+++ Spielberichte Saison 2013-2014 +++

2014

3

Wir sind endlich wieder DEUTSCHER MEISTER !!!
Dresdner SC - Rote Raben Vilsbiburg 3 : 1

Mai


Beim 4. Anlauf hat es nun doch noch geklappt! Unsere Mädels sind endlich wieder Deutscher Meister! Und nach so langer Zeit waren sie auch mal wieder dran. Man kann doch nicht immer Vizemeister sein. Vizemeister ist erster Verlierer und das wollten unsere Schmetterlinge diese Saison nicht sein. Und deshalb haben sie sich die Schale auch mehr als verdient.

Einen detaillierten Spielbericht erspar ich euch an dieser Stelle. Die Kurzfassung lautet: Schon der 1. Satz war nichts für schwache Nerven. Da war schon bei einigen die Stimme weg, so laut haben sie die Mädels nach vorn gebrüllt. Und die zögerten den Satzgewinn bis 31:29 heraus. Der 2. Satz ging verdient an Vilsbiburg. Im 3. Satz war der DSC zum Ende den einen Tick besser. Und im 4. Satz ließen unsere Schmetterlinge nichts mehr anbrennen und machten den Titel klar.

Der Rest war grenzenloser Jubel. Die ganze Halle stand und feierte seine Heldinnen. Ein Hauch von Konfetti wurde abgefeuert, als Kiki die Schale in die Luft hielt und danach gab es für fast jeden eine Sektdusche. Die Zuschauer nutzten die Gunst der Stunde und ließen sich mit ihren Idolen und der Meisterschale fotografieren. Viel Zeit blieb nicht mussten doch die Mädels gleich weiter in den VIP-Raum, um mit den Sponsoren zu feiern. Nun ja es soll ja noch eine Abschlussfeier mit den Fans geben, da hat man bestimmt ein wenig länger Zeit sich mit den Spielerinnen zu unterhalten. Die Mädels ließen sich auf jeden Fall noch mal bei den übrig gebliebenen Fans sehen und sich auch von ihnen feiern. Sie sahen nur etwas „komisch“ im Gesicht aus. Gab es da etwa eine Tortenschlacht im VIP-Raum?

Was bleibt sonst noch zu sagen: Die Halle war diesmal wirklich ausverkauft. Das Publikum war heute richtig laut und hat eine fantastische Stimmung gemacht! Dank Myrthe und Schwabi herrschen wieder Emotionen auf dem Spielfeld. Es ist herrlich ihnen dabei zu zusehen, wie sie jeden Punkt feiern. Wir wollen noch mehr davon sehen. Bei der eher ruhigen Kristina, war heute auch mal ein kleiner Wutausbruch zu erkennen als sie gegen den Schiristuhl trat. Großen Grund zum Ärgern gab es sonst aber für sie nicht. Sie machte ein sehr gutes Spiel und wurde dafür auch mit der goldenen MVP-Medaille geehrt! Tzscherli nahm die als ihre Nachfolgerin geplante Lisa Stock herzlich in den Arm. Angelina Hübner wurde auch gesehen samt Mann und Nachwuchs.

Wer nun die kommende Saison noch bleibt oder geht ist für die nächsten Tage unerheblich, denn jetzt wird erst mal richtig ausgiebig die Meisterschaft gefeiert. Und für den nächsten Meistertitel lasst ihr euch bitte nicht wieder 7 Jahre Zeit Mädels !!!

- Ronny -

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2014

29

Dresden gewinnt 5 Satz-Krimi!
Rote Raben Vilsbiburg - Dresdner SC 2 : 3

April


Im 2. Spiel des Playoff-Finales gewannen unsere Mädels nach 119 Minuten gegen die Roten Raben mit 3:2 (25:18, 23:25, 22:25; 25:18, 15:9).

Aufstellung: Mareen, Kristina, Kiki, Jara, Katha, Shanice und Myrthe

Vilsbiburg zeigte sich stark verbessert, vor allem Michelle Bartsch erwischte einen sehr guten Tag. Am Ende war es die schlechte Annahme, die den Roten Raben in den entscheidenden Momenten den Sieg kostete.

Auf Dresdner Seite wussten Kiki, Shanice und Kristina zu überzeugen. Über 40 Zuschauer hatten den Weg nach Vilsbiburg auf sich genommen und wurden dafür mit einem Sieg belohnt.

Die Ex-Dresdnerin Grit Müller musste ihren Besuch wegen eines anderen Termines leider absagen! Sie wird eventuell am kommenden Dienstag in der Halle sein, falls die Meisterschaft da nicht schon entschieden ist.

- Ronny -

Fotos: Johannes


Was ist in Erinnerung geblieben vom Wahnsinn in Vilsbiburg? Und noch ein paar Fotos:

- MDR-Interview mit den Fans, Schwabi und Alex (Sachsenspiegel) auf ein Minimum verkürzt gesendet
- großartige Stimmung unter den Dresdner Anhängern
- unsere drei Trommeln waren deutlich zu hören
- mit knapp über 1500 Zuschauern eine recht leere Halle (Wollten die alle Bayern München sehen?)
- strittige Schiedsrichterentscheidungen, Buuuh-Rufe und wieder mal eine rote Karte
- alle Trommler trotz Wechsel am Ende k.o. und mit Blasen an den Fingern (aber überglücklich wie alle Fans)
- "Happy Birthday"-Gesang und Plakat für Schwabi vor dem Spiel und eine Geschäftsführerin mit Freudentränen nach dem Spiel.

Nein, wir wollen nicht mehr in dieser Saison nach Vilsbiburg fahren! Obwohl es ein schönes, kleines, bayerisches Städtchen ist, wie wir am nächsten Tag sehen konnten. Mehr dazu am Ende der Sommerpause hier auf unserer Website.

- Peter -

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2014

26

Der 1. Schritt ist getan!
Dresdner SC - Rote Raben Vilsbiburg 3 : 0

April


Zum 4. Mal in Folge heisst es Playoff-Finale für den DSC. Eigentlich sollte der Titel dieses Jahr machbar sein, denn "Angstgegner" Schwerin ist ja schon ausgeschieden! Im Finale zählt auch nicht mehr, was vorher in der Saison passiert ist. Die Tagesform ist entscheidend, man braucht gute Nerven und diesen unbedingten Willen zu siegen.

Den Ausfall von Izzy und Becky kompensierten unsere Mädels heute mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung, wobei man Jara, Kristina und Myrthe noch ein bisschen besonders hervorheben muss.

Der DSC begann den 1. Satz mit Mareen, Kristina, Kiki, Jara, Katha, Shanice und Myrthe und war von Beginn an präsent. Es wurde um jeden Ball gefightet. Myrthe rettete mit einer Faust und unsere Mädels machten noch den Punkt zum 3:1. Da war gleich Feuer unterm Dach. Auch Kristina punktete ein ums andere Mal, trotz einer Schulterverletzung! Zwischenzeitlich hieß es 18:13. Nur durch Dresdner Fehler bei den Angaben oder wenn Luaces mal durch kam konnte Vilsbiburg etwas herankommen. Zum Ende des Satzes kam Steffi Kuhn in die Partie und brachte den DSC mit zwei druckvollen Aufschlägen auf die Siegerstraße. Jara vollendete zum 25:19!

Im 2. Satz kam Vilsbiburg besser ins Spiel und führte mit 10:7. Unsere Mädels steckten aber nicht auf. Bei Kathas Punkt zum 13:13 stand die Halle. Als Jara dann auch noch ein Ass zum 15:14 machte, kochte die Margonarena! Jetzt ging es hin und her (20:20). Beim Stand von 23:21 rettete Myrthe wieder mal glänzend und Jara machte den Punkte. Shanice beendete den Satz zum 25:22.

Auch der 3. Satz war eng. Jara mit einem Ass zum 11:8. Beim 13:10 drehte Myrthe eine extra Jubelrunde. Jeder Punkt wurde frenetisch gefeiert! Doch Vilsbiburg drehte noch mal auf und führte zwischenzeitlich mit 20:18. Auszeit DSC und kurz danach Ausgleich DSC zum 20:20! Der Satz war auf Messers Schneide und drohte zu kippen. Die Zuschauer gaben alles und feuerten unsere Schmetterlinge unentwegt an. Am Ende war es der anfangs angesprochene unbedingte Wille zu siegen, der unsere Mädels zum 29:27 jubeln ließ.

Eine fantastische Leistung unseres Teams, bei dem Jara zur besten Spielerin gewählt wurde. Die Zuschauer bekamen in der nicht ganz ausverkauften Halle ein spannendes Spiel geboten, eine DSC-Funktionärin, die etwas teilnahmslos wirkte (warum kann man seine Freude nicht einmal auch zeigen?), eine Reporterin, die im Takt der Zuschauer einfach mal mit klatschte und ältere Damen, die sogar das „Hey, Hey, Hey“ vom Fanclub mit machten. Fast jeder wurde von dieser unglaublichen Stimmung und den engen Ballwechseln mitgerissen. Das 3:0 sah am Ende eindeutiger aus, als es letztendlich war.

- Ronny -

Fotos: Johannes und Ronny

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2014

24

FÜR IZZY
Dresdner SC – Ladies in black Aachen 3 : 2

April


Es ist ein heiß umkämpfter Satz, dieser vorentscheidende, schicksalsträchtige 4. Satz. Unsere Mädels rennen ab dem Stand von 4:6 ständig einer 2-Punkte-Führung von Aachen hinterher und dann kommt er endlich, der Punkt zum 14:14, Ausgleich!!!
Dem Riesenjubel folgt schlagartig Ernüchterung, Stille zieht ein.

Izzy liegt tränenüberströmt und mit schmerzverzerrtem Gesicht am Boden. Und mit kaputtem Fuß. Alle Zeichen deuten darauf hin, dass die Verletzung das Saisonende für eine der wichtigsten Spielerinnen des DSC bedeutet. Nach Spiel-Ende wird sie noch die goldene MVP-Medaille erhalten. Ein schwacher Trost... Alles Gute, Lisa!

Der Schreck sitzt tief beim gesamten Team und trotz Auszeit und diverser Wechsel kann auch ein sichtlich geschockter Alex Waibl den Satzverlust nicht abwenden. 21:25 steht es am Ende für die Ladies in black. Wie bereits beim Auswärtsspiel muss der Tiebreak die Entscheidung bringen.

Auf hastig gemalten roten Tafeln des Fanclubs steht in schwarzen Lettern: „FÜR IZZY“, als beide Teams zum alles entscheidenden 5. Satz auflaufen. Die Margon Arena ist bereit. Es geht um den Finaleinzug.

1:0, 1:1, 2:1, 3:1, 4:1, 5:1, 5:2, 6:2, 6:3, 7:3 und ein Ass von Schwabi bringt gar das 8:3. Und Izzy hopst mit Gehhilfen zur Bank! Unser großer, flauschiger DSChingu kommt als Unterlage für den bandagierten Fuß zum Einsatz.

Doch nun wird nach dem Seitenwechsel die Partie wieder angepfiffen. Daumendrücken, Mitfiebern, keinen hält es mehr auf den Sitzen. Corina macht den 9. Punkt und nach einer Aachener Auszeit fliegt Schwabis Aufschlag zu weit - 9:4. Annahmefehler Shanice und 9:5.
Jetzt nur nicht nachlassen! 10:5, 10:6, 11:6, 11:7, 12:7, 13:7. Der DSC spielt sich in einen wahren Rausch, aber noch ist das Spiel nicht zu Ende. Zettel werden im Fanclub verteilt. 13:8. Ein Aachener Aufschlag geht ins Aus und es steht 14:8. Kikis Netzaufschlag (14:9) folgt Schwabis befreiender Matchpoint zum 15:9.
Jaaa, wir stehen wieder im FINALE und das steht auch auf den Zetteln, die euphorisch in die Luft gereckt werden.

Ein teuer erkaufter Finaleinzug gegen ein bärenstarkes Team aus Aachen. Unser Respekt und tiefe Verneigung vor dem Gegner aus dem Westen der Republik. Das Dresdner Publikum applaudierte lange und ehrlichen Herzens den Mädels, die uns das Maximum abverlangt haben und verdient die Bronzemedaillen von Innenminister Thomas de Maizière überreicht bekamen. Trotz verständlicher Enttäuschung über den knapp verpassten Finaleinzug können die Ladies in black erhobenen Hauptes als Meisterschaftsdritte in ihre Heimat zurückkehren. Wer hätte das zu Saisonbeginn von dieser jungen Mannschaft erwartet. Die Handvoll mitgereister Fans aus Aachen kam noch zum gegenseitigen Gratulieren und auf ein Schwätzchen zu uns, dann folgten sie einer Einladung ihrer Spielerinnen.

In der Zwischenzeit hatten die Roten Raben Vilsbiburg ihren zweiten Auswärtssieg im Playoff-Halbfinale eingefahren. Ein klares Achtungszeichen unseres Finalgegners. Umso schwerer wird es werden, nach Becky nun auch das Fehlen von Izzy zu kompensieren.

Am Samstag werden wir sehen, ob es möglich ist, den zweifelhaften Titel des Dauervizemeisters abzuschütteln.

Noch ein paar Worte zu den Sätzen 1 bis 3, die diesen dramatischen Ereignissen vorangegangen waren:

Satz 1: Von Anfang an stand das Spiel auf Messers Schneide, der DSC mit dem knappen Punkt stets voraus (8:7, 16:15). Am Ende dann das 25:21 und ein Aufatmen in der Halle.

Satz 2: Aachen bekam einen Lauf, führte ruck zuck mit 2:8. Izzys Punkt brachte den Ausgleich zum 10:10 und zur 2. Technischen Auszeit wendete sich das Blatt: 16:13. Doch am Ende ging unseren Mädels die Puste aus und Aachen glich mit dem 23:25 nach Sätzen aus. 1:1.

Satz 3: Ein recht zügig vonstatten gegangener Satz. Der DSC ließ nichts anbrennen und holte sich diesen Durchgang über die Stationen 8:4 und 16:10 am Ende klar mit 25:14.

2756 Zuschauer sahen die Partie am gestrigen Abend. Für die kommenden Spiele wünschen wir uns jedoch immer ein ausverkauftes Haus. Dass die Zuschauer und Fans das Zünglein an der Waage sein können, haben wir gerade erst wieder in Aachen und auch hier in der Margon Arena eindrucksvoll erlebt.

Wenn wir wirklich mehr wollen, dann bereitet den Roten Raben übermorgen einen heißen Empfang!

- Peter -

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2014

20

Nachsitzen im Halbfinale! Unsere DSC-Frauen verlieren in Aachen.
Ladies in black Aachen - Dresdner SC 3 : 2

April


Knapp 30 Volleyballfans hatten sich am Sonnabend 8:45 Uhr an der Margon Arena eingefunden, um gutgelaunt in den von der DSC Geschäftsstelle organisierten Reisebus von Taeter Tours einzusteigen. Pünktlich fuhr der Bus los. Gegen 17:15 Uhr trafen wir an der Aachener Halle ein. Die Sporthalle war zu dieser Zeit bereits voller Zuschauer. Die Verantwortlichen waren um uns sehr bemüht. Schnell waren die Eintrittskarten verteilt und unsere von Aachener Fans belegten Plätze wieder freigeräumt. Mit der Familie Schoot und weiteren mit Pkw angereisten Fans waren wir etwa 40 DSC Fans in der seit Tagen restlos ausverkauften Halle mit 1327 Zuschauern. Das 6. Saisonheft der Achener Volleyballerinnen ist sowohl im Internet als auch im Papierform kostenlos erhältlich. Das 6. Saisonheft der Achener Volleyballerinnen ist sowohl im Internet als auch im Papierform kostenlos erhältlich. Pünktlich 19 Uhr wurde der erste Satz angepfiffen.

Unsere Frauen begannen das Spiel mit Mareen, Kristina, Stefanie, Jaroslava, Lisa, Katharina und Myrthe als Libera. Schnell führten die Aachener mit 3:0. Unsere Dresdner Frauen hatten Probleme mit der Annahme. Beim 6:3 schlug Stefanie Ihren Aufschlag ins Aus. Der nächste Angriff von Lisa landete im Netz 7:3. Auch die beiden Auszeiten von Herrn Waibl und die Spielerwechsel Corina für Stefanie und Shanice für Lisa brachten nicht die Wende. Der erste Satz wurde verdient von den Aachenerinnen mit 25:20 gewonnen. Die Stimmung in der Halle war nicht zu toppen. Der gut zu verstehende Hallensprecher verkündete den Zwischenstand aus Vilsbiburg. Wiesbaden führte 1:0.

Der 2. Satz begann mit einem Punkt für den DSC. Das war erstmalig an diesem Tag ein Punkt Vorsprung für unsere Mädels. Schnell sollte sich das Blatt wieder wenden. 1:1 Aufschlag von Stefanie ins Aus. Beim Stand von 5:1 nahm Herr Waibl die 1. Auszeit. Es halfen auch Spielerwechsel nichts. Unsere Mannschaft spielte verunsichert, viele risikovolle Aufschläge landeten im Netz oder Aus. Als der Satz beim Stand 17:10 schon fast verloren war, hatten sich unsere Frauen endlich gefangen und verkürzten auf 20:18. Nachdem die niedrige Hallendecke Aachen noch einen Punkt schenkte, gewannen sie auch den 2. Satz mit 25:23.

Kampflos wollten sich unsere Frauen aus Aachen nicht verabschieden. Im 3. Satz konnte die Fehlerquote unserer Mannschaft erheblich gesenkt werden. Gleichzeitig schlichen sich bei den Aachenerinnen mehr Fehler ein, da die Dresdner Angriffe genauer ausgespielt werden konnten. Für Jaroslava spielte jetzt Corina. Über die Stationen 1:3, 4:7 stand es schnell 5:10 für den DSC. Zu dieser Zeit war Ballannahme für die Aachener Frauen ein Fremdwort. Die Aachener konnten sich aber noch mal zum 14:15 heranarbeiten. Das half nicht mehr. Unsere Frauen gewannen diesen Satz 18:25. Zu dieser Zeit war in Vilsbiburg schon Schluß. Wiesbaden hatte das Spiel gewonnen.

Nach einem 2:0 für Aachen im 4. Satz landeten unsere Frauen mehrere Punkte hintereinander. Beim Stand von 3:6 nahm der Aachener Trainer eine Auszeit und der DSC Fanblock startete eine La Ola Welle. Nach einer umstrittenen Schiedsrichterentscheidung gegen den DSC, gab es noch eine gelbe und eine rote Karte für den DSC und einen zusätzlichen Punkt für Aachen. Diese Szene führte zu einem Bruch im Dresdner Spiel. Aachen führte 21:17 bevor unsere Spielerinnen zurück ins Spiel fanden. Mit großem Kampfgeist konnte der Satz mit 24:26 nach einer Aufschlagserie von Katharina gewonnen werden.

Der Tiebreak verlief bis zum 6:6 ausgeglichen. Jetzt versagten unseren Frauen die Nerven und die Fehler der beiden 1. Sätze waren wieder da. Aachen gewann den Satz mit 15:9 und damit verdient das Spiel. Sie hatten weniger Fehler gemacht. Zu einem Kurzeinsatz kam Steffi Kuhn.

Als beste Spielerinnen wurden auf DSC Seite Mareen Apitz und auf Aachener Seite Laura Weihenmaier ausgezeichnet.

Viel Zeit zum Verweilen blieb nicht. Unsere Busfahrer warteten schon auf uns. Als es in Dresden hell wurde, hatten wir unsere 8 Stunden Fahrt abgesessen. Am Mittwoch um 19:00 Uhr beginnt das entscheidende Spiel um den Einzug ins Finale!
Kommt ALLE! Die Mädels brauchen Euch.

Und hier noch der folgende Hinweis für Interessenten: Das 6. Saisonheft der Achener Volleyballerinnen steht im Internet zur Verfügung und war auch in Papierform vor Ort kostenlos erhältlich.

- Bernd -

Fotos: Yvette und Jörg

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2014

13

Dresden gewinnt das 1. Spiel im Playoff Halbfinale
Dresdner SC - Ladies in black Aachen 3 : 1

April


Aus den kleinen, unschuldigen Mädchen, die sich im Januar aus der Margon Arena noch schüchtern mit 0:3 nach Hause schicken ließen, ist eine schlagkräftige Truppe voller "verruchter Ladies" geworden. Der Meisterschreck Aachen hatte wie erwartet auch dem Vizemeister mehr als ein charmantes Lächeln entgegenzusetzen.

Mit viel Nervosität und auf Augenhöhe starteten beide Teams ins Spiel und die Führung wechselte ein ums andere Mal. Ein kurioser Punkt von Schwabi zum 22:21 brachte die Halle zum Toben und den DSC auf die Siegerstraße. Schließlich war es Shanice, die den Sack zum 25:22 zuband.

Ein sichtlich erregter Aachener Trainer forderte noch mehr Leidenschaft seiner Schützlinge ein und das bekamen unsere Mädels von Anpfiff zum 2. Satz an zu spüren. Femke legte den Ball direkt zum 0:1 ins Dresdner Feld und auch im Laufe des weiteren Spiels sollten noch so manches Mal die Gastgeberinnen von der sympathischen Holländerin überrascht werden.
Mit zwei Assen in Folge (4:5, 5:5) holte Kristina schlagkräftig den DSC zurück ins Spiel, aber Aachen legte noch eine Schippe drauf. 6:8 und gar 8:16 stand es zu den technischen Auszeiten, 20:25 am Satzende. Die kurzen Zwischenspurte unserer Mädels reichten leider nicht mehr aus, um den Satz zu kippen.

Im dritten Durchgang konnte die Ladies in Black nur bis zum 6:6 dranbleiben, der DSC hatte das Heft des Handels wieder fest an sich gezogen. Getrieben von 2876 Zuschauern sicherten sie sich über die Stationen 8:6 und 16:13 mit 25:21 diesen Satz.

Der vierte Satz sollte auch der Letzte sein. Das sah man Alex Waibl und unseren DSC-Mädels an. Und so legten Sie auch los. Eine 18:10 Führung gaben sie jedoch noch beinahe aus der Hand. Schrecksekunde bei diesen Spielstand. Wie der Blitz war DSC-Arzt T. Lorenz am Spielfeldrand, denn Izzy lag mit der Nase auf dem Parkett. Keiner hatte gesehen was passiert war und um so größer die Freude, als sie (nur) das Handgelenk schüttelnd ins Spiel zurückkam. Zum Ende zu wurde es noch einmal ganz eng und Aachen spielte sich auf 22:20 heran. Die Auszeit des DSC kam im rechten Moment und die letzen drei Punkte des Spiels machten unsere Mädels zum 25:20 Endstand.

Unsere DSC-Mädels mussten diesmal eine größere Runde beim Abklatschen laufen, denn die sympathischen Fans aus Aachen suchten auch den Kontakt zu Ihnen. Am Ostersamstag wird es kein leichter Gang werden in der kleinen Halle von Aachen und die Lappenclowns versprachen: "Wir kommen am Mittwoch wieder zum Entscheidungsspiel". Doch wenn wir ganz ehrlich sind: Wir mögen die Schwarzgelben sehr, haben im gleichen Wirtshaus nach dem Spiel ein Bierchen getrunken aber auf ein Wiedersehen mit ihnen würden wir uns mehr freuen, wenn es in der kommenden Saison wäre ...

Allen Fans, die sich zu Ostern auf die Reise machen wünschen wir ein tolles Spiel und unseren Mädels einen Sieg.

- Peter -

Fotos: Ruben, Johannes, Peter

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2014

6

DSC steht im Playoff-Halbfinale!
VolleyStars Thüringen - Dresdner SC 2 : 3

April



Am gestrigen Abend fanden 1350 Zuschauer den Weg in die Sporthalle Wolfsgrube in Suhl. Aus Dresden waren ca. 50 Fans angereist, darunter auch der Dresdner Wirtschaftsbürgermeister Dirk Hilbert. Für den Thüringer Volleyball war es das vorerst letzte Spiel in der 1. Bundesliga. Das Wetter hatte sich mit Regen der Situation angepasst.

Den 1. Satz begannen unsere DSC-Schmetterlinge mit Mareen, Kristina, Kiki, Jara, Izzi, Katha und Myrthe. Beiden Mannschaften war die Anspannung anzumerken nicht verlieren zu wollen. Bis zum Stand von 13:13 konnte sich keine Mannschaft einen Vorteil erkämpfen. Danach zogen die VolleyStars an und über die Zwischenstände 18:15, 20:16 gewannen sie den ersten Satz 25:22. Die Thüringerinnen spielten nicht übermäßig stark, es lag vielmehr an der mangelhaften Ballannahme und vielen Aufschlagfehlern unserer Mädels, dass der Satz verloren ging.

Im 2. Satz führten unsere Schmetterlinge schnell mit 2 Punkten. Beim Stand von 5:7 wendete sich das Blatt. Es schlichen sich wieder die Fehler des 1. Satzes ein. Auch mehrere Spielerinnenwechsel konnten diese Mängel nicht abstellen. Der Satz wurde mit 25:23 verloren.

Ab dem 3. Satz spielte Corina für Jara. Wieder gelang es unseren DSC-Damen einen kleinen Vorsprung herauszuspielen. Kristina gelang das mit einem Ass zum 5:7. Der nächste Aufschlag landete dafür im Aus… Die Fehlerzahl konnte in dem Satz reduziert werden. Unsere Mädels konnten sich Punkt für Punkt von den Thüringerinnen absetzen. Über die Stationen 7:10, 7:14, 10:19 konnte der Satz mit 13:25 gewonnen werden.

Im 4. Satz wechselte die Führung vom 1:4 für den DSC zum 8:5 für die VolleyStars. Jetzt wurde Shanice für Kristina eingewechselt. Die Thüringerinnen können den Vorsprung bis zum 16:14 halten. Am Ende gewinnen unsere Schmetterlinge den Satz mit 21:25.

Die Entscheidung musste nun im Tiebreak fallen. Schnell war klar, unsere Mannschaft wollte sich das zusätzliche Spiel am Mittwoch ersparen. Izzi macht den entscheidenden letzten Punkt zum 8:15.

Kiki wird verdient als beste Spielerin ausgezeichnet. Auch Corina hat ein gutes Spiel gemacht. Im Halbfinale wird die in dem Spiel gezeigte Leistung mit der hohen Fehlerquote nicht ausreichen, um ins Finale zu kommen!

Für alle Zuschauer gab es nach dem Spiel Freibier (vielen Dank an dieser Stelle, dass ist ja nicht überall selbstverständlich). Es wurden Fanartikel versteigert und verlost und es wurde Geld für einen Neuanfang gesammelt. Alles Gute und viel Erfolg von dieser Stelle aus!

- Bernd -

Fotos: Ruben und Johannes

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2014

30

Dresden gewinnt das 1. Spiel im Playoff Viertelfinale
Dresdner SC - VolleyStars Thüringen 3 : 1

März


2768 Zuschauer fanden den Weg bei schönstem Frühlingswetter in die Margon Arena. Es war bei den Mannschaften und den Zuschauern die Spannung zu spüren: Jeder Fehler heute kann das Ende des Traumes der Meisterschaft sein.

Unsere DSC-Frauen begannen das Spiel mit Mareen, Kristina, Stefanie, Jaroslava, Lisa, Shanice und Myrthe als Libera.

Im 1. Satz spielten zwei gleichstarke Mannschaften hochkonzentriert gegeneinander. Die Führung wechselte ständig. Beim Stand von 21:22 wird Katharina für Shanice eingewechselt und entscheidet den nächsten langen Ballwechsel für den DSC. Leider war das der letzte Punkt im 1. Satz für den DSC. Die VolleyStars Thüringen gewinnen den Satz 25:22.

Der 2. Satz beginnt mit einer Serie von Aufschlagfehlern von beiden Mannschaften. Beim Stand von 7:4 hat der DSC erstmals 3 Punkte Vorsprung. Die VolleyStars verkürzen den Vorsprung beim 12:11 auf einen Punkt. Unsere DSC-Frauen spielen den Satz konzentriert zu Ende und gewinnen mit 25:18.

Den Schwung des Satzgewinnes nehmen unsere Frauen in den 3. Satz mit. Schnell führt der DSC 5:0. Auch ein kurzzeitiges Aufbäumen der Thüringer Frauen ändert nichts. Der DSC gewinnt den Satz bei ständiger Führung 25:17.

Der 1. Punkt im 4. Satz geht an die VolleyStars. Unsere Mädels lassen sich davon nicht mehr irritieren. Über die Stationen 6:1, 9:3, 21:9 gewinnt der DSC den Satz mit 25:15. Dresden hat mit einer kompakten Mannschaftsleistung das Spiel gewonnen. Neben Jaroslava, die als beste Spielerin ausgezeichnet wurde, hatte auch Izzy ein tolles Spiel gemacht. Lisa Stock wurde wieder zu Aufschlägen eingewechselt.

Mit der Leistung des 1. Spieles in den Playoffs kann man auch in Suhl gewinnen. Fans auf nach Suhl, lasst uns die Halle rocken!

- Bernd -

Fotos: Jens Gerber

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2014

9

Heimsieg im Schnelldurchgang
Dresdner SC - VT Aurubis Hamburg 3 : 0

März




Aufatmen bei den Fans, als Schwabi ohne Daumenbandage und schon wieder mit einem Lächeln sich aufwärmte. Und auch nach dem Spiel tosender Beifall, als Becky aufs Parkett getragen wurde. Wünschen wir ihr an dieser Stelle noch einmal das Allerbeste!

So leid es mir für die Hamburgerinnen tut, aber nach gut einer Stunde Spielzeit war das "Trainingsspiel" schon vorüber. Was ist nur in unserer Partnerstadt mit dem Damenvolleyball los...

Und was schreibt man nach einem solchen Abend? Dass Corina 3 Punkte in Folge machte im ersten Satz? Dass Stocki und Myrthe im ständigen Wechsel zum Einsatz kamen? Dass die noch 17jährige Steffi Kuhn vom VCO (Foto) im 2. Satz eingewechselt wurde? Dass der Ball wie von Geisterhand geführt bei einem Angriff auf der gesamten Länge der Netzoberkante entlang rollte?

Ja, so ein Spiel haben wir hier lange nicht mehr gesehen. Ist die Tabellenspitze in diesem Jahr stark umkämpft, so tut es doch weh zu sehen, wie der VT Aurubis für alle Gegner nur zum Punktelieferanten mutiert ist.

Ein großer Dank an den Spieltagsponsor: 2850 Zuschauer beim Spiel des Tabellenletzten gegen unsere Mädels, das gibts nicht alle Tage.

- Peter -

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2014

2

Leider kein Happy End nach großem Spiel unserer Mädels
Dresdner SC - Uralotschka NTMK Ekaterinburg 1 : 3

März


"Die IKK classic präsentiert die gefühlte Zuschauerzahl: 3000", so prangte es auf der Anzeigetafel. Dass das nicht ganz der Fall war, sieht man auf den Fotos unten. Doch in der sehr gut gefüllten Margon Arena herrschte von Spielbeginn an eine großartige Stimmung. Und das schon am frühen Nachmittag!

14.00 Uhr ging es los mit Mareen, Kiki, Jaroslava, Becky, Izzy, Schwabi und Myrthe auf dem Feld sowie Corina als Co-Kommentatorin der Übertragung.

Bis zum 11:11 hielten unsere Mädels, angetrieben vom tollen Publikum gut mit, verloren den ersten Durchgang aber doch mit 19:25.

Ein anderes Bild im Satz zwei. Ab dem 10:10 ging jetzt die Post ab. Das Maskottchen des HC Elbflorenz 2006 und Burny animierten die Fans und die Halle stand im wahrsten Sinne des Wortes hinter unserer Mannschaft. Am Ende blockte Mareen zum 25:19.

Schon beim Rückstand von 0:3 nahm Alex die erste Auszeit. Beim Stand von 8:14 kam Shanice für Becky und bedankte sich kurz darauf mit einem Ass zum 11:16. Doch gegen Kubas fast 36jährige ehemalige Nationalspielerin Yumilka Ruiz Luaces, die immer wieder ihre Mannschaft antrieb und die Dreierblöcke der Russinnen war im dritten Satz kein Durchkommen. 18:25.

Ich bin mal so frei zu behaupten, dass eine Handvoll Zuschauer wegen ihm den Weg in die Halle gefunden haben: Nikolai Wassiljewitsch Karpol. Das russische Urgestein wird am 1. Mai diesen Jahres 76 Jahre alt und ist seit 45 Jahren Trainer bei Uralotschka. Zumeist regungslos saß er auf seinem Stühlchen bis zum Satz vier! Der DSC getraute sich, mit 8:7 in die erste technische Auszeit zu gehen. Zack! Könnten Blicke und Worte töten...
Beim 21:18 erneut Auszeit der Russinnen, die Margon Arena ein Tollhaus und Stockis so wundervoll eingedrehter Aufschlag flog knapp ins Netz. Kurz darauf der Ausgleich zum 22:22 und nun drehte Uralotschka das Spiel.

Es sollte wohl nicht sein. Am Ende unterlagen unsere Schmetterlinge mit 23:25, aber eins bleibt: Wer das Spiel nicht gesehen hat, der hat echt etwas verpasst!

- Peter -


Fotos: Jens Gerber, Ruben, Peter

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2014

23

Heimniederlage gegen Tabellenführer
Dresdner SC - VC Wiesbaden 2 : 3

Februar


Es war erneut ein Spiel mit Höhen und Tiefen am gestrigen Abend. Und auch ein Spiel, das Mut und Angst zugleich machen kann für die Play-offs. Die 2812 Zuschauer, darunter etwa 40 Schlachtenbummler aus der hessischen Landeshauptstadt wähnten sich einmal mehr in einer Achterbahnfahrt der Gefühle. Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt drückt es wohl am besten aus. Oder lassen wir die Satzergebnisse von Durchgang 1 und 2 sprechen: 18:25 und 25:18.

Die Meisterschaft ist in diesem Jahr so offen wie schon lange nicht mehr, auch wenn Wiesbaden seine Titelambitionen gestern stellenweise demonstrierte. Für unsere Mädels bleibt als Fazit: 2 mal gegen den VC Wiesbaden und auch das 2. Bundesligaspiel in Folge verloren. Das in der Dresdner Morgenpost gestern erstmalig angesprochene Tief will und kann keiner wegdiskutieren und widerspiegelte sich im Spielverlauf.

Satz 1:

Einzige Führung des DSC im ganzen Satz: das 1:0 nach Aufschlagfehler Wiesbaden. Der restliche Spielverlauf war ein einziges Reagieren statt Agieren. Ein kurzes Aufbäumen (11:21 - 15:21), mehr kam nicht rüber. Endstand: 18:25.

Satz 2:

Einzige Führung des VC Wiesbaden im ganzen Satz: das 0:1. Denn jetzt besann sich der DSC seiner Tugenden und punktete ordentlich. 8:3, 16:11 und am Ende 25:18.

Satz 3:

Man sollte glauben, dass Satz 2 Selbstvertrauen gegeben hätte. Doch ein Blick auf die Anzeigetafel bewies das Gegenteil. 0:7! Die Fans verstanden die Welt nicht mehr. Wer das Spiel am Mittwoch in Vilsbiburg verfolgt hat, fühlte sich dahin zurück versetzt. Dass es am Ende noch 22:25 stehen würde, wer hätte das gedacht.

Satz 4:

Endlich mal ein Satz auf Augenhöhe, wie man das eigentlich für das ganze Spiel erhofft hatte. Mit Moral und Unterstützung der Halle konnte schließlich Kiki den verdienten Punkt zum 29:27 in Gegners Feld tropfen lassen.

Satz 5:

Spätestens beim Spielstand von 1:6 war auch dem letzten Fan klar, wer als Sieger vom Feld gehen würde. Hatten unsere Mädels den Gewinn des vierten Satzes mit Kampfgeist und Siegeswillen errungen, so war davon am Ende des Spiels nicht mehr viel übrig. Bezeichnend dafür der letzte Punkt für Wiesbaden: Netzberührung des DSC und 9:15.

Während die Hessinnen feierten, reichte Becky ihre silberne MVP-Medaille an Shanice weiter.

Zwei Spiele im CEV-Cup stehen nächste Woche an, verbunden mit Reisestrapazen und Stress. Hoffen wir, dass unseren Mädels in der entscheidenden Phase der Meisterschaft nicht die Puste ausgeht.

- Peter -

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2014

14

Riesenjubel in der Margon Arena
DSC - Khimik Yuzhny (UKR) 2:3 nach Golden Set

Februar


Die Halle ist mit 2238 Zuschauern gut gefüllt (trotz Olympiade und Fußball). Die Besucher waren bester Dinge, der eine oder andere Zuschauer glaubte an einen schnellen Sieg nach dem gewonnenen Auswärtsspiel.

Der DSC beginnt mit seiner Stammformation Maren, Stefanie, Jaroslava, Rebecca, Lisa, Katharina und Myrthe als Libera.

Der erste Punkt ging an den DSC. Das Spiel begann ausgeglichen. Beim Stand von 4:5 hatte Izzy Ihre Nerven nicht beieinander. Ihr unterliefen 4 Fehler hintereinander und sie wird ausgewechselt. Neu im Spiel Kristina. Unsere Mädels können in diesem Satz trotz guter Leistung den Rückstand nicht mehr aufholen. Der Satz endet 21:25.

Der DSC beginnt den 2. Satz mit der Formation des ersten Satzes. Der 1. Punkt geht an Khimik Yuzhny. Kann der DSC jetzt das Ruder herumreißen? Beide Teams sind gehen mit vollem Einsatz ins Spiel. Die Aufschläge werden von beiden Seiten risikovoll geschlagen und landen so auch im Netz und im Aus. Zur 2. Technischen Auszeit führt der DSC erstmals in dem Satz mit 2 Punkten. Auch eine Auszeit von Khimik Yuzhny beim Stand von 17:14 hilft nichts. Unsere Mädels gewinnen den 2. Satz 25:21.

3. Satz Schwabi schlägt auf 1:0. Zur 1. technischen Auszeit hat sich das Blatt bereits zum 5:8 gewendet. Alle Versuche heranzukommen scheitern. Der DSC verliert den Satz 18:25.

Der 4. Satz beginnt ohne Izzy. Für Sie spielt Kristina (Meine private Meinung: Kristina hat ein gutes Spiel gemacht und sollte mehr Einsatzzeiten erhalten). Der DSC führt 5:3 durch gute Blockarbeit. Beim Stand von 7:4 beginnt der Trainer von Khimik Yuzhny an der Seitenlinie an zu toben und wirft seine Aufzeichnungen in die Ecke. Unsere Mädels führen 19:16 und verlieren den Satz am Ende 23:25. Der Moral und der tollen Stimmung in der Halle bringt das keinen Abbruch.

Nun muss der "Golden Set" her. Der DSC beginnt wieder ohne Izzy und Schwabi ist am Aufschlag. Der DSC führt 2:0 und wieder wendet sich das Blatt. Khimik Yuzhny führt 11:13. Die Halle tobt. Es klebt kaum noch jemand an seinem Stuhl. Unsere erfahrensten Spielerinnen Mareen und Kiki fahren wichtige Punkte ein. Nach dem Schwabi-Siegespunkt zum 18:16 gibt es einen Freudentaumel auf dem Spielfeld und den Rängen. Alle Dresdner sind glücklich. Die tief entäuschten Khimik Yuzhny-Mädels verlassen schnell die Arena.

Außer der nicht spielberechtigten Corina, wurden alle anderen Spielerinnen eingewechselt.

Freuen wir uns auf das Halbfinale.

Achtung! ALLE brauchen eine neue Eintrittskarte! Die Super-Jahreskarten zählen nicht für das Halbfinale.

- Bernd -

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2014

9

Kampfgeist leider nicht belohnt
DSC - Allianz MTV Stuttgart 2 : 3

Februar



Ein ungewohntes Bild bot sich den 3000 Zuschauern während des Spiels: Rebecca "Becky" Perry auf dem Hometrainer (siehe Foto). Und auch der Mannschaftskapitän Kiki begleitete Becky auf ihren "Radausflügen". Die beiden ein wenig angeschlagenen Spielerinnen pausierten und so ging der DSC mit folgender Startaufstellung ins Match: Mareen, Corina, Jule, Izzy, Schwabi, Shanice und Myrthe

Wie der Wirbelwind starteten die Stuttgarterinnen ins Spiel und hauten unseren verdutzt dreinschauenden Mädels die Bälle nur so um die Ohren. 4:8 und 6:16 stand es zu den technischen Auszeiten.
Weder Corina noch Katha oder Izzy konnten Akzente setzen und erst beim Spielstand von 11:22 platzte der Knoten. Vier Punkte in Folge kämpften sich die Dresdnerinnen heran. Am Ende standen aber nur 17 Punkte zu Buche, als der Satzgewinn von den Schwabenmädels bejubelt wurde.

Der DSC drehte in Durchgang zwo auf und führte verdient zur 1. TA mit 8:5. Dann aber kamen die Stuttgarterinnen wieder besser ins Spiel. Beim Stand von 11:11 wechselte Alex Ellies für Mareen ein. Corina und Jaroslava wechselten noch die Plätze, aber Stuttgart zog beim 15:15 auf und davon. Am Satzende standen beim DSC nur 16 Punkte auf der Haben-Seite und es kamen vereinzelte Pfiffe aus dem Publikum.

8:5 und 16:10, der DSC war wieder dran. So könnte man Satz drei kurz beschreiben. Toll, wie sich die Mädels jetzt selbst motivierten und schließlich brachte Izzys "Rollerball" entlang der Netzkante die Entscheidung: 25:16.

Der Ausgleich nach Punkten war förmlich zu spüren in Durchgang vier. Überlegte Angriffszüge des DSC, wie in Satz 1 und 2 so vermisst, brachten die Stuttgarterinnen ins Straucheln. 8:4 und 16:12, so die Zwischenstände. Am Ende wurde es noch einmal eng, doch unsere Schmetterlinge holten den Satz mit 25:22.

Zwei Tiebreaks hatten unsere Mädels jüngst auswärts gewonnen. Klappt das auch ein drittes Mal?
Individuelle und 2 mal technische Fehler beim DSC verhinderten letztendlich das "Triple". Mit 9:15 mussten sich die Schützlinge von Alex Waibl dem hochmotivierten Team aus der schwäbischen Metropole geschlagen geben.

Der Kampfgeist des DSC wurde leider nicht belohnt, für den amtierenden Dauervizemeister aber kein Beinbruch beim aktuellen Liga-Spielmodus.

Um viel mehr geht es am kommenden Mittwoch. Nach dem starken 3:1-Sieg bei Khimik Yuzhny kann es nur ein Ziel geben: Einzug ins Halbfinale des CEV-Cup.

- Peter -

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2014

30

Ein toller Volleyballabend
DSC - SC Potsdam 3 : 0

Januar



Es war wieder einmal ein Volleyballabend so recht nach dem Geschmack der Zuschauer. Bereits seit Montag konnten wir uns auf ein Wiedersehen mit Corina Ssuschke freuen, zur Überraschung aller aber war am gestrigen Abend auch Dani Mancuso mit ihrem Mann Roy in der Halle. Vervollständigt wurde die Gilde der ehemaligen Spielerinnen durch Stefanie Kestner und Tesha Harry. Letztendlich stahl aber ein kleiner Mann all den vorher genannten die Show: Magnus Tzscherlich. Unsere Kerstin hatte ihren gerade mal 11 Tage alten Nachwuchs nach dem Ende des Spiels mit in die Margon Arena gebracht und der zog selbst schlafend alle Aufmerksamkeit auf sich. Schwabis große Augen wollen wir nicht vergessen zu erwähnen, als sie mit einer Fischreuse bestückt den Fanclub nach dem Spiel abschreiten musste. Was es damit auf sich hatte unter: Fanclub-News.

Alex schickte mit Mareen, Kiki, Becky, Jule, Izzy, Schwabi und Myrthe ein verändertes Team zu Beginn aufs Parkett. Außer dem Neuzugang Corina, die gesundheitlich bedingt noch pausieren musste, wie der Trainer nach dem Spiel erklärte, kamen ziemlich alle Mädels zum Einsatz.

Nach anfänglichem Abtasten beider Teams konnte sich der DSC im ersten Satz mit 8:5 und 16:10 bereits zu den technischen Auszeiten absetzen. Energische Angriffszüge von Becky und Kiki, aber auch eine mental gefestigtere Izzy ließen den Potsdamerinnen keine Chance. Am Ende hieß es 25:17.

Die 2637 Zuschauer, darunter ca. 20 Fans aus Potsdam, erlebten auch in Durchgang zwei ein ähnliches Spiel. Bis zum 4:4 konnten die Brandenburgerinnen noch mithalten, am Ende mussten sie froh sein, nicht "einstellig" den Satz abgeben zu müssen. Das 25:10 machte deutlich, dass unsere Schmetterlinge den Abend nicht unnötig in die Länge ziehen wollten.

Der dritte Satz begann leider nicht wie erwartet. Nach einem 0:3 - Rückstand kämpften sich die Mädels jedoch eindrucksvoll zurück, gingen mit 4:3 in Führung und zwangen Potsdam zu einer Auszeit. Schlussendlich waren es sieben Punkte in Folge (7:3), bevor Potsdam wieder zum Erfolg kam. Zur ersten technischen Auszeit stand es folgerichtig 8:4. Hatten unsere Mädels jetzt nur Augen für Danys Mann Roy, der es sich nicht nehmen ließ, bei uns mit zu trommeln? Ein kleiner Knick im Spiel des DSC ließ jedenfalls die Potsdamerinnen auftrumpfen und so kam der SC beim 14:14 zum Ausgleich. 14:16 zur Auszeit und gar 14:19 wenig später - so der Spielstand, bevor Kiki und Izzy verkürzen konnten. Von den Fans auf den Rängen nach vorn getrieben machten unsere Mädels 4 Punkte in Folge und waren beim 20:20 wieder dran. Dem SC Potsdam gelang noch der 21. Punkt, dann war ihre Moral gebrochen und unter dem Jubel der Zuschauer ging auch der dritte Satz mit 25:21 an Dresden.

- Peter -

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2014

26

Hart erkämpfter Auswärtssieg im Ostderby!
VolleyStars Thüringen - DSC 2 : 3

Januar



Ein spannendes Spiel im "Mitteldeutschen Derby" versprach der Hallensprecher in der Erfurter Riethsporthalle vorm Anpfiff um 20.00 Uhr. Dass wir erst gegen 1.30 Uhr zurück sein würden, ahnten wir zu diesem Zeitpunkt nicht. Wir, das sind 41 Fans, die mit dem vom Fanclub organisierten Bus in die thüringische Landeshauptstadt gereist waren. Verstärkung gab es noch durch zahlreiche DSC-Anhänger, die privat nach Erfurt gekommen waren. Somit stellte "unsere Fraktion" einen nicht unbeträchtlichen Anteil an den gerade mal 1000 Zuschauern.
Die Suhler hatten kostenlose Busse zum Transfer für die eigenen Fans zur Verfügung gestellt, die gesamte Organisation des Spiels in Erfurt in den eigenen Händen - logistische Schwerarbeit. Am Ende des Spiels wurden sie wie schon im vorangegangenen Spitzenspiel in Erfurt nicht belohnt und verloren auch dieses mal im Tiebreak.

Satz 1: Unsere Mädels fanden überhaupt nicht ins Spiel, scheiterten ein ums andere Mal an der glänzend aufgelegten Martina Utla, die ebenso wie Vendula Merkova dem DSC die Grenzen aufzeigte. Hinzu kam noch eine um ihre Form ringende Izzy auf Seiten des DSC und schon stand es 25:20 für die Suhlerinnen.

Satz 2: Es kam letztendlich auch im zweiten Satz nie richtig das Gefühl auf, dass der DSC den Bock noch umstoßen könnte, auch wenn die Mädels den Ausgleich zum 19:19 schafften. Durch eigene individuelle Fehler wurde der Gegner stark gemacht und gewann auch diesen Durchgang verdient mit 25:23.

Satz 3: Auf Augenhöhe begann dieser Durchgang. 2:2, 5:5, 7:7, 8:8, ... Zu den beiden technischen Auszeiten lag der DSC jeweils mit einem Punkt vorn. Bei der 16:19-Führung misslang Izzy erneut ein Angriff und der Vorsprung schmolz. Alex reagierte mit der Einwechslung von Kristina. Zum Satzende wurde es noch einmal eng, 20:20 und 21:21 kamen die Suhlerinnen heran, aber mit viel Kampfmoral holte sich der DSC diesen Satz mit 22:25.

Satz 4: In welches Loch Suhl in diesem Satz gefallen ist, lässt sich sehr schwer beschreiben. Unsere Mädels schalteten und walteten nach Belieben und holten Punkt um Punkt. 13:25 am Ende und aufgetanktes Selbstvertrauen für den Tiebreak.

Den Siegpunkt murmelte am Ende wohl Kiki im Gewusel auf den Parkettboden der Volleystars, bevor der Jubel bei unseren Mädels und den mitgereisten DSC-Fans losbrach. Wer hätte das nach dem ersten Satz geglaubt! Ab dem Spielstand von 7:8 hatte der DSC die Führung nicht mehr aus der Hand gegeben.

-Peter-

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2013

14

Vilsbiburg lässt Dresdner Finalträume platzen!
DSC - Rote Raben Vilsbiburg 0 : 3

Dezember



Die Ausgangslage vor dem Spiel war vielversprechend. Der DSC gewann das Punktspiel gegen Vilsbiburg in eigener Halle mit 3:0, heute spielte man wieder zuhause gegen die Raben und Jaroslava Pencova konnte wieder mit auflaufen. Trainer Alex Waibl meinte vor dem Halbfinale selbstbewusst in einer Tageszeitung: „Wir sind topfit und in richtig guter Verfassung. Meine Mannschaft ist bereit für alles.“ Die Vorzeichen standen also nicht schlecht für einen Finaleinzug unserer Mädels.

Der 1. Satz begann auf Dresdner Seite mit Mareen, Kiki, Rebecca, Jule, Izzi, Shanice und Myrthe. Ausgeglichener Beginn von beiden Teams (6:6, 7:8). Die zwischenzeitliche 11:8-Führung von Vilsbiburg konnte Jule mit einer Aufschlagserie egalisieren (11:11). Den nächsten langen Ballwechsel entschieden die Raben für sich. Jetzt waren sie auf Betriebstemperatur und setzten sich mit 16:11 ab. Unsere Mädels waren sichtlich beeindruckt. Die Raben agierten mit mehr Durchschlagskraft und sicherten sich den 1. Satz mit 25:18!

Der 2. Satz begann mit einer 3:0-Führung durch Vilsbiburgs Dominique Lamb, wobei der 2. Punkt von den Raben klar ins Netz geschossen wurde, der Schiedsrichter das aber etwas anders sah. Unsere Schmetterlinge stabilisierten sich etwas und ließen den Rückstand zunächst nicht größer werden (5:8). Vilsbiburg zog danach die Zügel wieder etwas an und zwang den DSC beim Stand von 6:11 zu einer Auszeit. Dominique Lamb baute die Führung auf 13:7 aus. Die Raben feierten jeden Punkt als wäre es ein Satzball. Beim 17:22 war der Satz schon fast weg, doch der DSC bäumte sich noch mal auf kam bis auf 21:23 ran. Im entscheidenden Moment waren die Raben aber wieder zur Stelle und machten den Sack zum 25:22 zu.

Im 3. Satz musste nun also der Knoten bei unseren Schmetterlingen platzen, falls sie das Spiel noch drehen wollten. Jetzt waren die erfahrenen Spielerinnen gefragt, doch keine konnte das Heft an sich reißen. Der Satz begann wie der 2. Satz (0:3, 4:8). Was nach der 1. technischen Auszeit passierte, war für die (nur) 2300 Zuschauer nur schwer nachvollziehbar. Der DSC brach komplett weg. Die Raben zogen auf 13:5 und 18:7 davon! Der Dresdner Fanblock hatte die Hoffnung noch nicht aufgegeben und trommelte und klatschte was das Zeug hielt. Danach noch mal ein kleines Lebenszeichen unserer Mädels mit 5 Punkten in Folge. Doch ohne Annahme kann man keinen Satz drehen und so setzte sich Vilsbiburg bis auf 24:15 ab. 5 Punkte holten sich unsere Schmetterlinge noch, bevor Vilsbiburg den entscheidenden Punkt zum 25:20 machte und somit das Finalticket nach Halle/Westfalen löste. Grenzenloser Jubel auf Seiten der Roten Raben und große Enttäuschung auf Dresdner Seite. Das wichtigste Spiel in dieser Saisonphase wurde klar verloren. Gratulation nach Vilsbiburg!

Fazit: Ein verdienter Sieg von Vilsbiburg. Lamb, Luaces und Co agierten mit mehr Durchschlagskraft und Spielfreude. Jeder Punkt wurde zelebriert und man pushte sich gegenseitig nach vorn. Die Raben wollten dieses Spiel unbedingt gewinnen und das zeigten sie von Beginn an. Bei den Dresdnerinnen lief es ab Mitte des 1. Satzes nicht mehr rund. Über die Mitte ging fast gar nichts mehr und die Annahme war nie gut genug um den Gegner mal unter Druck setzen zu können. Die Körpersprache war hier eine ganz andere als bei den Vilsbiburgerinnen. Wenn es 0:2 nach Sätzen steht, dann muss man doch im 3. Satz eine „Jetzt erst recht“-Stimmung aufbauen und sich noch mal aufbäumen und bedingungslos bis zum Schluss kämpfen. Wo waren unsere erfahrenen Spielerinnen in diesem Spiel? Die 19-jährige Juliane Langgemach blieb den Zuschauern als positiver Hoffnungsschimmer nach diesem Spiel in Erinnerung. Das sagt schon einiges aus.

Viele Fragen stellten sich nach dem Spiel den Fans:
Muss man gegen Köpenick mit der Stammsechs antreten? Ist ein gewonnener Satz gegen Omsk wichtiger als ein Pokal-Halbfinale? Warum ist die Halle bei so einem wichtigen Spiel nicht ausverkauft? Warum feuern nur einige 100 Zuschauer die Mädels bedingungslos bis zum Schluss an bei so einem wichtigen Spiel? Warum geht die Mannschaft nach dem Spiel sofort in die Kabine und bedankt sich nicht bei dem harten Kern der Fans für deren Unterstützung? Das man nach so einem Spiel nicht unbedingt Abklatschen will ist ja verständlich, aber ein einfaches Danke in Richtung der Fans hätte heute schon gereicht.
Am Ende waren es die Youngster des DSC (Jule und Stocki) sowie 2 Vilsbiburgerinnen (Linda und Sperli), die wenigstens noch in den Dresdner Fanblock kamen und ein paar Worte mit den Fans wechselten.

-Ronny-


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2013

11

Starker 1. Satz reicht am Ende nicht!
DSC - Omichka Omsk 1 : 3

Dezember



Der große Kampf unserer Mädels gegen das Team aus Omsk zeigte in Ansätzen, dass auch solch hoch angebundene europäische Mannschaften schlagbar sind. Leider wurden Kiki & Co. nur mit einem Satzgewinn belohnt. Ob der jedoch "Gold wert" sein kann, zeigt sich am Dienstag in Frankreich. Aus der CL jedenfalls haben sich unsere Mädels vor heimischem Publikum würdig verabschiedet. Mehr war leider nicht drin.

Satz 1: Wie die Feuerwehr startete unsere Mannschaft und lag doch zur ersten technischen Auszeit mit 5:8 hinten. Ein Aufschlag der Russinnen ins Netz zum 12:12 läutete die Wende ein. Engagiert wie vom Trainer im Radiointerview angekündigt agierte der DSC und verblüffte die (noch) überraschten sibirischen Kätzchen.

Satz 2: Es kam letztendlich wie erwartet, nach einer klaren Ansage von Trainer Zoran Terzic wurden nun die Krallen ausgefahren. 3:8, 12:16 und am Ende 15:25, da konnte der DSC nicht mithalten, zumal eine Reihe von Bällen von unseren annehmenden Spielerinnen ins Aus prallten.

Satz 3: Dem DSC gelang es zwar stellenweise besser, Nancy Carillo de la Paz (Nr. 3) in den Griff zu bekommen, aber die 1,90 m große geballte kubanische Kraft schlug diagonal ein ums andere Mal am Block vorbei. Trotz guter Spielszenen und etlicher Wechsel beim DSC reichte es nur zum 20:25.

Satz 4: Becky brachte mit einem überlegten Heber den DSC zum 8:5 und es keimte schon wieder ein wenig Hoffnung unter den1850 Zuschauern. Doch die Mimik und die lauten Worte des Omsker Trainers zeigten Wirkung bei den Frauen des Gegners. Mit Biss drehten sie das Spiel bereits zur zweiten technischen Auszeit auf 15:16 und zogen dann davon. Elena Yureva (Nr. 7) gelangen schließlich drei Aufschlagpunkte in Folge, was danach folgte, war nur noch fürs Protokoll. 18:25 ging auch dieser Satz verloren.

Erhobenen Hauptes sollten unsere Mädels nun das bislang wichtigste Spiel der Saison angehen, den Kampf um den Finaleinzug im DVV-Pokal am Samstag gegen die Roten Raben.

-Peter-

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2013

8

Hart erkämpfter Sieg
DSC - Köpenicker SC Berlin 3 : 0

Dezember



Der Tabellen 2. spielte gegen den Vorletzten. Waren in der letzten Saison gegen Köpenick 3000 Besucher in der "Margon Arena", fanden in dieser Saison nur 1724 Zuschauer den Weg in die Halle.

Mit dem Köpenicker SC kam auch Susanne Besa wieder nach Dresden. Sie spielte für den VC Olympia Dresden bevor sie den Weg nach Berlin fand.

Der DSC begann mit seiner Stammformation Mareen, Stefanie, Rebecca, Juliane, Lisa, Shanice und Libera Myrthe das Spiel. Die DSC-Spielerinnen begannen müde, was nach den Reisestrapazen der letzten Tage normal ist. Gleich der erste Punkt war ein Aufschlag ins Aus von Shanice 0:1. Es dauerte eine ganze Weile bis unsere Mädels auf Betriebstemperatur kamen. Bei der ersten technischen Auszeit stand es 4:8 für Köpenick. Die erste DSC Führung gelang zum 16:15. Beim Stand von 24:20 für den DSC bringt ein Aufschlag von Köpenick ins Aus den ersten Satzgewinn für unsere Mädels.

Die Qualität des Spieles nahm im 2. Satz weiter ab. Der Satz war von vielen Aufschlagfehlern beider Mannschaften geprägt. Am Ende konnte nur die Mannschaft den Satz gewinnen, welche 2 Punkte hintereinander ohne Fehler bleiben konnte. Der DSC gewann den Satz mit einem Ass 33:31.

Beim 3. Satz hatte der DSC Köpenick im Griff. Jedesmal wenn es Köpenick gelungen war, den Anschluß wieder herzustellen, holten unsere Frauen sofort den nächsten Punkt. Der Satz endete 26:24 und der Sieg war ohne Glanz herausgespielt.

Eingewechselt wurden Lisa und Katharina

Die besten Spielerinnen waren Rebecca auf der Seite des DSC und Hanne Haugen Aas auf Köpenicker Seite.

-Bernd-

Fotos: Jens Gerber

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2013

30

Tabellenführer bezwingt müden DSC!
VC Wiesbaden - DSC 3 : 0

November



Alexander Waibl hatte im MOPO-Interview gesagt, dass es schwer zu spielen sei in der dunklen, niedrigen Halle von Wiesbaden. Davon wollten sich rund 20 DSC-Fans überzeugen und machten sich auf in Hessens Landeshauptstadt.

Vor dem Spiel stand für einige von ihnen ein Besuch des Sternschnuppenmarktes in der prächtigen Altstadt auf dem Programm. So weihnachtlich eingestimmt erreichten wir die schon von Weitem hell leuchtende Halle. Die Zuschauer wurden mit von den Wiesbadener Spielerinnen gebackenen Keksen begrüßt und ein hübscher kleiner Markt mit zum Teil sächsischen Spezialitäten lud ein, für den Nachwuchs des VCW Gutes zu tun.

Der Hallensprecher bat um Aufmerksamkeit, um dem Publikum Dresden vorzustellen. Nicht die Mannschaft, sondern die sächsische Landeshauptstadt wurde in einem kleinen geschichtlichen Abriss präsentiert. So etwas erlebten wir zum ersten Mal.

Der Einlauf der Heimmannschaft wurde zum Event, durch ein Spalier der kleinen BallholerInnen kamen die Akteure im Scheinwerferlicht in der ansonsten abgedunkelten Arena aufs Spielfeld. Gänsehautfeeling pur schon vor dem Spiel.

Vom Spiel selbst bleibt die irre Stimmung in der Halle im Gedächtnis und Ernüchterung. In den letzten beiden Spielen gegen Vilsbiburg und Baku hatten unsere Mädels doch so überzeugend und mit Biss gespielt...

Nach dem Abpfiff waren sich alle Fans einig, dass an der Abstimmung aller DSC-Spielerinnen untereinander noch viel gearbeitet werden muss.

-Peter-

Herzlichen Dank an Jens für seinen Bericht aus Wiesbaden:

Ich war heute Abend wie ca. 20 andere mir mehr oder weniger bekannte DSC-Fans in der "Hölle am 2. Ring" in Wiesbaden. Geile Stimmung dort, wie immer. So wird Volleyball präsentiert!

Aus Frankfurt/Main, wo ich arbeite, in 20 min nach Wiesbaden. Toll! Das war´s dann auch mit "toll".

Mareen blieb draußen, weil sie total verschnupft war. Auch Becky ging es nicht viel besser. Das Fehlen der beiden Mädels war nicht zu kompensieren. An der Abstimmung zwischen Elies und ihren Mitspielerinnnen haperte es manchmal. Kristina überzeugte mit guten Aufgaben; jedoch fehlte es ihren Angriffsschlägen an der nötigen Härte. Shanice und Izzy hatten, gelinde gesagt, nicht ihren besten Tag erwischt. Mehr Sicherheit in unser Spiel kam zunächst (zeitweise) mit dem Wechsel von Katha für Shanice und erst recht mit der Hereinnahme von Becky. Aber auch der zweite Satz ging weg.

Höchst erstaunlich: Vor nicht all zu langer Zeit sah ich das 0:3 der VCW-Spielerinnen im Pokal gegen Schwerin. Grottenschlechte Leistung damals; sensationelle Steigerung der Wiesbadenerinnen heute!

Als der wieder mal Gelb-verwarnte Alex in der Mitte des dritten Satzes Mareen als Zuspielerin brachte, war doch wesentlich mehr Genauigkeit in unserem Spiel erkennbar. Aber auch eine 23:22-Führung konnte nicht zum Satzgewinn genutzt werden. Mit 0:3 aus der "alten" Wiesbadener Halle verabschiedet. Vielleicht wird es dann in der neuen Wiesbadener Halle besser.

-Jens-


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2013

28

Nichts zu holen gegen Baku!
DSC - Rabita Baku 0 : 3

November



Es war sehr schade, dass nur 1900 Zuschauer den Weg in die "Margon Arena" gefunden haben um Spitzenvolleyball zu sehen. Es gab auch ein Wiedersehen mit Kayla Banwarth, welche in Baku kein Heimweh zu haben scheint.

Der DSC begann mit Mareen, Kiki, Rebecca, Juliane, Izzi, Shanice und Myrthe. Unsere Mädels begannen wie die Feuerwehr. Zur 1. technischen Auszeit führte der DSC mit 8:6. Rabita hatte beim Stand 12:12 Betriebstemperatur erreicht und beim Stand von 12:14 nahm Alex die erste Auszeit. Rabita Baku baute den Vorsprung langsam aus und gewann den ersten Satz sicher mit 19:25. Bemerkenswert war, unsere Mädels konnten auch lange Ballwechsel gewinnen!

Der 2. Satz begann wie der 1. Unsere Mädels spielten konzentriert und druckvoll. Und führten 13:11. Leider schlichen sich in diesem Satz immer mehr Aufschlagfehler ein. Auch unsere Kiki und Mareen waren nicht ausgenommen. So endete der 2. Satz 23:25. Bei weniger Fehlern hätte der Satz auch anders ausgehen können.

Im 3. Satz führte Baku von Anfang an. Unsere Mädels mühten sich redlich. Die meisten Angriffe liefen über Rebecca. Im Laufe des Spieles hatten sich die Rabita-Mädels auf diese Spielweise eingestellt. Gegen die großen Frauen von Rabita Baku fanden unsere kleineren Spielerinnen selten eine Lücke. Der dritte Satz endete 20:25.

Der Favorit hat am Ende klar gewonnen. Die Besucher haben ein hochklassiges Spiel gesehen. Rebecca erzielte wieder mit 17 Zählern die meisten Punkte für den DSC. Ein großes Lob auch an Jule. Sie hat sich im Laufe der Saison enorm gesteigert und Ihre bisher beste Saisonleistung gezeigt.

Mit 24 Punkten war Katarzyna Ewa Skowronska-Dolata die erfolgreichste Angreiferin für Rabita Baku (siehe Foto).

-Bernd-

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2013

23

Klarer Sieg im Spitzenspiel!
DSC - Rote Raben Vilsbiburg 3 : 0

November



Unsere Mädels liefen heute in roten Sparkassen-T-Shirts mit ihrem Namen auf dem Rücken in die Halle. Diese wurden danach an die Fans verschenkt. Auf der Seite der Roten Raben waren mit Linda Helterhoff und Silvia Sperl 2 Ex-Dresdnerinnen zu Gast in der Margonarena. Sie wurden beide herzlich empfangen vom Dresdner Publikum. Leider kam Linda gar nicht zum Einsatz und Silvia durfte nur mal kurz im 2. Satz ran.

Alex Waibl begann mit seiner bekannten Anfangsformation, d.h. mit Mareen, Kiki, Rebecca, Juliane, Izzi, Shanice und Myrthe. Der 1. Satz war bis zur 1. technischen Auszeit relativ ausgeglichen (8:7). Durch eine Aufschlagserie von Shanice konnte sich der DSC bis auf 16:8 absetzen. Der Vorsprung sollte für den Satzgewinn reichen (25:19).

Im 2. Satz waren die Raben wieder da und führten zunächst 3:1. Doch auch hier wussten unsere Schmetterlinge die richtige Antwort und machten 3 Punkte am Stück zum 4:3! Noch ein Dreierpack machten dann Kiki, Rebecca und nochmals Kiki bei den Punkten 5, 6 und 7. Der DSC zog auf 10:5 und 18:13 davon und man dachte schon das wars wieder, aber diesmal kämpften sich die Roten Raben zurück auf 18:17. Beim 23:23 war der Vorsprung weg. Doch unsere Mädels bewiesen einmal mehr Nervenstärke und machten die entscheidenen Punkte durch Shanice (25:24) und Kiki (26:24).

Der 3. Satz ähnelte dem 1. Satz. Ausgeglichener Beginn (6:6), unsere Schmetterlinge setzen sich ab (12:6, 18:13) und behaupten den Vorsprung bis zum Schluss (25:20). Rebecca war es schließlich, die den entscheidenden Punkt zum Matchgewinn machte. Noch zu erwähnen wäre, dass die Vilsbiburger Fans fast den kompletten 3. Satz durchtrommelten, was die Spielerinnen auch nach dem Spiel honorierten.

Beide Trainer vertrauten fast das gesamte Spiel auf ihre Anfangsformation. Auf Dresdner Seite kamen Stocki und Schwabi zu Kurzeinsätzen. Zur besten Spielerin wurde auf Dresdner Seite Rebecca und bei den Raben Jennifer Geerties gewählt. Alex Waibl meinte nach dem Spiel: „Wir haben druckvoll aufgeschlagen. Dadurch konnte Mareen variabel spielen. Bei diesem Spiel hatte ich keine Sorge. Hätten wir den 2. Satz verloren, dann hätten wir es halt im 4. Satz klar gemacht!“

Unter einem gellenden Pfeifkonzert sollte jetzt die erneute Halbfinalauslosung im DVV-Pokal starten. Die Zuschauer blieben lange Zeit im Ungewissen, da die Übertragung auf der Leinwand in der Halle nicht funktionierte. Am Ende sollte es wieder ein Heimspiel für unsere Schmetterlinge werden und zwar gegen die Roten Raben aus Vilsbiburg.

Zum Abschluss gab es dann noch die angekündigte Autogrammstunde unserer Mädels. Sie signierten fleißig ihre Kalenderblätter.

-Ronny-

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2013

19

Nach langen Sätzen ins Halbfinale
DSC - VT Aurubis Hamburg 3 : 0

November



"Der Pokal hat eigene Gesetze", heißt es immer wieder. Und auch am gestrigen Abend konnten sich die 2000 Zuschauer davon überzeugen. Von der Papierform sollte es eine klare Angelegenheit für unsere Mädels sein, aber die Hamburgerinnen verkauften sich 500 km elbaufwärts ihrer Heimat sehr gut und machten es dem DSC nicht leicht.


2, 4, 8, 12, 13, 16 und 9, so die Startaufstellung der Dresdnerinnen.


Trotz einer 16:12 - Führung wollte im ersten Satz einfach keine Ruhe ins Spiel unserer Mädels einziehen und prompt kam der Ausgleich zum 16:16. Neben teilweise schlechter Annahme war es vor allem der Dresdner Block, der es den Hamburgerinnen leicht machte zu punkten. Beim 24:22 wechselte Alex Stocki zum Aufschlag ein. Doch der VT Aurubis konterte und konterte. Weder Kiki noch Becky konnten den entscheidenden Punkt machen. Nach großem Kampf war es schließlich ein toller Aufschlag von Mareen, der das 29:27 brachte.

In Satz 2 lief ab dem Ausgleich zum 4:4 alles für unsere Mädels und recht zügig stand es 24:11. Doch nun brauchten die Fans ein gutes Standvermögen, erst nach vier gegnerischen Punkten erlöste uns Schwabi mit dem 25:15.

Die letzten Minuten in Durchgang zwo hatten es deutlich gemacht, dass die Norddeutschen das Feld nicht kampflos verlassen würden. 8:7 und 16:14 stand es zu den technischen Auszeiten im dritten Satz. 19:19, 21:21, 23:23, … Sollte es doch einen vierten Satz geben?
Als der Ball beim 25:24 im Hamburger Feld einschlug, setzte bereits der Jubel ein, aber der Schiedsrichter pfiff ab, Dresden hatte den Ball zweimal berührt. Und weiter ging es, 26:26, 27:27. Izzys clever angeschlagener Block (28:27) ebnete den Weg zum Sieg, denn Mareens folgender Aufschlag brachte wie bereits im ersten Satz die Entscheidung.

Becky war sichtlich überrascht, als sie zur MVP gewählt wurde, hatte sie doch in den vergangenen Spielen deutlich erfolgreicher agiert. Trotzdem Klasse, denn sie hat sich gut in die Mannschaft eingefügt und gibt vor allem so leicht keinen Ball verloren.

Was ebenfalls positiv auffiel im Vergleich zu den letzten Spielen, waren die wesentlich geringeren Punktverluste bei Aufschlägen unserer Mannschaft. Zwar flogen noch immer acht Bälle ins Netz und einer ins Aus, aber die Tendenz ist fallend.

Beim Punktspiel gegen die Roten Raben am Samstag bedarf es sicher einer weiteren Leistungssteigerung. Wir freuen uns schon auf den Fight um die Tabellenspitze.

-Peter-

Fotos: Hans-Uwe Kilisch

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2013

10

Sieg nach langem Kampf
DSC - USC Münster 3 : 2

November



127 Minuten brauchten am gestrigen Abend beide Teams, bevor der Sieger feststand.

Dass es am Ende unsere Mädels waren, spricht für ihren Kampfeswillen in der heimischen Margon Arena. Die beiden entscheidenden Punkte verdanken wir Kathas präzisen Aufschlägen, die die Münsteranerinnen in der Annahme nicht unter Kontrolle bringen konnten. Lohn für diese Punkte sowie ihr gutes Spiel erhielt Schwabi mit der Auszeichnung zur MVP.

Alex schickte zu Beginn Mareen, Kiki, Rebecca, Juliane, Izzi, Shanice und Myrthe aufs Feld.

In einem von Anfang bis zum Ende ausgeglichenen Duell mit wenigen Glanzlichtern waren die 2580 Zuschauer in einer Achterbahn der Gefühle gefangen. (Zu) viele Bälle landeten beim Aufschlag im Aus oder im Netz, auch Stocki als Joker und Mareen reihten sich in diese Liste mit ein.

Mit großem Kampf drehte der DSC in Satz 1 einen 15:18 Rückstand zum 25:22, doch schon im Satz 2 mussten sich unsere Schmetterlinge dem Team vom Axel Büring mit 21:25 geschlagen geben. Ab dem 9:9 rannten Sie einem nie aufzuholenden Rückstand hinterher.

Im dritten Durchgang beeindruckte Münster unsere Mädels mit einer kleinen Aufschlagserie. Unserer Annahme komplett die Sicht verdeckend landeten die Bälle dreimal an gleicher Stelle und erst nach zwei Gegenpunkten gelang Shanice eine gute Annahme. Zwei ins Aus geschlagene Bälle des USC brachten dem DSC den Sieg in diesem Satz mit 25:23.

Mit 4:8 und 9:16 lagen unsere Mädels im vierten Satz bereits weit zurück, als ein Ruck durch die Mannschaft ging. Aus einem 13:21 wurde in Kürze ein 21:21, die Halle tobte. Am Ende wurde die Aufholjagd jedoch nicht belohnt, Münster holte sich diesen Satz mit 25:22.

Im Tiebreak gab es bis zum vorletzten Punkt keine Mannschaft, die mit mehr als einem Punkt vorn lag. 9x führte der USC und 5 x der DSC, bevor Schwabi wie eingangs beschrieben die Dresdner Fans glücklich machte.

Die Spielerinnen und Fans aus Münster waren natürlich traurig und wenn man ein fairer Sportsmann ist, muss man die tolle Leistung der "Unabhängigen" respektieren. Die neue Punkteregelung macht es möglich, einen verdienten Punkt aus Dresden zu entführen. Dabei überwiegt natürlich die Freude über den Sieg des DSC.

Nun warten schon Stuttgart am Mittwoch und dann freuen wir uns auf das erste DVV-Pokalspiel nach fünf langen Jahren in der Margon Arena am Montag, 18.11.2013 um 20.00 Uhr.

-Peter-

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2013

7

DSC im DVV-Pokal Viertelfinale!
SC Potsdam - DSC 1 : 3

November



Rund 30 DSC-Fans hatten sich auf den Weg nach Potsdam gemacht, um unsere Mannschaft beim „MEISTER-BE-SIEGER“ (Fan-T-Shirt-Aufdruck) zu unterstützen. Unsere Hoffnung lag natürlich darin, als Vizemeister nicht auch in den Fokus der ortsansässigen Hemden-Bedrucker zu geraten…

Nur zögerlich füllte sich die MBS-Arena am gestrigen Abend, König Fußball hatte mit den Spielen in den europäischen Wettbewerben wohl den einen oder anderen Zuschauer am heimischen Fernseher abgeworben.

Unser erster Blick beim Betreten der Halle fiel auf Jaroslava, die mit dem Bein auf der Bank und den Gehhilfen neben sich dem Rest der Mannschaft beim Erwärmen zuschaute. Wir wünschen an dieser Stelle noch einmal baldige Genesung.

Dann ging es auch schon los mit Satz 1, den alle Zuschauer unseres Blockes am besten ganz schnell vergessen wollten. Neben den bereits in den letzten Spielen schon so oft im Aus oder Netz versenkten Aufschlägen fand der Dresdner Block gar nicht und eine solide Annahme nur sporadisch statt. Dass sich Kikis Netzroller-Aufschlag zum 3:5 im Spiel noch einmal wiederholen würde, wusste zu diesem Zeitpunkt keiner. Doch bald schon kam Jessica Rivero (Potsdams Nr. 18) und haute dem DSC die Bälle nur so um die Ohren. Ass auf Ass folgte und trotz Unterbrechung durch zwei Auszeiten endete dieser „Lauf“ erst, als sie selbst den Aufschlag beim 10:6 ins Aus setzte. Potsdam gelang in der Folge so ziemlich alles und dem DSC sehr wenig. Summa summarum ging der Durchgang verdient mit 25:17 an den Potsdamer SC.

Die Körpersprache unserer Mädels signalisierte zwar zu Beginn von Satz 2, dass sie sich nicht aufgeben wollen, aber noch lief nicht viel zusammen. Viele Punkte auf ihrem Konto resultierten deshalb aus Potsdamer Fehlern. 8:7 und 14:16 die Zwischenstände und erst beim 18:20 baute der DSC den Vorsprung aus und kam zum viel umjubelten 20:25-Satzgewinn.

Der dritte Durchgang war geprägt vom Auftrumpfen unseres Teams. Dem 4:8 zur ersten technischen Auszeit folgten zwei Schiedsrichterfehlentscheidungen, die Alex letztendlich eine gelbe Karte einbrachten, aber zum Glück recht gut von den Mädels weggesteckt wurden. Katha erstickte mit ihrem Punkt zum 13:19 eine Aufschlagsserie von Jessica Rivero im Keim. Beim 15:19 nahm Alex noch einmal eine Auszeit und was folgte, waren sechs Punkte in Folge für den DSC. 15:25 und somit 1:2.

Einer 1:5-Führung im vierten Satz folgte der Ausgleich beim 11:11. Potsdam brannte jetzt darauf, den Bock umzustoßen und baute die Führung gar auf 17:14 aus. Jetzt war auch die Halle wieder da. Hin und her ging es schließlich, 18:18, 20:20. Dann endlich ein guter Block zum 20:21. Beim Spielstand von 22:23 flog der Potsdamer Aufschlagsball ins Netz, 22:24. Schon der erste Satz- und Spielball brachte die Entscheidung. Erinnern wir uns an Kikis Netzroller-Aufschlag vom ersten Satz. Eine Kopie desselben besiegelte die Niederlage der Gastgeberinnen.

Unser Dank für die gelungene Fahrt geht an Herrn Anders vom gleichnamigen Autohaus, der wieder einmal unseren Fans einen Kleinbus für die Fahrt zur Verfügung stellte sowie an den SC Potsdam für die Freikarten.

-Peter-

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2013

23

Sieg im Ostderby
DSC - VolleyStars Thüringen 3 : 1

Oktober



Startaufstellung: Mareen, Kristina, Kiki, Juliane, Izzy, Shanice und Myrthe; im Gegensatz zum CL-Spiel am Mittwoch für Jaroslava also von Beginn an Jule im Team.

Nach der Anzahl der Trommeln führte der DSC bereits vor Spielbeginn mit 7:6. Dennoch sorgten auch die über 30 mitgereisten thüringer Fans für gute Stimmung in der Halle.

Satz 1:
Nach schleppendem Start beider Teams konnte sich keiner der Kontrahenten entscheidend absetzen. Folglich gingen die Mannschaften mit 7:8 und 16:15 in die technischen Auszeiten.
Spannung kam dann erst am Satzende auf. Eine schlechte Annahme unserer Mädels wurde sofort mit dem Punkt zum 21:23 bestraft und auch die traumhaft angespielte Izzy konnte den Ball aus 2. Reihe nicht im gegnerischen Feld unterbringen. Ball im Aus und 21:24. Beim 22:24 zog Alex den Joker Stocki. Und wie der stach! Zur Freude der Zuschauer drehte der DSC den schon verloren geglaubten Satz zum 27:25.

Satz 2:
Wie schon im ersten Durchgang ein Spiel auf Augenhöhe. 8:7 und 15:16 zu den Auszeiten.
Nach einem Wechselfehler des DSC (15:17) machte Martina Útlá unserer Mannschaft das Leben schwer. Viele Aufschlagfehler auf beiden Seiten prägten zudem den Satz. Am Ende fiel ein "Notball" der Suhlerinnen zwischen unseren Spielerinnen wie ein Stein ins Feld (19:24). Beim Herankämpfen noch eine sehenswerte Szene: Alle DSC-Spielerinnen lagen am Boden, aber der Ball fand die Lücke ins gegnerische Feld (21:24). Am Ende hieß es aber 22:25, Ausgleich.

Satz 3:
Ein Raunen ging durch die Halle, als 3 Spielerinnen des DSC sich nicht entscheiden konnten, wer den Ball annimmt und dieser zum 6:6 auf den Boden plumpste. War das der Auslöser für den Ruck, der anschließend durch die Mannschaft ging? Wie ausgewechselt wurde Punkt um Punkt eingefahren, führte der DSC stellenweise mit 8 Punkten Vorsprung (17:9, 22:14). 2045 Zuschauer erlebten dann das Ass von Katha zum 25:16-Endstand.

Satz 4:
Aufschläge ins Aus, Aufschläge ins Netz... Ohne Risiko jedoch ist kein Spiel zu gewinnen. Viel Potenzial, das bei beiden Teams noch schlummert. Beim 15:10 kam es zu einem Zusammenstoß zweier Suhlerinnen, der zum Glück ohne Verletzung endete.
Auch wenn die VolleyStars am Ende noch 3 Punkte in Folge vorlegten (24:19, 24:20, 24:21) und somit drei Spielbälle killten, führte ein Aufschlag in Aus zum verdienten 25:21 unserer Schmetterlinge.

-Peter-

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2013

23

Heimsieg in der Königsklasse!
DSC - Beziers Volley 3 : 1

Oktober



Aufstellung: Mareen, Kristina, Kiki, Jaroslava, Izzi, Shanice und Myrthe

Der DSC begann den 1. Satz sehr nervös und lag zur ersten technischen Auszeit mit 4:8 hinten. Vor allem die Annahme und Abwehr waren in dieser Phase nicht gut. Bezeichnend für diesen Satz: Erst beim 11:16 gelang der erste erfolgreiche Block! Zu viele Eigenfehler machte es den Französinnen ziemlich einfach auf 16:23 davon zu ziehen. Die Aufholjagd des DSC kam etwas spät und endete mit einem Aufschlag von Mareen im Netz (22:25).

Im 2. Satz kamen unsere Mädels besser in Schwung und führten schnell mit 6:1! Der Wechsel Schwabi für Kristina machte sich sofort bemerkbar, da die Annahme jetzt deutlich stabiler war. Ab dem 23:17 wurde dann der französische Block berühmt geschossen. Erst Izzi machte dem Treiben ein Ende und punktete zum 25:22.

Das Niveau des Dresdner Spiels wurde jetzt immer besser. Es gab kaum noch eigene Fehler. Ein Ass von Mareen am Satzanfang (1:0), ein Lupfer über den Block von Jaroslava (10:4) und die Finte zum Satzgewinn von Mareen (25:18) waren die Highlights des 3. Satzes.

Im 4. Satz war Beziers wieder zur Stelle. Sie führten bereits 17:13 als der DSC eine Auszeit nahm. Diese zeigte Wirkung und unterbrach den Spielfluss der Gäste. Unsere Schmetterlinge witterten ihre Chance und starteten mit den 1900 Zuschauern im Rücken eine Aufholjagd. Beim 18:18 war der Vorsprung weg. Jetzt spielten sie sich in einen Rausch und siegten am Ende verdient mit 25:21.

Mit Abstand beste Spielerin war an diesem Abend Lisa Izquierdo (nicht nur wegen ihren 26 Punkten)!

-Ronny-

Foto: Hans-Uwe Kilisch

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2013

19

Zweites Spiel - Zweiter Sieg
Ladies in black AACHEN - DSC 0 : 3

Oktober

Alemannia Aachen



Tabellen-Zweiter empfängt Tabellen-Vierten. So die heutige Kostellation vor dem Spiel.
Mit einem 3:0 - Achtungserfolg in Stuttgart hatten sich die Damen aus der westlichsten Volleyball-Hochburg Deutschlands am vergangenen Mittwoch auf diesen vorderen Rang bugsiert. Auch wenn das zum Saisonbeginn noch ohne Bedeutung ist, gingen die Aachener Damen erhobenen Hauptes in die Partie gegen unsere Schmetterlinge.

Satz 1:
Ab der zweiten technischen Auszeit zog der DSC an und gewann diesen Durchgang mit 19:25. Aachen verkürzte den 7-Punkte-Vorsprung unserer Mädels beim 16:23 noch auf 19:23, bevor die letzten beiden Punkte den Satzsieg brachten.

Satz 2:
Den besseren Start erwischten die schwarzen Ladys (4:1), doch der DSC ging kurz darauf mit 5:8 in die erste TA. Ein-, Zwei- und Drei-Punkte-Vorsprünge unserer Schmetterlinge wechselten sich bis zum 14:14- Ausgleich ab. In die zweite TA ging es beim Stand von 15:16. Von da an setzte der DSC die Akzente und gewann Durchgang zwei mit 20:25.

Satz 3:
Für die daheimgebliebenen Dresdner Fans hielt der DVL-Ticker ein paar Überraschungen parat: 1:1, 2:2 und 3:3, während knapp 1000 Zuschauer das Geschehen live verfolgten. Nach der ersten technischen Auszeit machte Aachen mächtig Druck und die Führung wechselte hin und her. Dann wieder ausgeglichene Phase mit 13:13, 14:14, 15:15. Und weiter ging es mit 16:16, 17:17 - ein Kopf-an-Kopf-Rennen ohnegleichen.
Drei Punkte in Folge unserer Mädels zum 17:20 und Marek Rojko nahm eine Auszeit. Doch wie schon im ersten Durchgang gewann der DSC mit 19:25 den Satz und somit das Spiel.

-Peter-

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2013

16

Heimsieg gegen Meister Schwerin!
DSC - Schweriner SC 3 : 1

Oktober



Vizemeister gegen Meister klingt auf dem Papier wie ein Spitzenspiel, aber der Ehrlichkeit halber muss auch dazu sagen, dass hier zwei völlig neu formierte Teams aufeinander trafen. Topspielerinnen wie Kerstin Tzscherlich, Anne Matthes, Denise Hanke, Anne Buijs und Lisa Thomsen haben die beiden Spitzenclubs verlassen! Jetzt muss man sich an Namen wie Kristina Mikhailenko, Jaroslava Pencova, Ivana Isailovic (SSC) oder Danica Radenkovic (SSC) gewöhnen.

Der DSC startet in diese Saison mit Spielerinnen aus 7 Nationen! Warum das so ist, ist eine gute Frage, waren doch auch deutsche Nationalspielerinnen und Ex-DSClerinnen wie Heike Beier und Corina Ssuschke-Voigt auf dem Markt. Das die beiden zu hohe finanzielle Vorstellungen hatten ist für mich nur schwer vorstellbar, da beide immer wieder betonten zum Ende ihrer Karriere gerne noch mal in Dresden spielen zu wollen. Schade eigentlich!

Eine neue Saison bringt auch immer viele neue Ideen mit sich. So gibt es z.B. das Saisonheft des DSC jetzt nicht mehr in Papierform. Viele Zuschauer schauten nicht schlecht, als sie mit leeren Händen vom Fanstand in die Halle gingen. Schon ein bisschen ärgerlich, ist doch dieses Heft schon eine Art Sammlerstück für jeden Fan. Ein neues Maskottchen wurde auch geboren. Ein Teufel namens „Burny“ soll jetzt für Stimmung auf den Rängen sorgen. Eine Verjüngungskur von Dschingu hätte es vielleicht auch getan, immerhin stecken in seinem Namen die Buchstaben des Vereins. Wir werden auf alle Fälle beobachten, wie sich „Burny“ entwickelt, denn heute lief der Teufel noch auf Sparflamme!

Der DSC startete mit folgenden Spielerinnen gegen Schwerin: Mareen, Kristina, Kiki, Jaroslava, Izzi, Shanice und Myrthe.

Unsere Mädels machten den 1. Punkt im 1. Satz und bauten ihre Führung bis auf 13:9 aus. Vor allem im ersten Drittel des Satzes machten Kiki und Izzi auf sich aufmerksam. Danach gab es viele Aufschlagfehler auf Seiten des DSC, aber der Vorsprung sollte reichen zum Satzgewinn (25:18).

Im 2. Satz kam Schwerin besser ins Spiel und hatte fast durchgehend 3 Punkte Vorsprung. Der DSC biss sich am Dreierblock (der bei der EM der Frauen populär wurde) der Mecklenburgerinnen die Zähne aus! Am Ende hieß es 25:19 für den SSC.

Wie gewonnen, so zerronnen im 3. Satz. Unsere Schmetterlinge führten mit 4:0, doch Schwerin drehte den Satz zum zwischenzeitlichen 6:8! Doch der DSC ließ sich nicht hängen und erkämpfte sich ein 17:12. Vielleicht lag das auch daran, dass die „Mutter der Kompanie“ Kerstin Tzscherlich jetzt anwesend war. Mit einem Block von Izzi gewann der DSC den Satz mit 25:19.

Mit dem nötigen Selbstvertrauen und den Zuschauern im Rücken ließen unsere Mädels im 4. Satz dann nichts mehr anbrennen. Die Annahme stand und vorne wurde konstant gepunktet, so dass Schwerin nicht mehr in den Satz hineinkam. Am Ende war es ein Fehler der Ex-Dresdnerin Saskia Hippe, der den Satz zugunsten des DSC entschied (25:18).

Fazit: Ein Spiel zweier neu formierter Mannschaften, die beide noch nicht an ihrem Maximum angekommen sind. Bei den Dresdnerinnen gab es zum Anfang des Spiels viele Aufschlagfehler. Im 2. Satz kamen dann auch noch Annahmefehler hinzu. Danach fing sich der DSC und setzte Schwerin mehr und mehr unter Druck. Bei den Mecklenburgerinnen waren noch einige Abstimmungsprobleme ersichtlich. Alles in allem sollte man den Sieg nicht überbewerten. Es waren einige gute Ansätze zu sehen, aber es gibt auch noch diverse Baustellen.

Schwerin Schwerin Schwerin

Eine Seltenheit gegen Schwerin: leere Plätze auf den Rängen! +++ Publikumsliebling und Bald-Mama Tzscherli schaute auch mal kurz vorbei!

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2013

23

Hochemotionales Abschiedsspiel von unserer Tzscherli

August



Rückblick aufs letzte Spiel 2012/2013



Gegen 20.30 Uhr war es soweit: Kerstin Tzscherlich beendete ihre herausragende Karriere als aktive Volleyballerin!

Nach dem Spiel, dass übrigens 2:1 für die Nationalmannschaft ausging, verabschiedete sich Tzscherli von ihren Spielerinnen und langjährigen Wegbegleitern.

Auf einem goldenen Thron wurde sie von ihren Mitspielerinnen aufs Parkett gefahren.

Jetzt ließ sie ihren Tränen freien Lauf und es bestand akute Rutschgefahr auf dem Parkett.

Am Rande des Spiels verriet uns Tzscherli auch noch, dass sie im Januar 2014 einen Jungen bekommt: "Der Junge wird Tzscherlich heißen!"



Viele große Namen hatten sich heute Abend in der Dresdner Margonarena versammelt, um beim Abschiedsspiel von Kerstin Tzscherlich dabei zu sein:

Team „Tzscherli & Friends“:
Katja Wühler, Micki Dömeland, Sylvia Roll, Barbara Makowska, Doreen Engel, Stephanie Kestner, Tesha Harry, Grit Müller, Steffi Karg, Mareen Apitz, Lisa Stock

Nationalmannschaft:
Heike Beier, Christiane Fürst, Corina Ssuschke-Voigt, Maren Brinker, Lenka Dürr, Kathleen Weiss

Da bei der Nationalmannschaft schon Urlaubszeit war, konnten nicht ganz so viele Spielerinnen mit antreten, aber sie wurden durch die „Gastspielerinnen“ Tzscherli, Rolli, Gritti und Wühli tatkräftig verstärkt!

19.04 Uhr wurde es zum ersten Mal richtig laut in der Margonarena (die leider nur zur Hälfte gefüllt war) als Tzscherli aufs Parkett auflief! Die Zuschauer hielten „Danke Kerstin“-Zettel in die Luft und feierten ihr Idol. Der Fanclub ehrte Tzscherli, indem alle Mitglieder die Nr. 5 auf dem Bauch trugen.

Vom Spiel an sich gibt es nicht viel zu erzählen. Es hatte die obligatorischen Comedyeinlagen (Schiedsrichter muss im Regelbuch nachsehen, Tzscherlis Ehemann als Linienrichter, Curry besteigt den Schiri-stuhl und entwendet die Gelbe Karte, Physiotherapeut kommt zum Aufschlag aufs Feld) und es gab auch genügend Unterbrechungen, um alkoho... ääh isotonische Getränke zu sich zu nehmen. Man konnte auch viele gelungene Spielzüge bewundern, die von den Rängen mit Szenenapplaus honoriert wurden. Immer wieder wurde unsere Tzscherli mit lauten Sprechchören von den Rängen gefeiert.

Nach dem Spiel gab es dann noch jede Menge Geschenke und Danksagungen für Kerstin und alle wollten sie noch mal in den Arm nehmen. Die, die nicht live dabei sein konnten schickten eine Videobotschaft an Tzscherli, wie z.B. Peggy Küttner, Angelina Hübner, Arnd Ludwig, Giovanni Guidetti und obwohl in der Halle anwesend auch Ehemann Gunnar.

Tz-Abschied Tz-Abschied Tz-Abschied

Zum Schluss folgte noch eine Ehrenrunde und fast jeder anwesende Zuschauer wurde noch einmal persönlich von Tzscherli abgeklatscht.

Man kann es nur immer wieder wiederholen: DANKE Tzscherli! Du warst eine der weltbesten Spielerinnen, hast dutzende Titel und Ehrungen gewonnen und bist doch immer ein bodenständiger und liebenswerter Mensch geblieben. Du bist und bleibst wahrscheinlich auch für immer der Publikumsliebling und das Aushängeschild des Dresdner Volleyballs! Wir wünschen dir alles erdenklich Gute mit deiner kleinen Familie und genieße jetzt die Zeit nach dem Volleyball!

PS: Der Fanclub sagt Dankeschön an die Fans aus Schwerin, Suhl und Wiesbaden, die extra angereist waren, um unsere Kerstin zu verabschieden.

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