+++ Spielberichte Saison 2011-2012 +++

2012

14

GLÜCKWUNSCH NACH SCHWERIN!
DSC - Schweriner SC 2 : 3

April





Der Schweriner SC ist erneut Deutscher Meister! Wie im Hinspiel kam es auch diesmal in der ausverkauften Margonarena zu einem 5-Satz-Match. Beide Mannschaften schenkten sich nichts und zeigten auch noch einmal, dass sie die beiden besten Teams der Bundesliga sind.

Hier noch mal die Chronik der Ereignisse:

16.37 Uhr: Einlauf des Schweriner SC. Lisa Thomson jongliert eine Runde mit dem Volleyball.
16.44 Uhr: Der Gästeblock wird das erste Mal richtig laut! Schwerin bildet einen Kreis und beginnt die Erwärmung.
16.51 Uhr: Einlauf des DSC. Die rote Wand macht schon mal richtig Stimmung!
17.13 Uhr: Seitenwahl mit Kiki und Julia Retzlaff
17.32 Uhr: Der 1. Satz beginnt. Judith macht den 1. Punkt des Spiels
17.51 Uhr: Schwerin gewinnt den 1. Satz mit 25:14
18.22 Uhr: Der DSC gewinnt den 2. Satz mit 25:20
18.51 Uhr: Schwerin gewinnt den 3. Satz mit 25:23
19.18 Uhr: Der DSC gewinnt den 4. Satz mit 25:17
19.36 Uhr: Das Spiel ist aus! Schwerin gewinnt den 5. Satz mit 15:9 und holt damit das Double in dieser Saison!
19.37 Uhr: Der DSC ist am Boden zerstört. Es fliessen viele Tränen.
19.41 Uhr: Verabschiedung von Grit, Femke, Anna, Tesha, Nici, Steffi.
19.50 Uhr: Da ist das Ding! Julia Retzlaff hält die Meisterschale in die Höhe!
19.52 Uhr: Schwerin lässt sich von seinen Anhängern feiern!

Während der Schweriner SC feiert haben unsere Mädels bereits die Halle verlassen. Die Fans schauen etwas verwundert, wurde sonst doch wenigstens noch abgeklatscht. Die Enttäuschung scheint tief zu sitzen. Erst einige Zeit später kamen einige wenige Spielerinnen, um sich bei den Fans für die fantastische Unterstützung zu bedanken.

Mit dem Bedanken tun sich die DSC-Offiziellen allgemein etwas schwer. Diesmal wurde schon nach dem Halbfinale in einer halb leeren Halle den Ballholern, Wischern, Aufbauteam, Fanstand und Fanclub über Mikrofon gedankt. Nur zur Erinnerung, das sind alles ehrenamtliche Helfer, die ihre Freizeit dem DSC opfern! Hier gibt es noch viel Nachholbedarf, sollen doch die vielen fleißigen Helfer und Unterstützer in der nächsten Saison wieder kommen.

Ach übrigens, beim Schweriner SC gibt es am Montag einen Saisonabschluss mit den Fans ...

Nichtsdestotrotz hat der DSC aus sportlicher Sicht eine hervorragende Saison gespielt! Bleibt zu hoffen, dass auch nach den vielen Abgängen in der neuen Saison eine schlagkräftige Mannschaft auf dem Parkett steht!

DANKE an unsere Mädels und das Team um Alex Waibl für die tolle Saison !!!

2012

12

Enttäuschung
Schweriner SC - DSC 3 : 2

April



Acht Seiten voller Notizen zum Spielverlauf sind es geworden, die in diesem Buch stecken. Vom 0 : 8 - Rückstand im ersten Satz bis zur cleveren Rückeinwechslung von Patricia Thormann in Satz 5. Doch sie sollen in diesem Buch bleiben...

Rund 100 zutiefst enttäuschte Dresdner Fans machten sich mit Pkws, Kleinbus und dem vom Fanclub organisierten großen Reisebus auf den Heimweg.
Sie müssen sich nichts vorwerfen, denn sie haben mehr als 100 Prozent gegeben!!!

2012

7

Im Finale erneut gegen Schwerin!
DSC - USC Münster 3 : 0

April



Mareen, Steffi, Judith, Grit, Robin, Anne und Tzscherli waren heute unsere Glücksbringer. Sie starteten furios in den 1. Satz mit einer 6:1-Führung. Doch diese hielt nicht lange an. Beim 8:7 musste Alex Waibl seine 1. Auszeit nehmen. Beim 9:10 erneut Auszeit DSC. Münster spielte stark auf und setzte sich auf 14:20 ab. Der Satz schien verloren. Doch beim Stand von 18:23 kam Mareen an den Aufschlag und jetzt überschlugen sich die Ereignisse. Block von Kiki, Münster mehrere Male ins Aus, Mareen mit druckvoller Angabe, Tzscherli rettet in höchster Not. Dresden führte 24:23. Die Halle stand Kopf! Der reine Wahnsinn, was hier abging. Und dann schoss Anne den Münsteraner Block an und der Satz war gedreht!

Der 2. Satz begann ähnlich wie der 1. Satz mit einer 5:1-Führung. Diesmal machten unsere Schmetterlinge weiter Druck und setzten sich auf 14:8 ab. Nach einem langen Ballwechsel, wo Tzscherli zweimal bravourös retten konnte, ging es mit 16:9 in die 2. technische Auszeit. Münster gab sich keineswegs auf und fightete weiter. Leider wurden sie durch einige umstrittene Schiedsrichter-Entscheidungen aus ihrem Rhythmus gebracht und verloren so den Satz klar mit 25:14.

Mit einem 5:0 ging es in den 3. Satz! Beim 7:6 war der Vorsprung fast weg und so musste Alex Waibl eine Auszeit nehmen, um seine Mädels wieder in die richtige Spur zu lenken. Die Ansprache schien gefruchtet zu haben. Dresden führte zunächst 11:7 und nach 2 Blocks von Robin stand es 13:7! Jetzt war der Weg endgültig für das Finale geebnet. Münster schien nicht mehr so richtig an seine Chancen zu glauben und so kam das, was sich viele der 3000 Zuschauer erhofften. Der DSC gewann diesen Satz mit 25:20 und zog ins Finale ein.

Stimmen zum Spiel:

Axel Büring: Ich möchte dem DSC zum Einzug ins Finale gratulieren. Wir hatten uns heute vorgenommen Dresden unter Druck zu setzen. Das ist uns nur im 1. Satz gelungen. Der DSC steht verdient im Finale.

Alex Waibl: Der USC ist zurück! Glückwunsch zur Bronzemedaille. Der Knackpunkt des Spiels war, dass wir den 1. Satz noch drehen konnten.

2012

5

Die erste große Schlacht ist geschlagen
USC Münster - DSC 2 : 3

April


Die erste Schlacht zu schlagen, ist immer am schwersten. Und so war es auch ein zäher Kampf, den Bus nach Münster am Mittwoch so zu füllen, dass die Fans zu einem akzeptablen Preis fahren konnten. Ständig steigende Dieselpreise auf der einen Seite und der Termin kurz vor Ostern in dieser ohnehin verrückten Saison auf der anderen Seite machten das Unterfangen nur noch schwerer. Und trotzdem fanden sich 30 "Volleyballverrückte", die geduldig am Hauptbahnhof ausharrten und auf das Eintreffen ihres Busses warteten.
Nach ca. sechs Stunden entspannter Fahrt erreichten wir Münster fast eine halbe Stunde vor dem Eintreffen der Mädels. Die vom Wetterbericht angekündigte Regenschlacht entfiel zum Glück.

Der herzliche Empfang in der Halle am Berg Fidel begeistert uns immer wieder aufs Neue. Ob Fanclub, Vorstand oder "nur" Zuschauer des USC, man kommt immer ins Gespräch mit den Leuten. Ein Dankeschön auch an die Verantwortlichen in Münster, dass wir Dresdner Fans die Eintrittskarten zum ermäßigten Preis erwerben konnten.

Doch dann hieß es Trommeln aufbauen. Kaum fertig, war es den Herren der schreibenden Zünfte zu laut, als wir eine kurze Kostprobe abgaben. Lächelnd kamen wir der Aufforderung nach, mit den Trommeln bitte um die Ecke zu ziehen, denn unsere Fans hatten ja noch die Klatschbrettchen in der Hinterhand… Und so vergrößerte sich sogar unser akustischer Klangbereich, was später von Vorteil sein sollte.

Mit dem schon in die Jahre gekommenen Spruchband "MÄDELS - WIR SIND ALLE WIEDER DA !" , das uns so oft Glück gebracht hat, begrüßten wir unsere Spielerinnen. Und dann begann das Match vor 2890 Zuschauern. Gänsehaut pur.

Satz 1
Mit der Unterstützung des heimischen Publikums im Rücken führte der USC zur ersten technischen Auszeit mit 8:5. Beim 10: 10 konnte unsere Startformation erstmals ausgleichen. Doch die Münsteranerinnen machten weiter Druck, führten wieder mit 16:15 und konnten erst nach 28 Minuten mit 23:25 bezwungen werden.

Satz 2
Führten unsere Mädels noch 6:8, drehte Münster den Spieß um. Der DSC schwächelte in der Annahme und wurde prompt bestraft: 16:14. Auszeit von Alex beim 17:14, doch die Halle tobte weiter und trieb den USC voran. Beim 18:14 bekam Frieda einen Kurzeinsatz für Anne. Auf 21:20 kommen unsere Schmetterlinge noch heran, doch dann geht der Satz mit 25:22 an Münster.

Satz 3
Der DSC schwimmt in dieser Spielphase mächtig, die Kulisse hier ist beeindruckend wie lange nicht mehr. 4:1, 10:5, bei unseren Mädels läuft wenig zusammen. Blockabwehr scheint ein Fremdwort. Mensch Mädels, vor wenigen Wochen habt ihr an gleicher Stelle so souverän gespielt! Und plötzlich geht ein Ruck durchs Team. 14:16, Kiki hämmert zum 17:19 ein. Beim 17:20 Auszeit USC, doch Kiki punktet weiter. Beim 18:22 erneut Auszeit für Münster, aber die letzten drei Punkte holen sich unsere Mädels. 18:25.

Satz 4
2:2, 3:6 und wieder 7:7, beide Teams schenken sich nichts. Mareen lässig zum 10:13. Aber Münster kommt ran, 18:18. Beim 19:18 steht die gesamte Halle und Auszeit Alex. Wir behaupten mal, dass zwei Fehlentscheidungen letztendlich unsere Mädels in dieser Spielsituation zusätzlich aus der Bahn warfen. Ein tolles Ass des USC beendet diesen Satz zum 25:19.

Tiebreak
Schnell führen unsere Mädels mit 1:6. Weiter geht es, 6:10. Nur noch 5 Punkte. Doch dann knicken die Schmetterlinge wieder ein. Aus dem komfortablen Vorsprung wird ein 12:12. Als der USC mit 15:14 in Führung geht, bricht die Hölle los. Unsere Mädels gleichen erneut aus. 15:16, 16:16, 16:17, 17:17, 17:18, 18:18, 18:19 und dann ist Schluss!!! 18:20, ein Wechselbad der Gefühle, Rufe nach Herztropfen wurden laut. Beim endlich verwandelten (4. !!!) Matchball unserer Mädels fiel die Anspannung von den rund 40 mitgereisten DSC-Anhängern und den Familien und Freunden unserer drei Holländerinnen ab. Jaaaa! Auswärtssieg!

Bleibt uns nur zu sagen: Kommt alle zur (halb)finalen Schlacht am Ostersamstag in die Margon Arena. Die Mädels brauchen wieder unsere Unterstützung. Nicht zuletzt deshalb, weil zahlreiche Münsteraner Fans ihr Heerlager in einem Freitaler Hotel vor den Toren Dresdens aufschlagen wollten. So jedenfalls ihr Plan, doch auch unserem Gegner macht die konfuse Planung der Saison zu schaffen. Da zu Ostern nicht genug Fans für einen Bus zusammengekommen sind, reisen sie nun individuell nach Dresden an. Von ca. 30 Anhängern war die Rede. Wir wünschen eine gute Fahrt nach Dresden.

2012

28

Dem großen Ziel etwas näher!
DSC - Smart Allianz Stuttgart 3 : 1

März


Kurz vor Spielbeginn brodelte es in der Margonarena. Pünktlich zum Anpfiff wurde es dann richtig laut, als ein Teil der Fans ihre Schmetterlinge mit Klatschhölzern anfeuerte. Der 1. Punkt unserer Mädels wurde mit einem "Papierschnipselregen" gefeiert. Die Zuschauer waren also schon auf Betriebstemperatur.

Und das schlug sich auch sofort auf Mareen, Steffi, Judith, Grit, Robin, Anne und Tzscherli nieder. Sie begannen hochkonzentriert und setzten Stuttgart sofort unter Druck! Beim 10:4 musste Gästetrainer Jan Lindenmair die 1. Auszeit nehmen. Dresden gab weiter Vollgas. Nach einem Heber über den Block durch Anne stand es 14:7. Stuttgart versuchte erneut mit einer Auszeit auf die Bremse zu treten, aber das sollte ihnen nicht mehr helfen. Der 1. Satz war weg 25:14!

Der 2. Satz begann hart umkämpft. Stuttgart konnte 3 Dresdner Angriffe abwehren (davon 2x mit der flachen Hand auf dem Hallenboden), ehe sie sich doch geschlagen geben mussten. Aber dieser Ballwechsel zeigte schon, dass die Schwaben nicht gewillt waren, sich kampflos zu ergeben. Sie spielten munter mit und führten sogar zwischenzeitlich mit 6:4. Doch unsere Schmetterlinge antworteten mit 6 Punkten in Folge! Auszeit Stuttgart! Beim 16:10 war der Satz für einige Zuschauer schon gegessen, aber denkste. Nach 3 Punkten von Stuttgart nahm Dresden eine Auszeit. Bis zum 23:19 lief es gut beim DSC. Dann wurde es noch mal spannend, da Smart Allianz auf 23:22 verkürzte. Dennoch sollte es zum 25:23 reichen.

Was der 2. Satz schon zeigte, setzte sich im 3. Satz fort. Stuttgart war im Aufwind. Schon der 1. Punkt war wieder hart umkämpft. Diesmal benötigte der DSC 5 Versuche, ehe der Ball in der gegnerischen Hälfte auf dem Boden aufkam! Doch Stuttgart gab die passende Antwort: 5 Punkte in Folge! Zur 2. technischen Auszeit stand es 11:16. Jetzt waren die Zuschauer gefordert. "Jetzt geht’s los!" hallte es von den Rängen. Langsam erwachten unsere Mädels aus ihrem Dornröschenschlaf. Der Vorsprung wurde kleiner. Beim 20:21 wackelte Stuttgart. Die Halle kochte! Jetzt war es ein Kopf an Kopf Rennen. Beim 24:24 hielt es keinen mehr auf den Sitzen. Doch Stuttgart hielt dem gewaltigen Druck stand und gewann 26:24.

Den 4. Satz begannen unsere Schmetterlinge druckvoll und ließen keinen Zweifel aufkommen, wer hier als Sieger vom Platz geht. Über die Stationen 8:3, 16:8, 19:10 endete der Satz schließlich mit 25:18. Nun kannte der Jubel keine Grenzen mehr. Dresden steht im Playoff-Halbfinale!

Nach dem Spiel wurde Mareen zur wertvollsten Spielerin gewählt. Beste Punktesammlerinnen auf Dresdner Seite waren "Miss Zuverlässig" Judith (23 Punkte) und Anne (17 Punkte).

2012

25

Sommerzeit
Smart Allianz Stuttgart - DSC 1 : 3

März


1. Playoff-Spiel in Stuttgart oder "Wenn einer eine Reise tut" -
das hatten wir doch schon mal, oder?


36 Fans trafen sich am Samstag, 10.45 Uhr am Hauptbahnhof, um unsere Mannschaft bei diesem wichtigen Spiel zu unterstützen.
Sonnenschein, Vorfreude und 2 volleyballverrückte Fahrer von Taeter-Tours (Maik, der Stammfahrer der Mädels und Diddi) - schon die halbe Miete...
In 6 Stunden reiner Fahrzeit war die Scharrena in Stuttgart erreicht. Wer diese Spielstätte noch nicht kennt, es ist eine schöne Halle, gleich integriert ins Fußballstadion. Übrigens, die Kicker vom VfB Stuttgart waren auch zur Unterstützung ihrer Mannschaft da und gaben bereitwillig Autogramme.

Pünktlich 19.30 Uhr ging es los. Die Startaufstellung mit Tzscherli, Anne, Grit, Kiki, Robin, Judith und Mareen. Bis zur 2. technischen Auszeit war es ein stetiger Wechsel, verbunden mit Fehlern und Nervosität auf beiden Seiten. Erst danach konnte sich der DSC langsam lösen und Mareen beendete den 1. Satz bei eigenem Aufschlag mit 18:25.

Der 2. Satz begann mit einem Fehlstart, 4:0 für Stuttgart, bevor der 1. Punkt gelang. Erst nach dem 10:10 und einem Kurzeinsatz von Magda bei 12:14 konnte sich der DSC absetzen. Der Satz endete mit einem 22:25.

Wer glaubte, 2 Sätze gewonnen - der 3. ist ein Kinderspiel mußte sich eines Besseren belehren lassen. Trotz anfänglicher Führung des DSC gab es zu viele Fehler und Stuttgart drehte den Satz nach einem 9:9. Ruckzuck stand es 18:13 und auch Kurzeinsätze von Magda, Sperli und Katha brachten keinen Erfolg. 25:21 für Stuttgart.

Im 4. Satz wieder wie gehabt, Fehler und wechselnde Punkte auf beiden Seiten. Auch hier drehte der DSC erst nach der 2. technischen Auszeit auf und beendete das Spiel mit 19:25.

Herzliche Glückwünsche an Robin zu MVP. Einen Schönheitspreis für das Spiel gab es nicht, aber das 1:3 ist eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel. Wir hoffen auf eine ausverkaufte "Margonhölle"! (Die Scharrena war nur zu zwei Drittel besetzt.)

22.45 Uhr war die Rückfahrt angesetzt. 7 h Fahrt standen vor uns + 1 Stunde Zeitumstellung auf Sommerzeit. Doch daraus wurde nichts.

Schuld war eine defekte Bustür - das kennen wir doch schon... Nur diesmal war es der Mannschaftsbus. 3 Busfahrer mühten sich redlich und mit 1 Stunde Verspätung ging es dann Richtung Dresden los.

Kurz vor 6.30 Uhr erreichten wir die noch schlafende Heimat, die Sonne ging auf. Eben Sommerzeit!

Ein Dankeschön an Monika, die schon während der Fahrt durch die Nacht diesen Bericht geschrieben hat.

2012

18

Frühlingserwachen
Rote Raben Vilsbiburg - DSC 1 : 3

März




Angrillen, spazieren gehen, Garten genießen, in der Sonne faulenzen, ...
Auf all das verzichteten die über 40 mitgereisten DSC-Anhänger im Gästeblock der Ballsporthalle auf der Brückenstraße und eine kleine Abordnung mit Sachsenfahne inmitten der Rabenfans am ersten wirklich warmen Tag des Jahres. Die Ausgangsposition des Spieles war allen hinreichend bekannt: Der Sieger des Abends kann alle Rückspiele der Playoffs zu Hause bestreiten. In den "NestNews", dem Programmheft der Roten Raben, wurde gar Alfred Hitchcock bemüht, der den Spielplan nicht hätte besser gestalten können.

Wenn der DSC schlechter als 3:2 verliert, könnte der Ausgang des Spiels Schwerin vs. Suhl noch eine Rolle spielen. Auf dieses Roulette wollten sich unsere Mädels aber wohl nicht einlassen und starteten 18.00 Uhr konzentriert in die Partie. Mareen, Grit, Judith, Robin, Kiki, Anne und Tzscherli spielten von Beginn an mit nur kurzzeitigen Wechseln durch. Bis zum 6:6 ging die Führung hin und her, doch dann konnten sich unsere Schmetterlinge langsam in Front schieben und gaben die Führung bis zum Satzende nicht mehr aus der Hand. 6:8 und 10:16, so die Zwischenstände und schließlich 15:25. So konnte es weiter gehen.

Und genau so furios gingen die Mädels auch im 2. Satz zu Werke. Alles hatte den Anschein, dass sie gewollt waren, diesen Satz ebenfalls zu gewinnen, um Platz 2 in der Hauptrunde abzusichern. Kikis Einerblock zum 3:6 veranlasste Guillermo Gallardo bereits früh zur ersten Auszeit. Und die Raben kamen gestärkt zurück, gingen mit 5:7 in Führung. Dann Riesenschrecksekunde, Anne lag mit verdrehten Beinen und schmerzverzerrtem Gesicht auf dem Boden. Zum Glück konnte sie weiterspielen, sagte uns schon wieder mit einem Lächeln dann nach dem Spiel: "Ich bin mit Mareen zusammengeprallt. Pferdekuss, tut weh aber geht schon wieder...!" Der im Spiel hin und wieder überforderte Schiedsrichter gab fairerweise Nullball, doch der DSC war nun gänzlich aus dem Spielfluss. Nach dem 7:7 folgten 4 Punkte in Folge für die Bayernmädels, Sperli und Katha kamen zu Kurzeinsätzen, aber all das half nicht. Die Raben zogen ihre Kreise zum 16:10. Eine Aufschlagserie von Renata C. de Jesus Benedito bekam der DSC nicht in den Griff und ging mit 25:11 vom Platz.

Dass die 2:1- Führung der Hausherrinnen die letzte Führung im 3. Satz sein würde, ahnte zu diesem Zeitpunkt noch keiner. Unsere Mädels machten Druck auf allen Positionen, standen gut im Block (wie zuletzt in Münster), stahlen Sarah Petrausch die Show bei ihren Aufschlägen und zeigten Kämpfermentalität. 5:8, 10:16 zu den technischen Auszeiten. Am Ende wurde es noch mal eng, als die Raben bis auf 19:21 herankamen, aber wir konnten schließlich Annes Ass zum 19:25 bejubeln.

1855 Zuschauer (neuer Rekord bei den Raben) schauten nun gebannt, wie sich beide Teams im 4. Satz schlagen würden. 3:3, 4:4, 6:6, 8:8 - das Spiel wogte hin und her. So richtig auf den Sitzen hielt es uns schon längst nicht mehr. Drei Punkte in Folge für den DSC und Auszeit für Vilsbiburg. Dann das gleiche Spiel in die Gegenrichtung und beim 10:11 Auszeit von Alex. Und wie motiviert unsere Spielerinnen zurückkamen! 11:16! Jetzt wieder Vilsbiburg mit Druck zum 14:16 und schließlich trennte beide Mannschaften nur ein Punkt vom Ausgleich. 19:20. Jetzt nur nicht nachlassen! Und dann war das Spiel aus. 21:25 ging der Satz an den DSC und das Spiel 1:3 an die Dresdnerinnen, die im Kreis tanzten!

Als MVP gewählt wurden Mirjana Djuric und unsere Gritti.

Nach dem Spiel folgte eine wunderschöne Darbietung von Feuerschwingern, doch die Dresdner hatten nur den Liveticker vom Spiel Stuttgart gegen Köpenick im Blick. Dem 2:2 nach Sätzen folgte dann der Heimsieg der Schwäbinnen im Tiebreak mit 15:10. Also auf nach Stuttgart!

Was uns am Rande noch auffiel, haben wir in den beiden Fotos unter dem Beitrag festgehalten:

Junges Publikum, um den Fan-Nachwuchs
muss sich in Vilsbiburg keiner sorgen.
Ohrstöpsel-Automat für Jedermann,
wem es doch ein wenig zu laut ist.


Nach dem Spiel bildeten die Fans eine Gasse für unsere siegreichen Mädels, selbst die großen Regentropfen konnten der tollen Stimmung keinen Abbruch tun.

Und nun mit Schwung in die Playoffs!!! Plätze im Bus sind noch vorhanden.
Bitte meldet euch unter info@dscfans.de an!

2012

11

Pokal-Revanche geglückt
DSC - VC Wiesbaden 3 : 1

März


In einem packenden Match bezwangen unsere Mädels am gestrigen Abend den VC Wiesbaden mit 3:1. Nachdem Vilsbiburg, Schwerin, Hamburg, Münster und Suhl ebenfalls ihre Spiele am vorletzten Spieltag der Hauptrunde gewonnen haben, kommt es am nächsten Samstag erst zur Entscheidung, wer in den Playoffs gegeneinander antreten muss. Ob wir gestern unseren ersten Gegner gesehen haben? Lassen wir uns überraschen!

Unser Team begann mit der gleichen Aufstellung, die am vergangenen Mittwoch den Münsteranerinnen nicht den Hauch einer Chance gelassen hatte. Dass sich der VCW in Dresden nicht kampflos ergeben würde, war wohl jedem Fan klar. Hatten sie uns doch in Wiesbaden im Pokalspiel aus dem Wettbewerb geworfen.

Im ersten Satz zeigten die Hausherrinnen aber von Beginn an, dass sie nichts anbrennen lassen wollen. 8:5 und 16:13 zu den technischen Auszeiten, so die Zwischenstände. Beim 20:18 dann eine kleine Aufschlagserie von Mareen und am Ende stand es 25:20.

Im zweiten Satz Turbostart unserer Mädels mit 4:0, doch Wiesbaden konterte und ruckzuck stand es 4:3 und 5:7. Das 7:9 war ein Ass aus dem Lehrbuch für den VCW. Zum Druck, den die Hessinnen aufbauten, kam noch das Pech für unsere Mädels hinzu: ein Netzroller zum 8:14. Femke kam kurz für Mareen, aber so richtig ins Spiel fand unsere Mannschaft in diesem Satz nicht. Als nach einer riesigen Rettungstat der überragend agierenden Kerstin Kiki zum 18:22 einhämmerte, hielt es den Fanclub nicht mehr auf den Sitzen. Alex bettelte förmlich das müde Dresdner Publikum, unsere Mädels vorwärts zu treiben. Auf 21:23 kamen unsere Schmetterlinge heran, wehrten auch den ersten Satzball von Wiesbaden ab, konnten aber schließlich den Punkt zum 22:25 nicht verhindern.

Der dritte Satz verlief relativ ausgeglichen, bevor sich unsere Mädels ein wenig absetzen konnten. 8:6 und 16:13. Immer wenn das Zuspiel kurz auf Kiki kam, machte sie ihre Punkte, war auch hellwach zur Stelle, wenn die Annahme von Wiesbaden patzte und wurde am Spielende nicht unverdient MVP. Mit 25:15 ging der Satz relativ klar an den DSC.

Wiesbaden trat wieder mit mehr Biss im vierten Satz an, machte unserem Team das Leben schwer. 1:1, 4:4, 9:9. Beim 10:13 musste Alex eine Auszeit nehmen, wechselte Sperli für Grit und Katha für Judith ein. 12:16 und die meisten Zuschauer hatten schon das Tiebreak vor Augen. Doch unsere Mädels fighteten verbissen, kamen beim 22:22 zum Ausgleich. Und schlussendlich machte Katha den Punkt zum 25:23.

2012

25

Im Stechschritt Richtung Playoffs
DSC - SC Potsdam 3 : 0

Februar


Mit 3:0 (25:19, 25:20, 25:18) besiegten unsere Schmetterlinge heute den SC Potsdam. Vor 1726 Zuschauern reichte eine gute, aber nicht überragende Leistung, um die 2 Punkte in Dresden zu behalten.

Im Zuspiel führte heute Femke Regie und das machte sie so gut, dass sie vom gegnerischen Trainer zur Spielerin des Spiels auf Dresdner Seite gewählt wurde. Desweiteren bekam Silvia ihre Chance von Beginn an und machte ihre Sache gut. 7 Punkte steuerte sie zum Sieg bei. Beste Punktesammlerin war einmal mehr Judith mit gigantischen 23 Punkten. Danach kam Anne mit 12 Punkten.


Anna kam nach ihrer verletzungsbedingten Auszeit zu ihren ersten Kurzeinsätzen und auch Mareen stand wieder im Kader. Heute durfte sie aber ihre Trainingsjacke noch nicht ausziehen.

Was beim Spiel besonders aufgefallen ist: Wenn unsere Mädels Aufschlag haben, scheint das Spielfeld irgendwie zu klein zu sein....

2012

9

Kazan wird Favoritenrolle gerecht!
Dinamo Kazan - DSC 3 : 0

Februar


Mit einem am Ende souveränen 3:0 zieht Dinamo Kazan erwartungsgemäß ins Viertelfinale der Champions League ein. Doch unsere Schmetterlinge konnten das umsetzen, was sie sich nach dem Hinspiel vorgenommen haben, eine Leistungssteigerung. Das gilt vor allem für den 1. Satz, den der DSC mit Grit, die heute als Libera spielte, Mareen, Kiki, Judith, Robin, Katha und Anne begann.

Zur ersten technischen Auszeit führte Dinamo, nach einigen Annahmeschwierigkeiten, aber auch gelungenen Angriffen vor allem über Kiki, bereits mit 8:4. Dann schienen unsere Mädels den Respekt ein wenig abgelegt zu haben und machten das, was sie am besten können, nämlich richtig gut Volleyball spielen. Ob Judith aus dem Hinterfeld, Anne oder Robin, die den gegnerischen Block anschlugen oder Kiki durch die Mitte, mit sehenswerten Aktionen kamen unsere Mädels heran - 11:11. Danach setzte sich Kazan mit zwei starken Angriffen auf 13:11 ab, aber Anne und ein Block von Judith und Kiki sorgten für den erneuten Ausgleich. Der Hallensprecher sah sich nun sogar veranlasst auch mal die Zuschauer zu animieren. Zur zweiten technischen Auszeit führten wir sogar mit 16:15! Bis zum 18:18 blieben wir mit sehenswerten Angriffen von Robin dran. Dann verzogen wir leider ein paar Angriffe etwas überhastet und Kazan konnte ihrerseits zwei Bälle bei uns unterbringen - 18:23. Schade, da war vielleicht mehr drin. Anne und Judith brachten uns nochmal auf 20:23 ran, ein riskanter Aufschlag ging anschließend jedoch ins Aus und die Mädels aus Tartastan hatten vier Satzbälle. Kiki wehrte den ersten ab und der nächste Angriff von Dinamo ging ins Aus - 22:24. Ging da noch was? Nach einer Auszeit machte Kazan dann aber doch noch standesgemäß den Satz zu. Von unserem Block segelte der Ball weit nach hinten, Grit hatte keine Chance mehr ranzukommen - 25:22.

Bis zum 7:8 im 2. Satz konnten wir noch mithalten, dann setzte sich die Klasse unserer Gegnerinnen mehr und mehr durch. Bei uns häuften sich die Fehler, am Ende ging der Satz über 16:9 mit 25:16 an Kazan.

Im dritten Satz ein ähnliches Bild. Kazan hatte hier jederzeit alles im Griff und siegte souverän mit 25:16.

Damit ist für uns die Champions League - Saison beendet und wir können uns nun voll auf die Meisterschaft konzentrieren. Es bleibt, allen Beteiligten zu danken, die diesen Wettbewerb für uns ermöglicht hatten und sicher hätte niemand etwas dagegen, wenn am Ende der Saison die erneute Qualifikation für den höchsten europäischen Vereinswettbewerb stehen würde. In diesem Sinne vielen Dank und auf ein Neues!

2012

5

Riesenfreude bei Lisa Stock
DSC - TSV Bayer 04 Leverkusen 3 : 0

Februar


Ein paar kleine Freudentränen glauben wir schon gesehen zu haben, als es hieß: "MVP beim DSC: Lisa Stock!"

Da unsere Tzscherli eine Auszeit vom Trainer Alex Waibl bekam, rückte Lisa in den Startsechser auf und gab bei ihrem Debüt eine großartige Vorstellung.

Beim der Mannschaftsvorstellung vor dem Spiel glaubte so mancher, dass der A-Kader des VCO gegen das Team vom TSV Bayer 04 antreten würde. So viele Mädels der Mannschaft, die sich am gestrigen Nachmittag beim Doppelspieltag Sonthofen leider mit 3:1 geschlagen geben musste, standen noch nie im Aufgebot des DSC.

Debütantin Lisa Stock und unsere Nr. 1, 2, 4, 11, 15 und 17 begannen das Spiel. Wer glaubte, dass es gegen den Tabellenletzten ein Spaziergang werden würde, wurde schon nach wenigen Minuten eines Besseren belehrt. Selbstbewusst gingen die Schützlinge von Trainer Zhong Yu Zhou zu Werke und kämpften sich immer wieder heran, auch wenn der DSC zu den technischen Auszeiten mit 8:5 und 16:10 führte. Vor allem die Angriffe unserer Mädels wurden wie schon gegen Kazan zu leicht Beute des gegnerischen Blocks. Am Ende richtete es Robin, die beim Stand von 21:20 einige Punkte in Folge machte und am Schluss ging der DSC denkbar knapp mit 25:23 vom Feld.

Im Satz 2 das gleiche Bild. Nur blieb hier Leverkusen bis zum Schluss ständig ergebnismäßig am DSC dran. 8:7 und 16:15 zu den Auszeiten und hauptsächlich der beherzten Spielweise von Lisa und den Lupfbällen des DSC über den gegnerischen Block, gegen die das Team aus Leverkusen kein probates Gegenmittel fand, ist es zu verdanken, dass der Satz mit 25:23 ebenfalls an Elbflorenz ging.

Im dritten Satz lag der DSC schnell zurück, 2:5; 5:7. An dieser Stelle wurde Kiki von Mareen gut bedient und sie erzielte schließlich auch den Ausgleich zum 9:9. Robin punktete zum 16:13-Zwischenstand. Spätestens jetzt war die Gegenwehr der Leverkusenerinnen gebrochen und unsere Mädels spielten den Satz zum 25:17-Endstand herunter.

Einzig "Klein-SChingu" (Foto) relaxte in seinem AOK-Sessel, unsere Mädels hingegen hatten mehr Mühe als erwartet. Nichts desto Trotz war es der 17. Sieg in der Meisterschaftsrunde in Folge. Nach dem Champions-Leage-Rückspiel in Kazan müssen unsere Mädels am 11. Februar in Hamburg ran. Drücken wir ihnen an dieser Stelle die Daumen für beide Spiele!

2012

2

"Abenteuer Champions-League"
DSC - Dinamo Kazan 0 : 3

Februar


Dass es nicht leicht werden würde, wussten alle. Doch mit einem Satzgewinn wie im Spiel gegen Fenerbahce liebäugelten wohl die meisten der über 2600 Zuschauer in der Margon Arena. Am Ende waren alle froh, dass der DSC zumindest im 2. Satz toll gegenhalten konnte.

Mit Anne, Grit, Judith, Kiki, Mareen, Robin und Tzscherli starteten unsere Schmetterlinge und gingen mit 1:0 in Führung. Kazan fand aber sofort ins Spiel und schon stand es 1:4. Alex musste schon in dieser frühen Phase des Spiels seine erste Auszeit nehmen. Unsere Nr. 17 beendete daraufhin die Aufschlagserie der russischen Nr. 17; 2:4. Das 3:7 demonstrierte eindrucksvoll die Durchschlagkraft von Jekaterina Gamowa. Fast aus dem Stand wuchtete sie den Ball durch den Dreierblock unserer Mädels.
Die Angriffe des DSC wurden in Folge fast immer eine Beute des gegnerischen Blocks und beim 3:11 kam folgerichtig die zweite Auszeit. War der Respekt vor dem Gegner zu groß oder unsere Mädels nicht gut drauf? Das 3:12 kam wie auf Ansage mit einem Ass der Russinnen. Robin setzte zum Befreiungsschlag an, 4:13.
Beim 5:17 kam Femke für Mareen, die mit ihrem sehr ausrechenbaren Zuspiel den Gegner selten in Verlegenheit brachte. Anne hämmerte mit Gewalt zum 6:18 ein. Trotz großartiger Rettungstaten auf Dresdner Seite folgte das 6:20. Nur nicht einstellig verlieren, war wohl jetzt die Devise. Toll, dass das Publikum trotz des großen Rückstandes so hinter ihrem Team stand! Ob die Russinnen nun ein wenig auf Sparflamme schalteten oder der DSC noch mal richtig Gas gab, egal. Sperli, die für Grit ins Spiel gekommen war machte es mit ihrer jugendlichen Unbekümmertheit vor: Wir haben nichts zu verlieren! Und so erkämpften sich die Mädels ihren 12. Punkt, bevor der Ball zum 12:25 im Dresdner Feld auf den Boden fiel.

Im 2. Satz dann ein anderes Bild. Ausgeglichenheit bis zum 3:3. Der russische Trainer zeigte seinem Team deutlich seine Unzufriedenheit und schlagartig zog Kazan an. 3:6. Doch unsere Mädels schlugen zurück. 6:6. In die erste technische Auszeit ging der DSC mit einer 8:7-Führung nach einem sehenswerten Angriff durch den Kazaner Dreierblock. Robin platzierte den Ball zum 10:9 mit Augenmaß ins hintere Eck, Sperli roch den Braten und blockte in großer Manier zum 15:15. So konnte es weiter gehen! 15:16 zur zweiten technischen Auszeit und beim 15:18 Auszeit DSC. Das 18:22 riss noch einmal die Fans von den Sitzen, Mareen täuschte ihr Zuspiel Klasse an und machte den Punkt selbst. Das darauf folgende Ass von Silvia zum 19:22 sorgte zumindest für eine Auszeit der russischen Mannschaft, mehr war aber leider in diesem umkämpften Satz nicht drin. Ein undankbarer Netzroller brachte den Endstand von 20:25.

Im dritten Satz war dann einfach die Luft raus und die Russinnen demonstrierten deutlich, dass sie in einer anderen Liga spielen. 2:8 und 5:16 die Spielstände zu den technischen Auszeiten. Jeder Punktgewinn unserer Mädels wurde bejubelt, was wohl auch ein bisschen mit dazu beitrug, dass im dritten Teil dieses Satzes ein paar Bälle mehr im gegnerischen Feld landeten. Sehenswert unser holländischer Block zum 8:18 und Annes "Strich" zum 10:21. Endstand 13:25.

Noch ist das "Abenteuer Champions-League" nicht zu Ende. Es gibt in einer Woche das Rückspiel in Kazan und wie heißt es so schön in einem Lied von Nena? "Wunder gescheh`n…"

Fotos nach der Landung des Teams von Dinamo Kazan in Dresden-Klotzsche

2012

29

Verfrühter Karneval in Aachen!
Alemannia Aachen - DSC 1 : 3

Januar


Was war das gestern für ein fantastischer Abend in Aachen! Nicht nur weil unsere Mädels mit 3:1 (25:20, 25:18, 21:25, 25:15) gewannen, sondern auch weil sich ca. 50 volleyballverrückte Fans (davon 15 aus Holland) auf den weiten Weg nach Aachen machten, um ihre Schmetterlinge zu unterstützen.

Aber der Reihe nach. Gegen 18.55 Uhr tönte „Rock this party“ aus den Lautsprechern der Halle und genau das sollte dann auch passieren. Die Aachener wie auch die Dresdner Fans machten eine so herrliche Stimmung, als wenn jetzt schon Karneval wäre. Es wurde gesungen, gerasselt, getrommelt, geklatscht und wie es beim Karneval üblich ist gab es auch viele lustige Verkleidungen auf beiden Seiten.

Der DSC reiste ohne die verletzten Spielerinnen und auch ohne Mareen und Steffi an, die geschont wurden. Der dezimierte Kader wurde mit Juliane Langgemach vom VCO Dresden verstärkt, die auch zu ihrem Einsatz kommen sollte.

Der 1. Satz begann mit Judith, Tesha, Grit, Femke, Robin, Anne und Tzscherli. Nach einer zwischenzeitlichen 6:3-Führung für Aachen übernahm der DSC das Zepter und holte 6 Punkte in Folge! Jetzt waren unsere Mädels auf Betriebstemperatur und sicherten sich den 1. Satz mit 25:20.

Der 2. Satz begann ausgeglichen. Ab der 1. technischen Auszeit konnte sich der DSC mehr und mehr absetzen, v.a. Judith und Tesha wussten zu überzeugen. Am Ende hieß es 25:18 für Dresden. Auf den Rängen steppte der Bär! Von der Dresdner Seite hallte es D-S-C und von der Aachener Seite kam ein T-S-V zurück. Mehrere Male gingen Laola-Wellen durch die Halle!

Im 3. Satz führte eigentlich durchweg Aachen. Unsere Mädels konnten nur kurzzeitlich zum 10:10 ausgleichen. Ab Mitte des Satzes wurde auf Dresdner Seite munter durchgewechselt. Magda, Silvia und Juliane kamen für Femke, Grit und Robin. Das änderte aber nichts mehr am Ausgang des Satzes; 25:21 für Aachen!

Den 4. Satz dominierten von Beginn an unsere Schmetterlinge. Judith bekam eine Auszeit. Tesha zeigte, dass ihre Formkurve weiter nach oben zeigt. Mit 25:15 beendete der DSC diesen Satz und damit auch das Spiel.

Tesha wurde zur besten Spielerin auf Dresdner Seite gewählt. Die meisten Punkte sammelten neben Tesha noch Robin und Anne (alle mit jeweils 11 Punkten).

Nach dem Spiel gab es noch das obligatorische Abklatschen mit unseren Mädels. Aber das war noch nicht alles, denn auch die Aachener Spielerinnen kamen zum Abklatschen! Das hatten wir so noch nie erlebt. Danach ging es noch zu den Aachener Fans. Natürlich wurde auch hier abgeklatscht und es gab noch ein kleines Geschenk für die Aachener: Dresdner Christstollen! Es folgte noch ein Gruppenfoto mit dem Aachener Fanclub. Inzwischen war auch noch Robin zu uns gekommen und unterhielt sich mit ihren holländischen Fans (Familie und Freunde). Als wir schon fast auf dem Rückweg zum Hotel waren, kam sogar noch der Aachener Trainer zu uns und bedankte sich für die super Stimmung in der Halle! Es war also ein rundum gelungener Volleyballabend.

2012

23

"Gebt mir ein D, gebt mir ein S, gebt mir ein C !"
DSC - Köpenicker SC 3 : 0

Januar


Gestern Abend hatten sich mehr als 30 Anhänger des Köpenicker SC auf den Weg nach Dresden gemacht, um ihr Team zu unterstützen.
Doch gegen einen der Titelaspiranten der Liga reichte es nicht; unsere Mädels holten alle drei Sätze heim. Und die außer Frage großartig aufspielende Tzscherli wurde von den Fans gefeiert als es hieß: "MVP Kerstin Tzscherlich!"

Der DSC spielte mit folgender Startaufstellung: Mareen, Kiki, Judith, Robin, Katharina, Anne und Kerstin. Nach der ersten technischen Auszeit (Führung mit 8:5) gab es einen irren Ballwechsel mit vielen spektakulären Rettungsversuchen. Die sich am Boden verheddernden Dresdnerinnen wurden jedoch nicht belohnt und der Punkt ging an Köpenick. Es folgte noch der Ausgleich, aber dann zogen unsere Schmetterlinge auf und davon. 16:13 und schließlich 25:18 hieß es.

Nach ausgeglichenem Beginn im zweiten Satz (3:3) legte der DSC eine Schippe zu und eilte davon. 8:3 und 16:9 zu den technischen Auszeiten, 20:10 und am Ende 25:14. Es wurde um jeden Ball gekämpft und einmal mehr kratzte Kerstin die Bälle vom Boden und hämmerte Robin sehenswert ins gegnerische Feld.

In Satz 3 kam Tesha für Kiki. Nach einem 0:3 - Rückstand verkürzte Judith aus spitzem Winkel zum 2:3 und es folgte der Ausgleich. Nun versuchten unsere Schmetterlinge wieder mächtig loszulegen, doch die Berlinerinnen boten Paroli. Robin machte den Punkt zum 8:7 - Technische Auszeit. Hatten in Satz 1 und 2 die Köpenickerinnen häufig Auszeiten genommen, musste nun Alex reagieren. Beim Stand von 17:16 und 20:18 (dem vorausgegangen war ein klares Ass des KSC) zeigte der Dresdner Trainer Auszeiten an. Robin machte den wichtigen Punkt zum 21:18 und auch die Punkte 22 und 24 gingen auf ihr Konto. Am Ende feierten 1645 Zuschauer den Satz- und Spielball zum 25:20 und somit den 3:0 - Sieg.
Wie schon eingangs erwähnt, wurden "Most Valuable Player" auf Dresdner Seite Tzscherli und für Köpenick Sandra Sell.

Zwei schwere Auswärtsaufgaben stehen in dieser Woche im Terminkalender unserer Mädels. Am Mittwoch müssen sie in Schwerin ran und am Samstag geht es mit der Unterstützung von ca. 30 Dresdner Fans nach Aachen.

Keinesfalls leichter dann die Aufgabe am Mittwoch, dem 1. Februar. Dann heißt es in der Margon-Arena um 19:00 Uhr: DSC - Dinamo Kazan. Im vierten Champions League - Fight treffen die derzeit jeweils Tabellenzweiten ihrer Liga aufeinander. Im Klartext bedeutet das: Alles oder nichts im k.o. - System gegen die starken Russinnen!

2012

19

Die Siegesserie geht weiter
VC Wiesbaden - DSC 2 : 3

Januar


Heute mal der "Spielbericht" vom Liveticker aus, gemixt mit Infos von den 6 Dresdner Fans, die es nach Wiesbaden gezogen hat.

Satz 1:
Zur 1. TA 8:6, DSC rennt von Beginn an einem 2-Punkte-Rückstand hinterher. Ausgleich zum 10:10 und unsere Mädels drehen den Spieß um. 10:12, 11:13, 12:14, … Mehr als 2 Punkte Vorsprung klappen nicht. 14:16 zur 2. TA. Jetzt gehen schon mal 3 Punkte Vorsprung (15:18), aber Wiesbaden bleibt zäh dran, verkürzt auf 17:18. Beim 18:22 endlich mal 4 Punkte vorn! 20:23 und Satzgewinn mit 21:25.

Satz 2:
4:2, 8:5, 11:6, 16:8, 20:10, hallo DSC!!! 25:10. In diesem Satz ging ja nun wirklich nicht viel!

Satz 3:
3:8, 4:10, 5:11, 7:12, 11:15, 12:16, 18:18, 19:20, 19:21, 21:21, 22:21, 22:23, 23:23, 24:23, 24:24, 24:26. Nach anfänglicher guter Führung kam das große Zittern wieder ab dem 18:18. Doch alles ist gut gegangen. 2:1 für unsere Mädels!

Satz 4:
3:2, 5:5, 7:7, 7:8, DSC führt zur 1. TA. 11:10, 12:10, Wiesbaden punktet wieder! 12:12, 13:13, 14:14, 14:16, und dann kam wieder die starke Phase der Wiesbadenerinnen. 3 Satzbälle gingen noch abzuwehren, dann stand es fest: Tiebreak!

Satz 5:
1:3, 3:3, 5:7, 6:8, 6:9, 6:10, 6:11, 7:11, 7:12, 8:12, 9:12, 9:13, 9:14, 9:15

2012

17

Ein gefühlter Sieg!
DSC - Fenerbahce A. Istanbul 1 : 3

Januar


Was war das für ein Abend. Waaaaahnsinn! 2768 Zuschauer (darunter ca. 200 Fenerbahce-Fans) sahen ein packendes und hochklassiges Champions League-Spiel. Es fehlte nicht viel und der Margon-Arena wäre das Dach weggeflogen, so eine explosive Stimmung herrschte vor Ort!

Am Ende gewann zwar Fenerbahce Istanbul standesgemäß mit 3:1 (25:23, 21:25, 25:15, 25:19), aber unsere Mädels erkämpften sich einen Satzgewinn und somit das Ticket für die KO-Runde!

Trainer Alex Waibl ließ seinen Stammsechser Mareen, Steffi, Judith, Robin, Katharina, Anne und Tzscherli fast komplett durchspielen.

Im 1. Satz wurde schon deutlich, dass unsere Mädels nicht nur Kanonenfutter für Fenerbahce sein wollten. Einen 0:1-Rückstand drehten sie in eine 4:2-Führung. Danach machte Istanbul zwar 4 Punkte in Folge, aber der DSC ließ den Abstand nie größer als 2 Punkte werden. Am Ende hieß es 23:25.

Auch im 2. Satz war kein Klassenunterschied zusehen. Nach 2:0-Führung stand es schnell 2:4. Zu den technischen Auszeiten führten unsere Schmetterlinge mit 8:7 und dann sogar mit 16:12! Eine Überraschung lag in der Luft. Doch Fenerbahce zeigte einmal mehr seine Klasse und glich zum 18:18 aus. Dresden hielt weiter dagegen und zwang Istanbul beim Stand von 21:19 zu einer Auszeit. Die Zuschauer hielt es schon lange nicht mehr auf den Sitzen. Sie schrien ihr Team quasi zum Satzgewinn. Beim 25:21 gab es dann kein Halten mehr. Ohrenbetäubender Jubel brach auf den Rängen aus und unsere Mädels lagen sich in den Armen!

Den Satzverlust wollte Fenerbahce aber nicht so stehen lassen. Mit einer schnellen 4:0-Führung untermauerten sie ihre Favoritenrolle. Dresden wehrte sich tapfer und konnte zum 6:6 ausgleichen. Auszeit Istanbul! Dort wurde der türkische Trainer dann etwas lauter und fortan zog sein Team die Zügel an und setzte sich mit 16:10 ab. Alex Waibl merkte, dass es in diesem Satz nicht mehr viel zu holen gibt und nahm einige seiner Stammkräfte vom Parkett. 15:25 ging der Satz verloren.

Der 4. Satz blieb bis zum 6:6 ausgeglichen. Danach gelang Fenerbahce eine 15:9-Führung. Unsere Mädels antworteten mit 3 Punkten in Folge. Auszeit Istanbul! Bis zum 17:19 blieb der DSC dran. Danach schwanden langsam die Kräfte und die Gäste beendeten den 4. Satz mit 25:19.

Fazit: Ein Spiel auf hohem Niveau, in dem der DSC teilweise über sich hinauswuchs. Es konnten viele Erfahrungen gesammelt werden, die für die nächsten Spiele sicher nützlich sein können. Es war eine einmalige Stimmung in der Halle! Beide Fanlager feuerten ihre Teams frenetisch an. Jetzt gilt es den Schwung mit in die Bundesliga zu nehmen. Am Donnerstag wartet schon die nächste schwere Aufgabe in Wiesbaden.

2012

14

Sieg in der Wolfsgrube
VfB Suhl - Dresdner SC 0 : 3

Januar


Suhl-DSC 0:3 (15:25, 28:30, 22:25)
etwa 30 DSC-Fans und total entspannte Atmosphäre ohne Secturity
Suhl ohne Dominic Steffen
DSC ohne Anna, Frieda, Nici, Stephi Magda und Jule mit VCO in Erfurt

1.Satz
Suhl: Merkova, Dijkema, Steger, Utla, Isailovic, Kalinovskaya; Cebic
DSC: Mareen, Kiki, Robin, Anne, Katha, Robin; Tzscherli
0:1 Angriff Judith
1:2 Angriff Anne
2:2 Aufschlagsfehler Mareen
2:3 Angriff Kiki
5:4 Aufschlagsfehler Kiki
6:4 Annahmefehler Tzscherli
7:4 Angriff ins aus Judith und Auszeit DSC
7:5 Angriff Judith
8:5 Technische Auszeit
9:5 Annahmefehler Anne
9:7 und 9:8 Anne
9:9 Angriff Robin
vom 8:5 bis zum 9:9 Aufschlagsserie Mareen
10:9 Fehler DSC
10:10 Angriff Anne
10:11 Ass Robin
11:12 Angriff Kiki
12:13 Block Katha
12:14 Block Katha/Kiki und Auszeit Suhl
12:15 Angriff Judith
13:16 Technische Auszeit
13:17 Aufschlag Kiki, Dankeball Robin
15:17 Annahmefehler Tzscherli
15:18 Angriff Judith
15:19 Fehler Suhl Auszeit Suhl / Wechsel bei Suhl Jacobi für Utla und Pucarevic für Merkova
15:20 Ass Judith
15:21 Angriff Anne Rückwechsel Suhl
15:22 Angriff Katha
15:23 Angriff Judith
15:24 Angriff Robin
15:25 Block Robin ab 21. Punkt für DSC Judith am Aufschlag

2. Satz
Suhl: Merkova, Dijkema, Steger, Utla, Isailovic, Kalinovskaya; Cebic
DSC: gleiche Aufstellung
1:1 Angriff Anne
2:1 Angriff ins Aus Judith
2:2 Angriff Anne
3:3 Angriff Kiki
4:4 Angriff Judith
6:5 Angriff Judith
8:5 Technische Auszeit
8:6 Angriff Judith
9:8 Angriff Robin
12:8 Angriff ins Aus Kiki und Auszeit DSC
12:9 Angriff Kiki
12:10 Angriff Judith
12:11 Angriff Kiki und Auszeit Suhl
12:12 Ass Mareen und Wechsel Suhl Jacobi für Utla
13:13 Angriff Judith
14:14 / 15:15 Angriff Katha
15:16 Aufschlag mit Wirkung von Anne und Technische Auszeit
16:17 / 16:18 Angriff Robin und Wechsel Suhl Pucarevic für Dijkema
16:19 Angriff Robin, Klasse Feldabwehr Tzscherli
18:19 Annahmefehler Anne und Auszeit DSC
18:21 Block Kiki/Anne und Wechsel Suhl Speer für Isailovic
19:23 Angriff Kiki
19:24 Block Kiki
20:24 Aufschlag Mareen
21:24 Anne geblockt
22:24 Annahmefehler Tzscherli
23:24 Anne geblockt
24:24 Wechsel DSC Grit für Anne
24:25 Rückwechsel DSC
26:25 Katha geblockt
26:26 / 27:27 Angriff Judith
28:27 Angriff Katha ins Aus
28:28 Angriff Judith
28:29 Angriff Suhl ins Aus und Rückwechsel Suhl Utla für Jacobi
28:30 Angriff Robin

3. Satz
Suhl: Merkova, Pucarevic, Jacobi, Steger, Isailovic, Kalinovskaya; Cebic
DSC: gleiche Aufstellung
0:1 / 1:2 Angriff Anne
1:3 Block Anne und Auszeit Suhl
1:4 Angriff Judith
1:5 Aufschlag Mareen und Wechsel Suhl Speer für Isailovic
1:7 Block Kiki/Judith und Auszeit Suhl sowie Wechsel Suhl Dijkema für Pucarevic
1:8 Technische Auszeit und Wechsel Suhl Utla für Jacobi
1:9 Block Anne
2:10 Angriff Anne
2:12 Angriff Katha
3:13 Block Judith
6:13 Annahmefehler Tzscherli
6:14 Angriff Katha
6:15 Aufschlag Judith
7:15 Aufschlagsfehler Judith
9:16 Anne Angriff ins Aus und Technische Auszeit
9:17 Angriff Anne
10:17 Anne Angriff ins Netz, schlechtes Zuspiel von Robin
12:17 Anne Angriff ins Aus und Wechsel DSC Grit für Anne
13:17 Annahmefehler Grit und Auszeit DSC
14:17 Annahmefehler Katha und Rückwechsel DSC Anne für Grit
14:19 Angriff Judith und Rückwechsel Suhl Isailovic für Speer
15:20 Angriff Judith
17:20 Annahmefehler Anne
18:20 Katha Angriff ins Aus
20:21 Robin abgeblockt
20:22 Angriff Judith
21:24 Angriff Robin
22:25 Matchball Angriff Judith

MVP DSC: Judith Pietersen; Suhl: Anna Kalinovskaya
DSC große Annahmeprobleme bei Aufschlägen von Claudia Steger
Judith eine Superangriffsquote von 75%, bei 24 Angriffsversuchen nur 2 Fehler.
Sie hat 18 Punkte gemacht, dazu noch 3 Aufschlagspunkte bei 1 Aufschlagsfehler und 2 Blockpunkten insgesamt 23 Punkte.
O-Ton von Felix Koslowski (Trainer Suhl): Der VfB spielt einfach zu unkonstant.

Bericht: Yvette
Fotos: Yvette und Ralf

2012

10

Zu starker Gegner!
Rabita Baku - Dresdner SC 3 : 0

Januar


Trotz guter kämpferischer Leistung und einigen gelungenen Aktionen reichte es gegen diesen Gegner nicht, um an einem Satzgewinn zu schnuppern. Die Schmetterlinge aus Dresden spielten mit Tzscherli, Mareen, Judith, Robin, Katha, Grit und - jawohl, Tesha Harry ist wieder da! Diese Mädels sollten es richten, Anne und Frieda wurden diesmal geschont, da sie angeschlagen waren.

Zunächst fanden wir überhaupt nicht ins Spiel, die Angaben flogen uns nur so um die Ohren 0:5, doch dann fingen sich unsere Mädels 4:6. Tesha und Robin konnten hier die positiven Akzente (2 x Block, Angabe, Angriffspunkt) setzen. Danach setzte sich Rabita jedoch auf 11:4 ab. Den ersten selbst heraus gespielten Punkt holte Judith zum 6:13. Ein Netzroller und zwei sehenswerte Angriffe von Katha und Tesha brachten uns nochmal auf 9:13 heran, doch näher ließen uns die haushohen Favoriten nicht herankommen. Bis zum 15:19 hielten wir noch gut mit. Am Ende ging der Satz mit 17:25 an Rabita.

Im 2. Satz kamen wir besser rein, hatten nicht so große Probleme mit den Angaben des Gegners - 3:5. Beim 3:6 hatten wir Pech. Nach mehreren heroischen Rettungsaktionen in der Annahme entschied ein Netzroller den Ballwechsel für Baku, die danach sogleich auf 3:8 davonzogen. Der DSC kämpfte, Robin, Katha und Grit hielten uns im Spiel - 7:10. Doch dann zog Rabita uneinholbar davon, hämmerten uns ihre Angriffe um die Ohren. Wir selbst konnten in dieser Phase kein Spiel mehr aufbauen und wenn doch, stand meist der Block - 10:19. Im letzten Abschnitt änderte sich das Bild noch mal. Robin, Judith, Tesha und Katha konnten sehenswerte Angriffe unterbringen. Zugleich unterliefen uns jedoch mehrere Angabefehler. Am Ende hieß es wieder 17:25.

Im dritten Satz kamen wir noch besser ins Spiel als in den ersten beiden, führten sogar mit 4:2! Dann wieder Pech, ein schön gestellter Block ging knapp ins Aus und sofort zog Rabita an und auf 4:7 davon. Doch die Schmetterlinge fighteten, kamen wieder ran auf 7:7, blieben dran 10:10. Danach ließen wir nur leicht nach, die Annahme war nicht perfekt, der Angriff nicht ganz so druckvoll und schon stand es 10:13. Das ist der Unterschied auf diesem Niveau, kleine Nachlässigkeiten werden sofort gnadenlos bestraft. Dennoch war der Kampfgeist ungebrochen. Mit sehr guten eigenen Aktionen kamen wir durch Tesha, Robin und Judith, die heute wieder überall zu finden war und viele gute Aktionen hatte, aber leider nicht immer belohnt wurden, heran - 14:15. Bei 14:17 hämmerte Judith einen Ball ins gegnerische Feld, doch es wurde wohl ein technischer Fehler erkannt, statt 15:17 stand es somit 14:18. Schade! Danach war die Luft dann raus - 16:25.

Um gegen so eine Mannschaft etwas zu holen muss halt alles passen. Dafür, dass wir mit einer neuen Aufstellung gespielt haben, haben wir uns phasenweise achtbar geschlagen. Judith, der Wirbelwind, kann mit Selbstvertrauen aus der Partie gehen, ebenso wie Tesha, die nach einer Ewigkeit mal wieder gespielt hat. Wir wünschen nun viel Glück in Suhl und werden Euch am 17.01. gebührend empfangen, wenn es gegen Fenerbahce zum letzten Vorrundenspiel in der Champions-League geht.

2012

7

Pokalsieger-Besieger!
DSC - Smart Allianz Stuttgart 3 : 0

Januar





Unwetterwarnung in Dresden:
Zwischen 17.30 und 19.00 Uhr fegte ein Orkan der Stärke 8 durch die Margon-Arena (ausgelöst durch unsere Schmetterlinge)! Leittragende waren die Spielerinnen von Smart Allianz Stuttgart, die heute nicht den Hauch einer Chance hatten.

Der 1. Satz begann mit Mareen, Steffi, Judith, Grit, Robin, Katharina und Tzscherli. Der DSC legte stürmisch los. 8:2 zur ersten technischen Auszeit! Vor allem Wirbelwind Judith brachte zu Beginn viel Schwung in die Partie! Danach machte Katha mit 2 Assen auf sich aufmerksam. Stuttgart kam überhaupt nicht ins Spiel rein. Beim 16:5 durften sie mal kurz durchatmen. Danach nahm der DSC-Express wieder Fahrt auf und hielt erst beim 25:13 wieder an.

Der 2. Satz war dann fast eine Kopie des 1. Satz: 8:1, 16:5! Stuttgart fand keine Wege und Mittel auch nur ansatzweise mitzuspielen. Unseren Schmetterlingen gelang fast alles: hier ein Ass, da ein Heber über den Block! Am Ende hiess es 25:10!

Im 3. Satz wehrten sich die Stuttgarterinnen energisch, um das Debakel noch abzuwenden. Sie führten zwischenzeitlich sogar mit 7:3! Aber irgendwie sollte es an diesem Tag einfach nicht sein. Der DSC kämpfte sich durch die lautstarken Anfeuerungsrufe der 2900 Zuschauer wieder heran und konnte zum 12:12 ausgleichen. Beim 19:17 versuchte Stuttgart mit einer Auszeit den Dresdnerinnen den Wind aus den Segeln zu nehmen, aber sie ließen sich nicht mehr stoppen und gewannen mit 25:18.

Fazit: Eine überzeugende Leistung unserer Mädels, auch ohne die kurzfristig ausgefallenen Frieda und Anne. Stuttgart war mit nur 8 Spielerinnen in Dresden, wobei 2 davon eigentlich nicht spielen sollten. Beste Punktesammlerinnen beim DSC waren Katha (14) und Judith (13). Im Trikot von Anne Matthes lief VCO-Talent Lisa Izquierdo-Mocasqui auf. Apropos VCO. Die DSC-Talente gewannen das „Vorspiel“ in der Margon-Arena gegen Grimma mit 3:1! Positiv zu erwähnen ist auch noch die Zuschauerzahl: es waren ca. 300 Zuschauer anwesend, was für VCO-Verhältnisse sehr gut ist. Die Spielerinnen dankten es den Leuten mit einem super Spiel.

2011

28

Sieg im Tiebreak
DSC - Rote Raben Vilsbiburg 3 : 2

Dezember





Es wurde ein langer Abend gestern in der Margon Arena. Nicht nur, dass fünf Sätze notwendig waren, um den Sieger zu ermitteln, in zwei Sätzen reichten 25 Punkte nicht zum Sieg und Satz 2 und 4 gingen denkbar knapp jeweils zu 23 aus. Nach 2 Stunden und 16 Minuten endete dieses Spitzenspiel!

Unser Team ging erneut mit der Startaufstellung 2, 3, 4, 6, 15, 17 und unserer Libera Tzscherli auf Punktejagd. Zur 1. TA führten die Mädels nach einem Hammer von Anne mit 8:4 und auch Judith fand die Lücke: 9:4. Nun begann eine starke Phase der Roten Raben, die im Ausgleich zum 13:13 gipfelte. Beim 13:15 schon die 2. Auszeit von Alex, doch die Vilsbiburgerinnen zogen weiter ihre Bahn: 16:19. Nach etlichen Fehlaufschlägen auf beiden Seiten dann wieder der DSC am Zuge und es stand 21:21. Die Fans hielt es jetzt nicht mehr auf ihren Plätzen. 22:21 / 22:22 / 23:11 / 23:23 / … / 24:25 / 25:25 / … / 26:26 / 27:26 / Anne machte schließlich den entscheidenden Punkt zum 28:26.

Satz 2 startete ausgeglichen. Ein endloser Ballwechsel mit sehenswerten Rettungstaten von Kerstin wurde belohnt, Ausgleich zum 2:2. Zur 1.TA Auszeit lagen die Raben mit einem Pünktchen vorn. Annes Ass brachte erneut den Ausgleich zum 12:12. 15:15, 18:18 und schließlich 21:21 stand es. Das war das letzte "Unentschieden", dann setzten sich die Mädels aus Bayern mit 2 Punkten ab und hielten den Vorsprung bis zum 23:25.

Wie schon im ersten Durchgang führten unsere Schmetterlinge zur 1. TA mit 8:4. Ein gutes Omen? Annes Aufschläge brachten immer wieder Gefahr und sie punktete auch, genau wie Robin! Zur 2. TA stand es 16:10. Dann wieder ein schier endloser und sehenswerter Ballwechsel zum 18:10. Annes tolle Aufschlagserie beendete sie selbst beim Stand von 19:11, als der Ball ins Netz flog. Jetzt kam Unruhe ins Dresdner Spiel. 20:17 und Auszeit DSC. Mareen mit einem Traumball unerreichbar ins Eck, doch Friedas Aufschlag ging ins Netz. Jetzt wurde es noch einmal eng, die Raben witterten Morgenluft und glichen zum 24:24 aus! Doch die Moral der Dresdnerinnen war grandios, sie holten den Satz mit 27:25 heim.

Im 4. Satz lag der DSC schnell 0:4 hinten, rappelte sich auf und glich zum 6:6 aus. Aus der folgenden 7:6 - Führung wurde allerdings schnell ein 7:11 - Rückstand. Robins Befreiungsschlag kam nach einer Aufschlagsserie von Sarah Petrausch im rechten Moment. Es folgten 4 Punkte in Folge für unsere Mädels - 11:11. Hin und her, auf und ab ging es nun, ein echtes Wechselbad der Gefühle für die 3000 Zuschauer, darunter auch 3 Rabenfans. Frieda mit großartiger Rettungstat, aber diesmal war das Glück dem DSC nicht hold, 20:21. Ein letzter Ausgleich zum 21:21 doch trotz starkem Aufbäumen konnten die Mädels um Kiki den Satz nicht heimbringen, 23:25 für die Raben.

Beim Stand von 1:0 plötzlich Totenstille in der Margon Arena, Vilsbiburgs Yessica Maria Paz Hidalgo lag verletzt am Boden. An dieser Stelle unsere guten Wünsche zur baldigen Genesung!
Mareens folgender Aufschlag landete im Netz, 1:1. Doch der DSC ging immer wieder in Führung, zum Seitenwechsel führten unsere Mädels mit 8:3. Nun waren die Vilsbiburgerinnen dran, kamen auf 8:6 heran. Robin zum 9:6, Judith zum 12:8 mit starkem Punkt. Beim 12:9 rutschte Kerstin der Ball durch und sie ärgerte sich mächtig. Sie bot gestern Abend ebenfalls ein starkes Spiel. Getragen von den Zuschauern erlöste Frieda mit dem Matchball alle - 15:9!

2011

24

Weihnachten kann kommen
DSC - VT Aurubis Hamburg 3 : 1

Dezember


Mareen, Frieda, Kiki, Judith, Robin, Anne und Tzscherli begannen den 1. Satz und verschliefen den Start vollkommen. 1:8 zur ersten Auszeit! Judith beendete die Talfahrt mit dem Punkt zum 2:8. Beim Stand von 6:11 wurde Grit für Frieda eingewechselt. Unsere Mädels kämpften sich bravourös heran, glichen zum 11:11 aus. Judith dann wieder stark mit einem Ass zum 12:11. Zur 2. Auszeit schon 16:14 und diesen Vorsprung ließ sich der DSC nicht mehr nehmen. Robin hämmerte schließlich zum 25:22 ein.

Obwohl der 2. Satz wieder mit einem Rückstand begann, starteten unsere Mädels in Folge durch. Beim 11:6 dann Auszeit Hamburg. 16:10, 20:12 und Grit punktete. Das ist wichtig und gibt Selbstvertrauen für die Psyche nach der langen Verletzungspause. Mit 25:18 gewann der DSC den Satz.

Im 3. Satz setzten sich die Hamburgerinnen von Beginn an in Szene. Am Ende reichte es nicht für unsere Mädels und der Satz ging 22:25 verloren.

Wie schon im 1. Satz ein deutlicher Rückstand des DSC, 1:6! Mit toller Moral dann der Ausgleich zum 6:6. Mit der Unterstützung der 1598 Zuschauer in der Margon Arena im Rücken die Führung mit 16:14 zur 2. technischen Auszeit. Beim 20:21 kommt Silvia für Robin. Dann die Schlussoffensive: Beim 23:23 Mareen beim Aufschlag. Sie knallt den Hamburgerinnen ein Ass zum 24:23 ins Feld. Danach stiftet sie mit dem Netzroller ein Durcheinander in den Hamburger Reihen, die den Ball nicht unter Kontrolle bringen können. 25:23, 3:1 und "Frohes Fest"!

2011

20

Chapeau DSC !
ASPTT Mulhouse - DSC 0 : 3

Dezember


Nach dem wichtigen Sieg am Wochenende gegen die Unabhängigen aus Münster stand nun die letzte internationale Herausforderung in diesem Jahr an. Unsere Schmetterlinge flogen ins Elsaß zum Champions-League-Rückspiel gegen Mulhouse. Ein in dieser Gruppe ohnehin schweres Weiterkommen rückte nach der bitteren Hinspiel-Niederlage praktisch in aussichtslose Ferne. Dennoch gab es noch eine kleine Chance, weiterhin international präsent zu bleiben. Als Gruppendritter und sogar als einer der zwei besten Gruppenvierten darf man im CEV-Cup weiter mitmischen, welcher höher einzustufen ist als der Challenge-Cup, den wir vor nicht allzu langer Zeit noch gewinnen konnten. Wer kann sich nicht an das unvergessliche Volleyballfest im März 2010 hier in Dresden in der knackevollen Margon-Arena erinnern? Dazu musste allerdings ein Auswärtserfolg her. ASPTT Mulhouse, deren Volleyballabteilung 1974 gegründet wurde, ist seit 1992 eine feste Größe in der ersten französischen Liga - Stolz und Aushängeschild des elsässischen Frauenvolleyballs. Zuletzt wurden sie fünf Mal hintereinander Vize hinter dem alles überragenden Serien-Meister aus Cannes, konnten sich damit aber regelmäßig für die Champions-League qualifizieren, in der sie bisher jedoch noch nicht über die Vorrunde hinauskamen. Was die Zuschauergunst betrifft ist Mulhouse neben Cannes mit Abstand die beliebteste Mannschaft in Frankreich. Mindestens 1000 Zuschauer kommen zu jedem Spiel, oft jedoch mehr. In dieser Saison rangieren sie auf Platz drei und mussten nach sechs Siegen in Serie am Wochenende eine überraschende Heimniederlage gegen Nantes (7.) hinnehmen. Grund genug also selbstbewusst den ersten Dreier in der Champions-League in Angriff zu nehmen.

Der DSC begann mit Tzscherli, Mareen, Frieda, Kiki, Judith, Robin und Anne. Vor Beginn des Spiels wünschte die Ex-Dresdnerin Anna Barnac-Maric unserem Annahme-Denkmal noch "ein gutes Spiel Tzscherli" und lachte dabei herzlich. Um es vorwegzunehmen: Es wurde ein gutes Spiel, und zwar das beste des DSC in dieser Saison! Die glorreichen Sieben (zum Startsechser gesellte sich hin und wieder Katha Schwabe als Einwechselspielerin) fegten Mulhouse mit 3:0 aus der eigenen Halle. Von Beginn an fanden sie gut ins Spiel, führten 8:5 zur 1. technischen Auszeit. Dann folgte bis zum 13:18 für Mulhouse die einzigte Schwächephase in diesem Spiel, in der der DSC etwas in der Annahme wackelte, aber vor allem seine Angriffe nicht druckvoll genug rüber bringen konnte, so dass die Französinnen in der Feldabwehr gut aussahen und ihrerseits zu Angriffspunkten kamen. Dann stabilisierten sich die Schmetterlinge und kamen durch ein variabel aufgezogenes Angriffsspiel immer näher heran. Bei 20:20 gelang der Ausgleich durch einen Lopball von Anne. In der Folge blieb es eng, wobei der DSC stets einen Punkt führte. Bei 23:22 verzog Mulhouse einen Angriff, das hieß Satzbälle für uns. Nachdem die nächste Angabe im Netz landete, machte Frieda im nächsten Ballwechsel kurzen Prozess - 25:23.

Der 2. Satz war bis zur 1. technischen Auszeit ausgeglichen, artistisch das 8:7 von Robin, die mit einer Hand herangeflogen kam, der Ball drohte sich neben ihr nach unten zu senken, war schon unterhalb der Netzkante, doch sie erwischte ihn und fand die Lücke, großartig! Zur 2. technischen Auszeit hatten die Mädels die Führung auf 16:11 ausgebaut, bei den Gastgeberinnen wurde es zum ersten Mal laut. Der DSC ließ in der Folge nicht locker, zeigte eine sehr starke Leistung in allen Elementen, die Punkte wurden durch alle Spielerinnen variabel herausgespielt oder geblockt, Mulhouse sah keinen Stich, konnte nicht einen Angriff unterbringen - 22:13. Gegen Ende des Satzes kam Mulhouse noch mal ein wenig auf, aber es war zu spät und unsere Mädels ließen sich nicht aus der Ruhe bringen. Robin schloss den letzten Angriff ab, ein technischer Fehler der Französinnen beendete Satz zwei mit 25:18.

Im dritten Satz machten die Schmetterlinge kurzen Prozess 8:3 - 16:8 - 18:10 - 25:11. Mulhouse war praktisch nicht mehr im Spiel. Der DSC blieb in allen Elementen konstant gut, bot eine geschlossene Mannschaftsleistung und war ein hoch verdienter Sieger. Damit rangieren wir nun vor Mulhouse und wären als Tabellendritter für den CEV-Cup qualifiziert. Jedoch kommt es in den beiden letzten Spielen, die beide Mannschaften in der Hinrunde jeweils mit 0:3 verloren möglicherweise auf jeden gewonnenen Satz an. Daher sollte man sich schon jetzt den 17. 01. 2011 unbedingt vormerken, wenn es im letzten Heimspiel gegen Fenerbahce möglicherweise um den Verbleib im prestigeträchtigen europäischen Wettbewerb geht.

Anmerkung:

Der Bericht ist von folgendem Modus, der auf der offiziellen DVL-Seite unter CEV-Champions-League angegeben ist, ausgegangen:

"Die Champions League Vorrunde wird in fünf Gruppen à vier Mannschaften ausgespielt. Die ersten beiden Teams jeder Gruppe, sowie die zwei besten Gruppendritten qualifizieren sich für die Play-off-Runde. Die restlichen Gruppendritten, sowie die zwei besten Gruppenvierten qualifizieren sich für die Challenge Round im CEV Cup. Die Sieger der Viertelfinals qualifizieren sich für das abschließende Final Four Turnier."

Dieser ist jedoch falsch, stattdessen gilt:

Die drei bestplatzierten Mannschaften jeder Gruppe sowie das punktbeste viertplatzierte Team der Gruppenphase qualifiziert sich für das Achtelfinale. Alle weiteren viertplatzierten Mannschaften qualifizieren sich für die CEV Volleyball Cup Challenge Round. (nachzulesen auf der DSC-Seite unter Champions-League/allgemeine Informationen/Spielmodus)

Damit sind wir nach der Vorrunde auf alle Fälle weiterhin international dabei, aber es bleibt genauso spannend wie zuvor und am Ende kann jeder Satz über den Einzug ins Achtelfinale entscheiden.

2011

18

Zweimal die "Zwei" ist nicht immer Vier
DSC - USC Münster 3 : 1

Dezember


Das hatte Volleyball-Dresden lange nicht gesehen: Knapp 60 mitgereiste USC-Fans feuerten ihr Team an. Dass es trotzdem für die Münsteranerinnen nicht reichte, verdanken wir Dresdner Fans in diesem Spiel auf Augenhöhe dem unbedingten Siegeswillen unserer Mädels. Am Ende gewannen sie verdient vor 1760 Zuschauern mit 3:1.

Satz 1: Der DSC läuft mit Mareen, Frieda, Kiki, Judith, Robin, Anne sowie Kerstin auf und Anne macht die ersten beiden Punkte. Beim 3:0 schon die erste Auszeit für Münster. Mit 8:4 geht es in die 1. TA, doch Münster kommt wieder stark zurück und punktet 3-mal in Folge. 8:7. Der folgende Aufschlag geht ins Aus und Dresden ist am Drücker. 16:13 zur 2. TA. Jetzt bauen unsere Mädels den Vorsprung aus und Robin loggt zum 25:20 ein.

Im 2. Satz liegt der DSC schnell mit 1:3 hinten, holt auf und es steht 4:3! Erneut muss der USC schon früh eine Auszeit nehmen. Ausgeglichen geht es weiter über die Stationen 8:6 und 15:16. Nach der 2. TA zeigt der DSC, wer der Herr in der Margon Arena ist. Katha kommt zum Kurzeinsatz und am Ende steht es 25:22.

Satz 3: Beim 2:2 bekommen unsere Mädels wieder mal vier Bälle in Folge um die Ohren gehauen. 2:6! Dieser Rückstand scheint sie wachzurütteln und sie drehen den Spieß um: 8:7. Ausgeglichen geht es weiter. Auf beiden Seiten landen (zu) viele Aufschläge im Aus. Zur 2. TA führt der DSC mit einem Punkt. Die Anfeuerungsrufe der 60 Fans treiben den USC nach vorn, unsere Fans stehen nicht nach und trotzdem reicht der Endspurt nicht. 23:25 gewinnt Münster diesen Satz.

Satz 4 ist der "Satz der Unentschieden". 3:3, 4:4, 5:5, 9:9. Dann ist "Schluss mit Lustig". Endlich steht mal wieder die ganze Halle hinter unseren Mädels. Mit 25:20 wird dieser Satz heimgeholt und die Partie mit 3:1 gewonnen.

Dass Zweimal die "Zwei" nicht immer Vier ist, verdanken wir den beiden Trainern. Sie wählten jeweils die gegnerische Nummer "2" zur wertvollsten Spielerin.

Vor und nach dem Spiel gab es noch viele nette Gespräche mit den Gästefans. Den 2-Tages-Trip wollten sie natürlich mit einem Besuch auf dem Striezelmarkt verbinden und Dresden erkunden. Immer wieder toll, wie doch unsere schöne Sportart Menschen verbinden kann.

2011

14

DSC - ASPTT Mulhouse 1 : 3
Wieder kein Sieg in der Champions League!

Dezember


Auch im 3. Spiel in der Königsklasse konnten unsere Mädels nicht gewinnen. Am Ende stand ein 1:3 (25:15, 20:25, 22:25, 23:25) gegen ASPTT Mulhouse auf der Anzeigetafel.
Damit droht jetzt nach dem Scheitern im DVV-Pokal auch das Aus in der Champions League!

Mit Mareen, Frieda, Steffi, Judith, Robin, Anne und Tzscherli sollte der 1. Sieg eingefahren werden. Der Fanclub sicherte sich die Unterstützung von Sportbürgermeister Winfried Lehmann und DSC-Abteilungsleiter Jörg Dittrich, die im 1. Satz tatkräftig mit trommelten! Und das sollte sich auch gleich bezahlt machen. Der DSC begann wie die Feuerwehr und führte schnell mit 4:0! Nachdem Mulhouse auf 4:3 verkürzte, machte Judith 4 Punkte in Folge und es stand 8:3 zur 1. technischen
Auszeit. Jetzt klappte fast alles und so sicherten sich unsere Mädels den 1. Satz mit 25:15.

Wer dachte, dass es nun so einfach weitergehen würde, sah sich schnell getäuscht. Mulhouse kam immer besser ins Spiel und lag zu den technischen Auszeiten mit 6:8 und 11:16 vorn. Der DSC kämpfte sich zwar immer wieder heran, aber am Ende standen sie sich immer selbst im Weg und machten in den entscheidenden Momenten die Fehler. Nach dem 19:21 keimte noch mal Hoffnung auf, aber die Französinnen machten 3 Punkte in Folge und gewannen den 2. Satz schließlich mit 20:25!

Der 3. Satz begann mit einem 0:3 Fehlstart! Der DSC lief immer einem Rückstand hinterher. Es war eigentlich ähnlich wie im 2. Satz. Man kämpfte sich ran und schenkte dann die Punkte durch Unkonzentriertheiten wieder her. Mulhouse gewann diesen Satz verdient mit 22:25.

Im 4. Satz ergab sich der DSC seinem Schicksal, nachdem er schnell mit 3:11 hinten lag. Mulhouse kam zum Ende hin noch einmal ein wenig ins Schwitzen, da Dresden auf 19:21 verkürzte! Aber sie liessen sich nicht mehr die Butter vom Brot nehmen und holten sich den 4. Satz mit 23:25!

Fazit: Der DSC konnte nur im 1. Satz sein Potential ausschöpfen. Danach standen sie sich irgendwie selber im Weg. Mulhouse wollte dieses Spiel von Anfang an unbedingt gewinnen. Die Spielerinnen feuerten sich immer wieder gegenseitig an. Sie liessen keinen Zweifel aufkommen, wer hier als Sieger vom Platz gehen wird.

2011

12

VC Wiesbaden - DSC 3 : 1
Pokalfight ohne Happy End

Dezember


Unsere Mädels starten mit Mareen, Frieda, Kiki, Judith, Robin, Anne und Kerstin in den ersten Satz, der ausgeglichen ist, aber am Ende doch mit 25:21 verloren geht.

Im zweiten Satz dann der unfassbare 0:9 - Start des DSC durch Aufschläge von Mareen. Mit diesem Polster lassen die Waibl-Schützlinge nichts mehr anbrennen und gewinnen diesen Satz mit 13:25.

Wieder ein ganz anderes, ausgeglichenes Bild in Satz 3. Zur Satzmitte hin schleichen sich wie schon im ersten Satz die Wiesbadenerinnen langsam aber stetig immer mit 2 Punkten Vorsprung davon. Doch unsere Mädels holen auf und schaffen den Ausgleich beim 21:21. Was danach folgt, ist schwer zu begreifen nach dem Ergebnis des zweiten Satzes. Wiesbaden punktet 4 Mal hintereinander und gewinnt diesen Durchgang mit 25:21.

Wieder startet der DSC furios in Satz 4 und führt schnell mit 0:4. Dagegen haben die Hausherrinnen natürlich etwas. Beim 11:11 zünden sie den Turbo und machen wieder mal 5 Punkte in Folge. Und diesen Vorsprung lassen sie sich nicht mehr nehmen. Klar, dass jetzt beim DSC nichts mehr viel geht. In einem verzweifelten Aufbäumen kommen sie noch mal kurz heran, bevor beim 25:20 der Jubel der Gastgeberinnen in der Sporthalle am 2. Ring keine Grenzen mehr kennt.

Unser Glückwunsch geht an den Sieger! Und wir geben wieder am Mittwoch Gas.

2011

11

TSV Bayer 04 Leverkusen - DSC 1 : 3
DSC gewinnt beim Tabellenvorletzten

Dezember


Der DSC spielte erneut mit komplett umgestelltem Team, gab den dritten Satz nur knapp ab.
Drücken wir die Daumen, dass die Taktik von Alex bei der hohen Dreifachbelastung in Meisterschaft, nationalem und europäischem Pokalwettbewerb auch weiterhin aufgeht.

Julia Langgemach, Frieda, Mareen, Grit, Anna, Robin und Kerstin sowie im letzten Satz Katha liefen für den DSC auf. Obwohl es kein 3-Satz-Sieg wurde, wie sicher bei der Tabellensituation erwartet, siegten unsere Mädels ungefährdet in Leverkusen. Nun heißt es, schnell zu regenerieren, denn schon am Montag steht der Pokalfight in Wiesbaden auf dem Programm und am Mittwoch erwarten wir ASPTT Mulhouse in der Margon Arena.

2011

7

DSC - Rabita Baku 0:3
Baku lässt DSC keine Chance!

Dezember


Champions League in Dresden! Lang ist es her. Um so mehr fieberten heute 1612 Zuschauer dem Heimdebüt des DSC in der Königsklasse entgegen.

Zwar gab es die zu erwartende Niederlage gegen Baku (22:25, 19:25, 21:25), aber unsere Mädels boten eine gute Leistung und können erhobenen Hauptes die nächsten Spiele angehen.

Mareen, Steffi, Judith, Robin, Katharina, Anne und Tzscherli starteten in den 1. Satz! Und der begann nicht schlecht. Unsere Mädels überraschten Baku und führten schnell mit 5:3! Doch Rabita fing sich wieder und zog auf 5:12 davon. Beim 12:20 hatten viele Zuschauer den Satz schon abgehakt. Nicht aber der DSC, der durch die lautstarken Anfeuerungsrufe des Fanclubs noch einmal auf 21:23 herankam. Am Ende reichte es nicht ganz zum Satzgewinn 22:25!

Der 2. Satz war eine klare Angelegenheit für Baku. Mit ihren schnellen Kombinationen spielten sie den DSC teilweise schwindelig. Unsere Schmetterlinge versuchten aber, so gut es nur ging dran zu bleiben und wurden mit 19 Punkten belohnt.

Im 3. Satz lag Dresden schnell mit 0:3 hinten, konnte aber zwischenzeitlich zum 6:6 ausgleichen! Doch immer, wenn es drauf ankam, konnte Baku noch eine Schippe drauf legen. 8:13 und 15:20 waren sie schon enteilt, bevor der DSC noch einmal eine kleine Aufholjagd startete und auf 20:22 verkürzte! Baku siegte letztendlich mit 21:25.

Fazit: Der Favorit setzte sich erwartungsgemäß durch! Unsere Mädels konnten phasenweise gut mithalten. Am Ende bleibt der erhoffte Satzgewinn aus.

2011

5

SC Potsdam - DSC 0 : 3
Mit 7 Spielerinnen zum Sieg

Dezember


Auch wenn es stellenweise eng zuging, siegten unsere Mädels mit 3:0 beim SC Potsdam. Nach dem Championsleague-Fight vom Mittwoch setzte Trainer Alex Waibl auf Mareen, Kiki, Robin, Judith, Katha, Anne und Kerstin. Dieser Startsechser spielte bis zum Schluss ohne Auswechslung durch.

Der erste Satz schien von Anfang an dem DSC zu gehören. Mit 3:6, 4:8, 11:16 waren unsere Mädels immer vorn, bis der SC Potsdam auf 18:19 herankam. Nach einer Auszeit von Alex wurde der Satz schließlich mit 25:22 gewonnen.

Lange Ballwechsel prägten den zweiten Satz. Potsdam gab mächtig Gas und unsere Mädels lagen schnell 4:1 und zur 1. technischen Auszeit 8:6 hinten. Beide Teams schenkten sich nichts und auch zur 2. technischen Auszeit blieb der 2-Punkte-Rückstand. 16:14! Der DSC zeigte jetzt mehr Biss und glich zum 22:22 aus. In einem Kraftakt kam schließlich doch die Wende und der zweite Satz ging mit 23:25 an uns.

Wer jetzt glaubte, dass Potsdam die Segel strich, sah sich enttäuscht. Ein Netzroller-Ass brachte die nicht unverdiente Führung zum 8:5 für den Potsdamer SC. Jetzt waren unsere Mädels gefordert. Von den rund 40 mitgereisten Dresdner Fans angetrieben, gelang der Ausgleich zum 11:11 und die darauffolgende Führung wurde bis zum Spielende nicht mehr aus der Hand gegeben. Mit 20:25 beendete der DSC diesen Satz und gewann schließlich verdient mit 3:0.

Zur wertvollsten Spielerin wurde auf Potsdamer Seite die Libera und auf DSC-Seite die Zuspielerin gewählt.

Nun heißt es, den Fokus sofort auf die Championsleague zu richten, am Mittwoch schlägt Rabita Baku in der Margon Arena auf. Bis dahin!

2011

27

DSC - SC Zurich Team VCO Berlin 3:1
2. Garnitur passt noch nicht!

November


Nichts für Feinschmecker bekamen die 1503 Zuschauer am 1. Advent in der Margon-Arena zu sehen. Zwar gewann der DSC gegen den VCO Berlin mit 3:1 (25:15, 25:15, 25:27, 25:15), aber über das "Wie" wird man sicherlich noch zu reden haben. Am Ende steht ein Arbeitssieg für den DSC und strahlende Gesichter bei den Berlinerinnen über den gewonnenen Satz.

Vor dem Spiel wurde unseres im Juni 2011 leider viel zu früh verstorbenen Fanclubmitglieds Alexander Mägel gedacht. Auch die "SZ" widmete ihm in der vergangenen Woche einen Artikel.

Zum Spiel selber gibt es eigentlich nicht viel zu erzählen. Alex Waibl begann mit Frieda, Steffi, Judith, Robin, Anne, Magda und Grit als Libera. Anna und Tesha waren kurzfristig auch noch ausgefallen.

Die ersten beiden Sätze wurden klar mit 25:15 gewonnen.

Im 3. Satz durften Sylvia, Femke und Katharina von Beginn an ran. Durch die vielen Wechsel ging der Spielfluss verloren. Es kam vermehrt zu Abstimmungsproblemen. Die Berlinerinnen nutzten die Gunst der Stunde und holten sich den Satz mit 27:25!

Der 4.Satz war dann wieder etwas besser und wurde mit 25:15 gewonnen.

Zur besten Spielerin auf Dresdner Seite wurde Magdalena Gryka ausgezeichnet. Fragende Gesichter im Publikum, aber wer hätte es an diesem Tag eigentlich verdient gehabt?

Nach dem Spiel gab es dann noch die obligatorische Autogrammstunde mit den Spielerinnen, um die frisch erworbenen Kalender für 2012 signieren zu lassen.

2011

24

VV Grimma - DSC 0:3
Pflichtspiel - Pflichtsieg

November


In einem eher glanzlosen Spiel wurde der DSC seiner Favoritenrolle letztendlich gerecht. Spielerisch überzeugen konnten unsere Mädels aber weder die Gegnerinnen noch die 700 Zuschauer in der Muldentalhalle.
Der DSC startete mit Kiki, Anne, Anna, Katharina, Magdalena, Robin und Frieda, die sich in ihrer Libera-Rolle nicht wirklich heimisch fühlte. Grit kam hin und wieder zu einem Kurzeinsatz.
21:25, 21:25 und 19:25 gingen die 3 Sätze an unser Team, doch am Ende konnten auch die Grimmaer Mädels stolz auf ihre Leistung sein.


Unser Dankeschön geht zum VVG für den netten Empfang und die Organisation. Der Gegenbesuch ist schon beschlossene Sache wenn es heißt: VCO-Die DSC-Talente vs. VV Grimma. An diesem Doppelspieltag werden die Grimmaer Fans im Anschluss unsere DSC-Mädels in der Margon Arena mit anfeuern!

Das Pokalauslosungspech bleibt dem DSC auch weiterhin treu. Das Viertelfinalspiel findet erneut auswärts statt.

2011

29

DSC - Alemannia Aachen 3:0
3. Sieg in Folge!

Oktober


Aller guten Dinge sind 3! Das dachten sich auch unsere Schmetterlinge und gewannen diesmal gegen Alemannia Aachen mit 3:0 (27:25, 25:19, 25:14). Nachdem sich unsere holländischen Neuzugänge Judith und Robin am Donnerstag zur Nationalmannschaft verabschiedeten, musste Trainer Alex Waibl auf 2 Positionen seine Startformation umstellen. Er schickte neben Mareen, Frieda, Steffi, Anne und Tzscherli die wieder genesene Tesha und Anna aufs Parkett.

Der 1. Satz begann etwas holprig. Nach einer 2:0 Führung für unsere Mädels holte Aachen 4 Punkte in Folge! Auszeit DSC. Aachen punktete aber fleißig weiter 7:12! 2. Auszeit DSC. Jetzt tauten unsere Mädels langsam auf. Katharina kam für Frieda und legte gleich mal eine Aufschlagserie hin. Der Vorsprung von Aachen schmolz immer mehr und beim 20:20 war er dann aufgebraucht. Dresden blieb aber weiter hungrig. Beim Stand von 23:21 blockte Katharina Angelina Grün. Wahnsinn!!! Die Halle tobte! Doch eine Aufschlagserie von „Grüni“ brachte Aachen den Ausgleich 24:24. Am Ende hieß es aber 27:25 für unsere Schmetterlinge.

Der 2. Satz gestaltete sich etwas einfacher. 8:5 und 16:11 hieß es zu den technischen Auszeiten. Magda kam wie im 1. Satz wieder für Steffi zum Aufschlag und machte ihre Sache gut. Der DSC zog weiter davon 24:18. Eine starke Anna Cmaylo machte dann den Sack zu zum 25:19.

Der 3. Satz war fast eine Kopie des 2. Satzes. Unsere Mädels stellten früh die Weichen auf Sieg. 5:1, 8:4, 16:9, 20:11 waren die Zwischenstationen des 3. Satzes. Silvia bekam noch einen Kurzeinsatz. Am Ende war es dann Steffi vorbehalten, dass Spiel mit 25:14 zu beenden.

Zur besten Spielerin wurde Angelina Grün (Aachen) und Mareen (DSC) gewählt. Die Wahl von Mareen war für einige Fans doch etwas überraschend. Viele hatten Katharina Schwabe auf ihrer Rechnung. Sie machte heute ein starkes Spiel.

Am Rande und auch während des Spiels wurde noch mal auf die Aktion „Die Fans geben mehr“ eingegangen. Die ersten Spenden wurden in der Halle schon gesammelt. Über den aktuellen Stand dieser Aktion könnt ihr euch auf unserer Startseite informieren.

2011

27

DSC - Schweriner SC 3:0
Sie haben das Siegen nicht verlernt

Oktober


19:00 Uhr. Zaghaft aber stetig füllt sich die Margon Arena. Eine Viertelstunde vor Anpfiff der Partie stellt Frank vom Fanclub die Aktion "Die Fans geben mehr" vor. Leider geht bei der mäßigen Akustik in unserer Halle und der Unruhe in der Einspielphase der Mannschaften vieles unter.
Deshalb möchten wir in den kommenden Tagen die Chance nutzen, um auf unserer Homepage darüber zu berichten.

Und dann ist es endlich so weit: Meister gegen Vizemeister der vergangenen Saison. Beide Mannschaften haben neue Gesichter in ihren Reihen und die Karten sind neu gemischt. Gelingt es dem DSC, den Bock umzustoßen?

Schon beim Einlaufen staunen die Zuschauer. Beim DSC gibt es eine neue Nr. 12. Nein, keine Heike Beier oder Linda Helterhoff, die uns mit dieser Rückennummer noch gut in Erinnerung sind. Es ist Juliane Langemach, die zur Mannschaft gestoßen ist, da die Verletztenliste einfach nicht kleiner werden will…

Den Start-Sechser stellen Mareen, Frieda, Kiki, Judith, Robin, Anne und Kerstin als Libera. Beim Stand von 5:6 ist Anne dran mit dem Aufschlag. Wie in alten Zeiten macht sie den Storch (rechten Fuß an linkes Knie und linken Fuß an rechtes Knie) und knallt den verblüfften Schwerinerinnen 2 Asse ins Feld. Schließlich gelingt auch der dritte Punkt und der DSC ist zur ersten technischen Auszeit vorn mit 8:6. Und weiter geht es, 10:6! Doch wie gewonnen, so zerronnen, jetzt macht Schwerin vier Punkte in Folge. Beim 10:10 die erste Auszeit von Alex. Der offene Schlagabtausch sieht unsere Mädels zur zweiten technischen Auszeit mit einem Pünktchen vorn: 16:15. Jetzt läuft es und wieder einmal ist es Frieda, die mit einem gewaltigen Schlag den entscheidenden Punkt zum 25:21 holt.

Im zweiten Durchgang das schon gewohnte Spiel zweier Teams auf Augenhöhe. Dem 8:7 folgt eine starke Phase des SSC und so sieht sich Alex gezwungen, beim 10:12 eine Auszeit zu nehmen. Dennoch ziehen die Mecklenburgerinnen mit 12:16 davon. Nun holt der DSC auf zum 17:18 und Mareen gleicht in grandioser Manier aus. Die Halle tobt! Beim steten Auf und Ab hat der DSC schließlich die besseren Nerven und zeigt große Kampfmoral, diesen wichtigen Satz mit 25:23 zu gewinnen.

Den dritten Satz beginnen unsere Schmetterlinge furios. Beim 4:0 schon die erste Auszeit des Schweriner Coachs, aber der DSC lässt nicht locker. Anne hämmert den Ball zum 8:3 ein. Und alle Fans sind sich sicher: Anne ist wieder daheim angekommen. Zur zweiten technischen Auszeit ist der Vorsprung auf 6 Punkte angewachsen, 16:10. Doch die Schwerinerinnen geben sich (noch) nicht geschlagen, holen auf. Beim 18:15 nimmt Alex eine Auszeit und danach lassen unsere Mädels nichts mehr anbrennen. Mit 25:18 gewinnt der DSC auch den dritten Satz.

1710 Zuschauer konnten den ersten Heimsieg der Saison feiern.
Fazit: Sie haben das Siegen nicht verlernt

Übermorgen sehen wir uns hoffentlich alle wieder. Dann kommt Alemannia Aachen nach Dresden mit der Überfliegerin der EM, Angelina Grün. Und sind wir mal ehrlich, 1710 Zuschauer gegen Schwerin. Da geht doch noch was, oder?

2011

23

Köpenicker SC - DSC 0:3
Erster Saisonsieg an Kikis 25. Geburtstag

Oktober


Die Zeichen standen schon vor der Partie auf Sieg. Nicht nur, dass das Fanclubmaskottchen "Klein-DSChingu" wieder mit auf der Bank saß, nein auch ein Geburtstagsgeschenk für unseren Mannschaftskapitän in der Sporthalle Hämmerlingstraße musste her!

Und so sahen die rund 20 mitgereisten DSC-Fans den ersten Sieg ihrer Lieblinge in der noch jungen Saison. Mit 23:25, 14:25 und 21:25 gingen die drei Sätze an unsere Mädels und der Sieg in nur 73 Minuten nach Dresden.

2011

19

DSC - VfB Suhl 1:3
2. Niederlage im 2. Spiel!

Oktober


Das hatten sich die 1672 Zuschauer natürlich etwas anders vorgestellt. Unsere Mädels unterlagen dem VfB Suhl klar mit 1:3 (20:25, 25:17, 21:25, 19:25). Man konnte der Mannschaft ansehen, dass sie nicht frisch und eingespielt war. Vor allem den Nationalspielerinnen merkte man an, dass sie müde waren.

Alex Waibl schickte im 1. Satz Silvia, Mareen, Steffi, Tzscherli, Anna, Robin und Anne aufs Feld. Das Spiel begann relativ ausgeglichen bis zum 18:18. Danach setzte sich der VfB Suhl mit 19:24 ab und konnte schließlich mit 20:25 gewinnen.
Im 2. Satz führte Suhl schnell mit 0:3. Zu den technischen Auszeiten waren unsere Mädels aber wieder in Front (8:7, 16:13). Kontinuierlich wurde der Vorsprung immer größer (19:14, 21:17). Am Ende hieß es 25:17.

Wer nun dachte, der Knoten sei geplatzt, sah sich leider getäuscht. Zu viele Fehler brachten unsere Schmetterlinge schnell ins Hintertreffen (11:17). Beim Stand von 19:19 schien der 3. Satz zu kippen, aber in den entscheidenden Momenten behielt Suhl die Ruhe und die Übersicht und gewann verdient mit 21:25.

Satz 4 lief fast identisch ab, nur konnte der DSC sich nicht mehr herankämpfen. 14:16, 14:21, 15:24, 19:24 setzte sich der VfB ab und beendete diesen Satz mit 19:25. Die 1. Heimniederlage für unsere Mädels war damit besiegelt.

Fazit: Alex Waibl versuchte mit vielen Wechseln (Katharina für Robin, Magda/Judith für Mareen/Anna, Frieda für Silvia) das Spiel zu drehen. Der Erfolg blieb aber aus. Anne war im 1. Satz sehr präsent, Katharina konnte mit ihren Aufschlägen überzeugen und Robin war fleißigste Punktesammlerin (12 Punkte) beim DSC. Dass Suhl mehr Durchschlagskraft hatte, beweist auch die Statistik: Merkova (20 Punkte) und Utla (21 Punkte) brachten viele Bälle im gegnerischen Feld unter. Nun heisst es schnell die Niederlagen zu verarbeiten und nach vorne zu blicken. Mit jedem Spiel wird sich das Team besser einspielen und dann sollte es in naher Zukunft auch belohnt werden.

Nach dem Spiel gab es noch ein kleines Willkommensgeschenk vom Fanclub für unsere Neuzugänge. Robin und Judith bekamen selbstgestaltete Klompen und die anderen Mädels Süßigkeiten zum Naschen.

Fotos zum Spiel von H.-U. Kilisch und dem Fanclub

2011

15

Smart Allianz Stuttgart - DSC 3:0
Leider ein verdienter Sieg der Stuttgarterinnen

Oktober


Bei herrlichstem Herbstwetter hatten sich rund 30 Anhänger aus Dresden und Fans des DSC aus der baden-württembergischen Region nach Stuttgart aufgemacht.

19:30 Uhr wurde in der Scharrena die neue Volleyballsaison mit dem symbolischen Einlaufen der 16 Bundesligamannschaften (je ein kleines Mädchen stellvertretend für ein Team), einer Trampolinshow und Grußworten von zwei Vertretern der DVL vor 1100 Zuschauern offiziell eröffnet.

Um 20:00 Uhr war es dann so weit.
Unsere Mannschaft war bis auf Steffi Kestner und den Fanclub-Glücksbringer Klein-DSChingu komplett angereist.
Mareen, Judith, Frieda, Stefanie, Anne, Robin und Kerstin in der Startaufstellung konnten allerdings nicht verhindern, ruck zuck 0:3 hinten zu liegen. Auch zur ersten technischen Auszeit das gleiche Bild. 8:6 führte Stuttgart und baute den Vorsprung auf 16:13 aus. Eine kurze Einwechslung von Magdalena brachte nicht den Durchbruch und so ging der erste Satz verdient mit 25:21 an den Gastgeber.

Beim 2:3 im 2. Satz ging der DSC erstmalig im Spiel in Führung. Stuttgart spielte nicht überragend, aber immer einen Tick trick- und erfolgreicher. Gravierende Mängel beim DSC offenbarte die Blockabwehr, dort lief am allerwenigsten zusammen. Sobald die Annahme gut klappte und das Zuspiel perfekt war, machten unsere Mädels auch ihre Punkte. Doch der Rückstand wuchs wieder an, Auszeit beim 13:8. Bei Stand von 18:12 ein Netzroller der Stuttgarterinnen und die Halle tobte. Doch nun drehte der DSC wieder auf, holte sich den Anschluss zum 23:21. Smart Allianz konterte und unsere Mädels verschlugen die Aufgabe zum 25:21 Endstand.

Im 3. Satz ging anfangs gar nichts mehr. Beim 6:1 die erste Auszeit von Alex. Aber alles nützte nichts, 8:4. Anna fügte sich gut ins Spiel ein und wurde kurz darauf wieder ausgewechselt. Hmm… Die Stuttgarterinnen zogen ungefährdet ihre Bahn und mit 16:9 auf und davon. Als alle mitgereisten Fans das Spiel schon abgeschrieben hatten, wehrten unsere Mädels (Mareen am Aufschlag) 7 (in Worten: sieben!!!) Spielbälle in großer Manier ab, doch das Glück des Tüchtigen stand nicht auf ihrer Seite. 25:23 und damit 3:0 für Stuttgart.

Nach dem Spiel wurden Kim Renkema und unsere Kerstin, beide mit den Rückennummern "5" zur wertvollsten Spielerin gewählt.

Wir Dresdner Anhänger machten uns wieder auf den langen Heimweg durch eine frostige Nacht.
Fazit: Es war trotz Niederlage ein schöner Fanausflug.

Vielleicht war die Euphorie nach dem Achtungserfolg beim Vorbereitungsturnier in Münster doch zu groß? Für den Augenblick ist der DSC Tabellenletzter, doch daran wird sich bestimmt noch einiges ändern. Bleibt vorerst nur, auf die Revanche beim Heimspiel zu warten, dann mit einem eingespielten Dresdner Team. Was die Entwicklung im Training und das Zusammenspiel der erst kurz zusammen spielenden Mannschaft beim nächsten Punktspiel bringt, dürfen wir am Mittwoch in der Margon Arena erleben.

Fotos aus Stuttgart

2011

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"Auf geht´s Mädels!"

September



Wie wir fiebern sicher alle Volleyballfans seit langem der neuen Bundesligasaison entgegen.
Auf dieser Seite wird es wieder Spiel- und Erlebnisberichte von allen Partien geben, bei denen unsere Fans zugegen sind.