+++ Spielberichte Saison 2010-2011 +++

2011

24

Wir sind Vizemeister!
Play off Finale: DSC - Schweriner SC 0 : 3

Mai


Sicherlich interessiert sich wohl nicht wirklich jemand von den DSC-Fans wirklich für diesen kleinen Spielbericht. Trotzdem wollen wir (der Ordnung halber) 3 Zeilen zum letzten Spiel schreiben.


Über 3000 Zuschauer darunter die Ex-DSClerinnen Christiane Fürst, Heike Beier und Corina Ssuschke kamen zum Meisterschaftsfinale in die Margonarena. Schon vor dem Spiel wurde von den Rängen ordentlich eingeheizt und sich warm getrommelt und gesungen. Die Vorzeichen waren klar. Der DSC hatte das Hinspiel in Schwerin hauchdünn mit 3:2 verloren und musste jetzt also vor heimischer Kulisse zunächst gewinnen, um einen Entscheidungssatz (Golden Set, bis 15 Punkte) zu erzwingen. In diesem würde dann der neue deutsche Meister ermittelt.

Satz 1: Der SSC führte zur ersten technischen Auszeit mit 6:8 und unsere Mädels fanden schwer ins Spiel. Zur zweiten TA schon ein besseres Bild: 16:13. Beim Stand von 16:16 nahm Alex eine Auszeit, aber Schwerin zog auf und davon zum 23:25.

Satz 2: Aus einem 3:5 Rückstand machten unsere Schmetterlinge zur ersten TA ein 8:6, zogen über die Stationen 16:15 bis zum 23:18 davon. Keinen hielt es mehr auf den Plätzen, doch unsere Mädels fanden einfach nicht die Lücke. Zu ihrem eigenen Entsetzen und dem der 3000 Dresdner Fans ging der Satz mit 25:27 noch verloren.

Satz 3: Selbst die kühnsten Optimisten konnten sich nun vorstellen, was in den Köpfen unseres Teams vorgeht. 0:4, 3:8 - nichts ging mehr! Mit der besseren Taktik und Nervenstärke brachte Schwerin auch diesen Satz nach Hause und gewann somit den 8. Titel.

Julia Retzlaff durfte nach dem Spiel die Meisterschale aus den Händen von Bundesverteidigungsminister Thomas de Maiziere in Empfang nehmen. Während die Schwerinerinnen ihr Sektbad genossen, feierten die Dresdner Fans ihre Schmetterlinge für die tolle Saison. Die Mädels bedankten sich bei ihrem Publikum mit einem Transparent: „Ohne Fleiss kein Preis und ohne euch kein Geräusch! - Danke für eure Unterstützung!“ Fanclub und Anhänger des DSC zeigten sich als fairer Verlierer und gratulierten den Schweriner Spielerinnen und Fans.
Man wies die Gäste darauf hin, dass die Meisterschale nur für ein Jahr ausgeliehen ist!

Unsere Mädels verabschiedeten sich beim großartigen Publikum mit selbstgemalten Plakaten, während die Schwerinerinnen ihr Sektbad genossen.

Sehen wir es sportlich: Der SSC war der erwartet schwere Endspielgegner, der am Ende der langen Saison den längeren Atem hatte.

Noch während die Reste der Siegerehrung vom Parkett gewischt wurden, begann der Fanclub mit den Vorbereitungen für seine Abschlussfeier. Als überall ringsum die Lichter ausgingen, fanden sich etliche Spielerinnen bei uns ein und feierten mit. Schön, dass wir sie ein wenig trösten konnten und wir alle gemeinsam schon wieder von der Saison 2011/2012 träumen…

2011

18

Diese Niederlage tut nicht weh!
Hinspiel Play off Finale: Schweriner SC - DSC 3 : 2

Mai


In einem Spiel auf hohem Niveau besiegte der Schweriner SC den Dresdner SC mit 3:2 (25:20, 20:25, 25:14, 21:25, 16:14). 16:14 im
5. Satz zeigt eigentlich schon wie eng dieses Match war. Außerdem wurde wieder einmal deutlich, wie wichtig es ist, die Seitenwahl zu gewinnen, denn es hatte immer die Mannschaft den Satz für sich entschieden, die vor dem Block B begonnen hat!

Der DSC begann mit dem selben Start-Sechser wie vom Suhlspiel. Die Anfangsphase ging klar an den SSC. Alex Waibl nahm beim Stand von 10:3 eine Auszeit, um seine Mädels wachzurütteln. Sie wurden danach zwar stabiler, konnten den Rückstand aber nicht nennenswert verkürzen und verloren 25:20.

Der 2. Satz war enger. Dresden diesmal hellwach und mit der Führung zu den technischen Auszeiten: 6:8 und 14:16. Viele lange Ballwechsel kennzeichneten diesen Satz und man konnte sehen, dass sich hier die 2 besten Teams der Bundesliga gegenüber standen. Patricia Thormann hielt den SSC im Spiel, konnte aber den Satzverlust nicht mehr verhindern: 20:25!

Den 3. Satz schenkten die Dresdner durch zu viele Annahmefehler her. Da konnten auch die eingewechselten Silvia, Nici, Dani und Linda nichts mehr daran ändern. Der Satz war weg mit 25:14!

Den 4. Satz begann der DSC wieder auf der „Siegerseite“. Bis zum 17:17 war das Spiel ausgeglichen, danach zogen unsere Schmetterlinge davon: 21:25!

Im Tiebreak führte der SSC mit 7:5. Alex Waibl brachte Nici ins Spiel und das Blatt wendete sich. 8:11 hiess es für den DSC. Doch Schwerin zog an und konnte ausgleichen: 11:11! Jetzt war es ein offener Schlagabtausch mit dem glücklicheren Ende für den Schweriner SC: 16:14!

Fazit: Ein spannendes Spiel vor 2096 Zuschauern, davon ca. 100 aus Dresden, die richtig gute Stimmung gemacht haben! Das war phasenweise wie ein Heimspiel für unsere Mädels! Mit dieser Leistung und den 3000 Fans in der Margonarena im Rücken zweifelt eigentlich keiner daran, dass wir am Samstag das Spiel drehen und am Ende Deutscher Meister werden!

2011

16

Rückspiel Play off Halbfinale: DSC - VfB Suhl 3 : 1
und Sieg im Golden Set

Mai


Der Jubel unter den Zuschauern kannte keine Grenzen, als der DSC den "Golden Set" mit 15:10 für sich entschieden hatte!
Wer nicht dabei war, dem ist die Atmosphäre schwer zu beschreiben.



Dabei hatte alles gar nicht so erfolgversprechend begonnen.
Mit "MÄDELS, WIR SIND ALLE WIEDER DA ! und einem rot-schwarzem Fahnenmeer auf über 500 Plätzen wurden unsere Mädels begrüßt.



Doch mit dem Anpfiff setzten sich die Suhlerinnen gleich druckvoll in Szene und zogen mit 1:8 auf und davon. Der DSC wirkte völlig verunsichert und agierte geradezu ängstlich. In diese Phase hinein fiel auch noch der Beginn einer desolaten Schiedsrichterleistung. Um es vorweg zu nehmen: Auf beiden Seiten gab es Fehlentscheidungen en gros! Suhl baute seinen Vorsprung zur zweiten technischen Auszeit schließlich auf 5:16 aus. Beim Spielstand von 6:17 dann eine endlos lange Spielunterbrechung, wahrscheinlich verursacht durch Technikprobleme beim Schiedsgericht (???) Unser Mannschaftskapitän punktete in dieser schwierigen Situation kraftvoll und riss damit die ganze Mannschaft aus ihrer Lethargie. Eine wahnsinnige Aufholjagd begann und zum ersten Mal wackelten die Suhlerinnen. Obwohl der Satz mit 21:25 verloren ging, keimte wieder Hoffnung.

Mit Wiederanpfiff zog der DSC mit 4:0 davon, baute den Vorsprung auf 8:5 aus. Doch die Thüringerinnen kamen zurück und glichen zum 9:9 aus! Der DSC ließ sich aber nicht beeindrucken, fand eine Antwort und baute stetig seinen Vorsprung aus. Beim Spielstand von 20:14 dann Spielerwechsel bei Suhl, jedoch ohne Konsequenzen für unser Team. Frieda hämmerte schließlich den Ball zum 25:19 ins gegnerische Feld.

Im dritten Satz steigerte sich Frieda erneut eindrucksvoll und punktete gleich dreimal hintereinander zum 5:2. Der Bann war gebrochen, die Halle stand hinter den Mädels und die Suhler Anhängerschaft, die fast den gesamten Block C einnahm, wurde etwas leiser. Ist hier noch alles für unsere Mädels drin? Aus 8:3 machten sie ein 16:5, welch ein Wahnsinn! Beim Stand von 21:12 kamen Linda und Dani zum Einsatz und schaukelten den Satz mit 25:16 nach Hause.

Im vierten Satz wollte Suhl den Spieß umdrehen, ging immer wieder in Führung. Auszeit DSC beim Stand von 5:7, danach lief es wieder besser für unsere Schmetterlinge, die beim 11:11 erstmals wieder ausgleichen konnten. 16:12 zur zweiten technischen Auszeit und mit 25:15 gewannen die Mädels sensationell den Satz und mit 3:1 das Spiel!

Die Suhlerinnen hatten bislang nicht zu ihrem druckvollen Spiel wie beim Hinspiel finden können. Schwinden jetzt die Kräfte? Die Dresdner Zuschauer erinnern sich noch gern an das Europapokalspiel gegen Las Palmas, als nach der 0:3 Auswärtsniederlage hier vor heimischer Kulisse gewonnen wurde und der "Golden Set" dem DSC das Weiterkommen bescherte. Mädels, macht`s noch mal!!!

Hier die (emotional nicht ganz vollständige) Chronik des Wahnsinns in rot-schwarz:

0:1 Anna ins Netz
1:1 Frieda
2:1
3:1 Block
4:1 Hammer von Frieda
4:2 Mareen ins AUS
4:3
5:3 Sassi
5:4
6:4 Suhl ins AUS
7:4 Suhl ins AUS
7:5 Annas Aufschlag ins AUS
8:5 Sassi schlägt den Suhler Block an
8:6 Grit ins AUS
9:6 Suhler Block angeschlagen
10:6 Suhl 2x
10:7
10:8
11:8 Suhler Block angeschlagen
11:9
11:10
12:10 Sassi
13:10 Suhl ins AUS
14:10
14:11
15:11 Sassi! JAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAA !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Die Freude kannte keine Grenzen bei unseren Mädels. Wer hätte gedacht, dass der Abend diesen Verlauf nimmt? Gehofft, gewünscht, geglaubt? Jetzt ist das alles egal.

Unsere Mädels stehen im Finale gegen den Schweriner SC. Es wird nach diesem Kraftakt sicher kein Spaziergang werden...

Ein Kompliment an die Suhler Fans, die sich als faire Verlierer zeigten und uns gratulierten. So viele Anhänger des Gegners hatten wir bislang nur beim Pokalfinale in Halle/W. gesehen! Trotz der Niederlage ist für sie und ihr Team der dritte Platz in der Meisterschaft ein Wahnsinnserfolg, mit dem noch einen Tag vor Abschluss der Hauptrunde nicht zu rechnen war.


Zum Abschluss noch eine Bitte an die Mädels und das großartige Dresdner Publikum:
Macht`s noch mal!
Wir sehen uns am Mittwoch in Schwerin und in der roten Margon-Hölle am Samstag.



Fotos: H.-U. Kilisch

2011

12

Angstgegner Suhl?
Hinspiel Play off Halbfinale: VfB Suhl - DSC 3 : 2

Mai


Ca. 70 Dresdner Fans fanden am Donnerstag Abend den Weg nach Suhl !!!

In einem spannenden 5-Satz-Match gewann der VfB Suhl gegen den DSC mit 3:2 (21:25, 25:14, 25:16, 19:25, 15:10).

Geht dem DSC zum Ende der Saison die Puste aus?

Fakt ist, dass die verletzten Spielerinnen an allen Ecken und Enden fehlen! Dadurch kann der Stammsechser nicht entlastet werden. Wenn dann mal eine Stammspielerin einen schlechten Tag erwischt, steht der Trainer dann meist vor der schwierigen Frage: Wen bringe ich jetzt ins Spiel?
Und genau vor dieser Frage stand Alex Waibl heute ziemlich oft.

Aber fangen wir am Anfang an. Die Mädels und der Trainer kamen hochmotiviert in die Suhler Wolfsgrube. Und auch die beiden Fanlager duellierten sich schon vor dem Spiel mit Sprechgesängen und Trommelrhythmen.

Der DSC startete mit Mareen, Frieda, Steffi, Tzscherli, Grit, Saskia und Anna. Der 1. Satz begann nervös auf beiden Seiten. Er war gekennzeichnet durch viele Aufschlagfehler. Unsere Schmetterlinge führten zu den Auszeiten jeweils mit 6:8 und 14:16. Am Ende stand es 21:25.

So konnte es weiter gehen, aber denkste. Suhl startete furios in den 2. Satz. Beim Stand von 6:0 für den VfB versuchte Tzscherli ihre Mitspielerinnen wach zu rütteln und redete ihnen noch mal ins Gewissen. Aber da war das Kind schon in den Brunnen gefallen. Suhl erhöhte sogar auf 14:4! Unsere Mädels kämpften trotzdem tapfer weiter. Es waren viele enge Ballwechsel dabei mit dem besseren Ausgang für die Thüringerinnen. Die Wechsel Tesha für Anna und Jessica für Steffi brachten leider auch nicht die erhoffte Wirkung. Der VfB gewann den Satz mit 25:14.

Der 3. Satz gestaltete sich bis zum 8:6 für Suhl enger. Doch dann kam die große Ratlosigkeit. Der DSC brach komplett ein! Trainer Alex Waibl warf das Wechselkarussell an (Jessica für Steffi und zurück, Nici für Frieda und zurück, Anna für Tesha), doch der Satz war nicht mehr zu retten. Am Ende stand ein 25:16 auf der Anzeigetafel.

Im 4. Satz meldete sich der DSC zurück und führte zu den Auszeiten mit 4:8 und 11:16. Da staunten die 1300 Zuschauer nicht schlecht. Die Wenigsten hatten mit so einer Wende gerechnet. 19:25 gewannen die Dresdnerinnen diesen Satz und waren wieder im Spiel.

TIEBREAK! Suhl erwischte den besseren Start und führte mit 8:4. Dresden schaffte es nicht mehr entscheidend heran zu kommen und so gewann am Ende der VfB Suhl den entscheidenden 5. Satz mit 15:10!

Das war am heutigen Tag ein verdienter Sieg, aber es gibt ja am Sonntag noch ein Rückspiel und da werden die Karten wieder neu gemischt.

2011

7

Einschießen für die Play offs?
DSC verliert 1 : 3 in Hamburg

Mai


10 Anhänger des DSC hatten den Weg nicht gescheut, um ihre Lieblinge beim letzten regulären Spiel der Hauptrunde anzufeuern. Alexander Waibl hatte auf eine Leistungssteigerung gesetzt, obwohl der DSC ja bereits seit Tagen als Tabellenführer feststand. Sieht man aufs Ergebnis, so scheint die Mission gescheitert zu sein.

Mit voller Kapelle (Anna, Sassi, Frieda, Kiki, Grit, Linda, Kerstin) gingen unsere Mädels im ersten Satz an den Start. Mit 25:21 ging dieser allerdings an die Hamburgerinnen.

Im zweiten Durchgang zog unser Team an und gewann diesen Satz verdient mit 25:20.

Den dritten Satz zu kommentieren, lohnt eigentlich nicht. Ratlosigkeit machte sich breit. Was war nur los? Der DSC kam völlig aus dem Tritt und verlor (zum Glück nicht einstellig!) mit 25:12.

Und auch der vierte Satz war nicht zu gewinnen, 25:17 und damit 3:1, die insgesamt 5. Niederlage dieser Saison war perfekt.

Bleibt nur zu hoffen, dass sich am Donnerstag in Suhl alle Mannschaftsteile stärker präsentieren, sich ein Herz fassen und Verantwortung übernehmen. Sonst ist der Traum von der Meisterschaft schnell ausgeträumt.

Greift den Slogan des DSC auf! - "2010 Pokale. 2011 die Schale. Die Jagd kann beginnen!"

Und ihr könnt hautnah in der Wolfsgrube dabei sein, es sind noch Plätze frei im Bus für die Fahrt nach Suhl am Donnerstag!

2011

30

Vorgeführt!
DSC - VfB Suhl 0 : 3

April


„Heute ist kein guter Tag für uns, aber ein schöner Tag für die Suhler“, sagte Dresdens Trainer Alex Waibl und brachte es damit treffend auf den Punkt.


Der DSC hatte heute nicht den Hauch einer Chance und verlor verdient mit 0:3 (18:25, 10:25, 20:25) gegen den VfB Suhl!

Es wurde ja im Vorfeld viel gemunkelt, dass der DSC nur mit einem B-Team antritt, um die angeschlagenen Stammspieler für die Play offs zu schonen.

Das war aber nicht der Fall, denn mit Frieda, Steffi, Tzscherli, Grit, Linda, Saskia und Anna war schon eine schlagkräftige Truppe auf dem Parkett!

Der 1. Satz wurde gleich mal verschlafen und es stand 0:3 für Suhl. Nach einem zwischenzeitlichen 3:7 erwachte der DSC aus seinem Dornröschenschlaf und prompt stand es 7:7! Das war aber leider nur ein Strohfeuer, denn Suhl zog mit 12:18 davon. Alex Waibl brachte noch Silvia für Frieda und Jessica für Steffi, aber leider ohne den erhofften Effekt. Und so holte sich Suhl den 1. Satz ungefährdet mit 18:25.

So ein Satz kann mal passieren dachten sich viele der 1920 Zuschauer in der Margonarena und hofften auf Besserung im 2. Satz. Doch dieser begann wie der 1. Satz mit einem 0:3-Rückstand nach 3 Annahmefehlern in Folge auf Seiten des DSC. Suhl deckte die Schwächen unserer Schmetterlinge gnadenlos auf. Die Annahme war katastrophal, viele Aufschläge gingen ins Aus und auch im Angriff lief nichts zustande! Der DSC machte seine Punkte meistens durch Unkonzentriertheiten des Gegners anstatt durch eigene Aktionen. Suhl setzte sich spielend leicht ab mit 2:8 und wenig später mit 5:18. Die Wechsel Grit für Frieda und Jessica für Steffi konnten den Verlust des 2. Satzes mit 10:25 auch nicht mehr retten.

Im 3. Satz lag der DSC schnell mit 2:6 zurück, kämpfte sich aber noch mal auf 9:9 heran. Beim Stand von 11:10 keimte wieder Hoffnung auf. Jetzt konnte das Spiel noch mal kippen. Unsere Schmetterlinge gingen mit 15:13 in Führung. Die Halle stand und trieb unsere Schmetterlinge nach vorn. Doch dann kam der endgültige Bruch im Spiel. Suhl machte 3 Punkte in Folge und es stand 15:16. Nach der technischen Auszeit war keine Besserung in Sicht. Unsere Schmetterlinge ergaben sich ihrem Schicksal und verloren den 3. Satz mit 20:25.

Fazit des Spiels:

Der DSC hat sich heute nicht mit Ruhm bekleckert. Er war in allen Elementen klar unterlegen. Auch die etablierten Spielerinnen in Reihen unseres Teams konnten keine Impulse setzen! Vor allem Vendula Merkova bekam der DSC nie in den Griff. Zurecht wurde sie zur besten Spielerin gewählt. Alex Waibl begründete die Niederlage damit, dass man diese Woche sehr hart trainiert hat und das man den Fokus auf die Play offs legt. Seine Mannschaft sei momentan platt und müde. Das ist einerseits verständlich, aber andererseits kann man sich so nicht vor heimischer Kulisse präsentieren. Bis auf Mitte des 3. Satzes fehlte der Kampf und die Leidenschaft dieses Spiel noch drehen zu wollen. Und wenn man bei einem klaren Rückstand auf dem Spielfeld noch lachen kann, dann stimmt irgendetwas mit der Einstellung nicht. Wahrscheinlich war es doch nicht so gut, dass der DSC schon so zeitig als 1. für die Play offs feststand. Somit können einige Spielerinnen die Spannung nicht mehr so hoch halten.

Das Spiel ist nun abgehakt und vielleicht können wir schon in Hamburg eine besseres DSC-Team sehen. Zu wünschen wäre es, denn jetzt beginnt langsam die heiße Phase für die Play offs.

2011

26

10 schwarze und 2 rote Schmetterlinge auf dem Feld
DSC gewinnt glücklich 1 : 3 in Köpenick

April


Nach dem Abpfiff saßen Trainer Alexander Waibl und Linda Helterhoff noch lange zusammen in der Halle. Worüber die Beiden gesprochen haben, kann man nur mutmaßen, sachlich aber resümieren: In 4 Sätzen ging im Zuspiel beim DSC nicht viel.

Satz 1: Der DSC startete mit Silvia, Kiki, Grit, Linda, Sassi, Anna und Tzscherli in einen bis zum 5:5 ausgeglichenen Satz. Danach begannen sich unsere Mädels langsam abzusetzen. 5:8, 13:16 und schließlich 19:25 hieß es am Ende, 1:0 für uns.

Im 2. Satz lagen unsere Schmetterlinge schnell 3:8 zurück, kämpften sich aber bis zur zweiten technischen Auszeit heran. 14:16. Mit dem gleichen Satzergebnis (19:25) holte der DSC auch den 2. Satz heim.

Wer nun dachte, dass unsere Mädels die Gunst der Stunde nutzen, wurde enttäuscht. In allen Teilen baute der DSC ab und machte damit den Morgenluft witternden Köpenicker SC stark. Dem 8:6 folgte ein leistungsgerechtes 16:11. Kurz vor der 2. technischen Auszeit kam Dani bereits mit schmerzverzerrtem Gesicht aufs Parkett und musste 2 Punkte später wieder raus. Mit ihrer Schulter ging leider nichts. Dafür klappte jetzt bei Köpenick alles, die "Notbesetzung" des DSC schien am Ende ihrer Kräfte angelangt zu sein. Mit 25:16 gewann Köpenick den 3. Satz.

Rund 600 Zuschauer in der Hämmerlingstraße versuchten nun im 4. Satz ihren KSC zum Ausgleich zu klatschen. 8:4 stand es zur ersten, 16:13 zur zweiten technischen Auszeit. Unsere Mädels versuchten mit aller Kraft, den Anschluss zu halten. Mit Kampfeswillen und ein wenig Glück zitterten sie sich dann doch noch zum 22:25 und somit zum 1:3 - Auswärtssieg.

Kerstin Tzscherlich auf DSC-Seite und Pia Riedel vom KSC wurden zur wertvollsten Spielerin gewählt.

Fazit: Ostern gut, alles gut! Den einen noch fehlenden Satz zum uneinholbaren Platz 1 in der Hauptrunde hatten unsere Mädels ja gleich zu Beginn geholt. Und eine lustige "Ausfahrt" war es allemal. 19 Fans waren mit dem vom Fanclub organisierten Bus und rund 20 weitere Dresdner Anhänger individuell angereist.

Nun geht es am Samstag gegen Suhl zwar nicht mehr wirklich um entscheidende Punkte, wir hoffen aber, dass sich unsere Mädels trotz "großer medizinischer Abteilung" wacker gegen die Thüringerinnen schlagen.

2011

21

Münster macht den Sack nicht zu:
DSC - USC Münster 3 : 2

April


Der DSC beginnt mit Silvia, Mareen, Frieda, Steffi, Tzscherli, Dani und Anna. Der 1. Satz beginnt gut. Zur 2. technischen Auszeit steht es 16:13! Doch Münster verkauft sich teuer und schenkt keinen Ball her. Im Gegenteil beim Stand von 19:19 schaltet der USC noch einen Gang nach oben und gewinnt den Satz mit 25:22. Unsere Mädels wirken beeindruckt!

Den Beginn des 2. Satzes verschläft der DSC komplett. Es steht 1:6! Die Fehler bei den Dresdnerinnen häufen sich. Angaben werden hergeschenkt, die Annahme wackelt gehörig und der Block hat schon erste Auflösungserscheinungen. 8:16 bei der 2. technischen Auszeit! Die Wechsel des Trainers zeigen keine Wirkung. Der Satz ist weg 18:25!

Der 3. Satz ist wieder ausgeglichener. Unsere Mädels wollen nicht kampflos untergehen. Es steht 8:5. Und jetzt legen sie sogar noch eine Schippe drauf 20:13! Doch zu früh gefreut: Münster gleicht aus zum 23:23 und holt sich sogar einen Matchball. Dieser wird aber nicht genutzt! Die Halle steht und Dresden wittert auf einmal Morgenluft und holt sich den Satz mit 27:25.

Der 4. Satz bleibt über weite Strecken ausgeglichen. Erst in der Endphase kann sich der DSC etwas absetzen und gewinnt mit 25:22!

TIEBREAK! Die Anfangsphase gehört Münster 1:4. Doch Dresden kontert 4:4. Jetzt hält es keinen mehr auf den Sitzen. Das Publikum treibt unsere Mädels nach vorn 8:5. Kurze Verschnaufpause und weiter geht’s. Münster bleibt dran, kann den Vorsprung aber nicht mehr verkürzen. Der DSC punktet fleißig weiter 14:8. MATCHBALL!!! Der USC kann den ersten noch abwehren, aber dann kommt Dani angeflogen und macht den Sack zu 15:9. WAHNSINN!!!

Das Spiel ist aus. Der DSC gewinnt diesen Krimi nach 126 Minuten. Wow, das war nichts für schwache Nerven.

2011

17

DSC verliert auswärts!
VC Wiesbaden - DSC 3 : 2

April


Yvettes Bericht aus Wiesbaden:

Zuschauerzahl: 1320 (15 DSC Fans)

Kader DSC: wieder ohne Tesha, Stephi, Pia, dafür Jessica Gruss vom VCO (nicht eingesetzt) und Silvia Sperl (konnte nicht spielen, da krank)

Kader Wiesbaden: ohne die langzeitverletzten Natalia Cukseeva, Josephine Dörfler und auch die Trainerin Xiaojun Yang fehlte, die Mannschaft wird derzeit von Co-Trainer Christian Sossenheimer gecoucht

Finanzielle Lage Wiesbaden: es soll wohl nächste Woche eine Info raus gehen, Lizenz für die nächste Saison wurde beantragt, laut Fans wird nächste Saison gespielt, aber mit einem geringeren Etat

Erster Satz

- Startaufstellung DSC: Mareen, Frieda, Kiki, Grit, Sassi, Anna, Tzscherli
- sehr verhaltene Stimmung in der Halle, wurde aber dann besser
- 1. TA DSC führt 5:8 (Block Kiki)
- 7:11 Auszeit Wiesbaden
- 2. TA 9:16
- 4 Punkte in Folge beim Stand von 13:17
- Auszeit hat was gebracht, 14:20 2. Auszeit von Wiesbaden
- Aufschlagsserie von Steffi Lehmann (wurde eingewechselt) bis zum 17:21, dann erfolgreiche Auszeit DSC
- 19:25 für DSC (Angriff ins Aus von Wiesbaden)

Zweiter Satz

- Startaufstellung DSC: Mareen, Frieda, Kiki, Grit, Sassi, Anna, Tzscherli
- 1. Punkt für DSC (Ass Kiki)
- nach 4:2 Zwischenstand, 1.TA 8:6 für Wiesbaden (Block gegen Grit)
- 10:7 Nici kommt für Grit (kam im Angriff nicht mehr durch und Wackler in der Annahme)
- DSC kämpft sich ran, 11:10 (Ass Mareen) AZ Wiesbaden
- Annahmeprobleme beim DSC (u.a. Fehler Nici zum 13:10)
- 14:10 AZ DSC
- 16:12 2.TA (Ass Wiesbaden)
- 17:12 Linda kommt für Mareen (einige Pässe im ganzen Spiel gingen zu weit nach Außen)
- 20:16 Mareen wieder für Linda
- DSC kämpft sich wieder ran 22:20 (Ass Mareen); AZ Wiesbaden
- DSC spielt fast ohne Block, haupsächlich Anna ist immer zu weit weg vom Außenangreifer
- 24:23 Abwehr vom Angriff von VCW-Spielerin geht an die Decke (im Spiel passiert es etwa noch 4-5 mal auf DSC-Seite); AZ DSC
- 25:23 Wiesbaden (Sassi Angriff ins Aus), Sassi spielte (obwohl mit Kontaklinsen) nicht besonders effektiv, viele Fehler bzw. abgeblockt)
- 10 min Pause mit einer Tanzeinlage von einem Verein aus der Nähe

Dritter Satz

- Startaufstellung DSC: Mareen, Frieda, Kiki, Nici, Sassi, Anna, Tzscherli
- DSC liegt schon wieder zurück, beim Stand von 4:2 kommt Dani für Sassi
- 5:2 (Annahmefehler Nici)
- 6:2 Grit für Nici
- DSC kämpft sich ran 6:5 (Block Anna)
- jetzt gehen die Aufschlagsfehler los (erst Frieda zum 7:5, dann Anna zum 8:6 (1.TA)
- 8:8 (Angriffspunkt Grit)
- 10:8 (Annahmefehler Frieda, hat auch schon bessere Spiele abgeliefert)
- 10:10 (AZ Wiesbaden)
- 15:16 2.TA
- 16:19 (Block Kiki); AZ Wiesbaden
- 19:21 AZ DSC
- 21:22 (Block von VCW gegen Frieda) AZ DSC
- 21:24 Block Dani/Anna)
- 21:25 Angriff Anna

Vierter Satz

- Startaufstellung DSC: Mareen, Frieda, Kiki, Grit, Dani, Anna, Tzscherli
- DSC liegt wie im ganzen bisherigen Spiel wieder 1:0 zurück
- 6:4 Angriff Wiesbaden
- 8:5 (Block gegen Frieda) 1.TA
- 12:7 AZ DSC
- 13:9 Sassi für Mareen
- 13:10 AZ Wiesbaden
- 14:10 Linda für Dani
- 15:10 Block gegen Sassi
- 16:10 Annahmefehler Tzscherli 2.TA
- 17:10 Sassi/Linda raus Dani/Mareen rein
- 18:10 2. AZ DSC
- 20:11 Nici für Frieda
- 25:15 Angriff Wiesbaden
- in dem Satz ging nicht viel!

Fünfter Satz

- Startaufstellung DSC: Mareen, Frieda, Kiki, Grit, Dani, Anna, Tzscherli
- 1:1 (jeweils Angriffsfehler erst DSC, dann VCW)
- 3:4 Punkt Grit
- 4:5 Tzscherli spielt einfachen Ball, VCW verschätzt sich, Punkt für Tzscherli !!!
- 7:6/8:6 Block gegen Frieda; Seitenwechsel
- 9:6 Angriffsfehler Kiki AZ DSC, Doppelwechsel DSC: Linda für Dani, Sassi für Mareen
- 9:8 Aufschlagspunkt Kiki AZ VCW
- 9:10 Block Anna AZ VCW
- 10:12 Angriff ins aus VCW
- 12:14 AZ DSC (DSC Probleme in der Annahme) bei VCW Tasha Holness am Aufschlag
- 13:14 Rückwechsel Dani/Mareen wieder rein
- 14:14 Angriff Grit ins Aus
- 15:14 Annahmefehler DSC
- 16:14 Netzberührung DSC (könnte Mareen gewesen sein, bin mir aber nicht sicher)

Resümee:

Ingesamt sehr viele Aufschlagfehler und Wackler.
Die Mannschaft kam Abklatschen, Alex hat sich leider nicht bei uns blicken lassen, war ziemlich sauer.
Ich war so gegen 3.30 Uhr wieder zu Hause.

Wir sagen Danke Yvette für den tollen Fachkommentar!

2011

14

Raben sensationell gerupft!
DSC - Rote Raben Vilsbiburg 3 : 1

April


Nach einem 0:1-Rückstand kam der DSC sensationell zurück und fegte die Roten Raben vor tobendem Publikum in den 3 folgenden Sätzen vom Parkett.

Enttäuschung stand den 10 mitgereisten Raben-Fans ins Gesicht geschrieben, vom Vilsbiburger Trainer und der Mannschaft mal ganz abgesehen. Glaubt man den Pressemitteilungen, hatten sich die Roten Raben schon auf einen Sieg in Dresden eingestellt. Umso beeindruckender die Leistung unseres Teams, das mit Frieda, Grit, Linda, Kiki, Sassi, Anna und Kerstin begann.

Bis zum Spielstand von 5:4 jagte der DSC einem Rückstand hinterher und konnte auch nicht verhindern, dass der Gegner mit 5:8 und 11:16 zu den technischen Auszeiten immer weiter davonzog. Beim Spielstand von 8:13 wechselte Alex Linda aus und bis zum Spielende stand Mareen als Zuspielerin auf dem Feld. Mit ihrer Erfahrung und Routine machte sie den krankheitsbedingten Trainingsrückstand mehr als wett. Doch zu diesem Zeitpunkt hatten die Roten Raben klar die bessere Übersicht im Spiel, unsere Mädels agierten verunsichert und nervös und verloren den ersten Satz mit 21:25.

Nach einem furiosen Auftakt (3:0) machten unsere Mädels leider den Gegner durch Abstimmungsprobleme wieder stark und schon hieß es nur noch 4:3. Doch dann drehte der DSC auf. Mareen schob den Ball kurz und trocken zum 8:4 ein und nach der technischen Auszeit ging es munter weiter. Schon bald hieß es 12:5 und die Raben begannen zu wackeln. Beim 16:8 zählte Günter eine "Freudenwelle" an und die Stimmung in der Halle stieg von Minute zu Minute. Sassis Netzroller brachte das verdiente 25:12, Ausgleich!

2510 Zuschauer (und das an einem Mittwoch!) sahen im dritten Satz den DSC außer Rand und Band. 8:1 zur ersten technischen Auszeit und ein ratloser Trainer des Gegners. Der DSC punktete ein ums andere Mal und alles, was im ersten Satz nicht funktioniert hatte, klappte auf einmal. Nach einem 16:6 zur zweiten technischen Auszeit band Anna den Sack zu, 25:15 für unser Team.

Im 4. Satz gab es letztendlich für den Gegner wieder nichts zu holen. Über die Stationen 8:2 und 16:11 ließ unsere Mannschaft nichts mehr anbrennen und Sassi hatte keine Mühe, dem sich schon geschlagen gegebenen Gegner den Ball zum 25:16 ins Feld zu servieren.

Das Publikum dankte den Mädels mit stehenden Ovationen für den grandiosen Abend an einem so verregneten Tag. Doch für den DSC schien gestern die Sonne...

Noch ein Wort zu den mitgereisten Vilsbiburger Anhängern: Sie bedankten sich für die freundliche Aufnahme in Elbflorenz und die angenehme Atmosphäre und trotz Niederlage sieht man sich vielleicht in den Play offs wieder. Wenn es denn nach Bayern geht, wir kommen gern.

2011

10

Lange Nacht mit Happy end für den DSC und die Dresdner Fans
SC Potsdam - DSC 2 : 3

April


Mehr als 60 Fans waren mal wieder nach Potsdam in die Schulsporthalle Heinrich-Mann-Allee gereist, um das Bundesligaspiel des "Weißen Balletts von der Havel" (Tabellenzehnter) gegen die Dresdner Schmetterlinge (Tabellenführer) zu sehen.



Der DSC begann, wie krankheitsbedingt nicht anders zu erwarten war, mit der gewohnten Startaufstellung:
Grit, Sassi, Frieda, Kiki, Anna, Linda und natürlich Kerstin.

Alle mitgereisten Fans hatten auf eine Fortsetzung des Wunders gegen Schwerin gehofft, aber es war ein starker Gegner und eine unsichere, unkonzentrierte Dresdner Mannschaft zu sehen. Schon zu 1. technischen Auszeit stand es 8:5. Beim 11:7 nahm Alex die erste Auszeit, um Ruhe ins Spiel zu bringen. Es folgten oft sehr lange Ballwechsel, schön für die Zuschauer beider Seiten, meistens mit dem glücklicheren Ende für den SC Potsdam. Auszeit für Potsdam beim 15:11, die 2. technische Auszeit folgte beim 16:12. Erst danach begann die Aufholjagd unserer Mädchen bis zum 18:18. Noch eine 2. Auszeit des DSC beim 21:19 und danach war der DSC ran und vorbei. Satzgewinn durch Anna - 23:25, Jubel der Fans und kurzes Durchatmen.

Weiter ging es mit dem 2. Satz.
Zur ersten technischen Auszeit führte der DSC noch knapp mit 7:8, aber Potsdam spielte gute Aufschläge und schon stand es 13:13. Maggi kam für Linda, aber die Punkte wechselten hin und her. 22:19, Linda kam zurück und Dresden bis zum 23:22 heran. Ein Netzroller brachte den Punkt und den Satzgewinn für Potsdam.

Kurze Pause, weiter ging es zum 3. Satz. Auch hier war der SC Potsdam gleich sehr stark. Sofort stand es 3:0, bevor Anna einen Punkt landen konnte. Potsdam baute die Führung aus zum 6:2, Alex nahm Sassi vom Feld und zu unserer Überraschung kam Dani. Sie legte eine super Aufschlagserie hin (Stand 1. technische Auszeit 6:8) bis zum 7:11. Diese Führung ließen sich unsere Schmetterlinge nicht mehr nehmen, 2. technische Auszeit 10:16, Auszeit DSC beim Stand von 14:17 und Potsdam beim 14:20. Satzball für Dresden beim 17:24, Kiki setzte den Schlusspunkt.

Noch wäre ein 1:3 möglich gewesen, aber die Potsdamer Fans und ihre Mannschaft wollten den Tiebreak. Als Potsdam beim Stand von 3:6 die erste Auszeit nahm, glaubten wir noch an einen Satzgewinn. Auch zur 1. technischen Auszeit führte der DSC noch 5:8, danach zeigte sich die Stärke der Gegnerinnen. Auszeit DSC beim 8:8. Potsdam spielte weiter kraftvoll und zur 2. technischen Auszeit hatte sich das Blatt gedreht, 16:12. Nochmals Auszeit von Alex beim 18:13, nichts half. Selbst ein Wechsel, Sylvia kam für Frieda, brachte keinen Erfolg. Grit verschlug den Satzball der Potsdamerinnen - Endstand im 4. Satz 25:21 und der erhoffte Tiebreak für Potsdam.

Tiebreak- alles auf Null, noch mal neu starten. Ja der DSC startete wieder mit Frieda, Kerstin, Grit, Anna, Linda und Dani. Doch auch hier war zunächst Potsdam erfolgreicher, Dresden rannte hinterher. Seitenwechsel beim 8:6. Sollte es das 3. verlorene Spiel der Saison werden? Nein, denn hier bewies unsere Mannschaft Nervenstärke und der "amerikanische" Block gewann den 5. Satz noch mit 12:15.

Alle die am Liveticker das Spiel verfolgt haben, können jetzt sicherlich verstehen, dass wir im Gästeblock alle ein paar graue Haare bekommen haben bzw. Herztropfen brauchten, aber letztendlich zählen nur die 2 Punkte in der Meisterschaft.

Als beste Spielerinnen wurden geehrt: Patricia Grohmann vom SC Potsdam und unsere Dani Mancuso.
(Anmerkung: Potsdams Trainer musste erst lange nach dem Namen suchen, zum Glück fiel ihm Mancuso dann noch ein).

Gratulation an eine überglückliche Dani!!!!

Beim Abschied haben wir erfahren, dass auch Potsdam in der nächsten Saison in einer neuen Halle spielen wird, die ca. 2000 Zuschauer fassen soll. Dann erwartet man wieder eine starke Dresdner Fangemeinde.

Monika

2011

2

Verdienter Sieg
DSC - Smart Allianz Stuttgart 3:0

April


Mit 3:0 (25:18, 25:22, 25:21) fuhr der DSC am heutigen Abend einen klaren Sieg ein.

Mit dem 3:1 - Sieg in Schwerin und dem tollen Dresdner Publikum im Rücken gelang heute wieder fast alles.

Herrlichstes Frühlingswetter lockte deutschlandweit Tausende ins Freie. Nicht so die 2930 Zuschauer, die trotzdem den Weg in die Margon-Arena fanden.
Begrüßt wurde die Mannschaft mit den Plakaten:
"WAHNSINN IN SCHWERIN ! - MACHT`S NOCH MAL ! - HEUTE BEBT DIE HALLE"
Und das DSC-Team dankte es uns mit einem Volleyballfeuerwerk. Wie schon in der vergangenen Saison gab es auch in diesem Jahr für die Stuttgarterinnen in Dresden nichts zu holen.

Alex schickte mit Frieda, Sassi, Grit, Kiki, Linda, Anna und Tzscherli die Besetzung vom Schwerinspiel aufs Feld. Nur Nicki kam im Laufe des Spiels ab und zu mal als Wechsel für Frieda. Innerhalb von vier Tagen eine große Herausforderung für die nun hoffentlich nicht mehr nur als "Ersatzteam" gehandelte Besetzung. Vor allem Linda machte ihre Sache wieder sehr gut und genoß die Anerkennung ihrer Mannschaftskameradinnen.

Die schwache Annahme der Stuttgarterinnen nutzend, setzte sich der DSC im ersten Satz schnell zum 8:3 zur technischen Auszeit ab. Die Euphorie auf dem Feld und in der Halle gipfelte in einer grandiosen Abwehrtat von Kerstin, deren Querschläger zum 20:15 im gegnerischen Feld herunterfiel. Jetzt gab es kein Halten mehr auf den Sitzen und die Fans klatschten unsere Mädels zum 25:18. Den entscheidenden Punkt machte Friedas Netzroller in Verbindung mit dem verunglückten Rettungsversuch von Stuttgart.

Im zweiten Satz spulten die Waibl-Schützlinge ihr Programm erneut wie geplant ab. Über die Stationen 8:7 und 16:13 wurde es nach Sassis As zum 24:20 zum Ende noch mal spannend. 25:22 hieß es aber schließlich doch und alle fragten sich jetzt, ob gar ein 3:0 möglich wäre.

Der dritte Satz sah dann häufig die Stuttgarterinnen im Vorteil und zur ersten technischen Auszeit hieß es 7:8. Beim Stand von 19:18 nahm Alex taktisch die zweite Auszeit und der DSC legte noch mal nach, angetrieben vom überragenden Publikum. Den Satzball zum 25:21 jagten die Stuttgarterinnen selbst ins Aus und der Jubel kannte keine Grenzen.

Alex gratulierte im Interview nach dem Spiel seinem Stuttgarter Trainerkollegen nachträglich zum Pokalsieg.

So könnte es weitergehen, oder? Mal sehen, wie sich unsere Mädels in Potsdam schlagen.

2011

30

Schweriner SC - DSC 1 : 3

März


10 Dresdner Fans fanden an diesem Mittwochabend in die neue Spielstätte des SSC und wurden mit einem Sieg belohnt.

Die heutigen Hiobsbotschaften der Dresdner Presse ließen nichts Gutes für das Ost-Derby ahnen. Neben Mareen und Steffi sind nun auch Tesha und Nicki ausgefallen und konnten die Reise nach Schwerin nicht antreten.

Grit, Anna, Sassi, Linda, Frieda, Kiki und Tzscherli spielten alle vier Sätze (von kleinen Aufschlag-Einwechslern mal abgesehen) durch.

Erster Satz: Beim 7:6 übernahm der SSC zum ersten Mal die Führung und legte sofort zum 8:6 nach. Ausgeglichen danach wieder die Partie und zur 2. technischen Auszeit führt der DSC sogar mit 12:16. Beim 17:20 erhält der DSC die gelbe Karte für einen Ausflipper von Alex, der den Ball 20 cm im Aus gesehen hat. Schon zuvor und auch danach gab und gibt es merkwürdige Schiedsrichterentscheidungen gegen den DSC. Die Aufregung überträgt sich auf die ganze Mannschaft und leider geht der 1. Satz nach tollem Fight noch mit 30:28 verloren. Schade.

Den wieder ausgeglichenen zweiten Satz bringen unsere Mädels im dritten Anlauf mit 23:25 nach Hause, prima für die kleine Dresdner Truppe.

Vor 1823 Zuschauern auch im dritten Satz ein stetiges Hin und Her und erneut das bessere Ende für unser Team. 22:25, Wahnsinn! Wer hätte gedacht, dass sich die stark ersatzgeschwächte Truppe bislang so gut verkauft...

Im vierten Satz (wen wundert es noch) das gleiche Bild. Und auch hier kommt Schwerin nicht zum Zug, Sassi bindet den Sack verdient zu.

Frieda wird zur Spielerin des Tages gewählt und Sassi fasst sich ein Herz im Interview und kritisiert die Schiedsrichter...

2011

20

Schmetterlinge beschenken Trainer zum Geburtstag:
DSC - Allgäu Team Sonthofen 3:1

März


Mit 3:1 (25:17, 23:25, 25:23, 25:13) hat der DSC das Allgäu Team Sonthofen niedergekämpft! Es war wieder ein Spiel mit Höhen und Tiefen mit dem besseren Ende für unsere Schmetterlinge. Durch solche Siege wird man Deutscher Meister, denn das sind die eigentlich schwierigen Spiele, wo man schnell mal einen Ausrutscher landen kann!

Unser Team begann mit Silvia, Frieda, Steffi, Tzscherli, Saskia, Anna und Magda auf der Zuspielposition.

Der 1. Satz war eine klare Angelegenheit. Schnell stand es 6:0! Der 6 Punkte-Vorsprung wurde bis zum 23:17 konstant beibehalten. Dann kam Anna mit einem Ass zum 24:17. Den darauffolgenden Aufschlag setzte sie ins Aus und
muss dafür ihren Mannschaftskameradinnen eine Flasche Prosecco ausgeben. Das ist bei unseren Mädels so üblich, wenn man den Satzball verhaut.

Unsere beiden Langzeitverletzten Mareen und Steffi ließen sich übrigens das Spiel bei einer Laugenbrezel schmecken und staunten nicht schlecht als plötzlich Sonthofen im 2. Satz eine Schippe drauflegte und den DSC ein ums andere Mal in Verlegenheit brachte. Beim Stand von 10:13 brachte Alex Waibl Grit für Silvia. Der DSC erkämpfte sich ein 17:17, ließ Sonthofen wieder davonziehen 17:19, erkämpfte sich ein 20:20, ließ Sonthofen wieder davonziehen 20:22, erkämpfte sich ein 23:23 und ihr ahnt es schon ließ Sonthofen abermals davonziehen und dann war der Satz vorbei 23:25!

Den 3. Satz bestimmte zunächst Sonthofen 5:9. Der DSC wurde danach stärker und glich zum 10:10 aus. Ab da übernahmen unsere Schmetterlinge das Zepter und gewannen diesen Satz mit 25:23!

Im 4. Satz wurde nach einem 0:2-Rückstand schnell der Schalter auf Sieg umgelegt. Der DSC-Express war nicht mehr zu stoppen 8:3, 16:10, 20:10. Er machte erst beim 25:13 wieder halt und fuhr dann noch eine Ehrenrunde an den wartenden Fans vorbei, um sich für deren Unterstützung zu bedanken!

Trainer Alex Waibl setzte in diesem Spiel wieder auf einen Mix aus Linda und Magda auf der Zuspielposition. Dani bekam auch viele Spielanteile und kommt mit jeder Minute Spielpraxis ihrer Bestform ein Stück näher.

2011

19

Klarer Auswärtssieg
Alemannia Aachen - Dresdner SC 0:3

März


Aufstellung: Linda, Grit, Saskia, Nicole, Stefanie, Anna und Kerstin haben komplett durchgespielt ohne taktische Wechsel

1. Satz
Nicole bringt mit einer Aufschlagserie ein kleines Polster (8:3 für Dresden)
16:10 zur zweiten techn. Auszeit
beim 18:11 erste Auszeit Aachen nach einer Serie von Saskia
beim Stand von 22:11 zweite Auszeit Aachen
beim 22:13 nimmt Alex gleich eine Auszeit nach Ass von Kira Walkenhorst, um eine Serie zu unterbinden Endstand 25:16

2.Satz
1:0 durch Schnellangriff Stefanie
Führung zur ersten techn. Auszeit 8:5 nach Ass Grit
10:6 Auszeit Aachen
16:10 zweite techn. Auszeit
beim 20:11 wechselt Aachen nach der zweiten Auszeit Kira Walkenhorst nach mehreren Annahmefehler aus
25:15 durch Angriff Saskia


3.Satz
Ass von Linda bringt das 1:0
der nächste Aufschlag geht mit voller Wucht an den Hinterkopf von Stefanie beim 5:2
nach einer Serie von Nicole nimmt Aachen die erste Auszeit
8:4 erste techn. Auszeit
12:6 zweite Auszeit von Aachen
Grit hämmert die Linie runter zum 16:10, zweite techn. Auszeit
22:14 Ass durch Grit (der Ball fällt hinten noch wunderschön ins Feld) Anna sorgt durch ein Ass zum 25:16 für eine "zeitige" Heimfahrt

Beste Spielerin für den DSC wurde Grit (wie schon im Hinspiel), bei Aachen die Nummer 5, die uns einige Angriffe vor die Füße blockte

Michael Hirschel

2011

9

Fans tragen Mädels zum Sieg:
DSC - Zurich Team VCO Berlin 3:0

März


Mit 3:0 (25:11, 25:18, 27:25) gewinnt der DSC gegen Zurich Team VCO Berlin. Ok, das war zu erwarten werden jetzt viele sagen, aber das Spiel hatte durch die jüngsten Ausfälle von Mareen Apitz und Steffi Kestner neue Voraussetzungen bekommen. Es hiess jetzt nicht mehr Erster gegen Letzter, sondern „Wundertüte DSC“ gegen das bis dahin noch sieglose Team vom VCO Berlin. Es gab einige offene Fragen: Kann Linda die Lücke von Mareen schließen und wird Frieda für Steffi in die Startsechs rücken?

Alex Waibl entschied sich im 1. Satz für Steffi, Kerstin, Nicole, Tesha, Grit, Linda und Saskia. Nach einer Aufschlagserie von Nici waren die Weichen schnell gestellt. Beim Stand von 17:7 gab Dani Mancuso ihr Heimspieldebüt nach langer Verletzungspause und auch Magdalena Gryka durfte Bundesligaluft schnuppern.


Im 2. Satz machte sich die fehlende Spielpraxis unseres Teams bemerkbar, die so noch nie zusammen gespielt haben. Berlin zog mit 10:5 und 15:10 davon. Aber in beiden Fällen kämpften sich unsere Mädels wieder heran. Und setzten sich letztendlich auch in diesem Satz durch. Silvia Sperl bekam kurz vor Satzende noch eine Einsatzchance und machte gleich den Punkt zum vorentscheidenden 24:18.

Im 3. Satz war der Drops schon fast gelutscht, 16:11 zur 2. technischen Auszeit. Aber Berlin kämpfte sich heran und ging sogar in Führung 21:18. Mit den Zuschauern im Rücken mobilisierten unsere Schmetterlinge noch mal die letzten Reserven und machten am Ende mit 27:25 den Sack zu.

Am Ende entschied sich Alex Waibl also für eine Doppellösung auf der Zuspielposition mit Linda und Magdalena im Wechsel und Frieda Thieme avancierte zur besten Punktesammlerin beim DSC.

2011

27

SWE Volley Erfurt - DSC 2:3
Knapper geht es wohl kaum...

Februar


Wer hätte schon vor diesem Spiel gedacht, dass die Negativserie von drei verlorenen Auswärts-Tiebreaks gerade in Thüringens Landeshauptstadt zu Ende geht?

Spannend gemacht haben es unsere Mädels allemal bis der Matchball von Sassi ohne Gegenwehr wie ein Stein ins Erfurter Feld fiel…

Rund 50 Fans hatten sich auf die Reise gemacht und sahen genau das Spiel, dass Alex Waibl in der "Dresdner Morgenpost" vorausgesagt hatte. Einen DSC, der aus einem 10:16-Vorsprung ein 25:19 zuließ und hoch motivierte Erfurterinnen, die sich ganz am Ende des Spiels um den Lohn ihrer Arbeit brachten.
Trotzdem herrschte im Lager der Thüringerinnen große Freude um die eingefahrenen 2 Sätze im Kampf gegen den Abstieg.
Herzlich begrüßt und verabschiedet wurden wir vom Erfurter Fanclub und auch vielen anderen Zuschauern. Letztendlich fuhren wir doch glücklich ob des Sieges in letzter Sekunde wieder heim und hoffen auf eine Neuauflage in der kommenden Saison.
Noch zu erwähnen wäre der Kurzeinsatz von Dani und der tolle Hallensprecher inkl. einer schönen Einlaufzeremonie beim Gastgeber.

2011

20

DSC - SV Sinsheim 3:1
Was ist bloß los?

Februar


Was der DSC heute den 1200 Zuschauern bot, war mehr als schmale Kost.

Das hatte das Dresdner Publikum, das heute unter schwierigsten Anreisebedingungen den Weg trotzdem in die Halle gefunden hatte, nicht verdient. Steffi Kestner befreite die Zuschauer mit ihrem Spielball zum 25:22 und somit zum 3:1-Sieg.

Der DSC startete mit Mareen, Frieda, den beiden "Steffis", Tesha, Sassi und als Libera Grit für die verletzungsbedingt pausierende Kerstin.
Im ersten Satz führte der DSC, bis nach der ersten technischen Auszeit ein Bruch durch die Mannschaft ging. Folglich wurde der Satz mit 24:26 verloren.
Den zweiten Satz gewannen die Waibl-Schützlinge zwar mit 25:16 recht deutlich vom Ergebnis her, aber auch hier konnten die Mädels nicht wirklich überzeugen.
Im dritten Satz agierten die Mädels dann wieder scheinbar recht emotionslos und gewannen den Satz mit Glück 27:25.
Über die Stationen 8:7 und 16:10 wurde es zum Ende des 4. Satzes noch mal richtig eng und die Mädels aus Sinsheim machten richtig Druck. 25:22 hieß es am Ende der Partie und 3:1 für den DSC.

2011

16

Scharte ausgewetzt:
DSC - VT Aurubis Hamburg 3:0

Februar


Nach der Niederlage gegen Suhl meldet sich der DSC mit einem Sieg gegen VT Aurubis Hamburg zurück. Mit 3:0 (25.15, 25:23, 25:14) gewannen unsere Schmetterlinge und festigen damit die Tabellenführung.

Alex Waibl setzte von Beginn an auf Mareen, Tzscherli, Steffi Kestner, Tesha, Grit, Saskia und Anna!

Auf Hamburg passte heute das Sprichwort: “Wer 1:0 führt, der stets verliert“, denn die Mannschaft aus dem Norden führte in jedem Satz jeweils mit 1:0 und verlor ihn dann!

Insgesamt gesehen war es ein eher durchschnittliches Bundesligaspiel. Hamburg fand kein geeignetes Mittel, um den DSC ernsthaft unter Druck zu setzen. Trainer Waibl ließ seine Stammsechs fast komplett durchspielen. Im 3. Satz wechselte er Nicole Schröber für Steffi Kestner ein.

Mareen Apitz wurde zur Spielerin des Tages gewählt.

In der Tabelle bleibt alles beim alten, da die Verfolger auch alle gewonnen haben. Am Samstag trifft der DSC zu Hause auf Sinsheim.

2011

13

Dritte Tiebreak - Auswärtsniederlage
VfB Suhl - DSC 3:2

Februar


Mehr als 40 mitgereiste Dresdner Fans und sicher viele Daheimgebliebene am PC erlebten mehr oder weniger hautnah das Spiel und die Niederlage. Während der 5 Sätze habe ich mir stichpunktartig Aufzeichnungen in Form eines (Live)tickers gemacht, die ich heute einfach mal an Stelle eines Berichtes wiedergeben möchte.

Satz 1:
- DSC beginnt mit Mareen, Stefanie, Kerstin, Steffi K., Grit, Saskia und Anna
- katastrophale Annahme beim DSC
- Angriffe DSC weit ins Aus
- 14:7, schon 2. Auszeit von Alex
- Erinnerungen werden an das peinliche 0:3 vor 2 Jahren wach
- 17:9
- Anna mit Biss, sie haut drauf und punktet
- DSC verkürzt
- beim 20:16 Auszeit Suhl
- Steffi K. zum 25:18 ins Netz. Eine traurige Leistung bis hierher.

Satz 2:
- Blockfahne gezogen
- Suhl zum 2:0
- DSC besinnt sich, 2:4
- Tesha für Stefanie
- Steffi K. wie ausgewechselt, sie punktet und punktet
- beim 9:14 Wechsel, Nicki für Steffi K.
- merkwürdige Schiedsrichterentscheidung bringt Suhl wieder ins Spiel
- Suhl 6 Punkte in Folge!
- 12:14, Steffi K. zurück und Punkt DSC!
- 12:16, doch DSC stürzt herum wie ausgewechselt
- 15:16, Mareen Angabe ins Aus. Was ist bloß los?
- jetzt springt der Ball durch die Deckenbalken
- Steffi K. mit Aufschlagserie, 2 x Ass, 17:22
- 18:23
- die niedrige Hallenkonstruktion rettet zum 21:25

Satz 3:
- 8:6 nach ausgeglichenem Spiel
- jetzt 2 Asse für Suhl in Folge
- Annahme, Zuspiel, Angriff verkrampft beim DSC
- ein Ball an der Hallendecke erhitzt die Gemüter, Punkt DSC
- DSC nutzt die Gunst der Stunde nicht und gerät mit 5 Punkten in Rückstand, 18:13
- Hallensprecher peitscht VfB Suhl zum verdienten 25:23

Satz 4:
- aus 2:8 wird 5:8, Geht das schon wieder los?
- Suhl punktet und punktet, 12:13
- Für Suhl ist es heute die letzte Chance, den Anschluss zu den ersten vier der Liga zu halten und muss gewinnen. Entsprechend ihr Auftritt.
- 14:16
- DSC lädt stellenweise Suhl zum Punkten ein, macht aber zum Glück auch selbst Punkte
- 19:23 Sylvia kommt zur Angabe
- 19:25

Satz 5:
- 1:0
- 1:1
- 1:2
- 1:3
- 2:3, fragwürdige Schiedsrichterentscheidung
- 2:4
- 3:4
- 3:5
- 4:5
- 5:5, Halle tobt
- 5:6
- 6:6
- 6:7
- 7:7
- 7:8
- 7:9
- 8:9, Fehler DSC
- 8:10, Netzaufgabe Suhl
- 8:11
- 9:11
- 9:12
- 10:12
- 11:12, Grit mit Gewalt in den Block
- 12:12
- 13:12, wieder mit Gewalt und wieder Block Suhl
- 14:12
- 14:13
- Sassi zum 14:14
- 14:15, jaaaa!
- 15:15
- 16:15
- 17:15, DSC langt ins Netz, sonst wäre es Punkt für uns gewesen
- Wolfsgrube wird zum Tollhaus
- Felix Koslowski, der Trainer von Suhl wählt verdient Nicki zur Spielerin des Tages

2011

5

Ein verschenkter Satz
DSC - Köpenicker SC 3:1

Februar


Der DSC startete mit Mareen, Stephanie, Nicole, Tesha, Saskia und Anna sowie Kerstin verhalten in den ersten Satz. Über 8:7 und 16:8 zu den technischen Auszeiten steigerte sich die Mannschaft und Sassi band mit einem Gewaltschlag nach Zuspiel von Steffi Kestner den Sack zum 25:18 zu.

Völlig verändert kam der DSC zurück aufs Parkett und damit ist nicht der Wechsel von Grit für Steffi gemeint, sondern der spielerische Auftritt der Mädels. Einen endlos langen Ballwechsel verwandelte der DSC zum dritten und letzten Punkt vor der ersten technischen Auszeit. 3:5 hieß es und wenig später 3:8. Beim 6:11 wechselte Alex, für Nicki kam wieder Steffi. Die kurze Aufholjagd im Anschluss nützte nichts. 14:16 stand es zur nächsten Auszeit und schließlich mussten sich unsere Schmetterlinge mit 20:25 geschlagen geben.

Mit Grit und Kiki begann Alex den dritten Satz und alle Spielerinnen hatten wohl nach diesem zweiten Satz erkannt, dass Köpenick nicht nur als Punktelieferant nach Dresden gekommen war. Die mit einem Bus angereisten Köpenicker Fans gaben alles. Doch jetzt gab auch der DSC richtig Gas und ließ nichts anbrennen. Es klappte fast alles und die Mädels gingen mit 25:9 vom Parkett.

Im vierten Satz dann ein ähnliches Bild. 25:14 hieß es am Ende und damit 3:1-Sieg für den DSC.

2011

30

2 Punkte aus Münster im Gepäck:
USC Münster - DSC 0:3

Januar


In einer meist einseitigen Partie besiegten unsere Mädels den USC Münster in 71 Minuten mit 3:0 (25:19, 25:16, 25:15)!

Ohne die erkrankten Frieda Thieme (blieb in Dresden) und Saskia Hippe (mit in Münster, aber ohne Einsatz) begann der DSC mit folgender Aufstellung: Mareen, Steffi, Tzscherli, Steffi, Nicole, Tesha und Grit.

Ca. 30 mitgereiste DSC-Fans sahen im 1. Satz eine kurzzeitige Führung von Münster und danach einen dominierenden DSC.

Im 2. Satz wurde durch eine Aufschlagserie von Mareen schnell die Richtung vorgegeben. Mitte des Satzes kam Anna für Kiki.

Im 3. Satz ließen gleich 2 Aufschlagserien von Grit und Anna den DSC davonziehen! Silvia Sperl wurde für Grit in die Partie eingewechselt und brachte sich gleich gut in Szene. Zum Ende des 3. Satzes kam auch noch Linda zu einem Kurzeinsatz.

Beste Punktesammlerin wurde Steffi Kestner und die wertvollste Spielerin auf Dresdner Seite war Mareen Apitz!

2011

22

DSC zurück in der Erfolgsspur:
DSC - VC Wiesbaden 3:0

Januar


Gegen einen angeknockten Boxer ist es ja bekanntlich immer am schwierigsten zu bestehen! Wiesbaden kam durch diverse Schlagzeilen und Personalentscheidungen auch angeschlagen nach Dresden. Ohne die beurlaubte Nicole Fetting und die kurzfristig erkrankte Trainerin trat der VC gegen den DSC an.

Aber Dresden zeigte gleich von Beginn an, wer hier Chef im Hause ist! Mit Mareen, Steffi, Tzscherli, Steffi, Tesha, Grit und Saskia wurde der 1. Satz mit 25:11 im Schnelldurchlauf gewonnen!

Der 2. Satz war dann mit 25:23 etwas ausgeglichener! Wiesbaden führte sogar teilweise in diesem Satz. Beim Stand von 17:18 kam Silvia Sperl vor 2050 Zuschauern zu ihrer Heimspielpremiere!

Auch im 3. Satz durfte Silvia noch mal aufs Parkett! Mit 25:11 war dieser Satz dann auch sehr schnell wieder zu Ende und unsere Mädels gingen einmal mehr als Siegerin vom Platz!

Saskia Hippe wurde mal wieder Spielerin des Tages! Sie ist momentan in einer bestechenden Form! Wir hoffen natürlich, dass diese noch lange anhält!

Nachdem Vilsbiburg das Topspiel gegen Schwerin verloren hat, ist der DSC jetzt mit 2 Punkten Vorsprung Tabellenführer!

2011

19

DSC verliert Spitzenspiel:
Rote Raben Vilsbiburg - DSC 3:2

Januar


In einem dramatischen Spiel mussten sich unsere DSC-Schmetterlinge den Roten Raben Vilsbiburg mit 3: 2 (20:25, 30:28, 17:25, 25:17, 18:16) geschlagen geben!

Damit ist Vilsbiburg jetzt punktgleich mit dem DSC!

Folgende Spielerinnen liefen zu Beginn des Spiels auf: Mareen, Tzscherli, Steffi Kestner, Tesha, Grit, Saskia, Anna

Und hier nun ein kleiner Auszug aus diesem Achterbahnspiel:

Satz 1: 10:7, 10:12, 15:18, 17:22, 20:25

Satz 2: 12:9, 16:13, 18:18, 19:23, 23:23, 30:28

Satz 3: 8:11, 11:18, 17:23, 17:25

Satz 4: 8:5, 10:10, 10:13, 13:13, 19:17, 25:17

Satz 5: 4:0, 4:4, 7:9, 9:9, 11:13, 12:14, 18:16

Im 5. Satz hatten unsere Mädels sogar 2 Matchbälle, konnten diese aber leider nicht nutzen!

Beste DSClerin war wieder einmal Saskia Hippe! Desweiteren feierte Silvia Sperl (vom VCO Dresden) im 5. Satz ihr Punktspieldebüt für den DSC!

2011

8

Dresden verteidigt Tabellenführung:
DSC - SC Potsdam 3:0

Januar


Teilweise etwas träge und müde wirkten unsere Mädels heute beim Heimspiel gegen den SC Potsdam. Das ist aber leicht nachzuvollziehen nach den Strapazen bei der Heimreise aus Russland.

Dennoch waren sie auf den Punkt hin konzentriert und gewannen vor 1800 Zuschauern mit 3:0 (25:12, 25:20, 25:22).

Trainer Alex Waibl schickte zu Beginn Mareen, Steffi, Tzscherli, Steffi, Nicole, Tesha und Saskia aufs Spielfeld.

Der 1. Satz war eine klare Angelegenheit! Zu erwähnen wäre, dass Tesha von einer Gegenspielerin was auf die Nase bekam. Sie wurde wenig später durch Anna Cmaylo ersetzt.

Satz 2 und 3 gingen etwas knapper aus! Im 3. Satz bekam Frieda noch ein wenig Spielpraxis.

Nach dem Spiel wurde Steffi Karg zur Spielerin des Tages ausgezeichnet! Außerdem wurde offiziell bekannt gegeben, dass unsere Kerstin geheiratet hat! Einer der ersten Gratulanten war heute der deutsche Innenminister Thomas de Maizière, der mal wieder etwas Zeit fand, sich ein Spiel unserer Schmetterlinge anzusehen.

Von unserer Seite natürlich auch die besten Wünsche an die frisch Vermählten und alles Gute für die gemeinsame Zukunft!

2011

14

Kurzer Beitrag zum Spiel am Mittwoch in Krasnodar
von Kerstin Tzscherlich

Januar


Mit viel Athletiktraining in den Knochen sind wir die Reise nach Krasnodar angetreten. Das Hotel war sehr chic, hatte große, saubere Zimmer mit einem schönen Bad und beim Essen haben sie sich sehr viel Mühe gegeben.

Das Spiel selber war die ersten 3 Sätze recht gut. Bei uns haben Steffi Kestner, Grit Müller, Mareen Apitz, Saskia Hippe, Tesha Harry und Anna Cmaylo begonnen. Krasnodar hat mit der selben Aufstellung wie in Dresden begonnen. Im ersten Satz hatten wir noch einige Probleme, es gab Aufstellungen, in denen wir gleich mehrere Punkte in Folge abgegeben haben. Aber wir haben uns nicht kampflos ergeben. Den zweiten Satz haben wir im Läufer 6 begonnen und ein druckvolles Aufschlagspiel hingelegt und zu 23 gewonnen. Im dritten Satz hatte Frieda Thieme ihren ersten Spieleinsatz seit ihrer Verletzung gegen Erfurt am 01.12.10. Es war bestimmt kein berauschender Abend für sie, aber das ist beim Comeback völlig normal! Verloren haben wir den Satz trotzdem. Der vierte Satz ging schnell, wenn man tausend Mal gegen eine Wand läuft und jedes Mal blutig abprallt, dann ist irgendwann ein Punkt erreicht, an dem man nicht mehr kann! Deswegen waren auch nicht mehr als 11 Punkte drin!

Ich denke, mit einem 3:1 müssen wir zufrieden sein! Diese Mannschaft ist zu erfahren und spielt einen konstanten Volleyball, der für uns noch nicht erreichbar ist. Wir können noch nicht auf eine Dauer von 2 Stunden unser bestes Volleyball präsentieren! Für die Bundesliga mag es reichen, aber wenn so ein guter Gegner wie Krasnodar kommt, sind wir machtlos. Es gab Ballwechsel, in denen wir in der Bundesliga drei Mal den Punkt gemacht hätten, aber gegen die Russen genügte es nicht!

Das größte Erlebnis war die Rückfahrt, insgesamt waren wir 24 Stunden unterwegs. Wir sollten gegen 16 Uhr am Donnerstag an der Bodenbacher ankommen, tatsächlich war es dann 2 Uhr in der Nacht ( + 2 Stunden Zeitverschiebung). 4 Uhr war Abfahrt am Hotel zum Flughafen, wo aufgrund von Nebel 5 Stunden gar nichts ging. Wir lagen in der Ecke und haben, die Taschen als Kopfkissen benutzt, geschlafen. 10.30 Uhr wurden wir dann mit dem Bus nach Gendschwig transportiert. In dem Bus war es in den hinteren Reihen genauso kalt wie draußen, wir haben unseren Atem gesehen. Dann gabs paar Russen, die die gesamte Fahrt von 4 Stunden Wodka getrunken haben und immer lauter wurden. Wir haben versucht zu schlafen, aber manchmal war es echt hart an der Grenze! 16 Uhr sind wir dann nach Moskau geflogen. Dort gabs erstmal was zu Essen, unsere Vorräte an Brot, Käse und Wurst waren in Gendschwig drauf gegangen. Die letzte Mahlzeit war das Frühstück 3.30 Uhr im Hotel. In Moskau sollte es dann 22.05 Uhr weiter nach Berlin gehen, aber kleine technische Probleme haben uns dort noch eine Stunde festgehalten. Im Endeffekt waren wir 23.30 Uhr (in Russland war es da schon 1.30 Uhr) in Berlin Schönefeld gelandet. Alle waren glücklich wieder deutschen Boden unter den Füßen zu haben, im dümmsten Fall hätten wir in Moskau noch übernachten müssen… Wenn da nicht noch 2 Stunden Bus fahren gewesen wäre, hätte ich vor Glück heulen können! Auf der Fahrt nach Dresden haben dann alle erstmal geschlafen. Unsere Reise endete 2.00 Uhr an der Bodenbacher Halle, also genau 24 Stunden nach verlassen des Hotels in Krasnodar!

Tzscherli

2011

8

DSC klettert an die Spitze:
Smart Allianz Stuttgart - DSC 1:3

Januar


Es war fast wie ein Déjà-vu!

Die Stuttgarter Hegelhalle war wieder ausverkauft. Der DSC begann mit Anna, Grit, Saskia, Mareen, Steffi Kestner, Tesha und natürlich Tzscherli. Nach 2 Sätzen stand es 2:0 für unser Team!

Im 3. Satz bekamen dann unsere Mädels wieder kalte Füße und sie brachten Stuttgart zurück ins Spiel. Trainer Alex Waibl war verärgert über die Spielweise seines Teams. Er brachte im 3. Satz noch Nici, Pia und Linda für Steffi, Mareen und Saskia, leider ohne Erfolg.

Und auch der 4. Satz war sehr eng und die 9 mitgereisten Dresdner Fans kamen ganz schön ins Schwitzen. Stuttgart führte schon 21:17! Nur nicht wieder den sicher geglaubten Sieg aus den Händen geben. Doch diesmal fand der Trainer die richtigen Worte und peitschte seine Mannschaft nach vorn. Das Strahlen kehrte zurück auf die Gesichter unserer Mädels! Beim Stand von 26:26 brachte Alex Waibl Joker Pia für Mareen. Diese bedankte sich auf ihre Weise für die Einwechslung! Am Ende hieß es
28:26 für den DSC und alle lagen sich feiernd in den Armen! Dieser Sieg war ein
wichtiger Schritt in die richtige Richtung!

Noch zu erwähnen wäre, dass Pia Walkenhorst von einigen Dresdner Fans nach Stuttgart mitgenommen wurde, da sie am Freitag durch einen Termin die Abfahrt des Mannschaftsbusses verpasst hatte! Einen großen Dank an alle Beteiligten!

2011

5

Krasnodar eine Nummer zu groß:
DSC - Dinamo Krasnodar 0:3

Januar


Mit 0:3 (12:25, 17.25, 23:25) gingen unsere Mädels heute Abend gegen Dinamo Krasnodar unter! Die Russinnen waren vor allem in den ersten beiden Sätzen eine Klasse für sich! Sie zeichneten sich durch gute Blocks, starke Annahmen und ein variables Spiel aus!

Der DSC startete mit Mareen, Steffi, Steffi, Nicole, Saskia, Anna und Tzscherli. Unsere Schmetterlinge wurden von Beginn an unter Druck gesetzt und kamen so überhaupt nicht zu ihrem Spiel! Auch die vielen Wechsel während des Spiels brachten keine zählbaren Erfolge.

Der 1. Satz war eine klare Angelegenheit für Krasnodar! Im 2. Satz hielt der DSC bis zur 2. technischen Auszeit (15:16) gut mit, ließ dann aber die Russinnen davon ziehen! Den 3. Satz kontrollierte Krasnodar zu Beginn auch.
Unsere Mädels bäumten sich noch mal auf, aber es sollte leider nicht sein.

Mit der heutigen Leistung scheint das Kapitel Europapokal wohl zu Ende zu sein, aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt!

2011

2

Kein Spiel für schwache Nerven:
DSC - Schweriner SC 3:2

Januar


Nach der schmerzlichen 3:2-Niederlage gegen Smart Allianz Stuttgart im DVV-Pokal-Halbfinale ist der DSC in die Erfolgsspur zurückgekehrt!

Mit 3:2 (25:23, 22:25, 25:16, 19:25, 18:16) bezwangen unsere Mädels den Schweriner SC!

Trainer Alex Waibl schickte diesmal zu Beginn des Spiels beide Steffis, Grit, Saskia, Mareen, Tesha und Tzscherli ins Rennen.

Die Anfangsphase war geprägt von Aufschlagfehlern auf beiden Seiten! Keine der beiden Mannschaften konnte sich entscheidend absetzen und so stand es nach 2 Sätzen 1:1.

Den 3. Satz gewann der DSC deutlich, musste sich aber im 4. Satz wieder geschlagen geben!

Mit wackligen Knien ging es in den 5. Satz! Schwerin nahm zunächst das Zepter in die Hand. Doch unsere Schmetterlinge ließen nicht locker! Getragen durch das Publikum, dass es schon lange nicht mehr auf den Sitzen hielt, entschieden sie dieses Match zu ihren Gunsten und lagen sich danach freudestrahlend in den Armen!

2010

30

Unfassbar aber wahr:
Smart Allianz Stuttgart - DSC 3:2

Dezember


Chronik des Schreckens
Oder: Wie aus einem 0:2 ein 3:2 wurde...

Aus und vorbei!
Genau heute vor einem Jahr kannte der Jubel in Schwerin keine Grenzen. Doch das historische Datum brachte diesmal kein Glück.
Was in den ersten beiden Sätzen furios begann, endete mit der ersten Niederlage seit Saisonbeginn.

Diesmal völlig relaxt und ohne nennenswerten Stau erreichten die mitgereisten rund 40 Dresdner Fans die mehr als ausverkaufte Hegel-Halle in Stuttgart. Dort warteten schon die Trommeln, die der Mannschaftsbus für uns transportiert hatte.

Der DSC begann mit Anna, Grit, Saskia, Mareen, Steffi Kestner, Tesha und natürlich Tzscherli. 15:25 endete der erste Satz nach nur 21 Minuten. Wer hätte das in dieser Deutlichkeit erwartet?

Im Feuerwehrtempo starteten unsere Mädels in den 2. Satz, 1:8 bereits zur ersten technischen Auszeit und 5:16 zur zweiten! Folgerichtig hieß es zum Schluss des Durchgangs 14:25.

Im 3. Satz lief es nicht mehr wie bisher und ab dem 6:5 gaben die Stuttgarterinnen ihre Führung nicht mehr aus den Händen. Plötzlich war auch die bislang verstummte Halle wieder da. In einem furiosen Schlussspurt ging dem DSC dann doch leider mit 22:25 auf der Zielgeraden die Puste aus. Schade!

Gleiches Bild im 4. Satz. Der DSC rannte von Beginn an einem Rückstand hinterher und vermochte den immer stärker auftrumpfenden Stuttgarterinnen nichts entgegenzusetzen.

Auch im entscheidenden 5. Satz das selbe Bild. Bis zum 4:5 lief es eher besser für das Schwabenteam. Ab dem 12:12 wechselte die Führung ständig. 2 Matchbälle nicht zu verwandeln rächte sich schließlich bitter und so verloren die Waibl-Schützlinge 19:17. Den zwei Fehlentscheidungen der Schiedsrichter beim Stand von 6:6 und 12:9 die Schuld zu geben, wäre zu einfach. So ist das Leben halt, Stuttgart fährt nach Halle/W. und die Enttäuschung bei unseren Girls sitzt sehr tief.

Kopf hoch, am Sonntag heißt es, in der Meisterschaft wieder zu punkten! Und: 2011 wird alles gut!!!

2010

22

Und weiter geht`s mit der Serie:
Allgäu Team Sonthofen - DSC 0:3

Dezember


Im ersten Durchgang konnte sich der DSC zum ersten Mal beim 18. gegnerischen Punkt mit mehr als 3 Punkten absetzen. Ein ständiges Auf und Ab bestimmte das Spiel unserer Mädels, die im Startsechser mit Kerstin, Mareen, Tesha, Stefanie, Grit, Sassi und Stephanie aufliefen. Am Ende hieß es verdient 18:25.

Mit 5:1 legte das Allgäu Team einen steilen Start im zweiten Satz hin. Trotz der folgenden taktischen Auszeit von Alex Waibl stand es zur ersten technischen Auszeit immer noch 8:4. Danach ein Aufbäumen unserer Schmetterlinge zum 9:9. Mit 11:12 erkämpften sie sich die erste Führung im 2. Satz. Zu Satzbeginn hatte es noch einen Wechsel gegeben; für Grit kam Nicole und Anna für Tesha. Leider schmolz der kleine Vorsprung und so stand es zur zweiten technischen Auszeit wieder 16:14 für die gegnerischen Girls. Am Ende gab es noch mal eine Zittereinlage, es zahlte sich wohl nur der derzeitige endlose Siegeswille beim DSC aus: 24:26!

Im dritten Durchgang wurde schnell aus einer 2:5 – Führung wieder ein 8:6 – Rückstand und wie schon in den beiden Durchgängen zuvor ein offener Schlagabtausch auf Augenhöhe. Für Saskia wurde Pia eingewechselt. Nach einem 13:16 zur Auszeit schien die Kampfmoral der Allgäuerinnen gebrochen und der DSC band mit 18:25 (wieder einmal) den Sack zum 3:0 – Sieg zu. Das Spiel sahen 2 (in Worten ZWEI) Dresdner Zuschauer, die nicht nur mit dem tollen Sieg belohnt wurden, sondern von Alex zur Spielanayse eingeladen wurden.

2010

18

Die unendliche Geschichte:
DSC - Alemannia Aachen 3:0

Dezember


Man könnte denken, unsere Schmetterlinge wären auf der Flucht! Sie zeigen sich mal kurz, gewinnen 3:0 und dann sind sie auch schon wieder weg! Heute gewannen sie standesgemäß 3:0 (25:11, 25:10, 25:10) gegen Alemannia Aachen!

Der DSC ließ in keiner Phase des Spiels etwas anbrennen! Diesmal bekamen auch Linda Helterhoff und Pia Walkenhorst größere Spielanteile und dankten es dem Trainer mit überzeugenden Leistungen!

Unter den 1870 Zuschauern wurde auch Ex-DSC-Trainer Arnd Ludwig gesehen, der mit seiner Familie auf Deutschland-Besuch ist! Er freute sich mal wieder die alten Bekannten zu sehen! Zum Abschneiden der kanadischen Nationalmannschaft meinte er, dass es trotz der vielen Niederlagen ein Schritt nach vorn war, da die meisten seiner Spielerinnen über keine internationale Erfahrung verfügen! Bis Anfang Januar weilt Lupo noch in Deutschland und dann geht es zurück nach Kanada.

Auch gesehen wurden Corina Ssuschke und Jana Gerisch. Letztere wird ja bald Mama! Bis jetzt läuft alles wunderbar bei ihr und sie fühlt sich richtig glücklich! Wir drücken ihr natürlich auch ganz fest die Daumen!

Noch zu erwähnen wäre, dass Jörg Dittrich (Vorstandsvorsitzender der Abteilung Volleyball beim DSC) es sich nicht nahm und einigen Fans persönlich für ihr Kommen dankte und ihnen „Frohe Weihnachten“ wünschte!

2010

17

DSC eilt von Sieg zu Sieg:
DSC - Asterix Kieldrecht 3:0

Dezember


1380 Zuschauer machten sich gestern Abend trotz heftigen Schneetreibens und Verkehrschaos auf den Weg in die Margonarena zum Europacup-Duell zwischen dem DSC und Asterix Kieldrecht! Unter ihnen auch 11 Fans und einige Journalisten aus Belgien, die trotz der klaren 3:0 Hinspiel-Niederlage den weiten Weg nach Dresden auf sich nahmen!

Der DSC gewann dieses Spiel klar mit 3:0 (25:17, 25:20, 25:18)! Kieldrecht konnte leider nicht an seine starke Leistung aus dem Final Four-Finale im März diesen Jahres anknüpfen. Das lag vielleicht auch daran, dass einige gute Spielerinnen den Verein verlassen haben.

Nach dem Spiel trafen sich die Anhänger beider Vereine noch auf ein Bier im Foyer! Es wurden komplette Autogrammkartensätze beider Vereine getauscht und sich über den Besuch der Dresdner Fans in Belgien unterhalten. Die Asterix-Fans waren etwas verwundert, dass sich nach dem Spiel die Halle so schnell leerte und das die Verpflegungsstände im Foyer auch schon abgebaut wurden! So etwas ist in Belgien unüblich. Da geht man nach dem Spiel noch zusammen in das Pub in der Volleyball-Halle, analysiert das gesehene Spiel und feiert noch ein wenig zusammen! Das Pub ist immer sehr gut besucht, wie auch die Dresdner Fans letzten Mittwoch festgestellt haben!

In der 2. Runde des CEV-Cup wartet jetzt die Mannschaft von Dinamo Krasnodar (RUS) als nächster Gegner! Das Hinspiel findet am 05.01.11 um 19.30 Uhr in der Margonarena statt!

2010

12

So kann es weitergehen! Und wieder Auswärtssieg!
SC Potsdam - Dresdner SC 0:3

Dezember


Heute nur ganz kurz die folgenden Informationen zum Pokalspiel:

Startformation unseres Teams: Mareen, Anna, Grit, Saskia, Tesha und Stephanie sowie Kerstin.
Weiterhin vermeldeten unsere Auswärtsfahrer, dass Kiki und Frieda beide mit in Potsdam waren.

2010

9

Schon wieder ein klarer Auswärtssieg:
Asterix Kieldrecht - DSC 0:3

Dezember


Nur 82 Minuten dauerte der Aufritt des DSC in der sehr abenteuerlichen Halle auf schwankender Tribüne vor 600 Zuschauern.

Unsere Mädels starteten hoch konzentriert ins Spiel und bauten souverän ihre Führung aus. Trotz Aufholjagd der Kieldrechterinnen stand es am Ende 1:0 für unsere Schmetterlinge. Wer nun erwartet hatte, dass die Frauen von Asterix den DSC hart in Bedrängnis bringen würden, sah sich "enttäuscht". Auch das nette belgische Publikum hoffte auf eine Steigerung ihres Teams. Doch nur phasenweise hielt der Gegner dem Dresdner Druck stand.

Dank unserer drei weitgereisten Trommeln hatten wir auch die akustische Hoheit und die hinter uns sitzenden Asterix-Fans das Nachsehen, wenn wir mal wieder alle im Stehen unser Team vorwärts peitschten. Zwei schwer nachvollziehbare Entscheidungen der Schiedsrichter auf beiden Seiten und ein kurzer Ausfall der Spielstandsaufzeichnung und der damit verbundenen Unterbrechung brachten den DSC nicht von der Erfolgsspur. Als der dritte Satz schlussendlich auch an den DSC ging, quittierte das Alex Waibl mit einem Wort: "Sensationell!"

2010

5

Klarer Auswärtssieg:
Zurich Team VCO Berlin - DSC 0:3

Dezember


Trotz Wasserrohrbruch in der Berliner Innenstadt und dem daraus resultierendem Stop and Go auf den Straßen waren die rund 25 mitgereisten Dresdner Fans und auch unsere Mädels pünktlich in der kleinen Halle am Anton-Saefkow-Platz.

Der DSC begann das Spiel konzentriert mit Mareen, Stephanie, Nicole, Tesha, Saskia und Anna (und natürlich Kerstin). 6:8 und 11:16 zu den technischen Auszeiten und 17:25 am Ende des Satzes ließen klar erkennen, wer der "Chef" auf dem Feld ist.

Im zweiten Durchgang konnten unsere Schmetterlinge nicht an diese Leistung anknüpfen und so lag man zur ersten technischen Auszeit mit 8:7 im Rückstand.
Alex Waibl reagierte mit einem Wechsel und brachte Grit für Stephanie. Und schon zur zweiten technischen Auszeit hatte der DSC den Rückstand in eine 5-Punkte-Führung umgewandelt! Am Ende hieß es 15:25.
Kurz vor Ende des dritten Satzes erhielt Pia einen Kurzeinsatz. Beim Stand von 12:22 kam auch noch Linda, die ihre drei Aufgaben in Folge so gut platzierte, dass ihre Mitspielerinnen keine Mühe hatten, den Sack zum 12:25 und somit zum 0:3-Endstand zuzubinden.

2010

2

1. Auftritt vor heimischer Kulisse
DSC - SWE Volley Team 3:0

Dezember


Normalerweise sollte man sich ja bei seinem ersten Mal etwas Zeit nehmen und das Ereignis in vollen Zügen geniessen! Das sahen unsere Mädels gestern Abend etwas anders. Zum 1. Heimspiel der Saison fegten sie das SWE Volley Team Erfurt in knapp einer Stunde mit 3:0 vom Parkett. Die 1540 Zuschauer (darunter auch eine kleine Abordnung aus Erfurt), die trotz des Wetterchaos ihren Weg in die Halle fanden, hatten noch gar nicht richtig Platz genommen, da war das Spiel auch schon wieder vorbei.

Trainer Alex Waibl begann diesmal mit Mareen Apitz, Friederike Thieme, Nicole Schröber, Tesha Harry, Saskia Hippe, Anna Cmaylo und Kerstin Tzscherlich, wobei für Frieda das Spiel beim Stand von 9:4 im 1. Satz schon wieder zu Ende war! Sie verletzte sich am linken Fuss und musste ausgewechselt werden.

Im Laufe des Spiels bekamen dann noch alle weiteren Spielerinnen ihre Einsatzzeiten.

Nach dem Spiel wurden fleißig die neuen Kalender signiert, wobei man sagen muss, dass letztes Jahr mehr Leute angestanden haben! Ob das eventuell mit der Preiserhöhung von 15 € auf 19,90 € zu tun hat, lässt sich an dieser Stelle nicht genau sagen.

Auf alle Fälle ist dieses Jahr vieles neu (Hallensprecher, eigene Parkplätze für 10 € / Spiel, Online-Ticketsystem, Online-Fanshop uvm.) und man muss sich erst einmal daran gewöhnen.

2010

28

Ein hartes Stück Arbeit!

November


Heute am 1. Advent haben 20 Dresdner Fans endlich wieder einen Arbeitssieg der Schmetterlinge in Hamburg feiern können.

Der erste Satz endete vielversprechend mit einem Sieg unserer in schwarzen Trikots spielenden Mädels. Doch danach passierten zu viele Eigenfehler und schwache Angriffe bei einer abwehrstarken Hamburger Mannschaft. Trotz zahlreicher Wechsel (alle bis auf Linda durften spielen), war es ein Wechselbad der Gefühle. Erst im Tiebreak ließen die Schmetterlinge nichts mehr anbrennen.

Wir können also weiter vom Pokalfinale träumen und freuen uns aufs erste Heimspiel der BL am Mittwoch.

Allen eine schöne Weihnachtszeit!

Monika

2010

24

1. Spiel - 1. Sieg

November


Punkt 19.30 Uhr war es endlich soweit. Der DSC startete nach der langen Sommerpause in die neue Spielzeit. Zum Saisonauftakt mussten unsere Mädels nach Sinsheim reisen. Und mit 2 Punkten im Gepäck sind sie wieder nach Dresden gekommen.

Der Anfang ist gemacht! Unsere Schmetterlinge haben ihr 1. Spiel beim SV Sinsheim mit 3:0 (25:17, 25:17, 25:17) gewonnen.
Der DSC begann mit Mareen Apitz, Stefanie Karg, Stephanie Kestner, Tesha Harry, Grit Müller, Saskia Hippe und als Libera natürlich Tzscherli.
Vor 1013 Zuschauern (12 davon aus Dresden) gab sich der DSC keine Blöße. Nach leichten Startschwierigkeiten kamen unsere Mädels immer besser ins
Spiel und ließen nichts mehr anbrennen.
Im 3. Satz bekamen dann auch noch Friederike Thieme, Linda Helterhoff,
Anna Cmaylo und Pia Walkenhorst ihre Einsatzchancen.
Nach dem Spiel wurde Tesha Harry als „beste Spielerin“ und Pia Walkenhorst als „jüngste Spielerin auf dem Feld“ geehrt!

Am Sonntag steht dann schon das nächste Auswärtsspiel auf dem Programm! Im DVV-Pokal geht’s nach Hamburg!

2010

4

"Auf geht´s Mädels!"

November


Wie wir fiebern sicher alle Volleyballfans seit langem der neuen Bundesligasaison entgegen.
Auf dieser Seite wird es wieder Spiel- und Erlebnisberichte von allen Partien geben, bei denen unsere Fans zugegen sind.

2010

10

Rückblick auf das letzte Spiel der Saison 2009/2010
"Heimsieg"

Mai


Für die Dresdner Fans war es die längste Anfahrt zu einem "Heimspiel" in dieser Saison. Denn in Potsdam wurde unser Wunsch wahr:
Macht das Auswärtsspiel zum Heimspiel!
Dass unsere Mädels trotz starker Gegenwehr nichts anbrennen ließen und mit 3:0 gewannen, war der i-Punkt auf diese tolle Saison. 36 Quadratmeter schwarz-rote Blockfahne reichten bei weitem nicht aus, um alle mitgereisten DSC-Anhänger darunter zu vereinen.
Freundliche Aufnahme und offene Ohren für die Wünsche des Dresdner Fanclubs fanden wir auch beim Hallensprecher. Nur mit der Laola wollte es beim Potsdamer Publikum einfach nicht klappen!

Die Augen aller Fans richteten sich natürlich an diesem denkwürdigen Nachmittag auf unsere Nr. 15. Jana zeigte Allen noch mal ein tolles Spiel. Zum Abschluss ihrer Karriere entschied sie das Spiel mit einem Blockpunkt zum 3:0. Spätestens da hielt es keinen der Dresdner mehr und alle skandierten laut: "Jana, Jana, ...!" Bei ihr kullerten die Tränen, als sie auf die Tribüne blickte und 100 x "DANKE JANA" las.

Was haben wir in der letzten Saison nicht alles für Namen über unsere Margon-Arena gelesen: Hexenkessel, Tollhaus usw. Gleiches galt dann am frühen Abend auch für die kleine Potsdamer Sporthalle. Einziger Nachteil: Die Fans standen ca. 3 Meter über dem Spielfeld auf den Rängen und konnten ihre Lieblinge nicht abklatschen. Andererseits gut so, sonst hätte vielleicht nicht nur Alex Waibl die Wasserflaschen von den Mädels über den Kopf geschüttet bekommen...
Mit Engelszungen wurde der Sicherheitsdienst schließlich überredet und so konnten zwei Fanclubmitglieder auf das Spielfeld, um gemeinsam mit den Spielerinnen eine UFFDA anzustiften.
Auch Potsdam verabschiedete eine ihrer Spielerinnen und deren Fans feierten ausgelassen bei Freibier in den Abend.
Wir hatten bereits vor Wochen im unmittelbar benachbarten Restaurant "Casa Aliu" reserviert und bei Alex angefragt, ob die Mannschaft mit dazu stoßen könnte. Über diese Erlebnisse könnt ihr unter "Fanclub" im Artikel "Saisonabschlussfahrt" nachlesen.