+++ Spielberichte Saison 2015-2016 +++

2016

3

Fünftes Finalspiel - WIR SIND MEISTER !!!

Dresdner SC - Allianz MTV Stuttgart 3 : 0

Mai



Es ist Fluch und Segen zugleich, Ehre und Last, das allerletzte Spiel der Saison mit Buch und Stift zu verfolgen. Ich möchte mich deshalb heute kurz fassen, denn letztendlich zählt nur eins:

DER DSC IST DEUTSCHER MEISTER !!!

Startaufstellung:

Krissi, Laura, Kathy, Michelle, Schwabi, Nneka und Myrthe

Satz 1:
Kraftvoll begannen unsere Mädels und führten schnell 8:4. Die Körpersprache war eine ganz andere, als in der Begegnung vom letzten Samstag in der Porsche-Arena. Auch Michelle steckte noch einmal die letzte Kraft in dieses Match, spielte stark in der Annahme und servierte ein Ass zum 15:10. Zur zweiten technischen Auszeit führten unsere Damen mit 16:12 und alle glaubten bereits, dass der DSC ohne Zwischenfälle den Satz nach Hause schaukeln würde. Doch beim Stand vom 22:16 musste das Spiel unterbrochen werden, als ein Fan die Treppenstufen verfehlte und mit dem Bierbecher in der Hand voraus hinabstürzte. Der Gerstensaft verteilte sich auf dem Spielfeld und die Sanitäter wurden zum Einsatz gerufen. An dieser Stelle wünschen wir gute Besserung! - Nach dieser Unterbrechung konnte der DSC seinen Siegeszug fortsetzen und gewann mit 25:18 den Satz.

Satz 2:
8:6 und erneut 16:12 hieß es zu den beiden technischen Auszeiten. Beim Punkt zum 13:11 haderten die Gäste bereits zum zweiten Mal mit dem Schiedsrichter und gerade Lisa Thomsen, die so ein starkes Spiel beim dritten Aufeinandertreffen hier in Dresden abgeliefert hatte, war gestern ein ums andere Mal verbal stärker unterwegs als spielerisch. - Egal, unsere Mädels blockten und punkteten nach Belieben und auch dieser Durchgang endete mit einem Sieg - 25:20.

Satz 3:
Beim 1:4-Rückstand wurde Schwabi auf die Bank beordert, aber auch Izzy spielte den Ball beim nächsten Angriff glücklos ins Aus, 2:5. Doch das sollte sich ändern. Dresden im Spielrausch, so könnte man die folgenden Minuten wohl umschreiben. Beim 7:7 waren unsere Schmetterlinge wieder dran und auch das 8:8 war ein Punkt vom "anderen Stern". Krissi platzierte den Ball maßgenau in einer winzigen Lücke zwischen drei Stuttgarterinnen. Ab dem 9:9 mussten die Gäste einem immer größer werdendem Rückstand hinterherlaufen. Beim 21:14 wurde die Libera des Gegners im wahrsten Wortsinne abgeschossen, es gab kein Halten mehr vor der Dresdner Übermacht an diesem Abend. Matchball: Lauras Aufschlag konnte von der Stuttgarter Annahme nicht kontrolliert werden und prallte ins Publikum. 25:17.

Was nun folgte, muss man nicht beschreiben. Grenzenloser Jubel brach los!

Bevor die Siegerehrung erfolgte, wurde noch Michelle als beste MVP der Bundesliga geehrt. Sie teilt sich Platz 1 mit Roslandy Acosta Alvarado von den Roten Raben aus Vilsbiburg.

Irgendwann war es dann so weit, Oberbürgermeister Dirk Hilbert überreichte die Meisterschale unter frenetischem Beifall des Publikums an Kapitän Myrthe.

Die Spielzeit 2015/2016 ist zu Ende, morgen sehen wir uns alle zum Fanfest und dann heißt es: Nach der Saison ist vor der Saison. Danke an alle Fans und Zuschauer, an die Sponsoren und tausend guten Geister, die dazu gehören, dass wir auch weiterhin hochklassigen Volleyball in Dresden erleben dürfen.

- Peter -

Unser OB beim Anfeuern, danke an alle Fans, danke Laura!!!

So feiern die DSC-Mädels...

... und so feiern unsere Mädels vom Fanclub und alle Fans.


Fotos: H.-U. Kilisch, Bernd + Peter

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2016

1

Neuer Rekord! 5392 Zuschauer sahen ein Volleyball-Bundesligaspiel der Damen!

Allianz MTV Stuttgart - Dresdner SC 3 : 2

Mai



Der Dresdner SC verlor das 4. Finalspiel um die deutsche Meisterschaft

Am Sonnabend 11:30 Uhr startete der Taeter Tours Bus mit gutgelaunten Fans zum 4. Playoff-Spiel um die deutsche Meisterschaft bei Sonnenschein nach Stuttgart. Unsere Reiseleiterin war Linda Schmidt. Die Hinfahrt verlief problemlos und alle waren schon auf die 6000 Besucher fassende Porsche Arena gespannt. Der Der Einlassdienst leistete gute Arbeit. Es gab keine Komplikationen wie in Mannheim. Mit den separat angereisten Fans waren etwa 100 DSC-Fans in der Arena.

Der DSC begann das Spiel mit Mareike Hindriksen, Kristina Mikhailenko, Kathleen Slay, Michelle Bartsch, Katharina Schwabe, Nneka Onyejekwe und Libera Myrthe Schoot nervös mit 2 technischen Fehlern und einem abgeblockten Angriff von Michelle, 3:0. Alexander Waibl nahm bereits hier die erste Auszeit. Den ersten Punkt für Dresden erspielte Kristina, 3:1. Das Dresdner Spiel wollte nicht in Fahrt kommen. Meist waren unsere Frauen einen Schritt zu spät, oder die Angriffe blockten die Stuttgarterinnen erfolgreich. Beim Stand von 12:17 wurde die glücklos spielende Katharina ausgewechselt. Für Sie kam Gina Mancuso ins Spiel. Mehr Sicherheit brachte der Wechsel im Spiel nicht. Der DSC verlor den Satz mit 25:19.

Im 2. Satz kam Lisa Izquierdo für Gina ins Spiel. Nach einer kurzzeitigen Dresdner Führung zum 0:1, 1:2 und 2:3 übernahm wieder Stuttgart das Zepter. Nachdem Michelle den Ball bei ihrem Angriff nicht am Block vorbeibrachte, nahm Alexander Waibl beim 6:3 erneut eine Auszeit. Eine La Ola Welle drehte Ihre Runden. Beim 9:9 hatte Dresden den Ausgleich geschafft. Beim Stand von 14:14 kam Jennifer Cross für die unsicher spielende Kathleen ins Spiel. Das wirkte wie eine Raketenzündung. 14:15 Angriff Kristina, 14:16 Ass Jennifer. Ein von Myrthe abgewehrter Ball landete zur Freude der Dresdner auf dem Stuttgarter Boden 15:20. Dresden gewann den Satz 19:25.

Im 3. Satz blieb Jennifer im Spiel. Dresden nahm den Schwung mit in den 3. Satz, 0:2. Der Satz war bis zum 6:6 ausgeglichen. Die Stuttgarterinnen hatten das Spiel jetzt wieder voll unter Kontrolle. Die Dresdener Angriffe landeten im Aus, im Block und im Netz, 11:7. Stuttgart gewann den Satz 25:20.

Im 4. Satz wollte sich der DSC noch nicht aus der Porsche Arena verabschieden. Dresden führte 1:3. Auch der zwischenzeitliche Ausgleich (4:4) ließ die Dresdnerinnen nicht von Ihrer Linie abbringen, 6:8. In der Mitte des Satzes landeten die scharf geschlagenen Aufschläge beider Mannschaften oft im Aus oder im Netz. Dennoch gelang es den Dresdnerinnen, den Satz mit 22:25 zu gewinnen.

Der Tiebreak musste wieder die Entscheidung bringen. Bis zum 3:7 sah es für den DSC gut aus. Sollte es gelingen die Meisterschaft in Stuttgart zu feiern? Ab diesem Spielstand spielte wie schon im letzten Heimspiel nur noch Stuttgart, 15:10.

So wird die Tradition der letzten Jahre fortgesetzt. Die deutsche Volleyballmeisterschaft der Frauen wird in Dresden entschieden.

Im Morgengrauen erreichten wir Dresden. Bedanken möchte ich mich bei unserer Reiseleiterin, den Busfahrern und der DSC-Geschäftsstelle für die Organisation und die Getränke an Bord.

Es wird am Montag ganz schwer, den Titel zu verteidigen. Alle, die eine Karte für das Spiel ergattern konnten, lasst die Sitzkissen zu Hause, bringt Instrumente mit, welche die Stimmung in der Margon Arena zum Kochen bringt!

- Bernd -

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2016

1

Warum der DSC trotzdem Meister wird...

Allianz MTV Stuttgart - Dresdner SC 3 : 2

Mai



Mit ca. 100 Fans standen wir einer 50fachen Stuttgarter Übermacht in der fast ausverkauften Porschearena gegenüber (5300 Zuschauer, so viele sahen vorher noch nie ein Frauen-Bundesligaspiel!!). Als Laura zum Spielbeginn die Jacke wieder anzog und auf der Ersatzbank Platz nahm, bekamen unsere hohen Erwartungen einen ersten Dämpfer. Um es gleich mal vorweg zu nehmen, es sollte aus unserer Sicht nicht an Mareike gelegen haben, dass dieses Spiel verloren ging.

Die auf die ganze Mannschaft übertragene Verunsicherung konnte man im ersten Satz förmlich spüren und nach dem 25:19 befürchteten Manche bereits ein schnelles Ende dieses Abends. Doch es sollte anders kommen. Unsere Mannschaft kam beeindruckend zurück und baute den Vorsprung kontinuierlich aus, so dass das umgekehrte Satzergebnis die Folge eines großen Kampfes war. Noch zwei Sätze bis zur Meisterschaft. Das sollte doch Motivation genug sein und so brüllten wir uns gegen 5000 Stuttgarter Fans die Stimme aus dem Kopf. Es half nichts. Das altbekannte Ergebnis von 25:19 stand aus unserer Sicht wieder falsch herum auf dem Videowürfel. Schade.

Nun wurden die Seiten gewechselt und wir hatten wieder Blickkontakt mit unserer Mannschaft und alle gaben alles, um in dieser einzigartigen Atmosphäre den Tiebreak zu erzwingen. Es gelang und beim 7:3 für unsere Mannschaft in demselben waren wir noch 8 Punkte von der ersten Meisterschale in einer fremden Halle entfernt. Für Dresdner Fans der vielleicht schönste Moment an diesem Abend. Endlich hatten wir stimmungsmäßig die Oberhand. Was dann geschah ist leider ein bisschen typisch für diese Saison. Ein DSC-Aufschlag ins Aus. Fünf Stuttgarter Punkte in Folge und große Verunsicherung. Die Stimmung kippte, die Halle tobte und der DSC fand keine Antwort mehr auf die Stuttgarter Poweroffensive. Mit 15:10 sicherte sich Stuttgart den Sieg. Was danach ein bisschen Angst machte war der Blick in die enttäuschten Gesichter der DSC-Mädels. Während die Euphorie auf Stuttgarter Seite schier grenzenlos scheint und auch der DSC-Anhang die Trotzreaktion sofort zeigte, seine Mannschaft feierte und den Fokus sofort auf das 5. Spiel legte, schien die Mannschaft noch ein wenig zu brauchen, um diese erneute Niederlage zu verkraften.

Fazit: Die Mannschaft scheint dem viel zu hohen Pensum der letzten sechs Monate mit über 40 Spielen plus Natio bei manchen Spielerinnen langsam Tribut zu zollen. Vor allem die Stammspielerinnen haben verständlicherweise ihre Leistungsgrenze erreicht. Für Spielerinnen, welche die ganze Saison neben dem Spielfeld gestanden haben ist es schwer, gerade jetzt die Verantwortung zu übernehmen. Während wir vorige Saison knappe Spiele fast ausnahmslos gewonnen haben, verlieren wir gewonnen geglaubte Matches diese Saison auf den letzten Punkten öfters (14:11 Führung im zweiten Finale, 7:3 Führung gestern). Die Stimmung in der Porschearena war atemberaubend, die Security angemessen und längst nicht so übermotiviert wie in Mannheim. Das Publikum war Spitze und stand erstaunlich geschlossen hinter ihrer Mannschaft. Da saß 5 Punkte vor Schluss keiner mehr. RESPEKT und GLÜCKWUNSCH dazu. Das schaffen wir hier nicht. So ehrlich muss man auch mal sein.

Warum wir den Titel trotzdem holen:

- Wir haben unsere Heimspiele hier in den Play offs alle souverän gewonnen.
- Wir haben Stuttgart in Mannheim mit dem Rücken zur Wand in einem engen Match in die Knie gezwungen.
- Wir haben es genug ertragen, dass Lisa Thomsen in unserer Halle Meisterschaften feiert. Das wollen wir nicht mehr sehen!!!!!

FANS UND MANNSCHAFT WERDEN ALLES GEBEN, UM DEN GROSSEN "SPAGHETTITELLER" IN DRESDEN ZU BEHALTEN

Also dann bis morgen. Auf geht's Dresden, Kämpfen und Siegen!

- Ruben -

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2016

28

Drittes Finalspiel - zweiter Sieg!
Dresdner SC - Allianz MTV Stuttgart 3 : 1

April



Lange vor Spielbeginn wurden von den beiden Fanclubs Fahnen verteilt und die Abgänge zwischen den Blöcken I mit rot-schwarzem Fahnenstoff überspannt. So bot sich wieder ein schönes Bild beim Einlaufen beider Mannschaften. Zudem überraschte unser Fanclub mit dem Aufsetzen eines roten Hutes beim ersten Punkt des DSC.

Unsere Mädels gingen in folgender Aufstellung aufs Feld:

Krissi, Laura, Kathy, Michelle, Schwabi, Nneka und Myrthe

Satz 1:
Die Führung wechselte zwischen beiden Mannschaften ständig hin und her. 4:4, 7:7, 8:8, 9:9 und 10:10 sprechen für die Ausgeglichenheit. Eine spektakuläre Fußabwehr gab es von der gegnerischen Libera Lisa Thomsen zu bestaunen, die über die gesamte Spielzeit (zum Leidwesen des DSC) wieselflink und hochmotiviert agierte. Nach dem 13:13 konnten sich unsere Mädels erstmals mit 3 Punkten absetzen und gingen verdient mit 16:13 in die zweite technische Auszeit. Stuttgart kam nur beim 18:17 und 19:18 noch mal heran, bevor deren letzter Angriff im Aus landete - 25:19.

Satz 2:
Trotz 8:7- und 16:12-Führung zu den Auszeiten schwächelten unsere Mädels zum Ende des Durchgangs. Beim Stand von 24:24 gelang Kathy ein Ass zum 25:24. Ein Annahmefehler von Michelle, die wie schon in den letzten Partien ihre gewohnt starke Leistung nur teilweise abrufen konnte, führte zum erneuten Ausgleich. Nach dem Femke statt eines Zuspiels den Ball direkt im Dresdner Feld zum 25:26 versenkt hatte, verwandelte Stuttgart sofort den ersten Satzball und glich aus - 1:1.

Satz 3:
Mit ein wenig Wut im Bauch kam der DSC zurück aufs Feld und ließ von der ersten Minute an nichts anbrennen. Über die Stationen 8:3 und 16:10 hieß es am Ende 25:16.

Satz 4:
Erneut ein Satz auf Augenhöhe. Einziger Aufreger im steten Auf und Ab des Führungswechsels war Lauras Hand, die beim 13:10 deutlich unter dem Ball war, was der Schiri jedoch anders sah. Ab dem 19:19 konnten sich unsere Mädels Punkt um Punkt in Front schieben und verließen mit 25:20 als Siegerinnen das Spielfeld.

Unter großem Beifall wurde Krissi als MVP geehrt, bevor das lange Abklatschen die Runde machte.

Wird der DSC in der eigens für dieses Spiel gecharterten Porsche-Arena Deutscher Meister? Schaffen die Stuttgarterinnen erneut vor heimischem Publikum den Ausgleich nach Spielen und gibt es folglich am Montagabend in Dresden das Entscheidungsspiel? Am Samstag sind wir alle schlauer. Bis dahin heißt es Daumendrücken für das Projekt Titelverteidigung.

- Peter -

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2016

24

Zweites Finalspiel - Wie gewonnen, so zerronnen

Allianz MTV Stuttgart - Dresdner SC 3 : 2

April


Frohen Mutes ging es gegen 11.45 Uhr zum 2. Finalspiel nach Stuttgart. Mit im Gepäck eine Trommel und ein tolles Catering von Micha (Danke Micha). Nach 2 Zwischenstopps waren wir gegen 18.15 Uhr in der Nähe der SCHARRena, dann hieß es warten, weil unsere eingeplante Strecke wegen dem kurz vorher zu Ende gegangen Bundesligafußballspiel Stuttgart - Dortmund (ging übrigens 0:3 an Dortmund freu freu) noch gesperrt war, so dass wir dann nach Öffnung der Staßensperrung gegen 18.30 Uhr in der Halle waren. Dort trafen wir auch schon auf einige weitere DSC-Fans, insgesamt waren es dann etwa 30 DSC-Anhänger (inklusive Wolfgang Söllner). In Dresden war noch schöner Sonnenschein, irgendwann fing es aber an zu regnen, umgekehrt lief dann auch das Spiel vom DSC. 0:2 Rückstand, dann 2:2 Ausgleich und den Tiebreak nach 11:14 doch noch verloren. Also geht es nächsten Samstag noch mal nach Stuttgart, diesmal aber in die Porsche-Arena. Waren dann gegen 4.15 Uhr in Dresden.

1.Satz (25:17)
Aufstellung DSC:
Laura, Michelle, Nneka, Krissi, Gina, Kathy und Myrthe

1. Aufschlag Laura, 2:0, 2:1 Aufschlagfehler Stuttgart, 2:2 Angriff Krissi, 2:3 Angriff ins Aus Stuttgart, 4:3 Angriff ins Aus Krissi, 4:4 Angriff Nneka, 7:5 Block gegen Kathy, 7:6 Block Gina, 7:7 Ass Gina, 7:8 Angriff ins Aus Stuttgart, 7:9 Block Laura, 7:10 Michelle, tolle Aufschlagsserie von Gina, Auszeit Stuttgart, 8:10 Aufschlag ins Aus Gina, 8:11 Hinterfeldangriff Krissi, 9:12 Block Laura, 11:12 Annahmefehler Myrthe, 12:12 Annahmefehler Gina, 12:13 Angriff Krissi, 13:13 Annahmefehler von Lisa Thomsen fällt ins DSC-Feld, 14:13 Auszeit DSC, 14:14 Angriff Gina, 16:14 Angriff ins Aus Krissi, 16:15 Angriff Kathy, Doppelwechsel Mareike/Louisa für Krissi/Laura, 17:16 Angriff Gina, 19:16 Rückwechsel Krissi/Laura für Mareike/Louisa, 20:16 Netzberührung von Michelle beim Angriff, Auszeit DSC, 20:17 Angriff ins Aus Stuttgart, 21:17 Aufschlagfehler Kathy, 22:17 Angriff in Block Michelle, 23:17 Angriffsfehler Michelle, 25:17 Angriffsfehler Michelle

2.Satz (25:20)
Aufstellung DSC:
Laura, Michelle, Nneka, Krissi, Gina, Kathy und Myrthe

0:1 Angriff Gina, 0:2 Angriffsfehler Stuttgart, 1:3 Angriff Krissi, 1:4 Zuspielfehler Stuttgart, 2:5 Hinterfeldangriff Michelle, 3:5 Aufschlagfehler Gina, 3:6 Angriff Michelle, 5:6 Annahmefehler Gina, 7:7 Block gegen Krissi, 7:8 Angriff Krissi, 8:8 Aufschlagfehler Michelle, 9:8 Block gegen Gina, 10:8 Annahmefehler Michelle, Auszeit DSC, 11:8 Annahmefehler Myrthe, 12:8 Hinterfeldangriff ins Aus Michelle, Wechsel Schwabi kommt für Gina, 12:9 Angriff Krissi, 14:9 Wechsel Izzy für Michelle, 14:10 Angriff Schwabi, Doppelwechsel Mareike/Louisa für Krissi/Laura, 14:11 Block Schwabi, 16:11 Annahmefehler Myrthe, 16:12 Angriff Schwabi, 17:12 Wechsel Jennifer für Kathy, 18:12 Block gegen Izzy, 19:12 Netzberührung Louisa, Auszeit DSC, 20:13 Angriff Izzy, 20:14 Angriffsfehler Stuttgart, 21:14 Aufschlagfehler Jennifer, 21:15 Angriff Izzy, 21:14 Ass Louisa, Auszeit Stuttgart, 21:17 Hinterfeldangriff Schwabi, 22:17 Angriff Louisa, Gelbe Karte für Trainer von Stuttgart, 25:17 Aufschlagfehler Nneka

3.Satz (22:25)
Aufstellung DSC:
Laura, Michelle, Nneka, Krissi, Schwabi, Kathy und Myrthe

1:1 Angriff Krissi, 1:2 Angriff Schwabi, 1:3 Angriff Krissi, 2:4 Angriff Nneka, 3:5 Angriff Kathy, 4:5 Angriffsbagger Lisa Thomsen (bereits ihr 2. Punkt in diesem Spiel), 5:5 Angriffsfehler Krissi, Wechsel Louisa für Krissi, 6:7 Zuspielfehler Stuttgart, 8:7 Annahmefehler Schwabi, 9:7 Angriff ins Aus Louisa, Auszeit DSC, 9:8 Angriff Michelle, 11:8 Rückwechsel Krissi für Louisa, 11:9 Nneka, 12:10 Block Schwabi, 14:10 Annahmefehler Schwabi, 14:11 Angriff Krissi, 14:12 Block Schwabi, 14:13 Auszeit Stuttgart, 15:13 Block gegen Schwabi, 15:14 Angriff Krissi, 15:15 Punkt Laura, 16:15 Aufschlagfehler Schwabi, 16:16 Angriff Krissi, 17:17 Angriffsbagger Krissi, 17:19 Angriff Michelle, Auszeit Stuttgart, 18:20 Angriff Michelle, 19:20 Angriffsfehler Stuttgart, 20:22 Aufschlagfehler Stuttgart, 20:23 Angriff Schwabi, 20:24 Angriff Krissi, 22:24 Angriff in Aus Schwabi, Auszeit DSC, 22:25 Angriff Schwabi

4.Satz (23:25)
Aufstellung DSC:
Laura, Michelle, Nneka, Krissi, Schwabi, Kathy und Myrthe

1:1 Angriff Michelle, 2:1 Netzberührung Schwabi, 2:2 Angriff Schwabi, 3:2 Aufschlagfehler Nneka, 3:3 Block Krissi, 3:4 Ass Krissi, 6:4 Auszeit DSC, 6:5 Aufschlagfehler Stuttgart, 6:6 Angriff Krissi, 7:7 Angriff Michelle, 7:8 Angriff ins Aus Stuttgart, 7:9 Angriffsfehler Stuttgart, 9:11 Block Nneka, 9:12 Angriff Michelle, Auszeit Stuttgart, 11:13 Angriff Nneka, 13:12 Netzrolleraufschlag Stuttgart, 13:14 Angriff Schwabi, 14:14 Aufschlagfehler Nneka, 16:14 Angriff ins Aus Michelle, 16:15 Block Kathy, 16:14 Angriff Schwabi, 17:16 Aufschlagfehler Krissi, 19:16 Block gegen Kathy, Auszeit DSC, 19:17 Angriff Kathy, 19:19 Angriff ins Aus Stuttgart, Auszeit Stuttgart, 19:20 Block Kathy, 19:21 Angriff Michelle, 20:22 Block Kathy, 21:23 Angriff Michelle, 23:23 Ass Stuttgart, 23:25 Angriff ins Aus Stuttgart

5.Satz (16:14)
Aufstellung DSC:
Laura, Michelle, Nneka, Krissi, Schwabi, Kathy und Myrthe

0:1 Netzberührung Stuttgart, 0:2 Block Nneka, 0:3 Ass Laura, Auszeit Stuttgart, 2:3, 3:3 Angriffsfehler Nneka, 3:4 Block Michelle, 3:5 Ass Michelle, 3:6 Angriffsfehler Stuttgart, 4:7 Angriff Michelle, 5:8 Angriff Schwabi, 6:9 Angriff Schwabi, 7:10 Angriff Michelle, 8:11 Angriff ins Aus Stuttgart, 9:12 Angriff Krissi, 10:13 Block Nneka, Auszeit Stuttgart, 11:14 Angriff Krissi, 13:14 Auszeit DSC, 14:14 Doppelwechsel Mareike/Louisa für Krissi/Laura, 15:14 Block gegen Schwabi, Wechsel Gina für Schwabi, 16:14 Annahmefehler Gina

- Yvette -

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2016

17

Erstes Finalspiel - erster Sieg!

Dresdner SC - Allianz MTV Stuttgart 3 : 0

April



Die beiden spielstärksten Teams der Saison standen sich im Finale gegenüber und viele Fans erwarteten ein Spiel auf Augenhöhe und den Sieg der Mannschaft mit der besseren Tagesform. Für beide Mannschaften geht es um viel, denn nur der Meister ist wieder für die Champions League qualifiziert.

Der Fanclub "Rote Hölle" hatte viele rote und schwarze Fähnchen gebastelt und in der ganzen Margon Arena verteilt. Es konnte damit ein schönes Bild in die Arena gezaubert werden. Danke! Damit wurde die vor Jahren von unserem Fanclub "Blaues Wunder 2000" gestaltete Fähnchen-Aktion über den Block I hinaus erweitert.

Zum zweiten Heimspiel des Playoff-Finales am 27. April werden wir dann Teile der Halle in rot-schwarz tauchen. Vor dem Pokalfinale hatten wir in der heimischen Margon Arena Spenden der Fans gesammelt, um diesen Fahnenstoff für Mannheim und für Choreos in Dresden zu erwerben.

Zum Spiel:

Unsere DSC-Frauen spielten mit Kristina Mikhailenko, Laura Dijkema, Kathleen Slay, Michelle Bartsch, Gina Mancuso, Nneka Onyejekwe und Myrthe Schoot.

Die ersten beiden Punkte des ersten Satzes erspielten die Stuttgarterinnen für den DSC. Nach einer schwachen Annahme und einem Angriff ins Aus gelang Nneka mit dem 3:0 der erste eigene DSC-Punkt. Der Stuttgarter Trainer Hernandez Guillermo war bedient und nahm sofort eine Auszeit. Die folgende Standpauke rüttelte die Stuttgarterinnen wach und sie konnten bereits mit 4:5 nach einer Dresdner Blockabwehr ins Aus die Führung übernehmen.

Drei Punkte Vorsprung hatten sich die Stuttgarterinnen beim Stand von 6:9 erspielt. Zwei Angriffe der Stuttgarterinnen ins Aus und ein Ass von Kathleen, brachten den DSC wieder in Front, 11:10. In diesem Spiel waren die Angriffe des DSC gut verteilt auf alle Mannschaftsteile. Damit war die Mannschaft für den Gegner schlecht ausrechenbar. Zur zweiten technischen Auszeit führte der DSC mit 16:13 und baute seinen Vorsprung bis zum 22:15 durch eine Finte von Laura aus. Danach verwaltete der DSC den Vorsprung. Nneka holte den Satzpunkt, 25:21.

Auch im zweiten Satz führte schnell der DSC. Ein Angriff von Kristina, ein guter Block und ein scharfer Aufschlag von Michelle, dann half noch die Antenne mit: 4:0. Hernandez Guillermo nahm eine Auszeit, doch diesmal half Sie nicht. Den Stuttgarterinnen merkte man jetzt die Reisestrapazen des Mittwochspieles in Schwerin an. Gute Blockarbeit, starke Aufschläge und viele Angriffe über Gina verunsicherten die Stuttgarterinnen zunehmend. Der DSC gewann den Satz locker mit 25:12.

Im dritten Satz wollten die Stuttgarterinnen es noch einmal wissen. Sie führten mit 0:2. Ein Angriff ins Aus, ein verunglückter Angriffsball ins eigene Feld und ein Ass von Nneka brachte den DSC wieder in Front, 6:3. Souverän erspielte sich der DSC die nächsten Punkte bis zum 14:5.

Beim DSC zog jetzt der Schlendrian ein und Stuttgart kam noch einmal auf drei Punkte heran, 15:12. Alexander Waibl hatte bei seinen Auszeiten Mühe die Abwehr zu stabilisieren und wieder Schwung in die Angriffe zu bringen. Den letzten Punkt im Spiel steuerte Nneka bei, 25:16.

Die 3000 Fans feierten Ihre Siegerinnen. Als beste Spielerin wurde Kathleen ausgezeichnet. Jetzt fehlen dem DSC noch zwei Siege zur erneuten Meisterschaft. Mädels Ihr seid Spitze.

Da dem DSC nächste Woche viel Gegenwind entgegenbläst, ist die Fan-Fahrt nach Stuttgart wohl um einiges teurer als in der Gegenrichtung bei Rückenwind...

- Bernd -

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2016

9

DSC zieht ins Finale ein

USC Münster - Dresdner SC 0 : 3

April


Da die die Busfahrt aus Mangel an Interessenten (war der Preis einigen vielleicht doch zu hoch??) nicht zu Stande gekommen ist, machten wir uns am 09.04. um 12 Uhr im Kleinbus auf den Weg nach Münster. Nachdem schon auf der Hinfahrt alle Szenarien und Wünsche durchdiskutiert worden waren, erreichten wir pünktlich mit dem Eintreffen des Mannschaftsbusses um 17:30 Uhr die Halle am Berg Fidel.

Die Halle füllte sich sehr zügig. Am Ende waren es 2318 Zuschauer, die dem Spiel einen würdigen Rahmen verliehen.

Alex entschied sich, trotz der Anfangsprobleme im letzten Spiel, wieder für die Startformation mit Gina, Michelle, Laura, Myrthe, Kristina, Kathie und Nneka. Diese sollte bis auf Kurzeinsätze von Louisa, Mareike, Schwabi und Izzy auch das ganze Spiel auf dem Feld stehen und seinen Sache gut machen.

Der erste Satz sah sehr souverän aus und endete nach 27 Minuten mit 19:25 für den DSC. Wer jetzt gedacht hatte, man könne sich zurücklehnen, der hatte sich geirrt. Angetrieben vom Münsteraner Publikum gestaltete der USC den 2. Satz offen und musste sich mit dem knappsten aller Ergebnisse 23:25 geschlagen geben. Wer wiederum nun meinte, spannender geht es nicht, der hatte sich auch da geirrt. Während des gesamten Satzes konnte sich glaube ich keine Mannschaft mit mehr als 2 Punkten absetzen. Dramatisch wurde es dann in der Schlussphase. Machbälle für Dresden, Satzbälle für Münster, ein protestierender Andi Vollmer auf dem Spielfeld aufgrund von wieder einmal haarsträubenden Schiedsrichterentscheidungen, die in einem Nullball beim Stand von 25:25 endeten. Was will man mehr?!?! Schließlich war es Gina vorbehalten mit dem 29:27 den Endspieleinzug perfekt zu machen.

Zwei 3:0-Siege das klingt klar, wenn man jedoch bedenkt, dass 4 von 6 Sätzen mit nur 2 Punkten Unterschied gewonnen wurden, zeigt dass zum einen, dass der USC Münster dem DSC viel abverlangt hat, zum anderen aber auch, dass der DSC eben auch in den entscheidenden Momenten die Qualität hat, das Spiel auf seine Seite zu ziehen. Das ist echt stark! Glückwunsch Mädels! Nun freut euch doch mal, dass ihr gut seid!!

Nach der verdienten Ehrung des USC Münster mit der Bronzemedaille, die sich die Unabhängigen diese Saison wahrlich verdient haben, machten wir uns auf die Rückreise und erreichten, nachdem wir alles ausführlich ausgewertet hatten, gegen 2:30 Uhr die Heimat.

Fazit:
1. Es war eine rundum gelungene Auswärtsfahrt. Danke an den wie immer freundlichen Empfang in Münster. Danke an die Aachener Fans und die Oranjefraktion um ihren “Chefeinpeitscher” Vater Schoot, die unsere doch enttäuschend kleine Dresdner Fanfraktion (höchstens 35 Leute zu einem Halbfinale in Münster, das ist nicht die Welt!) lautstark unterstützten.

2. Können wir am Mittwoch ganz entspannt zusehen, wie sich Schwerin und Stuttgart um die Aufgabe streiten, gegen unsere Mannschaft antreten zu dürfen...

3. Freut euch doch alle mal richtig!!!!! Wir sind im FINAAAALLLLLEEEEE. Wir alle müssen aufpassen, das wir das auch nach 6 Jahren in Folge nicht als selbstverständlich ansehen!!

Herzlichen Glückwunsch und dann bis nächsten Sonnabend um 17:30 Uhr in unserer Margon Arena!!!

- Ruben -

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2016

3

Sieg im ersten Halbfinalspiel

Dresdner SC - USC Münster 3 : 0

April



Wer das engagierte Spiel der Münsteranerinnen am vergangenen Mittwoch gegen den VC Wiesbaden gesehen hat, wusste, dass unsere Mädels eine Schippe drauflegen mussten, um zu gewinnen. Und genau so kam es auch.

In gewohnter Startaufstellung mit Krissi, Laura, Kathleen, Michelle, Gina, Nneka und Myrthe startete der DSC ins Match.

Die Post ging gleich richtig ab, die Stimmung war gut und schnell führten unsere Schmetterlinge mit 5:1. Bei diesem Spielstand gab es schon die erste Auszeit beim USC mit Folgen: 5 Punkte am Stück musste der DSC einstecken, das Spiel war gedreht und plötzlich führte Münster mit 5:6, zur ersten TA dann mit 6:8.

Ausgeglichen und auf Augenhöhe ging es weiter, ein Aufschlag von Münster ins Aus brachte zur zweiten TA die 16:13-Führung für den DSC. Den größten Abstand (4 Punkte) gab es beim 20:16, doch schnell war der USC auch wieder ran: 20:19.

Mehrere Satzbälle wurden vergeben und gerade in dieser Endphase agierte Michelle ein wenig glücklos und ärgerte sich mächtig darüber. Erst sprang der Abpraller vom Münsteraner Block noch knapp ins Feld, dann wurde sie in der Blockabwehr angeschlagen und der Ball flog ins Aus. 24:24. Um so mehr konnte sie sich über ihren großartigen Aufschlag freuen, den sie zum umjubelten Satzgewinn mit 26:24 im Feld versenkte.

Der zweite Durchgang sah erneut den DSC mit 5:2, später mit 8:3 vorn. Und um es vorweg zu nehmen, die 0:1-Führung der Mädels aus Münster war die letzte in diesem Satz.

Zur zweiten TA führte der DSC bereits mit 16:11 und beim 23:17 warteten alle Fans schon auf den Satzgewinn. Doch Münster gab sich nicht auf, Fehler schlichen sich beim DSC ein und beim 24:23-Anschlusspunkt stellte sich jeder die Frage: Fühlte sich niemand zuständig für diesen Ball? Selbiger klatschte genau zwischen die 6 verblüfften Akteurinnen... Doch der USC machte kurz darauf ein Gastgeschenk und versenkte den Aufschlag im Aus. Endstand 25:23.

Der anfängliche Widerstand der Gäste war im dritten Satz dann gebrochen, 8:2 und 16:6 lauteten die Zwischenstände. Ein paar sehenswerte Spielzüge und lange Ballwechsel rundeten den erfolgreichen Abend ab. Schlussstand 25:15.

Wenn sich unsere Damen in Münster genau so gut verkaufen, wird es sicher ein eben so spannendes Spiel. Wir drücken ganz fest die Daumen, dass der DSC auch im zweiten Halbfinale als Sieger das Feld verlässt.

- Peter -

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2016

27

Die Volleyballerinnen des Dresdner SC stehen im Halbfinale

Köpenicker SC – Dresdner SC 1 : 3

März



Am Nachmittag des Ostersonnabends fuhren etliche Dresdner Volleyballfans bei schönstem Sonnenschein nach Berlin um das zweite Viertelfinalspiel um die Deutsche Meisterschaft zu verfolgen und Kristina Mikhailenko zum 24. Geburtstag zu gratulieren. Herzliche Glückwünsche auch von hier.

Der Dresdner SC begann das Spiel in seiner Stammaufstellung mit Kristina Mikhailenko, Laura Dijkema, Kathleen Slay, Michelle Bartsch, Gina Mancuso, Nneka Onyejekwe und Myrthe Schoot.

Köpenick ging mit 1:0 in Führung und konnte den Satz bis zum 7:7 offenhalten. Danach zogen die Dresdner Frauen mit konzentriertem Spiel auf und davon. Der Satz endete 12:25.

Im 2. Satz führten am Anfang wieder die Köpenickerinnen 2:0. Diesmal hielt Köpenick bis zum 5:5 mit. Der Dresdner SC gewann den Satz mit 15:25.

Der dritte Satz verlief bis zum 15:15 ausgeglichen. Immer mehr Annahmefehler schlichen sich beim DSC (Gina, Myrthe…) ein. Als Alexander Waibl beim Stand von 20:16 eine Auszeit nahm, war das Spiel total unsicher geworden. Nichts gelang mehr. Selbst DSChingu wollte sich das nicht länger ansehen (siehe Bild unten Mitte). Dann führte Köpenick 24:19. Durch konzentriertes Spiel, guter Blockarbeit und einer Aufschlagserie von Nneka schaffte der DSC noch den Ausgleich zum 24:24, der Satz ging dennoch mit 29:27 verloren.

Im 4. Satz führten unsere Frauen von Anfang an und ließen keinen Zweifel mehr aufkommen, wer am Ende als Sieger den Platz verlässt: 17:25.

Mareike Hindriksen und Louisa Lippmann kamen zu Kurzeinsätzen, Michelle wurde als beste Spielerin ausgezeichnet.

Bedanken möchte ich mich auch bei den Dresdner Fans, welche u.a. mit Ihren Trommeln und Gesängen für Stimmung im Dresdner Fanblock sorgten.

Für das Köpenicker Team ist diese erfolgreiche Saison nun beendet, für den Dresdner SC steht am nächsten Sonnabend 17:30 Uhr das erste Halbfinalspiel an. Der Gegner wird am Mittwoch zwischen dem USC Münster und dem VC Wiesbaden ermittelt.

- Bernd -

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2016

20

Unser 200. Spielbericht auf www.dscfans.de

Dresdner SC - Köpenicker SC 3 : 0

März


Playoff-Viertelfinale - Spiel 1

Der DSC begann mit folgender Startaufstellung:
Kristina, Laura, Kathleen, Michelle, Gina, Nneka und als Libera Myrthe

Die Köpenicker Fans waren mit dem Bus angereist, hatten all ihre Trommeln im Gepäck und waren nach Spielende stolz, mit zur guten Stimmung auf den Rängen beigetragen zu haben. Das können wir so gern bestätigen.

Da eine Schwalbe bekanntlich noch keinen Sommer macht konnte auch die MVP-Silbermedaillengewinnerin auf Köpenicker Seite allein nicht den DSC in Bedrängnis bringen trotz ihres sarken Spiels. Am Ende war es eine Begegnung, die von der Papierform und der Platzierung nach der Hauptrunde genau so erwartet wurde, nämlich ein 3 : 0 - Sieg der Hausherrinnen.

Im ersten Durchgang agierten unsere Mädels noch ein wenig zurückhaltend, der KSC kam aber beim 13:13 letztmalig zum Ausgleich und so endete der Satz mit 25:19.

Den zweiten Satz spulte der DSC routiniert herunter. Über die Stationen 8:2 und 16:7 gelang ein 25:12-Satzsieg.

Beim 10:9 waren die Berlinerinnen im dritten und letzten Satz fast dran am Ausgleich, doch unsere Mädels wehrten sich immer wieder erfolgreich dagegen und zogen fortan Punkt um Punkt davon. Endstand 25:18.

Es war kein berauschendes Volleyballfest und auf beiden Seiten gingen viel zu viele Bälle beim Aufschlag ins Aus oder Netz. Aber es gab auch viele schöne lange Ballwechsel zu sehen und vor allem einen Sieg des DSC zu bejubeln.

- Peter -

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2016

6

20. Saisonsieg

Ladies in Black AACHEN - Dresdner SC 0 : 3

März

Alemannia Aachen


Alex ist oder war noch immer krank und auch Till war nicht wirklich gesund. Dafür waren aber alle Mädels einsatzbereit.

Die Dresdner Fans, die eigentlich nur aus Familie Schoot und mir bestand, hatten es schwer, sich gegenüber der vollen Halle und der wie immer guten Stimmung Gehör zu verschaffen. Aber die Mädels haben mitbekommen, dass wir da waren.

Startaufstellung: 3, 7, 10, 15, 16, 18, 9

Im ersten Satz waren unsere Mädels nervös und verspielten durch Eigenfehler immer wieder den herausgearbeiteten Vorsprung. So wurde aus einer 3:5 Führung ein 6:5 Rückstand. Aachen ging mit einem Punkt Vorsprung in die erste technische Auszeit. Danach kam eine gute Phase des DSC, so das Aachen bei 11:13 eine taktische Auszeit nehmen musste. Die Phase hielt bis zum 12:17 an. Beim Abpraller vom Aachener Block noch mal genau hin geschaut, ob der Ball zum 16:19 auch wirklich ins Dresdner Feld fällt. Beim 18:20 nahm Michal eine taktische Auszeit, doch Aachen macht den nächsten Punkt zum 19:20. Den 21. Punkt für Dresden macht Katie Slay und geht danach zum Aufschlag. Wenn die Dinger ins Feld kommen, sind die schwer zu kontrollieren, so dass jetzt nur noch Dresden punktet. Durch einen Aachener Angriff ins Aus, gewinnt Dresden den ersten Satz 19:25.

Der zweite Satz beginnt mit der selben Aufstellung eigentlich gut, mit einem Ass durch Schwabi führt der DSC 0:2. Danach folgt ein kollektiver Blackout, reihenweise Annahmefehler und Angriffe ins Aus. Aachen macht 6 Punkte am Stück und geht mit 8:3 in die erste technische Auszeit. Beim 11:5 wird Izzy für Schwabi eingewechselt. Zur zweiten technischen Auszeit beim 16:11 kommt Louisa für Kristina. Nachdem Michelle Bartsch böse geblockt wurde und dem nachfolgendem Ass zum 19:12 nimmt Michal endlich eine taktische Auszeit. Ich weiß nicht was Michal den Mädels gesagt (oder angedroht ;-) ) hat, aber jetzt spielen sie endlich wieder Volleyball. 19:14 Block Nneka, 19:15 Hammerangriff Bartsch, taktische Auszeit Aachen. Beim 19:18 gab es zwar Pfiffe des Publikums, aber die Aachener Zuspielerin steht in der Rotation hinten und darf deshalb nicht blocken. Beim 20:20 ist der Ausgleich geschafft und Dresden erarbeitet sich einen Vorsprung von drei Punkten, 20:23. Aachen kommt zwar noch mal auf 22:23 heran, aber durch den nächsten Aufschlag ins Aus hat Dresden Satzball, den Izzy zum 22:25 nutzt.

Im dritten Satz bleiben Louisa und Izzy auf dem Feld. Durch einen Block und anschließenden guten Aufschlag durch Katie geht der DSC 0:2 in Führung. Beim 1:2 ist man sich nicht einig, wer den Ball nimmt. Diesmal spielt der DSC konzentriert weiter und setzt sich durch zwei Angriffe von Nneka auf 2:5 ab. Nachdem Izzy den Block angeschlagen hat, geht es mit 5:8 in die erste technische Auszeit. Durch einen Annahmefehler kommt Aachen auf 7:8 heran. Der nicht enden wollende Ballwechsel zum 9:11 für Dresden wird mit stehenden Ovationen für beide Teams gefeiert. Der nachfolgende Annahmefehler zwingt Aachen zur taktischen Auszeit, 9:12. Nachdem man sich weiter auf 10:15 abgesetzt hat, folgen zwei Angriffe ins Aus und es steht nur noch 13:15. Beim 15:19 nimmt Aachen noch mal eine Auszeit, aber der DSC punktet fleißig weiter. Da zu diesem Zeitpunkt noch niemand wusste, dass das nicht das letzte Spiel in dieser Saison sein würde, begann die Halle, trotz der sich abzeichenden Niederlage, Ihre Mannschaft lautstark zu feiern. 15:20 Angriff Louisa, 15:21 nach Rettungstat durch Laura, 15:22 Aachen ins Netz, 15:23 Netz Nneka, 16:23 ?, 16:24 Angriff Nneka. Mit einem Block von Laura und Louisa endete das Match 16:25.

MVP: Michelle Bartsch, Dominika Valachova (14, Libera von Aachen)

Den Jubel, der in der Halle ausbrach, nachdem die Strafe für Straubing verkündet wurde, brauche ich für die, die schon mal in Aachen waren, nicht zu beschreiben.

- "Der Lange" - Michael -

P.S. Viele Grüße an Alle von Juliane Langgemach.

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2016

3

Ein Satz mehr als erwartet

Dresdner SC - VolleyStars Thüringen 3 : 1

März


Der Dresdner SC gewann gegen die VolleyStars Thüringen erwartungsgemäß das Spiel.

Das erste Spiel nach dem Pokalgewinn in Mannheim.

Der Tabellenerste der Volleyball-Bundesliga Dresdner SC spielte gegen den Vorletzten VolleyStars Thüringen. Die DSC-Frauen wollten sich nun auch von den daheimgebliebenen Volleyballfans feiern lassen. Leider fehlte Alexander Waibl wegen einer Erkrankung. Wir wünschen gute Besserung.


Für mich war es ein besonderer Spieltag. Zwei ehemalige Liberas des VCO Dresden standen sich gegenüber. Lisa Stock auf der einen Seite und Michelle Petter auf der anderen Seite. Während Lisa Stock beim Dresdner SC auch dieses Spiel nur neben der Spielfläche verfolgte und Ihr spielerisches Niveau durch fehlende Spielpraxis nicht verbessern kann, hatte es Michelle auf Thüringer Seite nach wenigen Spieltagen geschafft, Stammlibera zu werden. Durch die Spieltage gegen besser platzierte Mannschaften in der Bundesliga konnte Sie Ihre spielerische Leistung im Laufe der Saison wesentlich steigern. Weiter so! Wir drücken die Daumen.

Beim Dresdner SC durften sich einige Pokalheldinnen eine Verschnaufpause gönnen. Der DSC begann mit Mareike Hindriksen, Kristina Mikhailenko, Jennifer Cross, Lisa Izquierdo, Gina Mancuso, Nneka Onyejekwe und Myrthe Schoot als Libera.

Kristina erspielte den ersten Punkt für Dresden, 1:0. Die VolleyStars konnten noch einmal ausgleichen zum 2:2. Danach erspielte sich die Dresdner Mannschaft einen großen Vorsprung mit 11:4. Bis zum 23:15 sah es nach einem klaren Satzgewinn aus. Annahmefehler, Netzberührung und ein Ball an die Antenne ließen die Thüringerinnen noch auf 24:23 herankommen. Dresden gewann den Satz 25:23.


Im zweiten Satz führte der Dresdner SC schnell 4:0. Bei den VolleyStars landeten in diesem Satz viele Angriffe im Aus und es schlichen sich weitere Fehler ein. Der Dresdner SC gewann den Satz locker mit 25:17.



Beim Stand von 1:2 im dritten Satz führte die Thüringer Mannschaft erstmals in diesem Spiel. In diesem Satz lief die Amerikanerin Jordanne Scott zur Höchstform auf. Zur ersten technischen Auszeit stand es wie in den vorigen Sätzen 8:4. Diesmal aber für die VolleyStars! Das Dresdner Spiel kam nicht in Fahrt. Auch der Wechsel der Zuspielerinnen Laura Dijkema für Mareike und die die Einwechslung von Michelle Bartsch für Gina brachten in diesem Satz keine Wende mehr. Die Thüringerinnen bejubelten Ihren Satzerfolg zum 17:25.

Im vierten Satz blieben Laura und Michelle im Spiel. Die Dresdner Frauen wollten sich endlich feiern lassen und machten jetzt kurzen Prozess. Der Satz wurde mit 25:9 gewonnen und damit auch das Spiel.

Als beste Spielerinnen wurden auf Dresdner Seite die in dem Spiel überall zu findende Jennifer und auf Thüringer Seite Jordanne ausgezeichnet. Erika Salanciova war erstmals seit Ihrer Suspendierung nach dem Spiel der VolleyStars in Münster wieder auf dem Spielfeld.

Jetzt konnten die 2863 Zuschauer Ihre Pokalheldinnen feiern, Autogramme sammeln und das Freibier geniessen.

- Bernd -

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2016

28

DSC gewinnt DVV-Pokal 2016

Allianz MTV Stuttgart - Dresdner SC 2 : 3

Februar


Herzlichen Glückwunsch an unsere Mannschaft zum Pokalgewinn!

Am Ende waren sich alle einig: Es war kein sonderlich gutes Spiel, doch der Sieg heiligt alle Mittel...

Der DSC startete mit folgender Aufstellung:
Kristina, Laura, Kathleen, Jennifer, Michelle, Schwabi und Libera Myrthe.

Satz 1:
Ausgeglichen ging es los in der riesigen Betonarena. Tief unten und weit weg waren sie, unsere Idole. Ob vom Trommeln noch was auf dem Spielfeld zu hören war? Oder unsere Choreo mit dem DSC-Logo zu sehen war? Die anderen 3 Finalteilnehmer hatten für ihre Performance die wohl bessere Platzwahl getroffen...

Über die Auflagen zu Sicherheit und Brandschutz hat Frank schon was geschrieben, ich möchte das nicht wiederholen. Vielleicht nur so viel: Es tut weh, wenn man überlegen muss, die gemalten Plakate schon daheim auf den Müll zu werfen, da nicht brandschutztauglich, man stundenlang als Bittsteller telefoniert, um ein bisschen Identität in die sterile Welt der anonymen Großarena zu bekommen. Danke Frank, dass du so viel Herzblut trotz alledem in die Sache gesteckt hast!!!

Was bleibt, ist der fade Beigeschmack, als Fan mittlerweile vom geneigten Eventmanager und Sicherheitsbeauftragten gesagt zu bekommen, was toll und gut ist. Schade, denn genau das braucht der Volleyball nicht! Doch 12.000 zahlende Zuschauer können nicht irren, es ist wohl nur die Meinung einiger weniger, die ich versuche wiederzugeben, vielleicht das Auslaufmodell des alternden Fans.

Peinlich auch der Auftritt des "Moderators", der nach 26 Jahren deutscher Einheit noch nicht mal wusste, wie weit es bis Dresden ist...

Doch zurück zum Sport: Unsere Mädels knieten sich ins Spiel, führten zur ersten technischen Auszeit mit 8:5 und 16:13 zur nächsten Pause. In dieser Phase hatte Stuttgart zweimal mit Missverständnissen in den eigenen Reihen zu kämpfen und das brachte dem DSC zwei Punkte. Beim 21:19 waren die "Blauen" fast wieder ran, doch nach einer Auszeit von Alex brachten unsere Schmetterlinge den Satz mit 25:22 heim.

Satz 2:
Jetzt war die Stirnseite der Fans mit den blauen Hüten dran, zu jubeln. Unsere Mädels konnten zu keiner Zeit an die Erfolgsserie des ersten Satzes anknüpfen, lagen schnell mit 5:8 und 11:16 zurück. Zig Aufschläge landeten im Netz und im Aus und verdient glich Stuttgart mit dem 20:25 aus. 1:1 nach Sätzen.

Satz 3:
Lag der DSC zu Beginn noch 5:8 (Fehlentscheidung des Schiedsrichters???) zurück, kam es beim 8:8 endlich zum Ausgleich. Kleiner Vorteil bei der 2. TA, der DSC führte 16:15. Im Wechselbad der Gefühle schlug nun wieder die Stunde für die DSC-Fans. 25:18 brachten die Mädels den dritten Durchgang nach Hause.

Satz 4:
Dass es regional ein Auswärtsspiel für den DSC werden würde, war klar, doch dass der "neutrale" Veranstalter ein kleines Stuttgart-Fest veranstaltete... Naja. Die Leistungen unserer Damen in Satz 4 waren aber auch alles andere als berauschend. 3:8, 9:16 und 17:25 - wenn das mal kein Lauf für den Gegner im allesentscheidenden Schluss-Satz ist.

Satz 5:
Die Punkte aus Sicht unserer Mädels noch mal in der Reihenfolge:

1:0
2:0
2:1
2:2
3:2
4:2
4:3 Krissis Aufschlag geht ins Netz
5:3
5:4
6:4 Michelle
7:4
Auszeit Stuttgart
7:5 DSC im Netz ???
7:6 Krissi ins Aus
8:6 Stuttgarts Aufschlag landet im Netz
9:6 Block DSC
9:7 kein Block da...
9:8 Michelle schlägt in den gegnerischen Block
9:9 Netz DSC
Auszeit DSC
10:9 Michelle
10:10
11:10
12:10 Fußabwehr und Punkt DSC!!!
Auszeit Stuttgart
13:10
14:10
15:10 Michelle
Freudentaumel!


Michelle hatte den ersten Aufschlag im Spiel, machte den ersten Punkt für den DSC zum 1:1 und brachte die Fans mit ihrem letzten Ballkontakt in Ekstase! Wer wenn nicht sie sollte MVP werden?! Danke Michelle, du bist für uns die Matchwinnerin!

- Peter -

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2016

19

Das war nix!

Dresdner SC - SC Potsdam 2 : 3

Februar


Unser DSC startete in den ersten Satz mit Kristina Mikhailenko, Laura Dijkema, Jennifer Cross, Katharina Schwabe, Gina Mancuso, Nneka Onyejekwe und Libera Myrthe Schoot.
Das Spiel begann vor 2694 Zuschauern und unsere Frauen waren gedanklich noch nicht angekommen. Die ersten 3 Punkte beim Stand von 1:2 erspielte allesamt Potsdam. Der Dresdner Punkt resultierte von einem Angriff ins Aus von Saskia Hippe. Den ersten eigenen Punkt erzielte Kristina zum 2:2. Das 7:8 zur ersten technischen Auszeit steuerte wiederum Kristina mit einem Aufschlag ins Netz bei. Nach dem Stand von 10:10 konnte der DSC seine Nervosität abstreifen und führte zur zweiten technischen Auszeit mit 16:12. Jetzt stand der Block und die Ballannahme klappte. Da gelang auch ein schöner Lupfer zum 17:14 durch Gina. Danach gab es den bekannten Doppelwechsel und Mareike Hindriksen und Louisa Lippmann kamen ins Spiel. Der DSC gewann den Satz 25:17.



Der zweite Satz begann wieder chaotisch aus Dresdner Sicht. 3:3, ein Aufschlag landete im Netz, wie so viele an diesem Abend. 3:4, der Ball berührte die Antenne. 3:5, der Potsdamer Block stand wie eine Eins. Auch der nächste Punkt ging nach Potsdam. Das Dresdner Spiel besserte sich in diesem Satz nicht mehr. Beim Stand von 19:22 wurde Katharina ausgewechselt und Lisa Izquierdo kam ins Spiel. Bemerkenswert war in diesem Satz noch der Aufschlag (Einwurf) von Kristina ins eigene Feld zum 21:23. Potsdam gewann den Satz verdient mit 23:25.



Der dritte Satz war wieder ein Wechselbad der Gefühle. Die Annahme funktionierte selten. Dem stand dann wieder ein Ass von Kristina gegenüber, um den nächsten Aufschlag ins Aus zu schlagen... Mit Mühe gelang der Satzgewinn zum 25:23.

Im vierten Satz konnten die Fehler in Ballannahme und Block nicht abgestellt werden. Der Satz blieb bis zum Ende ausgeglichen. Beide Trainer monierten in diesem Satz je einen Punkt der Schiedsrichter. Der Satz endete glücklich für Potsdam mit 25:27.

Im Tie-Break konnte sich Potsdam nach dem 8:8 den entscheidenden Vorteil erspielen und gewann den Satz mir 10:15 verdient und damit das Spiel.

Das Spiel war zwar bis zum Schluss spannend, von den Dresdner Niveauansprüchen jedoch weit entfernt.

- Bernd -


Kurzer Nachtrag: Den Sieg im "Duell der Maskottchen" beider Teams konnte der hübsche Bär aus Potsdam am Mittwochabend für sich entscheiden. DSChingu war so platt wie der DSC und wurde bereits vorm 5. Satz im Ballwagen liegend transportiert...

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2016

11

Die Sensation blieb aus

Dresdner SC - Dinamo Moskau 1 : 3

Februar


3000 Besucher erlebten in der Margon Arena ein Volleyballmatch auf höchstem Niveau mit vielen langen Ballwechseln.

Den ersten Satz begann der Dresdner SC mit Kristina Mikhailenko, Laura Dijkema, Kathleen Slay, Michelle Bartsch, Katharina Schwabe, Nneka Onyejekwe und Myrthe Schoot als Libera. Alle Spielerinnen waren voll konzentriert, auch wenn der erste Angriff von Michelle im Aus landete. Erst zur ersten technischen Auszeit konnte sich Dinamo Moskau mit einem umstrittenen Punkt einen Dreipunktevorsprung erarbeiten. Selbiger brachte Alexander Waibl zum ersten Mal in diesem Spiel zur Weißglut. Zwei Angriffe über Michelle und ein Ass von Laura und der DSC hatte den Ausgleich geschafft, 8:8.



Zur zweiten technischen Auszeit führte Moskau wieder mit 3 Punkten Vorsprung. Danach schien Dinamo den Dresdnerinnen uneinholbar davonzueilen. Beim Stand von 16:21 nahm Alex eine Auszeit. Nach einem Angriff über Katharina zum 17:21 gab es den bekannten Doppelwechsel. Mareike Hindriksen und Louisa Lippmann ersetzen Kristina und Laura. Beim 22:24 hatte Moskau 2 Satzbälle. Mit einem Klasse gespielten Ball schaffte Louisa den Ausgleich zum 25:25. Danach führte sogar der DSC. Den entscheidenden Satzball schaffte am Ende aber Moskau zum 31:33. Dieser Durchgang dauerte 40 Minuten!


Der zweite Satz begann wieder mit Vorteilen für Moskau, 0:3. Hier nahm Alexander bereits die erste Auszeit in dem Satz. Zwei Punkte von Nneka und ein Block von Kristina brachten den DSC wieder ins Spiel, 3:4. Der zweite Gefühlsausbruch des Abends von Alex brachte ihn sogar auf das Spielfeld, bis der Punkt zum 5:5 für den DSC feststand. Jetzt zeigte Dinamo Nerven. Dem DSC gelangen Blockpunkte, die Aufschläge fanden sicher Ihr Ziel. So gelang Kathleen auch ein Ass zum 11:7. Beim 15:13 ist Alexander zum 3. Mal nicht mit dem Schiedsrichter einverstanden. Katharina wird vom Hauptschiedsrichter zu Alex geschickt, um weitere solche Gestikulierungen zu unterbinden. Beim 19:19 schaffte Moskau den Ausgleich. Ein langer Ballwechsel mit dem besseren Ende für den DSC und ein Angriff über Michelle brachten unsere Frauen wieder nach vorn, 21:19. Nun nahm der Moskauer Trainer eine Auszeit, doch es half nichts mehr. Ein technischer Fehler und eine schlechte Annahme brachten Moskau in diesem Satz auf die Verliererstraße. Den entscheidenden Punkt erzielte Nneka zum 25:21.

Die ersten beiden Punkte im dritten Satz gehörten wieder Moskau. Schwabi spielte jetzt wie in besten Tagen vor Ihrer Verletzung vor eineinhalb Jahren. Bis zum 20:20 war der Satz ausgeglichen. Den entscheidenden Satzpunkt verbuchte jedoch die eingewechselte Gina Mancuso mit einem Angriff ins Aus zum 22:25 für die Russinnen.

Im vierten Satz ging für unsere DSC Frauen nach dem 3:3 nichts mehr. Der Satz endete verdient mit 11:25 für Moskau.

Die Sensation ist ausgeblieben, doch bis auf den 4. Satz war es ein tolles Spiel mit Lust auf mehr!

- Bernd -

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2016

4

Elbestädterinnen mal unter sich

Dresdner SC - VT Aurubis Hamburg 3 : 1

Februar


Startaufstellung: Kristina, Laura, Jenniffer, Schwabi, Gina, Nneka und Myrthe

2920 Zuschauer verfolgten aufmerksam, ob der DSC die beiden klaren Niederlagen zuletzt weggesteckt hat. Ziemlich ausgeglichen ging es los, Zwischenstand 8:7. Kurz darauf verletzte sich die Hamburgerin Karine Muijlwijk am Knöchel. Hamburg erholte sich aber schnell von diesem Schreck und glich zum 11:11 aus. Zur 2. TA stand es 16:13 und unsere Mädels machten weiter Punkt um Punkt. Endstand und Satzgewinn beim 25:18.

Trotz 8:6 - und 16:10 - Führung wurde es im zweiten Abschnitt am Ende sehr eng. Lauras Faust sei Dank, denn der spektakuläre Punkt brachte das 25:23. Sie war es auch, die mit tollen Aktionen etliche Punkte in allen Sätzen erzielte.

In Satz 3 spielte der DSC nur bis zum 7:6 mit, dann zog Hamburg an und baute die Führung auf 19:25 aus.

Die Angst ging um, dass man vielleicht gar über 5 Sätze gehen muss. Doch nach dem starken Auftritt des Gegners in Satz 3 folgte genau das Gegenteil. Der DSC führte bereits mit 9:0, bevor Hamburg der erste Punkt gelang. Ein klares 25:10 folgte und die Gäste mussten zittern, den Satz einstellig zu verlieren.

- Peter -

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2016

24

1 - 2 - 3 im Sauseschritt

Dresdner SC - Schweriner SC 3 : 0

Januar


Startaufstellung: Laura, Louisa, Kathleen, Michelle, Gina, Nneka und Myrthe

1. Satz:
Wie es sich für ein Spiel der beiden Tabellenführenden gehört, war es von Beginn an ein Match in Augenhöhe. Dass sich das von Satz zu Satz ändern sollte hatte sich der Dresdner Anhang zwar gewünscht (zumal Schwerin kurz zuvor noch auswärts auf europäischem Parkett kräftezehrend unterwegs war), war jedoch nach dem CL-Spiel vom Mittwoch auch ein wenig verunsichert. 8:7 und 15:16 zu den beiden Auszeiten sprechen eine klare Sprache. Von der tollen Stimmung getragen konnten sich unsere Mädels sogar mit fünf Punkten auf 23:18 absetzen. Unpräzise DSC-Angriffe ins Aus jedoch ließen den SSC wieder Morgenluft schnuppern (23:22), bevor der erlösende Punkt zum 25:23 fiel.

2. Satz:
War schon die Moral der Schwerinerinnen gebrochen? Außer einem 1:1 und 2:2 kamen die Koslowski-Schützlinge weder zu einem weiteren Unentschieden, geschweige denn zu einer Führung. Trotz einiger individueller Fehler (Krissi) am Satzende gewann der DSC Durchgang 2 mit 25:20.

3. Satz:
Im eingangs zitierten Wilhelm-Busch-Tempo wurde der 3. Durchgang absolviert. Beim 22:8 spätestens trat der DSC dann jedoch endgültig auf die Bremse und "schenkte" den Schwerinerinnen den 10. Punkt, sonst wäre das Satzresultat gar einstellig ausgefallen. Beim 25:10 applaudierte die Halle stehend unseren Mädels. Wer hätte das vor dem Anpfiff gedacht.

Nach dem Spiel war die "Frauenfraktion" des Fanclubs bei Alex, um zur Geburt des kleinen Mika Alexander zu gratulieren. Dann hieß es warten, warten, warten. Um 17.00 Uhr fand das Spiel des VCO Dresden gegen TV Holz statt. Rund 200 Zuschauer harrten aus und wurden mit einem 3:1 - Sieg der Dresdnerinnen belohnt.

- Peter -

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2016

21

Die Trauben hingen zu hoch!

Dresdner SC - Impel Wrocław 1 : 3

Januar



Trotz widriger Straßenverhältnisse hatten fast alle Volleyballfans den Weg in die ausverkaufte Margon Arena gefunden. Aus Wrocław waren circa 20 Volleyballfans angereist. Am Nachmittag fand ein Freundschaftsspiel des Impel Wrocław-Nachwuchses und des VCO Dresden statt. Die Dresdnerinnen gewannen die Partie mit 4:0. Die beiden Mannschaften feuerten danach Ihre Champions League-Mannschaften an. Der Dresdner Oberbürgermeister Dirk Hilbert, der zweite Bürgermeister von Radebeul Winfried Lehmann und der Präsident des sächsischen Volleyballverbandes Wolfgang Söllner hatten Zeit für das Spiel eingeplant.

Der Dresdner SC begann das Match mit Kristina Mikhailenko, Laura Dijkema, Kathleen Slay, Michelle Bartsch, Gina Mancuso, Nneka Onyejekwe und Myrthe Schoot. Für Impel Wrocław zählte nur ein Sieg, um die Chancen auf die Playoffs zu erhalten. Sie führten schnell 1:5. Vom Dresdner Block und der Annahme war zu dieser Zeit nichts zu sehen. Unsere DSC-Frauen fanden nur langsam ins Spiel. Beim 5:6 war der Anschluss geschafft. Kristina hatte nicht Ihren besten Tag erwischt. So landete ein Angriff von Ihr im Aus zum 5:8. Wenig später bügelte Sie den Fehler wieder aus und machte den Punkt zum 6:9. Ihren folgenden Aufschlag versenkte Sie im Netz zum 6:10… Diesen Vorsprung hielt Impel Wrocław bis zum 15:20. Dresden gelang noch der Ausgleich zum 20:20, sicherer wurde das Dresdner Spiel dadurch jedoch nicht und die polnische Mannschaft führte wieder. Beim Stand von 21:23 wurde Magdalena Gryka für einen Aufschlag eingewechselt, der aber nichts einbrachte. Impel Wrocław gewann den Satz 23:25.

Im 2. Satz kam Louisa Lippmann für Kristina ins Spiel. Beim 1:0 ging der DSC erstmalig In Führung. Bis Impel sich auf die Spielweise mit Louisa einstellen konnten stand es 12:7. Der Rest dieses Satzes verlief ausgeglichen mit dem besseren Ende für Impel Wrocław: 27:29.

Katharina Schwabe begann den 3. Satz für Gina. Für den DSC ging es jetzt um Alles oder Nichts. Sie führten mit 4:0 und 7:3. Danach gelang unseren Frauen nicht viel und Impel glich wieder aus. Bis zum 15:13 war alles möglich. Danach bauten die Dresdner Frauen den Vorsprung aus. Gegen Ende des Satzes nahm der polnische Trainer seine Leistungsträger vom Spielfeld, um Ihnen eine kurze Verschnaufpause zu gönnen. Dresden gewann den Satz 25:15.

4. Satz: Impel spielte wieder mit seiner 1. Reihe. Nach zwei Fehlern von Michelle stand es 3:5. Beim 11:10 erspielte sich der DSC letztmalig die Führung. Impel Wrocław gewann den Satz mit 19:25 und damit das Spiel.

Impel Wrocław präsentierte sich in diesem Spiel als geschlossene Mannschaft, das war in Wrocław noch anders. Damals spielten nur Einzelkönner. Nach jedem Punkt wechselte der neue Trainer von Impel die Libera. So kamen die beiden Nationalspielerinnen Lenka Dürr und Agata Sawicka auf gleiche Einsatzzeiten. Bis auf Lisa Stock durften auf Dresdner Seite alle einsatzfähigen Spielerinnen mal aufs Feld.

- Bernd -

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2016

18

3:0 - Sieg trotz starker Gegenwehr

Köpenicker SC - Dresdner SC 0 : 3

Januar



Mareike, Louisa, Kathleen, Michelle, Gina, Nneka und Myrthe standen am Samstag in Köpenick in der Startaufstellung.

Satz 1:
Bis zum 4:4 führten die Gastgeberinnen und auch nach den technischen Auszeiten (5:8 und 14:16) konnte sich der DSC nur beim 10:15 etwas deutlicher absetzen. Immer wieder blieb Köpenick dran und hatte beim 24:22 sogar Satzball. Vier Punkte unserer Mädels in Folge verhinderten dies jedoch und der Satz ging mit 24:26 an den DSC.

Satz 2:
Jetzt wollte der DSC seine Stärke demonstrieren und ging rasch mit 3:8 in Führung. Weniger als drei Punkte Differenz ließen unsere Schmetterlinge nicht zu. Zu Auszeit 2 führten sie mit 12:16 und am Ende hieß es verdient 19:25.

Satz 3:
Hatten wir im 2. Durchgang ein 3:8 zur ersten technischen Auszeit, stand es nun 8:3. Abstimmungsprobleme und schlechte Annahmen dominierten das Spiel und selbst Netzroller zu Ungunsten der Dresdnerinnen mussten verdaut werden. Zur zweiten TA betrug die Differenz immer noch 4 Punkte (16:12). Doch der DSC steckte nicht auf. Michelles Punkt brachte den 20:20 - Ausgleich aber die Berlinerinnen konterten, 22:20. Das war jedoch der letzte Punkt der Gastgeberinnen, Dresden erledigte den Rest. Endstand 22:25.

- Peter -

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2016

14

Erster Satz mit Höhen und Tiefen

Dresdner SC - Rote Raben Vilsbiburg 3 : 1

Januar



Am gestrigen Abend stieg erneut ein Klassiker in der 1. Bundesliga. Die Roten Raben aus Vilsbiburg waren zu Gast in der heimischen Margon Arena.

Kristina, Laura, Kathy, Michelle, Gina, Nneka und Myrthe waren für Alexander Waibl die erste Wahl, kleinere Wechsel folgten im Spielverlauf.

In Satz 1 führte der Gastgeber zur ersten technischen Auszeit mit 8:5 und der alte "EM-Song" "Mein Block, mein Block..." machte so oft die Runde, dass den Raben das Lächeln immer schwerer fiel. Und auch das Publikums staunte nicht schlecht. Vor allem Neuzugang Nneka Onyejekwe setzte sich oft erfolgreich in Szene. Doch wie schon so oft in dieser Saison knickten die Mädels ein, mussten beim 12:12 erstmalig die Führung aus der Hand geben.
Es kam wie es kommen musste, zwei vergebene Satzbälle (beim 24:23 und 25:24) rächten sich und beim 27:29 kehrte das Lächeln auf die Gesichter der bayerischen Damen zurück.

In Satz 2 wollte der DSC alles besser machen, führte ruckzuck mit 8:0. Zur zweiten Auszeit stand es 16:5 und folgerichtig ging der Satz mit 25:18 an unser Team.

Eine 5:0-Führung weckte Erinnerungen an den vorangegangenen Satz, doch der Gegner hatte etwas dagegen...
Aus einer 7:2-Führung wurde ein 7:8-Rückstand. Vor 2640 Zuschaern kämpften sich unsere Mädels aber wieder zurück und gewannen Satz 3 mit 25:16.

In einer Begegnung, die (leider wieder einmal) von so mancher unglücklichen Schiedsrichterentscheidung geprägt war, ließ der DSC am Ende nichts anbrennen und gewann Satz 4 mit 25:18.

- Peter -

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2015

23

Nur kleine "Wunder" in Berlin
VCO Berlin - Dresdner SC 0 : 3

Dezember



Etwa 15 Dresdner Volleyballfans waren nach Berlin gereist, um das letzte Spiel des DSC vor der Weihnachtspause zu sehen. Das "Weihnachtswunder" vom Programmzettel des VCO Berlin blieb aus. Dafür gab es an dem Abend andere Wunder. 45 Minuten vor Spielbeginn war die Kasse im Sportforum eingetroffen. Nun durften auch Besucher in die Halle. Zum Spielbeginn fehlten noch die Linienrichter, so dass das Spiel ohne Selbige begann…

Der DSC spielte an diesem Abend mit Mareike Hindriksen, Louisa Lippmann, Kathleen Slay, Jennifer Cross, Lisa Izquierdo, Gina Mancuso und Valérie Courtois. Katharina Schwabe wurde im dritten Satz für einen Aufschlag eingewechselt.

Der erste Satz wurde deutlich vom DSC dominiert. Mit einer Aufschlagserie von Mareike eilten unsere Frauen von 7:11 auf 7:19 uneinholbar davon. Diesen Satz gewann der DSC mit 12:25.

Im zweiten Satz führte der VCO erstmalig mit 7:6. Er endete mit 15:25 für den DSC. Zu Beginn des dritten Satzes führte der VCO sogar mit 2 Zählern Vorsprung 3:1. Der einzige lange Ballwechsel des Spieles endete mit dem Punkt für den VCO zum 11:12. Der DSC gewann den Satz und damit das Spiel nach 1 Stunde und 11 Minuten mit 21:25.

Als beste Spielerinnen wurden Gina Mancuso und Kimberly Drewniok ausgezeichnet.

- Bernd -

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2015

21

Glühwein und Zitterpartie
Dresdner SC - USC Münster 3 : 2

Dezember



Der Tabellen-Zweite gewann gegen den Tabellen-Dritten. Ein Spitzenspiel war es aber nur teilweise. Fast hätte der DSC dem USC Münster 3 Punkte als Weihnachtsgeschenk auf den Gabentisch gelegt. Doch der Reihe nach.

Am Dienstag verletzte sich Whitney Little beim Training am rechten Sprunggelenk. Wir wünschen Ihr auf diesem Wege gute Besserung.

Am Sonnabend 14.30 Uhr trafen sich 15 Münsteraner Fans und 7 Fanclubmitglieder zum gemeinsamen Striezelmarktbesuch am Altmarkt. Alle erwarteten ein spannendes Spiel der beiden Mannschaften mit einem engen Spielausgang.

2900 erwartungsvolle Zuschauer waren trotz vorweihnachtlichen Trubels und Weihnachtsmärkten in die Margon Arena gekommen um das Spitzenspiel zu sehen.

Unsere Frauen begannen das Spiel mit Kristina Mikhailenko, Laura Dijkema, Kathleen Slay, Jennifer Cross, Lisa Izquierdo, Michelle Bartsch und Valérie Courtois. Fast hätte man meinen können, nicht die Fans waren auf dem Weihnachtsmarkt Glühwein kosten, sondern die Dresdner Mannschaft.

Der erste Satz begann ohne Dresdner Block und Annahme. Den ersten Punkt für den DSC erspielte Kathleen zum 1:4 und bei der ersten Dresdner Führung (7:6) durch einen Angriff von Michelle dachten die meisten Fans, der DSC hat jetzt endlich in das Spiel gefunden. Keiner ahnte, dass es in dem Satz auch die letzte Führung war. In der Ballannahme und am Block waren unsere Mädels stets einen Schritt zu spät undverloren den Satz verdient 21:25.

Im 2. Satz begann Gina Mancuso für Lisa. Zu Beginn spielten unsere Frauen konzentriert in der Abwehr. So konnten sie mit 5:1 in Führung gehen. Durch schlechte Ballannahme unter anderem von Gina und Valérie kam der USC bereits beim 7:7 zum Ausgleich. Bis zum 16:16 konnte der DSC noch mithalten, danach spielte nur noch Münster. Beim Stand von 16:20 wechselte Alexander Waibl die glücklos spielende Gina für den Rest des Spieles aus und Lisa kam zurück. Der Satz endete deutlich mit 16:25 für Münster.

Im 3. Satz erspielte sich der DSC zeitweise einen Zweipunktevorsprung, so beim 10:8 durch ein Ass von Lisa oder mit dem schnellen Punkt von Laura zum 11:9. Danach begann wieder der Wahnsinn in der Ballannahme. Beim Stand von 15:17 wechselte Alex endlich Valérie aus. Sie fand überhaupt nicht ins Spiel. Für Sie kam Lisa Stock und gab an diesem Spieltag alles! Erwähnt sei dabei die Aktion, welche mit einem spektakulären Rutscher durch die Stühle der Wechselbank endete. Mit sehr viel Mühe gelang es den Dresdnern diesen Satz mit 29:27 für sich zu entscheiden. Die Münsteranerinnen hatten vorher zweimal Matchball.

Mit dem Satzpunkt vom dritten Satz schien der Bann gebrochen. Zur ersten technischen Auszeit führte der DSC 8:2. In diesem Satz erhöhte sich die Fehlerquote des USC. Mehrere leichte Fehler, so durch Übertreten beim Aufschlag halfen dem DSC den Satz locker mit 25:18 durch zu bringen.

Im Tiebreak gab es lange Diskussionen aller Schiedsrichter bevor der Punkt zum 6:4 für den DSC gegeben wurde. Bis zum 6:6 war der Spielausgang offen. Danach konnte der DSC auf drei Punkte Vorsprung enteilen. In diese Zeit gelangen Michelle und Kristina je ein Ass beim Aufschlag. Jennifer beendete das Spiel mit einem Blockpunkt zum glücklichen 15:12.

Durch den klaren Sieg in Stuttgart ist der Schweriner SC dem DSC einen weiteren Punkt entkommen im Kampf um die bessere Ausgangslage der Heimspiele bei den Play off-Spielen.

- Bernd -

Fotos unten: H.-U. Kilisch

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2015

10

Zweiter Auswärtssieg in der CL
Telekom Baku - Dresdner SC 2 : 3

Dezember



Startaufstellung: Kristina, Laura, Kathleen, Jennifer, Michelle, Gina und Valérie
(Wenn ich es richtig gesehen habe, erhielten alle mitgereisten Spielerinnen einen kürzeren oder längeren Einsatz im Verlauf des Spiels.)

Satz 1: Ausgeglichener Spielbeginn bis zur ersten technischen Auszeit (6:8). Von da an konnte der DSC seinen kleinen Vorsprung ausbauen und führte zur zweiten TA mit 12:16. Beim 19:20 kam Baku noch mal ran, doch unsere Mädels brachten den Satz mit 21:25 heim.

Keine einzige Führung im zweiten Durchgang, der DSC rannte permanent einem Rückstand hinterher. Mehrere Aufholversuche wurden gekontert und Baku gewann den Satz verdient mit 25:20.

Sieben Punkte Vorsprung (7:14) schmolzen zum Ende des dritten Satzes dahin (19:20) und beinahe hätten sich unsere Spielerinnen um den Lohn ihrer Arbeit gebracht. Lauras direkt verwandelter Punkt zum 19:21 war die Initialzündung, denn nun klappte (fast) alles. Am Ende stand es wie schon im ersten Satz 21:25.

Unsere Mädels starteten wie ausgewechselt in Durchgang vier. Linie oder nicht? Alex war nicht einverstanden mit der Entscheidung der Schiedsrichter beim 4:0 für Baku. Also Auszeit. Und sofort kippte das Match, drei Punkte in Folge machte der DSC. Das war es aber auch schon, wovon man berichten kann. 8:3 und 16:11 ließen erahnen, wer Sieger dieses Satzes wird. Baku konnte sogar einen Gang rausnehmen, um ungefährdet mit 25:17 zu gewinnen.

Im Tiebreak blieben allen Dresdner Fans wohl die Münder offen stehen. Erstmals im Spiel ging der DSC mit 1:0 in Führung und was Krissi dann mit Baku machte? Das war die grandiose Antwort auf die dauernden unfairen Buh-Rufe, wenn sie am Ball war. Vom 1:1 zum 1:10 flogen den Gastgebern die Bälle nur so um die Ohren! Am Ende wischte Kathleen den Ball über die Netzkante zum umjubelten 7:15.

- Peter -

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2015

6

Chrisamelmart und Auswärtssieg
VolleyStars Thüringen - Dresdner SC 0 : 3

Dezember



Für die normalerweise 19.00 Uhr in der Wolfsgrube spielenden Volleystars war der Spielbeginn um 14.00 Uhr (auf Wunsch des MDR) viel zu früh. Nur 550 Zuschauer, darunter ca. 20 Dresden Fans fanden den Weg zu dieser Zeit in die Sporthalle. Einige der Dresdner Fans nutzen die Gelegenheit vor dem Spiel, einen der schönsten Thüringer Weihnachtsmärkte den "Chrisamelmart" zu besuchen. Die modern arrangierten Musikstücke der Straßenmusikanten fand ich gut.

Vom Sprecher wurden alle in Halle anwesenden Spielerinnen und Fangruppen freundlich begrüßt. Erfreulicherweise standen in den Startformationen zwei Mädels, welche beim VCO das Volleyballspielen gelernt hatten. Das war auf der Dresdner Seite Lisa Izquierdo und auf der Suhler Seite Michelle Petter. Wegen einer Viruserkrankung waren Laura Dijkema, Kathleen Slay und Lisa Stock im Hotel bzw. in Dresden geblieben. Ich möchte den Frauen auf diesem Wege gute Besserung wünschen.

Der Dresdner SC begann den ersten Satz mit Mareike Hindriksen, Kristina Mikhailenko, Whitney Little, Jennifer Cross, Lisa Izquierdo, Michelle Bartsch und Valerie Courtois als Libera. Schnell führte der DSC mit 1:4. Diese Führung wurde leichtfertig durch mangelhafte Blockarbeit und Annahme wieder verspielt, 6:6. Die Volleyballstars fanden auch das große Loch hinter dem Dresdner Block, 9:9. Beim 10:9 führten die Volleystars erstmalig in dem Spiel. Diese Führung war für unsere Frauen das Startsignal, den Satz konzentrierter weiterzuspielen, 10:13. Danach schleichen sich wieder Fehler ein. Einem Aufschlag von Claudia Steger schaute Valerie nur hinterher. Ass und 13:13! Nach der 2. technischen Auszeit (14:16) konnte sich der DSC Punkt für Punkt von den VolleyStars absetzen und gewann den Satz mit 18:25.

Zu Beginn des 2. Satzes fanden die VolleyStars kein Mittel um dem DSC etwas entgegen zu setzen 2:8. Nach einem Aufschlag ins Aus zum3:9, was Jordanne Scott regelmäßig passierte, schlichen sich beim DSC die Fehler des ersten Satzes wieder ein. Beim Stand von 10:11 war der Vorsprung auf nur einen Zähler geschrumpft! Um den Lohn ihrer Arbeit brachten sich die Suhlerinnen mit vielen Eigenfehlern selbst. Der Satz endete 17:25.

Der 3. Satz verlief bis zum Spielstand von 10:11 ausgeglichen. Beim 10:12 landete der 1. Ball des Spieles auf Suhler Seite an der niedrigen Hallendecke. Später kam noch auf der Dresdner Seite ein Ball dazu. Das wird in der nächsten Saison nicht mehr passieren, da die Deckenhöhe im nächsten Sommer dem Regelwerk angepasst wird. Ohne Bäume auszureißen, gewann der Dresdner SC auch den 3. Satz mit 22:25 und damit das Spiel.

Als beste Spielerin wurde Mareike Hindriksen ausgezeichnet.

Im Programmheft der Volleystars habe ich Folgendes gelesen: "... Offensichtlich hat in Dresden ein enormes Umdenken in Bezug auf deutsche Spielerinnen stattgefunden. Man versucht zwar weiter den Nachwuchs zu entwickeln, setzt ihm aber starke Ausländerinnen direkt vor die Nase. In Hinsicht auf den Erfolg haben sie alles richtig gemacht. Für die jungen deutschen Spielerinnen aus dem Bundesleistungszentrum bedeutet dies jedoch, wenig Spielpraxis zu bekommen. Ob das im Sinne der Kaderentwicklung für das Nationalteam ist? ..."

- Bernd -

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2015

3

F I N A A A A L E ! ! !
Dresdner SC - Ladies in Black Aachen 3 : 1

Dezember



Startaufstellung:
Kristina, Laura, Whitney, Jenniffer, Michelle, Gina und Stocki

Satz 1:
Nervös begannen unsere Mädels, rannten zumeist einem Ein- oder Zwei-Punkte-Rückstand hinterher. Beim 10:13 waren es mal kurz 3 Punkte. Zum Satzende dann die Wende. Der DSC führte mit 22:21, 23:22 und 24:23, doch weder der Satzball noch die folgenden entscheidenden Punkte gingen an Dresden. Juliane Langgemach erstickte mit zwei guten Aufschlägen die keimende Hoffnung und verdient ging Aachen mit 1:0 in Führung. Endstand 25:27.

Satz 2:
Nur in der Anfangsphase knüpften die Aachenerinnen an die Leistung des ersten Satzes an. Der DSC ließ ab dem 3:3 wissen, wer Herr im Hause ist. Über die Stationen 8:4 und 16:12 holten sich unsere Schmetterlinge den Satz mit 25:17. Großer Beifall beim 18:14, als erneut Jule den DSC mit ihrem Aufschlag vor Probleme stellte, aber nach toller Rettungstat der Punkt an Dresden ging.

Satz 3:
Dresdens Coach musste schon nach wenigen Minuten die erste Auszeit nehmen, der DSC lag schnell 2:5 hinten. Beim 6:15 schwitzte wohl nicht nur der Trainer, sondern auch die Mehrzahl der 2740 Zuschauer in der Margon Arena. Neun Punkte Rückstand! Aber warum??? Eine furiose Aufholjagd krönte Kristina (am Ende mit der goldenen MVP-Medaille geehrt) mit dem Ausgleich zum 17:17. Jetzt endlich stand die Halle hinter ihren Idolen und trotz umstrittener Schiedsrichterentscheidungen beim 17:18 und 17:19 machte Gina schließlich den Sack zu. 25:22.

Satz 4:
Wieder ein Satzbeginn nach dem Geschmack des Aachener Trainers. Der DSC rannte ständig einem Rückstand hinterher, lag zur ersten technischen Auszeit 5:8 hinten. 6 Punkte in Folge drehten das Spiel und nun ließen sich unsere Damen nicht mehr von der Siegerstraße abbringen. Aachen hatte nichts mehr entgegenzusetzen und beim 25:16 war es geschafft!

Finale!!! Nach fünf langen Jahren Abstinenz trifft der DSC nun am 28. Februar 2016 in Mannheim auf die Stuttgarterinnen, den Pokalsieger 2015.

- Peter -

Fotos: Hans-Uwe Kilisch

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2015

26

2. Sieg in der Champions League!
Dresdner SC - Telekom Baku 3 : 0

November


Unsere DSC-Frauen gewannen das Spiel mit einer konzentrierten Leistung nach nur 83 Minuten! Michelle Bartsch war von Telekom Baku nicht zu stoppen!

Wie stark ist die Mannschaft von Telekom Baku? Diese Frage wird sich vor dem Spiel so mancher in der Margon Arena gestellt haben. Zu Hause hatte das Team gegen Impel Wrocław 3:0 verloren, dafür auswärts in Istanbul bei Fenerbahce nach einer 2:0 Führung 2:3 verloren und damit einen Punkt gewonnen! Das war unserem DSC daheim nicht gelungen.

Alexander Waibl schickte im ersten Satz Kristina Mikhailenko, Laura Dijkema, Kathleen Slay, Jennifer Cross, Michelle Bartsch, Gina Mancuso und Lisa Stock auf Spielfeld. Der DSC startete schnell von 0 auf 100. Den 1. Punkt holte Kathleen mit einem guten Block. Schon zu Beginn des Spieles war die Stimmung in der nicht bis zum letzten Platz gefüllten Margon Arena bestens. 3:0 nach Angriff von Michelle. Der Aufschlag von Kristina hatte zu viel Rückenwind und landete im Aus. Jetzt stand es 5:4. Bei der 1. technischen Auszeit führten unsere Frauen 8:6. Die Mannschaft von Telekom Baku war von dem schnellen Spiel des DSC überrascht und verlor langsam den Anschluss. Beim Stand von 15:10 nahm der Trainer Zoran Gajic von Baku die erste Auszeit. Es half nichts. Über die Stationen 16:11, 20:14 war der Satz beim 25:16 schnell zu Ende. Neben der gut aufgelegten Stocki setzte auch Gina in dem Satz Glanzpunkte.

Ohne personelle Veränderungen begann der zweite Satz. Nach anfänglicher Führung unserer Frauen 1:0, 5:3 hatten sich die Spielerinnen von Baku jetzt besser auf unsere Angriffe eingestellt und konnten sich eine Führung zum 5:7 erarbeiten. Das gefiel unserem Alex gar nicht und er nahm eine Auszeit. Die änderte zu diesem Zeitpunkt des Spieles nichts. Baku konnte den Vorsprung vergrößern, bald mit 5 Punkten Vorsprung auf 8:13! Unsere Frauen konterten geschickt und kurz nach der nächsten technischen Auszeit war der Anschluss geschafft 16:16. Anschließend übernahm der DSC die Führung und gab sie bis zum Ende des Satzes nicht mehr ab.

Der dritte war bis zum Ende ausgeglichen. Keine Mannschaft konnte sich einen größeren Vorteil erspielen. Sehenswert war der lange Ballwechsel zum 7:5, der mit einem tollen Punkt von Kristina endete. Beim 17:19 gab es ein Missverständnis zwischen Michelle und Stocki, doch unsere Mannschaft kämpfte entschlossen weiter. Der Satz endete mit 26:24 für den DSC, nachdem ein Angriff von Yelyzaveta Samadova an der Antenne landete. Der Jubel in der Arena kannte keine Grenzen. Mareike Hindriksen, Louisa Lippmann und Katharina Schwabe kamen zu Kurzeinsätzen.

Mit diesem Sieg spielte sich der DSC auf den 2. Platz in der Gruppe E und hat gute Chancen die Play Offs zu erreichen.

- Bernd -

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2015

23

Heimsieg gegen Liga-Neuling
Dresdner SC - NAWARO Straubing 3 : 0

November


Der DSC begrüßte gestern eine neue Mannschaft im "Volleyballzirkus" der 1. Bundeslig: Nawaro Straubing. Auf der Gästeseite standen aber einige gute Bekannte, wie Curry, Carina Aulenbrock und der frühere Trainer von Vilsbiburg, Guillermo Gallardo.

Wir waren sehr gespannt auf den Aufsteiger der 2. Bundesliga, der in der eigenen Halle schon einigen Favoriten das Fürchten gelehrt hatte.

Der DSC begann mit Kristina, Laura, Jennifer, Kathy, Michelle, Gina und Stocki, aber unsere Gäste zeigten sich unbeeindruckt und waren immer mindestens einen Punkt voraus. Ursache waren die vielen Aufschlagfehler auf Seiten unserer Schmetterlinge. Die Bälle waren sprichwörtlich vom Winde verweht oder landeten im Netz. Beim 19:21 wechselte Alex unsere Mittelblockerin Kathy gegen Schwabi als zusätzliche Angreiferin. Mit Schwabi am Aufschlag begann eine Aufholjagd der Extraklasse. Der Satz endete mit 25:21 und die Margonhölle begann zu kochen.

Der 2. Satz begann erstmal wie der erste, unsere Gäste führten. Erst als Alex beim Stand von 3:6 mal wieder den gelben Karton zu sehen bekam (er musste die Mädels "wecken"!), begann das druckvolle Spiel. Ab dem Zwischenstand 10:9 zogen sie das Tempo an und beendeten den Satz mit 25:14.

Der 3. Satz war dann nur noch eine reine Formsache. Kathy und auch Gina gelang jeweils ein Ass und mit Michelle als der fleißigsten Punktesammlerin endete dieser mit 25:17.

Schwabi, Louisa und Mareike kamen jeweils zu Kurzeinsätzen. MVP wurde hochverdient unsere Michelle.

- Monika -

Fotos: Hans-Uwe Kilisch

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2015

19

Revanche geglückt
VC Wiesbaden - Dresdner SC 1 : 3

November


In der Viertelfinalpartie des DVV-Pokals stand am gestrigen Abend einer sicher ganz besonders unter Strom: Alexander Waibl. Seit 5 Jahren Abstinenz im Pokalfinale, nicht über die Viertel- oder Halbfinalhürde hinweggekommen zu sein, das war und ist nicht sein Anspruch. Wenn auch schlussendlich seine Mädels das Spiel auf dem Parkett ganz allein entscheiden müssen, gestern Abend ging die Taktik auf. Vergessen das Spiel vom Sonntag. Und am Ende auch mal das Losglück auf unserer Seite. Das Sahnehäubchen (für uns Fans): Aachen kommt am 2. Dezember in die Elbestadt, sicher mit seinen Lappenclowns, mit denen uns eine langjährige Freundschaft verbindet.
Das Halbfinale wird sicher alles andere als ein Selbstläufer, aber scheint machbar. Und alle Fans träumen schon ein bisschen von Mannheim...

Hier noch einmal ein Rückblick auf die letzten 5 Jahre und schon ein dickes Daumendrücken für Anfang Dezember.

30.10.2010
Unfassbar aber wahr: Smart Allianz Stuttgart - DSC 3 : 2

Aus und vorbei! Genau heute vor einem Jahr kannte der Jubel in Schwerin keine Grenzen. Doch das historische Datum brachte diesmal kein Glück. Was in den ersten beiden Sätzen furios begann, endete mit der ersten Niederlage seit Saisonbeginn.

12.12.2011
Pokalfight ohne Happy End: VC Wiesbaden - DSC 3 : 1

In einem verzweifelten Aufbäumen kommen unsere Mädels noch mal kurz heran, bevor beim 25:20 der Jubel der Gastgeberinnen in der Sporthalle am 2. Ring keine Grenzen mehr kennt.

28.11.2012
Meister wirft DSC aus dem Pokal! Schweriner SC - DSC 3 : 0

Endstation Viertelfinale! Der Traum von Halle/Westfalen ist wieder einmal geplatzt. Diesmal war der Schweriner SC eine Nummer zu groß für unsere Mädels.

14.12.2013
Vilsbiburg lässt Dresdner Finalträume platzen! DSC - Rote Raben Vilsbiburg 0 : 3

Grenzenloser Jubel auf Seiten der Roten Raben und große Enttäuschung auf Dresdner Seite. Das wichtigste Spiel in dieser Saisonphase wurde klar verloren. Gratulation nach Vilsbiburg!

03.12.2014
DSC scheitert im DVV-Pokal an Vilsbiburg - Rote Raben Vilsbiburg - Dresdner SC 3 : 2

Unsere Schmetterlinge verspielten vor 856 Zuschauern eine 2:0-Satzführung und mussten sich nach 129 Minuten aus dem DVV-Pokal verabschieden.

Nun aber endlich ein paar Zeilen zum Viertelfinale in Wiesbaden am gestrigen Abend:
Der DSC betrat mit Michelle, Kathleen, Gina, Laura, Kristina, Jenniffer und einer wie ausgewechselt wirkenden Stocki das Feld.

Fanden Satz 1 und 2 auf Augenhöhe statt, waren die Durchgänge 3 und 4 eine klare Angelegenheit für unsere Spielerinnen. "Wir werden einen anderen Dresdner SC kennenlernen", sagte VCW-Chef-Coach Dirk Groß bereits am Sonntag im Interview und er sollte Recht behalten. Wie ausgewechselt wirkte unsere Mannschaft, die nur ins Schwimmen geriet, wenn mal wieder Annahme oder Block wackelten.

Endete Satz 1 nach 4:8 und 14:16 noch 22:25, tat sich der DSC in Satz 2 schwerer. 8:4 und 16:11 führten hier die Wiesbadenerinnen und die Aufholjagd am Satzende kam zu spät. 26:24 ging der Satz an den Gastgeber.

13:25 und 13:25 sprechen für sich, so die Ergebnisse der Sätze 3 und 4. Am Ende zieht der DSC verdient ins Halbfinale ein. Fazit: Revanche gelungen!

Und da gerade in "MDR-Aktuell" die offizielle Bestätigung in einem Interview mit Myrthe kam, dass sie morgen am Knie operiert wird: Alles Gute wünscht dir unser Fanclub!!!

- Peter -

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2015

16

Nullnummer am Sonntag
Dresdner SC - VC Wiesbaden 0 : 3

November


Klare Heimniederlage! Der Dresdner SC verlor mit 0:3 gegen den VC Wiesbaden.

Wie im letzten Jahr spielte der DSC nach einem Champions League Spiel gegen Wiesbaden in Dresden. Damals begann der Bericht so:

"Es war das erwartet schwere Spiel nach dem Sensationssieg gegen Moskau. Man merkte den Mädels die müden Beine anfangs sehr stark an. Da gab es große Unsicherheiten in der Annahme und der Block war kaum vorhanden."

Diesen Text konnte man unverändert auf das heutige Spiel übertragen. Damals bestritt der DSC das Spiel gegen Wiesbaden mit der Siegermannschaft von der Champions League. Das war diesmal anders. Einige Spielerinnen wurden geschont.

Der DSC begann mit Mareike Hindriksen, Louisa Lippmann, Kathleen Slay, Jennifer Cross, Katharina Schwabe, Gina Mancuso und Lisa Stock als Libera.

Die 2820 Zuschauer sahen ein Spiel auf mäßigem Niveau. Die Spielerinnen vom VC Wiesbaden machten weniger Eigenfehler und konnten so das Spiel deutlich gewinnen. Es war ein Spiel zum vergessen. Deshalb möchte ich es dabei bewenden lassen.

- Bernd -

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2015

12

Auswärtssieg im Tiebreak
Impel Wrocław - Dresdner SC 2 : 3

November


Gut zweieinhalb Stunden dauerte der Fight auf Augenhöhe, bevor der DSC auf dem Feld tanzte. Toll, dass es am Ende für unsere Mädels zum Auswärtssieg reichte und je ein Bus mit glücklichen Mädels und Fans auf Heimatkurs gehen konnte.

Kristina, Laura, Kathleen, Jennifer, Michelle, Gina (und Myrthe) waren die "Starting Six" am gestrigen Abend.

Satz 1:
Trotz einiger Aufschläge ins Aus oder ins Netz (auf beiden Seiten) lief es vom Anpfiff der Partie an gut für unsere Mädels. Aus einer stabilen Annahme heraus konnte sich der DSC mit 6:8 und 12:16 systematisch absetzen und gewann den Durchgang hochverdient mit 17:25. Beim Punktestand von 15:22 wechselte der Trainer von Impel ein uns wohlbekanntes Gesicht ein: Magdalena Gryka.

Satz 2:
Alles, was den Vorteil des DSC in Satz 1 bestimmt hatte, bröckelte mit dem Wiederanpfiff. Unsaubere Ballannahme und Blöcke offen wie Scheunentore luden den Gastgeber zum Punkten ein. Der ließ sich das nicht zweimal sagen und bestimmt den Satz mit 8:4 und 16:12. Schade, dass die Aufholjagd unserer Mädels am Satzende kein Happy end hatte, aber immer wenn der DSC auf zwei Punkte heran kam, unterlief den Dresdnerinnen ein eigener Fehler...

Satz 3:
Die folgende Punkteverteilung war symptomatisch für den ganzen Durchgang:
1:0 / 1:1 / 1:2 / 2:2 / 2:3 / 3:3 / 3:4 / 4:4 / 5:4 / 5:5 / 6:5 / 6:6 / 6:7 / 7:7 / 7:8
Leider auch das schon aus den letzten Spielen bekannte "Wegbrechen" unserer Mannschaft zum Satzende (16:20 / 17:20 / 18:20 / 19:20) verbunden mit unzähligen Abstimmungsfehlern. Hier steckt noch Potenzial in der Mannschaft und Arbeit für den Trainer. Am Ende ging der Satz erneut an das polnische Team, Endstand 26:24.

Satz 4:
Es war der Satz unserer Louisa, die sich so schön über jeden Punkt freuen kann... Beim 5:3 sah Alex zu Unrecht die gelbe Karte, das Schiedsrichtergespann war recht pingelig in so mancher Entscheidung, aber dieser Punkt hätte klar an den DSC gehen müssen. Deutlich war das nicht nur in der Zeitlupe der Internetübertragung zu sehen...
Führte Impel Wrocław zur ersten technischen Auszeit noch mit 8:4, hatte der DSC bald den Spieß umgedreht und Louisa das 14:16 zur zweiten TA erzielt. Am Ende war sie es auch, die zum 21:25 punktete und den Tiebreak einläutete.

Satz 5:
0:1 / 1:1 / 2:1 / 2:2 nach langem Ballwechsel / 3:2 / 3:3 Aufschlag Impel ins Aus / 4:3 / 4:4 / 4:5 / 5:5 / 6:5 Ass Impel / 6:6 / 6:7 / 6:8 Seitenwechsel / 7:8 / 7:9 Aufschlag Impel ins Aus / 7:10 Michelle / Auszeit Impel / 7:11 Jennifer / 8:11 / 9:11 / 10:11 / 11:11 / wieder 4 Punkte am Stück für die Polinnen!!! / 11:12 / 11:13 / Auszeit Impel / 12:13 / 13:13 / Auszeit DSC / 13:14 Louisa / 13:15

Der DSC besiegt Impel Wrocław mit 3:2. Mehr zur Fanfahrt könnt ihr im "Erlebnisbericht" lesen.

- Peter -

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2015

1

Sieg nach langem Kampf
Dresdner SC - Allianz MTV Stuttgart 3 : 1

November


2680 Zuschauer, davon 6 mitgereiste Fans aus Stuttgart sahen eine heiß umkämpfte Partie in der Margon Arena.

Dass die Schiedsrichterleistung unterirdisch war und auf beiden Seiten zu hitzigen Debatten führte, sei nur am Rande erwähnt. Beide Trainer sahen die gelbe Karte und das, weil sie einfach nur eine faire Leistung der Unparteiischen einforderten...


Unsere Mannschaft startete mit Kristina, Laura, Kathleen, Jennifer, Michelle, Gina und Myrthe.

Satz 1:
Das Spiel begann auf Augenhöhe und keins der beiden Teams konnte sich absetzen (8:7). Erst Ginas Hammer zum 12:10 setzte ein Signal, gefolgt von Kristinas Block und einem Netzroller-Aufschlag zum 13:10 und 14:10. Die zweite TA sah den DSC mit 16:11 vorn und von da an ließ sich das Waibl-Team nicht von der Siegerstraße abbringen. 25:20.

Satz 2:
Nach einem 8:3 - Rückstand holte Stuttgart wieder auf zum 9:7, dann gab es Nullball durch einen falschen Pfiff... Der DSC führte zur zweiten TA mit 16:12 und wieder gab es Diskussionen um den nächsten Punkt. War Stuttgart noch mit den Fingern dran? Am Ende stand es in dem zerfahrenen Spielabschnitt 25:22.

Satz 3:
6:8 und 15:16, diesmal wieder ein Kopf an Kopf - Rennen um die Punkte. Beim 20:19 führten unsere Mädels das letzte Mal, bevor sich die Stuttgarterinnen Punkt um Punkt nach vorn schoben. Zur Freude der kleinen Anhängerschaft in Blau reichte es zum Satzgewinn mit 24:26 und Erinnerungen an das Schwerin-Spiel und die letzte Partie gegen Istanbul befielen den einen oder anderen Dresdner Fan...

Satz 4:
Nichts für schwache Nerven dann der vierte Satz. Wer glaubte, dass sich Stuttgart von der 5:0 - Führung des DSC einschüchtern lässt, sah sich getäuscht. Von Auszeit zu Auszeit schmolz der Vorsprung (8:3, 16:13) und aus einem 24:20 wurde plötzlich ein 24:24. Zittern war angesagt. Dass der Satzball für Stuttgart beim 24:25 abgewehrt wurde und sich das Blatt wendete, spricht für den Kampfgeist der Mädels am gestrigen Abend. Gina, nach Spielende mit der MVP-Medaille ausgezeichnet, stellte die Weichen mit dem Punkt zum 27:26 auf Sieg, bevor Kristina ihr Team und das Publikum mit dem 28:26 glücklich machte.

- Peter -

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2015

29

Erwartete Niederlage, doch es war mehr drin ...
Dresdner SC - Fenerbahce SK ISTANBUL 1 : 3

Oktober


Nach schüchternem Beginn unserer Mädels sahen die 3000 zahlenden Zuschauer (allein der Gästeblock war traurig mit nur knapp 20 türkischen Anhängern und einer Hand voll entspannter Polizisten gefüllt) stellenweise hochkarätige Ballwechsel.
Über die Stationen 7:8 und 11:16 setzten sich die Gäste letztendlich zum 17:25 ab und gewannen diesen Durchgang ungefährdet.

Unsere Mädels hatten nichts zu verlieren und steigerten sich im 2. Satz. 8:7 und 16:14 führten sie, dann 22:19 und gar 24:21. Die folgenden Satzbälle wurden zu leichtfertig vergeben, schade drum! Leider konnte der DSC in dieser Situation wie schon in Schwerin dem Druck des Gegners nicht standhalten und verlor diesen Durchgang mit 24:26.

Vom Publikum gepuscht stand dann in Satz drei eine Mannschaft auf dem Feld, die alles richtig machen wollte und es auch umzusetzen vermochte. 8:6 und 16:11 die Zwischenstände, eine stark punktende Gina und Michelle mit mehr als einem Ass. Lohn der Arbeit war der verdiente Satzsieg mit 25:19.

Doch dieser Satzverlust brachte den türkischen Trainer dazu, seiner Mannschaft im 4. Durchgang mehr abzuverlangen. Und im Gegenzug wurden unseren Mädels die Beine schwer...

Dass der Satz nicht einstellig für den DSC ausging, glich am Ende einem Wunder. Mit 12:25 überrollte ein auf weiten Strecken keineswegs überragend spielendes türkisches Team unsere Mannschaft.

- Peter -

Fotos unten: Hans-Uwe Kilisch

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2015

25

... und ewig grüßt das Murmeltier oder - immer wieder Schwerin!!!
Schweriner SC - Dresdner SC 3 : 2

Oktober



Gestern begaben sich ca. zehn Fans mit viel Optimismus nach Schwerin, um den zweiten Auswärtssieg unserer Schmetterlinge zu erleben.



Dass es kein Spaziergang in der mit 2100 Zuschauern ausverkauften Palmberg-Arena werden würde, war uns schon bewusst. Die gemeinsamen Spiele waren von jeher immer hart umkämpft. Umso glücklicher waren wir nach Satz 1 und 2, dass beide mit 22:25 an unseren DSC gingen. Sollte die Überraschung gelingen?

Leider nein, denn im 3. drehte sich das Blatt, 25:22 stand es plötzlich für den Schweriner SC. Unsere Mädels liefen immer einem kleinen Rückstand hinterher. Da half auch der Kurzeinsatz von Schwabi nichts.

Wer dachte, Satz 3 ist abgehakt und auf geht's, wurde bitter enttäuscht. Der Rückstand setzte sich fort.

Um den Satz 4 noch zu retten, wechselte unser Trainer Alex Waibl plötzlich wild durcheinander. Bis auf Whitney Little standen jetzt alle Spielerinnen mal auf dem Feld. Aber es half nichts. Auch Satz 4 ging mit 25:20 verloren.

Satz 5 war dann nichts mehr für schwache Nerven, die Halle mit ihrer "gelben Wand" stand lautstark hinter Denise Hanke, Anja Brandt, Louisi Souza Ziegler, Ariel Turner, Veronika Hroncekova, Janine Völker und Jennifer Geerties.

Viele Eigenfehler in unseren Reihen und eine erstarkte gegnerische Mannschaft zerschlugen unseren Traum vom Sieg. Mit 15:12 blieb der Erfolg wieder einmal in Schwerin.

Trotzdem war es ein spannendes und faires Volleyballspiel mit mal wieder einem gelben Karton (wie die Fußballfans sagen) für unseren Trainer.

Es gibt ja noch hoffentlich mehrere Spiele gegeneinander, wir werden sehen, wer den längeren Atem hat. Deshalb und mit einer Stunde mehr im Rücken begaben wir uns gegen 22.00 Uhr auf den Heimweg.

- Monika -

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2015

22

Klarer Heimerfolg gegen den KSC
Dresdner SC - Köpenicker SC 3 : 0

Oktober



175 Tage Volleyballabstinenz gingen gestern Abend für das Dresdner Publikum in der heimischen Margon Arena zu Ende. Beim Betreten der Halle auf der Bodenbacher Straße fiel sofort das optisch kleiner wirkende Spielareal ins Auge. Aber nicht das genormte Spielfeld war geschrumpft, sondern die neuen Werbebanden beschränken den Aktionsradius der Spielerinnen um ein paar Quadratmeter. Dafür flimmerte und blinkte es unentwegt auf drei Seiten...
Doch ohne Werbeeinnahmen kein Spielbetrieb und mit dem neuen Bandensystem ist der DSC technisch im Olymp angekommen.

Für alle, die nicht schon in Münster zum Auftakt mit dabei waren, gab es ein Kennenlernen der Neuzugänge und ein Wiedersehen mit den Spielerinnen der letzten Saison.

Der DSC startete mit Kristina (3), Laura (7), Kathleen (10), Jennifer (12), Michelle (15), Gina (17) und als Libera Myrthe (9). Sieben internationale Spielerinnen also und erst die Einwechslungen von Izzy, Mareike und Louisa brachte später auch deutsche Spielerinnen aufs Feld. Das zeigt, dass Investitionen in die Nachwuchsarbeit immer von Nöten ist, nicht zuletzt auch mit Blick auf die Nationalmannschaft.

Satz 1:
Bis zum 8:6 zur ersten technischen Auszeit fand das Spiel auf Augenhöhe statt. Gewarnt vom Achtungserfolg der Hauptstädterinnen am Samstag gegen Hamburg begannen unsere Mädels ein wenig nervös, bevor die Annahmen besser klappten. 16:11 zur zweiten technischen Auszeit, eine sich permanent steigernde Michelle mit so manchem Hammer und am Ende war es Louisa, die zum 25:18 schmetterte.

Satz 2:
Die knapp 15 Fans zählende Gästeschar aus Köpenick musste in diesem Durchgang bangen, den Satz nicht einstellig zu beenden. Über die Stationen 8:4 und 16:6 gab es schließlich ein 25:10 am Ende. Einzig sehenswert etliche lange Ballwechsel, das 10:4 von Michelle aus einem schier unmöglichem Winkel und ein "Billard"-Angriff zum 12:4. Ansonsten enttäuschende Gäste ohne große Gegenwehr.

Satz 3:
Wie viele Bälle auf beiden Seiten beim Aufschlag ins Aus gingen, haben wir nicht gezählt, doch die 2730 Zuschauer sahen eine wackelnde Heimmannschaft bis ca. zur Mitte des Satzes. Katastrophale Annahmen und tolle Rettungsaktionen gar mit Fußabwehr wechselten sich ab. Erst mit dem 16:13 zur zweiten technischen Auszeit konnten sich unsere Mädels ein wenig Luft verschaffen. Besagte Luft war zu diesem Zeitpunkt schlagartig bei den Berlinerinnen raus, locker blockte der DSC zum 25:16 und somit zum 3:0 - Sieg.

Verdient gingen die MVP-Medaillen an Lauren Barfield vom Köpenicker SC und auf Dresdner Seite an Michelle Bartsch (für Beide jeweils ihre 2. Medaille im 2. Spiel)

- Annegret -

Fotos: Hans-Uwe Kilisch

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2015

19

Erster Sieg im Auftaktspiel der neuen Saison
USC Münster - Dresdner SC 1 : 3

Oktober

Saisonauftakt in Münster

Am Sonntag machten sich einige Fans unserer Mädels auf den Weg nach Münster. Selbst eine Hollandfraktion von über 10 Angehörigen unserer Mädels gesellten sich zu den 20 angereisten Dresdner Fans am frühen Nachmittag zum Auftakt der Saison. USC vs. DSC, in der Vergangenheit immer ein Renner in der Bundesliga, füllte die Halle mit über 2100 Besuchern. Gänsehautstimmung war garantiert.

Münster immer eine Reise wert, ein warmer herzlicher Empfang der Gästefans ist hier völlig normal und das pflegt einige Freundschaften der Zuschauern auf beiden Seiten. Auch Alex lobte die außergewöhnliche Fairness in dieser schönen Halle.

Eins war von vorn herein klar, nach einer so kurzen Vorbereitung (2 Wochen) ist es schwer genug für unseren Coach die Mannschaft gleich auf Hochtouren zu bringen. Dennoch war er nach dem Spiel mit den Neuzugängen nicht unzufrieden, die noch ein wenig Zeit brauchen. Um so mehr das Spiel voran schritt um so besser klappte es. Eine gewisse Nervosität wird noch abzulegen sein - kämpferisch war die Einstellung schon sehr gut. Hervorheben kann man Izzy und Michelle. Auch Stocki, sie machte ihre Sache sehr gut - vertrat Myrthe, die Knieproblem hatte.

Das Spiel beginnt mit Louisa, Michelle, Kathleen, Laura, Gina, Jennifer und Stocki. Keiner kann sich im ersten Drittel des 1. Satz absetzen, wir führen 8:7. Ein langer Ballwechsel (14:12) bringt etwas Luft für uns. Zweite technische Auszeit und es steht 16:12. Münster kämpft, will aufschließen aber nicht ohne Fehler. 25:21 heißt es am Ende dieses Satzes.

Im 2. Abschnitt ein anders Bild. Der USC ist schnell mit 3 Punkten vorn. Unsere Annahme macht nicht den sichersten Eindruck. 1. technische Auszeit und es steht 8:6 für Münster. Immer wieder passieren kleinere Fehler, die den Gegner stark machen. Der Block steht nicht richtig gut und Ines Barthen kann ihre Angriffe verwerten. Es wird Zeit zu wechseln, Alex bringt Krissi für Louisa und Mareike für Laura. Der Satz beruhigt sich, aber unsere Mädels liegen bei der 2. Auszeit 16:12 hinten. Wieder wird gewechselt, Izzy kommt. Wieder Punkte für den USC 13:18 - 14:20 der Satz geht weg. Positiv- Izzy macht 4 Punkte in Folge, leider zu spät. 1:1.

Weiter geht es. 3. Satz: Er beginnt ausgeglichen, beide Mannschaften wechseln durch. 8:6 zur ersten technischen für uns. Izzy ist nun von Anfang an dabei und punktet, genauso Michelle. Jetzt wird auch das Zuspiel stärker. Wir setzen uns ab 16:12 dann 23:15, klar geht der Satz an uns. Michelle versenkt zum 25:18.

Der 4. Durchgang ist knapp. 8:6 und 15:16 zu den Auszeiten. Der Block hat immer mehr Erfolg. Der USC lässt aber nicht locker, will den Tiebreak. Wir bleiben aber dran. Dann verletzt sich Irina Kemmsies, knickt um und muss das Spielfeld verlassen. Mit toller Unterstützung der 2100 Fans in der Halle kämpft sich Münster zum Satzball. Zwei Satzbälle wehren wir ab und ziehen gleich. 24:24. Ein Fehler bei Münster bringt den 25. Punkt und Izzy verwandelt den Matchball zum 26:24.

Unterm Strich ein gelungener Volleyballnachmittag. Sieg für den DSC. Genug Luft nach oben ist vorhanden, die nächsten Spiele werden bestimmt noch mehr das Potenzial der Mannschaft zeigen, darauf freuen wir uns sehr.

Wertvollste Spielerinnen:

DSC: Michelle Bartsch
USC: Ines Barthen

- Yvette und Frank -

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2015

29

Playoff-Finale Spiel 3
Dresdner SC - Allianz MTV Stuttgart 3 : 2

April



Rückblick aufs letzte Spiel 2014/2015


Die Deutsche Volleyballsaison 2014/15 der Damen ist Geschichte.
Unsere Frauen gewannen auch das 3. Playoff-Spiel und konnten damit den Meistertitel verteidigen.

Die Margonarena mit Ihren 3000 Plätzen stösst immer öfter an Ihre Grenzen. Bereits zum 12. Mal in dieser Saison konnten nicht alle Volleyballfans das Spiel vor Ort verfolgen, weil das Fassungsvermögen der Halle nicht ausreicht. Wer eine Karte ergattert hatte, wurde mit einem Spiel belohnt, welches bis zum letzten Punkt mit offenem Ausgang umkämpft war. Es standen sich verdientermaßen die beiden besten Mannschaften der Saison gegenüber.

Der Dresdner SC begann den 1. Satz mit seiner 1. Reihe Molly Kreklow, Kristina Mikhailenko, Jaroslava Pencova, Cursty Jackson, Lisa Izquierdo, Michelle Bartsch und Myrthe Schoot. Kristina konnte mit zwei tollen Aufschlägen, der zweite war ein Ass, unsere Mannschaft zur ersten technischen Auszeit zu einer 8:3 Führung verhelfen. Aber bereits beim Stand 10:11 führte Stuttgart wieder. Ein toller Blockpunkt von Lisa brachte den DSC wieder in Front 13:12. Zur 2. technischen Auszeit führte der DSC wieder 16:12. Nach einem Mißverständnis von Molly und Cursty stand es 20:19. Alexander Waibl nahm eine Auszeit und wechselte für Molly und Kristina Laura Dijkema und Louisa Lippmann ein. Keine Spielerin hörte auf Peter Pautzschs Ruf „BLOCK“ und es stand 21:20. Beim Stand von 21:22 kam Lisa Stock für die andere Lisa ins Spiel. Ein abgewehrter Ball von Myrthe fiel im Stuttgarter Feld zu Boden Punkt für Dresden und der Satz war gewonnen 28:26.

Der 2. Satz begann mit den Spielerinnen, welche zu Beginn des 1. Satzes auf dem Spielfeld waren. Wer jetzt dachte, mit dem Satzgewinn wird das Dresdner Spiel sicherer, wurde enttäuscht. Starke Stuttgarter wirbelten unsere Abwehr durcheinander 3:8. Beim Stand von 3:9 gab es wieder den Doppelwechsel. Für Molly und Kristina kamen Laura und Louisa auf Spielfeld. Der Vorsprung Stuttgarts vergrößerte sich weiter. Unter großem Beifall wurde das Geburtstagskind Katharina Schwabe, Herzlichen Glückwunsch, eingewechselt. Der Satz ging mit 17:25 klar an Stuttgart.

Der 3. Satz begann ohne Michelle, für Sie spielte jetzt Shanice Marcelle. Wieder begann Stuttgart stark 1:5 und Auszeit DSC. Molly brachte mit einem schnellen Ball die Führung 8:7. Vom Fanblock startete eine Laola-Welle. Bis zum 22:22 blieb der Satz ausgeglichen. Stuttgart gewann den Satz 23:25. Sollten wir am Sonnabend wirklich noch mal nach Stuttgart reisen? Das Spiel sollte dann in der großen Porschearena stattfinden…

Im 4. Satz schenkte Alexander Waibl Molly, Jaroslava, Louisa, Cursty, Lisa, Shanice und Myrthe das Vertrauen. Molly begann mit einem Ass 1:0. Es gelang keiner Mannschaft sich einen größeren Vorsprung herauszuspielen. Ein Block von Cursty und ein Angriff von Michelle brachten am Ende den Satzgewinn für Dresden 27:25.

Zu Beginn des 5. Satzes standen Kristina, Jaroslava, Laura, Cursty, Michelle, Shanice und Myrthe auf dem Spielfeld. Stuttgart konnte sich einen Vorteil erspielen 6:8, Auszeit Dresden. Beim Spielstand 6:9 nahm Alexander Kristina und Laura aus dem Spiel. Für Sie wechselte er Molly und Louisa ein. 9:9 Ausgleich, Stuttgarts Trainer nahm eine Auszeit. 9:11 stand es nach einem Netzroller. Es wurde zurückgewechselt. 13:12 ein Angriff von Shanice brachte den Punkt. Stuttgarts Trainer nahm die letzte Auszeit. Das Spiel hielt (fast) keinen mehr auf den Sitzen. Ein gefühlvoller Ball von Shanice brachte den 14. Punkt und den Spielball für den DSC. Wieder ist es Shanice die den Ball im Stuttgarter Feld versenkte. Punkt, Sieg und Meister DSC. Alle in der Halle waren sich schon vor der Bekanntgabe der besten Spielerin einig. Es konnte nur Shanice sein.

Vor der Meisterehrung hatte der Fanclub von der DSC Geschäftsstelle die Aufgabe bekommen, Leuchtstäbe in der gesamten Halle zu verteilen. Die Leuchtkraft der Stäbe war leider zu gering um in der abgedunkelten Arena den großen Show Effekt zu erzielen. Nach der Siegerehrung lagen sich Fans, Spielerinnen, Trainer und Freunde in den Armen. Nach der ersten Enttäuschung feierten auch die Stuttgarter Spielerinnen und Fans mit. Allianz MTV Stuttgart hatte eine Riesensaison gespielt, sind Pokalsieger und Vizemeister.

In den Satzpausen zeigte das Dresden Monarchs Dance Team Ihr Können. Bedanken möchte ich mich bei Allen die in dieser Saison zum Gelingen der Meisterschaft beigetragen hatten.
In den nächsten Tagen wird es noch ein Fanfest geben.

- Bernd -

Fotos: Ruben und Johannes

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