Peter -

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2017

19

Keine Chance für den Gastgeber
Rote Raben Vilsbiburg - Dresdner SC 0 : 3

November


Nach der letzten Saison gab es einen großen Umbruch in der Vilsbiburger Mannschaft. Die Frage war, wie gut hat sich die neue Mannschaft inzwischen eingespielt. 1783 Zuschauer waren in die Vilsbiburger Ballsporthalle gekommen und wollten das genauer wissen. Und sie wollten im Jahr 1 nach Liana Mesa Luaces, die fast 40-jährige Kubanerin spielt jetzt in der 2. Mannschaft der Roten Raben, die in der Regel heiß umkämpften Spiele der beiden Mannschaften erleben.

Auch etwa 20 Dresdner Fans waren aus den verschiedensten Richtungen aus dem In und Ausland angereist. Für unsere Barbara war es eine Rückkehr zu ihrer Heimspielstätte der letzten Saison.

Alex schenkte Barbara, Mareen, Piia, Eva, Katharina, Saša und Myrthe das Vertrauen und das Spiel begann.

Die beiden ersten Punkte erspielten sich die Vilsbiburgerinnen. Die nächsten Punkte konnten sich unsere Frauen holen und führten 3:7. Leider konnten unsere Volleyballerinnen den Punktevorsprung nicht halten und Vilsbiburg führte wieder beim 14:13. Zu dieser Zeit nahm Alex die 2. Auszeit. Mit einer Aufschlagserie von Barbara führte unser DSC wieder mit 14:17. Bis zum 18:19 konnte Vilsbiburg den Satz offenhalten. Danach spielte der DSC den ersten Durchgang sicher zu Ende, 21:25.

Der zweite Satz begann wie der erste. Die Heimmannschaft führte 1:0. Danach erspielten sich unsere Frauen wieder einen Vorsprung zum 3:7. Diesmal fanden die Vilsbiburgerinnen nicht zurück ins Spiel. Unser DSC gewann den Satz ungefährdet mit 21:25.

Im dritten Satz wollten es die Vilsbiburgerinnen noch mal wissen. Sie führten mit teilweise drei Punkten Vorsprung. Erst nach dem 18:18 übernahm der DSC wieder das Kommando. Der 3. Satz wurde von unserer Dresdner Mannschaft mit 20:25 und damit das Spiel mit 0:3 gewonnen.

Eingewechselt wurden Dominika, Marrit und Madison. Als beste Spielerin wurde Barbara ausgezeichnet.

- Bernd -

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2017

9

free-TV-Premiere mit Happy end
Dresdner SC - Allianz MTV Stuttgart 3 : 2

November


Zum Ende des 4. Satzes sah es stellenweise danach aus, dass sich unsere Mädels um den Lohn ihrer Arbeit bringen. Dabei hatte der DSC alles dafür getan, sich bei der Premiere einer Fernsehübertragung im frei empfangbaren Sport1-Sender von seiner besten Seite zu präsentieren. Und auch die Fanclubs hatten für Gänsehautstimmung beim Einlaufen der Mannschaft gesorgt. Einziger Wermutstropfen dieser Entwicklung, wie auch seitens der 15 mitgereisten Fans aus Stuttgart bestätigt wurde, ist die Verlagerung von Spitzenspielen auf den Mittwoch. Dies erschwert es dem berufstätigen Fan ungemein, in großer Fangemeinde in Gegners Halle für Stimmung zu sorgen. Doch wir wollen nicht barmen sondern freuen uns schlussendlich über den gelungenen Einstieg und das Volleyballfest mit einem 3:2 - Sieg des Gastgebers im furiosen Tiebreak.

Schon beim Betreten der Halle lagen auf einem Großteil der Plätze rote und schwarze Fähnchen aus und unser Fanclub sorgte mit Spielerinnenporträts und gezogener Blockfahne für einen zusätzlichen „Hingucker“ beim Einlaufen der Teams. Viele der Zuschauer waren zudem dem Aufruf des DSC gefolgt und in roten Shirts erschienen.

Mit folgender Startaufstellung schickte Alex die Mädels aufs Feld:
Barbara, Mareen, Piia, Eva, Katharina, Saša und Myrthe

Mit einem gegenseitigen “Abtasten” begann das Spiel. Stuttgart hatte kurzzeitig zwei Punkte mehr auf dem Konto, bis der DSC erstmalig beim 5:4 die Führung übernahm. Das 8:7 zur ersten technischen Auszeit markierte Piia. Sie zirkelte mit Augenmaß den Ball ins äußerste Eck. Beim 13:10 dann die erste taktische Auszeit von Stuttgart, jedoch ohne Folgen, denn unsere Schmetterlinge gingen mit vier Punkten Vorsprung (16:12) in die zweite TA. Barbara Wezorke machte mit ihrem Punkt zum 25:17 den Sack zu, deutlicher als erwartet fiel der Satzgewinn aus. So konnte es weitergehen.

2600 Zuschauer sahen im zweiten Satz die Stuttgarterinnen flink mit 1:4 davonziehen. Genauso schnell die Dresdner Antwort, 4:4. So ausgeglichen ging es weiter, 5:5, 7:7, 8:8. Dann legten unsere Mädels ein wenig zu, führten mit 16:13 zur zweiten technischen Auszeit und Barbara legte sogar zum 17:13 nach. Folgerichtige Reaktion war eine Stuttgarter Auszeit. Die Folgen sollte der DSC umgehend spüren. Jetzt gelangen auf Dresdner Seite kaum noch Aktionen. Selbst für Piia gab es nichts mehr zu holen, zweimal von gleicher Stelle aus in den Block geschlagen brachten das 18:17 und den Ausgleich zum 18:18. Nun reagierte Alex mit einer Auszeit. Leider erfolglos, denn unser Team geriet kurz darauf arg in Bedrängnis. Vier Punkte in Folge für Stuttgart brachen die Moral. Selbst ein an die Hallendecke fliegender Ball, verbunden mit dem Verkürzen auf 20:23 brachte keine Entlastung, wenig später beendeten die Schiedsrichter mit einer strittigen Entscheidung den Satz, 20:25 für die Gäste und somit Ausgleich zum 1:1.

Auszeit hin, Auszeit her, so könnte man den dritten Satz charakterisieren. Oder bis zur zweiten technischen Auszeit eine Kopie des gerade gesehenen Durchgangs. Das 2:3 für Stuttgart resultierte aus einem Abpraller im Gesicht Saša`s, das 5:8 einer Fehlannahme von Myrthe. Jetzt wackelte der DSC, die Ruhe und Abgeklärtheit des ersten Satzes schien wie weggeblasen. Trotzdem trieb das Publikum unsere Mädels weiter voran, vom omnipräsenten Hallensprecher wurden immer neue Impulse gesetzt. Einzig die DSC-Wechselgesänge etablieren sich einfach nicht in der Margon Arena und wurden erneut zum Rohrkrepierer… Piias Punkt zum 17:16 sollte die letzte Führung der Dresdnerinnen markieren, danach waren die Hessinnen immer den berühmten Schritt schneller. Dominika kam kurz zum Einsatz und einige weitere Wechsel brachten leider auch keine deutlichen Impulse. Hier die Punktfolge von Dominikas 23:23 bis zum Satzende: 23:24, 24:24, 24:25, 25:25, 25:26 und 25:27. Nun galt es, Satz vier musste nach Hause gebracht werden, um die Chance auf den Tiebreak zu wahren.

Und das Projekt wurde mit viel Herzblut angenommen. 8:6 und 16:12 zu den Auszeiten und dann am Ende des Satzes doch wieder kein Match für Zuschauer mit schwachen Nerven. Nach schlechter Annahme flog Piias Angriff leider nur ins Netz zum 24:24-Ausgleich. Sollte es das schon gewesen sein? Und Stuttgart legte nach, Spielball beim 24:25. Die Halle stand und einmal mehr war es Piia, die diesmal den Block anschlug und den Ausgleich erzwang. Und wie schon im ersten Satz folgte von ihr ein Angriff ins äußerste Eck zum 26:25. Doch Stuttgart wehrte sich, schlug unseren Block zum erneuten Ausgleich an. Einer der seltenen Aufschlagfehler der Gäste am Abend brachte dem DSC wieder den Vorteil und Sekunden später punkteten die Mädels zum Satzgewinn mit 28:26.

Tiebreak. Riesenstimmung in der Halle und gute Unterhaltung fürs Fernsehpublikum. Dresden im Spielrausch. Vom Anpfiff weg legte der Gastgeber 7 Punkte vor, da half auch keine Auszeit der Stuttgarterinnen beim 3:0. Dann folgten drei Punkte des Gegners zum 7:3 und sofort die Auszeit beim DSC. Zwei herrliche Doppelblöcke (Piia und Saša zum 9:3 und Eva und Saša zum 10:3) stellten die Weichen zum Sieg. Evas starke Aufschläge hinterließen zudem Wirkung und am Ende war es ihr vergönnt, mit einem Ass zum 15:5 ihr Team und die Fans glücklich zu machen.

Trotz guter mannschaftlicher Geschlossenheit des DSC bereitete Piia dem Gegner wohl die meisten Probleme und wurde zu Recht vom gegnerischen Trainer mit der goldenen MVP-Medaille bedacht.

An dieser Stelle auch noch einmal die Erinnerung: Erster Fanstammtisch der Saison am Montag, 27. November um 19.00 Uhr in der Margon Arena. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, mit dem Trainer und Spielerinnen ins Gespräch zu kommen.

-Peter-

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2017

30

Verletzungssorgen und Debüt
VC Wiesbaden - Dresdner SC 1 : 3

Oktober


In der mit über 2000 Besuchern gut gefüllten Halle, wo wir von den Wiesbadener Fans freundschaftlich begrüßt wurden, waren auch mehr als 20 Dresdner Fans angereist.

Mit Entsetzen stellen wir fest, dass sich Ivana eine Handverletzung zugezogen hatte und nicht spielen konnte. Wir wünschen Ihr gute Besserung und drücken die Daumen, dass Sie bald wieder auflaufen kann.

Den ersten Satz begann unser Dresdner SC mit Barbara, Madison, Piia, Eva, Katharina, Saša und Libera Myrthe.

Zu Beginn des Satzes hatte unsere Mannschaft leichte Vorteile, Wiesbaden gelang jedoch beim 13:12 erstmalig die Führung. Bis zum 20:20 verlief der Satz ausgeglichen. Danach konnte sich Dresden keinen Punkt mehr erspielen. Auch Alex’ Auszeit änderte daran nichts. Unsere Frauen waren einen Schritt zu spät und die Annahmen nicht mehr verwertbar. Wiesbaden mit den beiden früheren Dresdner Volleyballerinnen Lisa Stock und Selma Hetmann gewannen den Satz mit 25:20.

Der zweite Satz begann wie der erste endete: mit Vorteilen für Wiesbaden. Beim Stand von 12:9 wechselte Alex im Zuspiel, für Madison kam Mareen ins Spiel. Mit 23:25 erkämpfte sich der DSC mit Mühe den Satz.

Nach einer 10-Minuten-Pause begann der DSC mit einem Angriffsfeuerwerk. Bevor Wiesbaden wieder ins Spiel fand, stand es bereits 3:8 für Dresden. Beim 13:24 kam erstmals Camilla Weitzel in einem Punktspiel für den DSC auf das Spielfeld. Unsere Frauen gewannen den dritten Satz locker mit 14:25.

Im vierten Durchgang hielt Wiesbaden bis zur Mitte des Satzes mit. Danach zeigte unsere Dresdner Mannschaft den Wiesbadenerinnen ihre Grenzen. Mit einem Blockpunkt zum 17:25 holten sich unsere DSC-Frauen die 3 Punkte für den Sieg. An Stocki und Helma, die uns bei Aufschlägen ganz schön ins Schwitzen brachte, lag es nicht, dass Wiesbaden das Spiel verlor.

Das Dresdner Team dankte nach dem Spiel mit dem Abklatschen bei den DSC-Fans, das taten auch die unterlegenen Wiesbadenerinnen bei allen Fans, so auch bei uns inclusive Trainer!

Die meisten Dresdner Fans fuhren mit Freude durch die stürmische Nacht zurück nach Dresden.

Fotos und einen Bericht vom Besuch Wiesbadens gibt es "hier" unter der Rubrik "Zu Besuch...."

- Bernd -


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2017

22

HEIMsieg im ersten HEIMspiel
Dresdner SC - USC Münster 3 : 0

Oktober


Während in der Stadt und am Großen Garten die Marathonläufer ihre Runden bei herrlichstem, sonnigem Herbstwetter zogen, folgten 2604 Zuschauer dem Ruf des Volleyballs in die Margon Arena. Das erste Heimspiel der neuen Saison versprach Spannung, ein Klassiker seit vielen Jahren. Und er brachte auch ein Wiedersehen mit Mareike und Juliane.

Die Startaufstellung beim DSC entsprach auch (fast) dem Team, das nach 3 Sätzen erfolgreich mit einem 3:0-Sieg das Spielfeld verließ:

Mareen, Piia, Eva, Ivana, Katharina, Saša und Myrthe. Nur kurz vor Spielende gab es einen Wechsel auf der Zuspielerposition.

Da ich das Spielende eh schon an den Anfang gestellt habe, hier noch die MVP-Medaillen:

Silber ging an die Nr. 17, Ines Bathen und Gold an unsere Nr. 12, Piia Korhonen.
Beim DSC fiel es sicher schwer, bei der mannschaftlichen Geschlossenheit eine Spielerin auszuwählen, doch neben Schwabi machte auch Piia dem USC bei den Aufschlägen einige Problemchen... Und so geht die Medaille völlig in Ordnung.

Satz 1:
Der DSC startete wie die Feuerwehr ins Spiel, führte schnell 5:0 und zwang den USC zur ersten Auszeit. Erst Schwabis 6. Aufschlag landete im Netz und das bedeutete Punkt eins für den Gegner. Waren es 2 Punkte Differenz zur ersten TA (8:6), konnte der DSC seinen Vorsprung zur zweiten TA bereits auf 4 Punkte ausbauen (16:12). Beim 20:15 erneut Auszeit des USC, doch unsere Mädels ließen sich nicht von der Erfolgsspur abbringen. Ein Block brachte das 25:18 und somit die 1:0-Führung.

Satz 2:
Der zweite Satz verlief ähnlich wie Durchgang 1, jedoch konnte Münster erstmalig beim 1:2 eine eigene Führung verbuchen. Ab dem 3:2 wechselte diese wieder und der DSC ließ sie sich auch bis zum Ende nicht mehr nehmen. Beim Spielstand von 20:12 sah Alex, wie seine Damen drei Punkte in Folge einstecken mussten und reagierte prompt mit einer Auszeit. Aus Mareen`s Fehlversuch, den Ball allein übers Netz zu bugsieren resultierte das 21:16, kurz darauf revanchierte sie sich aber mit einem schönen Ass zum 23:16. Ein langer Ball ins äußerste Eck brachte das 25:17 und damit den Satzgewinn.

Satz 3:
Wie ausgewechselt schienen unsere Mädels zum Start von Durchgang drei. 0:1, 0:2, 0:3 und schon musste Alex eine Auszeit nehmen. Die half, 1:3, 2:3, und ein Ass von Schwabi zum 3:3 brachten den Ausgleich. Piia legte mit dem Anschlagen des Blocks nach: 4:3. Nun war das Eis gebrochen, der DSC in der Erfolgsspur und über die Stationen 8:5 und 16:11 gewannen die Mädels auch Satz 3. Ivana machte mit dem 25:17 den Sack zu.

- Peter -

Wie am Bild unten links 1. Reihe zu erkennen ist, hat die Werbeabteilung noch ein wenig Arbeit...



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2017

15

Auswärtsniederlage im Eröffnungsspiel
SC Potsdam - Dresdner SC 3 : 2

Oktober


Die neue Volleyballsaison begann für den DSC mit einem Auswärtsspiel. Den Weg in die MBS Arena fanden leider nur 1231 Zuschauer. Darunter waren auch ca. 50 Dresdner Volleyballfans. Nicht mit in Potsdam war die verletzte Marrit Jasper. Wünschen wir ihr auf diesem Wege baldige Genesung.

Die Startaufstellung begann mit einem Paukenschlag. Alex schickte die 20 jährige Dresdnerin Michelle Petter für Myrthe auf das Spielfeld.

Der Dresdner SC begann das Spiel mit Mareen, Piia, Eva, Ivana, Katharina, Saša und Libera Michelle. Unsere Damen begannen konzentriert das Spiel. Mit einem Zwischenspurt konnten Sie von 10:10 auf 12:17 davon eilen. Leider schlichen sich in der Folge viele Fehler in der Annahme ein. Dadurch war kein ordentlicher Spielaufbau mehr möglich. Der DSC verlor den Satz am Ende mit 25:20.

In der Satzpause wurde die langjährige Potsdamer Spielerin Lisa Rühl verabschiedet. Sie sieht Mutterfreuden entgegen. Wir wünschen ihr alles Gute.

Der 2. Satz begann wie der 1. Satz endete. Bei der Ballannahme funktionierte nichts mehr. Beim Spielstand von 8:4 wurde Myrthe für Michelle eingewechselt. Nachdem Michelle vor einer Woche noch beim letzten Vorbereitungsspiel als MVP ausgezeichnet wurde, hatte Sie diesmal einen schlechten Tag erwischt. Es dauerte aber noch, bis nach Alex`s Auszeit beim 11:6 wieder Stabilität in die Dresdner Annahme zurückkehrte. Mit einem Ass gelang Schwabi beim 12:13 die erste Dresdner Führung im 2. Satz. Nach dem 14:15 bauten unsere Damen den Vorsprung weiter aus und gewannen den Satz sicher mit 18:25.

Der dritte Satz verlief bis zum Ende ausgeglichen. Keine Mannschaft konnte sich mehr als drei Punkte Vorsprung herausspielen. Der Satz endete mit 23:25 für den DSC.

Im 4. Satz wackelt wieder die Annahme. Beim 8:4 reagierte der DSC nur noch auf die Angriffe von Potsdam. Ein eigener Spielaufbau war zu dieser Zeit nicht mehr zu sehen. Trotzdem gelang es den Dresdnerinnen nach dem 10:5 das Spiel wieder zu stabilisieren und sie führten 17:21. Leider klappte es nicht, den Satz und damit das Spiel durchzubringen und sie verloren am Ende Durchgang vier mit 25:23.

Im Tie-Break wackelte die Annahme zu oft. Piia, die lange Zeit im Dresdner Spiel Akzente setzte, ging am Ende die Luft aus. Potsdam gewann die bis zum Schluß hart umkämpfte Partie mit 3:2, der letzte Satz endete 15:13.

Als beste Spielerin wurde auf Dresdner Seite Ivana ausgezeichnet. Damit kehren unsere Damen mit nur einem Punkt nach Dresden zurück. Dem Spiel merkte man das Fehlen von Marrit an. Eingewechselt wurden Dominika und Madison.

- Bernd -

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2017

30

Heimsieg beim 2. Testspiel in Folge
Dresdner SC - Impel Wrocław 3 : 1

September



Wie auch am letzten Sonnabend in Jelcz-Laskowice konnten unsere Volleyballdamen das Spiel mit 3:1 gegen Impel Wrocław verdient gewinnen. Bei Impel machte sich wieder bemerkbar, dass mit der Libera Maria Stenzel nur noch eine Spielerin der letzten Saison im Kader übrig ist. So fehlte es noch in der Abstimmung untereinander.

Lediglich den 2. Satz gaben unsere Frauen mit 24:26 an das polnische Team ab, zu deren Unterstützung auch einige Fans mitgereist waren.

Einigen Zuschauern kam die Zuspielerin von Impel bekannt vor. Richtig, Valerie Nichol spielte letzte Saison noch in Stuttgart.

- Bernd -

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2017

29

Testspiel am Ende noch verloren
Dresdner SC - ŁKS C. Łodż 2 : 3

September



Vor knapp 800 Zuschauern verloren unsere Frauen gegen ŁKS Commercecon Łodż mit unserem ehemaligen Co-Trainer Michal Masek das Spiel. In den ersten beiden Sätzen klappte das Zusammenspiel in der Dresdner Mannschaft erfreulich gut für den frühen Zeitraum der Saison. Leider ging der Spielfaden in den restlichen Sätzen etwas verloren. So gewann der letztjährige sechste der Orlen Liga am Ende die Partie. In der polnischen Mannschaft stehen noch 8 Spielerinnen der vergangenen Saison.

Dominika verletzte sich leider beim Aufwärmen vor dem Spiel. Wir wünschen gute Besserung und hoffen, dass Sie bald wieder mitspielen kann.

Die Fanclubs probierten erstmalig die neuen Wechselgesänge nach den Vorgaben des DSC.

- Bernd -

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2017

24

Testspiel in Jelcz-Laskowice
Impel Wrocław - Dresdner SC 1 : 3

September



Nach drei Trainigstagen mit dem Team von Impel Wrocław fand am Samstag, dem 23.09.2017 in Jelcz-Laskowice ein offizielles Testspiel statt. Dazu waren auch 3 Dresdner Fans angereist. Wir wollten den ersten Eindruck von den "Neuen" gewinnen und konnten schon etliche schöne Spielzüge erleben.

Das Spiel endete mit einem 3:1-Sieg unserer DSC-Frauen (25:16, 16:25, 25:17, 25:18).

Wir freuen uns schon auf das Rückspiel in Dresden, zu dem auch einige Fans aus Wrocław anreisen werden.

- Bernd -

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2017

16

Stehend k.o. !!!
Allianz MTV Stuttgart - Dresdner SC 3 : 0

April



Rückblick aufs letzte Spiel 2016/2017


Zuallererst einmal allen Aktiven des DSC herzlichen Glückwunsch zur Bronzemedaille!

Für ein völlig neu aufgebautes Team wie in dieser Saison ist es ein großer Erfolg,
den dritten Platz in der Meisterschaft zu belegen.

Schon wenige Minuten nach Spielanpfiff in Stuttgart war unseren Frauen anzusehen, wer als Sieger vom Feld gehen würde. Körperspannung? Siegeswille? Gegenseitiges Anfeuern? - All das fehlte und übertrug sich auf das ganze Team.

Satz 1: 8:4 / 16:10 / Symptomatisch für diesen Durchgang verspringt der letzte Ball Dominika Strumilo und Stuttgart gewinnt mit 25:17.

Satz 2: 4:8 / drei katastrophale Annahmefehler in Folge / 7:8 / Schwabi raus und wieder rein, Alex hat keine Alternativen! / 16:13 / 25:19

Satz 3: Valerie kommt ins Spiel / 6:8 / beim 10:9 erste Führung von Stuttgart / 16:12 / 25:16

Dresden hat sein erstes und sein letztes Spiel der Saison 2016/2017 gegen die Damen aus Stuttgart verloren. War es ein neu zusammengestelltes, uneingespieltes Team am Anfang, so müssen wir von einem gesundheitlich angeschlagenem, ausgepowerten Team am Ende sprechen. Wer bleibt? Wer kommmt? Wie und wo spielt der DSC international? Die Zeit wird Antworten auf all die Fragen bringen.

- Peter -

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