+++ Spielberichte Saison 2018-2019 +++

2019

24

Gute Nachrichten vom Besuch jenseits des Weißwurstäquators
NAWARO Straubing - Dresdner SC 1 : 3

März


Und ja, es gibt wirklich gute Nachrichten zu vermelden:
Der so lange vermisste Willen zum Sieg stand unseren Mädels ins Gesicht geschrieben.

Zwar ging es im Aufeinandertreffen beider Mannschaften im Gegensatz zu manch anderer zeitgleich angepfiffener Partie der Liga eigentlich um nichts mehr, doch man spürte, dass der DSC auf Wiedergutmachungskurs nach dem mit 2:3 daheim verlorenen Match schwamm.

Um mal den Slang der Gastgeber aufzugreifen: Wir hatten a guate Zeit bei dene. Und mit oanem Hellen und oaner Wurscht- oder Leberkas-Semmel auf die Hand schauten wir, wie der Waibl Alex die von Römer Mareen, die Korhonen Piia, die Segura Maria, die Mrdak Ivana, die Schwabe Katharina, die Planinšec Saša und dem DSC ihre Libera, die Benson Amanda aufs Feld stellte.

Keine Angst, ich wandere nicht aus und wollte nur im Voraus was für die (Bundes-)länderverständigung tun. Denn nicht alle mitgereisten Dresdner fanden alles lustig an diesem Abend...

Zum bekannten Kader hatte Alex mit der Nr. 14 noch Patricia Nestler nachnominiert. Nach Vorstellung der Gäste und farbenfrohem Einlaufen der Heimmannschaft konnte das Spiel beginnen und eine der ersten Ansagen des Hallensprechers nach Ertönen unserer Trommel war: "Die kannst du gleich wieder einpacken, Trommeln ist hier verboten!"

Gesagt, gehört, vergessen. Trotz Trommelunterstützung fand der DSC nicht so recht ins Spiel, lag schnell mit 0:3 hinten. Vom Rücken der Straubinger Libera prallte der Ball zum 4:2 an die niedrige Decke und es sollte nicht der letzte Punkt auf beiden Seiten sein, den die Hallenkonstruktion für sich verbuchen durfte.

Mit 8:5 und 16:12 ging der Gastgeber jeweils in die technischen Auszeiten. Folglich herrschte gute Stimmung. Der Hallensprecher in Kombination mit der Musik animierten das Publikum zum Mitsingen. Nachahmenswert, lieber DSC!

Doppelwechsel und Auszeiten brachten keinen Erfolg und Straubing am Ende den Satzsieg mit 25:19.

Im zweiten Durchgang übernahm der DSC das Heft des Handelns. Im gesamten Satz gab es keine einzige Führung der Gastgeberinnen. Beim Stand von 8:11 war dann Schluss mit lustig. Allerdings nur für die Trommel. Der Hallensprecher machte Ernst und wir verbannten das geschasste Instrument mal lieber ein paar Reihen höher... Maria setzte den Schlusspunkt. 16:25.

Ich nutzte die folgende 10-Minuten-Pause, um mit den NAWARO FANtastics ins Plaudern zu kommen. In dem netten Gespräch klärten wir das Wieso und Warum rund um unsere Trommel. Der häufig wechselnde Sicherheitsdienst hätte schon am Eingang das Hausrecht durchsetzen müssen was da heißt: Hier sind Trommeln verboten. Der eigene Fanclub besitzt selbst nur "Auswärtstrommeln", darf daheim auch nicht auf die Pauke hauen. Schade, aber so ist das nun mal hier...

Dafür haute der DSC den Mädels aus der Donaustadt im dritten Satz die Bälle ein wenig um die Ohren. 3:8 zur ersten technischen Auszeit. Doch Straubing steckte nicht auf, kam auf 7:9 heran. Beide Spielerinnen am Netz langten über, Mareen wurde bestraft und es stand nur noch 8:9. Die Aufschlagserie von Piia und die Erfolgspunkte begleitete fortan unsere nicht gerade leise Ratsche. Wir ernten ein paar böse Blicke. Wird die Ratsche jetzt auch verboten??? Nein. Und so konnte Piia zum 16:25 vollenden.

Der vierte Satz sollte die Entscheidung bringen. Und unsere Schmetterlinge legten sich ins Zeug. Schöne Ballwechsel, erneut eine Aufschlagserie von Piia, Bälle an der Hallendecke und an der Antenne... Dem 4:8 folgte das 6:16 und nicht von ungefähr war es erneut Piia, die den Block zum 13:25 anschlug.

Ende gut, alles gut. Als MVP wurden Frauke Neuhaus (4) und Piia Korhonen (12) gewählt.

Dem Abklatschen mit unseren Spielerinnen folgten Alex und Wojciech, die sich bei uns bedankten.

Und manchmal geschehen noch Zeichen und Wunder. Eine verschwitzte Izzy umarmte jeden Dresdner Fan. So schön kann Volleyball auch sein!
Das Dankeschön der Straubinger Mädels an ihr Publikum teilen wir gern. Danke für dieses schöne Wochende in Bayern. Denn während sich die meisten Dresdner Fans auf den Heimweg machten, war unser Abend in Straubing noch lange nicht zu Ende. Mehr dazu und Impressionen aus Straubing unter der Rubrik "Zu Besuch".

- Peter -

Bilder 1 - 3: Einlaufen der Gastgeberinnen / die kleine Sporthalle / Izzy ärgerte hin und wieder ihre ehemaligen Kolleginnen

Bilder 4 - 6: Falten, Krach machen ???, Siegen ? / den Ballholern war unsere Ratsche zu laut / Enttäuscht: Micha darf nicht trommeln...

Bilder 7 - 9: die beiden MVPs / Izzy bei den Dresdner Fans / Dankeschön der Straubinger Mädels ans Publikum

↑↑↑

2019

15

Außer Spesen nichts gewesen
VC Wiesbaden - Dresdner SC 3 : 0

März


Am Vormittag starteten Maik und ich zum vorletzten Punktspiel des Dresdner SC vor den Play Offs in die hessische Landeshauptstadt Wiesbaden. Vor dem Spiel fachsimpelten wir mit Gert über die Tabellensituation beider Mannschaften. Für den DSC war der Spielausgang egal. Der dritte Platz nach der Hauptrunde kann Dresden weder mit Sieg noch Niederlage verändern. Anders die Situation für Wiesbaden. Für den VC verlief die Saison bisher nicht optimal. Diese Mannschaft braucht jeden noch möglichen Punkt für die Teilnahme an den Play Offs.

Dresden begann das Spiel vor 1632 Zuschauern, darunter 11 Dresden-Fans mit Mareen von Römer, Lena Stigrot, Piia Korhonen, Ivana Mrdak, Katharina Schwabe, Saša Planinšec und Libera Amanda Benson. Nach flottem Dresdner Beginn 0:3, 1:5, fanden Stocki & Co. besser ins Spiel. Nach der 2. technischen Auszeit war die Heimmannschaft Dresden in allen Bereichen überlegen und gewann mit 25:20.

In diesem Satz prallte Katharina mit Ivana zusammen. Schwabi zog sich dabei eine Kopfprellung zu und konnte ab dem 2. Satz nicht mehr eingesetzt werden. Wünschen wir ihr eine schnelle Genesung.

Ab dem zweiten Satz ersetzte die letzte einsatzfähige Außen-/Annahme-Spielerin Maria Segura Katharina. Dresden rannte schnell einem Rückstand hinterher. Jedes Mal, wenn sich unsere Mannschaft heran gekämpft hatte, sorgten Eigenfehler für einen neuen Rückstand. Wiesbaden gewann diesen Satz mit 25:22

Auch die Wiederbelebungsversuche vor dem dritten Satz halfen nicht. Der Dresdner Widerstand war schnell gebrochen. Fehler in allen Positionen sorgten für ein kurzes Spiel. Der Satz endete mit 25:18 und brachte Wiesbaden 3 wichtige Punkte. Außer Barbara Wezorke und unseren Annahmespezialistinnen Michelle Petter und Patricia Nestler wurden alle DSC-Spielerinnen eingesetzt.

- Bernd -

Fotos: Freud und Leid liegen manchmal so nah beieinander...


Die Minuten mit Stocki nach dem Match entschädigten uns für das schwache Dresdner Auftreten.

↑↑↑

2019

8

Starker Auftritt unserer Mädels im letzten Hauptrundenheimspiel
Dresdner SC - MTV Stuttgart 2 : 3

März

Da kann man nur applaudieren! Mit einer überzeugenden Leistung bestritt der DSC das gestrige letzte Heimspiel in der Hauptrunde in der Saison 2018/2019. Auch wenn es am Ende nicht ganz reichte, der Auftritt macht Mut für die Playoffs.

Dass es am Ende nicht zur ersten Saisonniederlage des Spitzenreiters kam, lag wohl vor allem an der überragenden Leistung der noch nicht einmal 25jährigen Krystal Rivers. Die Stuttgarter Diagonalspielerin mit der Rückennummer 13 spielte sich in einen wahren Rausch und war vor allem im entscheidenden Tiebreak nicht zu stoppen.
Wen wundert es, dass Alex sie zur MVP wählte. Die Silbermedaille ging an Ivana Mrdak, obwohl auch Camilla sie sicher verdient hätte...

Rückblick:

Es ist (ungewöhnlicherweise) Donnerstagabend, 18.30 Uhr.
In rotes Licht getaucht liegt die dröhnende Margon Arena und unsere Mädels laufen ein.










Die Anfangsformation überrascht ein wenig, Alex setzt auf die beiden Lenas, Rica, Ivana, Katharina, Camilla und Libera Amanda.

Im ersten Durchgang merkt man sofort, dass der DSC hellwach ist und mit ungewohnten Schmetterbällen zu punkten versucht. Trotz heftiger Gegenwehr punktet aber Stuttgart ein ums andere mal, führt zu den technischen Auszeiten 7:8 und 11:16. Bei Marias 20:20 ist man wieder dran und die Stimmung in der Halle nimmt mehr und mehr Fahrt auf. Leider ist die 21:20-Führung auch die letzte im Satz. Durch kleine individuelle Fehler (versprungene Annahme und Aufschlag ins Aus) bringt der MTV den Durchgang mit 23:25 heim.

Genau umgekehrtes Bild im zweiten Satz. 8:7, 16:10, Fehler schleichen sich in das Stuttgarter Spiel ein, die Dresden gnadenlos bestraft. So soll es sein. Kurioser Punkt zum 17:12, der Ball fällt im Rücken unserer Spielerinnen unglücklich zu Boden. Aber sofort ein gegenseitiges Anfeuern, das wir in den letzten Partien so schmerzlich vermisst hatten. Der DSC spielt wie entfesselt, lässt nichts mehr anbrennen und Maria setzt den Schlusspunkt - 25:18.

Nach längerer Satzpause (die TV-Werbung lässt grüßen) sind unsere Mädels wieder richtig heiß, führen schon bald mit 8:5 und zwingen den Gegner kurz darauf zur erneuten Auszeit. In Folge wird der DSC ein wenig nachlässig, lässt etliche Punkte liegen und Alex nimmt beim 13:10 eine Auszeit. Der übernächste Ballwechsel ist ein langer, endlich mal mit Happy end für den DSC. 15:10. Beim 17:11 drückt Mareen am stärksten in der Luft und beim Stand von 21:14 nimmt Giannis Athanasopoulos sogar seine Starspielerin Krystal Rivers vom Platz. Ivana macht den Schlusspunkt zum 25:17.

Hat die Verschnaufpause Krystal Rivers gut getan oder hatte sie Wut im Bauch? Etliche Punkte im vierten Durchgang gehen auf ihr Konto und der DSC findet einfach kein Mittel, die Geschosse abzuwehren. 6:8, 12:16, 18:25. Unsicherheit keimt bei unseren Schmetterlingen auf, Absprachefehler und zu viele Annahmefehler dominieren. Jetzt muss es der Tiebreak richten.

Eins ist schon klar, einen Punkt lässt Stuttgart auf jeden Fall in Dresden. Und die Fans, die auf Sport1 gesetzt hatten wurden zutiefst vom tollen Fernsehsender enttäuscht. Statt Satz 5 gab es Dart. Prima! Weiter so...

Um es vorweg zu nehmen, es wird der Satz der Krystal Rivers. Sie punktet nach Belieben, so sehr unsere Mädels auch kämpfen. Ein 2:8 scheint nicht aufholbar beim Seitenwechsel, doch der DSC steckt nicht auf. Beim 13:14 mit glänzender Blockabwehr ist man zurück und wieder ein Block bringt gar den Ausgleich. Die Halle tobt, kaum einer sitzt noch auf seinem Platz. Matchball beim 14:15 für Stuttgart: Krystal serviert, die Annahme ist schlecht und der Abpraller wird gnadenlos im Feld unserer Mädels versenkt. 14:16.

Von einigen wenigen Meckerern abgesehen war sich die Fangemeinde einig: So kann man gegen den Tabellenführenden durchaus verlieren. Gesicht gewahrt, gutes Spiel und das macht Hoffnung auf mehr in den folgenden noch hoffentlich zahlreichen Spielen. Nach dem Spiel kamen Alex und Sandra zum Fanclub um Danke zu sagen. Gerne. Denn die Leistungssteigerung macht Lust auf die Playoffs.

- Peter -

↑↑↑

2019

4

Satzverlust gegen die Youngster aus der Hauptstadt
VCO Berlin - Dresdner SC 1 : 3

März


Alex drehte wie beim ersten Spiel gegen den VCO das Personalkarussell. Dresden begann das Spiel vor nur 80 Zuschauern mit Barbara Wezorke, Lena Möllers, Rica Maase, Maria Segura, Katharina Schwabe, Camilla Weitzel und Libera Michelle Petter. Nach einer Dresdner 0:3-Führung kam Sand ins Spielgetriebe des DSC. Der VCO führte kurzzeitig 5:4, 6:5 und 7:5. Berlin schaffte beim 9:9 den Gleichstand. Danach hatten sich die Dresdner Frauen eingespielt und gewannen den Satz mit 18:25.

Im 2. Satz hatten die jungen Berliner Spielerinnen nicht viel zu lachen. Nach einer Aufschlagserie von Maria stand es 1:11. Der Satz endete 12:25.

Die Berliner Volleyballerinnen wollten sich im 3. Satz nicht noch einmal so vorführen lassen. Ihr Kampf wurde am Ende mit einem 27:25-Satzgewinn belohnt.

Auch im 4. Satz hielten die Berlinerinnen lange dagegen. Erst nach dem 9:9 konnten sich unsere Frauen absetzen und gewannen den Satz mit 20:25 und damit das Spiel.

Eingewechselt wurden neben Piia Korhonen auch Mareen von Römer. Es waren somit alle deutschen Spielerinnen, früher oder heute bei den VCO-Vereinen in Berlin oder Dresden spielend, an diesem Samstagnachmittag aktiv!

Als beste Spielerinnen konnten Camilla und Emma Cyris die Medaillen in Empfang nehmen.

- Bernd -

↑↑↑

2019

4

Es geht aufwärts!
SC Potsdam - Dresdner SC 1 : 3

März


Der Sieger des Spieles konnte sich den Platz 3 in der Tabelle erobern bzw. den Vorsprung zu den nächstplatzierten Mannschaften ausbauen. Etwa 30 DSC-Fans waren unter den 1015 Zuschauern, welche damit nur zu 50 Prozent gefüllt war.

Unseren Trainer Alex interessiert die Tabelle nach seinen Aussagen nicht, unsere Mannschaft schon, denn Sie begannen das Spiel druckvoll in der Formation mit Mareen, Piia, Maria, Ivana, Katharina, Saša und Libera Amanda.

Mit einem starken Aufschlag brachte Mareen Dresden in Front, 0:1. Es folgte eine Aufschlagserie von Maria, darunter mit einem Netzroller-Ass bis zum 2:6. Die folgende Auszeit von Potsdam half nur kurzzeitig. Dresden blieb überlegen. Ivana setzte den Schlusspunkt im ersten Satz zum 12:25

Auch im 2. Satz führte Dresden schon deutlich mit 8:14. Danach erspielte Potsdam 10 Punkte in Folge! Gegen Ende des Satzes führte Dresden mit 23:24 und hätte den Satz auch gewonnen. Denn den Potsdamerinnen unterlief ein technischer Fehler, den auch die Potsdamer Co-Kommentatorin Lisa Rühl entdeckte. Nur der Pfiff blieb aus. Der SC Potsdam gewann den Satz somit glücklich mit 27:25.

Das Dresdner Team brachte der Satzverlust nicht aus dem Konzept. Mit einer Auszeit zog der Potsdamer Trainer beim Stand von 1:5 im 3. Satz die Notbremse mit einer Auszeit. Erfolg hatte er damit nicht. An der Mimik der Potsdamer Spielerinnen um Marta Drpa war zu dieser Zeit schon zu erkennen, dass es nichts mit einem Potsdamer Sieg werden wird. Dresden gewann den Durchgang mit 10:25.

Auch im 4.Satz dominierte der DSC von Beginn an das Spiel. Der Satz endete mit einem Potsdamer Fehler zum 18:25.

Die beiden ehemaligen Dresdner Spielerinnen Eva Hodanová und Magdalena Gryka hatten sich dem Potsdamer Niveau angepasst.

Die Potsdamer Fans sprachen nach dem Spiel von der schwächsten Saisonleistung Ihrer Mannschaft.

- Bernd -

↑↑↑

2019

21

Spiel ohne Höhepunkte
Dresdner SC - VfB Suhl LOTTO THÜRINGEN 3 : 1

Februar


Das Match des gestrigen Abends brachte ein Wiedersehen mit Steffi Kuhn, die allerdings wenig Spielanteile bekam, eine relativ stabile Blockabwehr des DSC und ein paar fragwürdige Entscheidungen des Schiedsrichterteams um Yakup Kirli aus Berlin.

In Folge Letzterem wurden nicht nur 2 Punkte entführt, sondern Alex fing für sein Verhalten mal wieder eine rote Karte, was für den Spielstand von 10:16 wenig förderlich war. In die zweite technische Auszeit des 2. Satzes ging es also mit 10:17.

Im Großen und Ganzen gibt es beinahe nichts mehr hinzuzufügen. Vielleicht noch, dass Mareen nur sporadisch zum Einsatz kam, Schwabi und Lena Stigrot pausieren mussten.

Die Startaufstellung: Lena M., Piia, Maria, Nicola, Ivana, Saša und Libera Amanda, die die goldene MVP-Plakette am Ende bekam.

Satz 1: Nicola setzte den Schlusspunkt zum 25:22 nach einem bis zur Satzmitte ausgeglichenem Spiel.

Satz 2: Viele Irritationen, Schwächen in der Annahme und die oben genannten fragwürdigen Entscheidungen des Schiris potenzierten sich zum 23:25-Endstand, als der Ball zu Gunsten von Suhl vom Block ins Aus sprang.

3. Satz: Ohne Glanz und Gloria zum 25:22.

4. Satz: Es schien eine reine Formsache zu sein, über die Stationen 8:4 und 16:11 dominierte der DSC und den Schlusspunkt zum 25:16 setzte einmal mehr ein guter Block unserer Mädels.

- Peter -

↑↑↑

2019

3

Faschingsparty in Vilsbiburg (Foto rechts) und Kopfkino beim angereisten Gegner
Rote Raben Vilsbiburg - Dresdner SC 3 : 0

Februar


Knapp 20 DSC-Fans waren nach Vilsbiburg gereist um unsere Volleyballdamen anzufeuern. Darunter auch Martin, ein Fan aus dem 700 km entfernten Wrocław.

Doch insgesamt nur 1315 Zuschauer wollten sich in der Ballsporthalle das Spiel ansehen.

Zum Spiel: Das Wollen war da, aber das Können ist noch mehr als beim letzten Heimspiel abhanden gekommen... Mit der in Vilsbiburg gezeigten Leistung kann man vieleicht beim VCO Berlin noch ein Spiel gewinnen.

Abstimmende Kommandos in der DSC-Mannschaft während des Spieles scheint es nicht mehr zu geben. So rannte zum Beispiel Maria bei einer Annahme im 2. Satz Lena Möllers über den Haufen. Nach dem Spiel habe ich nicht nur eine Träne in den Augen der Dresdnerinnen gesehen.

Myrthe war nach dem Spiel gut gelaunt und ist gesundheitlich auf dem aufsteigenden Ast.

- Bernd -

↑↑↑

2019

31

Was ist nur mittwochs los?
Dresdner SC - Ladies in Black Aachen 2 : 3

Januar


Die Dresdner Mannschaftssportler hatten am Mittwoch einen "gebrauchten" Tag erwischt. Zuerst verloren unsere Volleyballerinnen nach einem klar gewonnenen ersten Satz das Heimspiel am Ende mit 2:3. Wenig später konnten die Dynamo-Fußballer ihr Heimspiel ebenfalls trotz 2 Toren Vorsprungs nicht gewinnen. Erst verloren sie Ihren Kapitän mit einer roten Karte und danach das Spiel mit 3:4.

Doch der Reihe nach. Für einen Mittwochsspieltag mit Fernsehübertragung war die Fan-Schar aus Aachen doch ganz ordentlich. Einige waren gleich nach ihrem Vilsbiburg-Spiel nach Dresden gekommen, um unsere Stadt besser kennen zu lernen. Mit der Aachener Mannschaft kehrte auch unsere letztjährige Außenangreiferin Marrit Jasper nach Dresden zurück. In Aachen bekommt sie die Spielanteile, die sie in Dresden nie hatte. Auch André Schnitker, der beste Stadionsprecher der Volleyballliga, war in Dresden dabei.

Alex hatte in der Aufstellung eine Überraschung für die 2530 Zuschauer parat. Piia Korhonen stand erstmals in dieser Saison in der Anfangsformation. Mareen von Römer, Maria Segura, Nikola Radosová, Ivana Mrdak, Saša Planinšec und Libera Amanda Benson vervollständigten unser Team.

Der DSC begann wie die Feuerwehr. Piia macht den ersten Punkt und es folgt ein Ass von Maria. Als die Aachener Trainerin Saskia van Hintum beim Stand von 6:1 die erste Auszeit nahm, war es schon zu spät. Der DSC hatte sich in einen Rausch gespielt und war in dem Satz nicht mehr aufzuhalten. Ein Angriff ins Aus der Aachenerinnen zum 25:12 brachte Dresden den Satzgewinn.

Wie man nach diesem Erfolgserlebnis sofort wieder von der Rolle sein kann und erst beim 10:10 mit einem starken Aufschlag von Maria den Anschluss findet, ist auch den besser ins Spiel findenden Aachnerinnen geschuldet. Unsere Annahme hatte mehr als nur zu tun. Erstmals konnten unsere Frauen beim 14:13 in Führung gehen. Dresden führte 24:22. Leider gelang es nicht, den Satz durchzubringen. Aachen gewann mit 27:29.

Im dritten Satz schenkte uns Aachen die ersten beiden Punkte mit einem Aufschlag und einem Angriff ins Aus. Maria erhöhte mit einem Ass auf 3:0. Zur ersten technischen Auszeit führte Dresden 8:2. Eine längere Pause gab es beim Stand von 13:7. Die Schiedsrichter brauchten mehrere Minuten um den korrekten Spielstand anzuzeigen. Dresden gewann den Satz deutlich mit 25:17 durch einen Blockpunkt von Nikola.

Mit demselben Ergebnis gewann Aachen den 4. Satz und auch im Tiebreak war Aachen das erfolgreichere Team und gewann den Satz mit 8:15 und damit das Spiel.

Piia merkte man an, dass ihr noch einiges zur Bestform fehlt. Aber wann soll sie die Spielpraxis bekommen wenn nicht jetzt? Mareen dürfte in dem Spiel so viele Kilometer wie lange nicht zurückgelegt haben...

Als Dresdnerin wurde, wie in Erfurt schon, eine Spielerin ausgewählt, die nicht in der Startformation stand. Erst im 4. Satz ins Spiel kam Lena Stigrot. Alex wählte Taylor Agost als Spielerin des Tages.

Am Sonnabend fahren wieder zahlreiche Fans nach Vilsbiburg, wo es nicht nur ein Wiedersehen mit Myrthe geben wird.

- Bernd -

↑↑↑

2019

27

Schwere Beine in Erfurt
Schwarz Weiß Erfurt - Dresdner SC 1 : 3

Januar


Knapp 20 DSC-Fans wagten trotz der angesagten Wetterkapriolen den Weg nach Erfurt. Manch einer nutze auch die Fahrt zu einem Besuch ins Erfurter Zentrum. Die 5 mitgebrachten Trommeln waren bei den 562 Fans in der Riethsporthalle nicht zu überhören. Vor dem Spiel saß Alex noch relativ entspannt auf einem Sponsorenstuhl.

Unsere Mannschaft begann den ersten Satz mit Mareen von Römer, Lena Stigrot, Nikola Radosová, Ivana Mrdak, Katharina Schwabe, Saša Planinšec und Libera Amanda Benson.

Nach einem ausgeglichenen Beginn brachte Rountree Tess die Erfurterinnen mit zwei Assen in Folge erstmalig in Front, 5:4. Zur ersten technischen Auszeit führte Erfurt mit 8:5. Mit einer Aufschlagserie spielte Ivana unsere Mannschaft von 8:6 auf 8:11 in Front. Leider brachte der Vorsprung keine Sicherheit ins Dresdner Spiel. So führte der Tabellenvorletzte mit drei Punkten Vorsprung bei den Spielständen von 20:17 und 22:19. Mit Mühe konnte der DSC den Satzverlust verhindern. Ein technischer Fehler von Erfurt verhalf dem DSC zum 24:26 Satzgewinn.

Im zweiten Satz führte Dresden schnell 3:7. Nach der folgenden Erfurter Auszeit holten die heimischen Spielerinnen zum 7:7 auf. Geholfen hatte dabei ein Netzroller-Aufschlag, welcher sich im Laufe des Spieles mehrfach wiederholte. Auch in diesem Satz hatte Dresden viel zu kämpfen. Bis zum 18:18 war der Satz ausgeglichen. Danach konnten unsere Frauen den Satz mit einem Block von Saša zum 20:25 für uns entscheiden.

Die folgende 10 Minuten-Pause bekam unsren Spielerinnen nicht. Nach einem technischen Fehler nahm Alex die erste Auszeit im Satz beim 5:1 für Erfurt. Beim Stand von 9:3(!) für Erfurt wechselte Alex Maria Segura für Lena ein und Dresden ging in Folge mit 10: 11 in Führung. Beim Spielstand von 20:24 hatte der DSC reichlich Matchbälle. Den Satz gewann am Ende Erfurt mit 28:26 als die Linienrichterentscheidung von der Schiedsrichterin überstimmt wurde.

Im vierten Satz hatte Dresden auch einen Netzroller-Aufschlag zu bieten. Leider landete er im Aus zum 9:11. Diesmal hielt Erfurt bis zum 12:12 mit. Am Ende gewann der Favorit mit 17:25 den Satz und damit das Spiel.

Eingewechselt wurden neben Maria auch Barbara Wezorke, Lena Möllers und Camilla Weitzel.

Als beste Spielerin wurde die erst im 3. Satz eingewechselte Maria ausgezeichnet.

- Bernd -

↑↑↑

2019

20

Lucky looser gesucht
Dresdner SC - USC Münster 3 : 0

Januar


Bernd schrieb zum Mittwochspiel: "Am Sonnabend gibt es das Aufeinandertreffen zweier Verliererteams vom Mittwoch, denn auch Münster ist in Aachen sang- und klanglos mit 0:3 untergegangen."

Was liegt also näher, als vom Lucky looser zu sprechen? Der DSC, um Schadensbegrenzung bemüht, strengte sich redlich an, das Spiel vom Mittwoch aus den Köpfen aller zu verbannen. Und Trainer Alex Waibl feierte manchen Punktgewinn wie den Sieg in der Champions League...

Der Coach setzte auf folgende Startformation: Mareen (2), Lena (10), Maria (13), Ivana (15), Katharina (16), Saša (18) und Libera Amanda (1).

Das Spiel begann wie das letzte am Mittwoch geendet hatte. Ein unsicherer DSC rannte einem Rückstand hinterher, glich aus, setzte sich aber nie punktemäßig richtig ab. Erst nach der zweiten technischen Auszeit zwang man Münster zu weiteren Auszeiten und schlussendlich konnten unsere Mädels den Durchgang mit 25:21 gewinnen.

Zwischen der ersten TA (8:4) und der zweiten TA (16:9) gab es zwei Netzroller zu bestaunen, die jeweils einen Punkt für den DSC brachten. Einen kuriosen Ballwechsel am Ende des Satzes verwandelte Lena Stigrot zum 25:12-Endstand.

2900 Zuschauer, darunter (nur) 3 Münsteraner Fans, suchten gestern vergeblich das Programmheft, das wie zu erfahren war, von der Druckerei nicht geliefert wurde.

Bevor Maria mit ihrem Punkt zum 25:19 den Endstand von 3:0 für den DSC markierte, gab es noch einige selten zu sehende Schmankerln für das volleyballbegeisterte Publikum: Mareen punktete zum 10:9 mit spektakulärem Treffer via Handrücken und die artistische Einlage, des "Brustjonglierens" einer USC-Spielerin verhinderte nicht das 17:14 für den DSC...

Lina Alsmeier (8) und Mareen von Römer (2) wurden mit den MVP-Medaillen ausgezeichnet. Im Anschluss an das Spiel verewigten sich noch alle "neuen" Spielerinnen mittels Autogramm auf den Traditionsfahnen unseres Fanclubs, denn inzwischen sind wir bereits in der Rückrunde. Wie schnell doch die Zeit vergeht...

- Peter -

↑↑↑

2019

19

Was für ein Spiel...
Dresdner SC - NAWARO Straubing 2 : 3

Januar


Letzter Spieltag der Hinrunde, nur 2200 Zuschauer wollten das Spiel gegen Lisa Izquierdo und Ihre Straubinger Mannschaft sehen.

Dresden begann das Spiel mit Mareen von Römer, Lena Stigrot, Nikola Radosová, Ivana Mrdak, Katharina Schwabe, Saša Planinšec und Libera Amanda Benson. Wie öfters im alten Jahr begann der DSC verunsichert den ersten Satz. NawaRo kämpfte und wurde am Ende mit einem DSC-Geschenk, einem Angriff ins Aus belohnt 23:25. Zu dieser Zeit war Saša bereits von Barbara Wezorke ersetzt.

Ganz anders verlief der zweite Satz. Nach einer Aufschlagserie von Katharina wurde es für Straubing einstellig 25:6!

Wer jetzt glaubte, Dresden spielt das Spiel nun locker zu Ende, hatte sich geirrt. Dresden spielte die letzten Sätze wieder verunsichert. Auch die anderen eingewechselten Spielerinnen änderten daran nichts. Ich kann mich an kein Dresdner Spiel erinnern, wo so viele Aufschläge im Seitenaus landeten.

Die restlichen Sätze endeten 23:25, 25:18 und 13:15.

In der SZ vom 17.01.2019 konnte man Folgendes lesen:
"...Das Beste am DSC ist momentan der Fanclub, der unermüdlich trommelte und klatschte - egal, wie der Spielstand war..."

Lag es am vielen Krafttraining der letzten Wochen, dass Arme und Beine schwer waren?

Am Sonnabend gibt es das Aufeinandertreffen zweier Verliererteams vom Mittwoch, denn auch Münster ist in Aachen sang- und klanglos mit 0:3 untergegangen.

Durch die Heimniederlage geht die Welt nicht unter. Mädels wir glauben an euch. Wir Fans sind am Sonnabend wieder für euch da.

- Bernd -

↑↑↑

2019

13

Piia kam, sah und - punktete
Dresdner SC - VCO Berlin 3 : 0

Januar


Die Fakten: Pflichtsieg, Geburtstagsständchen, Comeback, Natio-Rückkehrerinnen geschont.

So könnte man den gestrigen Spieltag des DSC zusammenfassen.

Wie wichtig Alexander Waibl seine Nr. 12 ist, bewies er mit dem Anstimmen eines Geburtstagsständchens nach dem Abpfiff. Ich kann mich nicht erinnern, so etwas häufig erlebt zu haben...

Der DSC lief vor 2400 Zuschauern mit Mareen, Barbara, Lena S., Rica, Katharina, Camilla und Michelle auf.
Bis auf die letzten Spielminuten also ein rein deutsches Duell.

Auf Seiten des VCO Berlin kam mit der Nr. 13 Lydia Stemmler zum Einsatz, die so kurzfristig vom VCO Dresden nach Berlin gewechselt war, dass die Zeit nicht reichte, ihren Namen aufs Trikot zu drucken.

Zum Spiel: Erst ab dem 13:13 konnte sich der DSC ein wenig absetzen und gewann Satz 1 mit 25:19. Mareen hatte beim letzten Ball mehr Druck im direkten Duell, so dass der Ball auf VCO-Seite ins Feld fiel.

Satz 2: Jetzt wollten es unsere Mädels besser machen, führten 8:4 und 16:8 und beendeten diesen Durchgang klar mit 25:13. Beim Stand von 15:7 schwelgte der Hallensprecher in Superlativen und sprach von "wunderschönen Spielzügen".

8:0 und 16:6 im 3. Satz. Standing ovations als Piia beim Stand von 21:8 eingewechselt wurde. Und prompt gelang ihr der Punkt zum 22:8 und auch der Schlusspunkt zum 25:11 ging auf ihr Konto.

Mit MVP-Silber ausgezeichnet wurde Lydia Stemmler und Gold erhielt Rica Maase.

- Peter -

↑↑↑

2018

31

Stocki & friends am Ende immer müder
Dresdner SC - VC Wiesbaden 3 : 0

Dezember


Ein am Ende versöhnlicher DSC-Sieg zum Jahresabschluss, der wiesbadener Wirbelwind beim Fanclub, ringsum nette Gespräche sowie eine Sabine, die zuvor ihre Küche gerockt hatte; Fan-Herz, was willst du mehr?
2019 kann kommen!!!

Um es vorweg zu nehmen: Wiesbaden hielt den DSC und Trainer Waibl zwei Sätze lang auf Trab und die Dresdner Mädels waren weit weg von einer soliden, überzeugenden Vorstellung...

Dresden startete mit Mareen, Barbara, Lena S., Maria, Ivana, Katharina und Amanda.

Bis zum 21:21 rannte der DSC in eigener Halle einem Rückstand von zuweilen 5 Punkten hinterher. Beim Stand von 16:20 hatte ich als Randnotiz geschrieben: "Wenn der VCW den Satz noch verliert, dann durch seine vielen Aufschläge ins Aus und die Unkonzentriertheiten..." Und genau so kam es, am Ende banden unsere Mädels den Sack mit 25:21 zu.

Gleiches Bild wie im Satz eins, diesmal bis zum 20:20. Hier durchschlug der Dresdner Angriff den Wiesbadener Dreierblock. Zum Schluss begrub die Nr. 18 des Gegners den Ball unter sich. Stocki am Boden und 25:23 für den DSC.

War der Knoten beim DSC geplatzt? Hatte Wiesbaden den Faden verloren? Wir werden es nicht erfahren. Auf jeden Fall führten unsere Damen vom Satzbeginn an und auch die Wiesbadener Auszeiten brachten keine Wende. 25:20 ging dieser dritte Satz an die Hausherrinnen und die Party konnte beginnen...

Ein persönliches Dankeschön allen Lesern unseres Webauftritts und viel Gesundheit für 2019 wünscht euch

- Peter -

↑↑↑

2018

27

Stuttgart im Regen, Tränen...
Allianz MTV Stuttgart -Dresdner SC 3 : 0

Dezember


Die erste große Frage war: Wie kommen wir zur Halle? Kurz vorher fand das Fußballspiel Stuttgart - Schalke statt. Bei durchwachsenem Wetter auf der Fahrt erreichten wir das verregnete Stuttgart. Über Schleichwege und unter Ignorieren diverser Verbote und Absperrungen schafften wir es direkt bis vor die Halle, denn die Ordnungskräfte hatten sich während des Fußballspiels ins Trockene verzogen. Kurz vor Spielbeginn öffnete der Himmel noch mal so richtig seine Schleusen, ein schlechtes Omen?

Der Beginn des Spiels wurde völlig verschlafen. Danach blieb der Rückstand konstant. Der DSC musste dafür aber wesentlich härter arbeiten als Stuttgart. Unsere Mittelblockerinnen liefen wie ein Hase hin und her, während der gegnerische Igel immer schon allhier war. Der erste Satz ging daher 21:25 verloren.

Zu Beginn des zweiten Satzes erarbeitete sich der DSC einen Vorsprung und hatte das Spiel eigentlich im Griff, bis sich zur Satzmitte Ungenauigkeiten einschlichen. Notbälle einfach rüber gepritscht, solche Bälle müssen in die Ecken, der Gegner muss ins Laufen gebracht werden. Demzufolge gewann Stuttgart diesen Satz ebenfalls mit 25:21.

Den mitgereisten Fans war klar, wie der dritte Satz beginnen würde. Aber dass es so schlimm werden würde...

Das Positive zum Schluss: Die danach eingewechselte vermeintliche "zweite" Garnitur mit Wezorke, Möllers, Maase und Schwabe hat mir gut gefallen. Die haben einfach mal frech, fröhlich, frei gespielt. Dass dabei auch mal ein Ball daneben geht, passiert. Das Spiel hätten sie sicherlich auch nicht gewonnen, aber sich nicht kampflos ergeben. Euch allen und unseren Mädels noch besinnliche Tage, damit am Sonntag das Deb...l vergessen ist.

- Micha -

↑↑↑

2018

16

Potsdam nach Pokalfight am Mittwoch ohne Chance
Dresdner SC - SC Potsdam 3 : 0

Dezember


Vor dem Spiel in Dresden hatte Potsdam eine turbulente Woche hinter sich. Am 10.12.2018 trat Trainer Davide Carli aus persönlichen Gründen vom Traineramt zurück. Mit denselben Gründen kam der ehemalige Stuttgarter Trainer Guillermo Naranjo Hernández nach Potsdam. Er kam damit einer Entlassung zuvor, da er mit seiner polnischen Mannschaft Enea PTPS Piła nur auf dem drittletzten Tabellenplatz lag.

Die junge Zuspielerin Roxana Vogel konnte noch nicht das Niveau der ersten Bundesliga erreichen, deshalb wurde am 12.12.2018 die vereinslose ehemalige Dresdner Spielerin Magdalena Gryka als dritte Zuspielerin nach Potsdam geholt. Magdalena Gryka spielte nach Ihrer Dresdner Zeit 3 Jahre für Impel Wrocław, danach für BKS PROFI CREDIT Bielsko-Biała, Azerrail Baku und KSZO Ostrowiec. Während Sie in Wrocław ihr Niveau unter Tore Aleksadersen verbesserte, war sie in den anderen Vereinen nur unzufriedene Legionärin mit mäßigen Leistungen. Am letzten Mittwoch lieferte sich Potsdam ein tolles 5-Satz-Match im Pokal gegen Schwerin. Die Frage war, ergeht es Potsdam so wie Dresden nach dem schweren Auswärtspiel gegen Busto Arsizio gegen Schwerin?

Außerdem kam mit Eva Hodanová mit den Potsdamerinnen unsere ehemalige Außenangreiferin nach Dresen. Auch für Nikola Radosová war es ein besonderer Spieltag. Sie stand von 2013 bis 2015 in Potsdam unter Vertrag. Um es vorweg zu nehmen: Nikola hatte das Duell der beiden Außen klar für sich entschieden.

Dresden begann das Spiel vor 2650 Zuschauern darunter ca. 30 Potsdamer Fans mit Mareen von Römer, Lena Stigrot, Maria Segura, Nikola Radosová, Ivana Mrdak, Saša Planinšec und Libera Amanda Benson. Beide Mannschaften starteten sehr nervös in dir Partie. Aufschläge ins Aus und technische Fehler waren die Punktelieferanten. Nach dem 5:5 hatte unsere Mannschaft als erste den Rhythmus gefunden und bestimmt den Satz klar. Kurzeitige Aufholaktionen von Potsdam waren nur Ergebniskosmetik. Potsdam beendete den Satz mit einem Aufschlag ins Netz zum 25:19 für Dresden.

Im zweiten Satz bestimmte Dresden ab dem 2:1 das Geschehen. Beim Spielstand von 6:3 wurde Eva auf Potsdamer Seite eingewechselt. Sie war aber für ihre Mannschaft keine Verstärkung. Wie im ersten Satz beendete Potsdam den Satz mit einem Aufschlag ins Netz zum deutlichen 25:13.

Im dritten Satz hielt Potsdam bis zum 4:4 mit. Danach ergaben sich die Spielerinnen dem Spielverlust. Dresden gewann den Satz mit 25:17 und damit das Spiel.

Potsdam war an diesem Tag noch nicht wieder frisch genug, um so ein tolles Spiel wie am letzten Mittwoch abzuliefern. Magdalena Gryka war nicht mit in Dresden.

Als beste Spielerin wurde Maria ausgezeichnet. Ich hatte noch ein paar weitere auf dem Zettel...

In der Halle waren auch etliche ehemalige verdienstvolle Dresdner Spielerinnen. So Grit Müller, Tesha Harry, Stephanie Kestner, Jana Gerisch (Müller), Christin Guhr und Stefanie Waibl (Karg).

Für den 22.01.2019 19:30 Uhr hat der DSC einen Fan-Stammtisch in der Margon Arena angekündigt.

- Bernd -

↑↑↑

2018

8

Schneller Sieg im Thüringischen
VfB Suhl LOTTO THÜRINGEN - Dresdner SC 0 : 3

Dezember


Dresden war mit der Vorgabe, einen klaren Sieg erspielen zu müssen, nach Suhl gefahren.

Suhl in der Adventszeit. Logisch, dass die Dresdner Fans zeitig anreisten, um vor dem Spiel den Sühler Chrisamelmart (Stollenmarkt) zu besuchen. Danach erreichten wir gut gelaunt die sanierte Wolfsgrube. Es wurden die Deckenhöhe auf Volleyballstandart erhöht und eine energetische Anpassung vorgenommen. Für diese Arbeiten wurden 1,5 Jahre benötigt. Mal sehen wie lange das Dach der Margon Arena in Dresden brauchen wird.

Dresden begann das Spiel mit Mareen von Römer, Lena Stigrot, Maria Segura, Nikola Radosová, Ivana Mrdak, Saša Planinšec und Libera Amanda Benson.

Für Michelle Petter war es ein Wiedersehen in ihrer früheren Wirkungsstätte. Sie konnte diesmal leider nicht ihr Leistungsvermögen zeigen. Anders die frühere VCO- und DSC-Spielerin Steffi Kuhn. Das Spiel fing für die Dresdner Volleyballerinnen zu früh an. Als das Spiel begann, waren alle noch im Tiefschlaf! So führte die Suhler Mannschaft 4:0 bzw. 6:1. Unsere Damen fanden nun langsam ohne eine Auszeit von Alex ins Spiel. Nach etlichen Eigenfehlern der Suhlerinnen konnte Dresden beim Stand von 8:9 erstmalig in Führung gehen. Nach dem Spielstand von 10:11 konnte sich unsere Mannschaft einen klaren Satzgewinn mit 15:25 erspielen.

Im zweiten Satz führte Dresden ab dem Spielstand von 2:3. Auch wenn es immer mal knapp wurde, brachte der DSC den Satz mit 21:25 durch.

Zur ersten technischen Auszeit führte Dresden im dritten Satz mit 5:8. Unsere Mannschaft gewann den Satz ohne zu glänzen sicher mit 18:25 und somit das Spiel. Damit war auch die Vorgabe aus Dresden erfüllt. Als beste Spielerin wurde auf Dresdner Seite Mareen ausgezeichnet. Es hätte auch Ivana werden können.

- Bernd -

↑↑↑

2018

5

Rückspiel im CEV-Cup
Dresdner SC - Yamamay e-work Busto Arsizio 0 : 3

Dezember


Nach dem kleinen Achtungserfolg in der Vorwoche (unsere Mannschaft hatte den starken Italienerinnen einen Punkt abgerungen), waren wir Fans vollen Mutes auf ein Weiterkommen auf internationalem Parkett.

Los ging es mit Mareen, Lena S., Nikola, Ivana, Schwabi, Saša und Benny (Amanda) vor 2300 Zuschauern.

Im ersten Satz war der Wille durchaus zu sehen, dieses Spiel mit einem Sieg zu beenden. Nach einem großen Rückstand von 5:11 kämpften sie sich Punkt für Punkt heran und führten zwischenzeitlich gar mit 18:15. Doch nach einem Timeout der Gegnerinnen drehte sich das Spiel wieder und trotz eines Aufbäumens beim 24:24 endete der Satz mit 24:26.

Im 2. Satz spielten unsere Gäste ihre Stärke aus. Lag es an einer Unkonzentriertheit oder Übermotivation, der Punktabstand betrug teilweise 7 Zähler. Da in dem internationalen Wettkampf ohne technische Auszeit gespielt wird, half auch keine DSC-Auszeit zum frühen Zeitpunkt sowie ein Wechsel von Rica für Lena. Es gab noch eine gelbe Karte für Alex, die im Gegensatz zum Fußball ohne Folgen bleibt. Mit dem 17:25 wurde die Hoffnung auf ein Weiterkommen begraben, denn jetzt hätten 4 Sätze in Folge gewonnen werden müssen. Doch danach sah es hier nicht aus.

Im 3. Satz bemühten sich unsere Mädels um Schadensbegrenzung. Mit Camilla, Maria und Barbara kämpften sie sich bis zum 18:19 heran, aber es gab von den Gästen mit einer stark spielenden Kaja Grobelna und einer beeindruckenden italienischen Libera keine Geschenke. Mit 20:25 und einem 0:3 endete für diese Spielzeit der internationale Ausflug und uns bleibt jetzt nach dem Pokal-Aus nur die Hoffnung auf eine gute Meisterschaftsrunde.

- Monika -

↑↑↑

2018

3

Teils schwache Vorstellung gegen Mecklenburgerinnen
Dresdner SC- SSC Palmberg Schwerin 1 : 3

Dezember


Enttäuschter Trainer, enttäuschte Fans - das ist das Fazit des Samstagabends. Dabei war so viel mehr drin!

Aufstellung DSC: Libera (1) / (2) / (10) / (13) / (15) / (16) / (18)

Im ersten Satz lief der DSC ständig der Führung von Schwerin hinterher, 5:8, 15:16 und am Ende ein leider leistungsgerechtes 21:25.

Beim Ausgleichspunkt zum 19:19 (Zwischenstände 4:8 und 12:16) lässt Herr Koslowski die Schiedsrichter mal wieder nicht gut dastehen... Zwei Auszeiten des Bundestrainer ändern aber nichts daran, dass der DSC Durchgang zwei verdient mit 25:22 gewinnt.

Was nun folgt, ist eine Lehrstunde zum Thema: "Wie stärke ich dem Gegner den Rücken". Eine 8-Punkte-Führung beim 18:10 bringen unsere Damen nicht nach Hause. Rund 2900 Zuschauer müssen der 24:26-Niederlage zuschauen, nur 100 Gelbe im ausverkauften Rund freuen sich diebisch.

Der vierte Durchgang ist moralisch klar ein Fall für die Statistik. Die Körpersprache zeigt deutlich: Hier kommt kein 5. Satz mehr. 7:8 - 14:16 - 21:25, Schwabi haut den Ball in den Block, das Spiel ist aus. Schade, denn gegen die keineswegs überragend spielenden Nordlichter war mehr drin. Auch oder gerade nach der Superleistung in Busto Arsizio.

- Peter -

↑↑↑

2018

3

Über 2000 km für ein starkes Spiel
Yamamay Busto Arsizio - Dresdner SC 3 : 2

Dezember



Am Mittwoch startete der DSC in die internationale Saison. In Busto Arsizio bei Mailand standen sich die jeweiligen Tabellen-Zweiten beider Ligen gegenüber. Neben unserer Mannschaft mit Funktionären waren auch ein paar Sponsoren und acht Dresdner Fans angereist, teilweise per Flugzeug. Meine Besatzung war mit dem Auto unterwegs.

Wir starten um 5 Uhr bei -5 Grad Celsius In Dresden. Unser letzter Fahrgast stieg kurz nach Heilbronn zu. Damit verlief unsere Hinfahrt über Stuttgart, Zürich, dem Gotthardtunnel durch das Tessin nach Busto Arsizio. In den Nachmittagstunden erreichten wir Busto Arsizio bei 12 Grad Celsius. Inder 83.300 Einwohner zählenden Industriestadt hatten zu dieser Zeit leider alle im Umfeld befindlichen Restaurants geschlossen, so dass ein örtlicher Supermarkt für unser Wohl sorgen musste. Wir waren sehr zeitig an der 4490 Zuschauer fassenden Halle Palayamamay.
Dort wurden wir von Frau Zimmermann begrüßt. In der Halle hatten wir viel Platz, da nur 1500 Besucher das spannende Spiel sehen wollten.

Unser DSC begann mit Mareen von Römer, Lena Stigrot, Maria Segura, Nikola Radosová, Ivana Mrdak, Saša Planinšec und Libera Amanda Benson. In der Mannschaft von Busto Arsizio steht unter anderen Kaja Grobelna, welche in Deutschland für Stuttgart und 2016/2017 gemeinsam mit Heike Beier für Grot Budowlani Lódz spielte. Unsere Mannschaft gestaltete den ersten Satz bis zum 14:14 ausgeglichen. Nikola hatte nicht Ihren besten Tag erwischt und Katharina Schwabe kam für sie ins Spiel. Leider landeten im ersten Satz zu viele Risikoaufschläge im Aus. Deshalb gewann die Heimmannschaft mit 25:21.

Im zweiten Satz blieb Schwabi im Spiel. Nach dem 3:3 lief für Busto Arsizio lange Zeit nicht viel. So führte Dresden 4:10 und 13:19. So ein Satz ist eigentlich schon "durch". Weit gefehlt, Busto Arsizio schaffte den Ausgleich zum 23:23, doch Dresden rette den Satz mit 24:26. Lena ragte in dem Satz aus der tollen Mannschaftsleistung noch heraus.

Der dritte Satz verlief ausgeglichen bis zum 22:21. Danach setzte sich die italienische Mannschaft mit 25:22 durch.

Der vierte Satz war wieder total verrückt. Busto Arsizio führte schon 17:9! Unserer nie aufsteckenden Mannschaft gelang der Ausgleich beim 22:22. Unser Alex jubelt auf den Knien! Unsere Mittelblockerinnen brachten die Italienerinnen zum verzweifeln und Dresden gewann den Satz mit 23:25.

Im Tiebreak hielt Dresden bis zum 10:8 mit, bevor Busto den Satz mit 15:10 und damit das Spiel gewann.

Fazit: Die weite Reise hat sich gelohnt. Wir haben ein hochklassiges emotionsgeladenes Spiel mit vielen spektakulären Ballwechseln gesehen. So ein Match macht Lust, wieder auf Reisen zu gehen. Der Dresdner SC kann mit einem guten Scout und Trainer auch mit einem kleineren Geldbeutel mit den Weltklassemannschaften mithalten.

Wie immer kam bei längeren Fahrten die Kultur nicht zu kurz, wenn es die Zeit zulässt und wir hatten sie. Da die Industriestadt Busto Arsizio nicht so interessant war, fuhren wir in Bellinzona (Schweiz) zur Burg Castello Sasso Corbaro. Von dort hatten wir eine schöne Aussicht auf die beiden anderen Burgen, welche alle seit 2000 zum Weltkulturerbe zählen und auf die schneebedeckten Berge. Für die Rückfahrt wählten wir die Route über den San Bernardino nach Stuttgart. Kurz nach 23 Uhr erreichten wir nach über 2000 km Dresden. Zwei erlebnisreiche Tage waren zu Ende.

- Bernd -


↑↑↑

2018

22

Asse, Jubiläen und ein Wiedersehen
Dresdner SC - Rote Raben Vilsbiburg 3 : 0

November



Den "rabenschwarzen Rabentag" haben wir schon so oft bemüht, dass diese Phrase recht abgedroschen erscheint. Doch für den gestrigen Abend galt leider der alte Spruch. Nicht unbedingt nur mit Blick aufs Ergebnis, sondern eher auf die unglückliche Schulterverletzung der Polin Daria Przybylak.

Der Reihe nach:
Das Gros der Zuschauer war pünktlich in der Margon Arena zur Vorstellung beider Mannschaften trotz teils längerer Parkplatzsuche, denn die Konstellation Feiertag und Abendspiel gibt es so sehr selten. Bei der Begrüßung wurde Myrthe im Trikot des Gegners herzlich willkommen geheißen.

Der DSC lief mit Mareen (2), Lena (10), Maria (13), Ivana (15), Katharina (16), Saša (18) und Amanda (1) aufs Feld, Wechsel gab es im Spielverlauf nur wenige.

Einer zügigen 3:0-Führung folgte prompt der Ausgleich zum 4:4. Doch vier Punkte in Folge brachten einen Stand von 8:4 zur ersten technischen Auszeit. Mareen freute sich diebisch über ihr Ass zum 15:9, doch dann schlugen die Raben zurück. 15:11 und 15:12 und beide Male ein Ass. Beim 16:12 war dann aber wohl der letzte Zweifler überzeugt, dass Satz 1 ans Heimteam gehen würde. Und wieder einmal war es Schwabi, die mit einem kuriosen Netzroller nach schon verloren geglaubtem Ball den Schlusspunkt zum 25:16 setzte.

Hatte im ersten Durchgang beim 4:2 Alex seinen großen Auftritt (Ballberührung oder nicht?) war nun der Raben-Trainer Timothy Lippuner wenig amüsiert über die Schiedsrichterentscheidung zum 2:0 für den DSC. Für ihn war der Ball geführt worden und es hätte 1:1 stehen sollen. Hätte. So nahm der zweite Satz seinen Lauf als (Fast-) Kopie des ersten. 8:4 und 16:11, die Auszeiten der Raben brachten keine Wirkung und ruckzuck stand es 25:15.

Im dritten Satz gingen die Roten Raben erstmalig beim 1:2 und letztmalig beim 2:3 in Führung. Sašas Freude über den Punkt zum 6:3 war nur von kurzer Dauer, denn beim Versuch der Annahme prallten Daria Przybylak und Vanessa Agbortabi so unglücklich zusammen, dass die Polin am Boden liegen blieb. Das Match ging nach der Verletzungspause weiter doch beim Stand von 7:4 hielt es Dr. Lorenz nicht mehr auf seinem Stuhl. Inzwischen gab es (zum dritten Mal) die technische Auszeit beim Stand von 8:4. Kurz darauf war zu beobachten, dass die Schulter von Daria bandagiert und mittels Verband fixiert wurde. Auf der Website der Roten Raben war dazu zu lesen: "... dass die Polin unter großen Schmerzen mit Verdacht auf Schulterverletzung raus musste. Die genaue Diagnose wird nach eingehender medizinischer Untersuchung am Donnerstag erfolgen." Der Spielfaden war eh verloren auf Seiten der bayrischen Mädels und den Satz- und Spielball verwandelte Saša zum 25:17. An dieser Stelle wünschen wir der verletzten Spielerin alles Gute.

Die MVP-Medaillen gingen an (wen wundert es?) Myrthe und Maria.

Nach dem Spiel geehrt wurden Mareen (401 Spiele) und Alex als Trainer (350 Spiele) für den DSC.

Wie jedes Jahr kurz vor der Adventszeit stand der neue Jahreskalender zum Verkauf, der für 2019 ein kunterbuntes Jahr verspricht. Wer wollte, konnte sich gestern in die Schlange einreihen und die Fotos signieren lassen.

- Peter -


↑↑↑

2018

19

Souveräne Leistung und Jubiläum für Mareen
Ladies in Black Aachen - Dresdner SC 0 : 3

November



Der Dresdner SC trumpfte mit der besten Saisonleistung in Aachen auf!

Neben dem DSC-Team fuhren auch acht Fans aus Dresden in das über 650 km entfernte Dreiländereck Deutschland - Belgien - Niederlande nach Aachen. Vom Fanclub "Schwazzjeäle Sövve", dem Stadionsprecher (dem Besten der Liga) und all den Anderen wurden wir wie immer herzlich begrüßt. Es gab auch ein Wiedersehen mit unserer letztjährigen Außenangreiferin Marrit Jasper. Nach dem super Spiel der Aachener Mannschaft letzten Mittwoch in Schwerin erwarteten alle ein enges Match.

Unsere Mannschaft ging mit Mareen von Römer, Lena Stigrot, Nikola Radosová, Ivana Mrdak, Katharina Schwabe, Saša Planinšec und Libera Amanda Benson ins Spiel. Für Mareen war es das 400. Pflichtspiel für den Dresdner SC. Herzlichen Glückwunsch!


Beide Mannschaften begannen konzentriert das Spiel. Gegen die präzisen Aufschläge und die souveräne Blockabwehr des DSC fanden die Ladies im Laufe des Satzes immer weniger eigene Mittel sich dem Satzverlust entgegen zu stellen. Über die Spielstände 4:4, 6:8, 10:17 und 18:25 ging der Satz klar an Dresden.

Auch im zweiten Satz bestimmte das Team aus Dresden wieder das Spiel. Diesen Durchgang konnten unsere Frauen mit 17:25 für sich entscheiden.

Nach einer zehnminütigenen Pause kam unsere Mannschaft schwer in Tritt. Der Satz begann mit einem Aufstellungsfehler, Punkt für Aachen. Beim Stand von 11:7 für Aachen war die Stimmung in der Halle auf dem Höhepunkt und Alex nahm eine Auszeit. Letztmalig führte Aachen beim Spielstand 13:12. Der Bann war gebrochen. Die Aachener Mannschaft kam an diesem Spieltag mit den Aufschlägen und dem Stellungsspiel der Dresdnerinnen nicht zurecht, so wie beim letzten Aufschlag von Ivana zum 18:25.

Dresden zeigte sein bisher bestes Saisonspiel und gewann verdient. Den Aachenerinnen steckte das schwere Spiel und die langen Fahrten nach und von Schwerin noch in den Knochen. Es fehlte die Frische und Spritzigkeit. Alex kam ohne Auswechslungen aus. Als beste Spielerinnen wurden Mareen und Marrit ausgezeichnet. Wollen wir hoffen, dass die Dresdner Mannschaft am Mittwoch wieder hellwach ist. Da kommt mit Myrte eine alte Bekannte in die Margon Arena zurück und die neuen DSC-Kalender können ebenfalls erworben werden.

- Bernd -

↑↑↑

2018

11

Was für ein Sport-Samstag!?!
Dresdner SC - Schwarz Weiß Erfurt 3 : 0

November



Knapp 3 Stunden vorm Anpfiff des Ostderbys Dresdner SC vs. Schwarz Weiß Erfurt stand Sport-Dresden kollektiv unter Schockstarre. Dynamo kassierte eine historisch hohe Niederlage in Köln!

Einzig 24 Schwarz-Gelbe in der Margon Arena zeigten sich unbeeindruckt und machten ordentlich Alarm. Mit rosa Tüllflügelchen bestückt feierten die TSV-Herren aus Pulsnitz ausgelassen den 3:0-Sieg unserer Schmetterlinge. Merke: Nicht alles in Schwarz-Gelb ist die SGD. Auch nicht die gestrigen Bayern-Bezwinger aus Dortmund. Doch zurück zum Volleyball.

Begrüßt wurden die Neuzugänge von unserem Fanclub mit einem "Welcome to Dresden" - Banner, den Landesfahnen und Spielerinnenporträts.

Der DSC lief mit Mareen (2), Lena (10), Maria (13), Nikola (14), Ivana (15), Camilla (17) und Amanda (1) auf. Im Laufe der Sätze wechselte Alex kurz- und langfristig mehrere Spielerinnen ein und aus. Und dass der Trainer, der bekannt ist für seine ruhige Art des Umgangs mit den Damen während des Spiels auch anders kann, zeigte sich im dritten Satz, als er lautstarke Ansagen aufs Feld machte.

Satz 1:
Als "kleinen Fehlstart" könnte man den Satzbeginn bezeichnen. Schnell stand es 1:4, bevor die Waibl-Schützlinge ins Spiel fanden und zum 5:5 ausgleichen konnten. Gegen couragiert aufspielende Erfurterinnen setzten sich aber unsere Mädels dann mit 8:7 und 16:11 ab. Camilla überzeugte nicht nur mit ihren präzisen Aufschlägen, so mancher im weiten Rund sah ihre Leistung gestern MVP-würdig (die Medaille erhielt unser spanischer Neuzugang). Den Satzball schenkten die Thüringerinnen dem DSC mit einem Aufschlag ins Aus - 25:16.

Satz 2:
Nach erneut ausgeglichenem Start folgten ein 8:4 und ein 16:8. Daran änderten auch die vom Erfurter Coach genommenen Auszeiten nichts. Klare Sache am Ende, der DSC gewann diesen Durchgang mit zehn Punkten Differenz - 25:15.

Satz 3:
Unzufriedenheit auf der Dresdner Bank bis zur ersten technischen Auszeit. Hin und her ging es und mit "nur" 8:7 führte der DSC, 16:10 dann doch zur zweiten Auszeit. Und es kam noch bitterer für die Gäste. Den Schlusspunkt im Satz und Spiel setzte Maria - 25:16.

In der letzten Satzpause gab es Dankesworte ans Publikum und die Feuerwehr und Dr. Jörg Dittrich begrüßte auch die anwesenden ehemaligen Spielerinnen Tzscherli, Schröbi, Fürstl und Kiki.

Alles in allem ein gelungener Saison-Heimstart nach den (zu) vielen Wochen Abstinenz, was vom Vorstandsvorsitzenden ebenfalls heftig kritisiert wurde.

- Peter -


↑↑↑

2018

7

Ausgeschieden im Pokal!
Allianz MTV Stuttgart - Dresdner SC 3 : 0

November



Dieses Jahr hatten wir leider nicht das glücklichste Pokallos. Gleich im Achtelfinale MTV Allianz Stuttgart und auch noch auswärts. Es gibt wahrlich einfachere Gegner.
Beim DSC spielten wie beim Punktspiel in Münster Mareen von Römer, Lena Stigrot, Nikola Radosová, Ivana Mrdak, Saša Planinšec, Amanda Benson und diesmal Maria Segura Pallerés.

Stuttgart machte von Beginn an richtig Druck mit starken Aufschlägen und der DSC lag gleich mit 2:0 zurück, kämpfte sich bis zur technischen Auszeit auf 8:7 heran. Leider kamen unsere Angreiferinnen nicht am Stuttgarter Block vorbei und mit 10:7 führte Stuttgart. Wie das ganze Spiel kämpfte der DSC sich immer wieder heran. Folgende Zwischenstände 11:7, 11:10, 16:13 zeigen dies deutlich. In der entscheidenden Phase des 1. Satz kam der DSC auch wieder auf 22:21 ran. Stuttgart ließ sich den 1. Satz aber nicht mehr nehmen und ging mit 25:21 in Führung.

Satz 2 ging mit 2:1 recht gut los. Beim Stand von 3:1 sollte Katharina Schwabe eingewechselt werden, leider war durch fehlende Kommunikation nicht klar für welche Spielerin und so wurde dieser Wechsel nicht vollzogen. Der DSC bekam daraufhin wegen Spielverzögerung die Gelbe Karte. Beim Spielstand von 8:3 wurde dann Schwabi doch noch für Nikola eingewechselt. Nun folgte das gleiche Bild wie im 1. Satz, der DSC kämpfte sich über die Satzstände 10:6, 11:8, 12:9 bis zur technischen Auszeit auf 16:13 wieder ran. Beim Satzstand von 12:9 kam Barbara Wezorke für Saša. Nach der technischen Auszeit holten unsere Spielerinnen Punkt für Punkt auf bis zum Zwischenstand von 18:17. Zum Ende das Satzes ging der DSC sogar mit 20:21 in Führung bis zum 23:22. Beim Stand von 24:25 hatte der DSC Satzball, leider schlug Maria Ihrer Aufschlag ins Aus. Dann folgten ein Angriff in Aus von Schwabi und ein Annahmefehler von Amanda und die 2:0 Satzführung (27:25) für Stuttgart.

Im 3. Satz blieben Schwabi und Barbara weiterhin auf dem Spielfeld für Nikola und Saša. Der 3. Satz begann richtig verheißungsvoll. Der DSC ging über 1:2 und 2:3 in Führung. Bei der 1. technischen Auszeit führte Stuttgart allerdings bereits wieder mit 8:5. Beim 8:7 keimte wieder kurz die Hoffnung auf einen Satzgewinn auf. Aber Stuttgart war schon zu diesem frühen Zeitpunkt gut eingespielt und führte bei der 2. technischen Auszeit mit 16:12. Nach der Auszeit baute Stuttgart seine Führung auf 18:13 aus. Doch der DSC gab noch nicht auf und kämpfte sich über die Zwischenstände 19:16, 20:18, 22:20 sogar bis auf 23:23 heran. Leider wurde der Kampf nicht belohnt, mit einen Annahmefehler auf DSC-Seite gewann Stuttgart das Spiel mit 3:0.

Herzlichen Glückwunsch nach Stuttgart.

- Yvette -

↑↑↑

2018

2

Punktspiel-Auftaktsieg für Dresden
USC Münster - Dresdner SC 1 : 3

November



Zum Punktspielauftakt der neuen Volleyballsaison reiste unsere Mannschaft des Dresdner SC nach Münster. Unter den 1608 Zuschauern waren auch 20 lautstarke Dresdner Fans mit einer Trommel und mehreren Ratschen und schauten nicht wie in der Dresdner Morgenpost berichtet, in die nicht vorhandene Fernsehröhre. Anders als in den letzten Jahren fand das Spiel nicht 14:30 Uhr an einem Sonntag, sondern mitten in der Woche abends statt. Wie immer wurden die Gästefans in Münster sehr herzlich begrüßt und es wurde angeregt miteinander geredet. Die späte Anfangszeit hatte einen Vorteil, man konnte vor dem Spiel noch etwas in der Stadt anschauen und in einem traditionsreichen Restaurant essen gehen. Wir waren ebenfalls am Tatort der Amokfahrt vom 7. April 2018, wo auch die junge USC Spielerin Chiara Hoenhorst schwer verletzt wurde. Sie kann sich an den Tathergang nicht erinnern und trainiert wieder fleißig für Ihr großes Ziel, für den USC in der Bundesliga zu spielen.

Sehr gut kommt bei mir immer das kostenlose USC-Journal zum Spieltag an. Darin erfährt man nicht nur Interessantes zum Spieltag, sondern auch etliche Infos über den eigenen Tellerrand hinaus.



Alex schenkte Mareen von Römer, Lena Stigrot, Nikola Radosová, Ivana Mrdak, Katharina Schwabe, Saša Planinšec und Libera Amanda Benson das Vertrauen. Auf der anderen Seite stand unsere ehemalige Zuspielerin Mareike Hindriksen auf dem Spielfeld. Nach dem ersten Punkt für Münster drehten unsere Volleyballerinnen im ersten Satz ungestört Ihre Kreise und gewannen klar mit 14:25.

Auch den zweiten Satz begann der DSC souverän und führte schnell mit 4:7. Im Laufe des Satzes konnten die USC Spielerinnen das Dresdner Spiel besser lesen und der Satz verlief in der Folgezeit ausgeglichen. Nach einer kurzen Schwächephase der Gastgeberinnen wurde unsere ehemalige Dresdner Mittelblockerin Juliane Langgemach eingewechselt und erzielte sofort den nächsten USC-Punkt. Einen langen Ballwechsel beendete Mareen mit einer Finte zum 20:24 und den Schlusspunkt des Satzes setzte Schwabi zum 20:25.

Im dritten Durchgang ging dem DSC der Spielfaden verloren. So stand es 3:0 nach einem Ass von Jule. Der USC führte im gesamten Satz und gewann Ihn sicher mit 25:18. Anschließend saß Alex eine ganze Weile grübelnd auf seinem Stuhl, bevor er den Frauen die neuen Instruktionen für den 4. Satz gab. In dem Satz war die USC-Fehlerquote höher als die der Dresdner Mannschaft. So gingen die beiden letzten Punkte des Spieles nach einem Aufschlag und einem Angriff der Münsteranerinnen ins Aus. Der Satz endete 21:25 für uns. Eingewechselt wurden Barbara Wezorke, Lena Möllers und Maria Segura. Als beste Spielerinnen wurden Ivana Vanjak und Nikola Radosová ausgezeichnet. Kurz bevor sich die ersten Dresdner auf den Weg zur Arbeit begaben, erreichten wir die Heimat. Die Mannschaft blieb in Münster und trainierte am Berg Fidel, bevor Sie sich auf den Weg zum schweren Pokalspiel am Sonnabend nach Stuttgart machte.

Wem dass noch nicht genug Volleyball war, konnte am Freitag zum Pokalspiel des VV Grimma gegen den USC Münster fahren. Anpfiff in der Muldentalhalle war 20 Uhr. Die Gäste aus Westfalen besiegten die sächsischen Mädels erwartungsgemäß mit 0:3.

- Bernd -


↑↑↑

2018

8

Die Saison ist für den DSC zu Ende
SSC Palmberg Schwerin - Dresdner SC 3 : 1

April



Rückblick aufs letzte Spiel 2017/2018


Zahlreiche Dresdner Volleyballfans fuhren zum entscheidenden Spiel nach Schwerin. Alle wollten unseren DSC-Damen eine Unterstützung in dem schweren Spiel sein. Die erste Hiobsbotschaft gab es schon vor dem Spiel: Schwabi konnte nicht spielen. Sie lag in Bus nach zahntechnischer Betreuung am Freitag flach.

Unsere Mannschaft und unsere Fans in der Halle gaben alles. Leider konnte ein drittes Entscheidungsspiel nicht mehr erzwungen werden. Die Schweriner Fans konterten den Dresdner Spruch vom letzten Spiel mit den Worten "DIE SCHALE BLEIBT HIER !".

Mädels seid nicht traurig. Ihr habt eine tolle Saison gespielt. Ihr habt den Pokal gewonnen und kommt mit der Bronzemedaille nach Dresden zurück. Wir sind stolz auf Euch.

Das Fanfest findet am Mittwoch, 11.04.2018 in der Margon Arena statt. Leider müssen wir uns da sicher wieder von der Einen oder Anderen aus dem Dresdner Team verabschieden.

- Bernd -


↑↑↑