+++ Spielberichte Saison 2016-2017 +++

2017

16

Stehend k.o. !!!
Allianz MTV Stuttgart - Dresdner SC 3 : 0

April


Zuallererst einmal allen Aktiven des DSC herzlichen Glückwunsch zur Bronzemedaille!

Für ein völlig neu aufgebautes Team wie in dieser Saison ist es ein großer Erfolg,
den dritten Platz in der Meisterschaft zu belegen.

Schon wenige Minuten nach Spielanpfiff in Stuttgart war unseren Frauen anzusehen, wer als Sieger vom Feld gehen würde. Körperspannung? Siegeswille? Gegenseitiges Anfeuern? - All das fehlte und übertrug sich auf das ganze Team.

Satz 1: 8:4 / 16:10 / Symptomatisch für diesen Durchgang verspringt der letzte Ball Dominika Strumilo und Stuttgart gewinnt mit 25:17.

Satz 2: 4:8 / drei katastrophale Annahmefehler in Folge / 7:8 / Schwabi raus und wieder rein, Alex hat keine Alternativen! / 16:13 / 25:19

Satz 3: Valerie kommt ins Spiel / 6:8 / beim 10:9 erste Führung von Stuttgart / 16:12 / 25:16

Dresden hat sein erstes und sein letztes Spiel der Saison 2016/2017 gegen die Damen aus Stuttgart verloren. War es ein neu zusammengestelltes, uneingespieltes Team am Anfang, so müssen wir am Ende von einem gesundheitlich angeschlagenem, ausgepowerten Team am Ende sprechen. Wer bleibt? Wer kommmt? Wie und wo spielt der DSC international? Die Zeit wird Antworten auf all die Fragen bringen.

- Peter -

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2017

9

Das Halbfinale geht in die Verlängerung
Dresdner SC - Allianz MTV Stuttgart 2 : 3

April


Mit dem Sieg in Stuttgart hatte sich der DSC eine gute Ausgangslage für das Heimspiel geschaffen. Stuttgart musste unbedingt gewinnen, um im Rennen für die Playoff-Finalspiele zu bleiben. Es waren auch viele Stuttgarter Fans in die ausverkaufte Margon Arena gekommen. Auch Thomas de Maizière und Stanislaw Tillich sahen sich das Spiel an.

Den ersten Satz begannen unsere DSC-Frauen mit Mareen Apitz, Barbora Purchartová, Liz McMahon, Kadie Rolfzen, Katharina Schwabe, Amber Rolfzen und Myrthe Schoot als Libera. Die Brisanz des Spieles konnte man deutlich spüren. Die Nerven hielten im ersten Satz nicht immer. Es gab bei der Ballannahme öfter mal kleinere Abstimmungsprobleme wie beim 6:6. Myrthe hatte Probleme, in dem Satz ins Spiel zu finden. Kurz vor der zweiten technischen Auszeit übernahmen die Stuttgarterinnen die Führung und gewannen den Satz mit 21:25. Spielerwechsel und Auszeiten konnten dem Satz keine Wende bringen.

Im zweiten Satz spielte Jennifer Cross für Amber. Unsere Frauen rannten immer einem kleinen Punkterückstand hinterher. Nach dem 3:5 kam Lucie Smutná für Mareen ins Spiel. Mit einer Aufschlagserie von Jennifer erspielte sich der DSC einen Vorsprung zum 13:7. Der Stuttgarter Block wackelte zu dieser Zeit gewaltig. Den Vorsprung sicherten unsere Damen bis zum Satzende - 25:22.

Im dritten Satz blieb Lucie im Spiel. Doch der Erfolg blieb unseren Frauen zunächst versagt. Beim Spielstand von 10:15 kam Dominika Strumilo für den Rest des Spieles für Katharina und beim 14:19 Mareen im Zuspiel wieder für Lucie ins Spiel. Dresden konnte den Satz noch knapp für sich entscheiden - 25:23.

Der vierte Satz begann ausgeglichen. Es gab etliche spektakuläre Ballwechsel zu sehen. Nach dem Spielstand von 13:13 konnte sich die Dresdner Mannschaft einen kleinen Vorsprung erspielen, 18:14, die Stuttgarterinnen konnten dennoch den Satz mit 23:25 gewinnen.

Diesen Schwung nahmen die Gäste in den Tiebreak mit und gewannen ihn mit 9:15.

Im Spielverlauf wurde Valérie Courtois mehrfach eingewechselt.

Fazit: Damit müssen die Dresdnerinnen am 15.04.2017 zum entscheidenden Spiel noch einmal nach Stuttgart.


Auf www.dresdnersportclub.de gibt es alle Infos zur österlichen Fanfahrt nach Stuttgart.
Hier findet ihr neben dem offiziellen Anmeldeformular auch alle weiteren Infos.

- Bernd -

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2017

3

Fußball trifft Volleyball
Allianz MTV Stuttgart - Dresdner SC 2 : 3

April


Wir 24 Teilnehmer der Fanfahrt haben einen sonnigen Samstagstagsausflug in die baden-württembergische Landeshauptstadt unternommen und waren am Sonntag früh gegen 5.00 Uhr müde, ohne Stimme, aber sehr glücklich wieder in Dresden. Ich hatte selbst fleißig während des Spiels alle Punktestände notiert, die Spielerwechsel unserer Mädels gingen während der Anfeuerungsrufe und der tollen Stimmung in der Halle aber fast unter.

Hier sind die Satzstände: 21:25, 25:20, 25:20, 27:29 und 11:15.

Es folgt der Bericht von Markus.

- Monika -

Für die Stuttgarter Fans bot sich ein ungewohntes Bild, oberkörperfreie tätowierte Anhänger der SGD, die zusammen mit den DSC-Fans unsere Mädels frenetisch anfeuerten. Mit den Gesängen ab Mitte des 4. Satzes fing das Spiel an zu kippen und unsere Mannschaft fand in die Erfolgsspur zurück.

Zum Spiel: Die Devise des Stuttgarter Trainers war, alle Aufschläge in Richtung J. Birks, was aber im ersten Satz keine Früchte trug. Dieser Satz wurde trotz Schrecksekunde nach Verletzung von J. Birks nach starker Leistung gewonnen.

Die Geschichte von Satz 2 und 3 ist kurz erzählt. Die Annahme wackelte stark und verhalf damit Stuttgart, diese beiden Sätze zu gewinnen.

Satz 4 war ein Satz auf Augenhöhe, der auch mit Hilfe der Fans gewonnen wurde und an Dramatik nicht zu überbieten war.

Im 5. Satz begann Dresden rasant, Stuttgart pirschte sich wieder heran aber der DSC blieb nervenstark und behielt die Oberhand.

Positiv war, dass Einwechslungen und Umstellungen entscheidend zum Erfolg beitrugen.

Wir vom Fanclub wünschen uns, dass die Margon Arena genau so rockt wie am Samstag erlebt bei "Fußball trifft Volleyball" in der SCHARRena.

- Markus -


Glossiert:
"Die Geister, die ich rief!"


Mittwoch, 29. März 2017 16:30 Uhr (www.dresdnersportclub.de)

Dresdner Mannschaftsspitzensport in Stuttgart gefordert

"Es wäre toll, wenn uns ein Teil der Dynamo-Fans am Samstagabend unterstützen und kräftig Stimmung machen würde", hofft Myrthe Schoot.


Samstag, 01. April 2017 23:17 Uhr (www.dresdnersportclub.de)

Denkwürdiger Auswärtssieg in Stuttgart

Die Stimmung war sensationell, die Fans haben jeden Punkt von uns lautstark bejubelt und ich danke jedem, der heute in der Halle war", sagte Trainer Alexander Waibl nach dem Spiel.


Sonntag, 02.04.2017, SZ-online

Am Samstag war die Stimmung während der 129 dramatischen Minuten grandios, sie drohte nur danach kurz zu kippen. Stuttgart wollte den Kapitän stilvoll verabschieden, die Zeremonie wurde jedoch von Sprechchören Dresdner Anhänger gestört.
Rund 50 schwarz-gelbe Fans waren am Vorabend von Dynamos Gastspiel beim VfB Stuttgart zum blau-roten Volleyball-Duell gekommen. Zum Schluss feierten einige von ihnen mit freiem Oberkörper und entzündeten vor der Halle ein Leuchtfeuer.


Ein unschöner Beigeschmack bleibt, glaubt man den Pressemeldungen und Erzählungen einiger mitgereister langjähriger Fanclubmitglieder: Auch im Siegestaumel gehört es sich für echte Sportfans, Respekt zu zollen, wenn ein Verein seine langjährige Spielerin verabschiedet. Wir als Volleyballfanclub "Blaues Wunder 2000" können uns an dieser Stelle nur distanzieren von solchem Verhalten und wünschen Kim Renkema für ihre weitere Karriere alles Gute und Erfolg!

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2017

26

Halbfinale - Wir kommen!
Dresdner SC - Rote Raben Vilsbiburg 3 : 0

März


Während es Allianz MTV Stuttgart und SSC Palmberg Schwerin bereits nach 2 Spielen ins Halbfinale schafften, musste unser Dresdner SC "nachsitzen". Leider wollten nur 2649 Zuschauer das Spiel erleben. Lag es am schönen Frühlingswetter, der Kurzfristigkeit des Termins oder an den höheren Eintrittspreisen im Vergleich zum letzten Jahr?

Mit Barbara Roxana Wezorke kam auch wieder eine ehemalige VCO Dresden-Spielerin nach Dresden.

Den ersten Satz begann der DSC mit Mareen Apitz, Barbora Purchartová, Liz McMahon, Kadie Rolfzen, Katharina Schwabe, Erin Johnson und Myrthe Schoot. Unsere DSC-Damen begannen konzentriert das Spiel. Nach einer Aufschlagserie von Kadie stand es 6:1 für den DSC. Der Dresdner Block stand fest wie eine unüberwindbare Mauer. Der Vorsprung wurde bis kurz vor der zweiten technischen Auszeit gut verwaltet, 15:11. Ein Aufschlag ins Aus und die nicht mehr so glänzende Ballannahme ließen die Vilsbiburgerinnen wieder herankommen. Bei den Spielständen 17:16 und 20:20 nahm Alexander Waibl seine beiden Auszeiten. Der folgende Angriff von Katharina landete im Netz, 20:21. Der Aufschlag von Barbora landete im Aus. Die Nerven auf dem Spielfeld und den Rängen lagen blank. Beim Spielstand 22:24 gab es den bekannten Doppelwechsel. Jocelynn Birks und Lucie Smutná kamen für Mareen und Liz ins Spiel. Ein Blockpunkt von Kadie rettet dem DSC den ersten Satz, 29:27.

Der 2. Satz verlief bis zum 12:12 ausgeglichen. Begünstigt durch die Zunahme technischer Fehler bei den Vilsbiburgerinnen (15:13 und 19:16) konnten sich unsere Frauen punktemäßig etwas absetzen. Unsere Mannschaft gewann diesen Satz 25:21.

Der dritte Satz begann mit einem starken Block zum 1:0. Unsere Damen konnten sich schnell eine 5:1-Führung erspielen. Nach einer Finte von Mareen stand es zur ersten Technischen Auszeit 8:4. Die folgenden DSC-Angriffe waren leichte Beute für die Roten Raben. Bei den Spielständen 9:7 und 10:10 nahm Alex seine beiden Auszeiten. Den Dresdner Frauen flatterten jetzt die Nerven. Erst ein technischer Fehler (10:11), dann ein verschlagener Angriff ins Aus (13:15) und ein Angriff, der im Raben-Block hängenblieb, ließen die Gäste auf 14:17 davoneilen. Nach einem Lupfer von Katharina kam es beim Spielstand von 15:17 wieder zu dem Doppelwechsel aus dem ersten Satz. Beim Rückwechsel hatten die Vilsbiburgerinnen immer noch 3 Punkte Vorsprung, 20:23. Danach gelang Vilsbiburg kein Punkt mehr. Der DSC gewann den Satz mit 25:23 und damit das Spiel und steht im Halbfinale!

Im Halbfinale wartet der Pokalsieger Stuttgart auf unsere Mannschaft:

01.04.2017 19:30 Uhr Allianz MTV Stuttgart - Dresdner SC in der SCHARRena Stuttgart
08.04.2017 17:30 Dresdner SC - Allianz MTV Stuttgart - Dresdner SC
und wenn nötig
15.04.2017 19:30 Uhr Allianz MTV Stuttgart - Dresdner SC

- Bernd -

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2017

23

Raben schlagen zurück
Rote Raben Vilsbiburg - Dresdner SC 3 : 1

März


Etwa 30 Fans machten sich mit Bus und PKW auf ins Vilstal zum 2. Play-Off-Viertelfinale des DSC gegen die Roten Raben Vilsbiburg. Die 19 Busreisenden dachten kurz vor der Abfahrt sogar, sie fahren mit dem Dynamo-Mannschaftsbus. Aber doch nicht. Der Bus mit dem gefahren wurde, stand versteckt dahinter.
Gut gelaunt ging es Richtung Vilsbiburg. Ca. 1½ Stunden vor Spielbeginn erreichte der Fanbus die Halle und, wie immer, 1 Stunde vor Spielbeginn war Einlass.

Zum Spiel:

1. Satz
Aufstellung: Mareen, Barbora, Liz, Kadie, Katharina, Erin und Myrthe
Beide Mannschaften begannen motiviert. Keine konnte sich absetzen. Mal führte Dresden, mal Vilsbiburg. 7:8 führte der DSC zur 1. Technischen Auszeit. Bis zum 11:11 waren beide Mannschaften eng beieinander. Erst jetzt konnte sich der DSC absetzen. Fast alles gelang und so bauten die Dresdnerinnen ihre Führung auf 13:19 aus. Mit 14:25 endete der 1.Satz.
0:1 für Dresden
Bitterer Beigeschmack. Beim 11:8 für Vilsbiburg knickte Schwabi um und musste runter. Für sie kam Dominika aufs Feld.

2. Satz
Aufstellung: Mareen, Barbora, Liz, Kadie, Erin, Dominika und Myrthe
Der zweite Satz begann ähnlich wie der erste. Immer wieder wechselte, bis zur 1. Technischen Auszeit, die Führung. Ab jetzt war es anders herum. Schnell konnten die Raben auf 16:13 ausbauen. Beim 19:13 reagierte Alex und brachte Lucie für Liz und Jocelynn für Mareen. Allerdings brachte es nicht mehr viel. Vilsbiburg beendete den Satz 25:15.
1:1 Ausgleich

3. Satz
Aufstellung: Mareen, Jocelynn, Barbora, Liz, Kadie, Erin und Myrthe
Schnell führten die Dresdnerinnen. 0:3, 2:5 und 3:8 bis zur Technischen Auszeit. Als sich Vilsbiburg bis auf 7:9 heran gekämpft hatte, nahm Alex eine Auszeit. Es half etwas. 8:10 und 9:11 ging es weiter. Beim 9:12 nahm auch der Trainer der Raben seine erste Auszeit. Für sie half die Auszeit aber nicht viel. 12:16 für den DSC stand es zur 2. Technischen Auszeit. 13:18, 15:19, 17:21 ging es weiter. Beim Stand von 17:22 nahm Vilsbiburg die zweite Auszeit. Nur noch drei Punkte für Dresden sollten doch machbar sein! Dachten alle. Die Raben gaben sich noch nicht geschlagen. Durch Angriff- und Blockpunkte kämpften sie sich auf 22:22 heran. Es wurde noch mal eng für den DSC. Alex brachte Lucie für Mareen. 23:23, 24:24, 25:25 und 26:26 ging es Kopf an Kopf weiter. Erst ein Block von Vilsbiburg und ein Angriff von Dresden ins Aus brachte die Entscheidung. 28:26 zu Gunsten der Raben.
2:1 für Vilsbiburg

4. Satz
Aufstellung: Mareen, Barbora, Liz, Kadie, Jocelynn, Erin und Myrthe
Im vierten Satz ging es für beide Teams um etwas. Für Dresden den Tie Break zu erreichen um eine Niederlage abzuwenden und für Vilsbiburg darum, das Spiel zu gewinnen um ein dritte Spiel zu erzwingen. Dementsprechend war der Satz umkämpft. Bis zur ersten Technischen Auszeit wechselte die Führung immer wieder. Mal zu Gunsten von Dresden, mal zu Gunsten der Raben. 8:6, für Vilsbiburg stand es zur ersten Auszeit. Danach war endlich der DSC wieder am Drücker und punktete erfolgreich, 12:15 und 13:16 zur zweiten Auszeit. Vilsbiburg kämpfte sich wieder heran und glich zum 16:16 aus. Bis zum 23:23 blieb es spannend und eng. Die Führung wechselte immer wieder bzw. immer wieder wurde ausgeglichen. Ein Angriff ins Aus und eine Fehlannahme des DSC sorgte für die Entscheidung. 25:23 für Vilsbiburg.
3:1 für Vilsbiburg

Nach etwa 2 Stunden Spielzeit jubelten von den 1312 Zuschauern nur die Fans der Roten Raben Vilsbiburg. Die DSC-Fans traten etwas enttäuscht die Heimreise an.

MVP wurde bei Vilsbiburg die Nummer 14, Lena Stigrot. Zweite wurde aus Dresden ebenfalls die Nummer 14, Liz McMahon.

Nun müssen beide Mannschaften am Samstag (25.03.) in Dresden gewinnen um das Halbfinale zu erreichen oder sie scheiden aus dem Kampf um die Meisterschale aus.

- Johannes -

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2017

18

Raben arg gerupft
Dresdner SC - Rote Raben Vilsbiburg 3 : 0

März


Wer hätte das gedacht: Unser DSC spielte sein erstes Playoff-Match wie ausgewechselt! Im Interview nach dem Abpfiff sprach Alexander Waibl von "einem der besten Spiele der Saison". Und das kann wohl jeder der 2776 Zuschauer in der Margon Arena so unterschreiben. Auch die zahlreich mitgereisten Fans aus Bayern, die natürlich enttäuscht waren vom Spielverlauf.

Nach Spielende jedoch gab es ein versöhnlches Abklatschen, das zum totalen "Gewusel" führte, da sämtliche Spielerinnen gleichzeitig zu "ihren" Fans wollten (siehe Foto).

Zum Spiel:

Satz 1:
Unser Team lief mit Mareen, Barbora, Liz, Kadie, Katharina, Erin und Myrthe auf. Und dann ging auch schon die Post ab. Ruckzuck stand es 7:1 und mancher Fan wischte sich die Augen: Ist unser DSC so stark oder die Raben heute so schwach? Das einzige, was in diesem Satz falsch lief (aus Dresdner Sicht) war die Anzeige am Sprechertisch. Dort führte der Gast lange Zeit. In Wirklichkeit aber zog der DSC über die Zwischenstände 8:2 und 16:12 seine Bahn und gewann furios mit 25:14.

Satz 2:
14 mal ausgeglichene Spielstände vom 2:2 bis zum 17:17. Hatten sich die Gäste jetzt "warmgespielt"? Mitnichten! Vom 18:17 bis zum umjubelten 25:21 zogen die Gastgeberinnen auf und davon.

Satz 3:
Was nun folgte, könnte man "Spielrausch" nennen. Unseren Mädels gelang jetzt so ziemlich alles, da halfen den Raben auch keine Auszeiten oder Wechsel. Mareen fegte mit ihren Aufschlägen den Gegner vom Platz, die Angreiferinnen punkteten, der Block und die Annahme standen. Und auch die ganze Halle! 25:9 der Endstand, der Sport kann manchmal gnadenlos sein...

- Peter -

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2017

5

DSC-Frauen bekamen Ihre Nerven wieder nicht in den Griff
Dresdner SC - USC Münster 1 : 3

März



Juliane Langgemach gewann Ihr "Heimspiel" und die DSC-Frauen bekamen Ihre Nerven wieder nicht in den Griff.



Nach dem 0:3-Sieg in Suhl am 04.02.2017 verlor der USC alle weiteren Bundesligaspiele gegen Potsdam, Köpenick, Wiesbaden, Stuttgart und Aachen und für das Selbstvertrauen unserer Frauen in den folgenden Playoff-Spielen sollte ein Sieg gegen Münster wichtig sein.

Vor 2900 Zuschauern begann der DSC mit Mareen Apitz, Jocelynn Birks, Kadie Rolfzen, Katharina Schwabe, Amber Rolfzen, Erin Johnson und Myrthe Schoot das Spiel. Unsere frühere Dresdner Mittelblockerin Juliane Langgemach ist seit dem Wechsel nach Münster Stammspielerin. Die ersten Punkte erspielte ausnahmslos eine nervös beginnende Münsteraner Mannschaft 4:1 für den DSC. Auch eine 10:5-Führung unserer Frauen brachte keine Sicherheit ins Dresdner Spiel. Erstmals übernahm Münster beim 12:13 die Führung. Mit einem Punkt von Juliane Langgemach zum 14:16 ging es in die zweite technische Auszeit. Die DSC-Frauen ergaben sich in dem Satz ihrem Schicksal. Spielerwechsel brachten auch keine Änderung und die Auszeiten waren längst aufgebraucht. Münster gewann den Satz verdient 21:25.

Den zweiten Satz begann Dresden mit Lucie Smutná und Liz McMahon. Sie kamen für Mareen und Jocelynn ins Spiel. Die Dresdnerinnen konnten sich wieder einen Vorsprung zum 9:3 erspielen. Beim Stand von 12:4 nahm Trainer Andreas Vollmer seine 2. Auszeit. Der DSC spielte den Satz bis zum 21:16 konzentriert durch. Danach ließ man den Satz austrudeln. Jules Angriff in den Dresdner Block brachte den Satzgewinn zum 25:21.

Im dritten Satz führte Dresden schnell 3:0 nach einem Ass von Kadie. Viele lange Ballwechsel endeten an diesem Abend mit dem Vorteil von Münster, so auch beim 4:5 als Katharinas Angriff geblockt wurde. Der Satz blieb bis zum Schluß spannend. Nach dem 24:22 gelang den Dresdner Frauen kein Punkt mehr. Mit einem Angriff ins Aus endete der Satz 24:26 für Münster.

Im vierten Satz kamen Mareen und Jocelynn wieder für Lucie und Liz ins Spiel. Für die etwas glücklos agierende Katharina wechselte Alexander Waibl Dominika Strumilo ein. Vom Satzbeginn an rannten unsere Frauen einem Rückstand hinterher. Beim 14:13 gelang Dresden die einzige Führung in diesem Satz. Beim 16:21 gab es eine strittige Schiedsrichterentscheidung. Ein Angriff von der nur 1,72 m großen Ines Bathen zum 21:25 beendete das Spiel.

Der USC Münster hatte ein spannendes, aber nicht hochklassiges Spiel gewonnen. Linda Dörendahl pushte Ihre Mannschaftskameradinnen auf dem Spielfeld immer wieder lautstark nach vorn. So eine Spielerin fehlt aktuell im Dresdner Spiel. Juliane hat in Ihrer Münsteraner Zeit viel Selbstvertrauen getankt und strahlte über das ganze Gesicht und hatte nach dem Spiel viele Hände zu schütteln.

Das Playoff-Viertelfinale beginnt für den DSC am 18.03.2017 um 17:30 Uhr gegen die Roten Raben Vilsbiburg.

- Bernd -

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2017

25

Zitterpartie!
Dresdner SC - Ladies in black Aachen 3 : 1

Februar


Mit den Ladies in Black kam die frühere DSC-Spielerin Femke Stoltenborg nach Dresden. Sie spielt seit Dezember wieder für die Ladies. Die Aachenerinnen gewannen zuletzt in Potsdam 3:0, wo die DSC-Schmetterlinge Anfang des Monats mit 3:2 unter die Räder kamen. Man durfte also gespannt sein, wie das Spiel verlaufen sollte.

Der DSC begann das Spiel mit Brittnee Cooper, Mareen Apitz, Jocelynn Birks, Kadie Rolfzen, Katharina Schwabe, Amber Rolfzen und Myrthe Schoot als Libera. Mit einer Finte eröffnete Mareen das Spiel - 1:0. Der Satz verlief bis zum 8:8 ausgeglichen. Mit einem Zwischenspurt führten unsere Damen mit 20:14. Aachens Trainerin Saskia van Hintum nahm eine Auszeit und brachte Ihre Mannschaft wieder in die Spur und die Aachenerinnen holten 7 Punkte in Folge zum 20:21. Die Ladies konnten den Satz mit 24:26 für sich entscheiden.

Im zweiten Satz erspielte sich der DSC schnell einen Punktevorsprung. Über die Stationen 5:3, 11:6, 16:9, 20:12 wurde der Satz souverän zu Ende gespielt - 25:17.

Der dritte Satz startete mit mehreren Punkten von Katharina 6:0. Beim Spielzug zum 10:5 verletzte sich Anna Kalinovskaja am Knöchel und konnte nicht weiterspielen. Wünschen wir Ihr auf diesem Wege gute Besserung. Zum Ende des Satzes wurde es wieder eng. Mehrere schwache Annahmen und Angriffe ins Aus brachten die Aachenerinnen noch auf 24:23 heran. Der DSC gewann den Satz glücklich mit 25:23.

Im vierten Satz führte Aachen mit 0:3 bevor unsere Mannschaft ins Spiel fand. Auch Femke beherrscht die Finte - 4:5. Im Anschluss erspielten sich unsere Schmetterlinge wieder einen Vorsprung über die Spielstände vom 8:5, 13:8 zum 16:11. Danach wurde es wieder mehrfach eng. Über die Spielstände 16:15, 19:19 und 23:22 zitterte sich der der DSC zum 25:22 und damit zum Matcherfolg.

In allen Sätzen gab es die Doppelwechsel mit Lucie Smutná und Liz McMahon. Auch Valérie Courtois bekam in allen Sätzen Spielanteile.

2800 Besucher hatten ein spannendes aber nicht hochklassiges Spiel gesehen. Die Aachenerinnen klatschten auch bei den Dresdner Fans ab. Femi hatte nach dem Spiel auch genügend Zeit für Ihre zahlreichen Dresdner Fans.

- Bernd -

Fotos: Bernd und Frank

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2017

23

Erster Sieg in der laufenden Champions League-Saison
Dresdner SC - NTMK Uralochka Ekaterinburg 3 : 1

Februar


Es fehlte nicht nur der charismatische Trainer des russischen Teams, sondern auch ein paar Leistungsträgerinnen auf dem Spielfeld. Mit diesem Wissen und wohl auch für sich selbst auf "Wiedergutmachung" des schwachen Wochenendauftritts sah man vom Anpfiff an eine selbstbewusste Dresdner Mannschaft.

Beim Zwischenstand von 11:12 verbuchten die Gäste ihre einzige Führung in Durchgang eins. Den 8:5- und 16:13-Zwischenständen folgte das umjubelte 25:22. Auch ein Aufstellungsfehler, der den Anschlusspunkt zum 10:9 bedeutete, konnte Brittnee, Mareen, Jocelynn, Kadie, Katharina, Amber und Myrthe nicht beeindrucken.

Sehenswert in Durchgang zwei, wie Kadie einen Abpraller zum 13:10 ins gegnerische Feld hämmerte. Bemerkenswert in Durchgang zwei, dass die russischen Gäste ein- und letztmalig beim 0:1 in Führung gingen. Sensationell in Durchgang zwei, dass der DSC auch diesen gewann!

Satz drei: Nach Videobeweis stand es fest, Punkt 8 zum 8:5 geht an den DSC. Die Freude währte jedoch nicht lange. Das 9:8 entstand durch einen Netzroller beim Aufschlag und beim 9:9 stand der gegnerische Block sehr gut. Alex musste zur Auszeit greifen. Fortan wechselte die Führung ständig, zumeist trennte nur ein Punkt beide Teams. Ab der zweiten technischen Auszeit (14:16) jedoch zogen die Russinnen auf und davon. Der vorletzte Punkt brachte die Halle noch mal zum Schmunzeln, denn der von Myrthe abgewehrte Ball traf den Basketballkorb an der Hallendecke… Kurz darauf war Schluss. 20:25 endete dieser Satz.

2842 Zuschauer verfolgten das Spiel, die meisten davon hofften auf ein Happy End für den DSC. Und so legten sich unsere Mädels noch mal ins Zeug. 8:6 und 16:10 stand es zu den Auszeiten. So manches Mal nahm der russische Trainer den Videobeweis zum Anlass, um den Spielfluss zu unterbrechen, aber nichts hielt den Gastgeber auf. 25:19 und somit 3:1 bedeutete den ersten Sieg in der CL in dieser Saison. Herzlichen Glückwunsch!

- Peter -

Fotos: Bernd

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2017

10

Punktekrimi an den Satzenden
Dresdner SC - Rote Raben Vilsbiburg 3 : 0

Februar


Viel ist im Vorfeld darüber berichtet worden, dass nach 4 Niederlagen endlich ein Sieg gegen die Roten Raben Vilsbiburg gefeiert werden sollte. Vor ca 3000 Zuschauern in der ausverkauften Margon Arena waren erfreulicherweise auch Dominka, Barbora und unser Nachwuchstalent Rica Maase wieder mit dabei. Doch die Anspannung, siegen zu müssen, war im ersten Satz bei unserer Starting-Six Brittnee, Mareen, Jocelynn, Jennifer, Liz, Kadie und Libera Valérie deutlich zu spüren.

Zu viele leicht verschenkte Punkte durch zu viele Aufschlagfehler. Immer wieder lagen die Roten Raben vorn. Beim 11:13 wurden Mareen und Liz gegen Lucie und Amber ausgewechselt, aber auch das half nichts. Die Roten Raben vergrößerten den Abstand und beim 13:17 kam Schwabi für Jennifer aufs Feld. Interessanterweise gab es jetzt einen "Nullball" auf Grund einer unklaren Entscheidung. Weiter zogen die Raben bis zum 15:20, nach dem 16:20 kam Schwabi an den Aufschlag und hörte erst beim 22:23 wieder auf. Was für eine Serie! Doch wir mussten weiter zittern, 23:23, 23:24, 24:24, 25:24 und endlich der erlösende 26. Punkt.

Ab dem 2. Satz spielten Brittnee, Lucie, Jennifer, Kadie, Schwabi, Amber und Valerie. Es lief erst mal so, wie wir Fans uns das immer wünschen. Punkt für Punkt zeigten unsere Schmetterlinge Ihre Stärke und der 2. Satz endete beim Stand von 25:18.

Auch im 3. Satz legten unsere Mädels vor. Bei den Zwischenständen von 6:4, 16:11 und 19:15 hofften alle auf einen "ruhigen" 3. Satz und damit 3 Punkte, doch plötzlich stand es wieder 19:19! Ein kurzer Wechsel Liz und Mareen für Lucie und Amber für einen Punkt. Beim 22:20 gaben sich die Roten Raben aber noch nicht geschlagen, sondern kämpften um jeden Punkt.

23:23, welche Dramatik und Spannung! Dominika kam für Brittnee zum Aufschlag und weiter wurde um jeden Punkt gerungen. 24:23, 24:24, 24:25 - erster Satzball für Vilsbiburg, 25:25 - abgewehrt , 26:25 erster Matchball DSC, 26:26 - abgewehrt, 27:26 und endlich der 28. Punkt und damit der erhoffte Sieg!

Der 3. Satz war nichts für schwache Nerven und die Freude in der Halle um so größer!

Herzlichen Glückwunsch an die beiden besten Spielerinnen der Partie:
Silber ging an die Nr. 8 der Raben: Ruth K. A. Burdine und Gold an unsere Valérie.

- Monika -

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2017

10

(Erwartete) vierte Niederlage in Folge
Dresdner SC - VakifBank Istanbul 0 : 3

Februar


Beim Duell David gegen Goliath hatte die Dresdner Volleyballmannschaft keine Gewinnchance.

In der Mannschaft von VakifBank Istanbul stehen viele Weltstars des Volleyballs. 2650 Zuschauer wollten sich die hochklassigen Spielzüge nicht entgehen lassen. Gleichzeitig gab es ein Wiedersehen mit dem ehemaligen Trainer der deutschen Nationalmannschaft Giovanni Guidetti. Auch unser Oberbürgermeister Dirk Hilbert hatte sich Zeit für das Spiel genommen.

Unsere hochmotivierte Dresdner Mannschaft begann das Spiel mit Brittnee Cooper, Mareen Apitz, Jocelynn Birks, Jennifer Cross, Liz McMahon, Kadie Rolfzen und Myrthe Schoot. Unsere Frauen konnten bis zum 10:11 mithalten, danach ließen die Stars von VakifBank Istanbul Ihre Klasse aufblitzen. Sie gewannen den Satz 18:25.

Im zweiten Satz konnten unsere Frauen zweimal mit 2 Punkten in Führung gehen, 2:0 und 3:1. In der Folge zog Istanbul die Zügel wieder an und die Dresdner Frauen konnten nur noch lernen. Der Satz endete nach 21 Minuten mit 11:25.

Der dritte Satz dauerte auch nicht länger und die Mannschaft von Giovanni Guidetti gewann den Satz mit 12:25 und damit das Spiel.

Die Video Challenge wurde mehrfach eingesetzt. Die Trainer hatten stets ein gutes Auge für die Situation und die Punkte konnten ihrer Mannschaft zugeordnet werden.

Es gibt auch Erfreuliches zu vermelden. Unsere ehemalige Spielerin „Frieda“ Friederike Thieme ist Mutter einer kleinen Mila geworden. Wir gratulieren ganz herzlich.

- Bernd -

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2017

7

Erneute Auswärtsniederlage im Tiebreak
SSC Palmberg Schwerin - Dresdner SC 3 : 2

Februar


16 Dresdner Fans fuhren durch das neblig trübe Brandenburg in die Mecklenburg- Vorpommersche Landeshauptstadt Schwerin zum Volleyball-Spitzenspiel. Für nur 8 (!) Euro hatte Schwerin ordentliche Plätze in den ersten Reihen ohne Sichtbehinderung bereitgestellt.

Unsere Dresdner Mannschaft begann das Spiel mit Brittnee Cooper, Mareen Apitz, Jocelynn Birks, Jennifer Cross, Liz McMahon, Kadie Rolfzen und Myrthe Schoot. Das Spiel begann mit einem Blockpunkt von Brittnee. Auch wenn das Spiel bis zum 17:17 ausgeglichen verlief, waren die Dresdnerinnern präziser und schneller im Zusammenspiel. Mit starken Aufschlägen, auch wenn die von Brittnee geschlagenen das eine oder andere mal etwas zu lang waren, wirbelten die Dresdner Mannschaft die Schwerinerinnen ganz schön durcheinander. Der Satz endete 17:25 für Dresden. Die kleine Dresdner Anhängerschar jubelte.

Im zweiten Satz führte Schwerin schnell 4:2. Beim Stand von 6:7 nahm Felix Koslowski die wirkungslos spielende Denise Hanke vom Feld. Alexander Waibl nahm beim 11:11 eine Auszeit. Seine Ansprache zeigte Wirkung. Dresden ging sofort wieder in Führung. In der Folgezeit misslang Schwerin alles. Dabei war es egal ob es eine Annahme oder ein Angriff war. 13:20. Die meisten Dresdner Angriffe wurden in Richtung Maren Brinker geschlagen. Sie hatte keinen guten Tag erwischt. Der Satz endete 18:25. Die Schweriner Fans waren recht ruhig geworden.

Im dritten Satz änderte Felix Koslowski die Aufstellung. Die Nationalspielerinnen Denise Hanke und Maren Brinker durften sich für den Rest des Spieles ausruhen. Für Sie spielten Alexa Marie Dannemiller und Ariel Gebhardt. Bis zum 7:7 verlief der Satz ausgeglichen. Danach fiel es den Dresdner Spielerinnen immer schwerer den Ball im Schweriner Feld zu versenken. Das lag zum einen an den nicht mehr so scharfen Aufschlägen auf der einen, an der stark verbesserten Annahme und dem variableren Zuspiel auf der anderen Seite. Der Satz endete 25:22. Beide Trainer sahen in diesem Satz verdient die gelbe Karte.

Im vierten Satz führte Schwerin 4:0. Alexander nahm eine Auszeit. Dresden konnte in der Folge zum 5:5 mit einem Aufschlag von Brittnee ausgleichen. In der Mitte des Satzes wurde die Dresdner Fehlerquote höher. Der 25. Punkt für Schwerin resultierte von einem Angriff von Jocelynn in den Schweriner Block. Von dort sprang die Kugel ins leere Dresdner Hinterfeld, 25:20.

Im Tie-Break gab es für unsere Frauen außer Erfahrung nichts zu gewinnen. Auf dem Spielfeld standen 6 verunsicherte Dresdner Frauen. Abstimmung untereinander gab es keine mehr. So nahm das Schicksal seinen Lauf und die knapp 2000 Schweriner Zuschauer konnten nach dem 15:8 den Sieg der Heimmannschaft bejubeln.

Eingewechselt wurden auf Dresdner Seite Lucie Smutná, Valérie Courtois, Amber Rolfzen, und kurzeitig im letzten Satz die grippegeschwächte Katharina Schwabe.

Schwerin hatte das Spiel am Ende verdient gewonnen. Mit den überzeugenden ersten beiden Sätzen konnte Dresden aber einen Punkt mit nach Hause nehmen. Als beste Dresdner Spielerin konnte Brittnee die silberne Medaille entgegennehmen.

- Bernd -

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2017

23

Eins Zwei Drei - das Spiel war vorbei
Dresdner SC – VC Wiesbaden 3 : 0

Januar


Wie stark ist die Mannschaft des VC Wiesbaden? Diese Frage stellten sich die 2813 Zuschauer vor dem Spiel. Die Mannschaft hatte Ende Dezember in Schwerin 2:3 gewonnen und im neuen Jahr zu Hause gegen Suhl 0:3 und in Aachen 3:1 verloren. Die zuletzt gegen Aachen fehlenden Irina Kemmsies und Estzter Nagy waren wieder fit. So konnten die Gewinnerinnen von Schwerin das Spiel bestreiten.

Alexander Waibl schickte Jocelynn Birks, Lucie Smutná, Barbora Purchartová, Jennifer Cross, Katharina Schwabe, Amber und Kadie Rolfzen ins Match. Nach dem ersten Punkt für Wiesbaden übernahmen unsere DSC-Frauen schnell das Zepter. Ob Annahme oder Angriff, in diesem Satz hatte fast überall Katharina die Finger im Spiel. Bereits zur 1. technischen Auszeit führte der DSC 8:5. Dresden spielte mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung den Satz konzentriert zu Ende - 25:17.

Auch zu Beginn des 2. Satzes führte Wiesbaden 0:2. In der Anfangsphase des Satzes hatten beide Mannschaften Probleme bei der Ballannahme. Zur ersten technischen Auszeit führte Wiesbaden 6:8. Bis zum 16:16 verlief der Satz ausgeglichen. Danach zogen die Dresdner Frauen die Zügel straffer. Beim Stand von 17:16 wurden Mareen Apitz und Liz McMahon für Amber und Dominika eingewechselt und blieben bis zum 23:20 im Spiel. Unsere DSC-Damen gewannen den Satz mit einem Blockpunkt - 25:20.

Im 3. Satz führte der DSC sofort mit 3:0. Beim Stand von 18:13 gab es wieder den Doppelwechsel aus dem 2. Satz. Gegen Ende schlichen sich noch ein paar Nachlässigkeiten im DSC-Spiel ein. Der Satz wurde ungefährdet mit 25:22 gewonnen. Damit war der 8. Sieg in Folge im Kasten.

Als beste Spielerinnen wurden Tanja Großer und Katharina ausgezeichnet. Trainer Alexander Waibl lobte nach dem Spiel die kompakte Mannschaftsleistung und die Ballannahme. Dem habe ich nichts hinzuzufügen.

- Bernd -

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2017

10

Trotz Reisestress war (beinahe) mehr drin im kalten Russland...
Uralotschka NTMK Ekaterinburg - Dresdner SC 3 : 1

Januar


laola1.tv war fast so schnell mit dem Abschalten nach dem Ende wie die Zuschauer aus der Halle waren. Und auch ich war am Ende froh über den Abpfiff. Warum?

Zum einen nervte die anfänglich ganz fehlende, später oft falsche Spielstandsanzeige. Karpols legendärer Umgang mit Menschen ist auch nicht jedermanns Sache und schlussendlich war es wohl mal wieder der eng gesteckte Terminkalender, der dem DSC die Chance nahm, ein besseres Spiel aufzuziehen.

Dabei fing alles so gut an. Der DSC dominierte von Beginn an das Spiel, in der Halle hörte man fast die berühmte Stecknadel fallen, so leise ging es auf den Rängen zu. Einzig die lautstarken Kommentare des russischen Trainers durchbrachen die Stille. Davon unbeeindruckt zogen unsere Mädels ihre Bahn und gewannen verdient den ersten Satz mit 16:25.

Im zweiten Satz war der Gegner besser eingestellt, führte oft mit 4-5 Punkten, zu den technischen Auszeiten aber war der DSC nicht so weit weg (8:6 und 16:14). Doch danach gelang nur noch sehr wenig auf Dresdner Seite und der Ausgleich lag auf der Hand - 25:17.

Dass Schwabi an ihre Leistung vom Samstag nicht anknüpfen konnte war wohl nicht spielentscheidend und mir liegt es mehr als fern, Kritik zu üben, aber gerade im dritten Satz wurde sie mit jedem Aufschlag der Russinnen bedacht... Beim 18:8 gab es von Alex eine Pause für unsere Nr. 16. Die Satzstände zu den technischen Auszeiten (8:4 und 16:7) deuteten leider auch nicht auf eine Wende im Spiel hin. Vor allem dem schnellen Spiel der Gastgeberinnen durch die Mitte hatte der DSC nicht viel entgegenzusetzen. Ab dem 23:15 wurde es noch einmal spannend, Mareen feuerte grandiose Aufschläge ins gegnerische Feld und zwang den Trainer beim 24:18 sogar noch zu einer "tobenden" Auszeit. Am Ende stand es (mit Videobeweis) 25:20.

0:1, 0:2, 0:3 - gespenstische Ruhe in der Halle! Erst später kamen Anfeuerungsrufe der Zuschauer. Das 4:5 markierte leider die letzte Führung unserer Schmetterlinge im Spiel, die sich vermehrt am allgegenwärtigen Ekaterinburger Block die Zähne ausbissen. 8:5 und 16:12, beim Schlusspfiff 25:16 - das war der zweite CL-Auftritt der Saison 2016/2017.

Einen Punkt zu entführen, hätte ich unseren Mädels schon gegönnt!

- Peter -

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2017

9

DSC spielt sich mit starker Leistung auf Tabellenplatz 2
Dresdner SC - Allianz MTV Stuttgart 3 : 0

Januar


Unsere Mädels starteten mit folgender Aufstellung ins Spiel:
Brittnee, Lucie, Liz, Kadie, Katharina, Erin und Myrthe

Satz 1:
Der DSC ging ab wie die Post, zur ersten TA führten die Mädels schon 8:3. Eine starke Aufschlagserie von Liz machte das u.a. möglich. Und weiter ging es, 16:8 zur zweiten TA. Es war ein kurzweiliger Satz, nicht zuletzt durch den Punkt zum 21:15 nach spektakulärer Rettungstat durch Schwabi. Ein starker Aufschlag von Lucie brachte die frühe Entscheidung, 25:16!

Satz 2:
Der Ehrgeiz von Stuttgart war geweckt, der DSC schnell zu Satzbeginn hinten. Erste Auszeit beim 3:6 und Zwischenstand zur ersten TA 6:8. Beim 10:9 wechselte die Führung und Stuttgarts Trainer griff zur Auszeit. Ein Ass von Erin brachte das 11:9 und zur zweiten TA lag der DSC mit drei Zählern in Führung - 16:13. Doch die Damen aus Schwaben steckten nicht auf, kamen beim 21:21 zum Ausgleich. "Zweimal gespielt" zeigte der Berliner Hauptschiedsrichter beim 25:22 an, doch das ging im Jubel über den Satzgewinn Nr. 2 unter...

Satz 3:
Ein dritter Satz auf Augenhöhe, 3000 Zuschauer verfolgten das Match. 7:8 und 16:14 so die Zwischenstände. Zum zweiten Mal kam Mareen zum Aufschlag ins Spiel und plötzlich drehte sich das Spiel. Lagen unsere Mädels gerade noch mit 17:21 hinten, folgte 4 Punkte später der Ausgleich. Viele Fans hielt es nicht mehr auf ihren Sitzen. Am Ende ein stark herausgespielter Sieg. 25:22 und 3:0.

Schwabi erhielt die goldene, die brasilianische Mittelblockerin Micheli Tomazela Pissinato vom MTV die silberne MVP-Medaille.

- Peter -

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2017

6

Sieg nach "Startschwierigkeiten"
Schwarz-Weiß Erfurt - Dresdner SC 1 : 3

Januar


Trotz Unwetterwarnung fuhren 40-50 Dresdner Volleyballfans nach Erfurt. Im DSC-Bus fehlte Mareen Apitz. Sie war mit einem Infekt in Dresden geblieben. Wünschen wir ihr auf diesem Wege gute Besserung. Dafür konnten die Fans erstmals Kadie und Amber Rolfzen in Augenschein nehmen. Leider wollten sich nur 390 Zuschauer das Spiel vor Ort ansehen.

Den ersten Satz begann der DSC mit Jocelynn Birks, Lucie Smutná, Barbora Purchartová, Jennifer Cross, Liz McMahon, Katharina Schwabe und Myrthe Schoot.

Auf Erfurter Seite standen die früheren Dresdener VCO-Spielerinnen Selma Hetmann, Luise Wolf, Michaela Wessely und unsere ehemalige DSC-Spielerin Stocki in der Startformation.

Der DSC benötigte etwas Zeit, um ins Spiel zu finden. Erst beim 5:6 gelang die Führung. Das erste Ass setzte Schwabi beim 7:9. Danach blieb die Dresdner Mannschaft für den Rest des Satzes in Front, ohne sich einen größeren Vorsprung herausspielen zu können. Beim Stand von 21:24 kam der große Moment für Kadie. Sie wurde erstmals ins Spiel gebracht und ersetzte Jocelynn für den Rest des Spieles. Nach Stockis Annahme ins Aus endete der Satz 21:25.

Den zweiten Satz holten sich die DSC Schmetterlinge im Schnelldurchgang mit 9:25.

Zur Abwechslung begann der dritte Satz wieder mit einer Erfurter Führung (2:0) doch bereits beim 3:5 hatte Dresden wieder die Führung inne. Wer dachte, das Spiel wird jetzt locker zu Ende gespielt, sah sich getäuscht. Die Erfurterinnen gingen beim 12:11 wieder in Führung. Das Dresdner Spiel war in diesem Satz nicht druckvoll genug, um Erfurt in Schach zu halten. Die Erfurterinnen gewannen den Satz nicht unverdient mit 25:21.

Den Schwung nahmen die Erfurterinnen auch in den vierten Satz mit und führten 3:0. Nach und nach übernahm Dresden wieder das Zepter. Beim Stand von 14:21 schmetterte Schwabi Stocki einen Ball ins Gesicht, bei dem Stocki zu Boden ging. Unter „Stocki, Stocki“- Rufen aus den Fanlagern stand sie schnell wieder auf den Beinen und das Spiel konnte fortgesetzt werden. Der Satz endete 17:25 für unsere DSC-Damen.

Das Spiel war nicht hochklassig. Es war aber erstaunlich, wie gut sich Kadie in das Dresdner Spiel einfügte. Auch die ehemaligen Dresdner Spielerinnen auf Erfurter Seite hatten gut gespielt. Alex ist nach dem Spiel über seinen Schatten gesprungen und wählte Stocki zur besten Erfurter Spielerin. Auf Dresdner Seite wurde die stets präsente Liz gewählt.

Nach dem Spiel erwartete uns vor der Halle Schneegestöber, was die Ankunft zu Hause um einiges verzögerte.

- Bernd -

Fotos: Annegret

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2016

29

Wie toll war das denn!
Dresdner SC - SC Potsdam 3 : 1

Dezember


Gute Stimmung auf den Rängen, glückliche Gewinnerinnen, ein Wiedersehen mit Michelle Bartsch, Jana Gerisch + Family und einer Wahlmünchnerin: Grit Müller.

Fanherz, was willst du mehr so kurz vorm Jahreswechsel?!

3000 Zuschauer sahen das Spitzenspiel des Tages live in der Margon Arena.
Dritter gegen Vierter hieß es am gestrigen Abend.

Unsere Mädels konnten im vierten Satz das Spiel auf Augenhöhe für sich entscheiden.

Alles Müller, oder was?

Der DSC startete mit veränderter Aufstellung ins Spiel:
Brittnee Cooper (1), Jocelynn Birks (3), Lucie Smutná (6), Liz McMahon (14), Katharina Schwabe, (16), Erin Johnson (18)
und als Libera Valérie Courtois (11).

Der erste Satz begann (wie alle folgenden) mit der 0:1 - Führung der Gäste. Und was sich ebenfalls in allen Sätzen fortsetzte war die hohe Anzahl verschlagener Aufgaben. Ob ins Aus oder ins Netz, beide Teams schenkte so manchen Punkt dem Gegner. Lag der DSC zu den technischen Auszeiten mit 7:8 und 15:16 noch hinten, kam der entscheidende Schlussspurt zur richtigen Zeit: 25:21 ging der Satz an die Gastgeberinnen.

Der zweite Satz war ein Abbild des ersten. Nur ließ der DSC den Potsdamerinnen zu den technischen Auszeiten nicht nur einen Punkt Vorsprung sondern drei. 5:8 und 13:16. Ein Ass von Erin brachte den Ausgleichstreffer zum 18:18. Mareen kam zum Aufschlag für Lucie und auch die Potsdamer Auszeit brachte sie nicht aus dem Rhythmus. Am Ende ging der Satz verdient mit 25:19 an unsere Schmetterlinge.

Im dritten Satz drehte der DSC von Beginn an auf und führte zur ersten TA mit 8:4. Doch das Blatt wendete sich. Beide Teams schenkten sich nichts und zur zweiten TA hatte Potsdam die Nase vorn: 14:16. Aus einem 17:20 wurde schnell ein 20:20 und der Potsdamer Trainer griff zur Auszeit. Zwei Punkte später Time out für den DSC, denn es stand 20:22. Myrthe kam noch für Jocelynn doch alle taktischen Mittel zogen nicht: Potsdam verkürzte mit dem 21:25 - Satzgewinn auf 2:1.

Den vierten Satz glaubten schon viele Zuschauer verloren und beim anfangs erwähnten "Spiel auf Augenhöhe" schlug der Zeiger wieder in Richtung Potsdam aus. Sollte es über fünf Sätze gehen?
Beim 8:14 war der Gast bereits mit sechs Punkten enteilt, doch unsere Mädels gaben sich nie auf. Beim 19:19 waren sie wieder dran, die Halle tobte, doch Potsdam gelangen wieder zwei Punkte in Folge. Bis zum 24:24 gab es dann kein Team, das sich mit mehr als einem Zäer absetzen konnte. Strahlende Gesichter beim 26:24, ein hart erkämpfter Sieg!

Als MVP wurden ausgezeichnet: Ivona Svobodnikova (5) und Lucie Smutná (6).

Wie schon eingangs geschrieben, besuchten zwischen den Feiertagen drei ehemalige Protagonistinnen des DSC das gestrige Spiel. Unsere Gritti kümmerte sich rührend um Janas Kinder und das wohl nicht ohne guten Grund, wie man ihr unschwer ansehen konnte: Bald wird sie selbst stolze Mama werden!

Im Namen des Fanclubs wünsche ich allen einen guten Rutsch und ein gesundes, erfolgreiches und vor allem friedliches Jahr 2017.

- Peter -

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2016

16

Erstes Spiel der Champions League der Saison 2016/17
Dresdner SC - Eczacibasi VitrA Istanbul 0 : 3

Dezember


Die Champions League-Saison startete in diesem Jahr mit einer Premiere und einem Abschied. Erstmals wurde in dieser Saison die Video Challenge zum Einsatz gebracht. Abschied nehmen, hieß es nach dem Spiel für Gina Mancuso. Sie absolvierte Ihr letztes Heimspiel vor Ihrem Wechsel nach Puerto Rico.

In der leider nicht ausverkauften Margon Arena sorgte die beste Stimmung der Saison für ein Gänsehautfeeling.

Unser Dresdner SC begann das Spiel mit Brittnee Cooper, Mareen Apitz, Liz McMahon, Katharina Schwabe, Gina Mancuso, Erin Johnson und Myrthe Schoot.

Wie gegen das Starensemble aus Istanbul nicht anders zu erwarten war, lagen unsere Frauen schnell im Rückstand. Sobald die Istanbulerinnen nicht 100% beim Spiel waren, nutzen die DSC-Frauen Ihre Chance und kamen nach einem 2:7 auf 7:9 und später vom 12:19 auf 16:19 heran. Gina spielte ein tolles letztes Heimspiel für den DSC. Der Angriffspunkt zum 17:21 war Klasse, an den letzten 3 Punkten war Myrthe beteiligt. Der Satz endete 17:25.

Auch im 2. Satz waren die Fronten schnell geklärt. Der DSC hatte Glück, es wurde nicht einstellig. 11:25.

Im 3. Satz gingen unsere Frauen in dem Spiel erstmalig in Führung, 1:0 durch Brittnee. Ein Super-Aufschlag von Barbora Purchartová brachte den nächsten Punkt. Der große Favorit aus Istanbul wankte, fiel aber nicht. 8:3, 16:12, doch beim 18:18 endete die Dresdner Führung. Danach hatten die Damen von Istanbul wieder das Sagen. Der Satz endete 21:25. Unsere Frauen boten die beste Saisonleistung. Das lässt für die folgenden Spiele hoffen.

Die Video Challenge wurde nur selten zum Einsatz gebracht und nur einmal im 3. Satz brachte der Videobeweis eine Punkteänderung von 15:13 auf 16:12 für den DSC.

Ich kenne das auch anders. In der letzten Saison wurde diese Regelung bei den Play Offs in der polnischen Orlen Liga eingesetzt. Das mißbrauchten die Trainer mehrmals als zusätzliche Auszeit.

Vor dem Spiel wurde Gina von den DSC-Geschäftsführern und nach dem Spiel von den Fans gebührend verabschiedet. Dabei hatten Mehrere auf beiden Seiten eine Träne im Auge.

- Bernd -

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2016

11

Dresden vs. ehemals Dresden
Dresdner SC - Schwarz-Weiß Erfurt 3 : 0

Dezember


Die Reaktionen auf beiden (Dresdner) Seiten waren vorprogrammiert. Wurde Stocki von hunderten Zuschauern herzlich willkommen geheißen, gab es ... Naja, lassen wir das!

Hatten wir es zu Saisonbeginn toll gefunden, dass den gegnerischen Fans in der Margon Arena ein angemessener Platz (auch zum Trommeln) zukünftig überlassen werden sollte, sahen wir uns gestern irritiert vom Standort der sympathischen Erfurter Abordnung. Denken wir nur an die Enge beispielsweise in Mannheim... Zumal ganze 1964 Zuschauer das Spiel verfolgten.

Vier ehemalige Dresdnerinnen (3 x VCO und 1 x DSC) auf Erfurter Seite und eine teilweise wieder verunsichert spielende Dresdner Mannschaft standen sich gegenüber. Bei der Konstellation Dritter gegen Elfter kam es unter den knapp 2000 Zuschauern sogar zu Szenenapplaus für den Gegner...

Das 3:0 am Ende war gar nicht so sicher wie von der Papierform her, denn Erfurt blieb im ersten Satz hartnäckig und bis zum Ende dran. 25:22 hieß es für unsere Schmetterlinge.

Der zweite Durchgang sah beim 6:0 enttäuschte Gegnerinnen nach einem spektakulären, langen Ballwechsel. 8:1 und 16:7 zu den technischen Auszeiten machten dann schon ein wenig den Unterschied zwischen beiden Teams deutlich. Stockis Fauxpas in der Annahme brachte das 25:10.

Im dritten Durchgang begann wieder das für diese Saison so typische Zittern des DSC. Beim 2:3 gingen die Thüringerinnen erstmalig in Führung, bauten den Vorsprung sogar auf 3:8 aus. Beim 11:11 hatte der DSC den Anschluss wieder hergestellt und ab dem 16:15 gaben unsere Mädels die Führung bis zum 25:18 nicht mehr aus der Hand.

Der kleine "Erfurter" Wirbelwind mit der Trikotnummer 14 reichte vor Spielbeginn einen großen Teller selbstgebackene Plätzchen in unseren Fanclub (ganz lieben Dank!), sauste nach Abpfiff zu ihren Erfurter Fans und klatschte wie in alten Zeiten mit allen Fans ab. Das lässt das Fanherz höher schlagen, deshalb leben wir den Volleyball. Und es tut keinen Abbruch daran, dass wir klar unseren Mädels die Daumen drücken. Vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass sich heute früh eine Gruppe DSC-Fans auf den Weg gemacht hat, um Heike Beier in der polnischen Liga die Daumen zu drücken.

- Peter -

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2016

7

Auswärtssieg
VC Wiesbaden - Dresdner SC 1 : 3

Dezember


Der erste Satz ging wie schon am letzten Sonntag in der Landeshauptstadt Baden-Würtembergs an unsere Mädels. Diesmal hieß es 20:25.

Und erneut gelang es nicht, diesen Schwung und die Konzentration mit in Satz zwei zu nehmen. Aufschlagfehler machten die Gastgeber aus der hessischen Landeshauptstadt stark. Trotz Führungen mit 6:8 und 12:16 zu den technischen Auszeiten kippte der Satz. Beim 19:18 übernahm Wiesbaden das Zepter und gewann den Satz verdient mit 25:22.

Neuer (3.) Satz, neues Glück: Mit 5:8 ging es in die erste technische Auszeit, starke Aufschläge von Schwabi führten zu Spielerwechsel und Auszeit beim Gastgeber. Es stand 6:13 für den DSC. Drei Punkte in Folge verkürzten den Vorsprung auf 9:13, der Hallensprecher pushte das Publikum, Alex nahm eine Auszeit. 10:13, 11:13. Erneut Auszeit und diesmal mit energischerer Ansage. Trotzdem schmolz der Vorsprung auf 12:14 zusammen. In die Pause ging es schließlich mit 14:16. Und Wiesbaden punktete weiter, war beim 16:16 dran. Es folgten 17:17 und 18:18, bevor drei Punkte in Folge das 18:21 brachten. Die ersten zwei Satzbälle beim 20:24 wehrte der Gegner noch stark ab, am Ende nahm der DSC den Punkt mit: 22:25 und 1:2.

Viele Eigenfehler gleich zu Beginn des vierten Durchgangs nach starkem Auftakt - und plötzlich stand es 6:5. Die meisten Angriffe landeten im Block des Gegners. Mit einem Punkt vor ging es in die 1. TA. Beim Stand von 8:12 dann eine Auszeit der Wiesbadenerinnen. Der DSC punktete weiter und führt mit 16:10 zur 2. TA. Am Ende war ein wenig die Luft aus dem Spiel, aus einem 12:23 wurde ein 17:25. Und ein Auswärtssieg.

- Peter -

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2016

27

Den dritten Satz verschlafen
Dresdner SC - VCO Berlin SC 3 : 1

November


2167 Zuschauer sahen das Spiel, welches mit dem erwarteten Dresdner Sieg endete.

Das Spiel begann der DSC mit Mareen Apitz, Barbora Purchartová, Liz McMahon, Katharina Schwabe, Gina Mancuso, Erin Johnson und Myrthe Schoot. In den ersten beiden Sätzen dominierte der DSC nach Belieben. Die Sätze endeten 25:12 und 25:11.

Im dritten Satz wechselte Trainer Alexander Waibl einige Spielerinnen aus. Jetzt spielten Jocelynn Birks und Lucie Smutná für Mareen und Liz. Bevor sich die neuen Spielerinnen in die Mannschaft einfügten stand es bereits 0:4. Diesem Rückstand rannten unsere Frauen den gesamten Satz hinterher. Lediglich beim Stand 22:22 gelang der Ausgleich. Danach waren die Berlinerinnen wieder am Zuge. Den Satz gewannen die Gäste verdient mit 23:25.

Alex ließ auch im 4. Satz Jocelynn und Lucie auf dem Spielfeld. Diesmal spielte der DSC den Satz ohne Schnitzer durch. Beim Stand von 21:13 wurde der spektakuläre Neuzugang der letzten Woche Brittnee Cooper eingewechselt. Der DSC gewann den Satz verdient mit 25:16 und damit das Spiel.

Als MVP wurden Katharina und Lena Große Schamann ausgezeichnet.

- Bernd -

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2016

20

Heimsieg mit wenig Glanzpunkten
Dresdner SC - Köpenicker SC 3 : 1

November


Wer hätte in der letzten Saison daran geglaubt, dass ein von den Köpenickerinnen an die Antenne gespielter Ball gestern so viel Jubel in der Margon Arena auslösen konnte? So geschehen beim 10:9 im 4. Satz.

2175 Zuschauer sahen die Partie und wer nicht sofort die Heimflucht nach dem Abpfiff antrat konnte sich in den lang anhaltenden Beifall einreihen für die Gewinnerin der goldenen MVP-Medaille: Unsere Valérie holte sie sich hochverdient, sprang wie ein Wirbelwind nach jedem Ball. Ihr Auftritt war einer der wenigen Glanzpunkte.

Der DSC startete mit folgender Aufstellung ins Spiel:
Lucie Smutná (6) / Dominika Strumilo (7) / Barbora Purchartová (8) / Elizabeth McMahon (14) /
Gina Mancuso (17) / Erin Johnson (18) / Libera: Valérie Courtois (11)

Satz 1:
8:5 - 16:9 - 25:20
Die Gäste konnten dem Tempo des DSC nur bis zum 2:2 folgen, dann bauten unsere Mädels den Vorsprung kontinuierlich aus - 1:0. Neben Gina punktete und blockte Liz erfolgreich.

Satz 2:
8:7 - 14:16 - 18:25
Die Auszeiten beim 8:10 und 14:20 konnten am Spiel und der Körpersprache nichts ändern, der DSC musste sich am Satzende geschlagen geben - 1:1.

Satz 3:
8:5 - 16:12 - 25:17
Dresden zurück in der Erfolgsspur. Und wären nicht so oft die Hände im Netz gewesen, wäre der eine oder andere Punkt auch auf der DSC-Seite aufgetaucht statt beim Gegner. Valérie auf Dresdner und Anna auf Köpenicker Seite zuzuschauen machte viel Freude. Beide Liberas kratzen so manchen verloren geglaubten Ball noch vom Boden. 2:1.

Satz 4:
8:7 - 16:10 - 25:18
Erins Netzroller zum 8:7 und oben beschriebener Ball an die Antenne zum 10:9 wurden vom Publikum stimmungsvoll angenommen und ein wenig fiel die Anspannung wohl auch vom Team und Publikum ab, als unsere Mädels sich peu à peu absetzen konnten. 3:1.

Heimsieg mit wenig Glanzpunkten bedeutet nicht, dass der DSC nur auf der Stelle tritt. Vergleicht man beide Mannschaften, die gestern Abend aufeinander traten jedoch, fehlte nach wie vor der Biss auf Dresdner Seite. Ein wenig engagierteres Auftreten gerade im zweiten Satz hätte den Mädels besser zu Gesicht gestanden. Und das bei allem Respekt vor der schwierigen Aufgabe des Trainerstabes, die verletzungsbedingten Ausfälle zu kompensieren.

- Peter -

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2016

11

Pokalfight gegen Stuttgart kam zu früh in der Saison
Dresdner SC - Allianz MTV Stuttgart 0 : 3

November


Schenkt man unserem Hallensprecher Glauben, war es das 8. Aufeinandertreffen von Allianz MTV Stuttgart und dem Dresdner SC im Jahre 2016. Dass Spielverlauf und Endergebnis so kamen wie vorgestern 2623 Zuschauer in der Margon Arena live verfolgen konnten, war von den Meisten erwartet worden. Das Verletzungspech klebt unseren Mädels einmal mehr an den Hacken und die jungen Spielerinnen haben noch ein gutes Stück Arbeit vor sich. Myrthe rückte als Feldspielerin auf und die mit Rückenproblemen belastete Schwabi musste schlussendlich doch auflaufen…

Der DSC startete in Satz 1 mit folgender Aufstellung:
Mareen, Dominika, Barbora, Liz, Gina, Erin und als Libera Valérie

Nach leichtem Abtasten auf beiden Seiten begann das Spiel ausgeglichen bis zum 8:8. Die kaum existierende Blockabwehr auf Dresdner Seite lud den Gegner regelrecht zum Punkten ein. Dass sich Stuttgart in Folge nicht schon deutlicher absetzte, lag an den Geschenken, die sie Dresden machten: etliche Aufschläge ins Aus und „übers Netz gelangt“ brachten Punkte. Beim 13:16 kam Myrthe für Barbora und beim 17:22 Schwabi für Gina. Doch alle Joker stachen nicht und ein Ass von Stuttgart sorgte für den 19:25-Endstand.

In Durchgang zwei waren die Gegner nur bis zum 7:7 auf Augenhöhe, dann kam erneut ein kleiner Einbruch beim Gastgeber. Da die Hoffnung bekanntlich zuletzt stirbt, klatschte und trommelte die Halle, versuchte das Publikum die Mädels zu pushen. Bis zum 16:17 blieb der DSC dran, dann war die Luft raus. 22:25 ging auch dieser Satz an Stuttgart.

In Satz drei riefen unsere Schmetterlinge endlich ihre Leistung ab. Nach einer 3:0-Führung und Zwischenständen von 8:5 und 16:11 sah es nach Anschluss zum 1:2 aus. Doch die 17:13 Führung schmolz dahin und kurz darauf glich Stuttgart zum 17:17 aus. Beim 19:19 war Schluss mit lustig. Stuttgart klatschte dem DSC die Bälle um die Ohren, machte die letzten 6 Punkte und zog verdient in die nächste Runde des DVV-Pokals ein.

Die Neuauflage des Pokalfinals von 2015/2016 kam für den DSC zu früh. Trotz guter Ansätze ist das junge Team noch nicht abgezockt genug, um Gegner wie Stuttgart zu besiegen. Wie schon oben geschrieben kommen die Verletzungssorgen dazu. Unsere Mädels sollten dennoch nicht den Kopf in den Sand stecken sondern nach vorn schauen. Die Meisterschaft ist noch lang, mal schauen was da geht.

- Peter -

Fotos: Ralf

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2016

6

DSC-Schmetterlinge zeigten ihr bestes Punktspiel der Saison und verloren trotzdem
Dresdner SC - Schweriner SC 1 : 3

November


Das war die Woche der Neuverpflichtungen. Zum Dresdner SC kam Gina Mancuso zurück. Sie soll die Ausfälle der beiden verletzten Außenspielerinnen Eva Hodanová und Jocelynn Birks kurzfristig ersetzen. Erstmalig in dieser Punktspielsaison konnte auch die genesene Valérie Courtois eingesetzt werden. Auf der Dresdner Seite saß erstmalig der sympathische neue Co-Trainer Jairo Hooi auf der Bank.

Viel spektakulärer war aber der Wechsel von der deutschen Topspielerin Maren Brinker zum Schweriner SC. Durch den Absprung des Hautsponsors von Idman Ocagi Trabzon, bei dem auch Kristina Kicka (Michajlenko) unter Vertrag ist, wurden Ausländerinnen zum Spielbetrieb nicht zugelassen. Auf der Seite vom Schweriner SC kann man folgende Sätze wiederfinden. "Ich hatte nicht das Gefühl, dass sich das noch löst, es wirkte alles ein bisschen unorganisiert", sagt Maren Brinker. "Also habe ich meinen Manager angerufen und der war zu der Zeit gerade in Schwerin." Hier passte alles für die gebürtige Niedersächsin - Trainerstab, Team, die Stadt mit Schloss und Seen, die Nähe zu den Eltern in Wilhelmshaven und zur gemeinsamen Wohnung mit Freund Christian Fromm (ebenfalls Volleyballprofi und Nationalspieler) in Berlin. Bei diesen Vorgaben hatte der DSC keine Bieter-Chance. Lenka Dürr kam in diesem Jahr zum zweiten Mal nach Dresden. In der Champions League der letzten Saison spielte Sie noch für Impel Wrocław. Jetzt spielt Sie erfolgreich für den Schweriner SC. Natürlich gab es auch ein Wiedersehen mit Louisa Lippmann. In Schwerin bekommt Sie die Spielanteile, warum Sie Dresden verlassen hatte.

Alexander Waibl schenkte vor 3000 Zuschauern, unter denen auch zahlreiche Schweriner Fans inklusive Maskottchen waren, zum 1. Satz Mareen Apitz, Dominika Strumilo, Barbora Purchartová, Liz McMahon, Katharina Schwabe, Erin Johnson und Myrthe Schoot das Vertrauen. Der Punkt ging in allen Sätzen an die Gastmannschaft Schwerin. Der erste Dresdner Punkt resultierte von einer Annahme Lenka Dürrs ins Aus. Im ersten Satz gelang es keiner Mannschaft einen ernsthaften Vorsprung herauszuspielen. Mit Glück gewann der DSC den ersten Satz mit 25:23. Den entscheidenden Punkt erspielte die sehr gut agierende Liz.

Der zweiten Satz verlief bis zum 8:9 ausgeglichen. Danach ging die Dresdner Annahme wieder baden. Auch die Wechsel Jennifer Cross für Barbora Purchartová, Lucie Smutná für Liz und Gina Mancuso für Mareen ändern nichts. Die besser aufgestellten Schwerinerinnen gewannen den Satz deutlich mit 15:25.

Im dritten Satz blieb Jennifer im Spiel. Die wieder stark gewordene Denise Hanke schmetterte zu Beginn des Satzes die Aufschläge dem DSC um die Ohren, 0:3. Die Überlegenheit von Schwerin war in dem Satz nicht zu übersehen. Der DSC hatte Glück und verlor den Satz nicht einstellig, 10:25 hieß es am Ende.

Den ersten Punkt im 4. Satz schenkten die DSC Mädels dem Schweriner SC durch Nichterscheinen auf dem Spielfeld - Rote Karte - Punkt Schwerin. Der DSC bäumte sich noch einmal auf und kurz vor Ende des Satzes führte der DSC noch mit 20:17. Beim 21:21 war der Vorsprung aufgebraucht. Schlechte Ballannahme 21:22, Ein Aufschlag ins Aus von Erin 22:23 und ein Angriff ins Aus 22:25 beendeten den Satz und das Spiel. Als beste Spielerinnen wurden Libera! Lenka Dürr und Mareen Apitz ausgezeichnet. Liz hat auch wieder ein gutes Spiel abgeliefert.

Der Aufwärtstrend der Dresdner Frauen ist erkennbar.

Eine Anfrage zum Thema Eierschecke beantwortete Lenka Dürr wie folgt: "Die Dresdner Eierschecke ist einfach super lecker und einmalig! Die haben die Magda und ich das letzte Mal wirklich sehr genossen! Einer MVP Spielerin konnte der Wunsch erfüllt werden. Auf der Heimfahrt nach Schwerin gab es eine Runde Dresdner Eierschecke.

- Bernd -


Fotos: Bernd

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2016

31

Der DSC zitterte sich mit viel Glück in Münster zum Sieg

USC Münster - Dresdner SC 2:3

Oktober


11 unentwegte Volleyballfans fuhren nach Münster, um Ihre DSC-Lieblinge spielen zu sehen. Von den Critters und anderen Münsteraner Fans wurde unsere kleine Abordnung freudig gegrüßt. Es gab auch ein Wiedersehen mit Juliane Langgemach. Insgesamt waren nur 953 Zuschauer in die Halle am Berg Fidel gekommen.

Der DSC begann das Spiel mit Mareen Apitz, Dominika Strumilo, Jennifer Cross, Liz McMahon, Katharina Schwabe, Erin Johnson und Myrthe Schoot. Mareen begann am Aufschlag. Beim Stand von 7:13 nahm der USC die erste Auszeit und nur zwei Punkte später die Nächste. Die Dresdner Mannschaft dominierte den ersten Satz nach Belieben 9:19. Die Annahme stand und die Bälle konnten von Mareen gut verteilt werden. Danach ließ der DSC den Satz gemütlich austrudeln. Mit einem Blockpunkt zum 22:25 war der erste Satz gewonnen.

Der zweite Satz begann wie der Erste. Zur ersten technischen Auszeit führte der DSC mit 3:8. Kurz danach war Juliane am Aufschlag. Mit einer Aufschlagserie von ihr gelang den Münsteraner Spielerinnen die erste Führung zum 11:10! Ballannahme und Blockarbeit waren zu dieser Zeit im Dresdner Spiel ein Fremdwort. Da die Bälle alle sonstwo ankamen, war ein gutes Zuspiel für eigene Angriffe kaum noch möglich. Zur zweiten technischen Auszeit führte Münster bereits mit 16:12. Zu dieser Zeit hatte Alex seine Auszeiten schon längst verbraucht (8:10 und 13:11). Es sollte aber noch schlimmer werden. Dem Block-Punkt von Jule zum 20:13, folgte ein Annahmefehler von Dominika 21:13. Danach beendete der USC den Satz im Schongang mit 25:23.

Bis zum 8:8 im dritten Satz waren beide Mannschaften auf Augenhöhe. Danach zog der USC wieder auf und davon. Bei 2 langen Ballwechseln hintereinander konnte der USC die Punkte für sich verbuchen (14:10 und 15:10). Dominika hatte auch in diesem Satz bei der Annahme große Probleme. Für Mareen wurde kurzzeitig Lucie Smutná eingewechselt. Der Satz endete nach einem langen Ballwechsel deutlich für den USC mit 25:17.

Im vierten Satz wurde beim Stand von 3:2 die unauffällig spielende Jennifer für den Rest des Spieles ausgewechselt. Für sie kam Barbora Purchartová ins Spiel. Danach hatten sich die Dresdnerinnen zunächst wieder gefangen und führten 6:11. Aber durch Eigenfehler war der Vorsprung bereits beim Stand von 13:13 wieder aufgebraucht. Beim 19:21 konnten unsere Frauen endlich einen Punkt nach einem langen Ballwechsel für sich verbuchen. Jule tunnelt Myrthe zum 21:24! Aber Schwabi rettet den Satz für Dresden mit einem Ball ins entlegene Eck 21:25.

Der Tie-Break musste die Entscheidung bringen. Bei wechselnder Führung konnte sich keine Mannschaft einen größeren Vorsprung herausarbeiten. Den ersten Satzball für Dresden konnte Leonie Schwertmann noch kontern zum 14:14. Den 15. Punkt für den DSC erzielte die gut spielende Liz. Mareen beendete das Spiel mit einer Finte. Sieg für den DSC.

Als beste Spielerinnen wurden Juliane und Mareen ausgezeichnet.

Die heute hier gezeigte Leistung wird am nächsten Sonnabend 14:30 Uhr nicht zu einem Sieg über den Schweriner SC reichen. Dazu ist eine gleichbleibende Leistung im gesamten Spiel wie im ersten Satz vor dem Austrudeln nötig.

- Bernd -

PS: Dem Münsteraner Hallensprecher sollte mal jemand den Begriff Ass erklären. Ich hatte viel weniger Asse auf meinem Zettel.


Fotos: Bernd

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2016

23

DSC bezwingt Suhl

Dresdner SC - VfB 91 Suhl 3 : 0

Oktober


Nach der langen Sommerpause fanden 2743 Zuschauer den Weg in die Margon Arena. So mancher Fan hatte sich mit dem neuen Preissystem der Karten arrangiert und sich einen anderen Sitzplatz gesucht. Es waren erfreulich viele Besucher für eine völlig neu zusammengestellte, nicht eingespielte Dresdner Mannschaft. Mit Suhl kam auch das Dresdner Libera Talent Michelle Petter in die Heimat zurück. Auch fanden sich zahlreiche Suhler Fans in Dresden ein, welche im neuen Gästeblock D für tolle Stimmung währen des gesamten Spieles und danach sorgten. Danke!

Den ersten Satz begann die Dresdner Mannschaft mit Mareen Apitz, Barbora Purchartová, Jennifer Cross, Eva Hodanová, Liz McMahon, Katharina Schwabe und Myrthe Schoot. Der Satz verlief lange ausgeglichen. Etliche Fehler der nicht eingespielten Mannschaften verhalfen dem Gegner zu Punkten. Letzter Punktegleichstand 21:21. Kurze Zeit später beim Stand von 23:21 verletzte sich Eva im Spielzug am Knie. Wünschen wir Ihr auf diesem Wege gute Besserung. Für Sie kam Dominika Strumilo ins Spiel. Am Ende konnte der DSC diesen Satz mit 25:22 gewinnen.

Im 2. Satz gelang Mareen beim 2:0 das erste Ass. In diesem Satz hatte der DSC Suhl voll unter Kontrolle und gewann Ihn mit 25:18.

Der dritte Satz verlief wieder ausgeglichener. Beim 10:8 gelang Mareen das 2. Ass. Ein Netzroller half beim 19:16 Aufschlag von Jennifer mit. Dieser Satz endete mit 25:21.

Als beste Spielerinnen wurden Mareen Apitz und Beth Carey ausgezeichnet. Beiden Mannschaften merkte man die Unsicherheiten an. Die Trainer haben in den nächsten Wochen noch viel zu tun.

Fazit:

Neue Saison, neuer DSC! Der Weg mit dem eigenen Nachwuchs scheint vorerst beendet zu sein! Es wird vermehrt auf Spielerinnen aus anderen Nationen gesetzt. Eigengewächse und Publikumslieblinge wie Lisa Izquierdo und Lisa Stock sind nicht mehr dabei. Da ist es natürlich für den einen oder anderen Fan schwer sich mit der neuen Mannschaft zu identifizieren. Die nächsten Wochen werden zeigen, ob es der richtige Weg ist.

- Bernd -


Fotos: Bernd

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2016

3

Fünftes Finalspiel - WIR SIND MEISTER !!!

Dresdner SC - Allianz MTV Stuttgart 3 : 0

Mai



Rückblick aufs letzte Spiel 2015/2016


Es ist Fluch und Segen zugleich, Ehre und Last, das allerletzte Spiel der Saison mit Buch und Stift zu verfolgen. Ich möchte mich deshalb heute kurz fassen, denn letztendlich zählt nur eins:

DER DSC IST DEUTSCHER MEISTER !!!

Startaufstellung:

Krissi, Laura, Kathy, Michelle, Schwabi, Nneka und Myrthe

Satz 1:
Kraftvoll begannen unsere Mädels und führten schnell 8:4. Die Körpersprache war eine ganz andere, als in der Begegnung vom letzten Samstag in der Porsche-Arena. Auch Michelle steckte noch einmal die letzte Kraft in dieses Match, spielte stark in der Annahme und servierte ein Ass zum 15:10. Zur zweiten technischen Auszeit führten unsere Damen mit 16:12 und alle glaubten bereits, dass der DSC ohne Zwischenfälle den Satz nach Hause schaukeln würde. Doch beim Stand vom 22:16 musste das Spiel unterbrochen werden, als ein Fan die Treppenstufen verfehlte und mit dem Bierbecher in der Hand voraus hinabstürzte. Der Gerstensaft verteilte sich auf dem Spielfeld und die Sanitäter wurden zum Einsatz gerufen. An dieser Stelle wünschen wir gute Besserung! - Nach dieser Unterbrechung konnte der DSC seinen Siegeszug fortsetzen und gewann mit 25:18 den Satz.

Satz 2:
8:6 und erneut 16:12 hieß es zu den beiden technischen Auszeiten. Beim Punkt zum 13:11 haderten die Gäste bereits zum zweiten Mal mit dem Schiedsrichter und gerade Lisa Thomsen, die so ein starkes Spiel beim dritten Aufeinandertreffen hier in Dresden abgeliefert hatte, war gestern ein ums andere Mal verbal stärker unterwegs als spielerisch. - Egal, unsere Mädels blockten und punkteten nach Belieben und auch dieser Durchgang endete mit einem Sieg - 25:20.

Satz 3:
Beim 1:4-Rückstand wurde Schwabi auf die Bank beordert, aber auch Izzy spielte den Ball beim nächsten Angriff glücklos ins Aus, 2:5. Doch das sollte sich ändern. Dresden im Spielrausch, so könnte man die folgenden Minuten wohl umschreiben. Beim 7:7 waren unsere Schmetterlinge wieder dran und auch das 8:8 war ein Punkt vom "anderen Stern". Krissi platzierte den Ball maßgenau in einer winzigen Lücke zwischen drei Stuttgarterinnen. Ab dem 9:9 mussten die Gäste einem immer größer werdendem Rückstand hinterherlaufen. Beim 21:14 wurde die Libera des Gegners im wahrsten Wortsinne abgeschossen, es gab kein Halten mehr vor der Dresdner Übermacht an diesem Abend. Matchball: Lauras Aufschlag konnte von der Stuttgarter Annahme nicht kontrolliert werden und prallte ins Publikum. 25:17.

Was nun folgte, muss man nicht beschreiben. Grenzenloser Jubel brach los!

Bevor die Siegerehrung erfolgte, wurde noch Michelle als beste MVP der Bundesliga geehrt. Sie teilt sich Platz 1 mit Roslandy Acosta Alvarado von den Roten Raben aus Vilsbiburg.

Irgendwann war es dann so weit, Oberbürgermeister Dirk Hilbert überreichte die Meisterschale unter frenetischem Beifall des Publikums an Kapitän Myrthe.

Die Spielzeit 2015/2016 ist zu Ende, morgen sehen wir uns alle zum Fanfest und dann heißt es: Nach der Saison ist vor der Saison. Danke an alle Fans und Zuschauer, an die Sponsoren und tausend guten Geister, die dazu gehören, dass wir auch weiterhin hochklassigen Volleyball in Dresden erleben dürfen.

- Peter -

Unser OB beim Anfeuern, danke an alle Fans, danke Laura!!!

So feiern die DSC-Mädels...

... und so feiern unsere Mädels vom Fanclub und alle Fans.


Fotos: H.-U. Kilisch, Bernd + Peter

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