+++ Zu Besuch +++

Ob Veranstaltungen, Orte, Sportstätten oder Persönlichkeiten, unsere Besuche werden wir hier unter der Rubrik
"Zu Besuch..." vorstellen.

2018

24

Zu Besuch beim ...

... Saisonvorbereitungsturnier in Dresden vom 19.-21. Oktober 2018

Oktober

Zum ersten Mal in dieser Saison konnte wir die DSC-Volleyballerinnen in Dresden spielen sehen. In der mit reichlich neugierigen Fans gefüllten Sporthalle des Gymnasiums Bürgerwiese konnten am Wochenende drei polnische Spitzenmannschaften begrüßt werden.

Am Freitag spielte der letztjährige Tabellenvierte Developres SkyRes Rzeszów gegen den Zweiten ŁKS Commercecon Łódź 0:3. Bei Łódź steht unser unserer früherer Co-Trainer Michal Masek erfolgreich an der Bande. Auch die frühere Stuttgarter Zuspielerin Valerie Nichol ist hier im Team.
Danach folgte das Spitzenspiel des Dresdner SC gegen den polnischen Serienmeister Chemik Police. Das Spiel hielt, was die Papierform voraussagte. Es war für die Zeit eines Vorbereitungsspieles eine hochklassige Partie. Der DSC gewann das Spiel mit 3:0.

Am Sonnabend gewann im ersten Spiel Chemik Police gegen Michal Masek`s Mannschaft mit 3:1.
Im zweiten Spiel des Tages gab es zum dritten Mal innerhalb weniger Wochen ein Spiel des Dresdner SC gegen Developres SkyRes Rzeszów. Unsere jungen Wilden konnten in dem Match nicht an die Leistungen der letzten Spiele heranreichen. Rzeszów gewann mit 3:1.

Am Finaltag war die Sporthalle an der Bürgerwiese mit Fans proppenvoll ausgelastet. Im ersten Spiel verlor Developres SkyRes Rzeszów nach spannendem Spiel gegen Chemik Police trotz 2:0 Führung.
Die 2. Partie sollte nicht weniger spannend werden. Das Spiel Alexander Waibl gegen seinen ehemaligen Co-Trainer gewann am Schluss Meister Alex. Das Spiel endete 3:2 für Dresden.

Ein großes Dankeschön auch an die Fans von Łódź, die den 500 km langen Weg nach Dresden auf sich nahmen.

Die Ergebnisse im Einzelnen:

Freitag, 19.10.2018

Developres SkyRes Rzeszów - ŁKS Commercecon Łódź 0:3 (15:25, 20:25, 25:27)
Dresdner SC - Chemik Police 3:0 (25:18, 25:22, 27:25)

Sonnabend, 20.10.2018

Chemik Police - ŁKS Commercecon Łódź 3:1 (25:18, 25:20, 24:26, 25:27)
Developres SkyRes Rzeszów - Dresdner SC 3:1 (25:23, 25:18, 22:25, 25:16).

Sonntag, 21.10.2018

Developres SkyRes Rzeszów - Chemik Police 2:3 (25:19, 25:16, 17:25, 24:26, 13:15)
Dresdner SC – ŁKS Commercecon Łódź 3:2 (18:25, 25:23, 23:25, 25:21, 15:6)

Damit gewann der DSC auch das letzte Vorbereitungsturnier.

Als beste Spielrinnen wurden ausgezeichnet:

Sladjana Mirković (Chemik Police)
Jelena Blagojević (Developres Rzeszów)
Regiane Bidias (ŁKS Commercecon Łódź)
Maria Segura (Dresdner SC)

Am 28.10.2018 beginnt die Saison mit dem Supercup in Hannover gegen den SSC Palmberg Schwerin. Wie vom Hallensprecher zu hören war, gibt es noch Karten für das Spiel.

- Bernd -


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2018

16

Zu Besuch beim ...

... Saisonvorbereitungsturnier in Rzeszów

Oktober


Drei Dresdner Volleyballfans fuhren am Freitagmorgen den DSC Frauen zum Developres Cup hinterher. Die Stadt Rzeszów liegt ganz im Osten Polens in der Woiwodschaft Karpatenvorland. Zum Abendspiel konnten wir erstmals unsere neue Libera Amanda Benson in Augenschein nehmen. Sie spielte gegen Developres SkyRes Rzeszów noch sehr nervös, so dass Sie zeitig durch Michelle Petter ersetzt wurde. Die anwesenden Fans von Rzeszów gratulierten uns nach dem Spiel zum Sieg unserer Mannschaft.

Während wir am Sonnabend zu unserem Kulturprogramm ins Stadtzentrum aufbrachen, liefen unsere Damen bereits wieder zum Training. Die Stadt Rzeszów hat einen schönen Markt und eine großzügig angelegte Fußgängerzone mit vielen Kaffees und Restaurants. Ein besonderer Höhepunkt war eine Führung durch die Katakomben der alten Häuser am Markt.


Freitag, 12.10.2018

17:00 Uhr - CSM Volei Alba Blaj - Eczacibasi Istanbul 3:0 (25:18, 25:18, 25:16)

19:00 Uhr - Developres SkyRes Rzeszów - Dresdner SC 2:3 (25:12, 23:25, 22:25, 25:22, 14:16)

Sonnabend, 13.10.2018

17:00 Uhr - Dresdner SC - Eczacibasi Istanbul 3:2 (27:25, 17:25, 27:25, 18:25, 15:13)

19:00 Uhr - Developres SkyRes Rzeszów - CSM Volei Alba Blaj 1:3 (22:25, 25:21, 19:25, 21:25)

Sonntag, 14.10.2018

13:00 Uhr - Dresdner SC - CSM Volei Alba Blaj 3:2 (25:19, 21:25, 23:25, 25:16, 21:19)

15:00 Uhr - Developres SkyRes Rzeszów - Eczacibasi Istanbul 3:0 (25:18, 25:20, 25:20)


Am 2. Spieltag spielte der DSC gegen den leichtesten Gegner des Wochenendes Eczacibasi Istanbul. Diese Mannschaft war ohne Ihre Stars angereist, welche noch Länderspielaufgaben zu erfüllen hatten.

Am Sonntag spielte der DSC gegen den diesjährigen Finalisten der Champions League CSM Volei Alba Blaj. Beide Mannschaften hatten in dem Turnier ihre Spiele gewonnen, so dass dieses Spiel das eigentliche Finale war. Im Team der aktuellen Saison stehen auch die beiden ehemaligen DSC Spielerinnen Lucie Smutná und Nneka Obiamaka Onyejekwe. Lucie kam wie in Dresden auch nicht über den Titel 2. Zuspielerin hinaus. Nneka war nicht in Rzeszów.

Maria Segura konnte Mareen`s Zuspiele sehr gut lesen und umsetzen. Deshalb wurden beide Frauen zur wertvollsten Spielerin des Turniers auf Ihren Positionen ausgezeichnet. Mareen wurde sogar als wertvollste Spielerin des Cups ausgezeichnet.

Der Sieger des Developres Cup wurde nach der Turnierwertung unser DSC.

Spät in der Nacht erreichten wir die Heimat und freuen uns nun schon auf das nächste Turnier mit kurzer Anfahrt.

- Bernd -


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2018

3

Zu Besuch in ...

... Szamotuły zum Vorbereitungsturnier

Oktober


Beim Vorbereitungsturnier in Szamotuły vom 28.bis 30.09.2018 traf der Vorjahressieger Dresdner SC auf den Schweriner SC, Grot Budowlani Łódż und Developres SkyRes Rzeszów. Sechs Dresdner Volleyballfans ließen sich die Spiele nicht entgehen. Da die polnischen Volleyballerinnen aktuell keine Länderspielaufgaben haben, traten diese Mannschaften mit einem kompletten Mannschaftskader an. Bei der Ł ódżer Mannschaft gab es ein Wiedersehen mit den ehemaligen Dresdner Spielerinnen Jaroslava Pencová und Femke Stoltenborg. Bei der Schweriner Mannschaft fehlten Denise Hanke, Britt Bongaerts, Kimberly Drewniok, Jennifer Geerties, Anna Pogany und Marie Schölzel. Da beide Zuspielerinnen fehlten, half die vereinslose Magdalena Gryka aus. Auf Dresdner Seite fehlten Lena Stigrot, Barbara Wezorke und Amanda Benson. Piia Korhonen war mit angereist, wird dem Dresdner Spiel aber noch eine Weile fehlen.

Die Ergebnisse im Einzelnen:

Freitag, 28.09.2018

SSC Palmberg Schwerin - Dresdner SC 2:3
27:25, 20:25, 25:20, 18:25, 9:15

Grot Budowlani Ł ódż - Developres SkyRes Rzeszów 1:3
17:25, 25:11, 15:25, 20:25

Sonnabend, 29.09.2018

Dresdner SC - Developres SkyRes Rzeszów 3:0
25:22, 25:23, 26:24

Grot Budowlani Ł ódż - SSC Palmberg Schwerin 3:2
25:19, 25:27, 25:17, 23:25, 15:13

Sonntag, 30.09.2018

Grot Budowlani Ł ódż – Dresdner SC 0:3
23:25, 24:26, 23:25

Developres SkyRes Rzeszów - SSC Palmberg Schwerin 3:2
25:18, 20:25, 25:17, 24:26, 15:12



Wir konnten schon viele gute Spielzüge unserer Mädels sehen. Unsere jungen Wilden überraschten mich dabei sehr positiv. Hoffen wir, dass sie das auch in der Meisterschaft zeigen können. Damit gewann der DSC wieder das Turnier und trat mit vielen Geschenken die Heimreise an.

Neben den Spielen blieb genügend Zeit auch einige touristische Ziele anzusteuern. So reisten wir über Świebodzin (Schwiebus) an. Dort steht seit 2010 auf einem 16,5 Meter hohen Hügel die 33 Meter hohe Jesusfigur. Auch diesmal zog es uns am Sonnabend in die Hauptstadt der Woiwodschaft Großpolen Poznań (Posen). Eine Touristenattraktion ist das Uhrwerk an der Fassade des Rathauses, wo jeden Tag um zwölf Uhr zwei Ziegenböcke erscheinen und sich einander im Takt des Stundenschlags stoßen. Dieses Spektakel sehen sich jeden Tag hunderte von Touristen an. In der katholischen Kirche Fara Poznańska spielte man gerade das bekannteste Orgelstück von Johann Sebastian Bach toccata und fuge d-moll.

- Bernd -


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2018

17

Zu Besuch auf dem ...

... Dresdner Altmarkt zur Techniker Beach Tour

Juni


Vom 15. bis 17. Juni 2018 rief die Techniker Beach Tour die Volleballbegeisterten und viele kamen.

Neben den Aktiven (aus den ehemalgen Reihen des DSC waren das Anne Matthes und Silvia Sperl) kamen auch zwei Damen mit ganz schön runden Bäuchlein.

Am Freitag schaute Linda Helterhoff und am Samstag Corina Ssuschke-Voigt vorbei, beide in freudiger Erwartung.

Auf den Fotos ist zu sehen, dass die Erwähnten noch nicht alle waren, die sich am Rande der Sandspielfelder ein Stelldichein gaben.

Anne und ihre Teampartnerin Caroline Eggert gewannen ihre beiden Freitagsspiele (das zweite glasklar gegen Sperli und Sandra Peter), schieden dann leider knapp am Samstag aus.

- Peter -


Fotos: Olli und Peter

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2018

3

Zu Besuch in ...

... Worms (vorm Pokalfinale in Mannheim)

März


Wie beim Pokalfinale 2016 hatten einige Dresdner Fans einen mehrtägigen Ausflug zum Pokalfinale unternommen. Während 2016 alle in Heidelberg unterwegs waren, hatten sich Christine, Monika, Jens und ich dieses Mal Worms als touristisches Ziel herausgesucht.

In diesem Jahr wird in der historischen Stadt 1000 Jahre Dom-Weihe gefeiert. Außerdem trifft man hier überall auf die Nibelungensage.

Bei Temperaturen um 10 Grad war die Eisdiele am Markt dicht umlagert.

Des Laufens müde kehrten wir am Abend in die Wein- und Bierschänke ein. Dort treffen sich alle Wormser. Wir hatten uns im Vorfeld einen Tisch reservieren lassen, sonst hätten wir keine Chance auf einen Platz gehabt. Die Spezialität des Hauses sind super leckere riesige Flammkuchen.

- Bernd -



Fotos obere Reihe v.l.n.r.:
Siegfriedbrunnen, Dom St. Peter, Teil der Stadtmauer und des Nibelungenmuseums
Fotos untere Reihe v.l.n.r.:
Nibelungenturm mit Nibelungenbrücke (links das Denkmal des einstigen Wormser Oberbürgermeisters und Ehrenbürgers Wilhelm Küchler), Hagendenkmal am Rhein, Siegfriedgrab


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2017

30

Zu Besuch in ...

... Wiesbaden (und bei Stocki und Franz)

Oktober


Am Sonnabendmorgen fuhren Yvette, Monika, Jens und ich in die hessische Landeshauptstadt Wiesbaden. Wir hatten Lust die Stadt zu erkunden, ein hochklassiges Volleyballspiel zu sehen und auf Spaß am Abend.

In Wiesbaden angekommen, steuerten wir als erstes die Nerobergbahn an. Die 1000 mm Drahtseil-Zahnstangenbahn wird seit 1888 mit Wasserballast betrieben. Mit diesem System ist sie die einzige in Europa. Auf dem Berg gibt es für die Tagesausflügler einiges zu erleben. Man kann in einem Klettergarten seine Geschicklichkeit prüfen, eine Russische Kirche besuchen, in einem der Gastronomiebetriebe Kaffee trinken, wandern oder wie in unserem Falle die schöne Aussicht von einem Weinberg auf die Stadt genießen.

Nach dem Hotel-Check-in fuhren wir mit dem Stadtbus in die Innenstadt. Neben dem Landtag, Rathaus, Stadtkirche, Staatstheater und Kaiser Friedrich kamen wir auch an der Spielbank Wiesbaden vorbei. Da wir ausreichend Euronen einstecken hatten, brauchten wir uns keine im Casino erspielen. Auch einer der größten Kuckucksuhren der Welt konnten wir ein Ständchen entlocken. Nach einer Stärkung in einem kleinen belgischen Restaurant liefen wir zu unserem nächsten Tagesordnungspunkt, dem Volleyballpunktspiel VC Wiesbaden gegen den Dresdner SC.

In der mit über 2000 Besuchern gut gefüllten Halle, wo wir von den Wiesbadener Fans freundschaftlich begrüßt wurden, waren auch mehr als 20 Dresdner Fans angereist.

Mit Entsetzen stellen wir fest, dass sich Ivana eine Handverletzung zugezogen hatte und nicht spielen konnte. Wir wünschen Ihr gute Besserung und drücken die Daumen, dass sie bald wieder auflaufen kann.

Mehr zum Verlauf des Matchs gibt es unter "Spielberichte" zu lesen.

Zum Abschluss des Tages stand bei uns noch der Spaß auf der Agenda. Mit Stocki und ihrem Freund verbrachen wir einen langen Abend bei einem Italiener in Wiesbaden. Alle aufgetragenen Grüße derer, die aus den verschiedensten Gründen nicht nach Wiesbaden reisen konnten, wurden ausgerichtet.

Nach einem ausgiebigen Frühstück am Sonntagmorgen traten auch wir die Heimreise an. Wegen des Wetters wurden wir im Auto ordentlich durchgeschüttelt. Am Nachmittag erreichten wir Dresden und freuen uns schon auf die nächsten Spieltage.

- Bernd -


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2017

10

Zu Besuch in ...

... Szamotuły und Poznań

Oktober


Letztes Vorbereitungsturnier vor dem Saisonbeginn

Zum letzten Vorbereitungsturnier war der Dresdner Kader endlich vollzählig. Mit Marrit Jasper und Myrthe Schoot waren die letzten Beiden zur Mannschaft gestoßen. Drei Dresdner Fans reisten am Sonnabend zum Amica Cup nach Szamotuły nordwestlich von Poznań.

Beim Anfeuern unserer Mannschaft wurden wir von unseren Impel-Freunden lautstark unterstützt und umgekehrt. Während des Dresdner Sonnabendspieles fiel im zweiten Satz 50% der Beleuchtung aus. Nach kurzer Pause wurde weitergespielt, aber erst nach 15 weiteren Minuten hatte die Beleuchtung ihre volle Lichtstärke wieder erreicht.

Nach dem Spieltag saßen wir noch lange mit unseren Freunden zusammen zum Erfahrungsaustausch und nach einer kurzen Nacht blieb Zeit für einen Abstecher nach Poznań.

Der DSC gewann alle Spiele und damit das Turnier.

- Bernd -

Amica Cup in Szamotuły

06.10.2017
16:00 Uhr Trefl Proxima Kraków - ŁKS Commercecon Łódź
3:2
- 16:25, 25:19, 25:27, 26:24, 15:11
18:30 Uhr Dresdner SC - Impel Wrocław
3:0
- 26:24, 25:13, 25:18

07.10.2017
16:00 Uhr ŁKS Commercecon Łódź - Impel Wrocław
3:2
- 25:22, 25:22, 21:25, 18:25, 15:11
18:00 Uhr Dresdner SC - Trefl Proxima Kraków
3:1
- 25:20, 25:27, 25:16, 27:25

08.10.2017
11:00 Uhr ŁKS Commercecon Łódź - Dresdner SC
2:3
- 17:25, 25:20, 25:12, 21:25, 12:15
13:00 Uhr Impel Wrocław - Trefl Proxima Kraków
3:1
- 25:15, 21:25, 25:21, 25:21



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2017

21

Zu Besuch bei ...

... Stocki und Franz in Erfurt

Februar


Samstag, 18. Februar 2017, 8.13Uhr. Pünktlich fährt der ICE Richtung Wiesbaden auf dem Dresdner Hauptbahnhof ab. Mit an Bord sind sechs DSC-Fans in besonderer Mission. Sechs? Sollten wir nicht zu siebt sein? Naja, das ist eine andere Geschichte. Denn auf der Autobahn nebenan rollt ein blauer Renault.

In Erfurt ist für uns "Endstation", die zwei Stunden sind wie im Flug vergangen. Die thüringische Landeshauptstadt erwartet uns ganz in Grau, Regenwolken hängen am Himmel. Bis zum Hotel ist es nicht weit und der Weg dahin schon ein kleiner Altstadtbummel.

Während die Räder der Trolleys auf dem Kopfsteinpflaster munter klappern, fährt besagter Renault von der Autobahn ab und wenig später sind wir alle sieben gut gelaunt auf erstem Erkundungstrip. Unser Ziel ist die Straßenbahnhaltestelle der Linie 6. Diese Bahn soll uns heute Nachmittag zur Riethsporthalle bringen.

Am Domplatz machen wir noch den Wochenmarkt unsicher, beziehen 13.00 Uhr unsere Zimmer und sind eine halbe Stunde später pünktlich am Fischmarkt. Dort erwartet uns schon der Guide zum fast zweistündigen Stadtrundgang. Wir erfahren viel über Erfurt, dessen wahres Alter man nur schätzen kann, das eng mit Mainz verbandelt ist seit dem Mittelalter und die älteste Universität Deutschlands hätte – wenn man damals den Bittbrief nicht an den falschen Papst gesandt hätte…

Enge Gässchen, alte Gebäude, Brücken über die Gera, ein modernes Kolumbarium in der Allerheiligenskirche und ein Theater im Waidspeicher, wo einst die Färberpflanze gegen Gold aufgewogen wurde, waren unsere Anlaufpunkte.

Überall in der Stadt stehen Figuren des Kinderfernsehens von KIKA und den dritten Programmen. Bernd das Brot, Sandmännchen, Tigerente, Käpt`n Blaubär usw. sind allgegenwärtig und nicht nur bei uns beliebte Fotomotive.

"Es gäbe noch viele interessante Dinge über die Stadt zu berichten", meint unser Führer, doch die Zeit schreitet unaufhaltsam voran und der eigentliche Grund unseres Besuchs in Erfurt rückt immer näher.

18.00 Uhr ist Anpfiff zum Erstligaspiel Schwarz-Weiß Erfurt vs. Rote Raben Vilsbiburg. Ja, wir wollen unsere Lisa "fliegen" sehen. Bei der Aufwärmrunde entdeckt sie uns und winkt hinauf auf die Ränge.

Zum Spiel selbst gibt es nicht allzu viel zu berichten. Die Aufschläge kommen nicht zu oft bei Lisa an, denn die Raben machen ihre Punkte oft über annahmeschwächere Erfurterinnen. Folgerichtig am Ende das 0:3, das ein ganzer Bus voller bayrischer Fans gebührend feiert. So wie wir haben sie das Wochenende mit Übernachtung zur Besichtigung der schönen Stadt genutzt.

Hin und wieder jedoch bleibt uns der Mund offen stehen, wenn wir auf dem Liveticker das Spiel unserer DSC-Mädels verfolgen. Wenn der VCO fast zum Stolperstein wird, wie verläuft da das Spiel morgen in Köpenick?

Mit der silbernen MVP-Medaille wird nach Spielschluss zu unserer großen Freude Stocki ausgezeichnet. Während sich die Halle leert, warten wir geduldig auf Lisa und ihren Franz. Mit dem Kleinbus und zwei weiteren Erfurtern geht es ins Café del Sol, wo wir einen wunderschönen Abend verbringen. Und auch die Beiden freuen sich ehrlich über unseren Besuch.

Nach kurzer Nacht wartet das Frühstück auf uns, überall von den Kirchtürmen läuten die Glocken und auch die Schneeglöckchen in der Sonne verströmen einen ersten Hauch von Frühling. In Ruhe besuchen wir heute noch einmal die Krämerbrücke, besteigen die Ägidienkirche und genießen den grandiosen Blick über die Stadt. Danach steigen wir hinauf zur Severikirche und zum Erfurter Dom und stärken uns anschließend "mittelalterlich" im Wirtshaus Christoffel. Hier im Kellergewölbe muten die Temperaturen jedoch eher sibirisch an und alle sind froh, sich im Freien wieder aufwärmen zu können.

Vorm Hotel gibt es für den blauen Renault noch eine Laola und kurz darauf klappern wieder die Trolleyräder übers Pflaster. Im Zug erleben wir im Liveticker unser "Blaues Wunder", denn der DSC verliert klar mit 0:3 in Köpenick …

Gegen 18.00 Uhr erreichen wir mit etwas Verspätung Dresden und sind uns einig: Es war ein wunderschönes Wochenende!

- Peter -




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2017

1

Zu Besuch in ...

... Bielsko-Biała und Wrocław

Februar


In Dresden war in Sachen Volleyball am Wochenende nichts los. So fuhren am Sonnabend 9 Uhr Harti, Sören und ich nicht ins 500 km entfernte Mannheim zum Pokalfinale, sondern ins 500 km entfernte Bielsko-Biała. Die kreisfreie Stadt liegt 60 km südlich von Katowice. Dort wurde 18 Uhr das Spiel der Orlen Liga zwischen BKS PROFI CREDIT Bielsko-Biała mit Magdalena Gryka und Grot Budowlani Łódź mit Heike Beier und Kaja Grobelna (2015/16 Stuttgart) angepfiffen.

Da wir gegen 15 Uhr in Bielsko-Biała eintrafen, hatten wir etwas Zeit um uns in der Stadt umzusehen und vor dem Spiel im einfachen Hotel BKS Olimp, ul. Rychlińskiego 19 unser Zimmer zu buchen. Seit dieser Saison spielt BKS PROFI CREDIT Bielsko-Biała in der in den 80ziger Jahren des letzten Jahrhunderts erbauten Halle von BKS Stal. Diese fasst 1400 Besucher. Von meinem Besuch zur Saisoneröffnung wusste ich, dass man an der Hotelrezeption auch die Tickets für das Volleyballspiel erwerben konnte. Wir waren erstaunt, für Hotelgäste war der Eintritt zum Spiel frei.

In der Stadt begegneten wir den Trickfilmhelden Lolek und Bolek. Die Trickfilme, die auch hierzulande gern gesehen wurden, entstanden in Studio in Bielsko-Biała.

In Polen haben zur Zeit mehrere Volleyballvereine den Abgang Ihrer Hauptsponsoren zu verkraften. So auch Magdalenas Verein. Der Schwachpunkt der Mannschaft ist der Außenangriff. Deshalb befindet sich der Traditionsclub zur Zeit am Tabellenende wieder. Um so erstaunter waren wir, dass nach dem Trainerwechsel im Dezember (jetzt ist es der frühere Schweriner Erfolgstrainer Tore Aleksandersen) seit Mitte der letzten Woche mit Erica Handley eine neue Zuspielerin aus Amerika auf dem Spielfeld stand. Das Spiel endete wie erwartet 0:3 (22:25 23:25 13:25) Wie in den letzten Spielen auch, wurde Kaja als beste Spielerin ausgezeichnet. Heike hatte auch eine gute Partie gespielt. Für Magdalena reichte es diesmal nur zu Kurzeinsätzen. In der Halle hatten wir auch unseren polnischen Fan Bogdan getroffen, wir kennen Ihn seit dem Dresdner Spiel in Dąbrowa Górnicza. Nach dem Spiel trafen wir uns mit Heike und Magdalena. Es wurde gelacht und Neuigkeiten ausgetauscht.

Am nächsten Morgen setzten wir unseren Stadtrundgang nach einem frühen reichlichen Frühstück fort. Im Frühstückraum erinnerten viele Siegerpokale an bessere Zeiten. Neben dem Schloss waren wir auch im Lutherjahr beim einzigen Martin Luther Denkmal in Polen. Im Anschluss fuhren wir auf Empfehlung von Heike nach Szczyrk. Zu unserer Überraschung hatte Heike auch noch bombastisches Wetter bestellt. Wir fuhren mit 2 Sesselliften auf den 1257 Meter hohen Skrzyczne. Er ist der höchste Berg der schlesischen Beskiden. Von Ihm hatten wir einen wunderschönen Ausblick auf die Slowakei, Tschechien und Polen.

Auf der Rückfahrt wollten wir uns noch das Spiel Impel Wrocław gegen Atom Trefl Sopot ansehen. Wer vorher das Kleingedruckte liest, ist klar im Vorteil. Wir düsten also zur Orbita Halle nach Wrocław. Das Spiel wurde aber in der Hala Sportowa Jelcz-Laskowice angepfiffen. So hatten wir Zeit, in der Innenstadt im Restaurant Konspira Plac Solny 11A essen zu gehen. Diese urige Gaststätte kann ich wärmstens weiterempfehlen. So gestärkt traten wir die Heimreise an. Nach 21 Uhr waren wir mit vielen neuen Eindrücken zu Hause angekommen.

- Bernd -



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2016

1

Zu Besuch in ...

... Mannheim und Heidelberg

März


Neben der Anreise mit dem Sonderzug machten sich viele Fans mit dem Pkw auf die Strecke zum Pokalendspiel und einige nutzten die Chance, sich in der Umgebung des neuen Austragungsorts umzuschauen.

Während Mannheim als Universitätsstadt für sich wirbt und seit 10 Jahren in der SAP-Arena Events ausgetragen werden, kommt der Nachbarort Heidelberg mondäner und geschichtsträchtiger rüber. Sinsheim und Speyer locken mit ihren technischen Freiluft-Museen jährlich tausende Gäste und auch Frankfurt ist so weit nicht entfernt.

Für ein paar DSC-Fans war Heidelberg nicht nur strategischer Übernachtungsort, sondern auch Ziel einer mehr oder weniger umfangreichen Besichtigungstour.

Ob Pfälzer Saumagen, knapp 550m hoher Königsstuhl (Heidelbergs Hausberg), das Schloss oder Deutschlands längste Fußgängerzone mit Läden und Kneipen (1,6 km), für jeden Geschmack gibt es hier etwas zu erkunden.

In nur 12 Minuten ist man per S-Bahn entspannt an der SAP-Arena, ohne Parkgebühren und Stress. Es spricht also viel für Heidelberg als Ausgangspunkt, wenn die Mädels mal wieder ins Pokalfinale einziehen sollten...

Doch lassen wir ein paar Fotos sprechen:

- Peter -

auf dem Königsstuhl Blick vom Königsstuhl auf die Rhein-Neckar-Tiefebene Bahn von Molkekur zum Königsstuhl
Blick vom Schloss auf Heidelberg im Schlosshof Karlsplatz in Heidelberg
auf der Hauptstraße in Heidelberg Alte Brücke in Heidelberg SAP-Arena Mannheim
Karlsplatz bei Nacht Hotel und Gaststätte Hackteufel in der Steinstraße, 16. Jahrhundert Pfälzer Saumagen

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2016

1

Zu Besuch in ...

... Mannheim mit dem Sonderzug des VVO

März


Unser Eisenbahnexperte Micha hat für alle Interessierten ein paar Daten
zum Sonderzug nach Mannheim am 28./29. Februar 2016 zusammengetragen:


Unser Zug, bestehend aus 5 Doppelstockwagen und der Lok 143 959 - 5, verließ Dresden pünktlich um 5 Uhr. Die Fahrt führte uns über Cossebaude, Coswig, Riesa in Richtung Leipzig. Nach etwas mehr als einer Stunde waren wir kurz vor Leipzig und unsere Raucher freuten sich, da der Zug dort im Hauptbahnhof zum Fahrtrichtungswechsel halten muss. Pech gehabt, man kann den Hauptbahnhof in Leipzig umfahren. Über Güterzugstrecken ging es nördlich um Leipzig herum. Unsere Fahrt ging weiter über Erfurt und Eisenach nach Fulda. Hier ging es nicht auf der schnelleren direkten Strecke über Frankfurt weiter, da unsere Wagen nicht die benötigte Sicherheitsausrüstung zur Durchfahrung des 4 km langen Schlüchterner Tunnels besitzen. Unser Zug machte daher einen rund 35 km langen Umweg über den Spessart nach Aschaffenburg, wo es endlich die Möglichkeit zur Raucherpause gab. Über Darmstadt erreichten wir kurz nach zwölf unser Ziel Mannheim Maimarkt (Arena).

Die Rückfahrt ab Mannheim erfolgte gegen 20.30 Uhr auf dem selben Wege, den wir gekommen waren. Durch eine Nachtbaustelle bei Bad Hersfeld erhielt unser Zug etwas mehr als eine halbe Stunde Verspätung, da hier nur ein Gleis zur Verfügung stand und wir erst mehrere Züge der Gegenrichtung passieren lassen mussten. Den weiteren Fahrtverlauf habe ich nur bruchstückhaft mitbekommen, da mich irgendwann doch der Schlaf übermannte. Unseren Ausgangsbahnhof Dresden Hbf erreichten wir dann kurz nach 4 Uhr.

Die Fahrtstrecke betrug rund 615 km pro Richtung. Unsere Lok wurde am 03.11.1989 vom VEB Lokomotivbau Elektrotechnische Werke "Hans Beimler" Hennigsdorf (LEW, Fabriknummer: 20409) als 243 959-4 an die Deutsche Reichsbahn übergeben. Die Lok hat eine Stundenleistung von 3720 kW, eine Masse von 84 t und eine Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h. Das Gesamtgewicht unserer 5 Wagen betrug rund 280 t.

Ich könnte noch eine ganze Menge über mögliche schnellere Loks und damit kürzere Reisezeiten philosophieren, aber das verstehen dann nur die Fachleute. Deshalb will ich es damit bewenden lassen.

- Michael, der "Lange" -

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2016

27

Zu Besuch in ...

... Wrocław bei der 2016 CEV DenizBank Volleyball Champions League

Januar


27.01.2016 - Ein Tag für Deutschland in Wrocław

Impel Wrocław oder Dresdner SC, welche Mannschaft schafft es in die Play off-Phase in der Champions League? Hardy, Willi und Bernd wollten das Live erleben. Istanbul schied als Spielort aus. Eigene Arbeit und Volleyball konnten nicht in Einklang gebracht werden. Es blieb also Wrocław. Mit einem sensationellen Sieg in Istanbul hätte es der DSC selbst in der Hand gehabt, den Einzug in die Play Offs zu schaffen. Kurz vor dem Spiel erreichte uns in Wrocław die Nachricht: "Der DSC verliert in Istanbul 0:3". Jetzt war Schützenhilfe von Baku nötig, um den Verbleib des Dresdner SC in der Champions League zu erhalten. Nach dem souveränen Sieg in Dresden hatte Impel Wrocław auch den polnischen Meister am Sonntag mit einer tollen Mannschaftsleistung vor 2750 Zuschauern (darunter auch Kalle, Sören, Hardy und ich) 3:2 bezwungen. Am 27.01.2016 sollte alles ganz anders werden. Nur 1030 Zuschauer fanden den Weg in die Orbita-Halle. Karten kann man immer in der Halle erwerben (20 Złoty = 5 Euro). Es waren an dem Tag wohl zu viele Veranstaltungen in der Europäischen Kulturhauptstadt. Wenige Minuten vor Spielbeginn hatte die Deutsche Handballnationalmannschaft in der Jahrhunderthalle von Wrocław den Einzug ins Halbfinale der EM geschafft.

Impel begann das Spiel mit Monika Ptak, Agnieszka Kąkolewska, Kristin Hildebrand, Milena Radecka, Katarzyna Skowrońska - Dolata, Carolina Costagrande und den wechselnden Liberas Lenka Dürr und Agata Sawicka.

Wir trauten unseren Augen kaum. Impel spielte total verunsichert und lag schnell 0:3 zurück (Aufschlag und Angriff ins Aus, kein Block). Dennoch gelang Wrocław die erstmalige Führung zum 5:4. Nach einem Angriff von Katarzyna Skowrońska - Dolata führte Impel zum letzten Mal im ersten Satz 6:5. Beim Stand von 12:17 für Telekom Baku wurde Magdalena Gryka eingewechselt. Der Satz endete 18:25 für Baku.

Zu Beginn des 2. Satzes hatten die Impel-Frauen Pech. Erst ein Netzroller-Aufschlag für Baku zum 1:2 und kurz darauf eine Blockabwehr von Agnieszka Kąkolewska an die Antenne zum 2:4 ließen die Volleyballerinnen aus Baku wieder in Führung gehen. Sie konnten die Führung auf 6:11 ausbauen. In der Halle war es folglich recht still geworden. Dennoch schaffte Impel den Ausgleich zum 16:16. Wer jetzt dachte, Impel Wrocław spielt den Satz souverän zu Ende, hatte sich getäuscht. Mit großer Mühe gewann Impel den Satz mit 25:23.

Im 3. Satz erspielte sich Baku wieder die Führung. Lediglich zur Mitte des Satzes konnte sich Impel Wrocław eine kurzzeitige Führung herausspielen (9:8 und 11:8 Block Agnieszka Kąkolewska). Beim Stand von 11:11 verletzte sich Hristina Ruseva von Telekom Baku. Diese Verletzung brachte aber nicht Baku aus dem Rhythmus, sondern Wrocław. Telekom Baku gewann den Satz 16:25.

Die Anfangsoffensive von Impel (2:0 durch ein Ass von Milena Radecka und ein Schmetterball von Katarzyna Skowrońska - Dolata zum 3:0) war schnell verpufft - 4:4. Bis zum 10:10 war der Satz ausgeglichen. Danach erspielte sich die Heimmannschaft eine 21:15 Führung! Nach mehreren einfachen Fehlern von Impel schaffte Baku noch den Ausgleich zum 23:23. Impel rettete sich aber mit 25:23 in den fünften Satz.

Im Tiebreak führte Impel schon mit 6:2 und verlor den Satz am Ende noch mit 11:15.

Mit diese Niederlage bleibt der Dresdner SC in der Champions League! Impel Wrocław war ein fairer Verlierer. Der polnische Fanclub gratulierte uns zu Verbleib im Wettbewerb. Auch Lenka Dürr und Magdalena Gryka nahmen sich noch viel Zeit für uns. Kurz vor 24 Uhr fuhren wir nach Dresden zurück.

- Bernd -

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2015

30

Zu Besuch im ...

... Ruhrpott beim IKK classic Biathlon World Team Challenge

Dezember



Am 28. Dezember 2015 ging ein langersehnter Wunsch in Erfüllung: Statt Volleyball zwischen Weihnachten und Neujahr wie so oft in der Vergangenheit gab es Biathlon auf Schalke.

Bereits ein knappes Jahr im Voraus wurden die Karten gebucht und nun waren wir mittendrin unter 40.600 Zuschauern. Zugegeben, ein paar mehr als in der Margon Arena, aber nur durch die Anzahl der Leute auch so laut, denn Trommeln sind eindeutig lauter als Kuhglocken!




Für uns als Wintermuffel war es neues Terrain, Mallorca-Party und Aprés ski ließen schon vor der Veranstaltung im Winterdorf (bei über 10°C) und während des Programms grüßen. Was danach am späten Abend abging, entzieht sich unserer Kenntnis...

Wir hatten eigentlich die gut 1100 km für Hin- und Rückfahrt unter die Räder genommen, um die Spitzenathleten hautnah zu erleben und wurden nicht enttäuscht. Schon das Rennen der Nachwuchstalente im Vorfeld war spannend, sicher wird man den einen oder anderen Athleten im Weltcup wiedersehen.


Nach dem Massenstart mit 8 internationalen und 2 deutschen Teams folgte das alles entscheidende Verfolgungsrennen. Dank der neuen Strecke mit Anstiegen, Abfahrten und Überholmöglichkeiten wurde es noch spannender als in den vergangenen Jahren.

Vanessa Hinz und Simon Schempp belegten Platz drei, Zweite wurden Gabriela Soukalová und Ondrej Moravec aus Tschechien und der Sieg ging an das französische Paar Marie Dorin-Habert und Martin Fourcade.

- Peter -

Loipe outdoor vor dem Start Innenraum imposantes Indoor-Feuerwerk am Ende

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2014

30

Zu Besuch in ...

... Italien und vielen schweizer Orten mit "B"

November



Japaner besuchen ganz Europa in 14 Tagen, ich möglichst viele Städte mit "B" in der Schweiz an einem Tag auf dem Weg zum Champions League-Spiel der DSC-Mädels in Busto Arsizio.

Der Nachtzug verlässt Dresden am Montagabend pünktlich um 21.04, und ich versuche es mir auf der Liege bequem zu machen. Dem steht allerdings das mitteleuropäische "Klein"profil der Züge entgegen, der Wagen ist zu schmal. Es geht nur stabile Seitenlage mit angewinkelten Beinen. Ich lobe mir das größere Skandinavische Profil, von Russland oder Finnland will ich gar nicht erst anfangen. In Finnland kann ich im Doppelstockwagen aufrecht unter dem Deckenmonitor durchgehen.

Basel:
Wir erreichen Basel wegen einer Umleitung mit etwa einer Viertelstunde Verspätung kurz nach acht. Der Kaffee zum munter werden kostet 5 Franken, aber ich brauche mein Koffein. Es ist noch recht dunkel und das Wetter spielt auch nicht mit. Es regnet. Also nur ein kurzer Gang durch die Stadt, Weihnachtsmarkt und Geschäfte haben sowieso noch geschlossen. Der Mix zwischen alten Häusern und den modernen Glaspalästen der Banken und Geschäfte passt einfach nicht zusammen. Man muss schon suchen, um schöne Motive zu finden.

Um 9.01 geht es mit der S-Bahn weiter. Der Schaffner stutzt, wieso ich mit einer Fahrkarte nach Italien hier in der langsamen S-Bahn über den Berg sitze. Meine Erklärung, dass alle Tunnel gleich dunkel sind, ich Landschaft sehen möchte und meine Fahrkarte 14 Tage gültig ist, bringt ihn zum schmunzeln. Auf 500 m Höhe liegt sogar etwas Schnee. Ich erreiche Olten pünktlich um 9.53.

Olten:
(ausnahmsweise eine Stadt ohne "B")Das Wetter ist in diesem Tal wesentlich besser, es fallen einzelne Schneeflocken. Olten hat eine sehenswerte kleine Altstadt, die man über eine überdachte hölzerne Brücke erreicht. Die Weihnachtsdekoration mit überdimensionalen Christbaumkugeln und parkierende Kleintransporter verhindern weitere Fotos.
Nach dem kurzen Stadtrundgang geht es um 10.36 natürlich nicht auf dem schnellsten Weg zur nächsten Stadt nach Bern, die um 11.40 erreicht wird.

Bern:
Bundeshauptstadt der Eidgenossen Die Altstadt von Bern liegt auf einem Bergrücken in einer engen Schleife des Flusses Aare. Die Frage lautet hier nicht wie man das Kamel durchs Nadelöhr, sondern den Obus und die Tram samt der verschiedenen Fahrleitungen durchs Stadttor fädelt. Ansonsten ist das Zentrum mit den Einkaufsstraßen ziemlich überlaufen, liegt wohl an Weihnachtszeit und Mittagspause, so dass es etwas schwierig mit fotografieren ist.

Um 12.39 nehme ich dann den ersten Teil der Alpenüberquerung, den Lötschberg in Angriff. Selbstverständlich nicht durch den Basistunnel sondern über die Bergstrecke. Die Strecke windet sich mittels Kehrschleifen bis auf 1240 m ü.NN in die tief hängenden Schneewolken hinein. Nach Verlassen des Gipfeltunnels erwartet mich strahlender Sonnenschein. Ein Hoch auf die Wetterscheide. Um auf der Südseite wieder auf den Talboden zu gelangen, hat man eine lange Kerbe in den Berghang geschlagen. Der Ausblick in das fast 500 m tiefer liegende Tal ist grandios, an manchen Stellen aber etwas getrübt. Was macht man, wenn man zuviel Landschaft hat? Man verschandelt sie durch Industrieansiedlungen. Wer ist bloß auf die Idee gekommen, hier hinten im Tal ein Chemie- und ein Aluminiumwerk zu bauen. Ich sehe darüber hinweg auf den gegenüberliegenden Berghang. Wie nicht anders zu erwarten, erreiche ich pünktlich um 14.24 den Talboden in Brig.

Brig:
Die Sehenswürdigkeiten von Brig bestehen aus dem Marktplatz (auf dem eine Eislaufbahn aufgebaut ist, da hier im Süden auf 678 m Höhe plus 5 Grad herrschen), dem Schloss und einem Kloster. Um sich die beiden letzteren anzusehen, muss man allerdings etwas den Berg hinauf kraxeln. Aber der Ausblick auf die umliegenden Berge von hier oben entschädigt einen. Da hier allerdings doch ein kalter Wind bläst, genehmige ich mir auf dem Rückweg zum Bahnhof auf dem Weihnachtsmarkt einen Glühwein. Der ist für Dresdner Verhältnisse billig. 4 Franken, umgerechnet rund 3,50 €, wie auf dem Striezelmarkt. Nur dass der hier selbst gemacht ist und nicht aus einem 99-Cent-Aldi-Tetrapack stammt. Was man übrigens auch schmeckt.

Der Wegweiser zeigt 4 Stunden Gehzeit zum Simplonpass. Muss ich auf der anderen Seite das Ganze wieder runter? Da nehme ich doch lieber um 15.44 den Zug durch den 19 km langen Simplon-Tunnel nach Italien. Auf der Südseite erfolgt dann der Abstieg in einem engen Tal nach Domodossola, aber bitte langsam durch den 360°-Kreisel, mir wird schnell schwindlig.

Domodossola:
Es ist zwar noch hell, aber da die Sonne bereits hinter den hohen Bergen verschwunden ist, lege ich hier eine Zwischenübernachtung ein. Der Weg vom Bahnhof zum Hotel erweist sich als Hindernislauf. Die Stadt ist klein, eng und rumpelig, bedient also erstmal alle gängigen Italien-Klischees. Fußwege sind nur stückweise oder einfach als Farbmarkierung am Fahrbahnrand vorhanden. Das ständige Wechseln der Fahrbahnseite ist bei den hiesigen Verkehrsverhältnissen glücklicherweise kein Problem, es herrscht Stau. Nach einer Pizza falle ich in mein zu kurzes Hotelbett, und schlafe erschöpft ein. Am nächsten Tag mache ich mich nach dem Frühstück gemütlich auf einen kleinen Umweg zum Bahnhof. Dabei findet sich doch noch etwas Sehenswertes: Die Altstadt aus dem 14. Jahrhundert. Die Fußgängerzone ist schön restauriert und um die morgendliche Stunde noch ruhig.

Um 9.58 setze ich mich wieder in einen Zug und genieße die Fahrt entlang des Lago Maggiore zum eigentlichen Ziel der Reise, das ich nach gut anderthalb Stunden erreiche.

Busto Arsizio:
Die Stadt entpuppt sich durchaus als angenehm. Es wird an vielen Stellen gebaut, der Speckgürtel des 30 km entfernten Mailand. Es ist hier gelungen eine Mischung aus historischer Altstadt, den angrenzenden Gebieten mit Villen vom Anfang des 20. Jahrhunderts und den neuzeitlichen Bauten ohne Stilbruch, zu bilden. Im Zentrum reißt man zwar alte zerfalle Gebäude ab, baut das neue aber nach historischen Vorbildern. Beim Schlendern merkt man manchmal den Übergang zwischen Alt und Neu gar nicht. Auch die neuen Wohnblöcke sind mit runden Balkonen und viel Grün durchaus sehenswert. Ich begebe mich aber erstmal zum Hotel. Ja, ja die kleinen Italiener, das Bett ist wieder zu kurz, aber ich kann die Füße raushängen lassen. Ich habe die Mentalität der Italiener nicht bedacht. Während meiner Erkundung ist im Zentrum niemand unterwegs, von 12 bis 16 Uhr ist Mittagspause, alle Läden und selbst die Pizzeria macht 12.30 zu. Also erstmal zur Halle. Auf dem Weg dorthin finde ich dann doch noch ein paar würfelige Bausünden aus den 60ern, und Gewerbeansiedlungen. Die Halle liegt am Südrand der Stadt an einer Art Ringstraße mitten im nichts, die Stellplätze sind überdacht und der gesamte Parkplatz eingezäunt. Ansonsten ist das Areal wie ausgestorben. Zurück Richtung Innenstadt finde ich sogar ein geöffnetes Cafe. Hier verschnaufe ich erstmal ein bisschen, bevor ich mich nach dem Abendessen wieder zur Halle begebe.

Der halbstündige Fußmarsch nach dem Spiel zum 3 km entfernten Hotel macht den Kopf frei. Die klare, kühle Nachtluft tut gut. Ob das bei den Mädels helfen würde?

Der Rückweg:
Nur was für Eisenbahnverrückte, fast 15 Stunden Zugfahrt. Der Wecker klingelt um halb sieben. Aufstehen, frühstücken, kurz nach acht fährt der Zug. Der morgendliche Berufsverkehr bei der italienischen Staatsbahn funktioniert nur mäßig, kein Zug fährt pünktlich. Auch mein Zug hat etwas über 10 Minuten Verspätung. Bei 5 Minuten Übergang sehe ich meinen Anschlusszug davonfahren. Aber die Schweizer kennen scheinbar das Problem und haben genug Reserven in den Fahrplan eingebaut. Am Umstiegsbahnhof ist mein Zug wieder pünktlich. Entlang des Ostufers des Lago Maggiore erreiche ich wieder die Schweiz. Weiter geht es über Bellinzona hoch zum Gotthard-Pass. Während auf der Südseite die Sonne scheint, erwartet mich am nördlichen Tunnelausgang ein wolkenverhangenes, verschneites Göschenen. Über Luzern und Basel erreiche ich gegen 14.30 wieder deutschen Boden. Da ich die Strecke hier schon kenne und es langsam zu Dunkeln beginnt, habe ich jetzt viel Zeit, den Reise- und Spielbericht zu schreiben. Beim Umstieg in Fulda ist das Bahnsteigdach wie alles auf dieser Reise zu kurz, also schnell vor Sturm und Schneeregen unters Dach flüchten. Über Leipzig erreiche ich Dresden Hbf nicht wie vorgesehen um 22.38, sondern trotz 10 Minuten verspäteter Abfahrt in Leipzig 2 Minuten eher.


Noch ein paar Infos zu meiner Finnlandtour (Peter hatte das in seinem Bericht kurz angerissen):

Dass ich von Dresden über Aachen nach Berlin zum Flieger gefahren bin, traue ich mich gar nicht zu erwähnen. Sonst hält mich wirklich noch jemand für verrückt.

Nachdem ich am Flughafen in Helsinki die Haltestelle und den Lippuautomati gefunden hatte, kam auch relativ schnell ein Bus, der mich zum Bahnhof nach Tikkurila brachte. Haltestellenansage Fehlanzeige, zum Glück musste ich bis zur Endhaltestelle. Der Zug, den ich nicht erreichen wollte, war 2 Minuten vor meiner Ankunft abgefahren. Trotzdem ärgerlich, da ich jetzt eine Stunde warten musste. In Tampere wurde es bereits dunkel, also nur ein paar Nachtaufnahmen der Stadt bei unangenehmem Nieselregen. Am nächsten Tag die Stichstrecke nach Pori hin und zurück befahren. Nur Neubauten im Nebel, den die ansässige Papierfabrik erzeugt hat. Am Nachmittag eine Stunde Turku angesehen und dann nach Salo. Nachdem sich hier kein sehenswertes Zentrum fand, bin ich dann zur Sporthalle und habe kurz die Mannschaft von Salo beim Training beobachtet. Da es auch hier wieder mit nieseln anfing bin ich noch mal kurz nach Turku zum Hafen gefahren. Kostet dank Pauschalfahrkarte nicht extra. Die Strecke dort zum Hafen wird nur befahren, wenn die Fähre aus Stockholm da ist. Am Donnerstag bin ich nach Hanko. Nettes Seebad mit alten Holzvillen, die Sommerfrische von Helsinki. Allerdings im November komplett ausgestorben. Am Freitag mit einer Extrarunde über Lahti, hier auch nur Neubauten im Nebel und dann ging es zurück zum Flughafen von Helsinki.

- Der Lange -

Foto: Die Spielstätte von Unendo Yamamay in Busto Arsizio

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2014

30

Zu Besuch in ...

... Helsinki, Turku und Salo

November



Helsinki:

Für Sportfans ein echtes Muss und folglich auch unser erstes Ziel: das für die Olympiade 1940 gebaute Olympiastadion. Durch den Ausbruch des 2. Weltkrieges konnten die geplanten Sommerspiele jedoch erst 1952 ausgetragen werden. Ein weiteres Highlight: Das finnische Sportmuseum (SUOMEN URHEILUMUSEO). Auf 460 m² wird hier die geballte finnische Erfolgsgeschichte seiner Sportler präsentiert. Ob Paavo Nurmi, Lasse Virén, Matti Nykänen, Marja-Liisa Kirvesniemi oder Mika Häkkinen, sie alle waren präsent mit Fotos, Medaillen, Sportbekleidung. Knapp 150 Jahre Geschichte des Sports waren hier so hochinteressant präsentiert, dass wir die Parkuhr verfluchten! Wen es je nach Helsinki verschlägt, dieses kleine Museum können wir wärmstens weiterempfehlen.

Weiter ging es in die Innenstadt, die unmittelbar an die Ostsee grenzt. Sehenswert die alte Markthalle, in der es nicht nur Lachs in allen Variationen sondern auch "German Butterstollen" und Bautzner Senf (der kleine Becher kostete schlappe 3,50 Euro) gab. Mit einer Straßenbahn erkundeten wir anschließend die Sehenswürdigkeiten der Stadt. Die Rundbahn Linie 2/3 ist so ausgelegt, dass man an allen wesentlichen Highlights vorbeifährt. In der Touristinformation erhält man dazu noch ein englischsprachiges Heftchen mit Infos, einfach perfekt. Die Uspenski-Kathedrale, der größte orthodoxe Sakralbau außerhalb Russlands, der Dom (Helsingin tuomiokirkko) am Senatsplatz und die Eteläesplanadi, eine der Prachtstraßen von Helsinki besuchten wir danach. Hier kam uns die frühe Dunkelheit zugute, denn das vorweihnachtlich geschmückte Helsinki erstrahlte nun und tauchte die graue Metropole in ein faszinierendes Licht.

Durch die gefühlte Nacht, die eigentlich ein früher Abend war, ging es in knapp zwei Stunden Fahrt zurück nach Salo. Im Winter beträgt die maximale Geschwindigkeit auf finnischen Autobahnen 100 km/h, was letztendlich auch unseren Geldbeutel entlastete, den Tankwart aber wenig freute...


Turku:

Neuer Tag, neues Glück? Leider nein, denn unser Ausflug nach Turku fiel buchstäblich ins (Regen-)Wasser. Die wunderschöne alte Markthalle wäre hier als die Sehenswürdigkeit schlechthin zu erwähnen. Auch gefiel uns das Markttreiben an den kleinen Buden und das interessante Angebot. Spätestens hier konnten wir dem Ruf des Lachses nicht widerstehen. Da in Salo recht früh am Abend die Bordsteine hochgeklappt werden und auch die Restaurants spätestens 22.00 Uhr schließen, war das die Idee für unser Abendessen nach dem Volleyballspiel.
Neben lustigen Kugeln aus Tannengrün faszinierte uns auch die Größe der geschlagenen Weihnachtsbäumchen, die zum Verkauf bereit standen. Sie begann bei 20 cm!!!


Salo:

Noch ein Wort zu Salo. Die kleine Stadt besteht aus einem großen Einkaufszentrum, mehreren Lebensmittelmärkten, einem größeren Komplex mit Theater, Ärztehaus, Outletmarkt und unserem Hotel, einem Eisenbahnhaltepunkt und Häusern in den unterschiedlichsten Baustilen. Vom WBS 70-Verschnitt bis zum Holzhäuschen war alles vertreten. Die Salohalli liegt in einem großen Sportkomplex mit Fußballstadion, Eislauf- und weiteren Hallen. Ein paar Tankstellen und ein Mc Donalds sowie etliche Gewerbebereiche runden das Stadtbild ab.

Ein Klischee, das man über den Haufen werfen muss, ist, dass "der Finne" maulfaul und zurückhaltend wäre. Nicht nur im Autoradio wurde mehr geredet als Musik gespielt, insgesamt ist man sehr kommunikativ. Nicht nur die Jugend, die perfekt englisch spricht und uns immer freundlich Auskunft auf der Straße gab, wenn wir nach dem Weg fragten. Auch am Morgen saß das Café in Salo voller Einheimischer und diskutierte über Gott und die Welt. Und das waren nicht mehr die Jüngsten!

Die vier Tage waren sehr interessant und voller Eindrücke, nur die Finsternis schlug uns doch ein wenig aufs Gemüt...

- Peter -

Helsinki Turku Salo

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2014

30

Zu Besuch im ...

... beschaulichen Städtchen Vilsbiburg

April

Vilsbiburg

Man kennt den Gegner, die "Roten Raben".
Seit Jahren.

Man kennt die Spielstätte.
Die einen nur die neue Ballsporthalle, die anderen auch die "alte" Halle.

Wer aber kennt Vilsbiburg? Wer war schon mal in dem wunderschönen kleinen niederbayrischen Städtchen?



















Obwohl knapp 450 km zwischen der sächsischen Landeshauptstadt und Vilsbiburg liegen, nehmen die meisten Fans die Hin- und Rückreise zu den Spielen zumeist am selben Tag auf sich und sind oft froh, noch pünktlich zum Anpfiff in der Ballsporthalle zu sein. Und nach dem Spiel geht es wieder auf die Autobahn...

Mir war es vergönnt, am Tag nach dem Sieg im 2. Finalspiel der letzten Saison die Zeit zu finden, um durch die Straßen zu bummeln. Der Wettergott meinte es zudem noch gut und so sind die folgenden Aufnahmen entstanden.

- Peter -

Erst 1929 erhielt Vilsbiburg offiziell das Stadtrecht.

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2014

2

Zu Besuch bei der ...

... Smart Beach Tour vom 1. bis 3. August auf dem Altmarkt in Dresden

August



Eine Handvoll Leute, die "man" aus der Margon Arena kannte, Silvia Sperl als Besucherin, Steffen Grimm von der Dresdner Morgenpost und so manches Fanclubmitglied konnte man heute in der prallen Sonne des Dresdner Altmarkts treffen.
Und eine große Schar an jungem Publikum, das sich von der Dynamik des Beachvolleyballs inspirieren ließ. Hoffen wir, dass der eine oder andere von ihnen vielleicht zum Saisonstart unserer Mädels den Weg in die Halle findet.

Anne Matthes mit ihrer Beach-Partnerin Stefanie Hüttermann live im Sand zu erleben war natürlich das Highlight des Tages.

- Peter -


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2014

12

Zu Besuch beim ...

... Halbfinale in der Polnischen Orlen Liga: Impel Wrocław - Atom Trefl Sopot

April



Am 7. und 8. April kämpften in Wrocław die beiden Mannschaften im 3. und 4. Spiel um den Einzug in das Finale der polnischen Volleyballliga. Sören, Willi, Hardy und ich wollten uns das Ereignis nicht entgehen lassen und sind im Laufe des Montags ins schlesische Wrocław gefahren.
Vor Ort haben wir im Hotel Orbita zwei Doppelzimmergebucht (ca. 20 Euro pro Person mit Frühstück). Ab 19 Uhr begann der Kartenverkauf für 15 Złoty (knapp 4 Euro) an der Abendkasse. Nach der Begrüßung beim Fanclub haben wir uns Plätze gesucht und erwarteten ein spannendes Spiel. Schnell waren Magdalena Gryka, Maren Brinker und Judith Pietersen ausgemacht. Maren und Judith standen in der Startformation. Das Spiel begann 20:30 Uhr und Impel den ersten Satz wie die Feuerwehr. Beim 3:3 stand es letztmalig im ersten Satz unentschieden. Über die Spielstände 7:3, 15:8, 24:9 und 25:11 war der Satz schnell gewonnen.

Der 2. Satz begann wie der Erste. Von Atom Trefl war nicht viel zu sehen. Teun Buijs konnte Ein- und Auswechseln wen er wollte, das Spiel von Sopot wurde nicht besser. Über die Zwischenstände 4:1, 10:3, 14:9, 21:11 gewann Impel den Satz in der nicht ausverkauften Halle 25:13.

Im 3. Satz führte Sopot 0:2. Alle erwarten ein Aufbäumen von Atom Trefl. Aber beim Stand von 3:3 war der Vorsprung aufgebraucht. Bis zum 6:6 bleibt es ausgeglichen. Danach zog Impel Wrocław die Zügel wieder an. Über die Zwischenstände 11:6, 14:9, 18:13, 18:16, 19:17 gewinnt Impel den Satz verdient mit 25:19 und damit das Spiel 3:0. Als beste Spielerin wurde Katarzyna Mroczkowska ausgezeichnet. Maren spielte gut und Judith hatte sich dem Niveau Ihrer Mannschaft angepasst.

Nach dem Spiel war kurz Zeit, der der völlig erstaunten Magdalena nachträglich zum Geburtstag zu gratulieren.

Am Dienstag starteten wir gut ausgeschlafen mit dem Tagesticket für knapp 3 Euro in die Innenstadt. Im Frühling sieht Wrocław noch viel schöner aus, als bei meinem letzten Besuch im November. Das Zwergen-Fieber war wieder schnell entfacht. Diesmal nach Plan. So manch ein Zwerg ist schwer zu finden. Der Taucher ist in einer schönen alten Schwimmhalle versteckt. Gut gelaunt fuhren wir wieder zu Halle zurück.

Da das nächste Spiel nur einen Tag später war, erwarteten wir nicht mehr so frische Mannschaften. Im ersten Satz war die Fehlerquote bei Impel schon deutlich höher als am Vortag. Bis zum 17:17 konnte sich keine Mannschaft einen Vorteil herausspielen. Sopot spielte jetzt sehr konzentriert den Satz zu Ende: 21:25.

Im 2. Satz hatte Impel Wrocław das Spiel wieder im Griff. Beim Stand von 12:4 war schon ein ansehnlicher Vorsprung herausgearbeitet und der Satz konnte mit 25:17 gewonnen werden. Gleichstand 1:1.

Im 3. Satz versuchte Atom Trefl alles, um die drohende Niederlage und das Ausscheiden im Kampf um die polnische Meisterschaft zu verhindern. Bis zum Spielstand 10:11 war es ganz eng. Auf einmal war Impel total verunsichert. Sopot zog auf 12:18 davon. Nach einer Auszeit von Impel Wrocław war der Vorsprung beim Stand von 19:19 wieder dahin. Wrocław gewann den Satz 25:23.

Der Widerstand von Atom Trefl Sopot war damit gebrochen und der 4. Satz schnell mit 25:16 gewonnen. Die Halle jubelte und die unterlegene Mannschaft schlich schnell davon. Jetzt bleiben nur die Spiele um Platz 3. Als beste Spielerin wurde Agnieszka Kąkolewska ausgezeichnet.

Nach dem Spiel gab es viel Zeit zu plaudern. Mit dem Einzug ins Finale hat Impel Wrocław auch die Champions League erreicht.

Zwei schöne Tage waren viel zu schnell vorbei. 2 Uhr waren wir wieder zu Hause.

- Bernd -

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