+++ Spielberichte Saison 2014-2015 +++

2015

29

Playoff-Finale Spiel 3
Dresdner SC - Allianz MTV Stuttgart 3 : 2

April


Die Deutsche Volleyballsaison 2014/15 der Damen ist Geschichte.
Unsere Frauen gewannen auch das 3. Playoff-Spiel und konnten damit den Meistertitel verteidigen.

Die Margonarena mit Ihren 3000 Plätzen stösst immer öfter an Ihre Grenzen. Bereits zum 12. Mal in dieser Saison konnten nicht alle Volleyballfans das Spiel vor Ort verfolgen, weil das Fassungsvermögen der Halle nicht ausreicht. Wer eine Karte ergattert hatte, wurde mit einem Spiel belohnt, welches bis zum letzten Punkt mit offenem Ausgang umkämpft war. Es standen sich verdientermaßen die beiden besten Mannschaften der Saison gegenüber.

Der Dresdner SC begann den 1. Satz mit seiner 1. Reihe Molly Kreklow, Kristina Mikhailenko, Jaroslava Pencova, Cursty Jackson, Lisa Izquierdo, Michelle Bartsch und Myrthe Schoot. Kristina konnte mit zwei tollen Aufschlägen, der zweite war ein Ass, unsere Mannschaft zur ersten technischen Auszeit zu einer 8:3 Führung verhelfen. Aber bereits beim Stand 10:11 führte Stuttgart wieder. Ein toller Blockpunkt von Lisa brachte den DSC wieder in Front 13:12. Zur 2. technischen Auszeit führte der DSC wieder 16:12. Nach einem Mißverständnis von Molly und Cursty stand es 20:19. Alexander Waibl nahm eine Auszeit und wechselte für Molly und Kristina Laura Dijkema und Louisa Lippmann ein. Keine Spielerin hörte auf Peter Pautzschs Ruf „BLOCK“ und es stand 21:20. Beim Stand von 21:22 kam Lisa Stock für die andere Lisa ins Spiel. Ein abgewehrter Ball von Myrthe fiel im Stuttgarter Feld zu Boden Punkt für Dresden und der Satz war gewonnen 28:26.

Der 2. Satz begann mit den Spielerinnen, welche zu Beginn des 1. Satzes auf dem Spielfeld waren. Wer jetzt dachte, mit dem Satzgewinn wird das Dresdner Spiel sicherer, wurde enttäuscht. Starke Stuttgarter wirbelten unsere Abwehr durcheinander 3:8. Beim Stand von 3:9 gab es wieder den Doppelwechsel. Für Molly und Kristina kamen Laura und Louisa auf Spielfeld. Der Vorsprung Stuttgarts vergrößerte sich weiter. Unter großem Beifall wurde das Geburtstagskind Katharina Schwabe, Herzlichen Glückwunsch, eingewechselt. Der Satz ging mit 17:25 klar an Stuttgart.

Der 3. Satz begann ohne Michelle, für Sie spielte jetzt Shanice Marcelle. Wieder begann Stuttgart stark 1:5 und Auszeit DSC. Molly brachte mit einem schnellen Ball die Führung 8:7. Vom Fanblock startete eine Laola-Welle. Bis zum 22:22 blieb der Satz ausgeglichen. Stuttgart gewann den Satz 23:25. Sollten wir am Sonnabend wirklich noch mal nach Stuttgart reisen? Das Spiel sollte dann in der großen Porschearena stattfinden…

Im 4. Satz schenkte Alexander Waibl Molly, Jaroslava, Louisa, Cursty, Lisa, Shanice und Myrthe das Vertrauen. Molly begann mit einem Ass 1:0. Es gelang keiner Mannschaft sich einen größeren Vorsprung herauszuspielen. Ein Block von Cursty und ein Angriff von Michelle brachten am Ende den Satzgewinn für Dresden 27:25.

Zu Beginn des 5. Satzes standen Kristina, Jaroslava, Laura, Cursty, Michelle, Shanice und Myrthe auf dem Spielfeld. Stuttgart konnte sich einen Vorteil erspielen 6:8, Auszeit Dresden. Beim Spielstand 6:9 nahm Alexander Kristina und Laura aus dem Spiel. Für Sie wechselte er Molly und Louisa ein. 9:9 Ausgleich, Stuttgarts Trainer nahm eine Auszeit. 9:11 stand es nach einem Netzroller. Es wurde zurückgewechselt. 13:12 ein Angriff von Shanice brachte den Punkt. Stuttgarts Trainer nahm die letzte Auszeit. Das Spiel hielt (fast) keinen mehr auf den Sitzen. Ein gefühlvoller Ball von Shanice brachte den 14. Punkt und den Spielball für den DSC. Wieder ist es Shanice die den Ball im Stuttgarter Feld versenkte. Punkt, Sieg und Meister DSC. Alle in der Halle waren sich schon vor der Bekanntgabe der besten Spielerin einig. Es konnte nur Shanice sein.

Vor der Meisterehrung hatte der Fanclub von der DSC Geschäftsstelle die Aufgabe bekommen, Leuchtstäbe in der gesamten Halle zu verteilen. Die Leuchtkraft der Stäbe war leider zu gering um in der abgedunkelten Arena den großen Show Effekt zu erzielen. Nach der Siegerehrung lagen sich Fans, Spielerinnen, Trainer und Freunde in den Armen. Nach der ersten Enttäuschung feierten auch die Stuttgarter Spielerinnen und Fans mit. Allianz MTV Stuttgart hatte eine Riesensaison gespielt, sind Pokalsieger und Vizemeister.

In den Satzpausen zeigte das Dresden Monarchs Dance Team Ihr Können. Bedanken möchte ich mich bei Allen die in dieser Saison zum Gelingen der Meisterschaft beigetragen hatten.
In den nächsten Tagen wird es noch ein Fanfest geben.

- Bernd -

Fotos: Ruben und Johannes

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2015

26

Playoff-Finale Spiel 2
Allianz MTV Stuttgart - Dresdner SC 1 : 3

April


Die Titelverteidigung ist nahe, der DSC führt 2:0 in den Play-offs. In Stuttgart gewinnt unsere Mannschaft nach sensationellem Spiel mit 1:3.

Die Vorverlegung der Abfahrtszeit per Mail hatte nicht alle Mitfahrer erreicht. So hatte Reiseleiterin Claudia alle Hände voll zu tun, um die fehlenden Fans heran zu telefonieren. Der Bus von TRD Reisen konnte dadurch erst 11:30 Uhr nach Stuttgart starten. Auf Grund falscher Navi-Eingaben konnten wir 18:20 Uhr den Fußballplatz von MTV Stuttgart 1843 Am Kräherwald 190 kennenlernen. Nach der nun folgenden staureichen Stadtrundfahrt erreichten wir erst 7 Minuten vor Anpfiff die SCHARRena! Die Zeit war viel zu kurz, um die Trommeln und die anderen Utensilien vor Spielbeginn aufzubauen.


Alexander Waibl schenkte Molly Kreklow, Kristina Mikhailenko, Jaroslava Pencova, Cursty Jackson, Lisa Izquierdo, Michelle Bartsch und Myrthe Schoot das Vertrauen und die Dresdner Mannschaft begann wie die Feuerwehr. Der Stuttgarter Trainer nahm beim Stand 0:4 die erste Auszeit. Es half nichts. Seine Mannschaft fand nicht ins Spiel. Der DSC gewann den ersten Satz klar und verdient über die Zwischenstände 1:8, 7:16 mit 13:25.

Der 2. Satz begann wie der erste. Unsere Frauen stürmten los 1:4. Erst jetzt fanden die Stuttgarterinnen ins Spiel. Beim 6:6 gelang ihnen erstmalig der Ausgleich. Mit einer konzentrierten Leistung zogen unsere Schmetterlinge wieder davon, 8:12. Auch eine Stuttgarter Auszeit brachte in diesem Satz keine Wende mehr. Der DSC gewann den Satz souverän mit 16:25.

So wollten sich die Stuttgarterinnen von Ihren Fans nicht verabschieden. Gleich zu Beginn des 3. Satzes erspielten sie sich einen 4-Punktevorsprung zum 4:0 und Alexander Waibl nahm eine Auszeit. Beim 8:8 gelang unserer Mannschaft erst- und letztmalig der Ausgleich. Nach einer strittigen Schiedsrichterentscheidung sah der Stuttgarter Trainer die gelbe Karte 12:11. Das war unnötig, denn Stuttgart gewann den Satz deutlich mit 25:19.

Im 4. Satz führte Stuttgart mit 3:0. Jaroslava Pencova legte jetzt eine Aufschlagserie hin und der DSC führte 3:8. Die einzige Laola-Welle machte die Runde. Zur 2. technischen Auszeit stand es 9:16. In der Schlussphase wurde es noch mal eng und hektisch. Stuttgart führte 23:21. Nach einem vieldiskutierten Ball für Dresden sieht der Stuttgarter Trainer die rote Karte und es stand 23:23. Mit etwas mehr Fingerspitzengefühl des Schiedsrichters, hätte man bei diesem Spielstand die rote Karte auch weglassen können. Die letzten beiden Punkte des Spieles erzielte der DSC. Der Satz endete 23:25 und unsere Frauen gewannen das Spiel verdient 1:3 und stehen am Mittwochabend vor der möglichen Titelverteidigung. Als beste Spielerin wurde Jaroslava Pencova ausgezeichnet.


Laura Dijkema, Louisa Lippmann und Shanice Marcelle wurden kurz eingewechselt, konnten dabei aber keine Akzente setzen.

Mit einer tollen Stimmung im Bus fuhren wir durch die Nacht nach Dresden zurück. Claudia war eine gute Reiseleiterin. Einen Dank auch an die Busfahrer, welche uns sicher ans Ziel gebracht haben. Bedanken möchte ich mich auch bei der Dresdner Geschäftsstelle für die Organisation und die bereitgestellten Getränke.

- Bernd -

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2015

19

Playoff-Finale Spiel 1
Dresdner SC - Allianz MTV Stuttgart 3 : 2

April


Vor ausverkaufter Halle begann 14Uhr das erste Playoff-Finalspiel um die deutsche Meisterschaft. Die Stimmung in der Halle war gut, auch zahlreiche Stuttgarter Fans hatten den Weg nach Dresden gefunden.

Den ersten Satz begann der DSC mit Molly Kreklow, Kristina Mikhailenko, Jaroslava Pencova, Cursty Jackson, Lisa Izquierdo, Shanice Marcelle und Myrthe Schoot. Unsere Frauen brauchten eine Weile, bis Sie Betriebstemperatur hatten. So führte Stuttgart 0:2, 2:5. Zwei Angriffe über Lisa brachten unsere Mannschaft erstmalig in diesem Spiel mit 7:6 in Front. Keine der beiden Teams konnte sich einen nennenswerten Vorteil erspielen. Beim Stand von 18:18 nahm der sichtlich nervöse Trainer Herr Waibl eine Auszeit. Es gelang ihm aber weder sich noch unseren DSC-Frauen Sicherheit zu vermitteln. Beim Stand von 21:21 wechselte unser Trainer Molly und Kristina aus. Für Sie kamen Louisa Lippmann und Laura Dijkema ins Spiel. Aus oder nicht aus. Das war die Frage beim 22:22. Herr Waibl sah die gelbe Karte. Der Wechsel Michelle Bartsch für Shanice Marcelle beim Stand von 22:23 brachte nichts. Stuttgart gewann den Satz 23:25.

Molly, Kristina, Jaroslava, Cursty, Lisa, Shanice und Myrthe wollten den 2. Satz gewinnen. Beim 1:1 gab es Pfiffe wegen einer Schiedsrichterentscheidung. Unsere Frauen liessen sich aber nicht aus der Fassung bringen. Einen Aufschlag ins Netz bügelte Lisa mit einem tollen Angriffsball selbst wieder aus 6:3. Durch gutes Stellungsspiel und klug geschlagene Angriffe wuchs der Vorsprung auf 10:5, 16:8, 21:10. Die nächsten Minuten spielte der DSC unkonzentriert. In dieser Zeit wurden alle langen Ballwechsel verloren. Der Satz endete 25:16.

Im 3. Satz führte der DSC mit 2:1. Nach einem Angriff von Lisa, der im Stuttgarter Block endete, leistete sich unsere Mannschaft noch einen Aufstellungsfehler. Damit war der nächste Punkt weg 2:5, Auszeit DSC. Den Stuttgarter Angriffen konnte der DSC nicht folgen. 6:10. Ein verschlagener Stuttgarter Aufschlag und ein gefühlvoll gespielter Ball von Shanice brachten unsere Frauen wieder an die Stuttgarterinnen heran 9:10 und Auszeit für Stuttgart. Der DSC ging mit 11:10 und 12:11 in Führung. Herr Waibl wechselte jetzt Michelle für Shanice ein. Beim Stand von 21:19 nahm der Stuttgarter Trainer eine entscheidende Auszeit und seine Spielerinnen drehten den Satz und gewannen ihn mit 23.25.

Im 4. Satz führte Stuttgart schnell 2:0. Bis zur ersten technischen Auszeit erkämpften sich unsere Frauen einen 2 Punkte-Vorsprung 8:6. Das 8:7 war umstritten. Wieder gab es Pfiffe. 8:9 Auszeit DSC. Der Dresdner Trainer forderte das Dresdner Publikum durch Gesten zum Buhen auf. Das war unsportlich und hat auch einem emotionalen Trainer nicht zu passieren. 9:11! Molly wurde für Laura für den Rest des Spieles ausgewechselt. Eine Dresdner Führung gab es beim 14:13 wieder. Nach der 2. technischen Auszeit konnten sich unsere Frauen langsam absetzen. 23:19. Stuttgart verkürzte noch mal den Abstand, konnte den Satzgewinn nicht verhindern 25:22. Den entscheidenden Punkt erspielte die heute überragende Kristina.

Der Tiebreak musste die Entscheidung bringen. Ein gefühlvoller Lupfer, ein gut stehender Doppelblock und es stand 3:0 für den DSC. Die folgende Auszeit Stuttgarts brachte nichts. Der DSC gewann den Satz sicher mit 15:7 und damit das Spiel.

Neben Kristina, welche ihren gefürchteten Aufschlägen und scharfen Angriffsbällen zur Unberechenbarkeit immer wieder gefühlvolle, kurze Bälle einstreute, hatte mir heute auch Shanice gut gefallen. Sie hatte sich trotz Ihrer wenigen Spielpraxis gut in das Dresdner Spiel eingefügt.

- Bernd -

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2015

5

Playoff-Halbfinale Spiel 3
Dresdner SC - VC Wiesbaden 3 : 0

April


Finale, oho, Finale, ohohohoooo...

Nach dem Abpfiff legte sich der ohrenbetäubende Lärm in der Margon-Hölle ein wenig und ein klares Dankeschön des Trainers zum Fanclub signalisierte: Alles richtig gemacht!

Dass 3000 Zuschauer unsere Mädels pushen würden, war von vornherein klar. Trotzdem möchten wir an dieser Stelle allen Zuschauern und Fans Danke sagen für diese tolle Stimmung!

Das Spiel begann mit Ernüchterung für den Dresdner Anhang, denn einzig zwei Busse voller Wiesbadener Fans feierten lautstark Punkt um Punkt. Zur ersten TA stand es 5:8, zur zweiten gar 11:16 und beim DSC wollte so gar nichts klappen.

Dann gelangen vier Punkte in Folge zum 15:16 und auch die Wiesbadener Auszeit hielt die phänomenale Aufholjagd nicht auf. Beim 17:17 waren die Mädels dran und beide Teams lieferten sich einen Schlagabtausch auf Augenhöhe. Ein Doppelwechsel beim DSC sorgte in der spielentscheidenden Phase noch mal für einen Wackler (22:23), aber Cursty glich zum 23:23 aus. Es folgten Punkt 24 und 25 und die Halle glich jetzt schon einem Tollhaus.

Dieser Satzgewinn war weichenstellend fürs Spiel, keiner vermag zu sagen wie der weitere Spielverlauf gewesen wäre, wenn Wiesbaden Durchgang 1 für sich entschieden hätte...

Der Satzgewinn gab Selbstvertrauen für Durchgang 2 und so war nur beim 10:11 und 11:12 der VC in Führung, ansonsten hielten unsere Mädels den Gegner immer ein wenig auf Distanz. Am Ende hieß es 25:22 und die große schwarz-rote Blockfahne wanderte mal wieder durch die Halle.

Lustige Szene beim 2:1, als Frank die Halle zum Mitzählen animierte, aber der Ball schon bei "Eins!!! - " vor unseren Spielerinnen auf den Boden plumpste... Unbeeindruckt davon diktierten sie dem Gegner jedoch ihr Spiel.
Spätestens beim 16:11 zeigten die Gesten der Fans in Blau und die Körpersprache der Wiesbadenerinnen an, dass noch so ein Husarenstück wie daheim nicht gelingen würde.

Als Izzys Abpraller zum 25:17 im Wiesbadener Feld einschlug, kannte der Jubel keine Grenzen mehr.

Ob Bundesinnenminister, sächsische und lokale Politprominenz, allen stand ein Lächeln im Gesicht. Und auch der mitgereiste Oberbürgermeister von Wiesbaden fand sein Lächeln wieder, als den Wiesbadener Spielerinnnen unter dem Applaus der 3000 Zuschauer die Bronzemedaillen überreicht wurden.

Nun geht der heiße Tanz weiter, Stuttgart und der DSC stehen sich in drei, vier oder fünf Partien gegenüber.

- Peter -

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2015

5

Faule Eier in Wiesbaden
VC Wiesbaden - Dresdner SC 3 : 0

April


Das zweite Halbfinalspiel unserer Mädels hatte dann doch ein paar Überraschungen im Osternest zu bieten. Einen VC Wiesbaden der stark aufspielte, seine Annahme extrem verbesserte (gegenüber dem 1.Spiel) und damit unsere Mädels ständig unter Druck setzte. Eine mit 2100 Zuschauern ausverkaufte Halle – die machten Stimmung.

Der Gastgeber zog schnell im 1.Satz davon und so sehr sich unsere Mädel mühten, sie kamen nicht heran. Leider kamen auch noch falsche Schiedsrichterentscheidungen dazu, die in den entscheidenden Phasen das Spiel beeinflussten. So ging auch der 2. Satz verloren. Jetzt hieß es einen Satz zu holen. Unsere Mädels legten los, hatten 2 Punkte Vorsprung doch der VC hielt dagegen und kämpfte uns im letzten Satz nieder. Es stand 3:0.

Wir mitgereisten Fans waren schon etwas verwundert.

50 Dresdner fanden insgesamt den Weg in diese Halle. 31 Fans davon nahmen das Angebot von DSC an und fuhren mit dem Bus in die hessische Landeshauptstadt. Nun haben wir am nächsten Sonntag die Möglichkeit, den Spieß noch mal rumzudrehen und ins Finale gegen Stuttgart einzuziehen.

Bitte kommt alle zum Spiel – wir brauchen eure Unterstützung auf den Weg ins Finale.

- Frank -

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2015

2

Playoff-Halbfinale Spiel 1
Dresdner SC - VC Wiesbaden 3 : 0

April


Vor 3000 erwartungsvollen Zuschauern starteten Molly, Kristina, Jaroslava, Cursty, Lisa, Michelle und Myrthe für unseren DSC ins 1. Halbfinale der Playoffs.

1.Satz

Unsere Frauen begannen nervös, der Block stand nicht. Der 1. Punkt für den DSC resultierte von einem Aufschlag der Wiesbadenerinnen ins Aus. Nach einem klasse Block von Cursty und einem tollen Aufschlag von Kristina führte unsere Mannschaft beim Stand von 8:7 erstmalig. Leider war der Vorsprung nach der Auszeit mit einem Aufschlag ins Aus von Kristina sofort wieder dahin. Jetzt hatte sich unser Block gefunden. Erst Cursty, dann ein Doppelblock von Jaroslava und Molly und eine gut aufgelegte Michelle brachten den DSC jetzt in Front. Der Wiesbadener Trainer versuchte mit 2 Auszeiten kurz hintereinander beim 12:9 und 14:9 unsere Frauen aus dem Konzept zu bringen und er hatte damit Erfolg: 15:13. Jetzt handelte Herr Waibl und nahm auch 2 Auszeiten. Nach der 2. Auszeit beim 17:17 hatte unsere Mannschaft wieder in die Erfolgsspur zurückgefunden. Gute Blockarbeit von Cursty und Jaroslava sowie gefühlvolle Bälle hinter den Block von Kristina führten zu einem sichern Gewinn des ersten Satzes. Den Schlusspunkt setzte Michelle mit einem scharfen Aufschlag zum 25:21.

2.Satz

Wieder ging Wiesbaden mit 0:1 in Führung. Mit einem tollen Angriff gelang Lisa sofort der Ausgleich und Kristina mit einem Angriff in den gegnerischen Block die erste Dresdner Führung im 2. Satz zum 4:3. Mit einem Ass von Kristina zum 8:6 begann die 1. technische Auszeit. Unsere Frauen hatten die Wiesbadener Mannschaft jetzt voll im Griff. Lange sehenswerte Ballwechsel endeten ebenso wie schnell gespielte Angriffe mit dem Punktgewinn für den DSC, 16:10. Ab dem 22:16 ließen unsere Frauen mit Ihrem Angriffswillen etwas nach und Wiesbaden kam noch einmal auf 22:19 heran. Herr Waibl fand bei der darauffolgenden Auszeit die richtigen Worte. Mit 25:20 gewann der DSC den Satz.

3. Satz

Wieder Führung für Wiesbaden! Michelle brachte unsere Frauen mit 2 Angriffspunkten hintereinander wieder auf Kurs, 4:2. Nach der 1. Auszeit beim 8:5 schlichen sich beim DSC-Spiel unkonzentrierte Momente ein. Ein Missverständnis zwischen den Dresdner Spielerinnen brachte das 9:9, ein Angriff ins Netz durch Lisa das 10:10 und ein Angriff ins Aus durch Kristina zum 10:11 brachte Wiesbaden noch mal in Führung. Ein Aufschlag ins Aus von Wiesbaden beendete diese Serie und ein Aufschlag ins Netz das Spiel: 25:21.

Der DSC hat mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung das Spiel gewonnen. Als MVP wurde unsere Molly ausgezeichnet. Mit dieser Leistung, einem Fan-Bus und mit den Trommeln im Rücken können unsere Frauen am Sonnabend den Einzug ins Finale schaffen.

- Bernd -

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2015

21

Playoff-Viertelfinale Spiel 2
Rote Raben Vilsbiburg - Dresdner SC 2 : 3

März


Nachtrag zu Play Off Viertelfinale Vilsbiburg vs. DSC


- 24 Fans vom DSC dabei

- wie immer herzliches Willkommen durch die Raben-Fans

- das Spiel eine Achterbahn der Gefühle

- leichtgängiger 1. Satz

- dann aber eine wachgerüttelte Raben-6 auf dem Feld

- Satz 2 und 3 gehen dank Energieleistung an den Gastgeber

- in Satz 4 ging die Konzentration vom DSC wieder nach oben und im 5. zeigten unsere Mädels, warum sie so viele Spiele erfolgreich gestaltet haben

Alles in allem ein gelungener Abend mit Nervenkitzel pur, einem DSC dem alles abverlangt wurde, der sich gesteigert hat und verdient eine Runde weiter ist. Wir waren am frühen Morgen auch zu Hause und freuen uns auf das Halbfinale.

Kurz und knackig

Frank

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2015

15

Playoff-Viertelfinale Spiel 1
Dresdner SC - Rote Raben Vilsbiburg 3 : 1

März


Das Zittern hat ein Ende

Das 1. Viertelfinale geschafft ... das erste Viertelfinale gewonnen ... doch recht deutlich gewonnen ... ich denke alle haben gestern Abend aufgeatmet.

Die Stimmung vor dem Spiel war seltsam, die ganze Konstellation brachte doch etwas Unsicherheit mit sich. Das letzte Spiel vor den Playoffs verloren, gegen die Roten Raben ist man im Pokal ausgeschieden, sie haben gegen Bursa gute Spiele gezeigt und man selbst hatte kaum Spielpraxis in den letzten Wochen...

Doch dann ging es endlich wieder los. Der DSC begann - und spielte auch die restlichen Sätze - mit Molly, Krissi, Jara, Cursty, Izzy, Michelle und Myrthe. Der 1. Satz ... und schnell lag man mit 8:2 vorne. Eine sehr schöne Angriffsserie von Krissi, mit 2 Assen und variabel gespielten Angriffen brachte den DSC weiter nach vorn. 16:5 stand es zur zweiten technischen Auszeit. Man hatte das Gefühl die Raben hatten den Start ziemlich verschlafen so dass man den Satz mit 25:10 gewann.

Im zweiten Satz waren die Raben dann aus dem Nest gekrochen. Sie legten vor und der DSC rannte stets einem Rückstand hinterher 6:8; 9:13; 14:16 waren die Zwischenstände bis man beim 20:19 den Rückstand ausgleichen und in Führung gehen konnte. Doch auch die Raben legten wieder eine Schippe drauf und hatten beim 21:24 Satzball. Diesen verwandelten sie sicher und holten sich den 2. Satz.

Im dritten Satz fand man zu alter Stabilität zurück. Man legte mit 8:3 wieder gut vor. Setzte sich sicher auf 16:8 ab. Krissi glänzte erneut mit einer Aufschlagsserie und auch den Namen unserer Nummer 15 Michelle finde ich häufig auf meinem Zettel. Sie sollte zum Ende des Spiels auch Topscorerin mit 25 Punkten des DSC sein. Gute Vorraussetzungen also zum 25:14 im 3. Satz.

Wer Angst hatte, dass der DSC nach einem weiteren starken Satz wieder einbrach, dem zeigten die Mädels wo der Hammer hängt. Man spielte stark, sicher und souverän. 8:5; 16:10 waren die Zwischenstände zu den technischen Auszeiten und beim 25:14 war der Jubel groß.

Die silberne MVP wurde Liana Mesa Luaces- für mich absolut verdient, da sie die einzige war, die unseren Mädels gefährlich wurde. Und Gold erhielt unsere Molly, die sehr variabel und genau zugespielt hat.

- Jessy -

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2015

22

Eine Frage der Ehre
Dresdner SC - Schweriner SC 2 : 3

Februar



Die zahlreich mitgereisten Schweriner Fans feierten nach dem Abpfiff, als hätten sie die Meisterschale geholt. Doch der Reihe nach:

Zum ersten Mal seit ihrem Sturz stand Schwabi in Dresden wieder mit im offiziellen Aufgebot und wurde mit donnerndem Applaus begrüßt.

Startaufstellung des DSC: 1, 6, 8, 10, 13, 15 und Libera Stocki.

Die Sätze 1 und 2 müssen ganz schnell aus den Köpfen der Mädels gestrichen werden, erinnerten sie doch an die Partien gegen Schwerin in den Jahren 2011 - 2013. Dem DSC gelang fast nichts, Annahme und Block fanden oft gar nicht statt. Folgerichtig die 18:25 und 19:25 - Satzsiege jeweils für den Gegner.

Hellwach und als ob ein Schalter bei den Mädels umgelegt worden wäre starteten sie im Satz 3, führten schnell und verdient. 16:7 und am Ende 25:17 war der Lohn für das couragierte Agieren.

Beim Schweriner SC kam die Ex-Dresdnerin Saskia Hippe nicht über Kurzeinsätze hinaus, servierte unserer Annahme aber so manchen unangenehmen Aufschlag. Unbeeindruckt davon zog der DSC auf 8:4 und 16:11 davon, musste aber zum Satzende noch zittern. Aus einem 21:15 wurde plötzlich ein 23:21 und kurz vor Satzende gelang dem SSC der Ausgleich zum 24:24. Die Trommler beider Lager schenkten sich nichts, die Halle wurde wie so oft zur Margon-Hölle mit richtig guter Stimmung! Punkt 25 für den DSC steuerte einmal mehr Loisa Lippmann bei, die am Ende verdient die silberne MVP-Medaille bekam. Es folgte Punkt 26 und die Freude über die gelungene Aufholjagd kannte keine Grenzen mehr, 2:2 und Tiebreak.

Mehr als 2 Punkte ließen die Schwerinerinnen unsere Mädels nie vom Haken, kamen wieder heran und übernahmen zum Wechsel mit 8:7 erstmalig die Führung. Diskussionen kamen beim 10:12 auf, ob der Ball von der Netzkante oder dem Block sprang... Es folgte ein 12:12 und 13:13 und keinen hielt es mehr auf den Sitzen. Dann ging alles sehr schnell. Zwei Punkte in Folge brachten Schwerin den Sieg.

- Peter -

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2015

11

Istanbul lässt DSC keine Chance!
Dresdner SC - Fenerbahce Grundig Istanbul 0 : 3

Februar


Alles gegeben und trotzdem verloren. Die 0:3-Niederlage (23:25, 15:25, 15:25) unserer Schmetterlinge gegen Fenerbahce Istanbul klingt klarer als es in Wirklichkeit war.

Der DSC begann mit Molly, Kristina, Jara, Cursty, Izzy, Michelle und Myrthe. Schnell lag man mit 0:4 hinten. Aber unsere Mädels kämpften sich v.a. dank Cursty ins Spiel. Bei Jara’s Block zum 9:9 war der Vorsprung der Türkinnen geschmolzen! Auch den erneuten 9:12-Rückstand machten unsere Schmetterlinge wieder weg. Beim 13:12 durch Kristina hielt es keinen der 3000 Zuschauer mehr auf den Sitzen. Nun war der Respekt endgültig abgelegt und der DSC ging sogar mit 17:14 in Führung. Doch Fenerbahce zeigte seine Extraklasse und drehte den Satz zum 19:22 und schlussendlich zum 23:25.

Istanbul nutzte den Schwung aus dem 1. Satz und führte im 2. Satz schnell mit 6:0! Danach kam der DSC zwar nochmal auf 4:6 heran, aber mehr war in diesem Satz trotz couragierter Leistung nicht drin. Die Koreanerin Kim baute die Führung weiter aus und am Ende stand es 25:15 für Fenerbahce.

Auch der 3. Satz endete mit diesem Ergebnis. Bis zum 8:9 war noch alles offen. Danach spielten die Gäste den Satz routiniert runter. Beim 15:23 gab es nochmal ein Lebenszeichen des DSC. Kristina servierte ein Ass und die Halle wurde nochmal richtig laut!

Am Ende wurde Fenerbahce seiner Favoritenrolle gerecht. Unsere Mädels spielten einen starken 1. Satz! Im 2. und 3. Satz waren die Gäste dann nicht mehr zu stoppen.
Eine Kuriosität gab es noch vor dem Spiel. Kurz vor dem Abklatschen der beiden Teams merkte der DSC, dass man gar kein Gastgeschenk für Fenerbahce hatte. Kurzerhand musste ein Fan seinen DSC-Schal abgeben und dieser wurde dann den Türkinnen überreicht. Ob der Fan auf dem Heimweg frieren musste ist nicht bekannt.

-Ronny-


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2015

8

In der Liga nicht zu stoppen!
Dresdner SC - VolleyStars Thüringen 3 : 0

Februar




2547 Zuschauer wollten einen klaren Sieg des Tabellenersten gegen den Tabellenvorletzten aus Suhl sehen. Alles andere wäre eine Sensation gewesen.

Den 1. Satz begann unsere Mannschaft mit Laura, Louisa, Cursty, Juliane, Lisa, Shanice und Myrthe als Libera. Mit einem guten Block holte Jule für Dresden den ersten Punkt zum 1:2. Erstmalig führte der DSC beim Stand von 3:2. Diesmal war es ein Angriffsball den wieder Jule ins Suhler Feld versenkte. Wer jetzt dachte, unsere Frauen bringen den Satz locker über die Runden, wurde enttäuscht. Viele Annahmefehler verunsicherten den Spielaufbau und es kamen nur wenige Angriffe platziert im Feld der VolleyStars an. Beim Stand von 6:10 wechselte Herr Waibl Laura und Louisa aus. Für sie kamen Molly und Kristina ins Spiel. Da beide dem Spiel keine Wende brachten, kamen nach einem Aufschlag von Kristina ins Aus (9:13), Laura und Louisa zurück ins Spiel. Beim Stand von 14:17 kam Michelle für Shanice. Beim Spielstand von 20:19 lag der DSC erstmals seit dem 3:2 wieder in Führung. Suhl gab sich noch nicht geschlagen. Beim Stand von 23:24 hatten sie sogar einen Satzball. Michelle war es vorbehalten, diesen Satz zu beenden 26:24. Die neu unter Vertrag genommene Nikolina Jelic von den VolleyStars mußte nach diesem Satz Ihr Knie kühlen. Sie konnte in den folgenden Sätzen nicht mehr eingesetzt werden.

Kristina, Laura, Cursty, Juliane, Lisa, Michelle und Myrthe begannen den 2. Satz. Die Suhlerinnen hatten in dem Satz keine Chance. Über die Zwischenstände 8:3, 16:7 gewann der DSC mit 25:13.

Im 3. Satz gab es wieder einen Spielerwechsel. Für Myrthe spielte jetzt Lisa Stock. Unsere Frauen sahen sich schon als sichere Sieger. Nur so konnte man sich die Annahmeschwächen im dritten Satz erklären. So führten die VolleyStars 17:19. Drei Aufschlagfehler in kurzer Folge ins Aus 18:19, 20:20 und 21:21 der Suhlerinnen hielten unsere Frauen im Spiel. Trotzdem hatte Suhl wieder einen Satzball beim Stand von 23:24. Mit einem Ass setzte Cursty den Schlußpunkt 26:24. Sie wurde nach dem Spiel als wertvollste Spielerin ausgezeichnet.

Fazit: Der DSC hat das Spiel mit einer durchwachsenen Leistung 3:0 gewonnen. Die Suhlerinnen haben bis zum Schluß gekämpft und sehen nicht wie ein Absteiger aus.

Mit Grit Müller war heute eine sehr beliebte ehemalige Spielerin in der Margon Arena. Nach dem Spiel gab es ein Treffen im Fanblock.

- Bernd -

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2015

25

Ein Fanblock für zwei Teams
Dresdner SC - Ladies in black AACHEN 3 : 0

Januar




Der DSC konnte heute mit einer konzentrierten Leistung überzeugend 3:0 gegen die Ladys in Black gewinnen.

Für den DSC liefen Laura im Zuspiel, Jara und Cursty im Mittelblock, Michelle und Izzy auf Außen und Krissi auf Diagonal auf. Libera war unsere Kleene - Stocki!

Der DSC begann konzentriert, beim 10:5 schmetterte Laura den Ladys den Ball ganz schön um die Ohren- vielleicht eine neue Karriere als Angreiferin? Aachen verschlief den 1. Satz ein bisschen, und so endete der Satz 25:13.

Der 2. Satz begann genau andersherum. Jetzt waren unsere Mädels unkonzentriert, blieben immer einige Punkte hinterher. Die Annahme wackelte, die Angriffe blieben im Bock hängen... (3:8; 13:16) Aachen hatte beim 22:24 den ersten Satzball, nutzte diesen und den weiteren jedoch nicht. Der DSC glich aus 24:24. Aachen holte sich noch weitere Satzbälle doch unsere Mädels behielten die Nerven glichen immer wieder aus und holten sich beim 27:26 selbst den 1. Satzball. Diesen nutzten sie und der Satz endete doch schon mit 28:26; und nicht mit 38:40 wie unser Fröhli mir seinen Tipp zuraunte.

Zum dritten Satz holten wir die Aachener Trommler in unsere Reihen, zusammen sangen wir für Aachen und den DSC zusammen. Bis zum 16:16 ging es abwechselnd hin und her. Dann schien ein Einbruch durch das Aachener Team zu schleichen. Es lief so gut wie nichts mehr zusammen und der Satz endete schnell mit 25:19.

MVP wurde Maya Burazer und Laura Dijkema. Beide Mannschaften mussten heute abklatschen kommen da wir Fans uns vermischt hatten. Zum Abschluss gab es auch noch ein gemeinsames Fanbild. Immer wieder schön, wenn die Aachener kommen. Jetzt auf, auf nach Moskau und auf Champions League umschalten.

- Jessica -

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2015

22

So geht FINNISCH !
Dresdner SC - LP Salo 3 : 1

Januar




Finish für FINNISCH

Freud und Leid liegen erfahrungsgemäß eng beisammen.
Die nach dem ersten Satz noch so euphorischen Anhänger des LP Salo, die als 17köpfige Fangruppe nach Dresden mitgereist waren, ließen verständlicher-weise nach dem Abpfiff erst mal die Köpfe hängen.

Doch schon wenige Minuten später folgten sie unserer Einladung zu einem gemeinsamen Gruppenfoto. Was unserer kleinen Fangruppe im November in Salo versagt blieb, da sich dort die Halle so rasant schnell geleert hatte, konnten wir nun nachholen. Nämlich ein wenig Smalltalk halten. So erfuhren wir, dass die Fans für vier Tage in Dresden weilen, eine Besichtigung der Altstadt und einige Shoppingtouren bereits hinter sich haben. Und so wurde der Abend nicht nur durch den Sieg sondern auch durch den Kontakt mit diesen netten Fans zu einem Erlebnis. Gute Heimreise und vielleicht sieht man sich ja einmal wieder.

Nach 26 Minuten war der erste Satz Geschichte und es gab unter den 3000 Zuschauern zumeist lange Gesichter. Nach einer 8:4 und 16:10 - Führung konnten unsere Mädels den Satz nicht nach Hause bringen. Beim 21:21 war Salo erstmalig dran und ging in Folge in Führung. Der DSC konnte noch auf 23:24 verkürzen, bevor Salo den Satz mit 25:23 für sich entschied.

Ab Durchgang zwei musste also alles anders werden, wenn unsere Mädels die 3 Punkte einfahren wollten. Und das gelang auch. Eine kurze Meinungsverschiedenheit der Trainer gab es beim 11:7, gefolgt von einer Auszeit für Salo. Durchatmen im weiten Rund, als Cursty zum 25:21 blockte.

War jetzt der Widerstand der finnischen Mädels gebrochen? Satz drei war eine klare Angelegenheir für den Gastgeber, der DSC schaltete und waltete in der Margon Arena wie im Training. 8:3, 16:8 und am Ende gar 25:12 hieß es.

Der vierte Durchgang sah den DSC nur einmal im Rückstand, nämlich beim 0:1. Dass die 3 Punkte daheim bleiben sollten und es keiner aufs Tiebtreak ankommen lassen wollte, merkte man von Beginn des Satzes an. Ein interessanter Spielzug zum 5:2 sah fast alle Spielerinnen des DSC nach Rettungsaktionen am Boden, aber der Ball fiel auf der finnischen Seite zu Boden. Über die Stationen 8:5 und 16:11 ging es bis zum finalen Punkt von Cursty, dann war es geschafft. Mit diesem Sieg ist der DSC nicht mehr von Platz 3 in der Gruppe zu verdrängen.

- Peter -

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2015

14

Arsizio wieder eine Nummer zu groß!
Dresdner SC - Busto Arsizio 0 : 3

Januar


Nun ist es passiert. Unsere Schmetterlinge haben ihr erstes Heimspiel in dieser Saison verloren. Gegen Busto Arsizio kassierten sie eine klare 0:3-Niederlage. Bei den Italienerinnen musste Superstar Valentina Diouf wegen Knieproblemen passen. Das machte den Weg für die Ex-Dresdnerin Becky Perry frei, die ihr erstes Spiel von Beginn an machte. An alter Wirkungsstätte wurde sie mit einem herzlichen Applaus des Dresdner Publikums begrüßt (Perry: "Ich habe mich über den Applaus der Fans gefreut!") und avancierte mit 14 Punkten zur besten Spielerin des Spiels.

Unsere Mädels begannen konzentriert den 1. Satz und führten schnell mit 3:0. Arsizio fand danach besser ins Spiel und drehte das Ergebnis zum zwischenzeitlichen 12:16. Fast mühelos konnten die Italienerinnen ihre Angriffe durchbringen. Allein Becky Perry machte 7 Punkte in diesem Satz! Auch der Doppelwechsel Laura/Louisa für Molly/Kristina brachte keine neuen Impulse und so verlor der DSC den 1. Satz mit 21:25.

Im 2. Satz führten unsere Mädels kurzzeitig mit 4:3, aber Probleme in der Annahme brachten sie immer wieder in Rückstand (6:8, 7:10, 9:12). Wenn sie dann doch mal auf 1-2 Punkte herankamen machte meist ein vergebener Aufschlag die
Aufholjagd zunichte. Und so konnte Busto diesen Satz mühelos
mit 25:18 für sich entscheiden.

Im 3. Satz war dann die Luft raus. Zu viele Abstimmungsprobleme und Pech in einigen Situationen brachten den DSC endgültig auf die Verliererstraße. Man sah unseren Mädels an, dass sie nicht mehr daran glaubten, dieses Spiel noch drehen zu können. 20:25 hieß es am Ende nach 81 Minuten.

Arsizio spielte insgesamt variabler und hatte in den entscheidenden Momenten die besseren Lösungen parat! Die Dresdner Fans zeigten sich nach dem Spiel als faire Verlierer und applaudierten auch den Italienerinnen und ihren 12 mitgereisten Fans, die mit ihren Gesängen für eine schöne Stimmung sorgten. Becky ließ es sich nicht nehmen beim Fanclub vorbeizuschauen und ein bisschen zu quatschen. Am Ende gab es noch ein Gruppenfoto mit ihr.

- Ronny -

Fotos: Johannes und Ronny

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2014

31

Das beste Spiel der Schwerinerinnen ...
Schweriner SC - Dresdner SC 0 : 3

Dezember



Ausflug nach Schwerin

Rund 20 Dresdner DSC Fans machten sich am Dienstagmittag auf die Reise nach Schwerin. Dort angekommen, gab es die ersten Probleme. Die 12 im Vorfeld georderten Eintrittskarten waren zum Teil schon an andere Dresdner Fans verkauft. Und zum Pech mancher Fans, die Arena war ausverkauft! Wir hatten Glück - ein Schweriner Fan bot uns seine Jahreskarte an.

Die 2100 Zuschauer sahen ein sehr spannendes Bundesligaspiel mit einem verdienten Sieg unserer Mädels. Der erste Durchgang war aus Dresdner Sicht etwas holprig. 4 Netzaufgaben und drei über die Spielfeldgrenze brachten den Gastgeber immer in Front. Erst am Ende des Satzes konnten wir unsere Fehlerquote minimieren und gewannen knapp mit 27 - 25.

Der zweite Satz wurde dann deutlicher von unseren Mädels gestaltet. Sie lagen immer in Führung und bauten diese stetig aus, gewannen deutlich mit 25 - 20. Schon hatten wir einen Punkt sicher und waren als Fans relativ zufrieden.

Im dritten Satz führten wir, konnten uns aber nicht richtig absetzen. Die Gastgeberinnen kämpften und zur zweiten technischen Auszeit kam Schwerin besser ins Spiel. Zu diesem Zeitpunkt war die prall gefüllte Halle das erste Mal richtig laut. Schwerin ging in Führung, doch Alex wechselte geschickt und nahm in den entscheidenden Situationen Auszeiten. Damit wurde der nicht immer gute Spielrhythmus der Schwerinerinnen unterbrochen. Zum Satzende wehrten unsere Mädels sogar einen Satzball ab, gingen selbst in Führung und machten den Satz erfolgreich mit 27 - 25 zu.

Das Ergebnis 3:0 klingt klar, aber war auch eng. Der SSC hatte stark mit sich selber zu tun. Zog sein Spiel nicht konsequent durch. In entscheidenden Situationen machten die jungen Spielerinnen immer wieder Eigenfehler, die unsere Mädels ausnutzen konnten.

MVP bei DSC Lisa Izquierdo beim SSC Souza Ziegler

Entäuschende Schweriner Fans sahen das ähnlich, gratulierten uns und wünschten einen guten Rutsch ins Neue Jahr. Die angenehme Atmosphäre in der Arena hat uns sehr gefreut und mit einem Sieg des DSC war dieser noch angenehmer. Nach 81 Minuten waren wir zufrieden und können nun alle verdient das alte Jahr mit 12 Bundesliga-Siegen verabschieden und positiv ins neue Jahr schauen.

Wir freuen uns sehr auf 2015 und hoffen auf viele erfolgreiche Spiele des DSC. Ihr Fans seid ein Teil dieser Geschichte, kommt alle wieder und unterstützt weiter so fleißig unsere Mädels.

Einen guten Rutsch und ein gesundes Jahr 2015 wünscht euch der

- Frank -

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2014

21

Billy Jean is not my Love...
Dresdner SC - VT Aurubis Hamburg 3 : 0

Dezember



Im Jahresabschluss-Heimspiel gegen VT Aurubis Hamburg sicherte sich unser DSC heute sein Weihnachtsgeschenk mit vollen 3 Punkten. Im ersten Satz begannen Krissi, Laura, Jule, Cursty, Michelle und Shanice. Als Libera durfte sich unsere Stocki beweisen! Der DSC startete gleich mit einem Ass von Michelle. Leider ging es so nicht weiter. Nach dem 4:4 ging Krissi zum Service und erfreute mit ihren guten Aufschlägen sodass sich der DSC erstmals ein wenig absetzen konnte 7:5. Anschließend sog sich VT Aurubis wieder ran, beim 11:11 gelang der Ausgleich für die Gäste. Es ging hin und her ( 13:13;16:14;18:16). Beim erneuten Ausgleich der Gäste beim 19:19 kam Izzy für Shanice. Beim 19:20 nahm Alex die Auszeit und Jara kam für Jule. Der DSC stabilisierte sich und hatte beim 24:22 den ersten Satzball. Leider konnte dieser noch nicht genutzt werden. Doch beim 27:25 konnten unsere Nerven aufatmen.

Im Satz 2 ging es mit Krissi, Laura, Jara, Cursty, Izzy, Michelle und Stocki weiter. Doch den Start verpassten unsere Mädels gehörig... Beim 3:7 kam Molly für Laura doch auch sie konnte das Ruder nicht gleich rumreißen, so ging es mit 3:8 in die technische Auszeit. In dieser Phase fehlte es viel an der richtigen Abstimmung untereinander und auch der Mut mal richtig draufzuhauen. Beim 7:12 gab es die einzige strittige Schiedsrichterentscheidung des Abends, als dieser ein Touch nicht gesehen hat. Doch das weckte unsere Mädels auf und es folgten mal ein paar ordentliche Angriffe. Beim 9:14 nahm Alex dann doch die Auszeit und der DSC arbeitete sich bis zur zweiten technischen Auszeit auf 13:16 ran. Schließlich schafften unsere Girls beim 17:17 den Ausgleich und zogen auf 20:18 davon. Zum Ende brachten sie den Satz sicher mit 25:22 nach Hause.

Satz 3 begann mit Molly, Krissi, Jara, Cursty, Michelle, Izzy und Stocki. Diesmal startete der DSC souverän und es hieß 8:2 zur ersten technischen Auszeit. Beim 12:5 nahm Alex bereits eine Auszeit. Dennoch häuften sich Fehler und Abstimmungsprobleme wie z.B. dass dreimal in Folge an die Antenne gespielt wurde. Aurubis wollte doch noch nicht aufgeben 13:5, 13:9, 16:12. Dann zog der DSC wieder ein bisschen an, beim 19:13 war man sich fast sicher dass da nix mehr anbrennt. Beim 20:16 kam Shanice noch mal für Krissi. Beim 21:19 brauchte man doch nochmal eine Auszeit und Krissi durfte nach einem Einzelgespräch mit Alex auch zurück aufs Feld. Schließlich konnten die 2622 Zuschauer (darunter knapp 30 Hamburger Fans) in der Margon Arena beim 25:22 einen 3:0 Sieg feiern.

MVP wurden Sarah Shaw und Cursty Jackson. Wir im Fanclub waren uns aber auch einig dass Stocki ein richtig - wie würde Frank sagen - geiles Spiel gemacht hat!!!

Doch was war denn nun mit Billy Jean? Michal musste eine Wettschuld einlösen und mit dem Burnykostüm tanzen. Und wie er tanzte!!! Er hätte Michael Jackson auf jeden Fall Konkurrenz machen können. Sollten wir die Meisterschale dieses Jahr erneut holen gibt es da wohl eine Fortsetzung...wir sind gespannt!

In diesem Sinne wünsche ich allen besinnliche ruhige Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

- Jessica -

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2014

14

Ein verregneter Sonnabend
VolleyStars Thüringen - Dresdner SC 1 : 3

Dezember



Kurz nach 14 Uhr setzte sich der Bus von TRD - Reisen mit 36 DSC-Fans in Richtung Suhl zum Punktspiel der VolleyStars gegen unsere DSC-Frauen in Bewegung. Die Busfahrt war ein Gemeinschaftsprojekt des DSC und des Fanclubs. Mit unserem Busfahrer hatten wir großes Glück. Durch seine kurzen Einlagen war es eine kurzweilige Fahrt. Nach 2 Boxenstops waren wir kurz vor 18 Uhr im verregneten Suhl angekommen. Der Empfang war freundlich, Yvette verteilte die Eintrittskarten und schnell wurden unsere Utensilien in der warmen Halle aufgebaut. Weitere DSC-Fans waren mit dem Auto angereist so dass ca. 40 DSC-Anhänger in Suhl waren (Nicht jeder Fan kommt aus Dresden). Insgesamt hatten 1000 Volleyballfans den Weg in die Wolfsgrube gefunden.

Den 1. Satz begann der DSC mit der Stammformation Kristina Mikhailenko, Jaroslava Pencová, Laura Dijkema, Cursty Jackson, Lisa Izquierdo, Michelle Bartsch und Myrthe Schoot als Libera. Unsere Frauen fanden nur langsam ins Spiel. Nach einem Aufschlag ins Aus von Jaroslava und einem geblockten Angriff von Kristina stand es 3:0 für die Thüringerinnen. Kristina erspielte den ersten Punkt für den DSC. Schnell hatte der DSC das Spiel gedreht, 3:6. Nach der ersten technischen Auszeit (5:8) kämpften sich die VolleyStars wieder heran. Ausgeglichen verlief der Satz bis zur 2. technischen Auszeit (15:16). Man merkte den DSC-Frauen die Unsicherheiten der letzten Spiele an. Mit unseren Trommeln und der Fanfare waren wir Fans nicht zu überhören. Jetzt konnten sich unsere Frauen langsam einen Vorsprung herausarbeiten. Beim Stand von 16:18 kamen für Kristina Mikhailenko und Laura Dijkema Molly Kreklow und Louisa Lippmann ins Spiel. Kurz vor Ende des Satzes wurde zurückgewechselt und der DSC gewann den Satz 20:25.

Der 2. Satz begann ausgeglichen. Beim Stand von 12:10 nahm Herr Waibl eine Auszeit. Auch der Doppelwechsel wie beim 1. Satz beim Stand von 16:13 änderte nichts. Viele Fehler auf Seiten des DSC machten dem Satz ein schnelles Ende. Suhl gewann den Satz verdient mit 25:18. Zum Glück kam jetzt eine 10minütige Pause. In dieser Zeit spielte eine Liveband. Unsere Frauen waren von Ihrem Spiel so bedient, dass DSChingu vergessen wurde.

Den 3. Satz begann unsere Mannschaft konzentriert. Mit tollen Aufschlägen (darunter ein Ass) von Kristina konnte sich der DSC einen Vorsprung erarbeiten 4:8. Nach 2 weiteren Assen von Lisa und Cursty sah sich der Trainer Herr Leipold gezwungen beim Stand von 6:15 seine 2. Auszeit zu nehmen. Zu dieser Zeit gelang den Thüringerinnen fast nichts. Lag es an DSChingu der auf Suhler Seite saß? Der DSC brachte den Satz sicher durch, doch hatte zum Ende des Satzes die Fehlerquote wieder zugenommen 17:25.

Vor dem 4. Satz untersagte uns ein Security-Mann die Verwendung der Fanfare...
Und beim DSC wurden die Fehler vom Ende des 3. Satzes mit in den 4. Satz genommen. So führten die VolleyStars schnell 4:1. Auf einen 5. Satz wollte es unsere Mannschaft aber nicht ankommen lassen. Sie spielten jetzt den Satz konzentriert über die Spielstände 4:4, 6:12, 12:16, 21:25 zu Ende.

Shanice Marcelle und Lisa Stock hatten Kurzeinsätze in den Sätzen 2 bzw. 3. Juliane Langemach durfte keine Spielpraxis sammeln.

Als beste Spielerin wurde Lisa Izquierdo ausgezeichnet.

Herr Waibl bedankte sich nach dem Spiel bei den Thüringern, dass sie es möglich gemacht haben, den Thüringer Standort in der Bundesliga zu erhalten, sowie bei uns Fans für die lautstarke Unterstützung.

Gegen 1 Uhr waren wir wieder in Dresden. Ein großes Dankeschön an den Busfahrer, der die nichtmotorisierten Mitfahrer noch zum Postplatz brachte.

- Bernd -

PS: Danke an Annegret, die viele Stunden mit Telefonaten und Buslisten, Kassierungen und Organisation verbracht hat, obwohl sie selbst nicht mitfahren konnte.

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2014

10

1. Niederlage in der Champions-League
Busto Arsizio - Dresdner SC 3 : 0

Dezember



Die Englischen Wochen fordern ihren Tribut.

Den Mädels fehlt momentan einfach die Regeneration und die geistige Frische. Man merkt den Willen, doch sie sind immer einen halben Schritt zu spät.

Selbst mir als Hobby-Volleyballer bescheinigen meine Mitspieler, dass ich besser und befreiter spiele, wenn ich mal eine Woche geschwänzt habe. Wer ist nur auf die Idee gekommen, die Champions-League-freien Mittwoche mit Liga-Spielen voll zu pflastern und das ganze über 4 Monate am Stück.

Das mit der Kartenreservierung hat wieder wunderbar geklappt (Dank an Sandra), allerdings gab es die Karte diesmal nicht kostenlos. Also 25 Euro im Parkett direkt hinter der Mannschaftsbank.

Wer sich über die schlechte Sound-Anlage in der Margon-Arena beschwert muss mal nach Busto fahren. Der Hallensprecher war nur schwer zu hören und zu verstehen und das lag nicht daran, dass er italienisch sprach. Bei der Mannschaftsvorstellung habe ich kaum die Namen mitbekommen. Deshalb übernahm der Fanblock von Busto mit 10 Megaphonen praktisch die Beschallung der Halle. Und das ohne Unterbrechung, nicht mal während der Spielzüge wurden die Fangesänge unterbrochen.

Der Dresdner SC konnte mit 12 mehr oder weniger einsatzfähigen Spielerinnen antreten. Der Fuß von Jara war mit Tape wieder haltbar gemacht und auch Kristina hatte einen bandagierten Oberschenkel.

Die Startaufstellung: 1, 3, 6, 10, 13, 18, 9 Libero

Zu Spielbeginn kann der DSC überraschen und geht 0:2 in Führung. Doch Busto fängt sich schnell und beim 4:4 ist der DSC das letzte mal dran. Danach sind unsere Mädels, wie bereits gesagt, immer einen halben Schritt zu spät und aus einer suboptimalen Annahme lässt sich nur noch Standard-Volleyball spielen: "hoch über außen". Damit hat man aber keinen Erfolg bei einem hochklassigen Gegner, der genügend Zeit hat, um Block und Feldabwehr zu positionieren und eine geringe Fehlerquote bei den eigenen Angriffen hat. Beim 9:4 greift Alex zum Doppelwechsel und beim 10:4 zur Auszeit. Danach gibt es eine Phase in der beide Mannschaften ihr Sideout halten. Der Rückwechsel erfolgt beim 13:6. Nach dem 15:9 schleichen sich wieder Fehler ein und Michelle wird für Marcelle eingewechselt. Das hilft nur kurz und Alex muss beim 20:11 seine zweite Auszeit nehmen. Ein Satzball kann noch abgewehrt werden, doch der nächste Aufschlag geht ins Aus. 25:15.

Michelle beginnt den zweiten Satz für (vermutlich) Izzy. (Ich werd aus meinem Gekritzel nicht mehr schlau.) Der Anfang des Satzes gestaltet sich ausgeglichen, aber eine 6:7 Führung (Dreierblock gegen Diouf) wird von Busto zum 10:7 gekontert. Izzy wird für Michelle eingewechselt und Alex nimmt gleich noch eine Auszeit. Da der nächste Punkt auch verloren geht, versucht es Alex mit dem Doppelwechsel. Das hilft erstmal. Der DSC versucht nun abwechslungsreicher mit Hinterfeldangriffen zu spielen. Aber bitte nicht 3 mal im selben Spielzug, irgendwann sind Kraft und Anlauf nicht mehr da. Danach kann der DSC den Rückstand von 4 Punkten halten, doch beim 20:14 wird Alex zur zweiten Auszeit gezwungen. Der Satz endet mit einem geblockten Angriff von Kristina, 25:16.

Im dritten Satz greift Alex tief in die Trickkiste bei der Aufstellung. Molly im Zuspiel, Jara und Cursty als Mittelblocker, Shanice und Michelle auf Außen/Annahme und Izzy als Diagonalspielerin. Das funktioniert. Izzy bringt ihren Angriff gegen Diouf durch und Shanice blockt selbige. Beim 5:10 muss Busto "Wonderwoman" Becky Perry einwechseln, die auch gleich punktet. Nach dem 8:13 muss dann auch mal Busto zur Auszeit greifen. Den nächsten Ball gibt der Linienrichter drin, obwohl der gut 20 cm im Seiten-Aus war. Danach kommt Busto durch Fehler Punkt für Punkt heran. Ein Aufschlag fällt mittig zwischen zwei Spielerinnen, die in entgegengesetzte Richtungen davonspringen. 12:14 und Auszeit Alex. Er deutet Stocki die Einwechslung an, die diesmal ohne Trainingsjacke in der Wechselzone steht. Durch einen bösen Netzroller beim Aufschlag durch Diouf kommt Busto zum Ausgleich 16:16. Jetzt brechen unsere Mädels wieder ein und Alex versucht verzweifelt wieder Linie reinzubringen. 17:16, Auszeit Alex. 18:16 Wechsel Kristina für Izzy. 20:16, Zuspieler werden gewechselt. 21:16, jetzt muss Stocki ran für Michelle, aber auch die Annahme ist nicht gut, 22:16. Jara macht endlich mal wieder einen Punkt für den DSC, 22:17. Ein letztes kurzes Aufbäumen reicht nicht mehr, 24:19. Den ersten Matchball vergibt Busto durch einen Aufschlag ins Netz, doch der nächste springt vom Block ins Aus, 25:20.

MVP: 14 Wolosz

Nach dem Spiel wurde Peggy Perry mit nicht enden wollenden Autogramm- und Fotowünschen konfrontiert. Ich hab mich dann auch noch eingereiht, und konnte mich kurz mit ihr unterhalten.

Ihr geht es gut, das Knie ist soweit wieder o.k., wird Stück für Stück belastbarer. Sie hatte den DSC wesentlich stärker erwartet, da wir ja Moskau geschlagen haben.

Viele Grüße nach Dresden von Becky.

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2014

8

Volleyball der anderen Art
Dresdner SC - Köpenicker SC 3 : 2

Dezember

Dies ist der erste Spielbericht, der ohne Worte auskommt.

Fotos: Hans-Uwe Kilisch

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2014

29

DSC mit zweitem Sieg in der Champions League
LP Viesti Salo - Dresdner SC 2 : 3

November



Wohl nur ein Paar traurige Dresdner Augen blicken in den wolkenverhangenen Himmel über Salo, als wir die Salohalli verließen und den Mädels im Bus winkten. Jule hatte als Einzige des 12er-Teams gegen den finnischen Dauermeister keinen Einsatz bekommen.

Doch der Reihe nach:

Als wir vier Fanclubber um 17.00 Uhr die Spielstätte in Salo erreichten, wurden wir freundlich empfangen und Freikarten waren für uns hinterlegt. (offizieller Kartenpreis: 20,- Euro im Vorverkauf, 25,- Euro an der Abendkasse und dort, wo wir gesessen haben, 50,- Euro!!!) Seitens des DSC gab es eine kleine Überraschung für die Fans und Sandra hatte zudem Plätze direkt hinterm Team reservieren lassen. Dass diese Platzwahl Gold wert sein würde, ahnten wir zu dem Zeitpunkt noch nicht.

Die Gegentribüne füllte sich langsam und erst als diese weitestgehend besetzt war, wurde die andere Seite geöffnet. So verfährt man hier immer wenn TV-Teams präsent sind, erfuhren wir von den Ordnern, dann sieht die Halle immer voll aus...

Der DSC begann mit folgender Startaufstellung:
Molly (1), Kristina (3), Jaroslava (6), Cursty (10), Lisa (13), Shanice (18) und Myrthe (9)

Pünktlich startete das Spiel mit einem Aufschlag von Izzy. Und auch der erste Punkt des Spiels ging an den DSC. Das bei uns übliche Aufstehen zum Satzbeginn kennt man in Finnland nicht, allgemein war das Publikum eher ein wenig ruhiger. Nur der Fanclub von LP Salo machte immer wieder Stimmung. Mittel dazu waren Minitrommeln, noch kleinere Trommeln und ein Akkordeon, unterstützt von kurzen Gesangseinlagen. Auch die eingespielte Musik wie "Ententanz" und die finnische Version von "Zieh den Kopf aus der Schlinge Bruder John" (Ü50er werden sich noch erinnern) rockte die Halle. Als wir zu viert zu klatschen begannen hallte es laut durch die Halle. Unterstützung für uns und die Mädels gab es noch von Micki, Frau Claus vom VVO und deren Familie.

Bis zum 8:8 verlief der erste Satz ausgeglichen, dann mehrten sich die Fehler auf Dresdner Seite. Von Minute zu Minute wurde die Annahme immer schlechter, vor allem Shanice erwischte einen rabenschwarzen Tag. Die Aufschläge von Kaisa Jokinen, Anu Ennok und Dubravka Rakic bekamen unsere Mädels nicht in den Griff. Beim 14:10 musste Alex schon seine zweite Auszeit nehmen. Dann plumpste der Ball zum 22:15 zwischen unseren Spielerinnen mitten ins Feld. Abstimmung? Fehlanzeige. In meinen Aufzeichnungen steht an dieser Stelle "Oje". Zum Ende des Satzes wird Michelle für Izzy eingewechselt. Aber auch deren Aufschlag geht leider ins Netz und Salo gewinnt folgerichtig diesen Durchgang mit 25:20.

Salo spielt mit viel Übersicht und findet immer wieder die Lücken im Block. Dann dreht der DSC auf, zwingt Salo beim 3:6 zur ersten Auszeit. Kaum blockt der DSC zum 6:9 herrscht Ruhe in der Halle. Doch schon kurz darauf bringt ein Netzroller beim Aufschlag (8:9) die Halle wieder in Stimmung. Das 9:9 folgt prompt und wieder fällt der Ball wie ein Stein zwischen unsere schweigenden Mädels. Verdammt, das könnt ihr doch besser! Salo legt sofort nach 10:9, 11:9.

Laura kommt für Molly, heute wohl die richtige Entscheidung. Beim 13:10 langt Salo über, aber die Schiedsrichter pfeifen nicht ab. Und auch das Reklamieren von Alex bringt nichts. Aber es folgt die richtige "Trotzreaktion" und unsere Mädels machen vier Punkte am Stück. Geht doch! 14:14 und nochmal 15:15 lauten die ausgeglichenen Spielstände, danach besinnen sich unsere Mädels und spielen befreiter auf. Kristinas Aufschläge bringen den DSC auf die Siegerstraße und auch die Aufschläge von Shanice zeigen Wirkung beim Gegner. Das 18:25 ist der Lohn für die Leistungssteigerung.

Der dritte Durchgang beginnt wieder durchwachsen. Die wackelnde Annahme macht den Gegner stark und zur ersten technischen Auszeit steht es 8:7. Erneut serviert Kaisa Jokinen, aber Alex reagiert sofort und bringt Stocki. Die jagt zum Wechsel heran und ist so motiviert, dass sie sich prompt in der Trainingsjacke verheddert. Wir müssen schmunzeln und selbst Alex muss lachen. Viel besser aber ist, dass der Gegnerin das Lachen vergeht, denn Stocki holt den Ball lässig und der Punkt geht an unsere Mädels 9:8. Mit 16:15 geht es in die zweite technische Auszeit. Jetzt wechselt die Führung ständig hin und her und eine mehr als strittige Schiedsrichterentscheidung nach spannendem, langem Ballwechsel bringt Salo den 20. Punkt. Und die Finninnen legen wieder sofort nach. 21:22. Jetzt wird es eng. Zum Glück folgt Dresdens 23. Punkt, doch in der Hektik verschätzt sich Kristina und hämmert den Ball in Netz: 22:23. Wir klatschen und brüllen, egal ob morgen die Stimmen noch da sind. Geschafft! 23:25 und zwei Sätze im Sack.

Im vierten Durchgang überraschen uns die finnischen Spielerinnen und Zuschauer. Stille in der Halle, der DSC führt 1:7. Zwei Punkte von Salo in Folge und die Halle wacht wieder auf. Cursty macht den Punkt zum 3:8, aber kurz darauf fliegt der Dresdner Ball wieder weit ins Aus. 4:8. Das 5:8 ist wieder eine echte Fehlentscheidung, die flache Hand war klar unter dem Ball, doch das Schiedsrichtergespann gibt Punkt für Salo. Curstys Punkt zum 5:9 ist Dresdens vorerst letzter, denn Salo dreht jetzt voll auf. 6:9 und 7:9, Block angeschlagen, 8:9 Izzy ins Netz und dann kommt der Ausgleich. Es folgen Punkt 10 und 11 für den Gegner. Das sind 6 Punkte in Folge. Erst ein Aufschlag ins Aus beendet diese Serie. Und es kommt besser. Jetzt gehen unsere Mädels wieder in Führung. 12:16, 14:19, 17:20 und 19:22. Wir drücken die Daumen und hoffen auf einen 3:1 - Sieg. Doch alle restlichen Punkte gehen auf das Konto von Salo: ein "Dresdner" Punkt durch einen Aufschlag ins Aus, die restlichen 6 Bälle landen bei uns im Feld oder fliegen vom Block ins Aus. Das Bangen geht also weiter, sollte sich der DSC so um den Lohn seiner Arbeit bringen? Und wieder muss der 5. Satz her.

1:1, 2:2, 3:3, 4:4, 5:5, 6:5 - dranbleiben Mädels! Izzys Ball ins Aus bringt Salo zwei Punkte vor 7:5, doch beim 8:8 ist der DSC wieder heran und die Mädels spielen nun direkt wieder auf der Seite unserer kleinen Fangruppe. Wir sitzen zum Anfassen nah dran, jede mögliche Unterstützung ist jetzt recht, egal was die Stimmbänder sagen. Micha kramt im Rucksack und holt die Klatschbretter raus. Wir gönnen dem Gastgeber den Sieg nicht. Nein!!!
9:9, 9:10 und Auszeit Salo. Cursty blockt zum 9:11, aber sofort folgt das 10:11. 10:12, 10:13, los jetzt! Wieder Auszeit Salo mit Wirkung, 11:13. Fragt bitte nicht, wer Punkt 14 gemacht hat. Wir sehen nur Cursty zum 11:15 einhämmern und unsere Freude ist riesengroß.

Schlagartig leert sich die Halle, noch viel viel schneller als in Dresden. Selbst der Fanclub war nach 5 Minuten auf und davon. Schade, wir hätten gern mal mit ihnen gesprochen.

Wir genießen den Sieg, freuen uns mit den Mädels und schießen Fotos. Ein netter Offizieller von Salo (der Geschäftsführer?) gratuliert uns Fans und der Mannschaft. Er fragt, ob es uns in Salo gefallen hat. Und ob!

- Peter -

Fotos aus der Salohalli hier in der "Fotogalerie"

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2014

23

DSC weiter ungeschlagen
Ladies in black Aachen - Dresdner SC 1 : 3

November

Alemannia Aachen



Hab kein Internet, deshalb nur Kurzfassung per SMS:

Bartsch und Kreklow wegen Fuß und Infekt nicht mitgefahren. Aufstellung: 3, 6, 13, 18, 10, 7, 9 Libera.

Die berühmten ersten anderthalb Sätze mit Annahmeproblemen und anderen Eigenfehlern, Führung wechselt ständig.

Im 2. Satz Wechsel Lippmann für Michailenko, bei 6:4 für Aachen, Kuhn für Marcelle bei 7:5, Rückwechsel Marcelle bei 9:5, dann geht's los 9:11, nach 14:14 zieht DSC davon. 10 min Pause, DSC zu spät zurück.

3. Satz beginnt mit Lippmann, gelber Karte und das Drama von vorn. 4:1 für Aachen, Auszeit, 5:1 Einwechslung Michailenko, bei 9:9 Ausgleich, nach 17:17 abgesetzt, Satzball durch Isquerdo.

4. Satz mit Michailenko. Jetzt gelingt alles, ab 3:3 wird Aachen demontiert 3:6, 4:10, 8:16, 9:19, 12:25.

MVP 13, 11 bei Aachen.

- Micha -

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2014

21

Tabellenzweiter gegen den Tabellenletzten
Dresdner SC - VCO Berlin 3 : 0

November



Erwarteter glatter 3:0 Sieg

Der Gegner in Heimspiel war der VC Olympia Berlin, der die meisten Juniorennationalspielerinnen in seinen Reihen hat und vom ehemaligen Trainer des VCO Dresden Jens Tietböhl trainiert wird.

2735 Zuschauer wollten das Spiel sehen. Die hohe Zuschauerzahl war das Ergebnis von im Vorfeld verteilten Gutscheinen und dem Verkaufsstart der neuen DSC-Kalender mit Autogrammstunde. Herr Waibl gab heute Spielerinnen mit weniger Spielanteilen die Chance, sich für die 1. Reihe anzubieten.


Der DSC begann alle Sätze mit Kristina Mikhailenko, Laura Dijkema, Cursty Jackson, Juliane Langgemach, Lisa Izquierdo, Shanice Marcelle und Lisa Stock.

Konzentriert aufspielend ließ der DSC dem VCO Berlin kaum Zeit zum Luftholen. Zur 1. technischen Auszeit stand es 8:1. Jetzt wurde das Spiel ausgeglichener. Ohne Bäume auszureißen führten die Dresdnerinnen zur zweiten technischen Auszeit 16:9. Danach wechselte Herr Waibl Louisa Lippmann, Molly Kreklow und Steffi Kuhn für Laura Dijkema, Kristina Mikhailenko und Shanice Marcelle ein. Der Satz endete 25:13.

Im 2. Satz wollten die Berlinerinnen nicht wieder so weit ins Hintertreffen gelangen. Die Gegenwehr reichte bis zu 8:9 für Berlin. Der DSC gewann den Satz danach mit 25:14.

Im 3. Satz hatten unsere Frauen wieder leichtes Spiel und gewannen den Satz mit 25:10. Louisa Lippmann, Molly Kreklow und Steffi Kuhn wurden auch in den beiden letzten Sätzen eingewechselt.

Etliche hundert Fans warteten nach dem Spiel geduldig, bis sie Ihre unterschriebenen Kalender mit nach Hause nehmen konnten.

- Bernd -

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2014

16

Arbeitssieg 3 Tage nach grandiosem Spiel gegen Moskau
Dresdner SC - VC Wiesbaden 3 : 1

November


Es war das erwartet schwere Spiel nach dem Sensationssieg gegen Moskau. Man merkte den Mädels die müden Beine anfangs sehr stark an. Da gab es große Unsicherheiten in der Annahme und der Block war kaum vorhanden. Aber alles der Reihe nach:

Der DSC begann im 1. Satz mit Molly, Kristina, Jara, Myrthe, Cursty, Michelle und Izzy. Der Anfang begann recht gut und der DSC führte 5:3, anschließend nahmen die Fehler zu, sodass Alex beim Stand von 8:10 eine Auszeit nahm. Außerdem wechselte er beim Stand 12:14 Louisa und Laura für Molly und Krissi ein. Doch auch die beiden konnten keine entscheidenden Zeichen setzen sodass zurückgewechselt wurde. Beim 16:16 glichen unsere Mädels aus (es war der erste Blockpunkt des DSC). Der Rest des Satzes war hart umkämpft, keine Mannschaft konnte sich absetzen. Beim 22:23 kam Shanice für Izzy, doch auch sie konnte das Ruder nicht mehr rumreißen, sodass der 1. Satz nach einer strittigen Schiedsrichterentscheidung 23:25 an die Gäste aus Wiesbaden ging.

Den zweiten Satz begann der DSC wie im ersten. Im Fanblock gab es wieder Käsehäppchen von Frau Antje, von denen sogar das Fernsehen etwas abhaben wollte. Der DSC begann gut führte schnell mit 8:4. Doch auch diesmal konnten die Schmetterlinge keine Stabilität aufbauen sodass Wiesbaden beim 12:12 ausglich. Erneut gab es den Doppelwechsel mit Laura und Louisa. Anschließend kam auch Shanice für Izzy. Das Ende des Satzes war nix für schwache Nerven... Es gab viele Fehlentscheidungen seitens der lieben Schiedsrichterin, als Alex vor Wut seine Notizen wegwarf gab es gelb. Doch diesmal machte Jara den Sack beim 25:23 zu.

Im dritten Satz begann erneut die Starting Six aus Satz 1. der DSC zeigte jetzt mehr Stabilität in der Annahme, und machte weniger Fehler. Es war eng umkämpft und ging über die Stationen 8:5; 16:16 zum Ende doch recht sicher zum 25:20 für den DSC.

Der Beginn im Satz 4 wie gehabt. Man merkte jetzt, dass die Mädels keinen Punkt abgeben wollten. Sie kämpften und zeigten deutlich mehr Stabilität in der Annahme. Über 7:8 und 12:16 lagen unsere Mädels stets zurück, konnten dann aber auf 17:16 ausbauen. Beim 24:22 schien der Satz nur noch Formsache doch die Mädels schafften es nicht, einen der Satzbälle zu nutzen und mussten beim 24:25 selbst einen abwehren. Doch schließlich konnten alle 3000 Fans beim 28:26 jubeln und alle 3 Punkte konnten in Dresden behalten werden. MVP wurde völlig verdient Kristina Mikhailenko.

- Jessica -

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2014

13

1. Spieltag in der Champions League - 1. Sensation!
Dresdner SC - Dinamo Moskau 3 : 2

November


Der Dresdner SC gewinnt das Spiel gegen den Gruppenfavoriten Dinamo Moskau!

2647 Zuschauer waren in die Margon Arena zum Auftaktspiel in der Campions League gekommen, um hervorragenden Frauenvolleyball zu sehen. Unter Ihnen war auch das aufmerksame Team vom VCO. Die Zuschauer wurden nicht enttäuscht. Es war ein rasantes Spiel mit vielen Höhepunkten.

Der DSC begann den ersten Satz mit Molly Kreklow, Kristina Mikhailenko, Jaroslava Pencová, Cursty Jackson, Lisa Izquierdo, Michelle Bartsch und Myrthe Schoot.

Schnell waren unsere Frauen im Rückstand 0:3. Die Annahme wackelte und ein druckvoller Spielaufbau war nicht möglich. Der 1. Punkt für den DSC resultierte durch einem Aufschlagfehler von Dinamo Moskau ins Netz 1:3. Schnell stand es 1:5. Izzys Angriffe landeten Im Block von Dinamo 3:7 und 5:12. Nach einer Auszeit und einem weiteren Punktverlust 5:13 wechselte Alex Waibl Molly Kreklow und Kristina Mikhailenko aus. Für Sie kamen Laura Dijkema und Louisa Lippmann ins Spiel. Unsere Frauen legten die Nervosität ab und fanden langsam in das Spiel und verkürzten auf 14:16. Beim Stand von 14:19 wechselten der DSC Molly Kreklow und Kristina Mikhailenko wieder ein. Unsere Frauen hatten sich jetzt auf die großen Frauen von Dynamo eingestellt. Nach einem Izzy-Ass stand es plötzlich 20:21. Doch die in dieser Saison noch ohne Satzverlust spielenden Dinamofrauen gewannen den Satz sicher mit 22:25.

Der 2. Satz begann ausgeglichen 3:3, 8:8. Beide Teams spielten hervorragenden Volleyball. Der DSC konnte sich zwischenzeitlich mit 3 Punkten in Front spielen 12:9. Beim Stand von 17:17 war der Vorsprung wieder dahin. Moskau hatte am Ende des Satzes die Nase wieder vorn 23:25.

Sollte der große Favorit Dinamo Moskau dem Dresdner SC eine deftige Heimniederlage bereiten? Der dritte Satz begann wieder in hoher Qualität auf beiden Seiten 6:6. Nach der 2. technischen Auszeit 16:15 konnte sich der DSC langsam mit kraftvollen Angriffen und etwas Glück beim Aufschlag (Netzroller von Izzy zum 18:15) einen Vorteil erspielen. Auch eine Moskauer Auszeit änderte nichts mehr. Der DSC brachte den Satz mit 25:19 nach Hause.

Im 4. Satz spielten beide Mannschaften in Augenhöhe bis zum 9:9. Nach 2 Assen von Michelle stand es auf einmal 15:10 für den DSC. Danach gelang dem Dresdner SC fast alles. Über die Punktestände 18:11, 21:14 gewann der DSC den Satz verdient 25:20.

Der Tiebreak musste für die Entscheidung sorgen. Unsere Mannschaft führte schon 13:10. Moskau wollte das Spiel aber nicht verlieren und konterte zum 14:15. Längst hielt das Spiel keinen Zuschauer mehr auf den Plätzen. Der DSC gewann 21:53 Uhr den 5. Satz mit 18:16 und damit sensationell das Spiel.

Minutenlang tanzte unsere Mannschaft danach auf dem Spielfeld. Alle in der Halle waren sich einig. Sie hatten ein tolles Spiel gesehen. Jaroslava Pencová (mit 19 Punkten zweitbeste Scorerin nach Michelle Bartsch) hatte wie schon in Münster ein tolles Spiel gemacht.

- Bernd -

PS: Dieser Sieg brachte den DSC noch gestern Abend auf die Titelseite des MDR-Videotextes.

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2014

10

Der besondere Spieltag in Münster
USC Münster – Dresdner SC 1 : 3

November


Die beiden ehemaligen Münsteranerinnen wurden würdig von den 1298 Besuchern begrüßt. Vor dem Spiel wurden Louisa Lippmann und Wiebke Silge für Ihre Einsätze bei der Nationalmannschaft geehrt. Für Sina Fuchs war der Spieltag ein besonderer. Erstmals seit Ihrer Verletzung vor fast 2 Jahren konnte Sie wieder für den USC Münster in der Bundesliga um Punkte kämpfen.

Unser Team begann den ersten Satz mit Kristina Michajlenko, Jaroslava Pencová, Laura Dijkema, Cursty Jackson, Lisa Izquierdo, Shanice Marcelle und Myrthe Schoot.

Dresden führte zu Beginn des ersten Satzes mit 0:1, 1:2 und 2:3. Durch die wackelnde Dresdner Annahme konnte kein guter Spielaufbau stattfinden. Deshalb führte Münster zur 1. technischen Auszeit verdient 8:5. Beim Stand von 13:9 begann Alexander Waibl zu wechseln. Michelle Bartsch kam für Shanice Marcelle ins Spiel. Kurze Zeit später waren auch Molly Kreklow und Louisa Lippmann für Laura Dijkema und Kristina Michajlenko auf dem Feld. Beim 16:10 für Münster genügte ein Block der 1,73 m großen Ines Bathen! Unsere DSC Frauen wollten den Satz nicht kampflos verlieren. Es konnte zum 16:16 aufgeholt werden. Weitere Fehler beim Dresdner SC brachten die Münsteranerinnen wieder in Front. Beim Stand von 19:17 wurde Sina Fuchs eingewechselt. Münster brachte den Satz verdient mit 25:20 nach Hause.

Den 2. Satz begann der DSC mit Molly Kreklow, Jaroslava Pencová, Louisa Lippmann, Cursty Jackson, Lisa Izquierdo und Myrthe Schoot. Das sollte sich bis zum Spielende auch nicht mehr ändern. Unsere Frauen begannen konzentriert und führten 0:2,3:5 und 5:8. Nach der technischen Auszeit erhöhte der DSC durch die verbesserte Annahme auf 6:12. Jetzt nahm Axel Büring eine Auszeit. In der Folge konnte Münster auf 11:13 verkürzen. Die verbesserte Dresdner Annahme und die gute Ballverteilerin Molly zwangen die USC Frauen zu Fehlern. Der Dresdner SC spiele den Satz ungefährdet zu Ende 21:25.

Im 3. Satz konnte sich Münster einen knappen Vorsprung erspielen. 1:0, 2:1, 3:2. Anders als im ersten Satz begann die Dresdner Annahme diesmal nicht zu wackeln. Beim 3:4 übernahmen unsere Frauen die Führung und gaben Sie bis zum Ende des Satzes nicht mehr ab 18:25.

Im 4. Satz führte der DSC schnell mit 2:4. Der USC Münster gab sich aber noch nicht geschlagen. Zur 1. technischen Auszeit führte Münster wieder 8:7. Bis zum 11:11 war der Satz ausgeglichen. Danach spielte der DSC den Satz ungefährdet zu Ende 19:25 und gewann das Spiel 1:3.

Einen Dank an Juliane Langgemach. Sie sorgte dafür, dass unser DSChingu immer in der 1. Reihe den besten Platz am Berg Fidel hatte.

- Bernd -

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2014

2

Klarer Sieg gegen überraschend schwache Raben
Dresdner SC - Rote Raben Vilsbiburg 3 : 0

November


Aufstellung DSC: Kristina, Jaroslava, Laura, Cursty, Izzy, Shanice und Myrthe

Die vier mitgereisten Fans aus Vilsbiburg hatten einen vollen Terminkalender an diesem Wochenende: Gestern in der Margon Arena das Spiel gegen unsere Mädels und heute schon werden sie in der 2. BL ihr Team gegen die Chemnitzerinnen anfeuern.


Doch zurück zum gestrigen Abend. Der DSC begann die Partie konzentriert und gewann nach 8:4 und 16:10 - Zwischenständen souverän Satz 1 mit 25:15. Jara und Kristina glänzten immer wieder mit ihren starken Aufschlägen.

Bis zum 13:13 waren unsere Mädels stets in Führung, dann zog Vilsbiburg etwas an, konnte sich zum 17:19 etwas absetzen. Doch der DSC konterte, die Halle zog mit und beim 20:20 waren die Mädels wieder dran. Am Ende gewannen sie zwar knapp, aber nicht unverdient Durchgang 2 mit 25:23. Am meisten ärgerte sich darüber wohl Linda Helterhoff, die beim Stand von 12:10 eingewechselt worden war.

Die Punktstände zu den beiden technischen Auszeiten lauten 8:6 und 15:16. Kristinas Aufschläge (davon 2 Asse) (16:16, 17:16, 18:16) brachten unsere Mädels dann auf die Siegerstraße. Endstand 25:21.

Neuzugang Cursty spielte sich sofort in die Herzen der Zuschauer und erhielt verdient die Goldmedaille zum MVP.

Unter die Zuschauer hatte sich auch Magdalena Gryka gemischt, die es sich nicht nehmen ließ, dem Fanclub einen Besuch abzustatten und sich freuen würde, wenn sich mal wieder Dresdner in die Parterstadt Wroclaw und zu Impel "verirren" würden...

- Peter -

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2014

25

Teurer Sieg in Potsdam
Dresdner SC 2 : 3

Oktober


Es war ein Sieg in letzter Sekunde. Unsere Mädels machten es sich gegen die Potsdamerinnen im dritten Durchgang unnötig schwer, als sie die deutliche Führung aus der Hand gaben und den Gastgeber davonziehen ließen.

Auch der vierte Satz ging knapp mit 24:26 verloren als Potsdam nach einem Netzroller in Fahrt kam und die Entscheidung wurde auf den Tiebreak vertagt.

Viel knapper geht es kaum, aber schlussendlich holten sich unsere Mädels mit 16:14 in letzter Sekunde den Sieg.

Dramatischer jedoch die Szene, als Molly Kreklow verletzt das Feld verlassen musste. Wir wünschen eine baldige Genesung!!!

Apropos Genesung: Izzy blieb daheim und auch Michelle und Cloe wurden nur im DSC-Zivil gesichtet.

- Bernd + Peter -

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2014

23

Saisonauftakt gelungen
Dresdner SC - Allianz MTV Stuttgart 3 : 1

Oktober



Es war sicher kein berauschendes Volleyballfest, das erste Spiel unserer Mädels in der neuen Saison. Am Ende wurde das Spiel aber verdient mit 3:1 gewonnen und man konnte den Mädels ihre Frische und Spielfreude ansehen. Das macht Lust auf die nächsten Partien.

Was hingegen unklar bleibt, war die eher mittelmäßige Schiedsrichterleistung. Zumeist hatten nicht nur Trainer und Spielerinnen zu Recht moniert, sondern auch die Zuschauer es anders gesehen. Glücklicherweise gingen diese umstrittenen Entscheidungen gleichermaßen zu Lasten beider Mannschaften.



Unser Team lief mit Molly Kreklow, Kristina Michajlenko, Jaroslava Pencová, Juliane Langgemach, Michelle Bartsch, Katharina Schwabe und Myrthe Schoot auf.

Ging Satz 1 noch klar mit 25:13 an unsere Mädels, wurde es im zweiten Durchgang schon enger, 25:21. Und das bei vielen Aufschlagfehlern der Gäste. Alex wechselte mehrfach im Zuspiel, so dass auch Laura Dijkema öfter zum Einsatz kam.

Im dritten Satz fand der DSC kein Mittel, die 5 Punkte Vorsprung vom 18:13 bis zum Satzende zu verteidigen. Dabei lobte unser Hallensprecher noch diesen 18. Punkt mit "Superblock des DSC". Was folgte waren 7 gegnerische Punkte am Stück, viele Wechsel und am Ende ein 23:25 - Satzsieg für die Stuttgarterinnen.

In Satz 4 brachte Alex beim Stand von 9:7 die neue Mittelblockerin Cursty Jackson. Die Tinte unter deren Vertrag war noch gar nicht trocken und schon stand sie auf dem Spielfeld der Margon Arena!

Schwabi spielte souverän und mit gutem Auge, sehenswert ein Diagonalball zum 13:10. Verdient erhielt sie am Ende die Medaille zur MVP, obwohl auch Neuzugang Michelle Bartsch ein überzeugendes, starkes Spiel bot. Aber wäre unfair, einzelne Spielerinnen herauszuheben, denn insgesamt sahen die 2135 Zuschauer eine geschlossene Mannschaftsleistung mit dem verdienten 25:19 am Ende.

Uli Rath wurde von Dr. Jörg Dittrich nicht verabschiedet, ihm aber für die geleistete Arbeit als langjähriger Co-Trainer gedankt. Dem schloss sich unser Fanclub gern an. Da eine Satzpause dafür viel zu kurz war, ging die Gratulation für unseren Fröhli nachträglich zu seinem 50. Geburtstag leider etwas unter.

Eine tolle Überraschung am Rande war noch Frau Antje (unser Fanclubmitglied Jens), der im Oranje-Outfit mit Spitzenhäubchen in den Pausen Käsehäppchen verteilte und mit dieser Aktion den niederländischen Neuzugang Laura besonders herzlich begrüßte.

- Peter -

Foto oben: Hans-Uwe Kilisch

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2014

3

Wir sind endlich wieder DEUTSCHER MEISTER !!!
Dresdner SC - Rote Raben Vilsbiburg 3 : 1

Mai



Rückblick aufs letzte Spiel 2013/2014


Beim 4. Anlauf hat es nun doch noch geklappt! Unsere Mädels sind endlich wieder Deutscher Meister! Und nach so langer Zeit waren sie auch mal wieder dran. Man kann doch nicht immer Vizemeister sein. Vizemeister ist erster Verlierer und das wollten unsere Schmetterlinge diese Saison nicht sein. Und deshalb haben sie sich die Schale auch mehr als verdient.

Einen detaillierten Spielbericht erspar ich euch an dieser Stelle. Die Kurzfassung lautet: Schon der 1. Satz war nichts für schwache Nerven. Da war schon bei einigen die Stimme weg, so laut haben sie die Mädels nach vorn gebrüllt. Und die zögerten den Satzgewinn bis 31:29 heraus. Der 2. Satz ging verdient an Vilsbiburg. Im 3. Satz war der DSC zum Ende den einen Tick besser. Und im 4. Satz ließen unsere Schmetterlinge nichts mehr anbrennen und machten den Titel klar.

Der Rest war grenzenloser Jubel. Die ganze Halle stand und feierte seine Heldinnen. Ein Hauch von Konfetti wurde abgefeuert, als Kiki die Schale in die Luft hielt und danach gab es für fast jeden eine Sektdusche. Die Zuschauer nutzten die Gunst der Stunde und ließen sich mit ihren Idolen und der Meisterschale fotografieren. Viel Zeit blieb nicht mussten doch die Mädels gleich weiter in den VIP-Raum, um mit den Sponsoren zu feiern. Nun ja es soll ja noch eine Abschlussfeier mit den Fans geben, da hat man bestimmt ein wenig länger Zeit sich mit den Spielerinnen zu unterhalten. Die Mädels ließen sich auf jeden Fall noch mal bei den übrig gebliebenen Fans sehen und sich auch von ihnen feiern. Sie sahen nur etwas „komisch“ im Gesicht aus. Gab es da etwa eine Tortenschlacht im VIP-Raum?

Was bleibt sonst noch zu sagen: Die Halle war diesmal wirklich ausverkauft. Das Publikum war heute richtig laut und hat eine fantastische Stimmung gemacht! Dank Myrthe und Schwabi herrschen wieder Emotionen auf dem Spielfeld. Es ist herrlich ihnen dabei zu zusehen, wie sie jeden Punkt feiern. Wir wollen noch mehr davon sehen. Bei der eher ruhigen Kristina, war heute auch mal ein kleiner Wutausbruch zu erkennen als sie gegen den Schiristuhl trat. Großen Grund zum Ärgern gab es sonst aber für sie nicht. Sie machte ein sehr gutes Spiel und wurde dafür auch mit der goldenen MVP-Medaille geehrt! Tzscherli nahm die als ihre Nachfolgerin geplante Lisa Stock herzlich in den Arm. Angelina Hübner wurde auch gesehen samt Mann und Nachwuchs.

Wer nun die kommende Saison noch bleibt oder geht ist für die nächsten Tage unerheblich, denn jetzt wird erst mal richtig ausgiebig die Meisterschaft gefeiert. Und für den nächsten Meistertitel lasst ihr euch bitte nicht wieder 7 Jahre Zeit Mädels !!!

- Ronny -

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