+++ Spielberichte Saison 2012-2013 +++

2013

23

Hochemotionales Abschiedsspiel von unserer Tzscherli

August



Gegen 20.30 Uhr war es soweit: Kerstin Tzscherlich beendete ihre herausragende Karriere als aktive Volleyballerin!

Nach dem Spiel, dass übrigens 2:1 für die Nationalmannschaft ausging, verabschiedete sich Tzscherli von ihren Spielerinnen und langjährigen Wegbegleitern.

Auf einem goldenen Thron wurde sie von ihren Mitspielerinnen aufs Parkett gefahren.

Jetzt ließ sie ihren Tränen freien Lauf und es bestand akute Rutschgefahr auf dem Parkett.

Am Rande des Spiels verriet uns Tzscherli auch noch, dass sie im Januar 2014 einen Jungen bekommt: "Der Junge wird Tzscherlich heißen!"



Viele große Namen hatten sich heute Abend in der Dresdner Margonarena versammelt, um beim Abschiedsspiel von Kerstin Tzscherlich dabei zu sein:

Team „Tzscherli & Friends“:
Katja Wühler, Micki Dömeland, Sylvia Roll, Barbara Makowska, Doreen Engel, Stephanie Kestner, Tesha Harry, Grit Müller, Steffi Karg, Mareen Apitz, Lisa Stock

Nationalmannschaft:
Heike Beier, Christiane Fürst, Corina Ssuschke-Voigt, Maren Brinker, Lenka Dürr, Kathleen Weiss

Da bei der Nationalmannschaft schon Urlaubszeit war, konnten nicht ganz so viele Spielerinnen mit antreten, aber sie wurden durch die „Gastspielerinnen“ Tzscherli, Rolli, Gritti und Wühli tatkräftig verstärkt!

19.04 Uhr wurde es zum ersten Mal richtig laut in der Margonarena (die leider nur zur Hälfte gefüllt war) als Tzscherli aufs Parkett auflief! Die Zuschauer hielten „Danke Kerstin“-Zettel in die Luft und feierten ihr Idol. Der Fanclub ehrte Tzscherli, indem alle Mitglieder die Nr. 5 auf dem Bauch trugen.

Vom Spiel an sich gibt es nicht viel zu erzählen. Es hatte die obligatorischen Comedyeinlagen (Schiedsrichter muss im Regelbuch nachsehen, Tzscherlis Ehemann als Linienrichter, Curry besteigt den Schiri-stuhl und entwendet die Gelbe Karte, Physiotherapeut kommt zum Aufschlag aufs Feld) und es gab auch genügend Unterbrechungen, um alkoho... ääh isotonische Getränke zu sich zu nehmen. Man konnte auch viele gelungene Spielzüge bewundern, die von den Rängen mit Szenenapplaus honoriert wurden. Immer wieder wurde unsere Tzscherli mit lauten Sprechchören von den Rängen gefeiert.

Nach dem Spiel gab es dann noch jede Menge Geschenke und Danksagungen für Kerstin und alle wollten sie noch mal in den Arm nehmen. Die, die nicht live dabei sein konnten schickten eine Videobotschaft an Tzscherli, wie z.B. Peggy Küttner, Angelina Hübner, Arnd Ludwig, Giovanni Guidetti und obwohl in der Halle anwesend auch Ehemann Gunnar.

Tz-Abschied Tz-Abschied Tz-Abschied

Zum Schluss folgte noch eine Ehrenrunde und fast jeder anwesende Zuschauer wurde noch einmal persönlich von Tzscherli abgeklatscht.

Man kann es nur immer wieder wiederholen: DANKE Tzscherli! Du warst eine der weltbesten Spielerinnen, hast dutzende Titel und Ehrungen gewonnen und bist doch immer ein bodenständiger und liebenswerter Mensch geblieben. Du bist und bleibst wahrscheinlich auch für immer der Publikumsliebling und das Aushängeschild des Dresdner Volleyballs! Wir wünschen dir alles erdenklich Gute mit deiner kleinen Familie und genieße jetzt die Zeit nach dem Volleyball!

PS: Der Fanclub sagt Dankeschön an die Fans aus Schwerin, Suhl und Wiesbaden, die extra angereist waren, um unsere Kerstin zu verabschieden.

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2013

8

GLÜCKWUNSCH NACH SCHWERIN!
DSC - Schweriner SC 1 : 3

Mai



Der Schweriner SC ist erneut Deutscher Meister! Nach 4 packenden Spielen setzten sich die Mecklenburgerinnen verdient gegen den DSC durch.

Das Spiel im Überblick:

1. Satz: Der Satz beginnt ausgeglichen bis zum 13:13. Danach bricht beim DSC die Annahme weg und Schwerin gewinnt klar mit 25:14!

2. Satz: Der DSC ist wieder da und führt mit 8:4 und 20:16. Schwerin kommt gegen Ende des Satzes wieder heran. Eine Aufschlagserie von Kiki lässt den DSC am Ende jubeln (25:19).

3. Satz: Unsere Schmetterlinge führen mit 20:14! Aber wieder einmal schaffen sie es nicht den Vorsprung durchzubringen! In einer dramatischen Schlussphase und nach 5 Satzbällen für jedes Team hat Schwerin das bessere Ende für sich und gewinnt mit 33:31 diesen Satz!

4. Satz: In diesem Satz bleibt es lange spannend, da sich keine der beiden Mannschaften absetzen kann. Am Ende hat Schwerin die besseren Nerven und den größeren Willen und gewinnt diesen Satz mit 25:22 und wird somit zum dritten Mal hintereinander deutscher Meister!

Nach dem Spiel liegen sich die Mecklenburgerinnen mit ihrem Trainer und ihren Fans in den Armen und feiern ihren Erfolg. Das Abklatschen der DSC-Schmetterlinge mit ihren Fans entfällt. Zu tief scheint die Enttäuschung zu sein. Erst einige Zeit später kamen einige wenige Spielerinnen, um sich bei den Fans für die fantastische Unterstützung zu bedanken.

Fazit: Gratulation an Schwerin. Sie sind wieder einmal verdient Meister geworden. Unseren Mädels fehlte heute irgendwie der letzte Wille dieses Spiel unbedingt gewinnen zu wollen. Zu viele Fehler in den entscheidenden Momenten brachten sie immer wieder aus dem Konzept. Einmal mehr wurde deutlich, dass eine Führungsspielerin fehlt, die die Mannschaft nach vorne treibt, wenn es einmal eng wird.

Vorschau: Das Gesicht der Mannschaft wird sich verändern. Mehrere Spielerinnen werden den Verein verlassen, darunter auch einige Stammspielerinnen. Ob der Trainer bleibt wird sich zeigen. Mit seiner eigenmächtigen Art hat er in letzter Zeit doch einigen Kredit bei den Fans verspielt. Auch die Geschäftsführung und der Vorstand haben sich immer mehr von den Fans entfernt. Die Fans waren immer dann gut, wenn der DSC etwas wollte. Hier fehlte das gegenseitige Geben und Nehmen. Man sollte immer beachten, dass die Zuschauer der größte Sponsor des Vereins sind und dementsprechend sollte man sie auch behandeln. Für die Zukunft wäre es wichtig, dass Mannschaft, Trainer, Vorstand und Fans wieder eine Einheit werden. Das ist in der jetzigen Konstellation aber schwer vorstellbar!

Nichtsdestotrotz hat der DSC aus sportlicher Sicht eine hervorragende Saison gespielt! Bleibt zu hoffen, dass auch nach den vielen Abgängen in der neuen Saison eine schlagkräftige Mannschaft auf dem Parkett steht!

DANKE an unsere Mädels für die tolle Saison !!!


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2013

4

Wieder Heimsieg für Schwerin!
Schweriner SC - DSC 3 : 1

Mai



Was soll man bloß schreiben nach der erneuten, ernüchternden Niederlage in Schwerin? Ein Fan meinte, "Schreib einfach: Und täglich grüßt das Murmeltier..." Oder: "Schreib einfach nichts!" Aber das hatten wir schon im letzten Jahr. Packen wir es eben poetisch an:

Im Norden nichts Neues

Rot(schwarz) versank die Sonne am Abendhimmel nach dem Spiel, als die Dresdner Fans auf die Abfahrt ihrer Busse gen Heimat warteten. Und wenig später stand ein gelb(blau) funkelnder Stern am Himmel. Ein Zeichen?

Was hatten gleich die Vilsbiburger Fans zu uns gesagt? "Lasst Schwerin nicht ein Bayern München des Volleyballs werden!?" Die triste graue ARENA Schwerin kann man zwar nicht mit der Arroganzarena vergleichen, aber der nächste Meisterstern auf der Brust von Denise Hanke & Co. zeichnet sich immer deutlicher ab.

Wer einen Vorsprung von 7 Punkten (9:16) nicht heimbringt und noch 25:19 untergeht, macht den Gegner und dessen Publikum stark. So geschehen im ersten Satz. Wer den Totalausfall von Anne (wohl ihr schlechtestes Spiel der Saison) nicht kompensieren kann und im vierten Satz sich in den Sack stecken lässt, statt ein Tiebreak zu erzwingen, verabschiedet sich in kleinen Schritten von der Meisterschale.

Ein grinsender Mannschaftskapitän nach dem Spiel und ein Trainer, der wieder keine Denise Hanke respektierte, machte so manchen Fan nachdenklich. Wo sind die Zeiten bloß hin, als eine tränenüberströmte Kerstin Tzscherlich sich nach solchen Spielen voller Demut bei den Fans entschuldigte...

Im Norden nichts Neues

Schwerin Schwerin Schwerin

Ein riesengroßes Dankeschön und Respekt an die ca. 100 Dresdner Fans, die wieder Geld und Freizeit investiert haben und doch mit leeren Händen aus Schwerin zurückfahren mussten. Ihr seid die wahren Helden!

Und noch eine klare Ansage: Wir wollen keine Konfettikanone am Mittwoch. Wir wollen nicht zum dritten Mal in Folge die Schweriner Meisterfeier ausrichten!

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2013

1

Es geht doch!
DSC - Schweriner SC 3 : 1

Mai



Alex Waibl beginnt den 1. Satz mit der gleichen Aufstellung wie in Schwerin. Der SSC erwischt den besseren Start und führt durch eine Aufschlagserie von Denise Hanke mit 4:0. Izzi macht den 1. Punkt und der DSC kommt so langsam ins Rollen. Durch starke Aufschläge und gute Blockarbeit steht es schnell 10:7 für unsere Schmetterlinge. Schwerin kann noch mal kontern und auf 10:10 ausgleichen! In dieser Phase macht Izzi 2 Punkte am Stück und es steht 14:11 und zur technischen Auszeit sogar 16:11! Der SSC ist völlig von der Rolle. Dresden macht 8 Punkte in Folge, v.a. Martina Utla zeigt hier ihre Klasse (2 Asse und mehrere erfolgreiche Angriffe). Izzi beendet den Satz zum 25:13!

"Jetzt geht’s los" schallt es aus dem Schweriner Fanblock und der SSC beginnt den 2. Satz wieder mit einer 4:0-Führung! Unsere Mädels verlieren etwas die Linie. Die Annahme ist nicht mehr so sicher und prompt steht es 3:9. Der DSC kommt bis auf 13:16 heran, aber 2 strittige Schiedsrichterentscheidungen stoppen die Aufholjagd (13:18)! Schwerin spielt in diesem Satz einfach variabler und punktet über Block, Mitte und Diagonal. Somit steht es am Ende 25:17 für den SSC.

Im 3. Satz sind unsere Schmetterlinge wieder hellwach und führen mit 8:1!!! zur technischen Auszeit. Die Zuschauer sind total aus dem Häuschen und es wird richtig laut in der Margon-Arena. Schwerin macht in dieser Phase zu viele Fehler. Zwischenzeitlich hat Dresden 10 Punkte Vorsprung (19:9)! Am Ende heisst es 25:19 für den DSC.

Im 4. Satz kann sich bis zum 10:8 keine der beiden Mannschaften deutlich absetzen. Ein Block zum 12:8 bringt die Halle zum Kochen. Dresden ist in dieser Phase das effektivere Team und kann sich bis auf 20:11 absetzen (darunter 2 Netzroller)! Die Zuschauer hält es nicht mehr auf ihren Sitzen. Am Ende wird das Spiel mit einem Block von Izzi zum 25:17 entschieden!

Danach kannte der Jubel keine Grenzen mehr. Unseren Mädels war die Erleichterung anzusehen, dass sie doch noch gegen Schwerin gewinnen können. Beim DSC stachen einmal mehr Martina (20 Punkte) und Izzi (15 Punkte) heraus!

Für ein bisschen Unverständnis vor dem Spiel sorgte die Tatsache, dass Sitzplätze des Fanblocks in den freien Verkauf gegangen sind. Somit saßen auf einmal wildfremde Menschen zwischen den Fanclub-Mitgliedern und mussten mehr oder weniger freiwillig mit Stimmung machen. Das zerstörte ein wenig das einheitliche Bild des Fanblocks. Hier sollte der DSC etwas rücksichtsvoller mit den Zuschauern umgehen, da die meisten nicht wissen auf was sie sich einlassen, wenn sie im Fanblock sitzen (höherer Geräuschpegel, ständiges Aufstehen, Anfeuern der Mannschaft etc.).

Am Samstag steigt nun das 3. Spiel der Finalserie in Schwerin und wir alle hoffen, dass unsere Mädels den Schwung dieses Sieges mit in die nächste Partie nehmen können, denn dann ist auch beim amtierenden Meister was drin!

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2013

27

Schade, da war mehr drin!
Schweriner SC - DSC 3 : 1

April



Aufstellung:
2,4,7,13,15,17,(1)

Der Schweriner Trainer forderte im Interview vorm Spiel Aggressivität auf dem Feld und Stimmung der Zuschauer ein!
Ausverkaufte Halle, knapp 50 DSC-Fans sind in Schwerin und im 2. Satz deutlich hörbar.

Satz 1:
0:1 Martina und Denise Hanke gleich entschärft / 0:2 / 0:3 Aufschlag Mareen / 1:3 / 1:4 Martina / 2:4 / 3:4 / 3:5 / Kiki Aufschlag ins Aus und 4:5 / 5:5 / 6:5 / Izzy 6:6 / 7:6 / 8:6 Izzy ins Aus // 8:7 / 9:7 / 9:8 / Robin Aufschlag ins Netz 10:8 / Denise Hanke Ass 11:8 und Auszeit DSC / 12:8 Hanke Aufschlag und schlechte Annahme DSC / 13:8 Hanke Roller über Netz und 2. Auszeit DSC / 14:8/ 14:9 /15:9 / 15:10 / 15:11 Anne / 16:11 / 17:11 / 17:12 / Myrthe für Martina und 18:12 / 19:12 Denise Hanke / 20:1 2/Schwabi für Anne / 21:12 / 22:12 / Schwabi 22:13 / 22:14 / 23:14 / 24:14/ 24:15 / 25:15, der 2. Satzball bringt den Satzgewinn für den SSC.

Satz 2:
0:1 / 0:2 / 0:3 / 1:3 / 1:4 / 1:5 / 2:5 / 2:6 / 2:7 / 3:7 / 3:8 / 4:8 / SSC Aufschlag ins Netz 4:9 / 6:10 / 7:10 / 7:11 / 8:11 / 9:11 / Laura für Kiki und 9:12 / 10:12 / Anne 10:13 / 11:13 / 12:13 / Izzy 12:14 / Robin 12:15 / Anne 12:16 / 13:16 / 13:17 / 13:18 / Auszeit SSC / Block Robin 13:19 / Martina hebt zum 13:20 / Robin 13:21 / Anne Aufschlag ins Aus 14:21 / 15:21 / 15:22 / Magda Aufschlag: 16:22 / 16:23 / Heber Martina zum 16:24 / Mareen toller Aufschlag: 16:25

Satz 3:
0:1 / 1:1 / 2:1 Izzy ins Aus / 2:2 / 3:2 /Martina 3:3 / Ass Izzy 3:4 / Izzy Aufschlag ins Netz 4:4 / 5:4 / 6:4 / 6:5 Martina / Robin 6:6 / Anne Aufschlag ins Netz 7:6 / 7:7 / 7:8 / 8:8 / 9:8 / 10:8 / Auszeit DSC / 11:8 / Annahme findet nicht mehr statt.../ 12:8 / wieder Auszeit DSC / 13:8 / 13:9 / 14:10/ 15:10 / 15:11 Laura / 16:11 / Robin 16:12 / 17:12 / 17:13 / 17:14 Ass Anne / 18:14 / 18:15 / 19:15 / SSC punktet im rechten Moment. "Routiniert", kommentiert die DVL. / 19:16 / 19:17 / 20:17 / 20:18 / 21:18 = Schiedsrichter-Fehlentscheidung / 21:19 / 21:20 / 22:20 / 23:20 Mareen geht nach dem Ball, neeee! / 24:20 / 24:21 / 25:21

Satz 4:
Laura bleibt weiterhin für Kiki drin / 1:0 / 2:0 / 2:1 Izzy / 3:1 Dreierblock / 4:1 / 4:2 Izzy / 5:2 Aufschlag ins Netz / 6:3 / 6:4 / 7:4 / 8:4 / 9:4 / 10:4 / 11:4 / 12:4 / 13:4 / 13:5 / 13:6 / 14:6 Laura Block ins Aus / Schwerin beherrscht das Spiel / 15:6 / 16:6 / Judith und Magda kommen für Mareen und Izzy / 16:7 Denise Hanke Aufschlag ins Netz / 16:8 / 17:8 / 18:8 / 18:9 / 18:10 / 18:11 Schwabi Superaufschlag / 19:11 / 20:12 / 21:12 / 22:12 / 22:13 / 22:14 / 22:15 / 22:16 / 23:16 Endlosballwechsel mit SSC als Sieger / 23:17 / 24:17 / 25:17 Ball rollt von der Netzkante ins Aus

Aus der Ferne betrachtet ist Schwerin definitiv schlagbar. Der SC Potsdam hat das eindrucksvoll bewiesen. Dazu muss man aber den Kopf frei haben und den SSC permanent unter Druck setzen.

Ob das unseren Mädels in den verbleibenden Spielen gelingt, bleibt abzuwarten. Wir drücken fest die Daumen!

Wir sehen uns alle am Mittwoch zur Neuauflage des Klassikers SSC vs. DSC.

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2013

24

DSC im Play-Off-Finale!
Rote Raben Vilsbiburg - DSC 0 : 3

April



Vor dem Spiel gab es erst mal ein Geburtstagsständchen für Nicole Davis von den knapp 40 mitgereisten Dresdner Fans (darunter auch Ex-DSClerin Grit Müller).

Der DSC startete hoch konzentriert in dieses entscheidende Spiel. Gegenüber dem Heimspiel stand der Block diesmal viel besser und auch die Annahme war sicherer! Und dann gab es noch Izzi (21 Punkte) und Martina (18 Punkte), die immer wieder fleißig punkteten.

Die Sätze im Überblick:

1. Satz: 6:8 / 15:16 / 16:21 / 18:25 (24 Minuten)

2. Satz: 6:8 / 11:16 / 17:21 / 21:25 (27 Minuten)

3. Satz: 8:7 / 13:16 / 16:21 / 21:25 (26 Minuten)

Großes Kompliment an die Vilsbiburger wie sie vor diesem wichtigen Spiel für die Fans geworben haben (freier Eintritt für Kinder, Erwachsene zahlen nur 10€), damit sie ihre Mannschaft tatkräftig unterstützen! Auf DSC-Seite zeigte der harte Kern der Fans einmal mehr seine Verbundenheit zu den Mädels und organisierte die Fahrt nach Vilsbiburg in Eigenregie mit Privat-PKWs.

Der Aufwand hatte sich im Nachhinein gelohnt, denn unsere Schmetterlinge gewannen das Spiel und stehen jetzt im Play-Off-Finale! Dort wartet erneut der Schweriner SC.

Der Fanclub einigte sich nach Spielende mit der Geschätsführerin Sandra Zimmermann auf folgendes gemeinsames Angebot zur Fahrt nach Schwerin am 04.05.2013 (drittes Spiel im Best of five-Modus):

- Bus ab Dresden Hbf
- Fahrpreis inkl. Eintrittskarte 43,- Euro

Alle Fans, die sich bereits angemeldet haben, kommen bitte am 1. Mai (Heimspiel) zum Fanclub.
Die Bezahlung erfolgt ausschließlich an diesem Termin.

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2013

21

War das schon das letzte Heimspiel in dieser Saison?
DSC - Rote Raben Vilsbiburg 2 : 3

April



Was der Schweriner SC im Viertelfinale gerade noch abwenden konnte, droht nun dem DSC:
Das vorzeitige AUS im Kampf um den Titel. Am Mittwochabend wissen wir endgültig, wer das Duell mit dem SSC bestreiten darf.

Die klare Ansage von Guillermo Gallardo am vergangenen Samstag in Vilsbiburg hatten wohl Trainer und Mannschaft des DSC nicht ernst genug genommen und auch die Trommeleinlage von Geschäftsführerin und Vorstandschef brachten nicht den gewünschten Erfolg. "Wir wollen mehr!", aber eigentlich keine Zitterpartie in Vilsbiburg erleben, denn jetzt wird es richtig schwer.

Mit der gleichen Startaufstellung wie beim Sieg in Münster schickte Alex den DSC ins Spiel. Robin, Martina und Izzy hämmerten und schmetterten trotz heftiger Gegenwehr zum 8:4- und 16:13-Zwischenstand. Kurze Schrecksekunde, als Cristina Alves Oliveira Ferreira von den Roten Raben beim 15:13 am Boden lag. Sie konnte jedoch im Spielverlauf wieder aufs Parkett. Dann schlug Kikis Stunde: Ass zum 23:20, den folgenden Aufschlag von ihr bekam die Vilsbiburger Annahme nicht in den Griff - 24:20. Und den Schlusspunkt setzte Izzy mit ihrem 25:20.

Dass die erste Führung nach Punkten für die Roten Raben im 2. Satz gleichzeitig das Endergebnis nach 5 Sätzen sein würde, glaubten wohl höchstens die rund 40 mitgereisten Fans. Nach diesem 2:3 enteilten die Gäste und führten mit 5:8 zur ersten und 9:16 zur zweiten technischen Auszeit. Einwechseljoker Magda brachte mit ihren Aufschlägen nicht den erhofften Druck auf den Gegner und nach zahlreichen Fehlern auf Seiten des DSC ging dieser Satz verdient mit 19:25 an die Bayernmädels.

Im dritten Satz besann sich der DSC wieder auf seine Tugenden und führte schnell mit 8:4. Sehenswerte Spielzüge erfreuten jetzt die Zuschauer in der ausverkauften Margon Arena wie zum 12:5, als Anne großartig rettete und Martina den Ball als Vollstreckerin im Feld der Raben versenkte. Beim 16:8 war die Welt wieder heil. Doch der Gegner hatte sich noch nicht ergeben und kam zum 22:22 - Ausgleich. Nach einem sehenswerten Block von Kiki und Izzy zum 23:22 stand die ganze Halle und Anne dankte es mit ihrem "Doppelschlag" zum 24:23 und 25:23 - Satzgewinn.

Warum der DSC im vierten Satz seine Leistungen nicht abrufen konnte, bleibt das Geheimnis der Mädels. Von Beginn an rannten Sie der Führung der Raben hinterher (4:8, 10:16) und kamen nur beim 18:19 einmal heran, bevor sie diesen Durchgang 21:25 verloren.

Die Entscheidung musste also in Satz 5 her. Ausgeglichener konnte es kaum zugehen. Die Führung mit einen Punkt vor wechselte hin und her. Als Mareen mit Augenmaß zum 11:8 "löffelte", tobte die Margonhölle. Doch die Roten Raben kopierten den gleichen Spielzug Sekunden später und verkürzten auf 11:9. Kurz darauf glichen Sie aus.

Den ersten Satz- und Spielball für Vilsbiburg killte Robin noch mit dem Ausgleich zum 14:14. Doch dem folgte eine umstrittene Trainerentscheidung. Klappt Sie, redet keiner darüber; misslingt Sie, sorgt sie für reichlich Diskussionen. Gemeint ist die Einwechslung von Schwabi. Als ihr Aufschlag nicht gelang, wurde man an die Szene in Halle/W. 2009 erinnert, als Sassi zur tragischen Figur wurde.

Doch noch war nichts verloren, Robin konnte erneut ausgleichen, 15:15.

Dann kam das, was der Mann aus Argentinien angekündigt hatte: Der Sieg für die Roten Raben. 15:17 hieß es am Ende und 2:3 nach Sätzen.

Schon kurz nach dem Abpfiff bildeten sich Fahrgemeinschaften für den kommenden Mittwoch. Heute, einen Tag nach der Niederlage machen wir die klare Ansage: Wir drehen mit vereinten Kräften den Spieß um.

MÄDELS, WIR FANS STEHEN HINTER EUCH!

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2013

13

DSC überzeugt bei den Roten Raben!
Rote Raben Vilsbiburg - DSC 0 : 3

April



Unsere Mädels gewannen heute das 1. Spiel im Play-Off-Halbfinale gegen die Roten Raben aus Vilsbiburg mit 3:0 (25:21, 25:21, 25:11).

Startaufstellung: Mareen, Kiki, Martina, Izzy, Robin, Anne und Nicole.

1. Satz: Die Raben kamen besser ins Spiel und führten durch starke Aufschläge und eine gute Blockarbeit 8:4 und 16:11 zu den technischen Auszeiten. Danach rappelten sich unsere Mädels auf, starteten eine Aufholjagd und drehten den Satz zum 25:21!

2. Satz: Die Führung wechselte ständig hin und her bis zum 20:20. Zum Ende war der DSC einen Tick cleverer und gewann wiederum mit 25:21!

3. Satz: Jetzt war die Gegenwehr der Raben gebrochen. Unsere Schmetterlinge spielten den Satz überlegt zu Ende und setzten sich mit 25:11 durch!





Fotos: M. Hirschel

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2013

8

DSC im Play-Off-Halbfinale
USC Münster - DSC 0 : 3

April



Kurz nach 05:00 Uhr hatten alle 45 Fans im Bus des Fanclubs ihren Platz eingenommen. Auf der entspannten Fahrt trotz dichten Nebels im thüringer Raum kam am Vormittag die Sonne heraus. Dass sie am Ende des Tages gemeinsam mit uns um die Wette strahlen würde, wussten wir zu dieser Zeit noch nicht.

Bereits vor 13.00 erreichten wir Münster und wurden wie immer herzlich empfangen. Die fast leere halle füllte sich nur zögerlich und am Ende sahen (nur) 1732 Zuschauer die Partie. Vor einem Jahr war bei den Play-Offs die Halle wesentlich voller...

Startaufstellung: Wie schon am letzten Samstag begann Alex mit Mareen, Kiki, Martina, Anne, Izzy, Robin und Nicole.

Pünktlich 14:30 Uhr pfiffen die Schiedsrichter an und unsere Mädels starteten furios in die Partie. Der DSC zog schnell auf 1:5 davon, führte zur 1. technischen Auszeit mit 4:8. Aufschlagfehler auf beiden Seiten wie schon im ersten Spiel in Dresden brachten zwar beiden Teams ein paar Punkte, doch der DSC war den Tick cleverer und baute die Führung stetig aus. 9:16 und am Ende 14:25 hieß es und die Fans hofften, dass es so weiter ginge.

Doch der USC kam konzentriert wieder, führte mit 8:5 und 16:15 knapp zu den Auszeiten. Der Punkt zum 24:22 für Münster war heftig umstritten und wurde mit den Schiedsrichtern diskutiert. Nichtsdestotrotz zeigten unsere Schmetterlinge Siegeswillen. Der Anschlusstreffer zum 24:23 und Kiki mit ihrem Ass zum 24:24-Ausgleich brachten den DSC zurück ins Spiel. Als Anne mit dem Punkt zum 24:26 den Satzgewinn erzwang, war der Widerstand von Münster gebrochen.

Zu behaupten, dass der 3. Satz nur noch Formsache war, liegt uns fern. Doch unsere Mädels ließen nichts mehr anbrennen und über die Stationen 5:8 und 9:16 zogen Sie ihre Bahn. Martina krönte ihr gutes Spiel mit dem Matchpoint zum 19:25 und wurde auch verdient als MVP geehrt.

Gute Wünsche der Spielerinnen des USC, die mit uns abklatschten sowie der Münsteraner Fans begleiteten uns, als 17.00 Uhr unser Bus gen Heimat losrollte. Kurz vor 18.00 Uhr bejubelten wir den Potsdamer Ausgleich zum 2:2 gegen die Schwerinerinnen. Obwohl es am Ende nicht zur großen Überraschung reichte, nötigte es uns doch großen Respekt ab für diese Leistung.

In den letzten Minuten des scheidenden Sonntags rollte der Bus am Hauptbahnhof vor. Danke den Fahrern der Fa. Fehmann für die gute Fahrt, Danke den Organisatoren aber vor allem ein großes Dankeschön allen Fans, die auf dem Berg Fidel eine stimmgewaltige rot-schwarze Kulisse geboten haben.


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2013

31

Sieg nach "Startproblemen"
DSC - USC Münster 3 : 0

März



Ausverkaufte Halle und DSChingu zur Begrüßung unserer Mädels, da sollte nichts schiefgehen.

Die veränderte Startaufstellung mit Kiki, Martina, Anne, Izzy, Robin, Mareen und Nicole brachte zu Beginn noch ein wenig Abstimmungsprobleme, doch der DSC nutzte die Gunst der Stunde und gewann gegen den USC Münster mit 3:0 (25:21, 25:20, 25:16).

Satz 1:
Nach ausgeglichener Startphase gerieten unsere Mädels ein wenig ist Trudeln. Die Konseqenz war deutlich an der Anzeigetafel ablesbar: 5:8 und 13:16 - Rückstand zu den technischen Auszeiten.
Nach Ablegen der Anfangsnervosität und die Fehler der Münsteranerinnen nutzend kam der DSC beim 19:19 zum Ausgleich und punktete beim 21:21 vier mal in Folge. 25:21.

Satz 2:
Engagiert kamen unsere Schmetterlinge aufs Feld zurück und einmal mehr "wie in alten Zeiten" motivierte Anne das Team, freute sich über jeden gelungenen Angriff.
Der USC, jetzt in Zugzwang, setzte voll auf Risiko und schmetterte einen Aufschlag nach dem anderen ins Aus. Das brachte die mitgereisten USC-Fans aber nicht aus der Ruhe und beim 16:12 wechselten sich USC- und DSC-Rufe von den Rängen ab. Schön, dass es die Fanfreundschaft gibt und wir alle freuen uns schon jetzt auf den kommenden Sonntag.
Doch zurück zum Spiel. Der USC kam in diesem Satz noch auf 18:17 heran, mehr ließ der DSC nicht zu und gewann verdient mit 25:20.

Satz 3:
Trotz anfänglicher Gegenwehr des USC war in Dresden nichts zu holen und unsere Mädels zogen vom 5:5 an stetig auf und davon. 8:6 und 16:10 die Zwischenstände, bevor der Jubel in der Halle ausbrach, als die Münsteranerinnen den Ball zum 25:16-Endstand verschlugen.

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel, wie es so schön heißt. Am kommenden Sonntag kann der DSC schon alles klar machen und ins Halbfinale einziehen. Wer noch kurzfristig mit dem Bus mitfahren möchte, es sind noch ein paar Plätze frei!

Am Abend gab es noch ein Treffen von USC- und DSC-Fans. Und als die Kunde vom sensationellen Sieg des SC Potsdam in Schwerin kam, wollte das keiner so richtig glauben...


Fotos unten: H.-U. Kilisch

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2013

9

Klarer Sieg zum Abschluss
DSC - Köpenicker SC 3 : 0

März



Um es vorweg zu nehmen, die Konstellation, dass es für beide Mannschaften um nichts mehr ging, war dem Spiel nicht unbedingt förderlich. Das tat allerdings der Stimmung auf den Rängen keinen Abbruch.

Im Satz 1 musste sich unser junges Team erst einmal finden und stand beim 13:12 kurz davor, den Ausgleich zu kassieren. Doch auch auf Seiten des Gegners gab es wie beim DSC Abstimmmungsprobleme und auf beiden Seiten flogen viele Bälle ins Aus. Beim Spielstand von 13:12 gelang es unseren Mädels, sich abzusetzen und die Köpenickerinnen schlugen schlussendlich den Ball zum 25:19 ins eigene Netz.

Vor 3000 Zuschauern (Spieltagssponsor DREWAG sei Dank) waren auch in Durchgang 2 kaum volleyballerische Höhepunkte zu erleben und die 15:7 - Führung unserer Schmetterlinge schmolz dahin. Sechs Punkte in Folge für den Gegner und es stand nur noch 15:13. Mehr allerdings war für die Berlinerinnen nicht drin, nur 2 Punkte wurden noch zugelassen. Beim 20:14 kam Anne und bedankte sich mit zwei Assen hintereinander und der DSC gewann auch diesen Satz verdient mit 25:15.

Wer Alex im 3. Satz bobachtete, kam voll auf seine Kosten. Er kommentierte und dirigierte vom Spielfeldrand, litt mit und freute sich über jeden Punkt. 8:5 und 16:10 stand es zu den Auszeiten und wie schon im 1. Satz flog der Ball der Hauptstädterinnen ins Netz und beendete den Satz mit 25:17 und somit das Spiel.

Nun warten zwei oder drei spannende Spiele gegen den USC Münster, hoffen wir, dass sich unser DSC als Titelaspirant beweisen kann.

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2013

17

Diesmal zog Hamburg den Kürzeren!
DSC - VT Aurubis Hamburg 3 : 1

Februar



Es war ein stetes Auf und Ab im ersten Satz und nach einem Endlosball ging der DSC mit zwei Punkten Vorsprung 16:14 in die 2. technische Auszeit. Doch 3 Punkte später musste Alex mit einer Auszeit gegensteuern: 16:17. Und der Vorsprung der Hamburgerinnen wuchs weiter, der DSC verkürzte noch auf 22:24, aber nach einer Hamburger Auszeit war es dann so weit. Der DSC lag mit 0:1 hinten, 22:25 für den VT Aurubis.

Der Durchgang zwei ging völlig nach hinten los für unsere Mädels. 0:4 führte Hamburg, bevor der DSC so richtig auf dem Feld stand. Aber es sollte gleich anders kommen. Schnell stand es 4:4 und bis zum 10:10 hielten die Hansestädterinnen mit, dann gaben unsere Mädels den Ton an. 16:11 und am Ende sogar 25:13 hieß es am Ende. Und 1:1 nach Sätzen.


In Satz drei drehte der DSC sofort auf und schnell stand es 5:0. Ein Ass von Kiki brachte den 8:2 - Zwischenstand. Jetzt fanden die Hamburgerinnen wieder stärker ins Spiel und verkürzten auf 16:12, kamen gar zum 21:21 - Ausgleich. Die vier netten gegnerischen Fans direkt hinter unserem Fanblock und einige andere mitgereiste Fans witterten Morgenluft, aber zum Glück blockten Mareen und Kiki zum 24:22, bevor Hamburg den Ball zum 25:22 für den DSC verschlug. 2:1 DSC!

8:3 und 16:7, so die Bilanz im vierten Satz nach den technischen Auszeiten. Beim Stand von 21:12 kam Magda für Mareen und der DSC schaukelte Satz und Spiel nach Hause. 25:16 und damit ein 3:1 - Erfolg unserer Schmetterlinge geht somit voll in Ordnung.

Nicole auf DSC-Seite und Femke (wer sonst?) auf Hamburger Seite wurden MVP. "Femmi" kam nach Spielende noch mit Autogrammkarten zu unserem Fanclub und plauderte mit uns. Das ist und bleibt wohl eine Freundschaft auf Ewigkeit mit der sympathischen Holländerin!

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2013

11

Endlich wieder ein Sieg!
USC Münster - DSC 0 : 3

Februar




Wer nicht dabei war, kann den 3:0 - Sieg unserer Mädels schnell überbewerten. Auch lässt ein 0:3 den Gegner oft als "klar unterlegen" dastehen.

Ersteres sollte man nicht tun und das zweite entspricht nicht der Realität, gerade in Durchgang 1 und 2 hing das Glück oft am seidenen Faden.


Satz 1:
Der DSC begann stark, führte mit 3:8 und 9:16 klar zu den technischen Auszeiten. Dann ging ein Bruch durch die Mannschaft. Alex versuchte mit zwei Auszeiten den Satzgewinn zu retten, aber die Münsteranerinnen punkteten immer wieder und kamen auf 21:20 heran. Erst der Wechsel von Anne für Katha brachte den DSC zurück in die Erfolgsspur und Izzy band im Doppelschlag (20:24, 20:25) den Sack zu.

Satz 2:
Ausgeglichenes Spiel, 8:5 und 15:16 zu den Auszeiten. Am Ende war es Robin mit zwei Punkten zum 23:23 - Ausgleich und der 23:24 - Führung, die uns den Vorteil verschaffte, bevor Münster den Ball zum 23:25 ins Aus verschlug.

Satz 3:
Die "nur" 1346 Zuschauer, davon rund 35 DSC-Fans, Familienanghörige und Freunde unserer niederländischen Spielerinnen (Kaiserwetter und Karneval in Münsters Innenstadt waren schlagkräftige Gegenargumente zum Volleyball) sahen auch jetzt wieder ein Spiel auf Augenhöhe. Nach der 2. technischen Auszeit (15:16) konnten sich unsere Mädels endlich ein wenig absetzen, den Satz und damit das Spiel in Ruhe nach Hause bringen. Den Schlussstrich setzte Martina mit ihrem Punkt zum 18:25.

Hatte sich unser Fanclub beim gemeinsamen Bowling mit den Münsteraner Fans am Vorabend noch auf ein Unentschieden geeinigt, wussten wir, dass es tags darauf einen Sieger und einen Unterlegenen geben wird. Um so strahlender die Augen der Dresdner Fans, als auch die Mädels aus Münster zum Abklatschen kamen. Das kannten wir bislang nur aus Aachen...

Nach dem Spiel dann die obligaten Interviews und immer wieder schön in Münster die Protagonisten dabei auf den XXL-Stühlen. Alex bat um einen Extra-Applaus für Izzy (MVP auf Dresdner Seite), die auf dem Riesen-Sitzmöbel noch zarter wirkte und mit ihrer zurückhaltenden Art auch dem Münsteraner Publikum sympathisch rüber kam.
Ein Großer fehlte auf dem großen Stuhl. Axel Bühring. Der Fanclub "Blaues Wunder 2000" (und wir glauben, das auch im Namen aller echten Volleyballfans der Liga schreiben zu dürfen) wünscht an dieser Stelle alles Gute und baldige Genesung.

Danke Münster. Wir kommen gern wieder!

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2013

3

Rabenschwarzer Tag für den DSC
DSC - Rote Raben Vilsbiburg 2 : 3

Februar




Obwohl es sich beim gestrigen Spiel um ein Süd-Ost-Duell handelte, geht unser Dank gen Norden.

Während Gästetrainer und 30 mitgereiste Raben-Fans sich sagten: "Warten muss man können!" und den DSC nach einer 2:0-Führung noch mit 2:3 aus der eigenen Halle schossen, zeigten die Hamburgerinnen in Wiesbaden eine tolle Leistung und siegten dort mit 3:0, was unseren Mädels Tabellenplatz 3 sicherte.



Dass der Klassiker DSC vs. Rote Raben ein Dauerbrenner ist, davon zeugte einmal mehr die ausverkaufte Margon Arena. Fünf Sätze lang stand das Publikum im wahrsten Sinne des Wortes hinter ihren Schmetterlingen und auf den Rängen, doch am Ende war die Enttäuschung auf beiden Seiten groß.

Startaufstellung: Mareen, Martina, Laura, Izzy, Robin, Katha und Nicole

Gleich zu Beginn des ersten Satzes sorgte eine krasse Schiedsrichterfehlentscheidung für Unmut. Nanu, kennen wir das nicht vom letzten Spieltag? Und prompt waren unsere Mädels von der Rolle. Rettung nahte durch die 1. technische Auszeit. Beim Stand von 4:10 schlug die Stunde unserer Izzy, die mehrfach hintereinander punktete und beim 8:10 reagierte Guillermo Gallardo mit einer Auszeit. Izzy blockte, Izzy schmetterte und sorgte mit ihrem Aufschlag für Verwirrung in den Reihen der Bayern-Mädels. 12:12. Ausgleich!
Dass die Roten Raben immer wieder mit ihren Angriffen durchkamen, verdankten sie hauptsächlich der Blockabwehr unserer Mädels, die in dieser Spielphase kaum Wirkung zeigte. Ab dem 16:16 schien aber der Knoten geplatzt zu sein und schließlich krönte Izzy ihre Leistung mit einem Ein-Mann-Block zum 25:19.

Furioser Start im zweiten Satz. Ein einziges Mal kamen die Vilsbiburgerinnen zum Ausgleich (6:6), ansonsten zeigten unsere Schmetterlinge, wer hier der Herr im Haus ist. Endlich konnte der DSC auch die langen Ballwechsel für sich entscheiden und es verwunderte auch nicht, dass einmal mehr Izzy den Ball zum 25:15 aufs Parkett nagelte.

Relativ ausgeglichen die Leistungen beider Teams im 3. Durchgang, leider unsere Mädels mit dem Leistungsabfall zum ungünstigsten Zeitpunkt: Am Satzende. Da konnte auch die für Martina eingewechselte Anne nichts mehr reißen und somit ging das 20:25 völlig in Ordnung.



Im 4. Satz schienen unsere Mädels, die in den ersten beiden Sätzen so dominierten, wie ausgewechselt. Die Körpersprache verhieß nichts Gutes. Beim Stand von 2:6 kam Magda für Mareen und der DSC auf 5:6 heran. Doch auch die sonst so souverän agierende Nicole sprang an so manchem Ball vorbei, die Grundordnung geriet ins Wanken. Unsere Mädels rannten stellenweise, so erschien es jedenfalls den Zuschauern, planlos auf dem Feld herum...
Durch individuelle Fehler, häufig bei den Aufschlägen, wurde der Gegner zusätzlich stark gemacht. Die Folge war schließlich, dass aus einer 23:21 - Führung eine 24:26 - Niederlage wurde.

Im fünften Satz fand der DSC nicht mehr statt. Einem 0:5 - Rückstand hinterher zu jagen stellte sich als hoffnungsloses Unterfangen heraus. Und einmal mehr flogen in der Nervosität die eigenen Aufschläge ins Netz. Beim 9:15 wurde das fassungslose Publikum erlöst. Ein rabenschwarzer Tag für den DSC hier in Dresden.

Bei aller Enttäuschung sollten wir nicht vergessen, dass die Meisterschaft im Play off - Modus entschieden wird. Bislang konnte sich der DSC am Ende nicht durchsetzen, wenn er als Tabellenführer ins Rennen ging. Schauen wir mal, ob sich bis dahin das "Lazarett DSC" noch ein wenig lichtet und Alex dem Team in den verbleibenden Wochen Biss, Selbstvertrauen und Kampfgeist vermitteln kann.

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2013

30

DSC verliert in Wiesbaden!
VC Wiesbaden - DSC 3 : 1

Januar



23 Dresdner Fans machten sich auf den weiten Weg nach Wiesbaden. Leider wurden sie nicht belohnt. Am Ende gab es eine 1:3-Niederlage (25:23, 19:25, 22:25, 23:25).

Startaufstellung: Mareen, Martina, Laura, Izzy, Robin, Schwabi und Nicole. Anne feierte ihr Comeback. Stocki kam zu einem Kurzeinsatz im 2. Satz. Magda kam im 3. und 4. Satz.

Den 1. Satz drehten unsere Schmetterlinge nach 20:23-Rückstand noch zum 25:23! Der Satz war gekennzeichnet durch viele Annahmefehler auf beiden Seiten und einer guten Blockarbeit beim DSC.

Im 2. Satz ein anderes Bild. Wiesbaden setzte unsere Mädels mit seinen Angaben gewaltig unter Druck. Die Annahme kam beim DSC nicht mehr und somit war auch das Selbstbewusstsein weg. Beim 13:24 bäumten sich unsere Mädels noch einmal auf und wehrten 6 Satzbälle ab!

Satz 3 begann mit einer 13:6-Führung für Wiesbaden. Dresden kämpfte sich durch gute Blockarbeit wieder heran und führte 16:15. Durch eine Fehlentscheidung des Schiedsrichters beim Stand von 22:21 für den DSC verlor Dresden den Faden und somit den Satz.

Der DSC startete mit leichten Vorteilen in den 4. Satz und führte mit 14:11. Wiesbaden holte auf und hielt den Satz ausgeglichen. Gegen Ende sorgten wiederum 2 strittige Entscheidungen für Unmut bei den Dresdnern. Wiesbaden sagte "Danke" und gewann schlussendlich mit 25:23.

Beste Spielerin beim DSC wurde Robin de Kruijf.

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2013

19

Ein klarer Sieg zum Jubiläum!
DSC - VCO Berlin 3 : 0

Januar



Ihr "Comeback" überstrahlte den 3:0-Pflichtsieg gegen den VCO Berlin. Unsere Tzscherli streifte sich heute noch einmal in dieser Saison ihr Trikot über und bekam vom DSC ihr 400. Bundesligaspiel geschenkt.

Unter tosendem Applaus und "Tzscherli, Tzscherli"-Rufen betrat sie gegen Ende des 1. Satzes das Parkett. Ihre einzige Ballberührung im 2. Satz wurde vom Publikum frenetisch gefeiert!

Zum Spiel selber gibt es nicht viel zu erzählen. Der DSC beginnt mit Mareen, Martina, Laura, Izzi, Robin, Katha und Nicole.

Den 1. Satz gewinnen unsere Mädels mit 25:14. Gegen Ende dieses Satzes wurde es zum ersten Mal richtig laut in der Halle, denn Tzscherli betrat das Spielfeld. Leider reichte es nicht mehr für einen Ballkontakt.

Diesen hatte sie dann aber im 2. Satz beim Satzball zum 25:11. Die Fans sangen „Eine Kerstin Tzscherlich, es gibt nur eine Kerstin Tzscherlich ...“! Gänsehaut-Atmosphäre in der Margon-Arena. Der 3. Satz war dann etwas ausgeglichener und endete 25:21. Magda, Juliane und Lisa kamen auch noch zu Einsatzzeiten.

Nach dem Spiel wurde Tzscherli dann für ihr 400. Bundesligaspiel geehrt und bekam jede Menge Geschenke und Standing Ovations. Das Gästetrainer Han Abbing ein Volleyballfachmann ist sah man an seiner Wahl zur Spielerin des Spiels. Es war ..... natürlich Tzscherli!!!!

Danach hieß es abklatschen, abklatschen, abklatschen. Zunächst ihre eigenen Mannschaftskolleginnen, dann das Trainer-Team und zu guter Letzt dann auch noch die Fans. Danach gestand sie den Journalisten, dass sie bei ihren Einwechslungen zunächst ziemlich ruhig war, aber durch die „Tzscherli, Tzscherli“-Rufe und die anderen Fangesänge doch ganz schön nervös geworden ist!

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2013

13

Wiedergutmachung in Potsdam !?
SC Potsdam - DSC 1 : 3

Januar



Wenn man relaxt zum Spiel seiner Lieblinge gefahren wird und einen kompetenten, sportbegeisterten und organisationsfreudigen Fahrer hat, was will man als Fan mehr?

Wenn man zum ersten Mal in die neue Arena des SC Potsdam kommt und erleben darf, dass es doch noch Architekten gibt, die außer grauem Sichtbeton Farben kennen und ein Schmuckkästchen entstehen ließen, was will man als Fan mehr?

Wenn nach dem Sieg der eigenen Mannschaft gegnerische Fans zum Abklatschen kommen, was will man als Fan mehr?

WIR WOLLEN MEHR !

Wir wollen nicht gerade mal so mit Krampf in Potsdam gewinnen oder wir müssen unsere Ansprüche herunterschrauben!



Abgedunkelte Halle, Gänsehautfeeling, Stimmung pur, so präsentierte sich der SC Potsdam vor Spielbeginn seinen rund 1400 Fans und Gästen. Knapp 50 DSC-Anhänger hatten den Weg in die MBS-Arena gefunden, davon 38 mit dem vom Fanclub organisierten Bus.

Satz 1:
Mareen, Martina, Laura, Izzy, Robin, Katha und Nicole sollten es richten.
Ein energisch auf die Mannschaft einredender Alex Waibl hatte aber bereits beim Stand von 14:12 seine beiden Auszeiten weg, erreichte die Mannschaft jedoch nicht.
Dass Laura mehrmals am zugespielten Ball vorbei sprang, lässt sich vielleicht noch mit Trainingsrückstand nach der Verletzungspause erklären. Aber außer Nicole (in ihrem zweiten Spiel!!!) hatte niemand klare Ansagen zu machen. Unsere Mädels konnten noch auf 23:22 verkürzen, bevor der SC Potsdam, vom grandiosen Hallensprecher angetrieben den ersten Satz mit 25:22 heimbrachte.

Satz 2:
Wenn drei Spielerinnen nicht miteinander reden und der Ball zwischen ihnen wie ein Stein herunterfällt, bringt das nicht nur den Trainer sondern auch die Fans zum Verzweifeln. So passiert beim 3:3.
Ein Synonym für das Spiel des DSC an diesem Abend war, dass jeder lange Ballwechsel am Ende verloren ging. Und es gab viele lange Ballwechsel. Biss und Zielstrebigkeit sah man selten.
Und so brachten nur Robins Steigerung, Kathas Aufschläge und ein lässiger Ball von Mareen schließlich den ersehnten Ausgleich nach Sätzen.

Satz 3:
Aufbauend auf einer 1:6-Führung ließen unsere Mädels erstmals an diesem Abend erkennen, dass sie als Sieger vom Feld gehen wollen. Hervorzuheben (nicht nur in diesem Durchgang) wäre Nicole, die einmal mehr Kopf und Kragen riskierte und schon hoffnungslos verloren geglaubte Bälle noch vom Parkett kratzte. Für alle Fans ganz klar: unsere Nr. 1 war die Nr. 1 an diesem Abend.
Den Schlusspunkt im Satz setzten die Potsdamerinnen selbst. Ihr Ball ging zum 15:25 ins Netz.

Satz 4:
1:0, 2:0, 3:0, sollte es doch noch zum Tiebreak kommen?
Der Gastgeber-Kapitän Kathy Radzuweit machte unserem DSC das Leben mit tollen Aufschlägen schwer und überhaupt hatte man das Gefühl, dass nach dem klar verlorenen 3. Satz die Potsdamerinnen mit einer "Jetzt erst recht" - Einstellung das Parkett wieder betreten hatten.
Der Punkt zum 11:8 sah alle Dresdnerinnen am Boden liegen. Trotz mehrfacher tollkühner Rettungstaten unserer Mädels punktete Potsdam weiter, die Halle tobte, der Sprecher lief einmal mehr zu Hochform auf - 14:10.
Der DSC ließ sich jetzt aber endlich einmal nicht beeindrucken, kam zur 2. technischen Auszeit auf 16:14 heran und beim 19:19 zum Ausgleich. Am Ende bewahrte Martina die Mannschaft und die Fans mit ihrem Matchball zum 25:23 vor einem Tiebreak. Ob das der DSC am gestrigen Abend gewonnen hätte?
Enttäuschung bei den Potsdamerinnen. Wer wollte es ihnen verübeln? Doch auch die Dresdner Fans waren am Ende nicht ganz überzeugt von der Leistung ihrer Schmetterlinge.

Wiedergutmachung in Potsdam?

Schauen wir in die Zukunft. Am Samstag kommt der Überraschungssieger gegen Suhl nach Dresden. Und dieses Spiel wird keinesfalls der Selbstläufer schlechthin werden.


Ein großes Dankeschön an Thomas von Taeter-Tours, an alle Fans, die mitgefahren sind, an den SC Potsdam für die Bereitstellung des Freikartenkontigents, an Annegret, Yvette und Vroni+Jörg für die Organisation der Fahrt sowie die Bewirtung im und am Bus.

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2013

9

Wieder kein Sieg gegen Schwerin!
DSC - Schweriner SC 0 : 3

Januar



Vor dem Spiel war eigentlich alles vorbereitet für ein spannendes und packendes Spitzenspiel. Die Halle war ausverkauft, die Fans stimmten sich schon mal ein und es lag dieses Kribbeln in der Luft. Aber was die 3000 Zuschauer dann zu sehen bekamen sollte nach Spielende noch für viel Gesprächsstoff sorgen!

Der DSC begann mit Mareen, Kiki, Judith, Martina, Izzi, Robin und Nicole. Beide Mannschaften starteten nervös in den 1. Satz! Durch viele Fehler auf beiden Seiten blieb das Spiel zunächst ausgeglichen (8:7). Eine Aufschlagserie von Mareen bringt eine 13:8-Führung. Doch dieser Vorsprung brachte keine Ruhe in das Dresdner Spiel. Nach einer Aufschlagserie von Denise Hanke riss der Faden beim DSC. Es gelang nichts mehr und somit gewann Schwerin den Satz mit 25:20.

Im 2. Satz war der Knackpunkt beim Stand von 7:4 für unsere Mädels. Wenn man da mit ein wenig mehr Selbstbewusstsein und Entschlossenheit den 8. Punkt macht, wäre vielleicht auch der Meister ins Wanken geraten, aber man verpasste die Chance und Schwerin bedankte sich mit einer 9:8-Führung. Jetzt waren die Mecklenburgerinnen hellwach und zeigten, dass sie zurecht ganz oben in der Tabelle stehen. Angeführt von Denise Hanke und ihren gefährlichen Aufschlägen setzten sie sich mit 20:14 ab. Unsere Mädels waren total von der Rolle (Block und Annahme nahezu nicht vorhanden) und verloren folgerichtig auch den 2. Satz (17:25).

Beim 16:11 im 3. Satz keimte noch einmal Hoffnung bei den Zuschauern auf, aber die Gesichter unserer Mädels auf dem Platz sprachen eine andere Sprache. Ihnen fehlte der Glaube daran, dieses Spiel noch zu drehen und dementsprechend schlichen sich wieder einfache Fehler ein und der Vorsprung schmolz dahin. Hier wurde auch ganz deutlich, dass der DSC keinen „Leader“ auf dem Platz hat, der mal richtig dazwischen haut und durch Körpersprache signalisiert, dass man sich nie aufgeben sollte und seine Mannschaft nach vorn treibt. Selbst die erfahrenen Spielerinnen ergaben sich ihrem Schicksal und somit ging auch der 3. Satz verloren (24:26).

Nach dem heutigen Spiel muss man sagen, dass der DSC dort steht, wo er momentan hingehört (nämlich auf Platz 2). Den jungen Spielerinnen kann man keinen Vorwurf machen, da sie einfach noch nicht genügend Erfahrung haben. Bei den erfahrenen Spielerinnen fehlt der Antreiber und Motivator, der aus seinen Mannschaftskolleginnen noch ein paar mehr Prozente herauskitzelt. Man kann gegen Schwerin verlieren, aber bitte nicht so wie heute. Wenn nichts gelingt muss man wenigstens kämpfen und das hat man heute als Zuschauer etwas vermisst. Momentan steht Schwerin zurecht an der Spitze der Bundesliga, aber die Saison ist ja noch nicht zu Ende...

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2013

5

DSC gewinnt Ostderby
DSC - VfB 91 Suhl 3 : 0

Januar



Im Bericht vom Spiel soll heute einmal das Ende vor den Anfang gestellt werden. MVP für den DSC: Kiki.

Bei der mannschaftlichen Geschlossenheit am gestrigen Abend war es sicher schwer, jemanden besonders hervorzuheben. Kiki war in den entscheidenden Momenten nicht nur hellwach, sondern sie variierte ihre Angriffe jedes Mal und war so für den Gegner schwer ausrechenbar. Sie setzte als krönenden Abschluss den Matchball zum 25:20 ins Suhler Feld. Im ersten Satz "murmelte" sie den Ball zum 6:5, "wischte" zum 21:18 und hatte Erfolg mit starken Aufschlägen zum 22:18 und 23:18.

Dieser erste Satz begann ausgeglichen auf Augenhöhe beider Kontrahenten bis zur 1. technischen Auszeit. Dann zog der DSC das Tempo an. Obwohl sich unsere Mädels in Folge bereits mit 8 Punkten zum 18:10 absetzen konnten, musste Alex die Aufholjagd der Thüringerinnen mit vier Punkten in Folge zum 19:17 mit einer Auszeit stoppen. Am Ende hieß es 25:19.

Im zweiten Satz gab es nur einen kurzen Moment, wo die Suhlerinnen die Oberhand gewannen und auf 14:13 verkürzen konnten. Ansonsten war es eine klare Angelegenheit für den DSC, der verdient den Schlusspunkt zum 25:17 setzte.

Wer Suhl jetzt am Ende seiner Kräfte wähnte, wurde von ihrem furiosen Spielbeginn überrascht. 0:2 und zur 1. technischen Auszeit gar 4:8 lagen unsere Schmetterlinge zurück.
Bei gegnerischen Aufschlägen wurde in allen Sätzen hin und wieder Stocki für Martina eingewechselt und beim 7:10 in Satz drei kam Mareen für Magda. Das sorgte für frischen Wind im Spiel und wenig später konnte der DSC zum 13:13 ausgleichen. Bis zum 18:18 blieben die Koslowski-Schützlinge dran, bevor sie zum Teil auch durch eigene Fehler auf die Verliererstraße gerieten. Und so freute sich das Dresdner Publikum in der ausverkauften Halle über einen klaren 3:0-Sieg.

Wie anfangs schon erwähnt, war es für den Suhler Trainer sicher nicht so einfach, sich zu entscheiden, wer MVP werden sollte.
Nicole machte ein tolles erstes Spiel im Dress des DSC. Magda und Mareen spielten gut zu, Judith und Robin hämmerten in gewohnter Weise die Bälle ins gegnerische Feld. Martina steigerte sich im Spielverlauf immer mehr gegen ihren Ex-Verein, unsere Youngster Izzy und Stocki waren gut drauf und unser Mannschaftskapitän erhielt die MVP-Medaille. Am Ende strahlten alle um die Wette beim gelungenen Auftakt ins Jahr 2013.

Noch eine kurze Bemerkung am Rande: Zwei Fans aus dem polnischen Dąbrowa Górnicza hatten sich auf die Reise nach Dresden gemacht, um einmal hautnah den DSC zu erleben und unsere Stadt kennenzulernen. Dank an die Dresdner Fans für die Betreuung der Gäste.

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2012

23

Meister Schwerin bleibt das Maß aller Dinge!
Schweriner SC - DSC 3 : 2

Dezember



Volle Bude, klasse Stimmung und die Schweriner Fans klatschten durch von der Mannschaftsaufstellung bis zum Anpfiff. Unsere Mädels liefen auf mit Mareen, Kiki, Judith, Katha, Izzy, Robin und Kayla.

Von dieser Welle getragen punktete Schwerin sofort ohne Unterlass und ging mit 10:1 in Führung. Man sollte der Ehrlichkeit halber sagen, dass der DSC daran den größten Anteil mit selbst verschlagenen Bällen hatte. Erinnerungen an die Play-Offs und das Pokal-Aus vor drei Wochen wurden wach. Ist der Respekt vor der Kulisse hier zu groß oder was war nur los? Beim 14:4 Rückstand besannen sich unsere Mädels und machten 4 Punkte in Folge. Doch alles Aufbäumen nützte nichts, der Satz ging 25:15 verloren.

Bis zum 13:13 im zweiten Satz wogte das Spiel hin und her, dann ging ein Ruck durch das DSC-Team. Beim 13:16 keimte Hoffnung bei den rund 30 Dresdner Fans auf und tatsächlich gewannen wir diesen Satz 17:25. Klasse!

Mit einer kleinen 2:4 Führung begann Satz drei, doch als Katha einen schon ins Aus fliegenden Ball noch berührte, kippte das Spiel. Die gelbblauen Fans, angetrieben vom Stadionsprecher sind eine Macht. Wenn wir immer wieder eine "Margon-Hölle" beschwören, fehlen uns die Worte zur Steigerungsform hier in Schwerin. Die Mädels schwammen, fragwürdige Schiedsrichterentscheidungen auf beiden Seiten brachten zusätzliche Unruhe. Zur ersten technischen Auszeit lag der DSC leider schon mit 8:4 im Rückstand. Auffällig die fehlende Blockabwehr, offen wie ein Scheunentor das Netz und Schwerin punktete und punktete. Der 3. Satz endete wie der erste mit 10 Punkten Rückstand unserer Mädels.

In Gesprächen mit Schweriner Fans vor dem Spiel war immer wieder herauszuhören, dass ein spannendes Spiel auf Augenhöhe erwartet werde, keinesfalls ein erneutes "Abschlachten" wie beim Pokalviertelfinale. Das bedeutete, dass der DSC sich im vierten Satz erneut steigern musste, um den Tiebreak zu erzwingen. Und die Schweriner sollten recht behalten. Vor 2035 Zuschauern gab es vom 0:1 an eine dauerhafte Führung unserer Mädels, die im 20:25 - Satzgewinn gipfelte.

Skepsis und Hoffnung zugleich im Dresdner Lager. Beim 4:8 war es recht ruhig in der Halle, aber unsere Mädels machten es Schwerin zu leicht und die nahmen dankbar die Geschenke an, verkürzten auf 8:9. Wir verstanden unser eigenes Wort nicht mehr, weil die Halle wieder tobte. Und es passierte das, was alle DSC-Anhänger befürchtet hatten. Das Spiel kippte und aus einer 12:13 Führung wurde leider ein 15:13. Versöhnlich, dass es so knapp zuging aber wie heißt es so schön: Verloren ist Verloren.

Als Alex das Interview verweigerte, sank die Sympathie des Publikums ebenso wie die Temperaturen draußen vor der Halle. Die ersten Fans, die die Heimreise gleich nach dem Spiel angetreten haben, erreichten gegen 3.00 Uhr die Heimat, einige Fans übernachteten in Schwerin. Sie kämpften sich durch Schnee und Eisregen am heutigen Sonntag heim.

Na dann: Frohes Fest!

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2012

19

Jahresabschluss vor heimischem Publikum
DSC - Allianz MTV Stuttgart 3 : 0

Dezember



Satz 1 war bis zum Ende ein Satz der Unentschieden. Die größte Führung unserer Mädels gab es beim 18:14, doch der kleine Vorsprung schmolz schnell dahin wie der Schnee in den letzten Tagen.
Nahm Stuttgart beim 21:17 noch eine Auszeit, musste kurz darauf Alex ebenfalls reagieren, denn seine Schützlinge gerieten mit 21:22 in Rückstand. Atem anhalten dann beim 23:24, doch Jule glich aus. Martina führte den DSC mit ihrem 26:25 zurück auf die Siegerstraße und den folgenden Aufschlagsball von Mareen bekamen die Gäste nicht unter Kontrolle. 27:25.

Im zweiten Satz machten es sich unsere Mädels wieder selbst schwer. Kleine Fehler bestraften die keinesfalls überragend spielenden Stuttgarterinnen sofort, ansonsten hätte der Satz noch klarer zugunsten des DSC ausgehen können. 8:5, 16:12 und am Ende 25:19 hieß es vor 2013 Zuschauern.

Dass es mit der 8:0 - Führung nicht klappte nahmen die Fans mit einem Lächeln hin, dass der dritte Satz nach einem 7:1 - Vorsprung beinahe verloren ging, sah das Publikum eher mit einem Stirnrunzeln.
Sieben Dresdner Punkten folgten 4 Stuttgarter am Stück und zur 1. technischen Auszeit gab es (nur) ein 8:4. Alex wechselte munter die Spielerinnen seines kleinen gesunden Kaders durch und so gab es wieder durch Abstimmungsprobleme den berühmten Dresdner Ball "Nimm du ihn, ich habe ihn sicher!". So geschehen zur Freude des schwäbischen Teams und plötzlich stand es nur noch 22:21.
Dass Robin nach Spielende zur MVP gewählt wurde, kam nicht überraschend. War sie es doch, die Weihnachten mit ihrem Punkt zum 25:23 für alle Zuschauer einläutete, die nicht mit nach Schwerin kommen.


"Wir wollen mehr!" prangt es allerorten im rot-schwarzen Werbewald. Einverstanden. Dann lasst uns nach Schwerin fahren.

Ein Sieg in der ("neuen") gelb-blauen Betonfestung von MeckPomm ist den Dresdnerinnen bislang kaum gelungen. Vielleicht klappt es ja einen Tag nach dem Weltuntergang?

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2012

11

Sensationell !!!
DSC - Azerrail Baku 3 : 1

Dezember



Wer dem Schneechaos Tribut zollen musste und zu spät zum Spiel kam traute seinen Augen wohl kaum. Zur ersten technischen Auszeit führten unsere Mädels bereits mit 8:3.
Trainer Alexander Waibl schenkte sein Vertrauen dem Startsechser mit Mareen, Kiki, Judith, Izzy, Robin und Katha sowie Kayla.
Beim Stand von 14:7 reagierte Baku mit einer Auszeit. Was folgte, war eine Aufholjagd der Aserbaidschanerinnen, die in einer 17:18 - Führung gipfelte.
Aber unser Team hielt dem Ansturm stand und konnte nach einem großartigen Einmannblock von Izzy auch den nächsten Ansturm von Baku blocken zum 24:24. Es folgte ein Ball ins Aus durch den Gegner und zum Satzball brachte Alex Magda ins Spiel - 26:24.

Im zweiten Durchgang ein ähnliches Bild: Der DSC war stets in Führung. Beim 23:17 glaubten schon alle, der Satz sei in Sack und Tüten, doch weit gefehlt. Erinnerungen an den ersten Satz in Polen am vergangenen Dienstag wurden wach...
23:23 ! Aber ein Abstimmungsfehler des Gegners brachten den ersehnten Punkt zum 25:23 - Satzgewinn.

Im dritten Satz fehlte es unseren Mädels am bislang gesehenen Durchsetzungsvermögen. 5:8 und 9:16 die Rückstände zu den technischen Auszeiten. Dass das Spiel über mehr als drei Sätze gehen würde, war jetzt wohl jedem klar.
Mit 15:25 holten die Aserbaidschanerinnen den Satz zur Freude einer Handvoll Fans.

Im Durchgang vier lag der DSC bereits mit 5:8 zurück, kämpfte sich aber auf 10:10 heran. Dem 15:15 folgte eine strittige Entscheidung des Schiedsrichters und das 15:16 wurde von hunderten "Buh"-Rufen begleitet. 15:17, 15:18, die Annahme wackelte wieder. Wie schon in anderen entscheidenden Situationen entschärfte aber Kayla so manchen tollen Aufschlag der Gegnerinnen und Alex nahm zwei Auszeiten beim 15:18 und 17:20. All das half nur bedingt, denn Baku setzte sich weiter ab zum 17:22.

Dass dieser 22. Punkt der letzte für Azerrail sein würde, ahnte in diesem Moment noch keiner. Robin, Izzy und wieder Robin punkteten jetzt um die Wette. Als Katha ein Ass zum 24:22 schafft, saß wohl keiner mehr auf seinem Platz.

Grenzenloser Jubel brach aus, als Izzy den Sack zuband. 25:22 und 3:1. Wer hätte das gedacht.

Wäre da nicht das Spiel in Polen gewesen... Am Ende ein versöhnlicher Abschied aus der Königsklasse und ein wunderschöner Volleyballabend.

Der DSC und die Mädels bedankten sich noch einmal bei den 49 Enthusiasten, die mit in Dąbrowa Górnicza waren, der niederländische Nationaltrainer sah eine Robin außer Rand und Band und dass Alex, Uli und die restliche "Männercrew" des DSC in schwarz-gelb aufliefen, hatte mit einer gemeinsamen Aktion der Dresdner Vereine zu tun. Alex brachte es auf den Punkt, dass sich der Sport in Dresden nur gemeinsam voranbringen lässt und wünschte Dynamo alles Gute auf dem zur Zeit etwas steinigen Weg.

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2012

8

Dresden stürzt Spitzenreiter!
DSC - VC Wiesbaden 3 : 0

Dezember



1836 Zuschauer wollten heute sehen, ob ihre Lieblinge die bittere 0:3-Niederlage unter der Woche in der Champions League gut verkraftet hatten. Und sie wurden nicht enttäuscht.

Der DSC startete mit Mareen, Kiki, Judith, Izzi, Robin, Katha und Kayla. Schnell setzten sich unsere Mädels mit 8:3 ab. Das so ein 5 Punkte-Vorsprung nicht unbedingt komfortabel sein muss hatten sie schon einige Male in dieser Saison schmerzlich erfahren. Und auch heute schmolz dieser Vorsprung bis auf einen Punkt zusammen (20:19). Aber anders als in den vergangenen Spielen kippte der Satz diesmal nicht und der DSC gewann mit 25:21.

Im 2. Satz wurde Wiesbaden stärker und führte sogar zwischenzeitlich mit 8:6. Doch Abstimmungsprobleme und Annahmefehler brachten sie wieder ins Hintertreffen. Mit druckvollen Aufschlägen und einer guten Blockabwehr zog der DSC auf 25:18 davon.

Der 3. Satz begann mit einer 6:1-Führung unserer Schmetterlinge. Aber Wiesbaden bäumte sich noch einmal auf und glich gegen Ende des Satzes auf 20:20 aus. Jetzt begann noch mal das große Zittern in der Halle, aber unsere Mädels blieben diesmal nervenstark und gewannen auch diesen Satz mit 25:21.

Fazit: Ein nicht unbedingt zu erwartender klarer 3:0-Erfolg unserer Schmetterlinge. Lisa und Judith waren heute unsere besten Punktesammlerinnen mit 15 und 12 Punkten. Das dann Robin vom Wiesbadener Trainer zur besten Spielerin beim DSC gewählt wurde überraschte nicht nur sie! Erfreulich auf Dresdner Seite war, das Lisa viele Einsatzzeiten bekam. Außerdem wurden noch Frieda und Magda eingewechselt.

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2012

4

Ausgeträumt !
MKS Dąbrowa Górnicza - DSC 3 : 0

Dezember



Der DSC hatte es im ersten Satz selbst in der Hand, die Akzente im Spiel zu setzen. Mit Unkonzentriertheit und Nervenflattern (warum nur ?) gelang es nicht, eine 20 : 24 - Führung (!!!) in den ersten Satzgewinn umzumünzen. Was diesem Spielstand folgte, war einfach enttäuschend. Die Trommelhoheit (vier auf Dresdner Seite zu einer auf Seiten des MKS) hatten wir längst erobert, doch vor den Augen und zum Entsetzen der 49 mitgereisten Enthusiasten aus Dresden ging der Satz noch 27:25 verloren.

Der Stachel der Enttäuschung saß tief und so gab es im zweiten Satz für unsere Mädels nichts zu holen.
8:5 und 16:10 stand es zu den technischen Auszeiten und am Ende 25:17 für das polnische Team.
Keine einzige Spielerin auf Dresdner Seite konnte wirklich überzeugen. Wie schon im ersten Satz häuften sich Aufschlag- und Annahmefehler.

Spätestens jetzt war es an der Zeit, Gas zu geben um vielleicht noch eine Wende herbeizuführen. 3:7, 5:8, die Stimmung im großen Dresdner Fanblock wuchs. Doch vier Punkte in Folge für Dąbrowa Górnicza erstickten das Flämmchen Hoffnung und es stand 9:8. Der DSC kam noch zum Ausgleich, blieb bis zum 13:13 und 16:16 dran, knickte dann aber wieder ein. Gegen die keinesfalls überragend agierenden Gastgeberinnen reichte diese Leistung nicht und so ging auch dieser letzte Satz mit 23:25 verloren.

Fazit: Das Spiel hätte auf jeden Fall anders laufen können, wenn der erste Satz nicht leichtfertig verschenkt worden wäre.
Mit dem Schlusspfiff stürmten die polnischen Zuschauer zu den Ausgängen, in Minutenschnelle war die Arena öde und verlassen. Eine Cola oder ein Bier nach Spielschluss für uns? Fehlanzeige. Die nicht gerade freundlichen Herren vom Sicherheitsdienst eskortierten uns sofort zum Ausgang. Das aber rief die DSC-Geschäftsführerin Sandra Zimmermann auf den Plan. Energisch und bestimmt erklärte sie, dass unsere Fans das Recht hätten, sich wenigstens von den Mädels zu verabschieden. So etwas hatte die Security wohl noch nicht erlebt und wir konnten für gut 10 Minuten noch einmal an den Spielfeldrand. Als kleines Dankeschön von unseren Mädels erhielten die treuen Fans die kleinen Gastgeschenke der polnischen Mannschaft.
"Kopf hoch, Mädels, Kopf hoch!" hallte es durch die leere Halle, dann ging es zum Bus. Erst als dieser den Parkplatz verließ, durfte der Sicherheitsdienst heim. Dem ist nichts hinzuzufügen.

Dies war aber nur die Kehrseite der Medaille. Wir haben die polnische Gastfreundschaft der Zuschauer kennengelernt, Schals getauscht und uns mit einigen Fans auf Deutsch und Englisch verständigen können.

Am Samstag geht es gegen Wiesbaden, der Tabellenführer kommt in die Margon Arena. Bleibt zu hoffen, dass im letzten uns verbliebenen Wettkampf der Schalter wieder umgelegt werden kann.

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2012

2

Advent, Advent, ...
Köpenicker SC - DSC 0 : 3

Dezember



Für unsere Schmetterlinge hält der Adventsmonat Dezember sieben Kerzen bereit, die erste wurde bereits gestern angezündet.
Vor 512 Zuschauern, davon knapp 30 Dresdner Anhänger machten sich unsere Mädels selbst das erste Geschenk und gewannen mit 3:0 die mit Spannung erwartete Partie (siehe KSC-Website).

Der DSC spielte mit Frieda, Judith, Martina, Juliane, Robin, Magdalena und Kayla. Um es vorweg zu nehmen: Magda machte ihre Sache so toll, dass sie von KSC-Trainer Gil Ferrer Cutino zur MVP gewählt wurde. Auf Seiten der Berlinerinnen wählte Alex KSC-Kapitän Ilona Dröger.

Zu Beginn des ersten Satzes sah es kurzzeitig danach aus, dass der DSC an die Leistungen des Spiels in Schwerin anknüpfen würde. Nach einem Absprachefehler klatschte der Ball zwischen 3 Dresdnerinnen auf den Boden, was ein Raunen in den eigenen Fanreihen auslöste. Erst beim 15:15 begannen sich unsere Mädels punktemäßig abzusetzen und brachten den Satz mit 22:25 heim.

Der zweite Satz begann mit einer DSC-Führung, die schnell dahinschmolz. Als Martina neben den Ball langte und Köpenick zum 7:7 durch das daraus resultierende Ass kam, tobte die Halle. Es folgte ein Kuriosum: Der KSC ging mit dem folgenden Punkt 9:7 in Führung und in die 1. Technische Auszeit. Der Grund: Alex stand auf Höhe der Linie und war sehr überzeugt, dass der ins Feld gegebene Ball eine Schiedsrichterfehlentscheidung war. Seine emotionale Bekundung führte zur gelben Karte und zu diesem Spielstand.
Die durch Fans von Union Berlin verstärkte Zuschauerkulisse nahm jetzt richtig Fahrt auf und witterte beim 11:7 schon den Satzgewinn. Doch sie hatten die Rechnung ohne die Gäste gemacht. In einer tollen Aufholjagd kamen unsere Mädels zum 12:12 und 13:13 heran und zogen schließlich mit 18:25 davon.

Im dritten Durchgang kam Stocki noch zu einem Kurzeinsatz für Martina. Ansonsten spielten die Mädels souverän ihr Programm herunter und Martina beendete das Spiel nach den Zwischenständen von 5:8 und 9:16 mit dem 20:25.

Ob einige Stammspielerinnen für das CL-Spiel am Samstag nur geschont wurden, bleibt abzuwarten. Wer nach dem Spiel dem Physiotherapeuten über die Schulter schaute, sah Kiki in Dauerbehandlung und nicht die Spielerinnen, die gerade auf dem Feld gestanden hatten...

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2012

24

Erwartungen erfüllt:
DSC - Alemannia Aachen 3 : 0

November



Bei so viel Prominenz auf den Zuschauerrängen (Bundesverteidigungsminister, Ministerpräsident, Oberbürgermeisterin und Dresdner Schauspielikone) musste einfach ein Sieg her.

Der DSC begann mit folgender Startaufstellung: Mareen, Kiki, Judith, Martina, Izzy, Robin und Kayla.

Geht man davon aus, dass unsere Mädels nach dem Champions League - Spiel in Istanbul kaum Zeit für eine Regeneration hatten, verblüfften sie mit einem Blitzstart. Aachen hingegen schien noch gar nicht anwesend zu sein und lag zur 1. technischen Auszeit schon 8:3 hinten. Das sollte sich aber schnell ändern, doch auf mehr als 2 Punkte Abstand konnten die Gäste zu keiner Zeit herankommen. Mit einem schönen Angriff zum 25:20 schloss unsere Izzy den Satz ab.

Sehenswerte Ballwechsel prägten das Spiel, um jeden Ball wurde gefightet. Das war so recht nach dem Geschmack des Publikums. Als Izzy dann noch 2 Asse schlug (8:5 und 9:5), war die Stimmung auf dem Höhepunkt. "Was der DSC kann, bringen wir auch!", sagte sich wohl Karine Muijlwijk mit der Trikot-Nr. 5 und legte ihrerseits unseren Mädels 2 Asse ins Feld (18:11 und 18:12). Doch das Aufbäumen half nichts, Kiki hämmerte zum Schlussstand von 25:18 ein.

Auch im dritten Durchgang überzeugten unsere Mädels, die verständlicherweise jetzt ein wenig müder wurden. 4 mal konnte Aachen mit einem Punkt in Führung gehen, aber ab dem 11:11 von Mareen (klasse Zuspiel angetäuscht und direkt verwandelt) war der Bann gebrochen. Robin setzte den Schlusspunkt und verwandelte den Matchball zum 25:18.




Drei Fans aus NRW waren mitgereist und in den Gesprächen nach dem Spiel war die Zuversicht herauszuhören, was die Zukunft der sympathischen Aachener Mädels betrifft. Hoffen wir gemeinsam, dass die Insolvenz der Fußball-GmbH von Alemannia Aachen nicht doch noch Auswirkungen auf den Volleyball-Verein hat!

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2012

17

Sieg für die anderen Elbestädterinnen
VT Aurubis Hamburg - DSC 3 : 2

November



Ausgeglichen starteten die Hamburgerinnen und auf unserer Seite Mareen, Frieda, Kiki, Robin, Martina, Judith und Kayla in den ersten Satz. Zur ersten TA konnte sich der DSC mit 5:8 ein wenig absetzen und den Vorsprung auf 5:11 ausbauen. Weitere Zwischenstände: 8:13, 10:13, 11:14.
Beim 21:21 wechselte Alex Stocki für Martina ein und unsere Mädels verwandelten auch gleich den ersten Satzball zum 22:25.

In der Mitte von Satz 1 kam Izzi, die sich gestern im Training am linken Arm verletzt hat und in der Folge des gesamten weiteren Spiels drehte sich beim DSC das Wechselkarussell, dass den Zuschauern schwindlig wurde. All das half nicht wirklich, die Sätze 2 und 3 gingen an die Hamburgerinnen.

Wie schon im ersten Satz klappte es jeweils im ersten Anlauf, die Satzbälle zu verwandeln. Leider diesmal nur auf Seite der Gastgeber. Mit 25:17 gewann Hamburg Satz 2 und 26:24 ging der 3. Satz verloren, obwohl es schon 23:24 stand. Schade!

Im Satz 4 gaben unsere Mädels wieder richtig Gas, starteten furios mit einer 5:0 - Führung. Zur 2. TA dann 10:16 und am Ende gewannen sie auch verdient 15:25.

Das Tiebreak musste es richten:
1:0, 2:0, Auszeit DSC, 3:0, 3:1 Izzi, 3:2 Judith, 3:3 Block DSC, (Schrecksekunde: Judith lag am Boden), 4:3, 4:4 Judith, 4:5 und Auszeit Hamburg, 4:6 Kiki, 5:6 DSC-Block ins Aus, 5:7 Judith, 6:7 DSC-Block ins Aus, 6:8 Judith, 7:8 DSC Aufschlag ins Aus, 8:8 Frieda in den gegnerischen Block, 9:8 Fehler Annahme Frieda und Auszeit DSC, "Humba-Humba" tönte es aus den Lautsprechern und 10:8 nach geblocktem Angriff von Robin, 10:9 Robin, 10:10 umstrittene Ballberührung und Auszeit Hamburg, Izzi geblockt und 11:10, 12:10 Izzi ins Aus, 12:11 Aufschlag ins Aus, 13:11 starker Hamburger Ball aus der 2. Reihe, 14:11 und 15:11 Frieda verspringt der Ball bei der Annahme.

Humba-Humba nur für Hamburg, nicht aber für den DSC. Hier war mehr drin!

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2012

14

Keine Überraschung gegen Top-Team!
DSC - Eczacibaçi Vitra Istanbul 0 : 3

November



„Ich bin über keine Spielerin unzufrieden gewesen“, sagte Trainer Alex Waibl nach der 0:3-Niederlage (24:26, 19:25, 14:25) gegen Istanbul.

Unsere Mädels konnten hier und da den großen Favoriten ärgern und hätten um ein Haar sogar den 1. Satz gewonnen, aber am Ende fehlte halt ein Quäntchen Glück.

Der DSC begann mit Mareen, Frieda, Kiki, Judith, Martina, Robin und Neuzugang Kayla Banwarth den 1. Satz. Mit einem Blitzstart (3:0) überraschten unsere Schmetterlinge die Türkinnen! Sie spielten frech auf und waren bis zum 9:6 auf einem guten Weg. Dann machte Istanbul 4 Punkte in Folge und zwang Dresden zu einer Auszeit. Beim 14:16 brachte Alex Waibl Stocki für Martina, um die Annahme wieder zu stabilisieren. Das schien zu funktionieren, denn nach einem Heber von Robin, einem Ass von Judith und noch einem Punkt von Robin führten unsere Mädels wieder mit 20:18! Beim 24:22 war die Überraschung zum Greifen nah, doch die Türkinnen behielten die Nerven und drehten den Satz zum 24:26.

Auch im 2. Satz führten unsere Schmetterlinge mit 9:6. Doch dann fehlte irgendwie die Durchschlagskraft! Gegen immer stärker werdende Türkinnen schwand der Vorsprung Punkt für Punkt. 12:16 hieß es zur 2. technischen Auszeit! Istanbul spielte den Satz routiniert runter, führte zwischenzeitlich mit 21:14 und gewann schlussendlich den 2. Satz mit 25:19!


Den 3. Satz konnten unsere Mädels bis zum 9:8 ausgeglichen gestalten, aber nach 4 Punkten in Folge von Istanbul war die Gegenwehr gebrochen! Die Türkinnen konnten danach auf 21:11 davon ziehen. Trainer Waibl gab Juliane noch die Chance etwas Champions League-Luft zu schnuppern. 3 Punkte konnten die knapp 1900 Zuschauer für den DSC noch bejubeln, danach feierten die knapp 20 Fans von Istanbul den 25:14-Satzgewinn und somit den 3:0-Sieg ihres Teams!


„Ich denke im 1. Satz hatten wir eine Chance, den Satz zu gewinnen“, meinte Alex Waibl nach dem Spiel. Sein türkischer Kollege bedankte sich für den Abend in Dresden und sagte: „Der 1. Satz war der Knackpunkt!“

Die Niederlage ist für unsere Mädels kein Beinbruch. Man konnte viele Erfahrungen auf hohem Niveau sammeln! Jetzt liegt der Fokus wieder auf der Bundesliga. Am Samstag wartet eine schwierige Aufgabe in Hamburg.

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2012

11

Solide Leistung unserer ersatzgeschwächten Mädels
DSC - USC Münster 3 : 1

November





Nach den Hiobsbotschaften der letzten Tage endlich wieder eine gute Nachricht: Unser 10er - Kader besiegte in einem emotionsreichen Spiel die Münsteranerinnen mit 3:1.

Leider flatterte kurz nach Spielende bereits die nächste niederschmetternde Nachricht ins Haus: Wieder kein Heimspiel für unsere Mädels und Fans im DVV-Pokal!

Doch zurück zum gestrigen Spiel.

Ganz in Grün erstrahlte die Margon Arena vor Spielbeginn. Grund war die Werbung des Spieltagssponsors AOK. Die Fans von Münster fühlten sich gleich ein wenig heimischer...

Startaufstellung: Mareen, Frieda, Kiki, Judith, Martina, Robin und Stocki.

Im ersten Satz konnte sich bis zur 8:6 - Führung (toller Punkt von Frieda) keine Mannschaft mit mehr als einem Punkt Vorsprung absetzen. Erst dann ging die Post ab. Beim Stand von 11:7 und 13:7 gab es Auszeiten von Axel Büring, aber unsere Mädels steigerten sich in einen wahren Spielrausch. Am Ende des Satzes beim Stand von 24:12 ließ die Konzentration ein wenig nach und es bedurfte 5 Satzbälle, bevor es schließlich verdient 25:16 stand.

Im zweiten Durchgang dann ein anderes Bild. Die Unabhängigen starteten furios und zwangen Alex Waibl beim 1:6 zur ersten Auszeit. Unsere Mädels kamen beim 14:14 zum Ausgleich, doch Annahme- und Abstimmungsprobleme im eigenen Kader erstickten das zarte Pflänzchen Hoffnung bei den Fans. Und so bejubelten die rund 20 mitgereisten Anhänger des USC den 25:20 - Satzgewinn ihres Teams.

Der 4:1 - Führung des DSC im dritten Satz folgte eine Aufholjagd von Münster. Sie zogen beim 7:7 wieder heran und gingen schließlich mit 9:12 in Führung. Wie schon im letzten Satz, machten es sich unsere Mädels selbst schwer. Kamen sie dem Ausgleich nahe, klatschte der Ball zwischen 2 Spielerinnen auf den Boden oder der Aufschlag ging ins Netz.
Izzi`s Punkt zum 18:20 aber war wohl der Wendepunkt und beim 22:22 wiederholte sich das, was wir schon im CL-Fight gegen die Polinnen erlebten: das Maskottchen Dschingu wurde von Juliane aus seiner misslichen Rückenlage befreit, unsere Trommler rissen das Publikum und die Mädels mit und in einem furiosen Schlussspurt wurde der Bock noch umgestoßen: 25:23 für den DSC!

Jetzt ließen unsere Mädels nichts mehr anbrennen und starteten mit 2:0 in den vierten Satz. Münster kam im gesamten Satzverlauf weder zum Ausgleich noch zu einer Führung, obwohl es stets knapp zuging. Robin blockte zum 9:7, für die Jubelfaust gab es aber auch gleich eine Ermahnung des Schiedsrichters, der im Spielverlauf einige strittige Entscheidungen auf beiden Seiten fällte. Zur 2. technischen Auszeit führten unsere Schmetterlinge mit 16:11 und am Ende hieß es verdient 25:17.

Zur MVP für Münster wurde die Kroatin Hana Cutura gewählt, die mit ihren 1,92 m dem DSC das Leben recht schwer machte und auf Seiten des DSC Judith. Noch zu erwähnen wäre, dass Lisa Stock trotz gesundheitlich angeschlagener Verfassung bis zu ihrer Auswechslung ein gutes Spiel machte. Für sie schlüpfte Frieda ins schwarze Libero-Trikot.

Nun wartet am Mittwoch der schwerste Gegner in der Champion League auf unsere Mädels, wie sich Alex im Interview nach dem Spiel äußerte.

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2012

3

Starke Auswärtspartie!
Rote Raben Vilsbiburg - DSC 1 : 3

November



Leider haben wir schon vor dem Spiel erfahren, dass wir wieder eine Verletzte haben. Schwabi ist am Mittwoch nach dem Spiel beim Jubel umgeknickt und hat jetzt nach 1. Diagnose zwar keinen Bruch, aber etwas mit den Bändern und muss ebenso wie Myrthe am Montag zum MRT :(

Myrthe hat sich im 2. Satz beim Spielstand von 6:3 für die Raben am Knie verletzt. Laut Physio und Alex scheinbar kein Kreuzbandriss, aber Innenbänder eventuell angerissen.

Anne, Katha und Tzscherli waren trotz Verletzung zur Unterstützung in Vilsbiburg.

Etwa 15 DSC-Fans, Griti war natürlich auch mit Freund aus München angereist.

1315 Zuschauer

1. Satz: Startaufstellung mit Kiki, Judith, Martina, Izzi, Robin, Magda und Myrthe

Wechsel: 1. Satz beim 18:20 kommt Mareen für Magda, 21:22 Stocki für Izzi, Rückwechsel verpasst, somit muss Stocki mal kurz im Angriff spielen und blocken aber DSC hat trotzdem den Punkt gemacht :), beim 25:25 kommt Frieda für Martina.

2. Satz Mareen für Magda, nach Myrthes Verletzung hat Stocki Libero gespielt (kann ja beantragt werden bei Verletzung vom Libero), Stocki war ja als normale Spielerin aufgestellt. Laut Alex zählt das auch nicht als Wechsel, er musste sich aber auch erst mal beim Schiedsrichter erkundigen :) Beim 13:18 kommt Frieda für Izzi und bleibt auch bis Spielende auf dem Feld.

Der Satzverlust war einfach das Ergebnis der Verletzung von Myrthe. Alex sagte nach dem Spiel, er hätte in der Pause zwischen Satz 2 und 3 nur gesagt: „Entweder ihr spielt so weiter dann verliert ihr, oder ihr wollt gewinnen!“

3. Satz: Izzi für Martina zum Ende des Satzes für die Feldabwehr und Magda für Kiki im Aufschlag.

4. Satz: keine Wechsel mehr

Fazit: Auf die Wechselspielerinnen ist Verlass! Stocki und Frieda haben beide ihr Ding gemacht. Laut Statistik war das Spiel ziemlich ausgeglichen, unser Plus waren wohl die Aufschläge 9 Punkte zu 8 Fehlern, bei den Raben 3 Punkte zu 11 Fehler. Bei Annahme, Angriff und Block sind die Zahlen fast gleich.

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2012

31

Dresden ringt Górnicza nieder
DSC - Tauron MKS Dąbrowa Górnicza 3 : 2

Oktober



Es war wieder einer dieser unvergesslichen Champions League-Abende! Spannung, Dramatik, Nervenkitzel! Für die Fans war es eine Achterbahn der Gefühle.

Nach einem wahren 5 Satz-Krimi konnten sie einen 3:2-Sieg (25:21, 19:25, 26:24, 21:25, 15:12) ihrer Schmetterlinge bejubeln!

Der DSC begann mit Mareen, Kiki, Judith, Martina, Robin, Izzi und Myrthe. Die Polinnen begannen mit einer 6:4-Führung. Izzi mit einem Block und 2 Aufschläge von Kiki brachten den DSC aber wieder in Front. Nach einem Ass von Judith zum zwischenzeitlichen 10:8 und einem Heber über den gegnerischen Block von Robin stand es 12:9! Die Polinnen schlugen aber prompt zurück und es hieß 12:12. Nun wurde die Handbremse komplett gelöst und durch starke Blöcke und gefährliche Aufschläge gingen unsere Schmetterlinge mit 19:15 in Führung! Am Ende stand ein 25:21 auf der Anzeigetafel.

Der 2. Satz begann wieder mit einem 0:2-Rückstand. Bis zum 10:10 war das Spiel ausgeglichen. Danach brachten sich unsere Mädels immer wieder mit Annahmefehlern ins Hintertreffen. 13:16 hieß es zur 2. technischen Auszeit. Angetrieben von ca. 50 Fans aus Polen machte Gornicza weiter Druck und zog auf 19:14 davon. Alex Waibl versuchte mit einigen Wechseln den Satz noch zu drehen, leider erfolglos! Mit 25:19 holten die Polinnen den 2. Satz.


Eine Berg- und Talfahrt kennzeichnete den 3. Satz. Der DSC begann mit starken Aufschlägen! Zur 1. technischen Auszeit stand es 8:3. Beim 12:12 war der Vorsprung weg. Durch mehrere Annahmefehler gingen die Polinnen mit 16:20 in Führung. Erst jetzt nahm Alex Waibl eine Auszeit. Für Dschingu (das Maskottchen des DSC) war diese ganze Aufregung anscheinend zu viel, denn er kippte vom Stuhl und streckte alle Viere von sich. Beim Stand von 18:23 setzte ihn Lisa Stock wieder auf seinen Stuhl und auf einmal wie von Zauberhand waren auch unsere Mädels wieder hellwach. Sie verkürzten auf 22:23! Beim 22:24 verpassten es die Polinnen den Sack zuzumachen und so drehte der DSC angetrieben von 2134 Zuschauern noch diesen Satz zum 26:24!


Der 4. Satz verlief ähnlich wie der 2. Satz. Die Polinnen begannen mit viel Druck und es stand schnell 1:6! Erst beim 18:20 keimte wieder etwas Hoffnung für unsere Schmetterlinge auf. Doch Gornizca gewann diesen Satz souverän mit 25:21.

Jetzt musste also der Tiebreak dieses Match entscheiden. Doch zunächst machte einmal wieder die Anzeigetafel Probleme. Mal war sie komplett schwarz, dann stimmten die Zwischenstände nicht. Die gute alte Handarbeit war jetzt wieder gefragt. Punkt für Punkt wurde zunächst per Hand von den Ballmädchen umgeblättert bis die Anzeigetafel wieder ihren Dienst antrat.

1:4 waren unsere Mädels schnell im Hintertreffen. Doch sie gaben sich in keiner Phase des Satzes auf. Beim 8:8 waren sie wieder im Spiel. Als Judith das 10:9 machte führte der DSC das erste Mal in diesem Satz. Doch Gornizca schlug zurück zum 10:11. Kurz vor dem Ende stand es 12:12. 2 Punkte in Folge zum 14:12 hieß Matchball DSC! Und diesen verwandelte Izzi zum viel umjubelten 15:12!

Die Mädels tanzten auf dem Parkett und die Zuschauer feierten auf den Rängen. Beim Abklatschen sagte eine freudestrahlende Anne Matthes: „Danke, ihr wart klasse!“ Und auch Alex Waibl ließ es sich nicht nehmen, dem Fanblock für seine tatkräftige Unterstützung zu danken!

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2012

28

DSC gewinnt in der Wolfsgrube
VfB 91 Suhl - DSC 0 : 3

Oktober



Die Hiobsbotschaft, dass Laura sich den Fuß gebrochen hat, machte vor Spielbeginn schnell die Runde.
Ansonsten fehlten nur Katha und unsere Langzeitverletzten im Team.

Startaufstellung am gestrigen Tag: Mareen, Kiki, Judith, Martina, Robin, Izzi und Myrthe.

Die 19 angereisten Dresdner Fans, darunter auch Judiths Eltern und Friedas Papa sahen von Beginn an einen schwachen Auftritt der Suhlerinnen. Folgerichtig gingen Satz eins und zwei auch vom Resultat (14:25 und 18:25) voll in Ordnung.

Im dritten Durchgang konnte Alex sogar ein wenig experimentieren, Lisa Stock und Juliane Langgemach erhielten Kurzeinsätze. Das Aufbäumen der Suhlerinnen am Spielende half nichts, unsere Mädels brachten auch diesen Satz mit 25:20 sicher nach Hause.

Die Wahl der MVP war eine Sache zum Schmunzeln. Sperli wurde von Alex gewählt und Martina von Felix Koslowski.

Bleibt zu hoffen, dass alle Fans bei diesem irren Winterwetter mit festgefahrener Schneedecke auf der Autobahn (im Oktober!!!) gut nach Hause gekommen sind.

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2012

20

Saisonstart geglückt!
DSC - SC Potsdam 3 : 0

Oktober


2000 Zuschauer wollten es sich nicht entgehen lassen die neu formierte DSC-Mannschaft live zu erleben. Und sie wurden vom Ergebnis her auch nicht enttäuscht! Unsere ganz in weiß spielenden Schmetterlinge gewannen mit 3:0 (25:18, 25:21, 25:22) gegen den SC Potsdam.

Schon beim Einlauf wurden unsere Mädels mit einem schwarz-roten Fahnenmeer (gepaart mit den Fahnen von Deutschland, Holland, Belgien und Tschechien) vom Fanblock empfangen. Vor den Augen der verletzten Kerstin Tzscherlich und Anne Matthes begann Alex Waibl mit Mareen, Judith, Martina, Laura, Robin, Katharina und Myrthe als Libera in der Startformation.

Der 1. Satz begann erst mal mit einer Abtastphase. Ab Mitte des Satzes konnte sich der DSC so langsam absetzen (16:12) und baute seine Führung mehr und mehr aus. Am Ende hiess es 25:18.

Der 2. Satz war durch viele Fehler auf beiden Seiten gekennzeichnet. Dementsprechend wechselte die Führung auch ständig hin und her. Erst zum Ende hin konnten sich unsere Mädels wieder fangen und gewannen mit 25:21.

Den 3. Satz begann der DSC mit einer 6:1-Führung! Viele leichte Fehler liessen den Vorsprung auf 6:5 schmelzen. Unsere Schmetterlinge fingen sich aber wieder und brachten auch diesen Satz erfolgreich mit 25:22 nach Hause.

Alex Waibl meinte nach dem Spiel: “Wir sind noch nicht konstant. Wir sind erst bei 50-60%!“ Als Randnotiz sei noch zu erwähnen, dass sich unser Kapitän Steffi Karg das gesamte Spiel von draussen ansehen musste. Und auch von DSC-Seite war noch nicht alles Gold was glänzt: Zum einen stand auf der Anzeigetafel ein „Dresdner SC 1998“ statt 1898 und zum anderen wurde dem Verein mal wieder die schlechte Akustik der Halle zum Verhängnis. Die Pausenrede von Jörg Dittrich und das Interview mit den Trainern nach dem Spiel konnten fast gar nicht von den Zuschauern verstanden werden. Aber wir sind ja erst am Anfang der Saison, da müssen sich alle Beteiligten noch ein bisschen besser einspielen!

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2012

1

"Auf geht´s Mädels!"

September


Bis zum Saisonstart im Oktober sind es zwar noch ein paar Wochen, doch wie wir fiebern sicher alle Volleyballfans seit langer Zeit der neuen Bundesligasaison entgegen.
Auf dieser Seite wird es wieder Spiel- und Erlebnisberichte von allen Partien geben, bei denen unsere Fans zugegen sind.

2012

14

GLÜCKWUNSCH NACH SCHWERIN!
DSC - Schweriner SC 2 : 3

April



Rückblick aufs letzte Spiel 2011/2012



Der Schweriner SC ist erneut Deutscher Meister! Wie im Hinspiel kam es auch diesmal in der ausverkauften Margonarena zu einem 5-Satz-Match. Beide Mannschaften schenkten sich nichts und zeigten auch noch einmal, dass sie die beiden besten Teams der Bundesliga sind.

Hier noch mal die Chronik der Ereignisse:

16.37 Uhr: Einlauf des Schweriner SC. Lisa Thomson jongliert eine Runde mit dem Volleyball.
16.44 Uhr: Der Gästeblock wird das erste Mal richtig laut! Schwerin bildet einen Kreis und beginnt die Erwärmung.
16.51 Uhr: Einlauf des DSC. Die rote Wand macht schon mal richtig Stimmung!
17.13 Uhr: Seitenwahl mit Kiki und Julia Retzlaff
17.32 Uhr: Der 1. Satz beginnt. Judith macht den 1. Punkt des Spiels
17.51 Uhr: Schwerin gewinnt den 1. Satz mit 25:14
18.22 Uhr: Der DSC gewinnt den 2. Satz mit 25:20
18.51 Uhr: Schwerin gewinnt den 3. Satz mit 25:23
19.18 Uhr: Der DSC gewinnt den 4. Satz mit 25:17
19.36 Uhr: Das Spiel ist aus! Schwerin gewinnt den 5. Satz mit 15:9 und holt damit das Double in dieser Saison!
19.37 Uhr: Der DSC ist am Boden zerstört. Es fliessen viele Tränen.
19.41 Uhr: Verabschiedung von Grit, Femke, Anna, Tesha, Nici, Steffi.
19.50 Uhr: Da ist das Ding! Julia Retzlaff hält die Meisterschale in die Höhe!
19.52 Uhr: Schwerin lässt sich von seinen Anhängern feiern!

Während der Schweriner SC feiert haben unsere Mädels bereits die Halle verlassen. Die Fans schauen etwas verwundert, wurde sonst doch wenigstens noch abgeklatscht. Die Enttäuschung scheint tief zu sitzen. Erst einige Zeit später kamen einige wenige Spielerinnen, um sich bei den Fans für die fantastische Unterstützung zu bedanken.

Mit dem Bedanken tun sich die DSC-Offiziellen allgemein etwas schwer. Diesmal wurde schon nach dem Halbfinale in einer halb leeren Halle den Ballholern, Wischern, Aufbauteam, Fanstand und Fanclub über Mikrofon gedankt. Nur zur Erinnerung, das sind alles ehrenamtliche Helfer, die ihre Freizeit dem DSC opfern! Hier gibt es noch viel Nachholbedarf, sollen doch die vielen fleißigen Helfer und Unterstützer in der nächsten Saison wieder kommen.

Ach übrigens, beim Schweriner SC gibt es am Montag einen Saisonabschluss mit den Fans ...

Nichtsdestotrotz hat der DSC aus sportlicher Sicht eine hervorragende Saison gespielt! Bleibt zu hoffen, dass auch nach den vielen Abgängen in der neuen Saison eine schlagkräftige Mannschaft auf dem Parkett steht!

DANKE an unsere Mädels und das Team um Alex Waibl für die tolle Saison !!!